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Könnt ihr euch noch an Blaise Aguera y Arcas und seine Entwicklung “Photosynth” erinnern? Bereits 2006 hatten wir darüber berichtet. Jetzt hat Microsoft das geschafft, was lange auf der Hand lag: es mit Bing Maps kombiniert! … und es ist tatsächlich so genial wie wir es uns in unseren Gedanken immer ausgemalt haben ![]()
(Für alle Google-Nutzer: Bing Maps ist das gleiche wie Google Maps, hatte jedoch schon bisher den großen Vorteil, das nicht nur Satellitenbilder eingebunden waren, sondern auch “Vogelperspektiven-Fotos”, welche eine Schrägansicht auf Gebäude bietet – z.B. für alle die eine Wohnung suchen, ist das DIE Errungenschaft, um vorher einen Eindruck zu bekommen)
Jedenfalls, mit der neuen Bing Maps Version/Variante, die auf Silverlight basiert, wurden gleich mehrere Technologie und Dienste verbunden. Bevor ich’s lange beschreibe, schaut euch einfach dieses Video an:
Ein Traum!
Wenn Microsoft es jetzt noch schafft, das auf mobile Geräte mit Videokamera-Verknüpfung zu portieren, á la Wikitude …
Wer es mal selber ausprobieren möchte einfach auch www.bing.com/maps/explore/ gehen, (ggf. Silverlight Plugin installieren) und dann eine der Apps (links unten neben der Karte) auswählen (übrigens auch eine tolle Idee). Am besten auch in San Francisco testen, da dort die meisten Fotos hinterlegt sind.
PS. Was hier schön auffällt bzw. schon als eine der größten zukünftigen Herausforderungen erkennbar ist: Ein einheitliches Bedienkonzept, welches sich über alle Apps zieht. Gerade für Drittanbieter sind hier gute Richtlinien für die Interaktionen gefragt …
Tags: 3D, augmented_reality, fotos, interaction design, interaktion, interface, internet, Live, Microsoft, visualisierung, webapplikation
Ach, was wäre die Welt schön, wenn jeder das machen könnte, was er am besten kann. Designer hören endlich auf schrecklichen Code zu schreiben und Programmierer lassen die Finger weg von der Gestaltung. Ok, noch ist das ein Wunschdenken, aber zumindest wurde seitens Microsoft mit dem Expression Studio der Grundstein dafür schon gelegt. Leider zeigt sich zwar in der Praxis, dass bis zur wirklichen Erfüllung dieses Traums noch ein langer Weg ist, aber das ist ein Thema für einen extra Blogeintrag.
Heute soll es um Adobe Catalyst gehen, welches quasi Adobes Antwort zu Expression ist. Auf dem gerade stattfindenden FITC Festival in Toronto, stellte dazu Adobes „Senior Principal Scientist“, Mark Anders, die Arbeitsweise und Möglichkeiten von Catalyst vor.
Innerhalb der Session baute Anders, in nur ca. 20 Minuten, eine laufende Applikation aus vorbereiteten Illustrator-Designs, ohne dabei eine einzige Zeile Code zu schreiben! Aber seht selbst:
Mehr Infos unter: labs.adobe.com/technologies/flashcatalyst/
Tags: adobe, design, flash, forschung, interaction design, internet, Microsoft, software, webapplikation
… dann ist die heute vorgestellte Lösung zwar auch keine wirkliche Alternative aber zumindest ein kleiner Anhaltspunkt.
Auf der noch relative jungen Webseite Feng-GUI hat man die Möglichkeit ein Bildschirmfoto seiner zu analysierenden Webseite hochzuladen und daraus dann eine Heatmap generieren zu lassen die anzeigt, wie der Blicklauf auf der Webseite ist und welche Objekte besonders starke „Eye catcher“ sind. (Obwohl, so viele ich auch vom „richtigen“ Eye Tracking halte, in einfachen Fällen der gesunde Menschenverstand einem das genau so gut sagt, wie eine mehre tausende Euro teure Studie).
So schaut das für unsere Webseite aus:

Die Technologie die dahinter steht ist eine Verbindung von mehreren Algorithmen aus neuroligischen und Eye Tracking Studien sowie Bildanalyseverfahren nach Kontrast, Hervorhebungen und menschlicher Wahrnehmung.
Laut eigenen Angaben, erreichen die Feng GUI Maps eine 70-prozentige Übereinstimmung mit Eye und Mouse Tracking Analysen. Auf dieser Seite kann man sich die Vergleiche zwischen den Analyseergebnissen anschauen.
Am besten mal selber ausprobieren und Urteil bilden unter: www.feng-gui.com
Tags: , analyse, design, eye-tracking, forschung, GUI, heat-map, interface, internet, Usability, visualisierung, webapplikation
Vielen Dank Martin für den Kommentar zum gestrigen Beitrag, der mich auf das Flash-Spiel FNORD! hingewiesen hat. Dieses bietet eine sehr interessante Interaktion, in dem man mit ausgestreckten Armen ein UFO steuern kann:

Am besten selber mal testen unter: www.fnord-the-game.de
Ein weiteres, etwas einfacheres Beispiel für die Steuerung per Webcam, ist das Ölsandspiel von ThyssenKrupp:

Mehr dazu unter www.thyssenkrupp.com/discover/…
Mein Persönlicher Favorit ist allerdings EYEkanoids. Bei diesen kann man einen Nachbau von dem Spieleklassiker Arkanoid mit seinen Händen steuern … oder halt mit seiner Glatze:

Viel Spaß damit unter: www.thegameslist.com/playgame/409/EYEkanoids
Für weitere Hinweise auf Webseiten, die eine Webcam zur Interaktion nutzen, bin ich SEHR dankbar!
Tags: echtzeit, eingabesystem, HCI, interface, internet, MMI, UID, visualisierung, webapplikation
Am Dienstag sprach ich auf der Webniale noch über dieses Thema, als eine der Entwicklungen, die im Interface Design fürs Internet mit den größten Einfluss haben wird.
Heute bin ich nun auf folgendes Video von Cam-Trax, was zwar noch keine Webanwendungen ist, ab schon sehr gut zeigt wo die Reise hingehen wird …
Hier noch einmal ein „Test Drive“ mit der Technologie und Need for Speed:
Insbesondere der Aspekt das man Fingerbewegungen tracken kann (bisher ja nur mit den kleinen Fingerhütchen, aber immer hin), dürfte für die gerade so gehypte Multitouch-Nachfrage interessant sein. Ich bin gespannt, wie lange es jetzt noch dauert, bis es die erste Flash-Umsetzung gibt, mit der ich eine Webseite durch Objektracking (von Fingern) steuern kann.
Übrigens, auf der Seite von den Machern von Cam-Trax kann man sich als Developer oder Bester Tester anmelden. Mehr unter: www.cam-trax.com
Zum Thema Objekterkennung mit der Webcam empfehle ich auch noch mal den, erst vor ein paar Tagen geschriebenen Beitrag über die ViPR-Technologie.
Im Vergleich nur schon fast unspektakulär ist da eine Anwendung die Qi für Heineken realisiert haben. Bei der kann ich eine Heineken-Flasche in die Webcam halten und diese wird mir dann geklont.

