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Wir erweitern unseren Blog um einen regelmäßigen Videocast. In Zukunft werden wir uns dort mit den Themen User Experience Design und User Centered Design beschäftigen.

In unserer ersten Folge beschäftigen wir uns unter anderem mit neuen Konzepten von Microsoft TechFest (und der Vollständigkeit halber mit dem Microsoft Courier Concept) sowie einer auf der Cebit gezeigten spielerischen Verbindung aus Motion Tracking und einem Mikroprojektor.

Sicherlich ist unserer ersten Folge noch nicht aaaalles perfekt, insofern freuen wir uns auf Eure Kritik und Anregungen …

Die Links zum Videocast ::

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Könnt ihr euch noch an Blaise Aguera y Arcas und seine Entwicklung “Photosynth” erinnern? Bereits 2006 hatten wir darüber berichtet. Jetzt hat Microsoft das geschafft, was lange auf der Hand lag: es mit Bing Maps kombiniert! … und es ist tatsächlich so genial wie wir es uns in unseren Gedanken immer ausgemalt haben ;)
(Für alle Google-Nutzer: Bing Maps ist das gleiche wie Google Maps, hatte jedoch schon bisher den großen Vorteil, das nicht nur Satellitenbilder eingebunden waren, sondern auch “Vogelperspektiven-Fotos”, welche eine Schrägansicht auf Gebäude bietet – z.B. für alle die eine Wohnung suchen, ist das DIE Errungenschaft, um vorher einen Eindruck zu bekommen)

Jedenfalls, mit der neuen Bing Maps Version/Variante, die auf Silverlight basiert, wurden gleich mehrere Technologie und Dienste verbunden. Bevor ich’s lange beschreibe, schaut euch einfach dieses Video an:

Ein Traum! ;)

Wenn Microsoft es jetzt noch schafft, das auf mobile Geräte mit Videokamera-Verknüpfung zu portieren, á la Wikitude …

Wer es mal selber ausprobieren möchte einfach auch www.bing.com/maps/explore/ gehen, (ggf. Silverlight Plugin installieren) und dann eine der Apps (links unten neben der Karte) auswählen (übrigens auch eine tolle Idee). Am besten auch in San Francisco testen, da dort die meisten Fotos hinterlegt sind.

PS. Was hier schön auffällt bzw. schon als eine der größten zukünftigen Herausforderungen erkennbar ist: Ein einheitliches Bedienkonzept, welches sich über alle Apps zieht. Gerade für Drittanbieter sind hier gute Richtlinien für die Interaktionen gefragt …

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Eine der größten Quellen für menschlichen Erfindergeist ist seine Bequemlichkeit. So gibt es aktuell wieder neue Entwicklungen für die Kontrolle unseres liebsten Lebensraums.

Zum einen hat das Media Interaction Lab der University of Applied Science in Oberösterreich eine Arbeit mit dem Namen CRISTAL (Control of Remotely Interfaced Systems using Touch-based Actions in Living spaces) vorgestellt. Diese bildet mittels Gestensteuerung eine Brücke zwischen allen Geräten im Wohnzimmer:

Das Thema „bloss nicht aufstehen“ bzw. Fernbedienung ist ja von je her eins DER Themen im Interaction Design. So wundert es nicht, dass nun ein „Universal Remote Control Framework“ geschaffen wurde, auf dem die Geräteanbieter und Fernbedienungshersteller aufsetzen können. Erster Unterstützter der Plattform: der amerikanische Dienst TiVo. Mit der iPhone-App “i.TV” (wie auch sonst) wurde somit eine wunderbare Brücke zwischen Programmzeitschrift und Fernbedienung Fernsehsteuerung geschaffen:

Mehr Infos unter: http://i.tv/

Siehe auch: www.schroeder-wendt.com/blog/index.php?s=fernbedienung

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Seit den ersten Stunden des Touchscreens wird an ihm rumgemäkelt, das er zwar einerseits quasi unendliche viele Buttons und Interaktionsformen anbieten kann, aber ihm doch jegliches haptisches Feedback fehlt.

Dies könnte nun bald ein Ende haben. Wissenschaftler der Carnegie Mellon University (in Pittsburgh, Pennsylvania) haben dafür einen Lösungansatz gefunden.

Aufgebaut ist das System aus einer Acryl-Platte, in die möglichen Button-Formen ausgespart sind. Auf Seiten des Nutzer liegt darüber eine Latex-Schicht und auf der anderen Seite eine Kammer in die Luft gepumpt oder rausgesogen werden kann. Somit kann man dann Erhöhungen oder Vertiefungen schaffen. Das Bild wird per Rückprojektion auf den Latex projiziert. Mittels einer kleinen Kamera auf höhe des Miniprojektor ist auch die Aufnahme der Finger möglich, so das die ganze Einheit auch Multitouch-Funktionalitäten beherrscht.

Sicherlich noch ein sehr sperriges System für Anwendungen, wo die Bautiefe keine große Rolle spielt (z.B. Fahrkartenautomaten), aber einer guter erster Schritt in die richtige Richtung. Wenn die Entwicklung von flexiblen Displays auch weiter so zügig vorangeht, so ist vielleicht in zehn Jahren dann auch das Rückprojektionsproblem gelöst und man könnte die Erhöhung auch durch Mini-Sifte (á la TouchTable) realisieren. Wir werden‘s erleben …

Mehr Infos unter www.technologyreview.com/computing/22550/

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Nicht nur bei solchen serverbasierten Systemen, wie gestern vorgestellt, auch bei den Echtzeitsystemen hat sich in den letzten Zeit viel getan. So hat beispielsweise Entwickler Matt Herzog eine Gesichtserkennung für die Webcam in Flash implementiert:

Die Hintergründe und den SourceCode dazu kann man hier finden:
www.squidder.com/2009/02/26/realtime-face-detection-in-flash/

Einen ersten Test á la Johnny Lee hat damit schon Mrdoob programmiert, der hier zu sehen

und hier selbst zu testen ist:
http://mrdoob.com/lab/webcam/face_driven_3d/

Wie man sieht, noch ziemlich unzuverlässig, aber der Grundstein ist gelegt. Ich denke, nun ist es an uns Interaktionsdesignern das Potential der Technik zu erkennen und gekonnt anzuwenden.

Übrigens, seit kurzem gibt es von der schwedischen Softwarefirma TAT auch einen ähnlichen Prototyp für Mobiltelefone.

Eine schöne Unterstützung von GUI Metaphern, aber die „Killer-App“ lässt bei diesen ersten zarten Schritten natürlich noch auf sich warten.

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Meiner Meinung nach wird einer der großen Trends in den nächsten Jahren: Objekte vor die Webcam halten, diese werden dann erkannt und in eine virtuelle Umgebung integriert.
Wie das aussehen kann, war schon einmal gut hier in diesem Beitrag zu sehen – nämlich bei Sonys angekündigtem Spiel “EyePet”.

Wer den Erscheinungstermin nicht mehr abwarten kann, dem sei das Spiel Mightier empfohlen, das diese Technologie schon heute zeigt – und vor allem kostenfrei als Freeware. Einen kleinen Eindruck davon im folgenden Video:

Herunterladen kann man das Spiel unter folgender Adresse:

www.ratloop.com/?games/mightier

Auf den ersten Blick etwas einfacher, aber trotzdem nicht minder effektvoll ist die Technologie der japanischen Firma MotionProtrait. Diese haben sich darauf spezialisiert Fotos Leben einzuhauchen. Um mal einen Eindruck davon zu bekommen, habe ich für euch mal bei einer Webseite, die diese Technik einsetzt mitgefilmt. Und was bietet sich bei mir Glatzkopf nicht besser an, als die japanische Webseite von Schwarzkopf, auf der man Frisuren testen kann:

An der Bewegung sieht man toll, wie die Kopfform, Augen etc. erkannt werden und so animiert werden können. Wer das mal selber testen möchte, hier die URL: https://virtual-preview.com/LE/

Wer’s lieber in deutsch mag, dem sei die Seite von AXE Instinct empfohlen, wo euer Foto in ein Live Rock-Video integriert wird – inklusive Mimik-Änderung! Sehr beeindruckend:

kissmyaxe.de

Selber testen unter:

www.kissmyaxe.de

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Über das mehr oder minder gelungene GUI, des in Kürze erscheinenden Windows 7 haben wir nun schon mehrfach berichtet. Wie wichtig diese „äußeren Werte“ eines Betriebgssymstems sind, zeigen nicht zuletzt auch solche “Ersatzoberflächen” wie Bumptop (siehe letzter Blogeintrag).
Es gibt aber noch andere tolle Ideen, auf die Microsoft dann für die Version 8 mal einen Blick werfen sollte. Die folgenden stammen von dem 17 Jahre alten „Windows Liebhaber“ Cullen Dudas. In seiner Freizeit hat dieser unter dem Projektnamen „Copenhagen“ seine Vision für ein Interface visualisiert:

Somit mein Vorschlag an Microsoft: Cullen einen Ausbildungsplatz verschaffen ;)

Wer übrigens mal die nicht verwirklichten Windows 7 Ideen von Microsoft sehen möchte, also quasi den Papierkorb in der Redmonder Entwicklungsabteilung, dem sei ein Blick auf techradar.com empfohlen:

Window 7 Ideen

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Seit Sommer 2006 begleiten wir nun schon die Entwicklung von BumpTop und so sollte hier natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, das der Desktop-Ersatz seinen Beta-Status verlassen und in einer kostenfreien und einer Pro-Version für 29 US Dollar (bisher nur für Windows) erhältlich ist.

Schöpfer Anand Agarawala stellt im folgenden Video die Funktionen und Möglichkeiten mit einen Touchscreen Computer vor:

Mehr Infos und Download unter: www.bumptop.com

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Ihr erinnert euch noch an das alternative Desktop GUI „BumpTop“? (Wenn nicht dann am besten hier oder hier noch mal nachlesen)

Für alle „Nicht-Ordner-Speicherer“ und „Schreibtischzumüller“ habe ich gute Nachrichten, denn dieser Betriebssystem-Aufsatz hat nach fast zwei Jahren nun das Demo-Stadium verlassen und ist als Beta für PC und Mac erhältlich.
(Allerdings habe ich bisher nur eine Beta-Version für PC bekommen, insofern lässt sich über den Entwicklungsstand für Mac nur spekulieren).

Bei der Version für Windows wurden jedoch fast alle Funktionen, die in der ursprünglichen Demo zu sehen waren umgesetzt. Es wurden sogar noch zusätzliche Features hinzugefügt, wie zum Beispiel ein Perspektivwechsel.

Hier im Video ist der aktuelle Stand sehr gut zu sehen:

Tja, und jetzt ist mal wieder eine Frage die sich nicht pauschal beantworten lässt: Was ist besser, die normale Betriebssystemoberfläche oder BumpTop?
Sicherlich ist das Navigieren durch Ordner- und Dateilisten mit Spalten, verschiedenen Ordnungsmöglichkeiten und Vorschauansichten in vielen Situationen bedeutend(!) effizienter, aber beim Spaßfaktor siegt natürlich mit uneinholbarem Vorsprung BumpTop. Letztendlich ist es eine Sache der persönlichen Arbeitsweise. Wer im wirklichen Leben auch einen völlig zugekramten Schreibtisch hat und trotzdem mit einem Griff weiß wo das gesuchte Dokument zu finden ist, für den wird dies genau die gesuchte Lösung sein. Schon allein wegen den tollen Individualisierungsmöglichkeiten (Einzelne Dokumente größer anzeigen, Stapel erstellen etc.)

Hier kann man sich für die Beta registrieren: www.bumptop.com

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Windows 7 ist gerade in aller Munde und auch wir möchten da nicht außen vor sein und ein paar Worte über ein paar wichtige Interface-Neuerungen im weltweit verbreitetsten GUI verlieren.

Sicher musste Microsoft, nach dem geflopten Vista, nun eine Schippe nachlegen und hat vor allem an dem gearbeitet, was der Endbenutzer als erstes sieht: das User Interface. (Wir sprechen auch gerne von der eigentlichen Visitenkarte eines Softwareunternehmens ;) )

Ein paar Sachen sind hier ganz gut im Video zu sehen:

Eine der wohl größten Frischzellenkuren erhält auch gleich unsere seit 1995 so lieb gewonnene Taskleiste. Nun ist sie quasi eine Kombination aus dem Mac OS Dock und der Windows Schnellstartleiste plus Tunning! So ist es zum Beispiel durch kleine Vorschaubilder möglich, direkt zu dem Fenster zu wechseln, welches man sucht. Beziehungsweise sogar zu dem jeweiligen Tab.

