You are currently browsing articles tagged windows.
Wir erweitern unseren Blog um einen regelmäßigen Videocast. In Zukunft werden wir uns dort mit den Themen User Experience Design und User Centered Design beschäftigen.
In unserer ersten Folge beschäftigen wir uns unter anderem mit neuen Konzepten von Microsoft TechFest (und der Vollständigkeit halber mit dem Microsoft Courier Concept) sowie einer auf der Cebit gezeigten spielerischen Verbindung aus Motion Tracking und einem Mikroprojektor.
Sicherlich ist unserer ersten Folge noch nicht aaaalles perfekt, insofern freuen wir uns auf Eure Kritik und Anregungen …
Die Links zum Videocast ::
- http://research.microsoft.com/en-us/events/techfest2010/default.aspx
- http://research.microsoft.com/en-us/projects/gustav/
- http://community.research.microsoft.com/blogs/techfestlive/archive/2010/03/03/surface-computing-on-the-go.aspx
- http://bjoern.org/projects/fourbysix/
- http://www.engadget.com/2010/03/05/microsofts-courier-digital-journal-exclusive-pictures-and-de/
- http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=114723&p=irol-newsArticle&ID=1364520&highlight=
Tags: 3D, design, display, eingabesystem, forschung, Handy, interface, Microsoft, mobiltelefon, podcast, touchscreen, Usability, user centered design, video, Videocast, virtuell, visualisierung, windows
Über das mehr oder minder gelungene GUI, des in Kürze erscheinenden Windows 7 haben wir nun schon mehrfach berichtet. Wie wichtig diese „äußeren Werte“ eines Betriebgssymstems sind, zeigen nicht zuletzt auch solche “Ersatzoberflächen” wie Bumptop (siehe letzter Blogeintrag).
Es gibt aber noch andere tolle Ideen, auf die Microsoft dann für die Version 8 mal einen Blick werfen sollte. Die folgenden stammen von dem 17 Jahre alten „Windows Liebhaber“ Cullen Dudas. In seiner Freizeit hat dieser unter dem Projektnamen „Copenhagen“ seine Vision für ein Interface visualisiert:
Somit mein Vorschlag an Microsoft: Cullen einen Ausbildungsplatz verschaffen
Wer übrigens mal die nicht verwirklichten Windows 7 Ideen von Microsoft sehen möchte, also quasi den Papierkorb in der Redmonder Entwicklungsabteilung, dem sei ein Blick auf techradar.com empfohlen:
Tags: apple, bedienung, desktop, einfach, GUI, HCI, icon, interaction design, interaktion, interface, Microsoft, MMI, software, steve-jobs, UID, Usability, vista, visualisierung, windows
Seit Sommer 2006 begleiten wir nun schon die Entwicklung von BumpTop und so sollte hier natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, das der Desktop-Ersatz seinen Beta-Status verlassen und in einer kostenfreien und einer Pro-Version für 29 US Dollar (bisher nur für Windows) erhältlich ist.
Schöpfer Anand Agarawala stellt im folgenden Video die Funktionen und Möglichkeiten mit einen Touchscreen Computer vor:
Mehr Infos und Download unter: www.bumptop.com
Tags: 3D, desktop, eingabesystem, forschung, GUI, icon, interaction design, interaktion, interface, MMI, software, UID, virtuell, visualisierung, windows
Ihr erinnert euch noch an das alternative Desktop GUI „BumpTop“? (Wenn nicht dann am besten hier oder hier noch mal nachlesen)
Für alle „Nicht-Ordner-Speicherer“ und „Schreibtischzumüller“ habe ich gute Nachrichten, denn dieser Betriebssystem-Aufsatz hat nach fast zwei Jahren nun das Demo-Stadium verlassen und ist als Beta für PC und Mac erhältlich.
(Allerdings habe ich bisher nur eine Beta-Version für PC bekommen, insofern lässt sich über den Entwicklungsstand für Mac nur spekulieren).
Bei der Version für Windows wurden jedoch fast alle Funktionen, die in der ursprünglichen Demo zu sehen waren umgesetzt. Es wurden sogar noch zusätzliche Features hinzugefügt, wie zum Beispiel ein Perspektivwechsel.
Hier im Video ist der aktuelle Stand sehr gut zu sehen:
Tja, und jetzt ist mal wieder eine Frage die sich nicht pauschal beantworten lässt: Was ist besser, die normale Betriebssystemoberfläche oder BumpTop?
Sicherlich ist das Navigieren durch Ordner- und Dateilisten mit Spalten, verschiedenen Ordnungsmöglichkeiten und Vorschauansichten in vielen Situationen bedeutend(!) effizienter, aber beim Spaßfaktor siegt natürlich mit uneinholbarem Vorsprung BumpTop. Letztendlich ist es eine Sache der persönlichen Arbeitsweise. Wer im wirklichen Leben auch einen völlig zugekramten Schreibtisch hat und trotzdem mit einem Griff weiß wo das gesuchte Dokument zu finden ist, für den wird dies genau die gesuchte Lösung sein. Schon allein wegen den tollen Individualisierungsmöglichkeiten (Einzelne Dokumente größer anzeigen, Stapel erstellen etc.)