Hier zur (leider nur niederländischen) Seite:
www.heineken.nl/main.html#view=…
Tags: , Assistenzsystem, augmented_reality, echtzeit, einfach, eingabesystem, forschung, HCI, interface, internet, jeff_han, MMI, software, UID, visualisierung, webapplikation
… möchte ich gerne den mehrfachen Wunsch nachkommen und meinen Vortrag noch online stellen:
(falls etwas komisch aussieht, leider sind bei der Slideshare-Konvertierung ein paar Transparenzen verloren gegangen)
Viele Themen konnte ich ja nur gaaanz kurz anreißen und wären es eigentlich Wert in einem Extravortrag noch mal ausführlich behandelt zu werden. So zum Beispiel “Wie gestalte ich eine optimale Suche”, “Einfaches Usability-Testing im Firmenalltag”, “Web Site Building – von der Konzeption, über die Gestaltung und Evaluation bis zur Veröffentlichung” etc. …
Also, wenn jemand dazu bzw. zum Vortrag Fragen/Kritik/Anregungen hat, dann können wir diese sehr gerne hier im Blog diskutieren oder einfach per eMail/Telefon.
Alle die den Vortrag auch noch gerne in “echt” sehen möchten, sind schon heute herzlich zum World Usability Day in Sachsen-Anhalt nach Magdeburg eingeladen. Am 13. November werde ich davon noch mal einer aktualisierte und erweitere Version halten.
Mehr Infos dazu wird es ab Juli unter www.supernuetzlich.de geben.
Tags: 3D, adobe, analyse, animation, apple, Assistenzsystem, augmented_reality, design, echtzeit, einfach, eingabesystem, eye-tracking, fernbedienung, flash, flickr, forschung, fotos, fraunhofer, GUI, Handy, HCI, heat-map, interface, internet, lesen, Live, MMI, mobiltelefon, PDA, schreiben, schroeder-wendt, software, suche, UID, Usability, virtuell, visualisierung, web-2.0, webapplikation, World-Usability-Day
Im letzten Beitrag habe ich gerade noch davon geschrieben, dass das dort vorgestellte System erst richtig Sinn macht, wenn man dieses mit eine Augmented Reality System verbindet – dazu nun der heutige Nachtrag …
… genau an einer solchen Lösung forscht gerade der Absolvent der Tokioter Universität Hideki Nakayama.
Die an Laboratory of the Information Science and Technology entwickelte Software für die Kombination aus Head Mounted Camera and Display ist somit wieder mal ein Schritt näher zur omnipräsenten Informationsbereitstellung.
Nicht nur Lernsysteme und gehandicapte Personen werden davon profitieren, sondern (so hoffe ich) auch vielleicht ich selber eines Tage, wenn dann mein ganz furchtbar schlechtes Namens- und Personengedächtnis ausgeglichen wird, in dem mir einfach in meine Kontaktlinse der Name und alle weiteren Daten, der durch die Technik längst erkannten Person eingeblendet wird.
Danke!
Tags: 3D, Assistenzsystem, augmented_reality, echtzeit, einfach, eingabesystem, forschung, HCI, interface, MMI, UID, visualisierung, webapplikation
Jeder der schon einmal Semapedia genutzt hat, weiß wie toll das ist, wenn sich die Frage „Wat is‘ dat denn?“ mit einem Klick beantworten lässt. Die Firma Evolution Robotics geht mit der Verwendung der sogenannten ViPR (visual pattern recognition) Technologie noch einen Schritt weiter.
Diese ermöglicht es ein Bild innerhalb kürzester Zeit auf seinen Inhalte zu analysieren und zu den erkannten Gegenständen weitere Informationen anzubieten. Je nach verwendeten Datenquellen kann so zum Beispiel, wenn einem ein DVD-Cover vor die Linse kommt, die Inhalte des Films, Bestellmöglichkeiten, die Musik des Soundtracks oder gar Videoausschnitte präsentiert werden.
Leider ist diese Technologie bisher nur serverseitig verfügbar, so dass die Bilder zum Zentralrechner gesendet werden müssen und dieser dann eine eMail mit den „Analyseergebnissen“ zurücksendet.
Langfristig ist die ViPR-Technologie natürlich sehr interessant, wenn man sie mit Augmented Reality Systemen verbindet, wie zum Beispiele das hier oder dieses hier.
Mehr (leider nur englische) Infos dazu unter: www.evolution.com/core/ViPR/
PS. Auf der Seite kann man übrigen ganz unten auch noch ein sehr schönes Anwendungsbeispiel sehen, den LaneHawk. Dieser wir im Fussbereich von Kassen im Supermarkt installiert und erkennt, wenn dann doch noch „ganz zufällig“ auf der unteren Ablage des Einkaufswagens etwas „vergessen“ wurde. Das nenne ich mal ein schnelles Amortisierungsmodell.
Tags: 3D, Assistenzsystem, augmented_reality, echtzeit, einfach, eingabesystem, forschung, HCI, interface, internet, MMI, UID, visualisierung, webapplikation
34 Jahre nach dem ersten gelben Post-it gibt es nun die „Version 2.0“ … also genau genommen „nur“ eine digitale Erweiterung für die altehrwürdigen Klebezettel.
Mit dem Projekt „Quickies“ hat die „Ambient Intelligence Group“ des MIT Media Laboratory dazu eine Möglichkeit geschaffen, das der handschriftlich geschrieben Text gleich automatisch digitalisiert und ausgewertet wird. Also Termine werden als Termin erkannt und in den Kalender eingefügt, Aufgaben in die Aufgabenliste und so weiter. Ebsenso an wenn sich das Post-it richtet … Mehr dazu im Video:
Besonders herausragend finde ich die Kombination mit RFID-Tags, so dass ich meine Post-its auch überall wiederfinde oder sie gar selber, z.B. beim Vorbeigehen mit einem entsprechenden Endgerät, nach Aufmerksamkeit schreien …
Mehr dazu auf der (leider nur englischen) Projektseite des MIT:
http://ambient.media.mit.edu/projects.php?action=details&id=16
Tags: Assistenzsystem, design, echtzeit, einfach, eingabesystem, forschung, HCI, interface, lesen, media-lab, mit, MMI, RFID, schreiben, UID, Usability, virtuell, vista, visualisierung, webapplikation
Die SMS‘er und ICQ‘ler unter euch werden diesen Anbieter vielleicht schon kennen, mir war dieser bis heute leider neu.
Insofern, für alle „Nicht Eingeweihten“, die Pictogrammabfolge da oben heißt übersetzt:
„Heute schreibe ich mit Zlango.
Ich hoffe ihr versteht das“
Generiert habe ich diese Grafik mit Zlango. Dies ist der Service einer israelischen Firma, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, aus Emoticons eine rein grafische Sprache zu entwickeln …
Jeder der schon einmal mit einem Zettel und Stift bewaffnet in ein fremdsprachiges Land gefahren ist, weiß jetzt genau was ich meine
Laut Zlango‘s eigener Webseite haben Sie bereits Schnittstelle zu 20 Sprachen geschaffen und über 1 Million Nutzer in 12 Ländern.
Mit den über 250 entwickelten Icons gibt es mittlerweile Musikvideos …
… oder sogar Rotkäppchen als Kurzgeschichte:
Außerdem gibt es verschiedene Applikationen für Mobiltelefone, Plugins für ICQ oder eMail-Portale wie Yahoo oder Gmail.
Wirklich eine tolle und in der Umsetzung sehr schwierige Idee, denn wir wissen ja alle, wie schnell man ein schlechtes Icon missverstehen kann …
Mehr (leider nur englische) Infos unter: www.zlango.com
Tags: einfach, GUI, Handy, icon, interface, lesen, mobiltelefon, schreiben, visualisierung, webapplikation
Einer der großen Vorteile, die “richtiges” Fernsehen gegenüber Internetvideos (mal abgesehen von Joost & Co) bietet, ist das Zapping.
Denn obwohl ich jemand bin, der fast ausschließlich gezielt Sendungen schaut, möchte auch ich mal einfach nur “so vor die Glotze hängen”, um das Gehirn auf “Leerlauf” zu schalten. Bei dieser “visuelle Suche” findet man dann oft sehr interessante Sendungen, die man über den Titel/Beschreibung im EPG wahrscheinlich nicht ausgewählt hätte.
Wenn man im Internet recherchiert kennt man dieses Phänomen in ähnlicher Weise. Über Links und Hinweise kommt völlig man von seinem eigentlich Ziel ab und surft so wild durch die Webwelt (sog. “Wilfing“). Bei Webvideos war dies bisher kaum möglich. Einzig über Vorschläge “Thematisch ähnlicher Videos” auf der selben Seite konnte man das “Ungesuchte” finden. Es fehlte bisher ein “echtes” Zapping durch die Sparten.
Umso mehr war ich begeistert, als ich von “YouTube Warp – Im Vollbild-Player visuell durch YouTube-Videos zappen” lass. Endlich gibt es ein Lösung, die YouTube von einer Lean-Forward User Experience zu einer Lean-Back UX werden lässt (mehr dazu auch hier) – so dachte ich jedenfalls.
Tja, was soll ich sagen, was einem beim Aufrufen von YouTube Warp begrüßt ist das hier:

… eine für Videos ungeeignete Informationsaufbereitung, die dazu ein wenig an eine Lösung von digg erinnert, von der Bedienung miserabel ist und so gar nichts mit “visuell durch YouTube-Videos zappen” zu tun hat.
Schade. Chance völlig vertan.
Aber wie immer, am besten selber eine Meinung bilden unter: http://de.youtube.com/warp_speed
PS. Auf einem wesentlich besseren Weg ist da schon neave.tv.

Beim deren Technology-Kanal bin ich doch glatt gleich bei mehren Videos “hängengeblieben”. Wenn die Macher jetzt noch die Cursortasten mit einem Kanalwechsel belegen würden, dann könnte ich mich schon super Zurücklehnen und mit meiner Computer-Fernbedienung weiterzappen.
Mehr unter: www.neave.tv
Tags: einfach, eingabesystem, flash, forschung, GUI, interface, internet, Live, MMI, suche, TV, UID, Usability, visualisierung, webapplikation
Echt toll, was da Stephen Spencer, Simon Oliver und Daniele Urania geschaffen haben. Diese haben nämlich den wunderbaren britischen Audi A5 TV-Spot …
… konsequent in eine ebenso wunderbare interaktive Seite umgesetzt:
Auf diese kann man mittels Tastatur und Maus selber zum Komponisten seines eigenen Spots werden und sich mit seinem virtuellen Pinsel auf eine beflügelnde Reise durch den dreidimensionalen Raum machen. Das am Ende kreierte ?3D-Kunstwerk? kann man dann als Bild abspeichern.
Wen der technische Hintergrund interessiert: Das ganze wurde natürlich (ihr ahnt es schon) wieder mit Papervision3D umgesetzt. Die Formen wurden in Maya modelliert. Mittels eines Phyton-Scripts wurden diese dann in eine XML-Datei exportiert. Das Echtzeit-Rendering der Zeichensteuerung ist ?handprogrammiert?.
Beim ?Bild speichern? werden übrigens alle 3D-Informationen in eine SVG-Datei konvertiert, die dann wiederum in PDF konvertiert werden kann.
Ich bin (sehr) beeindruckt …
Tags: 3D, adobe, animation, design, echtzeit, GUI, interface, internet, svg, UID, virtuell, visualisierung, webapplikation
Gestern habe ich mich mit unserer Mitarbeiterin Kristin (die übrigens nächste Woche ihren Master zu einem sehr spannenden Thema macht) über eine Adobe-Entwicklung unterhalten, die vielleicht für euch da draussen auch interessant sein könnte, insbesondere wenn man Software-Prototypen entwickelt …
Über Adobe AIR (vormals Apollo) hatten wir ja schon mehrfach berichtet (siehe hier). Nun berichtet Adobes Flash Technical Product Manager, Richard Galvan, das es in Kürze eine Extension für Flash CS3 geben wird, mit der man sein Projekt auch als Adobe AIR veröffentlichen kann:
Sprich, man hätte eine ?richtige?, plattformunabhängige Desktop-Applikation und könnte auch auf die Systemfunktionalitäten/Dateisystem/APIs zugreifen (was ja bei Prototypen zur Simulation ganz interessant ist ? Drag and Drop, Native Menüs, Fenster etc.). Und für uns Designer nicht ganz unwichtig, man könnte auf einfachste Weise seinen Applikationen einen Namen, ein Icon usw. zuweisen:
Veröffentlicht wird das ganze übrigens mit dem nächsten öffentlichen AIR-Release auf der Adobe Labs Seite.
Ich hoffe, das wir da mit unseren gerade laufenden ?Experimenten?, hier in Kürze mal ein paar eigene Applikationen vorstellen können …
Tags: adobe, desktop, flash, forschung, GUI, icon, interface, software, UID, webapplikation, windows

