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In einer Pressemitteilung der Audi MediaServices wurde bekannt gegeben, dass Ende diesen Jahres eine neue Generation des MMI – Multi Media Interface auf den Markt kommt (leider zunächst nur im A8). Schon die Vorgänger sind wegen der intuitiven Bedienbarkeit, der großzügigen Bedienfelder und durch den zentralen Bedienknopf ihrer Konkurrenz im Vorraus, wenn es darum geht Musik, Film, Telefon, Navigation und Information zu bedienen. Auffällig hier ist die bewusst logische (gleiche) Anordnung der Bedienelemente der Mittelkonsole und der Anzeige auf dem Display.

Hier ein Bild des aktuellen Systems:

Audi - aktuelles MMI

Das neue System will mit einer noch besseren Performance in der Bedienung, schnelleren Prozessoren, 40GB Speicher, einem kontrastreichen 7” TFT-Display (800×480 px), einer verbesserten Sprachsteuerung (die jetzt ganze Wörter versteht – das B U C H S T A B I E R E N des Navigationsziels fällt damit weg), einem integrierten DVD-Laufwerk mit Dolby Digital 5.1 und einer nahtlosen Integration von iPod u. Co punkten.

Das Nutzungsszenario wird durch einen Joystick erweitert, der auf dem zentralen Bedienknopf sitzt und in 8 Richtungen bewegt werden kann. Einstellungen, die z.B. an der Klimaautomatik vorgenommen werden, erscheinen eine kurze Zeit als kleine Popups, sodass nicht der gesamte Bildschirminhalt verdeckt wird.

Das neue MMI von Audi

Das Interessanteste für mich ist die neue zusätzliche, dreidimensionale Kartendarstellung in der Navigation (per Nvidia 3D-Chip), mit viel Liebe zum Detail à la Google Earth mit unterschiedlich eingefärbten Höhenniveaus und 3D-Gebäuden aus der Vogelperspektive. Besonders nützlich finde ich die Mini-Map, die bei Kreuzungen angezeigt wird und sogar Spurwechsel verdeutlicht. Außerdem interessant finde ich die Anzeige der “Point of Interests”, wie z.B. Sehenswürdigkeiten, nächste Autobahn-Abfahrten oder Rastplätze.

Mehr Infos (englisch) findet ihr unter: www.autoblog.com

und hier die komplette Pressemitteilung auf deutsch: www.lifepr.de

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Bereits der gerade vorgestellte Tiguan verfügt über ein Touchscreen-Interface. Laut verschiedener Quellen sollen bis 2009 sogar alle Volkswagen (zumindest optional) über Touchscreens verfügen. Jetzt setzt VW allerdings noch eins drauf und präsentierte auf der LA Auto Show eine neue Version des Konzeptautos ?Space Up!?

Insgesamt gibt es in diesem zwei Displays. Ein 8? Display für den Fahrer, auf dem die ganz klassischen Daten, wie Geschwindigkeit, Reichweite etc. dargestellt werden und ein 7? Touchscreen in der Mittelkonsole.

Laut den Angaben von autoblog.com, soll die Oberfläche über Gestensteuerung und weitere Sensoren kontrolliert werden können.
Sehr löblich: Immer sichtbar sollen die Standardfunktion (Radiolautstärke, Klima etc.) in einer eigenen Menübar sein.
Im allgemeinen soll das Navigationskonzept auf einem rotierenden ?Hauptmenü-Karussell? beruhen. So bald man dort die gewünschte Funktion sieht, braucht man nur seine Hand in Richtung Display bewegen und durch die Erkennung des Annäherungssensors wird der Punkt ausgewählt.

Klingt spannend, wenn gleich ich auch beim dem Prinzip etwas skeptisch bin. Aber sobald ich einen Selbsttest gemacht habe, gibt es dann hier den Erfahrungsbericht ;)

Update:
Dazu noch passend ein herrlicher Blogeintrag von Roland Hartwig über seine Erfahrungen, die er letzte Woche mit dem aktuellen Navi des Lexus GS 300 gemacht hat. Sehr lesenswert …

Lexus und Usability im Benutzerfreundlichkeit und Usability Blog von Ronald Hartwig

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UMPC’s (Ultra Mobile Personal Computer) sind momentan in aller Munde. Die Nische zwischen Smartphone und Notebook wird damit nun endlich geschlossen. Für viele wird damit sogar ein Smartphone überflüssig werden, denn für die Termine, Kontakte und eMails reicht meist ein besseres “normales Telefon” und für die einfachen Arbeiten unterwegs, kommt dann der neuerdings kaum größere UMPC zum Einsatz.

Zur Zeit findet in Peking das Intel Developer Forum (IDF) statt, bei dem diese Thematik auch eine zentrale Rolle spielt. Auf der Seite zum Forum gibt es im übrigen auch sehr interessante (leider nur englische) Webcasts:
www.intel.com/idf/

Für uns Interface Designer bedeutet das im wesentlichen zwei Sachen.
Zum einen wird es in bestimmten Bereichen eine Renaissance von Applikationen geben, die auf eine Auflösung von 800 x 600 Pixel optimiert sind. Ansonsten wird das auf den kleinen Display nüscht. – Eine Alternative wären hier übrigens auflösungsunabhängige Oberflächen, so wie bei Apples neuem Leopard OS (siehe Bericht vom 4.9.2006).
Und zum anderen müssen wir an eine sehr defizile Interaktion denken, die zwischen Bedienung mit Stift, Finger und der ausziehbaren Tastatur wechselt. Ein schönes Beispiel, wie so etwas aussehen kann, zeigt ein Concept Car Interieur das von VW, in Kooperation mit Intel, entwickelt wurde:

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Video-Link: www.youtube.com

Das musste ja so weit kommen. Erst fingen die Autos an zu sprechen, dann konnte ich mit Ihnen sprechen und jetzt kann ich meinem Auto sogar noch eine eMail mit meinem nächsten Navigationsziel senden. … Jedenfalls wenn ich denn einen BMW mit dem Assistenzsystem “Assist” habe.

Grundsätzlich eine schöne Service-Idee die sich unser Bayerischer Autobauer und unser Lieblingsonlinekarten-Anbieter da ausgedacht haben. An meinem Desktop-Rechner kann ich mir über GoogleMaps ganz normal mein Ziel suchen und dann online an mein Assist-System senden. Ebenso die Kontaktdaten der Zielperson/Zielfirma. Ein erneutes Eingeben im Auto entfällt somit. Letzteres ist in den meisten Fällen sowieso sehr unkomfortabel, da es kaum Interfaces für Navigationssysteme/Assistenzsysteme mit einer richtigen Tastatur gibt.

Die nächste Evolutionsstuffe ist auch schon in der Pipeline, allerdings federführend von VW. Diese bzw. sein Electronic Research Laboratory (ERL) in Palo Alto forschen zusammen mit Google und Nvidia momentan an einem Navigationssystem auf GoogleEarth-Basis:

Google Earth Navigation

Einziges Problem bei diesen ganzen tollen Entwicklungen: Die Anforderungen an den Computer im Auto werden immer anspruchsvoller. Das Interface stellt dabei den absoluten Knackpunkt da, denn ich habe weder die Möglichkeit eine Tastatur noch eine Maus zu benutzen und muss somit alle Daten über alternative Methoden eingeben ? dabei sollte ich doch eigentlich etwas ganz anderes machen: Autofahren.

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