Hier kann man sich für die Beta registrieren: www.bumptop.com
Tags: 3D, desktop, eingabesystem, forschung, GUI, icon, interaction design, interaktion, interface, MMI, software, UID, virtuell, visualisierung, windows
Im letzten Eintrag hatten wir gerade über die schleppende Weiterentwicklung bei Microsoft geschrieben und das man mittlerweile auch bei mobilen Betriebssystemen den Anschluss verpasst hat. Ähnlich wie bei den Browsern haben sich hier Redmonder zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht und die Konkurrenz an sich vorbeiziehen lassen. Bei den Browsern war es Firefox der den Markt ordentlich aufgemischt hat, bei den mobilen Geräten Apple. Dabei hat Apple nicht mal ein tolles Gerät. Im Vergleich zum Mittbewerb hat das iPhone in vielen Gebieten bedeutend schlechtere Geräteeigenschaften und zwingen einem dazu noch in einem „nicht gerade günstigen“ Vertrag bei einem einzigen Netzanbieter. Es verkauft sich schlichtweg über das Nutzungserlebnis / User Experience (UX), welche mit Multitouch-Spielereien und innovativen, zentral zu findenden und simpel installierbaren Applikationen eine Begehrlichkeit weckt. Und in punkto Spaßfaktor vor allem doch eins hat: ein konsistentes und einfaches GUI.
Unter diesem Konkurrenzdruck ziehen nun alle Hersteller mit neuen Geräten und vor allem neuen Oberflächen nach. Bei Windows Mobile (WM) passierte von Seiten Microsofts ersteinmal gar nichts. Gerätehersteller HTC erkannte 2007 die Zeichen der Zeit und stülpte dem System ein eigenes GUI über: TouchFLO (und mittlerweile TouchFLO 3D). Aber spätestens bei den Systemeinstellungen war man wieder in der winzigen und schwer verständlichen WM-Welt:
Sicherlich, Microsoft redete sich immer damit raus, das ihr OS für Business-Anwender ist und nicht für die breite Masse. Aber hey, wie kann man nicht!=weg auf die Idee kommen, das!s Manager und „I‘m a PC“-Typen nicht auch gerne ein einfaches System haben möchten das Spaß macht? Zudem war das Zusammenwachsen von Mobiltelefon und PDA spätestens seit der Jahrtausendwende absehbar. Und wer schleppt schon gern zwei Geräte mit, auf denen zudem auch noch jeweils die gleichen Kontakte gespeichert werden?
Jedenfalls, nach etwa zwei Jahren Stillstand (und 9 Jahren nach der ersten WM-Version) gibt es nun diese Woche, auf dem Mobile World Congress in Barcelona, die neue Version zu sehen. Und wie zu erwarten war, gibt es im Internet natürlich schon vorher ein Video, welches diese vorstellt:
Tja, was soll ich sagen. Ich kann nur hoffen, das dies nicht wirklich das neue Release sein soll. Ansonsten lässt es sich aus meiner Sicht mit ein paar kurzen Worten zusammenfassen: Man hat in den letzten zwei Jahren absolut nichts kapiert!
Sicherlich, der Startscreen, die Übersicht der Kommunikationseinstellungen und die wichtigsten Applikationen (Browser, Kontakte etc.) wurden leicht überarbeitet, aber man sieht nichts, was Dritthersteller (wie z.B. Opera, Spb Mobile Shell, TouchFLO usw.) schon lange bieten. Das eigentliche Problem, eine konsistente Oberfläche, die mit einer oder wenigen Bedienungsmetaphern und einem klaren Gestaltungsraster klarkommt wurde wieder verfehlt. Wieder habe ich winzige Auswahlfelder, bestätige ich eine Seite mal mit „OK“ oben in der rechten Ecke oder „Fertig“ unten links, habe lange Erklärungstexte ohne Gewichtungsabstufung bei Auswahlfeldern und habe nur sehr schwer die Möglichkeit auch ohne Stifte durch die Einstellungen zu kommen. Ok, dafür wurde jetzt aber die Programmliste in Waben angeordnet, die ich so auch noch mit den dicksten Daumen bedienen kann. Das man durch Waben allerdings auch 20 bis 40 Prozent des Platzes auf den „riesigen“ Displays von mobilen Geräten verschenken kann (wie man an Stelle 8:51 gut sehen kann), wurde beim konzipieren wohl vergessen.
Somit ist wohl die einzige Hoffnung, nochmals etwa ein Jahr auf Windows Mobile 7 zu warten …
… aber ob dann noch genügend Nutzer dafür da sind? (die 3. Generation des iPhones wird in diesem Sommer erwartet, Googles Android ist gerade frisch erhältlich, Palm bringt ein neues (vorab schon hochgelobtes) OS raus, Nokia hat auch völlig neue OS-Pläne usw.). Somit ist der letztendliche Nutznießer der ganzen Situation der Endkunde. Dieser kann sich, durch den nun schnell bewegenden Markt, zwischen ähnlichen Geräten aber unterschiedlichen GUIs (z.B. HTC mit WM oder Android) und somit mit unterschiedlichen User Experiences entscheiden.
Vorabinfos zu Windows Mobile 7 gibt es übrigens hier: http://pocketpccentral.net/windows_mobile_7_brief.htm
Tags: android, apple, applikation, bedienung, display, einfach, eingabesystem, forschung, google, GUI, Handy, interaction design, interaktion, interface, internet, iphone, Microsoft, mobiltelefon, nokia, PDA, touchscreen, UID, Usability, User Experience, UX, windows
Windows 7 ist gerade in aller Munde und auch wir möchten da nicht außen vor sein und ein paar Worte über ein paar wichtige Interface-Neuerungen im weltweit verbreitetsten GUI verlieren.