Zusätzlich gibt es dann noch bei einigen Programmen die Möglichkeit Funktionen direkt aus der Taskbar aufzurufen. Wie zum Beispiel das öffnen der letzten Dateien usw.

Die andere große Neuerung ist Aero Peek. Was als erstes wie eine Luftnummer klingt, ist bei näherer Betrachtung eine sehr nützliche Funktion, um nicht im Fensterdschungel unterzugehen. Denn wenn man nämlich in der Taskbar auf die kleine Vorschau eines Programmes geht, das man vielleicht öffnen möchte, werden alle anderen Fenster transparent und nur diese Applikation kommt zum Vorschein.

Für Mac User nichts neues, aber unter Windows wird es nun auch möglich sein, mit einem Klick auf den Schreibtisch zu schauen. Hier allerdings grafisch nicht über einen Wegschieben-Effekt gelöst, sondern ebenfalls über transparent werdende Fenster. Ich freue mich schon, diese Funktion selber testen zu können und persönlich vergleichen zu können welche Metapher mehr Vorteile bietet.

Neben der Möglichkeit sein GUI selber durch diverse visuelle Themen und Themenportale zu verschlimmbessern, gibt es viele kleine Verbesserungen bei der Bedienung und natürlich beim Look & Feel des gesamten Systems. Vieles offensichtlich vom Mac inspiriert (Verknüpfungen mit Live Maps) aber auch einige Sachen die sich die Redmonder gut überlegt haben (auf den ersten Blick wohl (der Assistent für) die Einrichtung eines Heimnetzwerkes). Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen gibt es im übrigen hier:

www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/

Alles in allem endlich ein guter Schritt in die richtige Richtung, um wieder Anschluss an das User Interface vom Mac zu gewinnen und nicht mehr wie auf allen anderen wichtigen Gebieten (Browsern, Mobiles OS) den Alternativen meilenweit hinterherzuhecheln.
Aber, um frei aus einer berühmten Präsentation zu zitieren, unter der verbesserten Oberfläche ist es immer noch die alte „.dll Hell“ ;)

Trotzdem viel Erfolg Microsoft! Ehrlich.

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Auch auf die Gefahr hin, das ihr es nicht mehr hören könnt, aber es gibt mal wieder interessantes aus dem Augmented Reality Bereich. Gut, ich bräuchte ja nicht darüber berichten, aber ich bin nach wie vor der Meinung dass dies zukünftig mit einer der spannendsten Bereiche bei den Web- und Mobile-Interfaces sein wird.

Jedenfalls bin ich gerade frisch zurück aus München, wo ich einmal in die Heiligen Hallen von metaio, einen der führenden deutschen Anbieter, blicken durfte. Einigen dürften diese schon durch das AR-Buch und diverse andere AR-Projekte bekannt sein. Auch ein aktuelles Produkt der Firma ist nicht minder interessant. Denn für Lego haben diese ein Terminal realisert, bei dem man einfach die Packung vor die Kamera hält und schon erscheint in dem virtuellen Spiegelbild ein 3D-Model, das man mittels der Packung frei bewegen kann.

LEGO Augmented Reality Terminal

Denkt man an der Stelle mal ein wenig weiter, so freue ich mich doch schon auf den Lego-Katalog den ich einfach vor meine Webcam lege und mit dem ich dann ganz einfach durch die 3D-Modelle blättern und interagieren kann.

Aber nicht nur ein Pappkarton kann bei AR zur Interaktion genutzt werden, auch komplexere Formen – wie zum Beispiel ein Gesicht. So gibt es aktuell auf der amerikanischen Ray-Ban Webseite ein Programm namens “Virutal Mirror”. Mit diesem ist es möglich, in Echtzeit verschiedene Modelle des Brillenherstellers auf sein Gesicht zu projizieren.



Dieses und das Lego-Terminal sind zwei schöne Beispiele dafür, das zukünftig nicht zwingender Weise immer ein AR-Marker benötigt werden. Die Mustererkennung bei Gegenständen oder eben Gesichtern wird immer besser, auch wenn Sie heute noch nicht an die Präzision eines hochkontrastigen, schwarz-weißen Quadrates mit scharfen Ecken herankommt.

Dafür steht zwischen diesen vielen Möglichkeiten allerdings oftmals noch eine ganz andere “nutzerunfreundliche Kette von Schritten”, wie zum Beispiel das Herunterladen und die Installation einer speziellen Software. Das auch dies in Zukunft immer einfacher wird, zeigen erste Ansätze mit Plugins direkt im Webbrowser. Hier auch noch einmal ein Beispiel aus dem Hause metaio, bei dem man lediglich eine Printanzeige vor eine entsprechende Webseite halten braucht:



Eine ganze Reihe von ähnlichen Beispielen auf Flash-Basis, wurden vor kurzem zu Weihnachten von verschiedenen Agenturen präsentiert, hier mal drei Beispiele, die erste interessante Interaktionsmöglichkeiten zeigen:







Spannend sind auch erste Experimente mit physischen Verhaltensweisen, wie zum Beispiel diese Stoffsimulation:



Wenn diese Entwicklung in dem Tempo so weiter geht (und die Nutzer immer fleißig ihre Rechner upgraden ;) ) dann können wir bald mit der Konzeption völlig neuer, webcambasierter Webseitenkonzepte beginnen … aber dazu ein ander Mal mehr.

Abschließend noch ein paar Literaturtips. Leider gibt es bisher nicht so viel deutschsprachige Literatur, aber der auf Uni-Ablussarbeiten spezialisierte VDM Verlag hat schon einige Titel in seinem Portofolio siehe hier. Allerdings ist das englischsprachige Angebot bedeutend größer siehe hier

PS. Und damit ich nicht morgen schon wieder was zum Thema AR poste, hier noch ein Hinweis auf einen sehr interessanten Prototypen. Dieser ist ein wenig eine Kreuzung aus einem System von der Uni Toronto, das wir 2007 mal vorgestellt haben (siehe hier) und Wikitude (welches wir ja vor kurzem vorgestellt hatten).

Das besondere an dieser Lösung ist, dass ich meine Daten direkt auf Objekte projizieren kann. Der im letzten Jahr von Johannes Schöning an der Universität Münster entwickelte Prototyp aus einem Nokia N95, in Verbindung mit einem Aiptek mobile Projektor, hat eine Mustererkennungssoftware, so dass eine hinterlegte Landkarte “wiedererkannt” werden kann und somit zusätzliche bzw. die gesuchten Informationen auf die Karte eingeblendet werden können. Aber mehr dazu im Video:

Mehr Infos unter: www.johannesschoening.de

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Technology Review - Februar 2009

Ich kann mich nicht erinnern, dass ein größeres deutsches Magazin “unser Lieblingsthema” mal zu einem Schwerpunkt einer Ausgabe gemacht hat. Nun ist es aber so weit und das aktuelle Heft der Technology Review befasst sich ausgiebig mit den “neuen Benutzer-Schnittstellen”. Auf etwa 15 Seiten wird dabei von Sprachschnittstellen, über Mutlitouch bis hin zu Brain-Computer-Interfaces ein guter Überblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben. Also, in jedem Fall einen Kauf wert.

Mehr Infos unter: www.heise.de/tr/

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die Thematik in einer populären Zeitschrift wieder mal so einen Stellenwert bekommt …

Übrigens, für alle die es nicht so “populärwissenschaftlich” mögen, zwei Empfehlungen für Fachmagazine

1. die deutschsprachige i-com: www.i-com-media.de

2. die englischsprachige Interactions: interactions.acm.org

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Ok, einen hab’ ich noch, aber dann war’s das erstmal zum Thema AR ;)

Im Juli hatten wir noch darüber berichtet, wie es wäre einen portablen „Dr. Know“ zu haben, der uns automatisch Informationen zu unserer Umgebung bietet (siehe hier). Also eine Augmented Reality ganz ohne Marker, Brille usw. – nur draufhalten und Zusatzinfos bekommen.

Als ersten, allerdings sehr zeitverzögerten, Schritt in diese Richtung hatten wir ja schon mal die ViPR-Technologie vorgestellt (siehe hier). Nun gibt es allerdings seit kurzem ein Projekt, das dies in Echtzeit schafft, zumindest für Sehenswürdigkeiten: Wikitude.

Bei diesem Konzept, von den österreichischen Entwicklern von Mobilizy, handelt es sich um eine Verknüpfung von Wikipedia, Panoramio Fotos und GPS-Daten. Das bisher nur für Mobiltelefone mit Android OS verfügbare Programm, überprüft den aktuellen Standort per GPS und analysiert die von der integrierten Kamera aufgenommen Bilder nach bekannten Formen (Skylines, Muster etc.). Sobald etwas erkannt wurde, werden für den Bereich die zusätzlichen Informationen angezeigt. Genaueres im Video:

Einfach nur beeindruckend.

Mehr Infos unter: www.mobilizy.com/wikitude.php

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Vielen Dank an Jan vom Augmented Reality Blog für den Hinweis, auf ein brandaktuelles Video zu der im letzten Beitrag erwähnten Premiere auf der Buchmesse.

In diesem ist das von metaio für den Verlag Wissen Media / arsEdition entwickelte AR-Buch „Aliens & UFOs“ zu sehen:

Mehr Infos dazu bei
metaio
wissenmedia

oder direkt zum Buch bei amazon.de

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… also, genau wörtlich genommen ist es ab dem 19. Oktober bei Amazon (Japan), für rund 73 Euro „im Lager“. Die Rede ist von dem ersten Augmented Reality Spiel für den Massenmarkt/normalen PC: 
ARis (Alice)

Das aus „westlicher Sicht“ eher sehr befremdliche Spiel, benötigt dafür nur einen normalen PC mit Webcam, der Rest geschieht über den mitgelieferten Würfel plus eine Art Zeigestock und noch drei Aktionskarten.
Das Konzept basiert auf einer virtuellen Spielfigur, die durch die Webcam auf bzw. um den Würfel erscheint und mit der man interagieren kann. Also eine Art „Sims“ auf dem eigenen Schreibtisch:



Zwar nicht für den Massenmarkt, aber dafür schon bedeutend früher, hatte Sony ein Spiel für Playstation-Besitzer veröffentlicht: Eye Of Judgement. Hier gibt es keinen Würfel, sondern „nur“ Karten auf einen Spielbrett, die „zum Leben erweckt“ werden können:



Ab 2009 legt dann Sony mit EyePet in punkto AR richtig los, hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack darauf:



Also, wie man sieht, zieht die „Erweiterte Realität“ langsam ins Wohnzimmer ein.

Wer so etwas mal selber erfahren möchte, dem sei ein Besuch auf der morgen beginnenden Frankfurter Buchmesse empfohlen. Auf dieser wird Metaio, ein auf Augmented-Reality-Lösungen spezialisiertes Unternehmen, zusammen mit dem Bertelsmann-Verlag/Wissen Media Verlag den„Großen Weltatlas“ mit AR-Möglichkeiten vorstellen. Das sieht dann ungefähr so aus:



Den nächsten Schritt hat Metaio auch schon präsentiert: Die Steuerung von Grafiken:



… und in Verbindung mit Abenteuer-Büchern, mal in die Rolle des Helden zu schlüpfen:



Ich denke, das ist wirklich eine Nische in die gedruckte Lexika gut gehen können. Diese schlagen somit eine Brücke zwischen On- und Offline-Welt und werden zum „Interaktionsbuch“. Somit kann ich mit physisch vorhandenen Gegenständen, die auf meinem Schreibtisch zu virtuellen Welten werden, interagieren. So ein „Erlebnis“ zur Wissensvermittlung kann eine Webseite nur schwer bieten.
… und an der Stelle sind dann wir Interaction Designer wieder gefragt, denn bisher ist es ja oft nur Effekthascherei. Wenn dieser erste WOW-Effekt vorbei ist, wird die didaktische Aufbereitung und Wissenvermittlung über die kleinen Pappkarten gefragt sein.
… ich könnte mir da zum Beispiel sehr gut einen virtuellen Chemiebaukasten vorstellen, in dem dann auch mal die Sachen drin sind, die man sonst nicht frei vertreiben darf ;)

PS. … und was gibt es bei der mobilen AR neues?. Aktuell plant das französische Unternehmen „int13 production“ auch gerade ein AR-Spiel, welches allerdings auf einem Mobiltelefon laufen soll:

Wer den WOW-Effekt übrigens mal selber auf seinem Handy haben möchte, dem sei das „Virtual Sculpture Project“ empfohlen. Nähreres dazu auf dieser (leider nur englischen) Seite ganz unten.
Dort ist dann auch der Link zu der Seite http://virtual.extra.hu/ zu finden, auf der ihr die Applikation und den Marker runterladen könnt.