… zwei Forscher von der University of Southampton haben, zusammen mit den Forschern von Ordance Survey?s Research Labs, eine Möglichkeit erschaffen, mit der sich jeder mit einem ?normalen Handy? und einer ?normalen Landkarte? sich ein eigenes kleines Navigationssystem “zusammenbasteln” kann.
Grundlage des so genannten ?Map Snapper?-Systems ist allerdings ein Handy mit integrierter Kamera und Internetverbindung. Mit diesem kann man einfach einen Ausschnitt einer normalen, gedruckten Landkarte knipsen, dieser wird dann an einen zentralen Server gesandt, analysiert und man erhält umgehend eine digitale Karte inklusiver aller bekannten Points of Interest zurück.
Somit kann man zum Beispiel sofort ein Hotel, Restaurant oder Veranstaltung in der Nähe finden. Hat man sogar GPS im Telefon integriert könnte einem nun sogar der Weg dorthin berechnet werden. Andernfalls wäre eine Navigation mittels Cambridge Position System (CPS), also über eine ungenaue Bestimmung innerhalb des Mobilfunknetzes denkbar oder wie ich es vor kurzem gelesen habe (finde leider die Quelle nicht mehr), durch ein manuelles Bestätigungssystem. Sprich, nach dem man die Anweisung ausgeführt hat (z.B. ?An der nächsten Kreuzung rechts abbiegen?) bestätigt man diese und erhält diese nächste angesagt/angezeigt …
Weitere (leider nur englischsprachige) Infos unter:
www.newscientisttech.com/article/dn10416-phone…
Tags: echtzeit, forschung, fotos, interface, internet, mobiltelefon, UID, Usability, visualisierung, webapplikation
Gerrit und sein Blog unter praegnanz.de dürfte den meisten von euch wohl schon ein Begriff sein. Trotzdem an dieser Stelle noch mal ein Hinweis auf einen sehr guten Artikel im selbigen.
Vor einen paar Tagen veröffentlichte, unser etwas ins Abseits geratene, Browsersanbieter Opera die neueste Beta-Versionen seines ?Kleinsten? ? den ?Opera Mini 4?. Dieser auf Java basierende Browser wurde speziell für Mobiltelefone entwickelt. Das Besondere: Er stellt Webseiten in Ihrer Gesamtheit da und nicht wie oftmals bei anderen Lösungen, einfach alle Elemente untereinander.
Startet man den Browser wird automatisch ein Anfangspunkt gewählt der für sinnvoll gehalten wird. Mittels einer Zoomfunktionen kann dann die gesamte Webseite betrachtet werden … was ohne Touchscreen zuweilen eine ziemliche Herausforderung darstellt. Aber mehr zu den Vor- und Nachteilen in Gerrits Blog-Eintrag unter:
http://praegnanz.de/weblog/opera-mini-4-und-content-zooming
Tags: display, GUI, interface, internet, mobiltelefon, UID, visualisierung, webapplikation
Im Mai hatten wir euch ja schon die Papervision3D Technologie vorgestellt, mit der echte 3D-Applikationen mittels Flash erstellt werden können bzw. mit dem Flash-Player dargestellt werden können.
Die bisherigen Demonstrationen, wie Online-CoverFlow oder 3D-Google-Maps, zeigten schon einen kleinen Einblick was uns in diesem Bereich in Zukunft bevorsteht. Nun hat einer der Papervision-Schöpfer, Carlo Sulloa, eine neue kleine Applikation erstellt, die sehr überzeugend und vor allem mit einem super Spaßfaktor uns die 3D-Welt eindrucksvoll ?erfahren? lässt. Am besten gleich selber ausprobieren unter: carlosulloa.com
Des Weiteren weißt er in seinem Blog auf die neuen Fähigkeiten der nächsten (und sich noch in der Beta-Phase befindlichen) Version des Flash Players hin. Bei diesem wurde die Bild/Textur-Darstellung noch einmal bedeutend verbessert (siehe Bild oben).
Wer beim Testen der Demo auch in diesen Genuss kommen möchte, benötigt den Flash Player 9 Update 3 Beta 1.
Also, meine lieben Interfacler, wir sind mal wieder gefordert. Den 3D-Welten im Browser steht nichts mehr im Wege, hoffen wir das jeder auch eine intuitive Bedienung dazu kreiert …
Tags: 3D, adobe, flash, forschung, GUI, interface, internet, software, UID, virtuell, visualisierung, web-2.0, webapplikation
Das ist wirklich ein Element das wir zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit unserer Produkte wirklich sehr, sehr häufig einsetzen: Tooltipps.
Zur oft sind bestimmte Begriffe zwar für die meisten klar aber eben nicht für ALLE. Ebenso verhält es sich mit den hinterlegten Funktionen von Buttons. Hier hilft fast immer ein Tooltipp, den die Einsteiger nutzen können und die Profis nicht mehr benötigen.
Mal abgesehen davon, dass eine grafische Oberfläche immer so intuitiv gestaltet werden sollte, das sich beide Nutzergruppen zurecht finden …
Um jedoch das Aussehen der Tooltipps im Webbrowser anzupassen, ist entweder ein eigenes JavaScript nötig oder ein kleines Werkzeug mit dem sich diese einfach erstellen und anpassen lassen. Von letzteren hat der gute Sven, alias ?Dr. Web?, 24 super Tools zusammengetragen, die auf jeden Fall einen Klick wert sind:

Link: www.drweb.de/weblog/weblog/?p=847
Tags: GUI, interface, internet, UID, visualisierung, webapplikation
… dieses gibt es schon in ?richtig, groß und echt? – und zwar gegenüber vom Lasipalatsi Film and Media Centre in Helsinki ? öffentlich zugänglich.
Die so genannte CityWall zeigt für Passanten ständig neue Bilder und Videos von Veranstaltung die in Helsinki stattfinden. Als Quelle dafür dienen Webportale wir Flickr oder YouTube, die fortwährend nach dem Tag ?Helsinki? durchforstet werden. Eine weitere Möglichkeit ist, ?Content? per MMS oder eMail ?an die Wand? zu senden.
So viele zum Inhalt, nun zum Multi-Touch: Mit Gesten können nämlich die Nutzer auf der Wand durch die Medien navigieren und diese neu arrangieren, genau so als ob sie physische Bilder manipulierten würden. Die Technik, die diese direkte Interaktion ermöglicht, wurde ausdrücklich so entwickelt worden, dass eine möglichst große Anzahl von Leute zur gleichen Zeit mit dem Display interagieren können, so dass die Maximalnutzerzahl nur von der physischen Größe begrenzt wird. Die aktuelle CityWall Installation hat übrigens eine Breite von 2,6 Meter … ich denke, das dürfte für den ein oder anderen reichen. 16 Meter sind technisch möglich.
Laut Betreiber verfolgt die Installation drei Ziele: Zum einem, logischer Weise, um Aufmerksamkeit für die Stadtveranstaltungen zu schaffen. Somit können die Passanten durch die spielerische Interaktion Jahrestage, Ereignisse und Feste kennen lernen. Zum zweiten, um rege Besucher zu motivieren, aktiv und gemeinsam mit anderen, mit dem Neuen Medium / Medien zu kooperieren. Und zum Dritten, um eine Plattform für die Medienbildung zu schaffen, damit ein möglichst breites Publikum ?Rich Media Experiences? sammeln kann. Denn mit dem intuitiven Interface können selbst Computerunerfahrene interagieren.
Also wieder mal der gleiche Ansatz, wie auch beim gestrigen Microsoft Surface Computing ? sehr löblich!
Entwickelt wurde das ganze System übrigens im Rahmen des EU IPCity-Projekts von der Ubiquitous Interaction Group am Helsinki Institute for Information Technology.
Mehr (leider nur englische) Infos zu CityWall unter: citywall.org
Am Ende des obigen Videos wird übrigens auch sehr gut veranschaulicht, wie dieses (und auch andere größere) Mutli-Touch Display technisch funktionieren. Wie zum Beispiel die gleichzeitigen Handgesten erkannt werden usw.
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Es überrascht nicht wirklich, das Microsoft nun endlich mit einem (fast) marktreifen Produkt die Katze aus dem Sack lässt. Basteln doch die Redmonder schon über ein halbes Jahrzehnt an einem “Multi-Touchscreen-Tisch”. (wir berichteten)
Aber fangen wir vorne an. Gestern stellte Geschäftsführer Steve Ballmer persönlich, auf der Konferenz ?All Things Digital?, erstmals Microsofts neuste ?Revolution? vor: Den ?Surface Computer?. Dieser ist beim näheren hinsehen nichts anderes, als ein ?gewöhnlicher? TouchTable. Jedoch ist hier nicht mehr von einem Konzept die Rede, sondern unser Kalifornischer Freund will diesen tatsächlich Endes des Jahres auf den Markt bringen! Aber ihr könnte Eure Vorfreude wieder einstellen: Erstmal nur in den USA und für einen Preis um 10.000 Dollar!
Somit sind auch erstmal nur Unternehmen als Zielgruppe anvisiert. Microsoft-Manager Tom Gibbons denkt da in erster Linie an Hotels und Restaurants. So sagt dieser in einem Interview: ?Stellen sich vor, Sie sitzen mit Ihrem Freunden im Restaurant und Sie stellen jeweils Ihr Getränk auf den Tisch – und alle Arten von Information erscheinen rund um Ihr Glas, wie zum Beispiel Menüempfehlungen zu dem Wein. Dann, mit eine paar Fingerbewegungen, bestellen Sie Ihren Nachtisch und teilen die Rechnung.? … bleibt nur noch die Frage, ob ich je in ein Restaurant kommen, wo allein die Tische 10.000 Dollar gekostet haben.
Weiteren Anwendungsgebiete sollen beispielsweise Mobiltelefon-Geschäfte sein. Denn dank Bluetooth kann beim ablegen auf den Tisch einfach eine Verbindung zum Handy hergestellt werden und Daten visuelle(!) auf oder von dem Gerät übertragen werden. (siehe Videos) oder einfach nur zusätzlichen Informationen (Produktdaten, Videos usw.) zu dem Produkt angezeigt werden.
Computerspieleentwickler IGT soll wohl auch eine Partnerschaft mit Microsoft abgeschlossen habe, so das die ersten Spiele auch nicht mehr lange auf sich warten lasen dürften.
Kurz zu den teschnischen Daten. Realisert wird das Surface Computing System durch eine 30 Zoll Anzeige, hinter der fünf Kameras alle Gesten registrieren.
Insgesamt eine tolle Sache, nur leider noch zu teuer. Aber wie wir es ja vom Elektronikmarkt kennen, dies wird wohl nur eine Frage der Zeit. Aus Usability-Sicht kann ich diesem Konzept absolut nur zustimmen, kommen wir doch der intuitiven Mensch-Computer-Schnittstelle (ohne Maus und Tastatur) wieder etwas näher. Bestes Bespiel :das schieben der Fotos aufs Handy (siehe Videos)
Mehr (leider nur englische) Infos und Videos unter: www.microsoft.com/surface/
Oder auf der Presseseite von Microsoft: www.microsoft.com/presspass/presskits/surfacecomputing/
Tags: display, einfach, eingabesystem, flickr, GUI, HCI, interface, internet, jeff_han, Microsoft, MMI, touchscreen, UID, webapplikation
Mit der Frage: ?Wieviel wissen wir über den Planeten, den wir Heimat nennen?? beginnt eine wirklich sehr sehenswerte interaktive Webapplikation der Japan Science and Technology Agency. Und ich musste mir leider eingestehen, Nein, einige Sachen wusste ich wirklich noch nicht. Aber durch die sehr schöne Visualisierung und Interaktion haben sich die meisten Fakten jetzt bei mir manifestiert.
In dem “Earth Guide” wird unter anderem geklärt: ?Wo wird der Himmel zum Weltraum?, ?Wie zirkulieren Wasser und Kohlenstoff?, ?Aus welchen Substanzen besteht die Erde? und noch fünf weitere essenzielle Fragestellung. Das hätte ich mir mal für den Geografieunterricht gewünscht …