Sicher musste Microsoft, nach dem geflopten Vista, nun eine Schippe nachlegen und hat vor allem an dem gearbeitet, was der Endbenutzer als erstes sieht: das User Interface. (Wir sprechen auch gerne von der eigentlichen Visitenkarte eines Softwareunternehmens
)
Ein paar Sachen sind hier ganz gut im Video zu sehen:
Eine der wohl größten Frischzellenkuren erhält auch gleich unsere seit 1995 so lieb gewonnene Taskleiste. Nun ist sie quasi eine Kombination aus dem Mac OS Dock und der Windows Schnellstartleiste plus Tunning! So ist es zum Beispiel durch kleine Vorschaubilder möglich, direkt zu dem Fenster zu wechseln, welches man sucht. Beziehungsweise sogar zu dem jeweiligen Tab.
Zusätzlich gibt es dann noch bei einigen Programmen die Möglichkeit Funktionen direkt aus der Taskbar aufzurufen. Wie zum Beispiel das öffnen der letzten Dateien usw.
Die andere große Neuerung ist Aero Peek. Was als erstes wie eine Luftnummer klingt, ist bei näherer Betrachtung eine sehr nützliche Funktion, um nicht im Fensterdschungel unterzugehen. Denn wenn man nämlich in der Taskbar auf die kleine Vorschau eines Programmes geht, das man vielleicht öffnen möchte, werden alle anderen Fenster transparent und nur diese Applikation kommt zum Vorschein.
Für Mac User nichts neues, aber unter Windows wird es nun auch möglich sein, mit einem Klick auf den Schreibtisch zu schauen. Hier allerdings grafisch nicht über einen Wegschieben-Effekt gelöst, sondern ebenfalls über transparent werdende Fenster. Ich freue mich schon, diese Funktion selber testen zu können und persönlich vergleichen zu können welche Metapher mehr Vorteile bietet.
Neben der Möglichkeit sein GUI selber durch diverse visuelle Themen und Themenportale zu verschlimmbessern, gibt es viele kleine Verbesserungen bei der Bedienung und natürlich beim Look & Feel des gesamten Systems. Vieles offensichtlich vom Mac inspiriert (Verknüpfungen mit Live Maps) aber auch einige Sachen die sich die Redmonder gut überlegt haben (auf den ersten Blick wohl (der Assistent für) die Einrichtung eines Heimnetzwerkes). Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen gibt es im übrigen hier:
www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/
Alles in allem endlich ein guter Schritt in die richtige Richtung, um wieder Anschluss an das User Interface vom Mac zu gewinnen und nicht mehr wie auf allen anderen wichtigen Gebieten (Browsern, Mobiles OS) den Alternativen meilenweit hinterherzuhecheln.
Aber, um frei aus einer berühmten Präsentation zu zitieren, unter der verbesserten Oberfläche ist es immer noch die alte „.dll Hell“
Trotzdem viel Erfolg Microsoft! Ehrlich.
Tags: apple, bedienung, desktop, einfach, GUI, HCI, icon, interaction design, interaktion, interface, Microsoft, MMI, software, steve-jobs, UID, Usability, vista, visualisierung, windows
Anscheint rücken wir dem ersten Release vom BumpTop (wir berichteten hier und hier) immer näher …
… von der kürzlich zu Ende gegangen Stanford University’s Cool Product Expo (CPX) ist dieses Video mit dem Schöpfer, Anand Agarawala, aufgetaucht. Darin kann man schon sehr gut sehen, wir sich sein System in die Windows-Umgebung integrieren wird.
Aktuell kann man sich auf der Webseite zu einer „Private-Beta“ anmelden und wenn ich Agarawala im Video richtig verstanden habe, ist wohl eine Veröffentlichung noch gegen Ende des Jahres geplant.
Zur (leider nur englischen) Projektseite: www.bumptop.com
Tags: , 3D, desktop, eingabesystem, forschung, GUI, icon, interface, jeff_han, MMI, software, UID, virtuell, visualisierung, windows
Sag ich unter Interfacelern das Wort “Minority Report”, kriege ich entweder als Reaktion verdrehte oder leuchtende Augen. Wer zur letzteren Fraktion gehört, den wird der heutige Eintrag freuen. Allen anderen, sei an dieser Stelle noch mal dieser Artikel empfohlen.
Ok, zurück zur selbstgebauten Gestensteuerung. Ihr alle kennt sicher noch die Szene mit dem gewölbten Screen und den Handschuhen? Wenn nicht, einfach noch mal hier ab Minute 4:30 schauen:
Ähnliche Systeme wurden ja nun mittlerweile mannigfaltig und sogar kommerziell gebaut. Siehe hier, hier, hier und hier. Insofern dachte ich auch schon, das Thema wäre endgültig ausgereizt. Nun aber doch noch mal eine Idee, die ich technologisch sehr spannend und vor allem einfach gelöst finde.
Sicherlich habt ihr von Johnny Chung Lee’s umgedrehter Wii-Idee gehört, um so einen 3D-Effekt zu erzeugen. Hier übrigens noch mal das Video:
Jedenfalls hat auf Basis dieser Idee Rick Barraza, von Cynergy Labs, einfach die Infrarotsender an Handschuhen befestigt und acht Tage in Microsoft WPF bzw. Silverlight programmiert und rausgekommen ist:
Genau, ein einfache Handgestensteuerung, die jeder Wii-Besitzer jetzt zu Hause nachbauen kann
Das es tatsächlich für den “Heimgebrauch” aber noch einfach geht und sogar mit 3D-Erkennung (jedoch mit nicht ganz so guter Genauigkeit), beweist Cem Keskin vom Computer Engineering Fachbereich der Bosaziçi Universität in Istanbul. Auf seiner Seite gibt es dazu auch ein Demovideo.