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Wer kennt das nicht, es ist Sonntagabend, man liegt entspannt auf dem Sofa, hat gerade eine spannende „Terra X“ – Doku geschaut und dann beginnt die Nachfolgesendung: Rosamunde Pilcher! … und die Fernbedienung liegt natürlich absolut unerreichbar (genauer gesagt, es fehlen 20 Zentimeter Armlänge) auf dem Couchtisch.
Nun hatte man bisher zwei Möglichkeiten:
1. Man begeistert sich für „Melodie der Liebe“ oder
2. man bewegt sich runter von seinem sooo bequemen Liegebett.
Ok, in diesem Fall ist die Entscheidung einfach … aber das ist ja nicht immer so.

Den Forschern von Toshiba, JVC und Panasonic muss es wahrscheinlich ähnlich gegangen sein, denn alle drei Firmen haben ganz verschiedene Ansätze zur Ablösung oder Ergänzung der klassischen Fernbedienung entwickelt.

So stellte Toshiba jüngst einen Prototypen vor, bei dem mittels Gesten der Kanal gewechselt oder ein Video gesteuert werden kann. Eine Kamera scannt dazu permanent den Raum und sobald eine Faust erkannt wird, kann diese zur Navigation genutzt werden:



JVC hatte bereits schon vorher ein ähnliches Konzept präsentiert, bei dem jedoch noch zusätzlich ein Mikrofon zum Einsatz kommt, so dass man durch Klatschen das Kanal- und Lautstärke-Menü aufrufen kann:



Bereits ausgezeichnet wurde der Prototyp von Panasonic. Auf der am Samstag zu Ende gegangenen CEATEC (Combined Exhibition of Advanced Technologies) in Japan, erhielten die Entwickler nicht nur den Award in der Katergorie „Interface Design“, sondern auch den „Award for Best of Show“.
Bei der Lösung handelt es sich zwar nicht um einen Ersatz der physischen Fernbedienung, dafür aber um ein enorm flexibles Multitouch-Interface. Für die wichtigsten Funktionen (Kanalwechsel, Lautstärke) gibt es physische Tasten – der Rest wird über ein sich individuell anpassendes „Trackpad“ gesteuert. Besonders interessant dabei: die Bedienung wurde auch für die Verwendung beider Hände konzipiert … Aber seht am besten selbst:



Aber wem das noch nicht weit genug geht und wer wirklich mal ein „ganz tolles“ Interface sehen möchte, der sollte einfach noch mal 45 Jahre zurückblicken ;)

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In einer Pressemitteilung der Audi MediaServices wurde bekannt gegeben, dass Ende diesen Jahres eine neue Generation des MMI – Multi Media Interface auf den Markt kommt (leider zunächst nur im A8). Schon die Vorgänger sind wegen der intuitiven Bedienbarkeit, der großzügigen Bedienfelder und durch den zentralen Bedienknopf ihrer Konkurrenz im Vorraus, wenn es darum geht Musik, Film, Telefon, Navigation und Information zu bedienen. Auffällig hier ist die bewusst logische (gleiche) Anordnung der Bedienelemente der Mittelkonsole und der Anzeige auf dem Display.

Hier ein Bild des aktuellen Systems:

Audi - aktuelles MMI

Das neue System will mit einer noch besseren Performance in der Bedienung, schnelleren Prozessoren, 40GB Speicher, einem kontrastreichen 7” TFT-Display (800×480 px), einer verbesserten Sprachsteuerung (die jetzt ganze Wörter versteht – das B U C H S T A B I E R E N des Navigationsziels fällt damit weg), einem integrierten DVD-Laufwerk mit Dolby Digital 5.1 und einer nahtlosen Integration von iPod u. Co punkten.

Das Nutzungsszenario wird durch einen Joystick erweitert, der auf dem zentralen Bedienknopf sitzt und in 8 Richtungen bewegt werden kann. Einstellungen, die z.B. an der Klimaautomatik vorgenommen werden, erscheinen eine kurze Zeit als kleine Popups, sodass nicht der gesamte Bildschirminhalt verdeckt wird.

Das neue MMI von Audi

Das Interessanteste für mich ist die neue zusätzliche, dreidimensionale Kartendarstellung in der Navigation (per Nvidia 3D-Chip), mit viel Liebe zum Detail à la Google Earth mit unterschiedlich eingefärbten Höhenniveaus und 3D-Gebäuden aus der Vogelperspektive. Besonders nützlich finde ich die Mini-Map, die bei Kreuzungen angezeigt wird und sogar Spurwechsel verdeutlicht. Außerdem interessant finde ich die Anzeige der “Point of Interests”, wie z.B. Sehenswürdigkeiten, nächste Autobahn-Abfahrten oder Rastplätze.

Mehr Infos (englisch) findet ihr unter: www.autoblog.com

und hier die komplette Pressemitteilung auf deutsch: www.lifepr.de

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… dann könnte da vielleicht ein “All-In-One-Device” rauskommen, welches kürzlich der japanische Designer Mac Funamizu in seinem Blog “petitinvention” vorgestellt hat. Das dargestellte Zukunftsszenario beschreibt ein Gerät, welches mittels Touchscreen, Built-In Camera, Scanner und Zugriff auf diverse Datenbank der perfekte Dr. Know für unterwegs sein könnte.

Wie auf seiner Seite zu sehen ist …

Geo-Informationssystem

… wird die Umgebung analysiert und “augmented”. So zum Beispiel als “Innen-Geo-Informationssystem”, welches Möglichkeiten bietet, sich z.B.: in öffentlichen Gebäuden wie Flughafen, Bahnhof oder Krankenhaus durch Echtzeit-Anzeige zurechtzufinden. Sehr sinnvoll beispielsweise bei Notfallsituationen, um den kürzesten Weg hinaus zu finden.

Auch auf der Seite …

other-purposes

… die Möglichkeiten die sich für den Einsatz eines solchen Interfaces bieten, wie hier z.B.: das simultanes Übersetzen von fremdsprachigen Texten. Mit einem eingebauten Scanner können ebenso einzelne Wörter in ihrer Bedeutung nachgeschlagen werden.

Sehr naheliegend ist natürlich auch der Einsatz als Realbild-Navigationssystem, wie in einem unserer früheren Beiträge oder hier schön zu sehen ist.

Ich könnte jetzt noch unzählige Möglichkeiten aufzählen, um nur ein paar davon zu nennen: das Nachschlagen von Automarken, Tierarten- und gattungen, exotischen Früchten, Kalorienangaben, Sternenkonstellationen; das Vorhersagen des Wetters an einem spezifischen Ort und und und … (das die Forschung bei derartigen System schon ziemlich weit ist, haben wir ja vor kurzem auch hier gezeigt)

Die Realisierbarkeit einer solchen Mensch-Maschine-Daten-Schnittstelle wäre natürlich phantastisch. Machbar wäre heute auch schon vieles. Die Knackpunkte liegen aber eindeutig in den Standards. Wie könnte ein universelle Schnittstelle zum Datenaustausch eines jeden Hauses aussehen (für die Anzeige von Rauminformationen etc.)?
Weiterer “Stolperstein”: für eine derartige Darstellung müsste fortwährend exakt die Postion der Augen gemessen werden und darauf hin die Anzeige angepasst werden.

Insofern müssen wir wohl noch “ein wenig” Geduld haben …

Weitere Infos und noch viel mehr Bildmaterial findet ihr unter:
flickr.com/photos/mac_fun/

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… genießt aktuell ja großes Medieninteresse (siehe hier)

Bei diesem „neuartigen Interface“ wurde das sehr beachtenswerte technische Prinzip von Global Imagination verwendet und dafür eine Oberfläche (die stark an Microsoft Surface erinnert) erstellt.



Leider erschließen sich mir die im Video genannten Vorteile nicht ansatzweise. Ohne Zweifel ist das eine ganz tolle Möglichkeit kugelförmige Körper (wie z.B. Planeten) abzubilden und damit zu interagieren, aber für (wie im Video genannt) Präsentationen und Kollaboration?

Mal abgesehen davon, das flache Objekte völlig verzerrt dargestellt werden, haben alle drumherum Stehenden doch ein extrem kleines und vor allem jeder ein anderes Blickfeld. Ziel beim gemeinschaftlichen Arbeiten sollte es doch sein, das man möglichst genau dasselbe sieht wir die Mitarbeiter. Im schlimmsten Fall sehen bei dieser Lösung die meisten gegenseitig gar nichts von dem Dargestellten.

Im Video ist auch sehr schön das Menü zu sehen … kann es etwas besseres geben, als ein Menü, bei dem man nicht alle Punkte sehen kann und erst drum herumlaufen muss?

Ich weiß auch nicht, was die sich dabei gedacht haben …

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Was zunächst aussieht wie ein weiterer “augmentierter” Funktionsprototyp mit 3D-Interface unter vielen anderen, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines einzelnen Hobbybastlers (Kyle McDonald). Die Materialliste für sein 3D-Tic Tac Toe ist erstaunlich kurz: Aluminiumfolie, sechs Widerstände, Kabel, ein Pappkarton und ein Arduino Prozessor. Umgesetzt wurde das Konzept mit Processing, einer Open-Source Umgebung zum programmieren von Bildern, Animation und Interaktion. Besonders Studenten, Künstler, Designer und natürlich Hobbybastler nutzen diese Programmiersprache um ihren Prototypen “Leben einzuhauchen”, siehe:www.processing.org


DIY 3D Interface: Tic Tac Toe from Kyle McDonald on Vimeo.

Der Arduino spuckt dabei Roh-Koordinaten aus, die alle 10 mal pro Sekunden aktualisiert werden. In dem Videobeitrag hat man teilweise das Gefühl, dass das Video die Hand führt anstatt andersherum. Die Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass die 2 Videoquellen ( Webcam / Processing-Umgebung ) nicht optimal miteinander synchronisiert sind.
Abschließend denke ich, (abgesehen davon, dass dreidimensionales Tic Tac Toe ein wirklich unfaires Spiel ist), dass Arduino; eine kompatible Programmierumgebung; und ein paar “Haushaltsartikel” doch gute (und günstige) Möglichkeit bieten, um die eigene Kreativität in funktionierende 3D-Interfaces umzusetzen.

Mehr (englische) Informationen dazu bekommt ihr unter: www.gizmodo.com

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Bleiben wir mal wieder noch ein wenig beim Thema Augmented Reality …

Auf der kürzlich zu Ende gegangen Electronic Entertainment Expo (kurz E3), wurde ein AR Game mit sehr interessanten Interaktionsformen vorgestellt: levelHead

Wie gut zu sehen ist, ist die Basis des Spiels einer bzw. mehrere Würfel, deren Seiten mit AR Tag versehen wurden. Hält man diese vor die Webcam werden durch die Software virtuelle Räume geschaffen, durch die man (mittels kippen des Kubus) eine Spielfigur steuern kann.

Geschaffen wurde das Spiel vom Neuseeländer Julian Oliver, der plant, dieses am 30. Juli als Open Source Projekt (GPLv3 License) für Linux zu veröffentlichen.

Mehr Infos auf der (leider nur englischen) Projektseite: julianoliver.com/levelhead

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Ein Entwickler aus China trotzt der Überzeugung Steve Jobs, der im Januar 2007 das iPhone mit den Worten: „Nobody needs a stylus.“ präsentierte.
In Bezug auf das Thema Schreiben ohne Stift hat der chinesische Entwickler kürzlich seinen Protest in die Tat umgesetzt und eine Add-On Software für das iPhone namens HWPen auf den Markt gebracht, die es ermöglicht Text durch Erkennung der Handschrift zu verfassen.

Handwriting

Die aktuelle Beta-Version der Mini-Software unterstützt chinesische & lateinische Schriftzeichen sowie Ziffern, zeigt aber auch Lücken:
Sie schafft es nicht, sämtliche Funktionen der virtuellen Tastatur zu ersetzen, z.B. unterstützt sie nicht die Drehung auf die Seite und im Mailprogramm taucht sie gar nicht auf. Und wie im Video eindeutig zu erkennen, funktioniert die Schrifterkennung eher suboptimal. Die Meinungen über das Tool gehen weit auseinander, die meisten Besitzer eines iPhone sind jedoch überzeugt, dass sie mit der vorgegebenen Tastatur eindeutig schneller sind.

Bei den ganzen Streitigkeiten bleibe ich bei der Meinung, dass es doch am besten wäre, wenn der Nutzer selber entscheiden könnte, wie er seine Texte eingeben möchte. Eine gute Lösung bietet z.B. das Nokia N800 Internet Tablet an, das sowohl virtuelle Tastatur mit oder ohne Eingabestift anbietet, als auch Handschrifterkennung unterstützt.