Mehr unter: http://jvsc.jst.go.jp/earth/guide/english/
Und wo wir schon beim klären essenzieller Fragen sind … Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wir euer Cursor und Klicks im Detail funktionieren, dann solltet ihr unbedingt folgende Seite anschauen und lernen …
Tags: animation, flash, internet, visualisierung, web-2.0, webapplikation
Hatte ich hier eigentlich schon mal von Papervision3D geschrieben? … Ich sehe gerade, da kommt ja mal gar nichts bei der Suche ? das muss schleunigst geändert werden!
Ist doch Papervision3D eine DER Technologien, die Interfaces auf Webseiten in Zukunft entscheidend beeinflussen könnte.
Kurz das Technische vorweg, dann ein schönes Beispiel, warum ich mir da so sicher bin.
Also, Papervision ist eine Open Source 3D-Engine für Flash 8, an der drei Programmierer nun schon seit etwa 2005 arbeiten. In den letzten Monaten hat die sich rapide entwickelt und wurde von vielen Programmierern verwendet, so das es mittlerweile schon ein paar beachtliche Demos gibt.
Eine von diesen ersten tollen 3D-Applikationen ist eine Nachbildung von Apples aufgekauften Programm ?Coverflow?, welches den meisten wohl aus iTunes bekannt sein dürfte. Dieses kann dank der Technologie nun auch im Webbrowser abgebildet werden. … Könnt ihr auch gerne mal selber ausprobieren:

Meine Hochachtung an die Kalifornische “Blitz Agentur“, die diese Anwendung gebaut hat. Meines Wissen das erste ?nützliche? Programm mit ?richtiger Funktion?, das Flash und echtes 3D(!) verwendet. … merkt ihr auch diesen Hauch von Geschichte …
Weitere Grafikdemos von Papervision gibt es auf der selbigen Seite: www.papervision3d.org (bitte etwas Ladezeit mitbringen)
Ansonsten bin ich gespannt welche neuen (und hoffentlich weiterhin sinnvollen) 3D-Interfaces uns da in Zukunft noch im Browser unseres Vertrauens erwarten …
Weitere (leider nur englischsprachige) Infos auch im Blog von Papervision:
blog.noventaynueve.com
Update
Eine sehr junge Anwendung mit Papervision3D, aber dafür mit Potential, habe ich dann doch noch gefunden:

Es handelt sich dabei um eine 3D/Perspektivische-Darstellung von Google Maps. Insofern könnte man sich da in Zukunft mal ein browserbasiertes Google Earth vorstellen. In diesem Fall wurde die Anwendung übrigens mit Adobe Flex entwickelt und dann mit Apollo (wir berichteten) ausgegeben. Insofern, wenn ihr die Applikation testen wollt, benötigt ihr noch die Apollo Runtime.
Tags: 3D, adobe, flash, forschung, GUI, interface, internet, software, UID, virtuell, visualisierung, web-2.0, webapplikation

Unser amerikanisches aller Lieblings-Online-Auktionshaus eBay arbeitet gerade an einer Software, die es den Nutzer ermöglichen soll noch einfacher zu suchen und zu verkaufen. Das Programm aktualisiert sich fortwährend über eine Internetverbindung selbst, so das es in den entschiedenen letzten Sekunden nicht knapp wird. Sogar das komplette Gegenteil wird der Fall sein. Durch die Umsetzung mit Adobe’s Apollo Technologie (dazu weiter unten mehr) ist man nicht mehr auf die Darstellung im Browser (Rendering) und der damit verbundenen Rechenzeit abhängig, sondern kann nur einzelnen Teile der Oberfläche sich dynamisch aktualisieren lassen.
Dieser technische Unterschied wird auch ein zentraler Punkt beim Einstellen von Artikeln werden, denn das lästige “Vor und Zurück” gehört dann der Vergangenheit an. Auch kann man in Echtzeit eine Verbindung zu seiner Webcam aufbauen und ein Bild von dem Artikel schießen, welches dann automatisch übernommen wird. Also insgesamt ungeahnte Möglichkeiten.
Die bisher unter dem Namen “Project San Dimas” laufende Entwicklung, soll schon in einigen Wochen als Beta veröffentlicht werden. Über die Projektseite www.projectsandimas.com/ lann man sich dafür als Beta-Tester registrieren.
Den (leider nur englischen) Blog zum Projekt gibt es unter:
blogs.ebay.com/projectsandimas
Eine kleine öffentliche Vorstellung der Software konnte man bereits auf der DEMO 07 Konferenz sehen. Hier das Video:

So, und jetzt noch mal zu Adobe’s Apollo. Da das, so denke ich, die Internet- und Softwarewelt noch mal ordentlich beeinflussen wird, werden wir dazu demnächst mal einen Extrabeitrag machen, der schon erste Konzepte und Tendenzen vorstellt. Für alle die davon bisher nichts gehört haben sei gesagt: Apollo wurde von Adobe bisher nur als Alpha-Version vorgestellt, steckt also noch völlig in den Kinderschuhen. Trotzdem ist der “Ansturm” darauf schon sehr beachtlicht. Die plattformunabhängige Laufzeitumgebung ermöglicht es Entwicklern, vorhandene Technologien (wie HTML, JavaScript, Ajax, Flash, Flex) zu nutzen, um damit Internet- und Desktop-Applikationen in einem zu erstellen.