Im übrigen, bietet dieser seine Applikation sogar zum freien Download an.
Mehr dazu unter:
www.cmpe.boun.edu.tr/~keskinc/
Und mehr zu Cynergy Labs unter:
labs.cynergysystems.com
Tags: 3D, eingabesystem, flash, forschung, interface, jeff_han, Microsoft, MMI, Nintendo, software, UID, virtuell, wii, windows
Hatten wir vor kurzem erst über die neue EyeToy-Version berichtet, die es ermöglicht reale Objekte in Spiele von integrieren, so können wir heute über ein Kamerasystem berichten, das ebenfalls reale “Dinge” in Spiele überträgt, nämlich: Bewegungen.
“Moment”, werden jetzt sicher einige schreien, “das ist doch nichts Neues” – und das stimmt natürlich. Beispielsweise auch bei Sonys EyeToys werden natürlich Bewegungen erkannt – allerdings nur zweidimensional. Als kommerzielles Produkt, das 3D-Spielsteuerungen erlaubt, ist mir bisher nur die Wii bekannt.
Im Gegensatz zu dieser braucht man bei der sogennanten “ZCam” allerdings keine Controller mehr in die Hand nehmen. Das Besondere ist, das Bewegungen dreidimmensonal im Raum erkannt werden können. Das folgende Video zeigt dazu sehr gut die Anwendungsmöglichkeit für Spiele, verschiedene Applikationen und auch ein wenig die Funktionsweise:
(BITTE VORHER DEN TON AUSSCHALTEN … wenn ihr es nicht tut, wisst ihr ja dann, warum ich diese Empfehlung gebe
)
Entwickelt wurde die Technik von der israelischen Firma 3DV Systems. Das Prinzip beruht auf kurze Infrarotimpulse, die 60 mal pro Sekunde von der Kamera ausgesandt werden. Die Reflexionen durch die Objekte im Raum und deren Ortsveränderung werden dann gemessen und ausgewertet.
Mehr (leider nur englische) Infos und weitere Videos unter:
www.3dvsystems.com
Und weil’s so schön ist, hier auch noch ein weiteres Anwendungsbeispiel aus dem Spielebereich:
Tags: 3D, augmented_reality, bluebox, echtzeit, eingabesystem, forschung, HCI, interface, MMI, Nintendo, playstation, software, sony, UID, wii, windows
Im täglichen Leben fällt es den meisten auf und vor allem schwer, dass es immer mehr Kenn- bzw. Passwörter für jegliche Sachen gibt. Eine einfache Möglichkeit ist es, ein Standardpasswort für jede Lage zu verwenden, eine andere sich seine sein Passwörter auzuschreiben. Nur einige wenige verfügen über Möglichkeiten der fehlerlosen geistigen Abspeicherung dutzender Passwörter.
Microsoft möchte diesem Schmierzettelsyndrom entgegentreten. Über Tintenkleckse sollen sich Benutzer ab sofort Passwörter bis zur Länge von 20 Zeichen merken können. Dabei soll einem Tintenklecks ein Passwort zugeordnet werden. Aus bis zu 10 Klecksen soll ein bis zu 20 Zeichen langes Wort generiert werden können. Dazu gibt man zu jedem Klecks den Anfangs- und Endbuchstaben des assoziierten Wortes ein.
Sollte dieses Forschungsprojekt erfolgreich sein, könnte sich Microsoft den Einsatz für z.B. Windows Live vorstellen.
Gestern habe ich mich mit unserer Mitarbeiterin Kristin (die übrigens nächste Woche ihren Master zu einem sehr spannenden Thema macht) über eine Adobe-Entwicklung unterhalten, die vielleicht für euch da draussen auch interessant sein könnte, insbesondere wenn man Software-Prototypen entwickelt …
Über Adobe AIR (vormals Apollo) hatten wir ja schon mehrfach berichtet (siehe hier). Nun berichtet Adobes Flash Technical Product Manager, Richard Galvan, das es in Kürze eine Extension für Flash CS3 geben wird, mit der man sein Projekt auch als Adobe AIR veröffentlichen kann:
Sprich, man hätte eine ?richtige?, plattformunabhängige Desktop-Applikation und könnte auch auf die Systemfunktionalitäten/Dateisystem/APIs zugreifen (was ja bei Prototypen zur Simulation ganz interessant ist ? Drag and Drop, Native Menüs, Fenster etc.). Und für uns Designer nicht ganz unwichtig, man könnte auf einfachste Weise seinen Applikationen einen Namen, ein Icon usw. zuweisen:
Veröffentlicht wird das ganze übrigens mit dem nächsten öffentlichen AIR-Release auf der Adobe Labs Seite.
Ich hoffe, das wir da mit unseren gerade laufenden ?Experimenten?, hier in Kürze mal ein paar eigene Applikationen vorstellen können …
Tags: adobe, desktop, flash, forschung, GUI, icon, interface, software, UID, webapplikation, windows
Wie der Titel schon sagt, heute mal wieder etwas außer der Reihe und was zum Querdenken, das bestimmt stark polarisieren wird. (Ich freu mich schon auf die Kommentare …)
Zweitsemester-Student Dozent Johannes Osterhoff hat mich auf ein Projekt hingewiesen, das er mit seinen Kommilitonen Zweitsemester-Studenten an der Merz Akademie (Stuttgart) umgesetzt hat.
Der (wenn auch ein wenig langatmige) Videoclip zeigt eine kreative und nicht ganz ernst gemeinte Umsetzung des Windows-Interfaces als ?Windows Real?-Version.
