Veröffentlicht am 20. Juli 2018 von Nadine Kempe

Üwwa die Brick – Usability in Germany Jahrestagung 2018

Anfang Juli waren wir wieder einmal außerhalb der heimischen Gefilde unterwegs. Dieses Mal ging es nicht zu einem Kunden, sondern auf eine Branchenveranstaltung um Einblicke in die Arbeit von Kollegen er erhalten. Denn dazu eignet sich die jährliche Usability in Germany Tagung ganz hervorragend.

Der gemeinnützige Verein „Usability in Germany“ sorgt für die Vernetzung im Bereich Softwareentwicklung und Usability und fokussiert sich dabei auf den deutschen Mittelstand. Dazu bringt er regelmäßig Vertreter aus Wissenschaft und Praxis an einen Tisch. So auch am 3.7.2018 in Mannheim zur diesjährigen Tagung mit dem Schwerpunkt UUX und Industrie 4.0.

Praxis & Wissenschaft Hand in Hand

Der erste Teil der Veranstaltung war Vorträgen aus dem praktischen Arbeitsalltag von Agenturen und Dienstleistern gewidmet. So erfuhren wir z.B. von ergosign, wo die Herausforderungen für UUX-Agenturen und deren Kunden vor 14 Jahren und heute liegen. Dem gut strukturierten Rückblick und der gelungenen Analyse der Gegenwart können wir nur zustimmen. Ebenfalls sehr spannend: ein Vortrag des Spiegel Institutes über die Integration von Usability- und UX-Methoden den Entwicklungsprozess von eher traditionell aufgestellten Firmen.

Ergänzt wurden dieser praktische Teil um einige Vorträge aus dem wissenschaftlichen Umfeld. So erfuhren wir z.B. etwas über UUX und Agilität aus Sicht der Forschung und über das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability.

Unser Beitrag: UX Agenturen & Industriekunden

Nadine Kempe während Ihres Vortrags zur Zusammenarbeit von KMUs mit UX-Agenturen.

Im zweiten Teil des praktischen Blocks war auch unser Vortrag angesiedelt. Unter dem Titel „Digitale Produkte für die Industrie entwickeln“ ging es bei uns um Erfolgsfaktoren und Best Practices für die optimale Zusammenarbeit zwischen UX-Agenturen und Mittelstand. Aus den Erfahrungen der letzten 10 Agenturjahre hatten wir dazu Unterschiede zwischen den beiden Akteuren herausgearbeitet. Diese beleuchteten wir aus Sicht auf die gemeinsamen Projekte, aber auch vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Prozesse und der beteiligten Rollen. Dazu gab es jeweils ganz praktische Hinweise zu Tools und Methoden, die sich in unserem Arbeitsalltag bewährt haben.

User Experience on the spot. Das Konferenz-Bagde hält auf der Rückseite das Programm bereit.