Einen interessanten (deutschen!) Artikel zu Adobe’s Appolo kann man bei Netzwelt finden:
www.netzwelt.de/news/75346-adobe-apollo-die-schnittstelle-zwischen.html
Tags: adobe, Ajax, desktop, ebay, einfach, flash, forschung, GUI, interface, internet, software, UID, web-2.0, webapplikation

Fast jeder Webdesigner hat sich schon einmal an einem eMail-Icon versucht oder wenn er einen Online-Shop gestalten durfte, an einem Einkaufswagen. Wenn wundert es da, dass eine schier unüberschaubare Flut an Icons zum gleichen Thema existiert.
Die 300 Images From 1800 Sites hat es sich zu Aufgabe gemacht, wenigstens ein paar davon zusammenzutragen. In den Rubriken “Pfeile”, “Beiträge”, “Komentare”, “Mail”, “Gliederungspunkte”, “Drucken” und “Einkaufswagen” wird im Vergleich sehr schön deutlich, wo der Gestalter komplett versagt hat und was wirklich brauchbar ist.
Also, bei der nächsten Standard-Icon-Gestaltung mal einen inspirierenden Blick werfen auf:
www.intersmash.com/300images/
Tags: design, GUI, icon, interface, internet, UID, Usability, visualisierung, web-2.0, webapplikation
Irgendwie scheint es einen großen Bedarf daran zu geben, sich schon morgens den Tag mit einem schlechten Wetterbericht zu vermiesen. Dafür sprechen jedenfalls zwei Produkte, die mir das Wetter über ein sehr unkonventionelles Interface an den Frühstückstisch bringen.
Zu kaufen gibt es davon allerdings nur eins, nämlich die Melitta Kaffeemaschine ME1MSB. Und die wiederum nur in den USA, was einen guten Grund hat ? einen rein technischen, um an dieser Stelle schon mal wilde Spekulationen über die “abgedrehten Amis” jeglichen Wind aus den Segeln zu nehmen.
Melittas Maschinchen nutzt nämlich Microsoft SPOT (Smart Personal Objects Technology), einen kostenfreien Dienst von MSN Direct, den es nur in den USA und Kanada gibt. In über hundert Gebieten kann man dort nämlich per UKW einen Datenstrom empfangen. So zum Beispiel die aktuelle Zeit oder auch das Wetter. Das hat sich das traditionsreiche Mindener Unternehmen zu nutze gemacht und in einem ihrer Geräte ein kleines Display eingebaut, über welches ich nicht nur die zehn verschiedene Mahlstufen und Kochzeiten auswählen kann, sondern auch animierte Wettericons, die aktuelle Temperatur, Luftfeuchte und die Vorhersage für die nächsten drei Tage angezeigt bekomme.
Ich lass das einfach mal so im Raum stehen, über die Sinnhaftigkeit und die Qualität könnt ihr euch ja in den Kommentaren austauschen.
Wer will kann sich das Teil übrigens auch bei amazon.com für 187 Dollar bestellen, die liefern ja jetzt auch nach Deutschland. (Wie gesagt, nützen wird?s wenig, den Microsoft SPOT ist hier ja noch nicht verfügbar)
In die gleich Bresche schlägt ein schon etwas älteres Produkt, das allerdings den Konzeptstatus noch nicht verlassen hat: Der Wetter Toaster!
Der an der Brunel University in England entwickelte Toaster hat allerdings ein technisch völlig anderes Prinzip. Diesen muss man nämlich ans Telefonnetz anschließen, damit er automatisch eine kostenfreie Nummer anwählen kann, die ihm wiederum die aktuelle Wettervorhersage übermittelt. Unser schlauer Scheibenröster wählt dann ein dazu passendes Icon und brennt dieses dann in das Weißbrot:

Für so einen Morgenmuffel wie mich genau das richtige, dann kann ich, nach dem ich meinen “Regentoast” verputzt habe, gleich wieder ins Bett gehen …
Tags: display, forschung, GUI, interface, internet, MMI, UID, visualisierung, webapplikation

Die Projektidee finde ich echt klasse, auch wenn die Umsetzung sich noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Aber beginnen wir am Anfang.
Auch in Zeiten bester Qualität beim Videotelefonieren, bleibt nach dem gesprochenem Wort, die populärste Unterhaltungsform nach wie vor die reine Text-Kommunikation.
Was dabei allerdings völlig auf der Strecke bleibt, sind die ganzen Signale, die wir während einer “normalen Unterhaltung” mitsenden. Angefangen vom Gesichtsausdruck über die Intonation bis hin zu den Handgesten. Mir ist es leider schon öfters passiert, das meine eMails völlig missverstanden wurden. Dabei bin ich doch ein von Grund auf freundlicher Mensch
“Cheiro” könnte mir genau an dieser Stelle helfen ? zumindest beim Chatten. Ziel dieses Projektes ist dem Text “mehr Charakter” zu geben, um somit auch die Stimmungen zu vermitteln.
Dafür hat sich Francis Lam, vom MIT Media Lab, mehre Möglichkeiten zur Echtzeit-Text-Manipulation einfallen lassen. Eine Übersicht davon findet man dazu auf folgender Seite:

Viel besser ist es aber, das ganze gleich mal am Prototypen auszuprobieren. Die gibt es unter “Design Process” auf der Projekteseite:
web.media.mit.edu/~francis/projects/cheiro/
Tags: eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, internet, media-lab, mit, UID, web-2.0, webapplikation

Im August letzten Jahres hatte ich ja schon mal das Werkzeug Clickdensity für eine Art Usability Engineering “Light” vorgestellt. Mit dieser kostenpflichtigen Lösung ist es möglich, die Koordinaten eines jeden Clicks auf einer Webseite zu bestimmen und somit so genannte “Heat Maps” zu erstellen. Sprich, man kann mit diesem einfachen Tool im besten Fall schon einmal die neuralgischen Stellen einer Internetseite identifizieren – An welcher Stelle wird am meisten geklickt und wo überhaupt nicht.
Nun gibt es von dem französischen Anbieter “labsmedia” eine Open-Source-Lösung, die man auf dem eigenen Server/Webspace einrichten kann. Voraussetzung sind einzig PHP und die graphic library GD. Nach erfolgreicher Installation kann man zwischen verschiedenen Anzeigemöglichkeiten wählen. Unter anderem: einer Anzeige mit Kreuzen oder einer klassischen Heat Map, Anzeige von bestimmten Zeiträumen, gesondert nach Browsern, Bildschirmauflösungen usw.
Die Installationsdateien und eine Demo gibt es unter: www.labsmedia.com
Tags: analyse, heat-map, interface, internet, Usability, visualisierung, webapplikation