Es handelt sich dabei um das Resultat eines Seminars zum Thema Usability und User Experience.
Jungs, wir sind dann gespannt auf eure digitalen Interfaces …
PS. Das mit den “lebendigen” Interfaces hatten wir doch schon mal …
Tags: GUI, visualisierung, windows
Noch 22 Tage, dann erscheint das iPhone in den USA und das Fieber scheint für viele kaum noch auszuhalten zu sein. Klar, dass da viele versuchen mit auf den Erfolgszug zu springen. Während die Chinesen Apples Handy kurzerhand einfach komplett kopiert haben, versucht einer der größten PDA-Telefon-Hersteller Windows Mobile 6 im Duktus vom iPhone zu ?verkleiden?.
Das HTC Touch, vom selbigen taiwanesischen Hersteller, hat dafür eine Art Skin für Windows Mobile geschaffen, in dem aber auch neue Funktionen integriert sind. Als wichtigstes: Das Interface lässt sich, ohne Stift/Stylus, komplett per Fingergesten bedienen. HTC nutzt dafür eine eigene (und nach eigenen Angaben) patentierte Technik, namens TouchFLO. So bald man aber eine wenig tiefer in das System einsteigt, begrüßen einen wieder die guten alten Windows-Anwendungen (Outlook, Kalender etc.) ? zwar im chicen grau angepasst, aber die problemfreie(!) Fingergestenbedienung findet hier ein Ende. Siehe Video ab der 45 Sekunde – Scrollen geht noch wunderbar, aber wie ich auf den obigen “Fipsel-Reitern” etwas auwählen soll, wird nicht gezeigt:
Weitere HTC eigene Funktionen sind zum Beispiel ein Wetter-Widget. Ähnlichkeiten, insbesondere bei der Sonnendarstellung, mit der Funktion von Apple sind natürlich rein zufällig:

Aber ich will ja gar nicht meckern, ich bin ja schon froh das sich überhaupt etwas in der Windows Mobile Welt tut. Konkurrenz belebt mal wieder das Geschäft …
Laut Medienberichten, will Ende Juni (in guter alter Tradition) O2 das HTC Touch unter der Produktreihe XDA in Deutschland auf den Markt bringen …
Tags: apple, design, eingabesystem, GUI, interface, Microsoft, mobiltelefon, PDA, touchscreen, UID, visualisierung, windows
Heute mal wieder eine Fortsetzung unser losen Reihe ?Rückblick? …
Wenn der Nutzer nicht mit der Software klar kommt liegt das meistens an …? Genau ? Dem Interface! Anscheint hat diese Erkenntnis Microsoft schon 1995 und brachte für Windows 3.1 eine ?kinderleichte? Oberfläche mit dem Namen ?BOB? auf dem Markt.
Tja, nur leider hat BOB nicht, wie man meinen mag, zu zufriedenen Nutzern geführt, sondern zum Platz 7 der ?Schlechtesten jemals veröffentlichten Produkte? des PC World Magazine geschafft.
Dabei hatte BOB eine Menge Möglichkeiten. Es gab schon ein Adressbuch, Kalender, Finanzrechner, eine Textverarbeitung und einiges mehr.
Aber das Problem des Scheiterns lag zu gleich in der einfachen Oberfläche. Diese bestand aus einem illustriertem Haus (siehe Video) in dem alle Gegenstände auch mit der jeweiligen Funktion hinterlegt waren. Also der Kalender an der Wand mit dem digitalen Kalender, die Briefe auf dem Tisch mit dem Posteingang usw.
Weiterhin wurde jede Aktion von einem Assistenten begleitet. Wenn man zum Beispiel ein Textdokument anlegen wollte, wurde man jedes mal (! egal, wie oft man das vorher schon gemacht hatte) Schritt-für-Schritt mit einer Cartoonfigur durch den Prozess geführt. Ja, das war auch unter anderem die Geburtsstunde des nervigen Assistenz-Hundes, den man aus den späteren Windows-Produkten kennt (… und außerdem der Hüpfer (Office) und Peedy (Excel) und …).
Tja, und genau da sind wir schon beim Kern des Misserfolgs. (Es wurden gerade mal 30.000 Lizenzen verkauft ? Zum Vergleich das damalige Windows 95 ging innerhalb des ersten drei Monate etwa 45 Millionen mal über den Ladentisch). Der Nutzer konnte keine Evolution durchmachen. Egal wie viel er schon gelernt hatte, das Interface passte sich nicht an und behinderte somit ein effektiveres Arbeiten.
Im Gegensatz dazu ist eine komplizierte Oberfläche dann doch besser, denn auch wenn die Einarbeitungszeit mühsam ist, kein Spaß macht, man einen Lehrgang machen muss usw. so kann man nach dem Erlernen doch zügiger Aufgaben abarbeiten. ? Aber dies soll in keinem Fall eine Rechtfertigung für komplizierte Interaces sein ? mitnichten!
Der beste Weg ist immer noch eine intuitive Oberfläche, in der sich JEDER sofort zurecht findet und die den Nutzer durch ihre klare Struktur und ggf. durch abschaltbare(!) Assistenten an die Hand nimmt und durch das Programm geleitet. Aber wie man das erreicht und welche anderen Punkte man dabei noch beachten muss, ist ein schönes Thema für einer der nächsten Blogeinträge.