PS: Das kleine Add-On kann auch nur installiert werden, wenn man ein sogenanntes “Jailbreak-iPhone” besitzt, d.h. es funktioniert ausschließlich bei gehackten Mobiltelefonen.

Mehr Infos dazu findet ihr unter: www.macnews.de/news/107815.html

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… da sei doch auch noch das „SenseSurface“ von Lyndsay Willams (von Girton Labs) vorgestellt.

Das besondere bei diesem Drehregler ist, dass man diesen direkt auf das Display setzen kann. Eine Lösung die insbesondere für Mischpult-Software sehr interessant sein könnte.

Erst in der letzte Woche hatten wir einen Fall, bei dem wir einem Interessenten von einem rein digitalen Interface / Regler für eine „Zugabe-Steuerung“ bei einem halbmechanischen Gerät abgeraten haben (Für die genauen Hintergründe müsste ich jetzt länger ausholen). Fakt ist aber, der manuelle Regler ist einfach x-mal schneller und bietet ein direktes Feedback.
Wer eines dieser „tollen“ Autoradios hat, bei dem die Lautstärke durch Taster oder gar Touchscreen, anstatt durch einen Drehregler gesteuert wird, weiß jetzt genau was ich meine.

Zurück zu Willams Prototype. Der Drehregler selber hält durch Magnetismus auf dem Bildschirm. Laut der Girton-Webseite wurde das System „mehrere 100 Stunden“ auf einem Dell-Laptop getestet – ohne negative Beeinträchtigung für das Display.
Die eigentliche Übertragung/Ermittlung der Steuerungsdaten erfolgt durch eine „Messplatte“ auf der Rückseite des Displays, welche per USB an den Rechner angeschlossen wird. Durch diese wird zudem auch die Position auf dem Bildschirm ermittelt, so dass der manuelle Regler mit der grafischen Benutzeroberfläche korrespondieren kann bzw. auch mehrere Reger zur gleichen Zeit genutzt werden können.

Demnächst soll es auch noch weitere Steuerelemente, wie zum Beispiel Schieberegler, geben. Insgesamt soll das ganze System unter 100 Dollar in der Produktion kosten. Wann dieses allerdings auch in Produktion geht, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Mehr Infos auf der (leider nur englischen) Projektseite: http://girtonlabs.googlepages.com/sensesurface

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Schon sehr häufig haben wir hier über alternative Eingabegräte berichtet, welche der digitalen Translation von Bewegungen und somit einer besseren Interaktion dienen.

An der Hochschule Magdeburg-Stendal wurde dazu von den Studenten der Fachrichtung Master Interaction in den letzten Monaten eine Art Grundsatzarbeit erstellt. In dem Semesterprojekt untersuchten vier Studenten unter der Leitung von Prof. Carola Zwick und Dipl.-Des. Jelena Blank-Muhr Interaktionsprinzipien, um somit eine Art Bibliothek bzw. Katalog der Eingabemöglichkeiten für digitale Anwendungen zu schaffen. Herausgekommen sind 50 (!!!) Stellteile, die am gestrigen Donnerstag im Industrial Design Institut präsentiert wurden:



Die insbesondere für interaktive Installationen gedachten Prinzipen sollen eine Alternative zu der meist vorherrschenden Tastatur und Maus/Trackball-Bedienung aufzeigen. Was wie ich finde, phänomenal gelungen ist.
So gibt es beispielsweise bedienbare Sprühflaschen, berührungslose Schalter, alle erdenklichen Formen von Walzen, nachfedernde Schieberegler, interaktive Infografiken bei denen man ein Mini-Ölfass aus dem Boden zieht und analog dazu die Länder aufsteigend nach ihrer Ölproduktion sieht und und und …

Grundlage war eine Untersuchung der physischen Eingabemöglichkeiten nach Lagebeziehung, Greifart, Geschwindigkeit der Interaktion usw.
Die zusammengestellten Prinzipien wurden dann mittels klassischem Modellbau und Arduino (einer elektronischen Open-Source-Prototypen-Umgebung) umgesetzt.

Um Prof. Carola Zwick zu zitieren:
„.. es ist wie über Schokolade zu referieren, man muss es einfach selber ausprobieren“. Ich kann wirklich nur empfehlen, sich diese Toolbox anzuschauen. Mehr Infos dazu unter:



www.gestaltung.hs-magdeburg.de



Sobald es eine öffentliche Ausstellung gibt, werden wir es hier posten.

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Ein erst kürzlich von Apple angemeldetes Patent mit dem schönen Namen „Gesture Learning“ macht Vorfreude auf kommende Entwicklungen im Bereich Multi-Touch-Displays. In seinem Patent hat Apple eine eigene auf Gesten basierende Zeichensprache entwickelt, die in iPhone oder Macbook Air noch in seinen Kinderschuhen steckt.

Das Verrückte an der Sache ist, dass eine Hand dabei insgesamt 325 verschiedene Befehle ausführen kann. Die Befehle entstehen zunächst aus über 25 Finger-Kombinationen, sogenannten „chords“, die dann in 13 verschiedenen Bewegungen (Rotation, Translation, Skalieren etc.) eingesetzt werden können. Beim Lesen hat es mich dann auch nicht mehr gewundert, dass Apple zum Erlernen der Gesten sogar ein eigenes Spiel entwickelt hat.

Apple multi touch gesture language

Klingt zunächst nach einer Menge Lernstoff, aber ich bin überzeugt, dass Apples neue Zeichensprache mindestens genauso schnell erlernbar ist, wie man mit vierfach belegten Tasten eine SMS schreiben gelernt hat. Denn wie sagte Gerhart Hauptmann so schön:
„Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“

Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt, welche elektronischen Geräte uns demnächst auffordern werden, mit den Fingern darüber zu streichen…

Weitere Infos gibt es unter:
www.unwiredview.com/2008/07/03/apple-wants-to-teach-us-multi-touch-gesture-language

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Bald ist Schluss mit langweiliger Werbung im Außenbereich…
Laut Technology Review will Reactrix Systems gestengesteuerte Displays einsetzen, mit denen der Betrachter interagieren kann. Dabei werden die Menüs ganz nach Manier bereits populärer Entertainment-Produkte wie der Wii von Nintendo und des iPhone von Apple durch Handbewegungen bedient, interagiert werden kann sowohl mit Händen als auch mit Füßen.

Durch dreidimensional arbeitende Kameras mit Stereoskoptechnik erkennt der Bildschirm bereits aus 4,5 m Entfernung seine Betrachter und lädt sie zum Spielen ein. Hervorheben will sich Reactrix dabei von seiner Konkurrenz durch eine ausgefeilte Nutzerschnittstelle, welche der (verjährten) Touchscreen-Technologie endgültig den Rücken kehren will, und für mich persönlich besonders spannend ist:
selbst die Interaktion mit “virtuellen Knöpfen” soll über Gestensteuerung realisiert werden.

Besonders sogenannte Out-of-Home-Medien in Einkaufszentren, Kinos oder der Einsatz bei Veranstaltungen sind dabei für Reactrix interessant. In den USA werden Shopping Malls bereits mit im Boden installierten interaktiven Bildschirmen ausgestattet, wo z.B.: Soccer gespielt werden kann.

Fazit: Meiner Meinung steckt in dem “Bildschirm mit Augen” noch viel mehr Potential als nur der Anwendungsbereich Werbung oder Spiele, da der Nutzer neben dem Spaßfaktor die Aufforderung zur Interaktion unmissverständlich begreift. Ich könnte mir eine Anwendung auch sehr gut als Lernhilfe für geistig behinderte Menschen vorstellen.
Beispielsweise entwickelt Zachary Lieberman z.Z. eine Software für behinderte Studenten, die auf deren Bewegungen audiovisuell reagiert und ihnen somit helfen kann, sich selbst zu verwirklichen.

Noch mehr Informationen dazu findet ihr unter:
www.reactrix.com
http://www.heise.de/tr/Bildschirm-mit-Augen–/artikel/110207

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Also, bei diesem Projekt der TU Braunschweig wäre ich gerne Laborratte gewesen. Die dortigen Ingenieure haben nämlich die bekannte EEG-Muster-Analyse mit einem Controller für die Steuerung eines Autos verbunden. In diesem Fall natürlich für ein Modellauto!

Das Lenken funktioniert über einen Bildschirm, mit zwei flackernden Schachbrettmustern rechts und links vom Videobild der Onboard-Kamera. Schaut der Fahrer auf das linke Muster wird das Fahrzeug auch in diese Richtung gelenkt.

Das besondere an diesem System ist, das nicht die übliche eng anliegende „Badekappe“ benötigt wird oder gar ein Implantat, sondern ein präparierter Helm. Somit ist ein schnelles Auf- und Absetzen einfach möglich und auch der schnelle Tausch mit einem anderem Nutzer.

Sollte ich tatsächlich mal im Rollstuhl landen oder eine gesteuerte Prothese benötigen, wäre für mich allerdings das aktuelle Optimum die leichten Geräte von Emotiv. Allerdings könnte ich mir vorstellen, das bei diesen wahrscheinlich noch nicht(!) die Erkennungsrate reichen würde. In ein paar Monaten soll der Emotiv EPOC frei erhältlich sein, dann wissen wir genaueres …

Mehr Infos zum Projekt gibt es auf der Seite der TU Braunschweig:
www.emg.ing.tu-bs.de/forsch/eeg_ekg/ceeg/eeg_system_de.htm

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… dann ist die heute vorgestellte Lösung zwar auch keine wirkliche Alternative aber zumindest ein kleiner Anhaltspunkt.

Auf der noch relative jungen Webseite Feng-GUI hat man die Möglichkeit ein Bildschirmfoto seiner zu analysierenden Webseite hochzuladen und daraus dann eine Heatmap generieren zu lassen die anzeigt, wie der Blicklauf auf der Webseite ist und welche Objekte besonders starke „Eye catcher“ sind. (Obwohl, so viele ich auch vom „richtigen“ Eye Tracking halte, in einfachen Fällen der gesunde Menschenverstand einem das genau so gut sagt, wie eine mehre tausende Euro teure Studie).

So schaut das für unsere Webseite aus:

Mouse und Eye Tracking Alternative

Die Technologie die dahinter steht ist eine Verbindung von mehreren Algorithmen aus neuroligischen und Eye Tracking Studien sowie Bildanalyseverfahren nach Kontrast, Hervorhebungen und menschlicher Wahrnehmung.

Laut eigenen Angaben, erreichen die Feng GUI Maps eine 70-prozentige Übereinstimmung mit Eye und Mouse Tracking Analysen. Auf dieser Seite kann man sich die Vergleiche zwischen den Analyseergebnissen anschauen.

Am besten mal selber ausprobieren und Urteil bilden unter: www.feng-gui.com

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Vielen Dank Martin für den Kommentar zum gestrigen Beitrag, der mich auf das Flash-Spiel FNORD! hingewiesen hat. Dieses bietet eine sehr interessante Interaktion, in dem man mit ausgestreckten Armen ein UFO steuern kann:

FNORD

Am besten selber mal testen unter: www.fnord-the-game.de

Ein weiteres, etwas einfacheres Beispiel für die Steuerung per Webcam, ist das Ölsandspiel von ThyssenKrupp:

Ölsand

Mehr dazu unter www.thyssenkrupp.com/discover/…

Mein Persönlicher Favorit ist allerdings EYEkanoids. Bei diesen kann man einen Nachbau von dem Spieleklassiker Arkanoid mit seinen Händen steuern … oder halt mit seiner Glatze:

EYEkanoids

Viel Spaß damit unter: www.thegameslist.com/playgame/409/EYEkanoids

Für weitere Hinweise auf Webseiten, die eine Webcam zur Interaktion nutzen, bin ich SEHR dankbar!

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Am Dienstag sprach ich auf der Webniale noch über dieses Thema, als eine der Entwicklungen, die im Interface Design fürs Internet mit den größten Einfluss haben wird.

Heute bin ich nun auf folgendes Video von Cam-Trax, was zwar noch keine Webanwendungen ist, ab schon sehr gut zeigt wo die Reise hingehen wird …



Hier noch einmal ein „Test Drive“ mit der Technologie und Need for Speed:

Insbesondere der Aspekt das man Fingerbewegungen tracken kann (bisher ja nur mit den kleinen Fingerhütchen, aber immer hin), dürfte für die gerade so gehypte Multitouch-Nachfrage interessant sein. Ich bin gespannt, wie lange es jetzt noch dauert, bis es die erste Flash-Umsetzung gibt, mit der ich eine Webseite durch Objektracking (von Fingern) steuern kann.