Also, diese Seite dürfte ja nun wirklich fast jeder kennen. Aber was wäre unser schnuckliger Blog, wenn dieses außergewöhnliche Interface beim Benutzen der Suche fehlen würde?!? Darum ohne viel Kommentar: Ihr seit nur noch einen Click von der “Click-Freien-Zone” entfernt:
Tags: einfach, eingabesystem, flash, GUI, HCI, interface, internet, UID, Usability, web-2.0, webapplikation
Wenn ihr das hier lest, ist er schon voll im Gange. Denn schon vor etwa neun Stunden ging es im schönen Neuseeland und Australien mit den ersten Veranstaltungen los. Aber keine Panik, ihr habt noch bis fast morgen früh (in Deutschland) Zeit, zumindest übers Internet, an einer der unzähligen Veranstaltungen teilzunehmen.
Erst dann gehen nämlich die letzten Veranstaltungen, an der amerikanischen Westküste zu Ende:
www.worldusabilityday.org/event/
Ich freue mich heute auf ein persönliches Treffen mit euch in Magdeburg, im Forum Gestaltung (www.forum-gestaltung.de)!
Nach dem gleich die Pressekonferenz los geht, sieht das weitere Tagesprogramm wie folgt aus:
15-17 Uhr
Workshop “Usability in 90 Minuten”
17-19 Uhr
2 x 2 Vorträge
19 Uhr
Vernissage und offizieller Ausstellungsrundgang
20 Uhr
Preisverleihung Fotowettbewerb – Prämierung der besten Arbeiten
21 Uhr
Exklusive Filmvorführung
Alle Details dazu gibt?s unter www.supernuetzlich.de
Also, in diesem Sinne bis gleich, auf ein interessantes Gespräch!
Tags: eye-tracking, forschung, GUI, HCI, interface, internet, MMI, software, UID, Usability, webapplikation, World-Usability-Day
Nach mehreren Monaten Vorbereitungszeit freuen wir uns hier alle auf den morgigen Internationalen Tag der Benutzerfreundlichkeit. Wie ihr auf den Bildern oben seht, war unsere Infomobil-Aktion am Freitag ein voller Erfolg.
Die gesammelten Geschichten (siehe Eintrag vom letzten Donnerstag) werden wir in Kürze ins Netz stellen.
Heute heißt es noch die letzten Sachen für die Foto- und Exponat-Ausstellung vorbereiten, die Hörsäle für die Vorträge einrichten und dann startet der Tag morgen um 9:15 Uhr mit einer Pressekonferenz im Forum Gestaltung (Brandenburger Str., Magdeburg) – Medienvertreter sind dazu noch herzlich eingeladen.
Unser gesamtes Programm findet ihr unter:
www.supernuetzlich.de
Das Programm aller weiteren Standorte in Deutschland gibt es unter:
www.worldusabilityday.de
Also, wer morgen diesen Tag nicht nutzt ist selber Schuld.
Tags: eye-tracking, forschung, GUI, HCI, interface, internet, MMI, software, UID, Usability, webapplikation, World-Usability-Day
Einige von werden die Seite vielleicht schon kennen, für alle anderen hoffe ich damit den Tag gerettet zu haben oder vielleicht sogar zu einem neuen Zeitvernichter verholfen zu haben. (Die anderen können ja Entschädigung heute diesen kleinen Film anschauen (ist im übrigen alles echt und ohne Tricks!)).
Auf jeden Fall, kann ich stolz behaupten: Mit dieser Seite haben sich endlich fast alle meine Wünsche (an eine Bildersuche!!) erfüllt. Bei retrievr ist es nämlich möglich, Bilder “vorzumalen” und das System sucht dann ähnlich aussehende Bilder in Flickr. Cool nich?!
Wie ihr oben ja sehen könnt hab ich (links) diese beiden absolut stillvollendeten Kirschen gemalt und zack – rechts seht ihr die Ergebnisse – es war tatsächlich ein ähnliches Bild dabei. (Ob nun zwei oder drei Kirschen, wir wollen da mal nicht so sein
Aber für alle die noch schlechter mit der Maus malen können als ich, was wohl kaum möglich ist, sei noch die Möglichkeit erwähnt, ein vorhandenes Bild hochzuladen, das dann mit der Datenbank verglichen wird.
Ich freu mich schon auf den Tag, wenn Apple und Google das in ihre Desktopsuche mit aufnehmen ![]()
Aber mal im Ernst, dies wäre wirklich sinnvoll. Denn den meisten geht es doch so, das Sie noch ein ungefähres geistiges Bild davon haben welches Photo sie suchen, sich aber nicht mehr an den Namen oder den genauen Ablageort bzw. Zeit erinnern können.
Wen die technischen Hintergründe der Funktionsweise interessieren, dem sei diese Seite empfohlen: http://grail.cs.washington.edu/projects/query/
Alle anderen Finden die Anwendung hier: labs.systemone.at/retrievr/
Hier übrigens noch mein dazu passender älterer Eintrag: Beeindruckende Bildersuche bei gettyimages
Tags: eingabesystem, flash, flickr, fotos, GUI, HCI, interface, internet, software, suche, UID, visualisierung, web-2.0, webapplikation
So es ist vollbracht. Das Programm für den WUD in Sachsen-Anhalt steht felsenfest, die Gewinner des Fotowettbewerbes sind ermittelt und wir haben eine super Unterstützung von sehr motivierten und zuverlässigen Studenten des Institute of Industrial Design Magdeburg bekommen. Also eine Reise nach Magdeburg würde sich wirklich lohnen!
Oben mal ein Bild aus den eingereichten Bildern des Fotowettbewerbs. Davon gibt es dann in einer Ausstellung am 14. November mehr. Aber nicht nur die Ausstellung ist ein Highlight, sondern wir haben auch ein hochkarätiges Vortragsprogramm zusammengestellt:
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Auch meine Wenigkeit wird dieses Jahr wieder aktiv am Programm teilnehmen, diesmal mit einem Workshop für Software- und Webentwickler. Aber dazu in Kürze noch mal mehr.
Weitere Programmpunkte ist einen Vernissage, die Preisverleihung für den Fotowettbewerb zum Thema “Abenteuer Benutzerfreundlichkeit” und eine exklusive Filmvorführung.
Also, ich würd’ mich sehr freuen, den ein oder anderen am 14. November in Magdeburg begrüßen zu dürfen!!!
Weitere Infos und alle Zeiten unter: www.supernuetzlich.de (dort gibt es übrigens auch einen Newsletter)
Tags: eye-tracking, forschung, GUI, HCI, interface, internet, MMI, software, UID, Usability, webapplikation, World-Usability-Day
Video-Link: www.youtube.com
Leider konnte ich es noch nicht selber testen, aber die Demovideos sind wirklich “unbelievable”. Demnach scheint dies nicht nur eins der einfachsten, visuell ansprechensten sondern auch noch vom Funktionsumfang beeindruckensten Online Organisationswerkzeugen zu sein, die es bald am Markt geben wird.
Der wahrscheinlich aus Pakistan stammende Programmierer hat es geschafft, eine sehr intuitiv bedienbare Oberfläche mit Funktionen, wie zum Beispiel einem zoombaren Kalender, Favoriten-, Bilder- und Dateiverwaltung, einem Kollaborationsmodul, einer Zeitzonenunterstützung, usw. usw. … zu vereinen. Und das ganze soll angeblich auch noch ohne Internetverbindung und Installation funktionieren. Da bin ich wirklich mal gespannt und werde euch berichten, sobald ich das System selber testen konnte …
Selbst zur Beta anmelden unter: www.iscrybe.com
Tags: echtzeit, flash, interface, software, Usability, web-2.0, webapplikation
Video-Link: www.youtube.com
Tja, wo sonst wenn nicht aus Berkeley, musste diese super Anwendung kommen. Ihr merkt schon, das wird ein ziemlich unkritischer Eintrag. Aber Vyew ist wirklich toll.
Mit dieser Online-Anwendung ist es möglich, ohne irgendeine Installation, plattformunabhängig, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten oder sogar seinen Desktop live zu übertragen.
Sicherlich gibt es einige vergleichbare Lösungen, aber Vyew ist kostenfrei. Zudem ist mir auch keine Lösung bekannt mit der man seinen Schreibtisch ohne vorher irgendeine clientseitige Softwareinstallation gemacht zu haben übertragen kann.
Eine schöne Vergleichsübersicht zwischen den einzelnen Applikationen liefert die Seite gleich mit:
www.vyew.com/content/?n=Main.ComparisonChart
Also, in jedem Fall mal ausprobieren. Zwar könnte auch noch viel verbessert werden, aber wir sprechen ja hier gerade mal über Version 2.0 …
Tags: desktop, flash, interface, internet, web-2.0, webapplikation
Ja, wer kennt es nicht, das schöne Empfehlungssystem von Amazon, das (wenn man mal den Datenschutz ausblendet) mir wirklich schon oft sehr hilfreiche Empfehlungen gegeben hat.
Nun haben die Macher von www.fladdict.net ein ebenfalls sehr schönes System geschaffen, das alle Verknüpfungen/Empfehlungen, ausgehend von einem “Startbuch” visualisiert.
Sehr hilfreich wie ich finde, da ich meistens den verschlungenen Empfehlungen folge und dann ‘zig Tabs offen habe. Ebenso anwendbar ist dieses System auf der Seite auch für Musik, DVDs, Software etc. und auch noch für die verschiedenen Sprachversionen von Amazon.
Als alter Besserwisser könnte ich mir dieses System übrigens auch fabelhaft für Social Networking Plattformen und Dateisysteme vorstellen. Aber mal sehen, was den Jungs noch alles so einfällt
Ausprobieren unter: amaznode.fladdict.net
Tags: flash, interface, UID, visualisierung, webapplikation
Link: www.youtube.com
Also ums vorweg zu sagen, die Zahl “300 Prozent” stammt vom Anbieter. Fakt ist aber, das das nicht ganz neue Prinzip des ZAP-Readers es ermöglicht Texte bedeutend(!) schneller zu lesen. Dieser nutzt die Tatsache, das einzelne Wörter wesentlich schneller “gescannt” werden können als ganze Text-Zeilen, da der Mensch Wörter nicht Buchstabe für Buchstabe ließt, sondern Wörter anhand ihrer Form wieder erkennt. Jeder der einen nur aus GROSSBUCHSTABEN BESTEHENDEN UND SOMIT NICHT MEHR ERKENNBAREN TEXT LESEN MUSSTE, weiß wovon ich rede …
Jedenfalls, mal abgesehen das diese Methode etwas Übung bedarf, weil es auch anstrengender ist, kann man es schaffen bis zu “300 words per minute” zu lesen. Diesen Text konnte ich übrigens innerhalb von 17 Sekunden lesen
Mehr unter: www.zapreader.com
Tags: lesen, visualisierung, web-2.0, webapplikation