Eine sehr schöne komplette Übersicht von BOB mit vielen Bildern gibt es unter:
www.winhistory.de/more/bob/bob.htm
Dort kann man BOB auch runterladen und ausprobieren (läuft noch heute unter Windows!)
www.winhistory.de/downloads/downloads.htm
Übrigens, um hier mal ein wenig wie die BILD zu sein und zu tratschen: Zwischenzeitlich war Melinda French, die spätere Ehefrau von Bill Gates, Projektmanagerin bei der Entwicklung. Aber das lasse ich mal ganz unkommentiert
Tags: Assistenzsystem, desktop, einfach, GUI, HCI, interface, Microsoft, software, UID, Usability, windows
Video-Link: www.youtube.com
Alle PDA-Besitzer unter euch kennen das Problem nur all zu gut. So bald es darum geht durch größere Datenmengen zu navigieren, bricht man nicht nur fast den kleinen Stift, sondern selber ab. Gerade bei Windows Mobile ist die Verwandtschaft zum großen Desktop-Rechner-OS noch sehr zu spüren. Obwohl doch die Navigationsanforderungen und Eingabearten völlig unterschiedlich sind.
Das scheint man im Hause Microsoft nun auch langsam erkannt zu haben, denn von dem Microsoft Research nahe stehenden Unternehmen ZenZui wurde just diese Tage eine Applikation vorgestellt, mit dem man sehr wohl ganz einfach durch Daten navigieren kann.
“Stop Surfing. Start Zooming” so der Webespruch von ZenZui und das beschreibt das Prinzip schon sehr gut. Aber bevor ich im folgenden kompliziert versuche die Funktionsweise zu beschreiben ? ihr kennt das ja schon: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Insofern sei auf das obige Video verwiesen.
Vorrangig wurde dieses System zum parallelen Navigieren durch Websites geschaffen, die sich somit dynamisch nachladen können, aber es könnte ebenso universell für alle Daten verwendet werden. Ich könnte mir selbst eine komplette Betriebssystem-Oberfläche in dieser Art vorstellen, in der so (mit einem Daumen) zwischen allen Applikationen gewechselt werden kann.
Mehr Infos zum Produkt gibt es auf der (leider nur englischen) Webseite:
www.zenzui.com
Tags: desktop, display, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, internet, Microsoft, MMI, mobiltelefon, touchscreen, UID, Usability, windows
Video-Link: www.youtube.com
Also eigentlich sind Steves kurze Haare gar nicht so schlecht … wenn man sich das obige Video so anschaut. Aber darum geht es nun wirklich nicht. Unser Blick sollte viel mehr auf den Bildschirm wandern, denn dort präsentiert uns der heutige CEO von Apple sein NeXTStep-Betriebssystem, das zur damaligen Zeit das wohl benutzerfreundlichste OS war.
Nur so viel am Rande, die Firma NeXT wurde 1986 von Steve Jobs gegründet, nachdem er bei Apple ausgebotet wurde. Das leider wenig erfolgreiche Unternehmen wurde 1996, mit der Rückkehr von Jobs zu Apple, aufgekauft.
Aber zurück zum Betriebssystem. Abgesehen von der fortschrittlichen Softwarearchitektur, beinhaltete NeXTStep viele Interfaces, die wir vom heutigen Apple Mac OS gewohnt sind. So zum Beispiel Mail, das Dock oder Kontextmenüs. Besonders herausragend finde ich die vielen intuitiven Drag-and-Drop-Möglichkeiten, die wirklich nach den Denkweisen der Nutzer erstellt wurden.
Und das alles über ein Jahr, bevor Microsoft seine Windows Version 3.1 veröffentlichte, die nicht annährend über diese Funktionen und Nutzerführung verfügte.
Im obigen Video kann man sehr gut die einzigartigen Möglichkeiten von NeXTStep bestaunen.
Mit der Integration von NeXT in den Apple-Konzern wurde auch die Entwicklung des Betriebssystems eingestellt bzw. bildete es die Basis für das Mac OS X.
Im übrigen hat Tim Berners-Lee am CERN unter NeXTStep den ersten Webbrowser und Webserver der Welt entwickelt.
Und weil Lästern so viel Spaß macht: Hier zum Vergleich noch mal das ein Jahr später erscheinende Windows 3.1:
Video-Link: www.youtube.com
Tags: 3D, apple, desktop, forschung, GUI, icon, interface, Microsoft, software, steve-jobs, UID, Usability, windows
Video-Link: www.youtube.com
Letzten Mittwoch hatte wir ja erst über Metisse berichtet, bzw. Anfang Januar über Sun’s “Looking Glass” – beides 3D-Interfaces für Linux-Systeme. Nun als Nachtrag noch eine 3D-Desktop-Lösung für Windows XP.
Sinnhaftigkeit sowie Vor- und Nachteile solcher Systeme hatten wir ja schon in den vorhergehenden Berichten angerissen. Positiv festzuhalten bleibt: Unter bestimmten Umständen lässt sich so der Platz wesentlich effektiver ausnutzen und verschiedene Aktionen, wie Kopieren und Einfügen, gehen bedeutend schneller.
Ähnlich wie bei den Linux-Aufsätzen, kann man auch mit SphereXP Desktopelemente und Fenster dreidimensional anordnen und als Objekte rotiert lassen. Weiterhin wird der gesamte Schreibtisch wirklich zu einer dreidimensionalen Sphäre, in der dann dementsprechend auch Elemente abgelegt werden können.
Kosten tut der ganze Spaß übrigens sehr humane 29,90 Dollar.