Übrigens, auf der Seite von den Machern von Cam-Trax kann man sich als Developer oder Bester Tester anmelden. Mehr unter: www.cam-trax.com

Zum Thema Objekterkennung mit der Webcam empfehle ich auch noch mal den, erst vor ein paar Tagen geschriebenen Beitrag über die ViPR-Technologie.

Im Vergleich nur schon fast unspektakulär ist da eine Anwendung die Qi für Heineken realisiert haben. Bei der kann ich eine Heineken-Flasche in die Webcam halten und diese wird mir dann geklont.

Objekterkennung per Webcam

Hier zur (leider nur niederländischen) Seite:
www.heineken.nl/main.html#view=…

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… möchte ich gerne den mehrfachen Wunsch nachkommen und meinen Vortrag noch online stellen:

(falls etwas komisch aussieht, leider sind bei der Slideshare-Konvertierung ein paar Transparenzen verloren gegangen)

Viele Themen konnte ich ja nur gaaanz kurz anreißen und wären es eigentlich Wert in einem Extravortrag noch mal ausführlich behandelt zu werden. So zum Beispiel “Wie gestalte ich eine optimale Suche”, “Einfaches Usability-Testing im Firmenalltag”, “Web Site Building – von der Konzeption, über die Gestaltung und Evaluation bis zur Veröffentlichung” etc. …

Also, wenn jemand dazu bzw. zum Vortrag Fragen/Kritik/Anregungen hat, dann können wir diese sehr gerne hier im Blog diskutieren oder einfach per eMail/Telefon.

Alle die den Vortrag auch noch gerne in “echt” sehen möchten, sind schon heute herzlich zum World Usability Day in Sachsen-Anhalt nach Magdeburg eingeladen. Am 13. November werde ich davon noch mal einer aktualisierte und erweitere Version halten.

Mehr Infos dazu wird es ab Juli unter www.supernuetzlich.de geben.

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Im letzten Beitrag habe ich gerade noch davon geschrieben, dass das dort vorgestellte System erst richtig Sinn macht, wenn man dieses mit eine Augmented Reality System verbindet – dazu nun der heutige Nachtrag …

… genau an einer solchen Lösung forscht gerade der Absolvent der Tokioter Universität Hideki Nakayama.



Die an Laboratory of the Information Science and Technology entwickelte Software für die Kombination aus Head Mounted Camera and Display ist somit wieder mal ein Schritt näher zur omnipräsenten Informationsbereitstellung.

Nicht nur Lernsysteme und gehandicapte Personen werden davon profitieren, sondern (so hoffe ich) auch vielleicht ich selber eines Tage, wenn dann mein ganz furchtbar schlechtes Namens- und Personengedächtnis ausgeglichen wird, in dem mir einfach in meine Kontaktlinse der Name und alle weiteren Daten, der durch die Technik längst erkannten Person eingeblendet wird.

Danke!

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Jeder der schon einmal Semapedia genutzt hat, weiß wie toll das ist, wenn sich die Frage „Wat is‘ dat denn?“ mit einem Klick beantworten lässt. Die Firma Evolution Robotics geht mit der Verwendung der sogenannten ViPR (visual pattern recognition) Technologie noch einen Schritt weiter.

Diese ermöglicht es ein Bild innerhalb kürzester Zeit auf seinen Inhalte zu analysieren und zu den erkannten Gegenständen weitere Informationen anzubieten. Je nach verwendeten Datenquellen kann so zum Beispiel, wenn einem ein DVD-Cover vor die Linse kommt, die Inhalte des Films, Bestellmöglichkeiten, die Musik des Soundtracks oder gar Videoausschnitte präsentiert werden.



Leider ist diese Technologie bisher nur serverseitig verfügbar, so dass die Bilder zum Zentralrechner gesendet werden müssen und dieser dann eine eMail mit den „Analyseergebnissen“ zurücksendet.

Langfristig ist die ViPR-Technologie natürlich sehr interessant, wenn man sie mit Augmented Reality Systemen verbindet, wie zum Beispiele das hier oder dieses hier.

Mehr (leider nur englische) Infos dazu unter: www.evolution.com/core/ViPR/

PS. Auf der Seite kann man übrigen ganz unten auch noch ein sehr schönes Anwendungsbeispiel sehen, den LaneHawk. Dieser wir im Fussbereich von Kassen im Supermarkt installiert und erkennt, wenn dann doch noch „ganz zufällig“ auf der unteren Ablage des Einkaufswagens etwas „vergessen“ wurde. Das nenne ich mal ein schnelles Amortisierungsmodell.

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34 Jahre nach dem ersten gelben Post-it gibt es nun die „Version 2.0“ … also genau genommen „nur“ eine digitale Erweiterung für die altehrwürdigen Klebezettel.

Mit dem Projekt „Quickies“ hat die „Ambient Intelligence Group“ des MIT Media Laboratory dazu eine Möglichkeit geschaffen, das der handschriftlich geschrieben Text gleich automatisch digitalisiert und ausgewertet wird. Also Termine werden als Termin erkannt und in den Kalender eingefügt, Aufgaben in die Aufgabenliste und so weiter. Ebsenso an wenn sich das Post-it richtet … Mehr dazu im Video:



Besonders herausragend finde ich die Kombination mit RFID-Tags, so dass ich meine Post-its auch überall wiederfinde oder sie gar selber, z.B. beim Vorbeigehen mit einem entsprechenden Endgerät, nach Aufmerksamkeit schreien …

Mehr dazu auf der (leider nur englischen) Projektseite des MIT:
http://ambient.media.mit.edu/projects.php?action=details&id=16

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Das Kunst und Interface Design ganz gut zusammenpassen können, ist spätestens seit der Entstehung der Ars Electronica im Jahre 1979 bekannt. Vor einer Woche wurde dies nun wieder sehr anschaulich von einem der Künstler, der auch auf der Ars Electronica fast schon zu den „Stammgästen“ gehört, Zachary Lieberman demonstriert.

Dieser war nämlich einer der Sprecher auf der see conference #3 in Wiesbaden. Hier ein kleiner Ausschnitt aus seiner Performance:



Für seine „Schattenspiele“ nutzt Liebermann dafür einen Overheadprojektor der zusätzlich noch eine Kamera + Software hat, die die Objekte und Hand- und Fingergesten erkennt. Die daraus resultierenden „digitalen Erweiterungen“ werden dann mit einem Videoprojektor noch auf das „manuelle“ Bild projiziert.

Die Performance gehört zu einer Reihe die Zachary Lieberman und sein Mitstreiter Golan Levin 2004 unter dem Namen „The Manual Input Sessions“ erstmal gezeigt haben. Mehr zu diesem außergewöhnlichen Projekt gibt es auf der (leider nur englischen) Webseite:

www.tmema.org/mis/

Wer die ganze Aufführung und darüber hinaus noch einen Vortrag über andere Arbeiten von Lieberman sehen möchte, dem sei die Webseite der Konferenz empfohlen:

see-conference.com/#/de/Livestream/…

Für mich war das übrigens der erste Besuch auf der, von der Agentur Scholz & Volkmer mittlerweile zum dritten Mal (und mit viel Liebe zum Detail) veranstalteten Konferenz. Und ich muss sagen, ich bin noch immer begeistert. Für einen moderaten Teilnehmerbeitrag von 70 Euro gaben sich über sechs Stunden lang hochkarätige Sprecher die Klinke in die Hand. Unter anderem auch Frank van Ham (wir berichteten über sein Projekt hier) und Ben Fry. Die gesamte Liste der Sprecher und Videoaufzeichnungen aller Vorträge kann unter folgender Adresse abgerufen werden:

www.see-conference.org/#/de/see3/Overview

Insofern, freue ich mich schon auf die see #4

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Anscheint rücken wir dem ersten Release vom BumpTop (wir berichteten hier und hier) immer näher …

… von der kürzlich zu Ende gegangen Stanford University’s Cool Product Expo (CPX) ist dieses Video mit dem Schöpfer, Anand Agarawala, aufgetaucht. Darin kann man schon sehr gut sehen, wir sich sein System in die Windows-Umgebung integrieren wird.



Aktuell kann man sich auf der Webseite zu einer „Private-Beta“ anmelden und wenn ich Agarawala im Video richtig verstanden habe, ist wohl eine Veröffentlichung noch gegen Ende des Jahres geplant.

Zur (leider nur englischen) Projektseite: www.bumptop.com

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Zlango

Die SMS‘er und ICQ‘ler unter euch werden diesen Anbieter vielleicht schon kennen, mir war dieser bis heute leider neu.

Insofern, für alle „Nicht Eingeweihten“, die Pictogrammabfolge da oben heißt übersetzt:

„Heute schreibe ich mit Zlango.

Ich hoffe ihr versteht das“

Generiert habe ich diese Grafik mit Zlango. Dies ist der Service einer israelischen Firma, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, aus Emoticons eine rein grafische Sprache zu entwickeln …

Jeder der schon einmal mit einem Zettel und Stift bewaffnet in ein fremdsprachiges Land gefahren ist, weiß jetzt genau was ich meine ;)

Laut Zlango‘s eigener Webseite haben Sie bereits Schnittstelle zu 20 Sprachen geschaffen und über 1 Million Nutzer in 12 Ländern.

Mit den über 250 entwickelten Icons gibt es mittlerweile Musikvideos …



… oder sogar Rotkäppchen als Kurzgeschichte:



Außerdem gibt es verschiedene Applikationen für Mobiltelefone, Plugins für ICQ oder eMail-Portale wie Yahoo oder Gmail.

Wirklich eine tolle und in der Umsetzung sehr schwierige Idee, denn wir wissen ja alle, wie schnell man ein schlechtes Icon missverstehen kann …

Mehr (leider nur englische) Infos unter: www.zlango.com

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Über die sogenannten BCI‘s hatten wir ja schon des öfteren berichtet. (Siehe hier, hier und hier). Nun hat vor kurzem die amerikanische Firma Emotiv Systems eine fast serienreife Version ihres Emotiv EPOC™ vorgestellt.

Bei diesem „Eingabegerät“ handelt es sich um ein „Headset“ im Wortsinne, in dem Sensoren die Gehirnströme messen und kabellos an einen USB-Dongle senden. Ein spezielles Programm wertet die Signale aus und setzt diese dann zur Steuerung der Software um.



Laut eigenen Angaben, werden bisher 12 Aktionen erkannt, so zum Beispiel: anheben, fallen lassen, rotieren, drücken, ziehen und so weiter …
Natürlich kann man dabei Objekte nicht so genau steuern, wie man es beispielsweise mit der Maus könnte, aber dafür eben rein durch die Kraft seiner eigenen Gedanken.

Abgesehen vom Spielemarkt ist dies für körperlich stark beeinträchtige Menschen „ein günstiger Einstieg“, um virtuelle oder physische Gegenstände kontrollieren zu können. Ich hoffe, es wird daran auch gedacht und entsprechende Softwarelösungen angeboten.

Im übrigen, sollen bei dieser Art der Steuerung Kinder bedeuten besser sein, da diese erheblich weniger blockiert sind als Erwachsene, so sagte dies jedenfalls Randy Breen (Emotiv’s Produktleiter) gegenüber CNET News.com. „Eine Menge Kinder phantasieren davon, eine Tasse (telekinetisch) zu bewegen und glauben es.“

Abgesehen von der Objektsteuerung werden auch die Gesichtsausdrücke erkannt und können so, beispielsweise auf einen virtuellen Avatar, übertragen werden.

Wenn man Emotiv glauben darf, so soll die kleine Haube Ende des Jahres für 299 Dollar auf den Markt kommen.

Mehr (leider nur englische) Infos unter:
www.emotiv.com

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Und wieder mal ist es eine Zukunftsversion von Nokia, die neue Wege in der Handhabung mobiler Geräte zeigt. (Sie dazu auch vergangene Meldungen hier, hier und hier)

Das im Video vorgestellte Konzept „Morph“ ist eine Kooperationsentwicklung mit der Universität Cambridge und wurde zur Ausstellung “Design and the Elastic Mind” im Museum of Modern Art, New York, vorgestellt.

Mit dem Konzept sollen die Möglichkeiten, die in Zukunft durch die Nanotechnologie geschaffen werden demonstriert werden. So zeigt „Morph“ sehr schön eine neue Art von Gerät, das durch die Verwendung von flexiblen Materialen, transparenter Elektronik und selbstreinigenden Oberflächen auch eine neue Art in der Handhabung und im Umgang mit Daten aufzeigt.