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, bin ich ein Freund dieser netten Onlineplattform YouTube geworden. Getreu meiner Maxime “Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte”. Und wenn man dann auch noch Bewegtbild haben kann … Danke YouTube für die tolle und einfache Umsetzung!
Aber warum es eigentlich geht ist “Coverpop”. Diese Webapplikation war ursprünglich ein interaktives Mosaik für kleine Bildchen (Micro Thumbnails), wie zum Beispiel Magazin Covers. Diese “poppen up” wenn man mit der Maus über sie fährt bzw. anklickt. Die Anordnung kann nach ganz unterschiedlichen Kriterien erfolgen, beispielsweise Zeit, Preis oder Farbe.
Nun wurde die Applikation auch mit der YouTube-Datenbank verbunden und es ist möglich zwischen den von horizontal nach Zeit und vertikal nach Farbe sortierten Minibildern zu navigieren. Ich kann nur sagen ausprobieren!
(Noch ein Tipp aus der Usability-Abteilung: Es sieht zwar nicht aus wie ein Menü, ist aber eins. Rechts oben kann man sich auch zu den anderen Datenbanken verbinden …)
Mehr Spaß unter: www.coverpop.com/pop/youtube/
Tags: flash, fotos, interface, timeline, Usability, visualisierung, web-2.0, webapplikation

Ich will hier wirklich keine Werbung machen, aber was der Stock Photo Anbieter Gettyimages mit seinem “Forschungsprojekt” “10 Ways” geschaffen hat verdient wirklich die Bezeichnung “genial!!!”.
Unter www.interact10ways.com werden, wie der Name schon sagt, 10 Wege aufgezeigt wie man deren Bildern interagieren kann. Sprich, man kann beispielsweise durch einen ausgeleuchteten 3D-Raum navigieren der voll mit Photos “plakatiert” wurde.
Aber lass euch lieber von den sehr spannenden Interaktionen selber überraschen.
Hinweis: Für einige Sachen wird der neuste Adobe / Macromedia Shockwave Player benötigt.
Zu den “10 Wegen”: www.interact10ways.com
Tags: 3D, flash, fotos, interface, internet, suche, web-2.0, webapplikation

Es ist nicht besonders chic, hat noch jede Menge Defizite in der Bedienung und Oberfläche, aber es geht einfach mal um die Idee. Der “World Explorer” ist ein Test von Justin Shank, der ein System geschaffen hat, beim dem auf einer Zeitleiste Einträge dargestellt werden, die wiederum mit Google-Maps verknüpft sind. Ein wie ich finde spannendes Konzept, das noch viel Potential in sich birgt.
Am Freitag unterhielt ich mich gerade über die Idee für ein Wiki, das in erster Linie über eine Timeline dargestellt wird. In meiner Recherche dazu fand ich außer diesem Test keine Seite, die derartiges bietet. Also, wer ein “Wiki mit Timeline” kennt: Bitte posten!
Zur Projektseite: www.world-explorer.info/map.php
Tags: Ajax, interface, timeline, web-2.0, webapplikation

Bisher hat man unter www.digg.com eine interessante Ansammlung von sortierten und bewerteten Artikel gefunden. Warum es diese Seite aber heute in unseren Blog geschafft hat ist die Tatsache, des es seit ein paar Tagen zwei sehr schöne Visualisierungen auf der “digg labs”-Seite gibt.
In Echtzeit werden dort die eingehenden Posts und Kommentare visualisiert. Dabei kann man zudem zwischen einer Säulen- oder Schwarmdarstellung wählen.
Testen: labs.digg.com
Tags: echtzeit, visualisierung, webapplikation

Die Internetseite www.empressr.com bietet einen einfachen und effizienten Weg Präsentationen zu erstellten. Mittels einer Ajax/Flash-basierten Webapplikation können diese erstellt, verteilt und online gespeichert werden. Besondere Merkmale sind die Integration von Streaming Video oder auch Animationen.
Weitere Infos unter: www.empressr.com
Tags: Ajax, einfach, flash, internet, web-2.0, webapplikation
Reinklicken und testen:
Powered by My Timelines
Die Seite www.mytimelines.net bietet die Möglichkeit, unter Angabe einer XML-Datei, mit einem Klick eine AJAX-basierte Zeitlinie zu erzeugen. Es ist keine Software oder Serverinstallation nötig, sondern lediglich die Verlinkung zu einer Javascript-Datei im ‘Head’ der jeweiligen Seite.
Wie man durch diese System navigieren kann und dieses diesen Blog darstellt, kann man oben sehen und testen.
Mehr Infos unter: www.mytimelines.net
Tags: interface, internet, timeline, visualisierung, web-2.0, webapplikation

mnemomap ist eine neue Art, das Internet zu durchsuchen. Mittels einer interaktiven Darstellung werden Suchanfragen durch Alternativvorschläge oder zusätzliche Suchparameter verfeinert. Das ganze wird durch eine Baumstruktur visualisiert.
Die Suchmaschine kombiniert zudem Techniken von Social Networking, anderen Suchmaschinen und weiteren Datenquellen, um die Relevanz der Suchergebnisse zu verbessern.
Noch handelt es sich um eine Alpha-Version, es bleibt spannend wie sich dieses Projekt weiterentwickeln wird.
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