Weitere Bildschirmfotos und eine kostenlose Testversion gibt es unter:
www.spheresite.com
Tags: 3D, desktop, GUI, HCI, interface, MMI, software, UID, Usability, visualisierung, windows
Video-Link: www.youtube.com
Das Microsoft in den nächsten Jahren nicht schlagartig seine weltweit mehr als 90 Prozent Marktanteil verlieren wird steht außer Frage, auch wenn die Alternativen immer attraktiver werden. Insofern würde es mich schon interessieren, wie wird unsere Zukunft mit Bill & Co aussehen?
Einen kleinen Einblick bietet da das Video von der Microsoft Research Group, welches vor Kurzem auf den Microsoft Techdays 2007 vorgestellt wurde.
In diesem sind viele interessante Interfaces zu sehen. Regelmäßigen Blog-Lesern wird da einiges bekannt vor kommen (da wurden wohl mal wieder die Kopierer angeworfen
… aber es sind auch viele neuartige Ansätze vorhanden.
Mein persönlicher Favorit ist neben dem “scannenden Tisch” die “Datenübertragungsschüssel”, in der man die Inhalte von verschiedenen Geräten (MP3-Player, Kamera etc.) übertragen kann. Sieht zwar noch ein wenig unbeholfen aus und ich frage mich, wie man das mit größeren Dateimengen benutzen kann, aber es ist ja nur ein Prototyp und wir wollen das junge Pflänzchen nicht gleich zertreten …
Einen kleinen (deutschen) Einblick in die Arbeit von Microsoft Research gewährt folgende Seite:
www.microsoft.com/germany/msdn/library/MicrosoftResearch.mspx
Übrigens, in diesem Zusammenhang noch ein kleiner Hinweis auf einen Microsoft Wettbewerb, der auch die Kategorie “Interface Design” beinhaltet:
www.microsoft.com/germany/imaginecup/
Tags: 3D, augmented_reality, desktop, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, Microsoft, MMI, software, touchscreen, UID, visualisierung, wettbewerb, windows
Video-Link: www.youtube.com
Wer die Vorfreude aus die “Spaces“-Funktion in Apples noch nicht veröffentlichten Betriebssystem nicht mehr aushält bzw. überhaupt auf einem PC mal (abgesehen von Vista) ein OS nutzen möchte, das die OpenGL-Möglichkeiten wirklich sinnvoll nutzt, dem sei das Interface “Metisse” empfohlen. Dieses wird es in Kürze als Erweiterung von Linux in GNOME’s Mandriva geben.
Die beiden Entwickler des Systems, wollten nach Angaben von Architosh damit verschiedene Techniken und Möglichkeiten des Human-Computer-Interfaces austesten.
Gleiches Spiel wie beim Mac: Auch wenn viele Funktionen auf den ersten Blick nur “Spielereien” sind, so sind doch einigen auf den zweiten Blick sehr hilfreich. Man denke nur an die Zoom-Funktion im Mac OS X Dock.
Persönlich finde ich es besonders nützlich, Fenster und Paletten auf eine beliebige Größe zoomen zu können.
Entwickelt wurde das ganze übrigens an der Pariser Universität von Olivier Chapuis und Nicolas Roussel.
Mehr Infos unter: www.mandriva.com
Tags: 3D, apple, desktop, forschung, GUI, HCI, interface, MMI, software, UID, Usability, visualisierung, windows
Video-Link: www.youtube.com
Nicht mehr lange, dann kann auch Windows das, was Mac OS kann
… aber ich, als noch(!) Windowsnutzer, sollte da mal ganz leise sein, den wer im Glashaus sitzt … Womit wir auch schon bei Thema sind. Mal abgesehen von der schnellen Entwicklungszeit und der unglaublichen Innovationskraft die Vista hat
wird es wenigstens ein völlig überarbeitetes graphisches Interface geben. Und da gibt’s dann wirklich mal was neues: Glas. Also, halbtransparente Fenster, die den Hintergrund verwaschen durchscheinen lassen. (Ein Bild sagt da mal wieder mehr, also einfach mal das Video anschauen). Auch die Buttons und das Raster der Fenster sind überarbeitet, aber auch davon mehr oben … insofern brauch ich da heute gar nicht mehr Worte verlieren.
Danke an die Jungs von Zabersoft, die uns diese auf Interfaceler zugeschnittene Demonstration präsentieren!
Tags: desktop, GUI, icon, interface, software, vista, visualisierung, windows
Also, meine lieben Interfacedesigner da draussen. Ick hab’ jetzt die ultimative Gute-Laune-Seite für uns. Wenn man mal wieder stundenlang grübelt, wie man diese unglaublich komplexe Funktion in EINEM Icon darstellen kann oder irgendwie das ganze neue GUI mal wieder nach “Oh, hat das dein Sohn gemalt?” aussieht, dann schaut euch doch einfach mal einen Screenshot von Windows 1.0 an oder von Windows 2.0 oder von … Na ja, lassen wir das, jeder hat ja mal angefangen und damit gleich Milliarden verdient.*
Ok, werden wir mal etwas sachlich. Eine wirklich ganz tolle und umfangreiche Sammlung von grafischen Oberflächen findet man in der “Graphical User Interface Gallery”. Hier sind wirklich alle bekannten Betriebssysteme mit Screenshots verschiedener Ansichten aus fast allen Versionen vertreten. Sehr schön sortiert nach “Welcome splash”, “Empty desktop”, “Desktop with applications” usw.
Weiterhin bietet die Seite einen Vergleich der Icons der Betriebssysteme, Sounds, jede Menge Splash-Screens, Videos von alten OS-Werbungen oder Demonstrationen und noch eine schiere Unmenge mehr.