Nokia selber gibt dazu bekannt, das die ersten Elemente aus diesem Konzept bereits in den nächsten sieben Jahren in „High-End Handhelds“ umgesetzt sein könnten.

Wie ich finde, ein guter weiterer Schritt in Richtung Ubiquitous Computing – die Rechner sind „einfach da“ und passen sich immer mehr an mein „Menschsein“ an.

Mehr (leider nur englische Infos) untern: www.nokia.com/A4852062

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Einer der großen Vorteile, die “richtiges” Fernsehen gegenüber Internetvideos (mal abgesehen von Joost & Co) bietet, ist das Zapping.

Denn obwohl ich jemand bin, der fast ausschließlich gezielt Sendungen schaut, möchte auch ich mal einfach nur “so vor die Glotze hängen”, um das Gehirn auf “Leerlauf” zu schalten. Bei dieser “visuelle Suche” findet man dann oft sehr interessante Sendungen, die man über den Titel/Beschreibung im EPG wahrscheinlich nicht ausgewählt hätte.

Wenn man im Internet recherchiert kennt man dieses Phänomen in ähnlicher Weise. Über Links und Hinweise kommt völlig man von seinem eigentlich Ziel ab und surft so wild durch die Webwelt (sog. “Wilfing“). Bei Webvideos war dies bisher kaum möglich. Einzig über Vorschläge “Thematisch ähnlicher Videos” auf der selben Seite konnte man das “Ungesuchte” finden. Es fehlte bisher ein “echtes” Zapping durch die Sparten.

Umso mehr war ich begeistert, als ich von “YouTube Warp – Im Vollbild-Player visuell durch YouTube-Videos zappen” lass. Endlich gibt es ein Lösung, die YouTube von einer Lean-Forward User Experience zu einer Lean-Back UX werden lässt (mehr dazu auch hier) – so dachte ich jedenfalls.

Tja, was soll ich sagen, was einem beim Aufrufen von YouTube Warp begrüßt ist das hier:

YouTube Warp

… eine für Videos ungeeignete Informationsaufbereitung, die dazu ein wenig an eine Lösung von digg erinnert, von der Bedienung miserabel ist und so gar nichts mit “visuell durch YouTube-Videos zappen” zu tun hat.

Schade. Chance völlig vertan.

Aber wie immer, am besten selber eine Meinung bilden unter: http://de.youtube.com/warp_speed

PS. Auf einem wesentlich besseren Weg ist da schon neave.tv.

neave.tv

Beim deren Technology-Kanal bin ich doch glatt gleich bei mehren Videos “hängengeblieben”. Wenn die Macher jetzt noch die Cursortasten mit einem Kanalwechsel belegen würden, dann könnte ich mich schon super Zurücklehnen und mit meiner Computer-Fernbedienung weiterzappen.

Mehr unter: www.neave.tv

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Sicherlich könnt ihr euch noch an den TED-Vortrag von Blaise Aguera y Arcas, einer der Schöpfer von Photosynth, erinnern? (Wenn nicht, einfach noch mal hier klicken)

Mittlerweile ist die Microsoft Projektseite um ein paar schöne Bildersammlungen gewachsen und es gibt neben dem obligatorischen San Marco Platz in Venedig nun auch noch Bilder von der NASA Startrampe oder welche aus einer Zusammenarbeit mit den Machern der BBC-Serie “How We Built Britain“.

Insofern kann man nur jedem empfehlen mal die “Tech Preview” auszuprobieren.
Einziger Hacken bei der Sache: die Grafikanforderungen. Zitat von der Webseite: “We have tested Photosynth on graphics cards that are “Vista Aero Ready”. This includes: support for DirectX 9 graphics with a WDDM driver, 128 MB of graphics memory (minimum), and 32 bits per pixel. … Photosynth may run on cards that do not meet this requirement, but performance may be poor and functionality may be impaired.”

Insofern sei allen, bei dem der Bildschirm schwarz bleibt, folgendes Video empfohlen:



Die “Tech Preview” kann man unter folgender Adresse runterladen: http://labs.live.com/photosynth/

PS. Wer übrigens mal sehen möchte, wie dieses Projekt vor über zwei Jahren an der Universität Washington begann, der sollte sich dieses Video …



… und diese Seite anschauen: http://phototour.cs.washington.edu/

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… um genau zu sein: nicht Kunst, sondern eine Art “Werbeform”. Aber laut KSK ist das ja sowieso alles eins.
Denn um ganz genau zu sein: hinter dem Projekt steckt die “kreativste Werbeagentur Deutschlands” Jung von Matt.

Mit ihrem Projekt “nextwall” wollen diese “street art” mit “digital media” kombinieren. Dafür haben sie sich jede Menge bekannter Graffiti-Künstler eingeladen und experimentieren mit diesen gerade fleißig herum.

Ein Ergebnis dieser Forschungen ist zum Beispiel “Tagged in Motion”. Bei diesem wurde “Star-Sprayer” DAIM mit Markern versehen, um seine Position mittels mehrerer Kameras dreidimensional bestimmen zu können. Ebenso bekam er eine virutelle Sprühdose in die Hand gedrückt, die ebenfalls erfasst wurde. Aber alles weitere erklärt auch wunderbar folgendes Video:



Mehr zum Projekt unter: www.nextwall.de

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Als wir im Jahr 2004 eine Studie zur Handynutzung bei 50+ Nutzer durchführten, gab es immer wieder ein Problem: Die bis zu vier Tasten unter dem Display (= Softkeys) wechselten ständig ihre Funktion, was mit steigenden Alter immer schwieriger nachvollziehbar ist. Siehe unsere Videoanalyse:



Nun hat man zur Lösung des Problems drei Möglichkeiten:
1. man baut für jede Funktion eine extra Taste
2. man verwendet einen Touchscreen
oder
3. man macht es so, wie beim neuen Motorola Rokr E8.

Das zur CES vorgestellte Handy besitzt nämlich ein (für Mobiltelefone) neues Interface. Hinter einer glasartigen Oberfläche verbergen sich zwei Displays. Eines ist davon der herkömmliche Bildschirm und das andere bildet die Tasten ab – und somit können die Tasten natürlich unterschiedliche Zustände/Funktionen abbilden. Hier gut im Video zu sehen:



Somit hat man je nach gerade laufender Anwendung eine context sensitive und somit intuitivere Bedienung. Zudem gibt es noch einen Vorteil gegenüber einem Touchscreen: die Tasten sind weiterhin Tasten und ich erhalte auch ein haptisches Feedback. (Obwohl daran schon bei mehreren Herstellern geforscht wird, dies auch bei normalen Touchscreen zu erreichen. Siehe hier).

Aber alles hat auch eine Kehrseite und so hier auch. Leider reicht nämlich bei dieser Umsetzung der Platz nicht mehr für eine Beschriftung der Tasten-Icons. Insofern müssten diese – für alle Altersgruppen – wirklich intuitiv sein. Eine schöne Aufgabe für einen Interface Designer …

PS. Mir ist natürlich klar, dass dieses Mobiltelefon für alles andere als für die Zielgruppe Senioren entworfen wurde. Es geht mir nur darum ästhetische und praktikable Bedienkonzepte zu finden, als kransteuerungsartige Gestaltungen wie sie derzeit auf dem Markt erhältlich sind:



Dazu aber noch eine Richtigstellung: Auch wenn ich nicht glaube, das ich meiner Oma mit so einem “Behindertenhandy” nach Hause kommen darf (den diese hat nicht mit 50 auf einmal ihr Gefühl für Ästhetik an der Garderobe abgelegt), auf jeden Fall habe ich größten Respekt und Hochachtung vor Dr. Khoschlessan, der es mit enormen Engagement tatsächlich geschafft hat, sein Mobiltelefon in Deutschland zu produzieren – und nun wohl auch der einzige Handyhersteller in Deutschland ist ;)

Wir hatten uns da übrigens auch schon mal etwas überlegt …
Einfach nur telefonieren – Das Handykonzept Mono

… falls also jemand etwas Venture Capital gut anlegen möchte, bitte melden ;)

Mehr (leider nur englische) Infos zum ROKR E8 unter direct.motorola.com/hellomoto/rokre8/

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Eine sehr schöne kommentierte Demonstration und Einschätzung des iPhone-Interfaces hat gerade Edward Tufte auf seiner Internetseite veröffentlicht. Darin beschreibt der Informationsdesigner, an welchen Stellen die besonders gut Daten abgebildet werden und an welchen Stellen noch optimiert werden könnte – natürlich mit den von ihm entworfenen Visualisierungsverfahren. (Zum Beispiel mit einer Sparkline für die Börsendaten).
Grundlegend ist seine Aussage, das man doch die hohe Displayauflösung für detaillierte Informationen (nicht mehr Informationen!) nutzen sollte. Aber dazu mehr im (leider nur englischen) Video:

Edward Tufte über das iPhone-Interface

Was Tufte allerdings meiner Meinung nach vergisst, ist die Lesbarkeit. Sicherlich lassen sich bei kleinerer Schriftgröße noch detailliertere Informationen abbilden, als Apple das bisher tut. Allerdings sollte man nicht das Nutzungsszenario vergessen. In den meisten Fällen hält man doch das iPhone doch etwa auf Bauch-Brust-Höhe vor seinem Körper, also durchschnittlich etwa 40 Zentimetern entfernt von den Augen – ob dort allerdings noch sein Schriftgrößenvorschlag einfach zu lesen ist, wage ich zu bezweifeln.

Edward Tufte’s (leider nur englischen) Textbeitrag dazu unter: www.edwardtufte.com/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=00036T&topic_id=1

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Letzte Woche hatte ich erst wieder über Augmented Reality und den damit verbunden Head Mounted Displays geschrieben (siehe hier), da zeigt uns Computer Science Student der New Yorker Columbia University, Levi Lister, mal wieder ein tolles Anwendungsbeispiel für selbige.

So zum Beispiel eine Augmented Reality Kamera, mit der man ganz einfach den gesehenen Bereich, den man verewigen möchte selektiert – siehe Video:



Ein anderes schönes Beispiel ist Listers “Manhattanville AR System”, bei dem auf einem Stadtplan die 3D-Modelle der Häuser eingeblendet werden, zu denen man sich dann wiederum weitere Informationen aufrufen kann. Sehr schön finde ich hier auch den Einsatz der “virtuellen Werkzeuge” über Marker-Würfel, aber seht selbst:



Weitere (leider nur englische) Infos zu Levi Listers Projekten auf seiner Webseite: www.levilister.com

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Könnt ihr euch noch an den Blogeintrag über die Konzepte von der Microsoft Research Abteilung erinnern – wenn nicht, einfach noch mal hier klicken und das Video ab der zweiten Minute genau anschauen …

Dort wird ja dieser “intelligente Tisch” gezeigt, der reale Objekte auf den Tisch übernimmt/scant und die man dann manipulieren kann. Genau sowas haben sich auch Studenten des Industrial Design Fachbereiches der Universität Eindhoven gedacht und haben einen derartigen Prototyp entwickelt:


Das Projekt mit dem Namen “Blue Eye – Making Mood Boards in Augmented Reality” nutzt dafür eine Glasoberfläche, mit einer darüber angebrachten Kamera und einen Projektor mit Spiegel darunter.

Mehr (leider nur englische) Infos zum Projekt unter: www.vip.id.tue.nl/papers/blueeye.pdf

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Ich weiß noch genau, wie ich einmal den Kontrollraum einer DDR-Erdgasförderanlage besichtigen durfte – ein kleiner Saal mit einer etwa 20 Meter langen Wand voll mit Schaltern, Reglern und Anzeigeinstrumenten. Ein wenig vergleichbar mit dem Bild, das ich bei rausfahrer.de gefunden habe:

Kontrollraum

Wie ihr seht, ein Fest für einen Interface Designer ;) … Heute wird die selbige Anlage über eine handvoll Monitore gesteuert. Was aber immer noch eine genauso anspruchsvolle Gestaltungsaufgabe ist – man denke nur an das Thema Sicherheit.

Was es dann wohl erst für ein Gestaltungsanspruch ist, wenn allein “DER Monitor” des Kontrollzentrums schon etwa 20 Meter groß ist? Wie zu Beispiel hier:

Kontrollraum

So sieht es nämlich im Traffic Control Center Tokyo aus. Der Blog “Trends in Japan” berichtet nämlich gerade über einen Besuch in dem selbigen und zeigt anhand einiger schöner Fotos sehr gut, wie die 15.154 Verkehrssignale und davon etwa 7.000 Ampeln gesteuert werden. Also reinklicken lohnt sich:

Kontrollraum

www.kilian-nakamura.com/blog-english/index.php/inside-the-tokyo-traffic-control-center/

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So heute nun das versprochene Demonstations-Video zur Red Dot prämierten DVD für Analphabeten (wir berichteten ja am Dienstag).


Wie man sieht, können die Analphabeten mit dieser völlig selbständig die Barriere durchbrechen. Es ist kein “Outing” mehr nötig – Einfach DVD einlegen und zu Hause anfangen zu üben. Die ganze Bedienung und Menüführung völlig “buchstaben- und wortfrei”. Auch schön zu sehen, die verschiedenen Interaktionsformen mit dem, sonst eigentlich feedbacklosen Medium Video-DVD, über zum Beispiel Karten oder direkt auf dem Bildschirm schreiben.

Da die DVD noch keinen Verlag gefunden hat, bleiben wir gespannt, wie sich dieses Projekt weiterentwickeln wird …

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Gestern hatte ich ja schon vom Hauptgrund meiner Singapur-Reise berichtet, heute nun der Hinweis auf zwei Ausstellungen, die man sich als Interaction Designer nicht entgehen lassen sollte – einziger Harken: beide in Singapur. Aber zumindest bezüglich der “DAT – Digital Art & Technology” gibt es noch eine Alternative, aber dazu gleich mehr.

Beginnen wir zunächst mit dem Tipp Nr. 1 – Das Singapore Science Centre
Wer in Deutschland das SPECTRUM – also, das Science Center im Deutschen Technikmuseum Berlin oder das Universum Science Center in Bremen oder phaeno, das Science Center in Wolfsburg kennt, der wird vieles altbekanntes wieder entdecken, aber auch einiges neues. Abgesehen von der bunteren Aufmachung …

Science Center Singapur
… sind hier insbesondere die digitalen Arbeiten hervorzuheben. Bei denen merkt man sehr deutlich den Einfluss vom Mixed Reality Lab Singapur (siehe dazu auch hier), die dort regelmäßig mit Ausstellungen vertreten sind. Womit wir auch schon beim Thema sind.

 
Augmented Reality Woerter lernen
Ein schönes “Mixed Reality”-Exponat ist dort ein Lernsystem für chinesische Wörter. Diese hält man einfach vor den Monitor und schon wird einem das entsprechende Schriftzeichen in 3D auf der Karte angezeigt und vorgelesen.

Derartige Sachen gibt es noch unzählige mehr. Unter anderem kann man auch einen eigenes personalisierten RFID-Chip erstellen und dann mit den Exponaten interagieren.

 
Bewegungsprojektion
Ganz auf Spaßfaktor war dafür diese Wand ausgelegt, die die eigenen Bewegung erkannt hat und dann mit unterschiedlichen Effekten in Lebensgröße und Echtzeit wiedergegeben hat.

 
Digitale Kloetze wegkicken
Auch ein großer Spaß, insbesondere für die “Kiddis”, digitale Klötze “wegkicken” …

 
Kopfball
… oder (mit typisch asiatisch verspielten Grafiken) á la EyeToys digitalen Kopfball spielen.

 
Google Earth Tisch
Eine sehr effektive Art, um durch GoogeEarth/Maps zu navigieren war noch dieser Tisch, der mich etwas an den Globe 4D erinnert hat. Durch kippen des Tisches konnte man die Karte bewegen und wenn man den ganzen Tisch drehte: rein- und rauszoomen.

 
So, kommen wir aber nun zum Highlight:
die DAT – Digital Art & Technology Ausstellung
Womit ich auch schon bei der versprochenen Alternative bin. Denn man muss nicht unbedingt den weiten Weg nach Singapur antreten, um zwar nicht die selben, aber zumindest genau so spannende Exponate mit allen Sinnen zu erfahren. Denn die DAT ist genau genommen eine bunt zusammengestellte Ausstellung von Installationen der Ars Eletronica. Insofern kann man auch in das “Museum der Zukunft” nach Linz reisen und wird dort eine bestimmt ähnlich tolle “Erfahrung” machen.
Trotzdem kurz drei exemplarische Höhepunkte aus den etwa dreißig Ausstellungsstücken.

 
Last Clock
So zum Beispiel diese Uhr. Im Außenring die Sekunden, dann Minuten und Stunden. In der Mitte ist eine kleine Kamera, die alles aufzeichnet was sich vor Ihrer Linse bewegt. Wenn man genau hinschaut, sieht man mich auch noch dort im äußeren Ring stehen und bei den Minuten -gerade schon so- als schwarzen Balken.

 
Gesichtstausch
Für jeden der schon einmal seine Identität ändern wollte, gab es dieses Projekt. Wie man im Vordergrund sieht, braucht man sich nur einen Marker auf den Kopf setzen und schon wurden die Kopfbewegungen erkannt. Verbunden mit einem Videosignal wurde dann einfach der eigene Kopf gegen einen fremden Kopf ausgetauscht. Also, für alle die das Gefühl nicht kennen, nach einer durchzechten Nacht in ein völlig fremdes Spiegelbild zu schauen, ist das ein wirklich Alternative ;)

 
Telematic Dreaming
Abschließend noch eine einfache, aber ebenso geniale Idee. Da ich als Strohwitwer praktisch immer allein schlafe, würde ich mir gerne “Telematic Dreaming” für zu Hause wünschen. Bei diesem sind zwei Doppelbetten per Videoübertragung verbunden und der jeweils auf der anderen Seite liegende wird entsprechenden projiziert. Das schaft eine spannende Nähe und ein komisches Gefühl. Denn man kann direkt miteinander interagieren, aber das haptische Gefühl ist völlig widersprüchlich zum Gesehenen.

Die gesamte (leider nur englische) Übersicht aller Exponate und Infos zu Ausstellung findet man hier:
www.aec.at/singapore_dat07/en/projects01.asp

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Mit noch einem ganz schönen Schlafdefizit bin ich nun heute wieder zurück aus Singapur. Der Anlass: Unsere bis vor kurzem freie Mitarbeiterin, Jana Hesselbarth, hat einen der bedeutendsten Designpreise verliehen bekommen. Nämlich den Red Dot Award: design concept – “Best of the best”.

v.l.n.r. Song Kee Hong - Design Director von Design Exchange, Singapore, Preisträgerin Jana Hesselbarth, Prof. Dr. Peter Zec - Geschäftsführer und Initiator des red dot design award, Ken Koo - Präsident des red dot design awards in Asien
Red Dot Award Preisverleihung am Freitag in Singapur: v.l.n.r. Song Kee Hong (Design Director von Design Exchange, Singapore), Preisträgerin Jana Hesselbarth, Prof. Dr. Peter Zec (Geschäftsführer und Initiator des red dot design award), Ken Koo (Präsident des red dot design awards in Asien)

Unter den insgesamt 879 Einsendungen aus 47 Nationen, wurde 106-mal der Red Dot Award vergeben. Die Auszeichnung “Best of the Best” ging zudem an 18 besonders herausragende Konzepte. Darunter einmal an Janas “Lern DVD für Analphabeten!.

Glückliche Preisträgerin Jana Hesselbarth

Die DVDs, die sie im Rahmen Ihrer Diplomarbeit in unserer Agentur erstellte, wurden zudem in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Analphabeten der Volkshochschule in Magdeburg entwickelt und schon evaluiert. Es ist also weit mehr als “nur ein Konzept”.

Warum aber überhaupt noch eine Lernmedium für Analphabeten? Man mag es kaum glauben, aber weltweit können 900 Millionen Menschen immer noch nicht richtig lesen und schreiben! In Deutschland sind es auch noch rund vier Millionen!

Leider ist derzeit auch kein einziges Medium erhältlich, welches es den Analphabeten ermöglicht, sich völlig selbständig ihrem Problem zu stellen. Die Hilfe Dritter ist stets notwendig. Damit einher geht die Scham für diese Schwäche öffentlich denunziert zu werden, so dass nur sehr wenige ein ?Outing? vollziehen und einen ersten Schritt um Hilfe zu bekommen wagen.

Genau an diesem Punkt setzt Janas entwickeltes Konzept an. Mittels mehrerer interaktiver Video-DVDs haben die Analphabeten nun die Möglichkeit, zunächst anonym, in der ihnen vertrauten Umgebung, völlig autodidaktisch den eigenen Schriftspracherwerb zu fördern. Damit wird der erste Grundstein für den Ausbruch aus der gesellschaftlichen Isolation gelegt.

Eine eigens für dieses Konzept initiierte deutschlandweite empirische Untersuchung, mit über 500 Teilnehmern, belegte zudem die Befürwortung dieses Lernmediums. Etwa 55% der befragten Analphabeten besitzen bereits einen DVD Player und würden diesen auch zum Lernen nutzen. Im Gegensatz zum PC und Internet, welches nur von etwa 20% der Befragten genutzt wird – dafür ist ja auch eine gewisse Literalität Vorbedingung. Eine Video-DVD ist somit das beste Medium vor Computer und Internet.

Interaktive DVD für Analphabeten

Drei konzipierten DVD-Sets, für jeweils unterschiedliche Lernstufen, mit je 2 interaktiven DVDs bieten eine völlig neue Lernsituation. Da die DVDs keinen PC benötigen, der in kaum einem Analphabeten-Haushalt zu finden ist, sondern lediglich einen einfachen DVD-Player voraussetzt, können die Betroffenen einfach durch Bedienen der DVD Fernbedienung und ohne erforderliche literale Vorkenntnisse ihren Schriftspracherwerb fördern.

Interaktive DVD für Analphabeten

Die interaktiven DVDs starten mit einem Einführungsfilm. Hier wird der Nutzer bereits in die Navigation involviert und lernt so spielerisch die Menüstruktur.

Über dieses Intro gelangt der Nutzer direkt zum animierten Hauptmenü. Anders als bei den meisten DVDs ist es hier möglich, in jeden anderen Bereich der interaktiven DVD zu wechseln oder durch Bestätigen der unteren Pfeiltaste jederzeit zum Hauptmenü zurückzukehren. Der Nutzer behält somit stets den Überblick über die Position auf der interaktiven DVD.

Interaktive DVD für Analphabeten

Die erste DVD des Sets gliedert sich inhaltlich in einen Lernbereich (Grundlagen), einen Informationsbereich (mit speziell aufbereiteten Daten von Hilfsorganisationen, Hotline-Nummern, etc.) und einem Anwendungsbereich. In diesem werden spielerisch Buchstaben, Laute, Silben und einfache Wörter erlernt. Im Gegensatz zu klassischen DVDs kann der Nutzer hier direkt mit den Inhalten interagieren. So gibt es beispielsweise Aufgaben, die Interaktionen zwischen Videoaufgaben und gedruckten Karten bieten oder den Nutzer gar zum Nachschreiben auf dem Bildschirm (mittels Spezialstift) auffordern.

Interaktive DVD für Analphabeten

Interaktive DVD für Analphabeten

Bereits während der Entwicklung fand eine formative Evaluation mit einer Gruppe von Analphabeten statt, die konstruktiv in den Gestaltungsprozess mit einbezogen wurde. Weiterhin konnten durch eine Kooperation mit Bildungsträgern die Erfahrungen aus den Kursen direkt in die Konzeptentwicklung mit einfließen. Alle Aufgaben, die für die interaktive DVD entwickelt wurden, können somit auch im Unterricht angewendet werden.

Also, wie ihr seht, ein Konzept das wirklich eine Auszeichnung verdient ;)

Ich hoffe, ich kann in den nächsten Tagen noch einen Demofilm von Jana bekommen und hier online stellen.

Ein weiteres Highlight in Singapur war die DAT, aber dazu morgen mehr …

Mehr Infos zu Jana und deren Konzepte unter:
www.jana-hesselbarth.de

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Ein wenig neidisch bin ich ja schon auf die heutigen ?Kiddies? die so wunderbar interaktiv mit physikalischen Prozessen umher experimentieren können, wie im obigen Video. Wenn ich da im Vergleich so an mein Tafelwerk denke …

Aber zurück zu Thema. Das Spiel im Video nennt sich Crayon Physics Deluxe und wurde für Tablet PCs bzw. auf jeden Fall für Stift-Bedienung konzipiert. Ziel ist es, mit einen Ball einen Stern zu berühren. Um dieses Ziel zu erreichen kann man wirklich ALLES an Formen zeichnen, was einem in den Sinn kommt. Man kann die Formen wiederum kombinieren und so weiter … alles aber nach den Gesetzen der Schwerkraft, Rotation, Kinetik etc.

Bisher handelt sich leider nur um einen Software-Prototypen, aber auf der Webseite zum Projekt kann man sich registrieren lassen und erhält eine eMail sobald das Spiel verfügbar ist.