Kurz um: Ein Muss für jeden Oberflächengestalter
* Tut euch einfach selbst ein Gefallen und vergleicht nicht auch noch auf der Seite, wie andere OS zu der selben Zeit aussahen …
Video-Link: www.youtube.com
Es spannend zu sehen, wie viel doch schon in den Foren vorab über das liebe Windows Vista gemeckert und diskutiert wird. Na ja, ich werde mir dann im Frühjahr erstmal selber ein Bild davon machen – dann auf meinem Mac
Aber trotzdem mal wieder ein kleiner Ausblick auf das kommende Vista. Diesmal auf die Touchscreen-Funktionen. Einige Sachen sind auf den ersten Blick sehr gut umgesetzt, insbesondere die Funktionsweise der Mausmetapher.
Tags: display, eingabesystem, HCI, interface, MMI, touchscreen, Usability, windows
Gestern fand nun endlich die, von den “Macianern” heiß ersehnte und unter weitestgehender Geheimhaltung organisierte Präsentation von Steve Jobs statt. Neben jeder Menge Neuigkeiten, kleinere Ipods, mehr Speicherkapazität für die selbigen, dem neuen iTunes 7 mit Filmangebot usw. wird es im 1. Quartal 2007 auch ein neues Produkt geben, nämlich “iTV”. Dies ist im übrigen nur ein Arbeitstitel oder wie Steve es sagte “That’s a codeword. We need to come up with a better name.” …
Jedenfalls wird es damit möglich sein, mittels USB, Netzwerk oder WLAN eine Verbindung zwischen iTunes und dem Fernseher herzustellen. Aussehen tut dat 299 Dollar teure Ding wie ein abgehäckselter MacMini mit nur wenigen Zentimetern Bauhöhe. Für uns Interfaceler sehr interessant: Es wurde auch die dazugehörige neue Mediensteuerungs-Software “Front Row” gezeigt. Diese “glänzt” insbesondere mit hochauflösender CD- und DVD-Covernavigation. Weitere Bilder davon unter:
Link 1 (dort am unteren Ende): www.engadget.com
Link 2: www.engadget.com
Ich lass das ganze mal unkommentiert, bildet euch am besten selber eine Meinung. Nur mal zum Vergleich, so sieht das ganze beim neuen Windows Vista Media Center aus …
Tags: apple, auflösung, GUI, interface, MMI, software, steve-jobs, UID, visualisierung, windows
Vielen Schülern fällt es beim Lernen einer neuen Sprache schwer, die Verben richtig zu konjugieren. Microsoft hat nun beim US-Patentamt ein Patent auf eine Technologie angemeldet, die bei dieser Aufgabe hilfreich sein soll und die Konjugierung von Verben in diversen Sprachen vereinfacht.
In der Beschreibung des am 31. August eingereichten Patentantrages heißt es, dass Microsoft ein “Verb-Konjugations-System” schützen lassen will, bei dem nach der Eingabe einer Form des jeweiligen Verbs sämtliche konjugierte Formen des Wortes angezeigt werden. Es ist also egal, welche Form angegeben wird, das System soll dennoch das ursprüngliche Verb erkennen können.
Auch die Erkennung von Fehlern oder ganzen Sätzen soll möglich sein, heißt es. Microsoft arbeitet nach eigenen Angaben an einer Software, die beim Erlernen fremder Sprachen helfen soll. Das Ende August eingereichte Patent soll Teil des Programms werden. Das Unternehmen machte keine Angaben, wann die Software fertiggestellt werden soll. Auch die Frage, ob sie in ein anderes Produkt integriert wird, oder als eigenständiges Angebot auf den Markt kommen soll, lässt sich vorerst noch nicht beantworten.
Tags: forschung, spracherkennung, windows
Link: www.youtube.com
Sollten die Redmonder tatsächlich was aus der Vergangenheit gelernt haben? Gibt es jetzt etwa über der Tür ein Banner mit “Simplicity is the best”?? Und sollte das Anklicken des Word-Icon in Zukunft etwa kein leichtes Würgen mehr bei mir hervorrufen???
Wir werden sehen … Auf jeden Fall haben die Jungs das Interface komplett überarbeitet und, man höre und staune, reduziert und aufgeräumt. Ich konnte es selber noch nicht testen, aber es gibt einige Videos die die Funktionsweise des neuen “Ribbon”-Prinzips demonstrieren und die lassen hoffen …
Jensen Harris, Lead Program Manager im User Experience Team von Microsoft Office, hat dazu in seinen Blog, den ich im übrigen sehr empfehlen kann, auch einen interessanten Eintrag geschrieben.
Also abwarten und hoffen …
Zum Blog von: Jensen Harris
Tags: einfach, HCI, interface, software, UID, Usability, windows
Link: www.youtube.com
Dieses kleine Webfundstück zeigt eine ungefähre Vorschau auf die Spracherkennung, die mit Windows Vista kommen wird. Erstaunlich ist insbesondere das Konzept zum Zeichnen bzw. für das Deuten auf eine ganz bestimmte Bildschirmposition, das ich so noch nirgends umgesetzt gesehen habe. Die Erkennungsrate ist erstaunlich gut, auch wenn das Video an manchen Stellen täuscht, da der Sprecher noch während der Berechnungszeit gesprochen hat. (Insofern macht wohl wieder das “Vista + Neuer Prozessor”-Bundle Sinn …)
Insbesondere für die Barrierefreiheit scheint die neue Windows-Version somit aber ein entschiedener Schritt zu sein.
Mehr Infos unter: Microsoft.com
Tags: barrierefreiheit, eingabesystem, HCI, interface, MMI, software, spracherkennung, Usability, windows