Zur Projektseite: www.kloonigames.com/crayon/

Im übrigen ist das wiedermal ein sehr schönes Beispiel, wie Systeme aus der Forschung (siehe unseren Beitrag über ein MIT-Projekt) in den Massenmarkt überführt werden können.

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Nein, es gibt noch immer kein Google-Handy. Aber es gibt schon mal eine Entwicklungsumgebung: Die so genannte ?Android Plattform?. Auf Basis dieses Open Source Systems wird es in Zukunft für alle möglich sein, eigene Applikationen dafür zu entwickeln. Also, praktisch das Gegenteil vom iPhone.

Apropos iPhone. Wenn man sich so das obige Video anschaut fällt mal wieder auf, wie stark dieses auch die Oberfläche von Android beeinflusst hat. Man vergleiche mal nur die Icons … oder das Farbschema … oder das ?Dock-Prinzip? (das jedoch vom Mac OS)

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Bereits der gerade vorgestellte Tiguan verfügt über ein Touchscreen-Interface. Laut verschiedener Quellen sollen bis 2009 sogar alle Volkswagen (zumindest optional) über Touchscreens verfügen. Jetzt setzt VW allerdings noch eins drauf und präsentierte auf der LA Auto Show eine neue Version des Konzeptautos ?Space Up!?

Insgesamt gibt es in diesem zwei Displays. Ein 8? Display für den Fahrer, auf dem die ganz klassischen Daten, wie Geschwindigkeit, Reichweite etc. dargestellt werden und ein 7? Touchscreen in der Mittelkonsole.

Laut den Angaben von autoblog.com, soll die Oberfläche über Gestensteuerung und weitere Sensoren kontrolliert werden können.
Sehr löblich: Immer sichtbar sollen die Standardfunktion (Radiolautstärke, Klima etc.) in einer eigenen Menübar sein.
Im allgemeinen soll das Navigationskonzept auf einem rotierenden ?Hauptmenü-Karussell? beruhen. So bald man dort die gewünschte Funktion sieht, braucht man nur seine Hand in Richtung Display bewegen und durch die Erkennung des Annäherungssensors wird der Punkt ausgewählt.

Klingt spannend, wenn gleich ich auch beim dem Prinzip etwas skeptisch bin. Aber sobald ich einen Selbsttest gemacht habe, gibt es dann hier den Erfahrungsbericht ;)

Update:
Dazu noch passend ein herrlicher Blogeintrag von Roland Hartwig über seine Erfahrungen, die er letzte Woche mit dem aktuellen Navi des Lexus GS 300 gemacht hat. Sehr lesenswert …

Lexus und Usability im Benutzerfreundlichkeit und Usability Blog von Ronald Hartwig

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Wer schon immer Probleme hat sich die Effekte und Überblendungen beim Videoschnitt zu merken, dem sei der obige Clip empfohlen.

Eine sehr kreative und eindrucksvolle Umsetzung, die eigentlich als Musikclip für die Band zZz gedacht, jedoch mit ihrer visuellen Stärke fast schon die Musik in den Hintergrund treten lässt.

Mehr (leider nur englisches) zum Video unter: www.xelor.nl/xelor/…

Siehe dazu auch: Real-Life-Windows

Übrigens, mein persönliches Highlight: Die Fortschrittsanzeige – Diese wünsche ich mir ab jetzt so in jedem Programm ;)

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Echt toll, was da Stephen Spencer, Simon Oliver und Daniele Urania geschaffen haben. Diese haben nämlich den wunderbaren britischen Audi A5 TV-Spot …

… konsequent in eine ebenso wunderbare interaktive Seite umgesetzt:

Flash 3D Papervision - Audi A5 - A Rhythm of lines

Auf diese kann man mittels Tastatur und Maus selber zum Komponisten seines eigenen Spots werden und sich mit seinem virtuellen Pinsel auf eine beflügelnde Reise durch den dreidimensionalen Raum machen. Das am Ende kreierte ?3D-Kunstwerk? kann man dann als Bild abspeichern.

Wen der technische Hintergrund interessiert: Das ganze wurde natürlich (ihr ahnt es schon) wieder mit Papervision3D umgesetzt. Die Formen wurden in Maya modelliert. Mittels eines Phyton-Scripts wurden diese dann in eine XML-Datei exportiert. Das Echtzeit-Rendering der Zeichensteuerung ist ?handprogrammiert?.
Beim ?Bild speichern? werden übrigens alle 3D-Informationen in eine SVG-Datei konvertiert, die dann wiederum in PDF konvertiert werden kann.

Ich bin (sehr) beeindruckt …

www.rhythmoflines.co.uk

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Wir hatten ja nun schon öfters das Thema automatische Sensorsteuerung in mobilen Geräten, nun schlägt jedoch genau in diese Kerbe ein Artikel des MIT Journals Technology Review (TR).

In diesem wird der Hype um das iPhone (mit seinem diversen Sensoren) als Aufhänger genutzt, um ein Konzept des MIT Media Labs vorzustellen: ?Reality Mining?.
Schade, das dieses eigentlich rein wissenschaftliche Magazin so eine Hülle braucht, um ihre Ideen zu kommunizieren … Ok, kommen wir mal zur Kern der Sache:

?Reality Mining? ist im Grund nichts anderes, als das Sammeln von persönlichen Daten über diverse Sensoren und deren Analyse und Darstellung.

Mittelpunkt der Systeme ist neben der Positionsbestimmung durch GPS (oder notfalls Mobilfunk-Zelle) die Auswertung des Bewegungssensors. MIT-Wissenschaftler Nathan Eagle sieht das Potential insbesondere in Verbindung mit sozialen Netzen.

Anhand der Daten des Bewegungssensors kann relativ einfach erkannt werden, ob der Besitzer gerade Fahrrad fährt, sitz oder eine Treppe rauf geht usw. In Verbindung mit weiteren Sensoren (Barometer, Thermometer, Licht, Mikrofon etc.) könnte so ein genaues Tätigkeitsprofil erstellt werden. (Im übrigen ist das System so konzipiert, das über das Mikrofon nicht die Wörter gespeichert werden, sondern nur die Art des Gesprochenen. Also, Taktabstand, Lautstärke, Stimmung, …).

Laut TR, haben Intel-Forscher mit einem solchen System Erstsemestler an der University of Washington ausgestattet und konnten so die Entwicklung der sozialen Netzwerke innerhalb des Semesters ?beobachten?. Am MIT wurden dazu auch diverse Anwendungen entwickelt (die man im Web testen kann), mit der solche gesammelten Daten visualisieren werden können (die Projektseite dazu hier). Ein Beispiel davon ist zum Beispiel die Darstellung, wer wann mit wem in verkehrt hat:

Gruppen-Verhalten Visualisierung

Anhand der Art der Bewegungsdaten kann im übrigen auch immer ein individuelles Tätigkeitsprofil für jeden Nutzer erstellt werden, so das System automatisch mit der Zeit lernt, welche Bewegung z.B. ?essen? bedeuten . So lässt sich dann, beispielsweise ein automatisches Tagebuch generieren:

Tagebuch Visualisierung

Kling alles ein wenig beängstigend, nicht wahr? Ich seh? doch schon die Datenschützer die Klagen gegen solche Systeme tippen …
Aber es gibt auch überaus positiv Anwendungen. So könnte in der Altenpflege festgestellt werden ob der Patient regelmäßig ist oder ob dessen Status noch ?Ok? ist, was andernfalls eine Alarmierung auslösen würde.

Bleibt abzuwarten, was sich davon letztendlich durchsetzen wird und für was die iPhone-Sensoren wirklich eines Tages genutzt werden …

Im übrigen hatten wir im Dezember schon mal über ein ähnliches System vom MIT bereichtet, auf das ich gerne noch einmal hinweisen möchte: Real Time Rome

Der ganze (leider nur englische) Technology Review Artikel zum diesem Sensorik-Thema unter:
www.technologyreview.com/Infotech/18990/page1/

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Map Snapper

… zwei Forscher von der University of Southampton haben, zusammen mit den Forschern von Ordance Survey?s Research Labs, eine Möglichkeit erschaffen, mit der sich jeder mit einem ?normalen Handy? und einer ?normalen Landkarte? sich ein eigenes kleines Navigationssystem “zusammenbasteln” kann.

Grundlage des so genannten ?Map Snapper?-Systems ist allerdings ein Handy mit integrierter Kamera und Internetverbindung. Mit diesem kann man einfach einen Ausschnitt einer normalen, gedruckten Landkarte knipsen, dieser wird dann an einen zentralen Server gesandt, analysiert und man erhält umgehend eine digitale Karte inklusiver aller bekannten Points of Interest zurück.

Somit kann man zum Beispiel sofort ein Hotel, Restaurant oder Veranstaltung in der Nähe finden. Hat man sogar GPS im Telefon integriert könnte einem nun sogar der Weg dorthin berechnet werden. Andernfalls wäre eine Navigation mittels Cambridge Position System (CPS), also über eine ungenaue Bestimmung innerhalb des Mobilfunknetzes denkbar oder wie ich es vor kurzem gelesen habe (finde leider die Quelle nicht mehr), durch ein manuelles Bestätigungssystem. Sprich, nach dem man die Anweisung ausgeführt hat (z.B. ?An der nächsten Kreuzung rechts abbiegen?) bestätigt man diese und erhält diese nächste angesagt/angezeigt …

Weitere (leider nur englischsprachige) Infos unter:
www.newscientisttech.com/article/dn10416-phone…

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Gerrit und sein Blog unter praegnanz.de dürfte den meisten von euch wohl schon ein Begriff sein. Trotzdem an dieser Stelle noch mal ein Hinweis auf einen sehr guten Artikel im selbigen.

Vor einen paar Tagen veröffentlichte, unser etwas ins Abseits geratene, Browsersanbieter Opera die neueste Beta-Versionen seines ?Kleinsten? ? den ?Opera Mini 4?. Dieser auf Java basierende Browser wurde speziell für Mobiltelefone entwickelt. Das Besondere: Er stellt Webseiten in Ihrer Gesamtheit da und nicht wie oftmals bei anderen Lösungen, einfach alle Elemente untereinander.

Startet man den Browser wird automatisch ein Anfangspunkt gewählt der für sinnvoll gehalten wird. Mittels einer Zoomfunktionen kann dann die gesamte Webseite betrachtet werden … was ohne Touchscreen zuweilen eine ziemliche Herausforderung darstellt. Aber mehr zu den Vor- und Nachteilen in Gerrits Blog-Eintrag unter:

http://praegnanz.de/weblog/opera-mini-4-und-content-zooming

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Papervision - Carlo Sulloa

Im Mai hatten wir euch ja schon die Papervision3D Technologie vorgestellt, mit der echte 3D-Applikationen mittels Flash erstellt werden können bzw. mit dem Flash-Player dargestellt werden können.

Die bisherigen Demonstrationen, wie Online-CoverFlow oder 3D-Google-Maps, zeigten schon einen kleinen Einblick was uns in diesem Bereich in Zukunft bevorsteht. Nun hat einer der Papervision-Schöpfer, Carlo Sulloa, eine neue kleine Applikation erstellt, die sehr überzeugend und vor allem mit einem super Spaßfaktor uns die 3D-Welt eindrucksvoll ?erfahren? lässt. Am besten gleich selber ausprobieren unter: carlosulloa.com

Des Weiteren weißt er in seinem Blog auf die neuen Fähigkeiten der nächsten (und sich noch in der Beta-Phase befindlichen) Version des Flash Players hin. Bei diesem wurde die Bild/Textur-Darstellung noch einmal bedeutend verbessert (siehe Bild oben).

Wer beim Testen der Demo auch in diesen Genuss kommen möchte, benötigt den Flash Player 9 Update 3 Beta 1.

Also, meine lieben Interfacler, wir sind mal wieder gefordert. Den 3D-Welten im Browser steht nichts mehr im Wege, hoffen wir das jeder auch eine intuitive Bedienung dazu kreiert …

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Wie der Titel schon sagt, heute mal wieder etwas außer der Reihe und was zum Querdenken, das bestimmt stark polarisieren wird. (Ich freu mich schon auf die Kommentare …)

Zweitsemester-Student Dozent Johannes Osterhoff hat mich auf ein Projekt hingewiesen, das er mit seinen Kommilitonen Zweitsemester-Studenten an der Merz Akademie (Stuttgart) umgesetzt hat.

Der (wenn auch ein wenig langatmige) Videoclip zeigt eine kreative und nicht ganz ernst gemeinte Umsetzung des Windows-Interfaces als ?Windows Real?-Version.

Es handelt sich dabei um das Resultat eines Seminars zum Thema Usability und User Experience.

Jungs, wir sind dann gespannt auf eure digitalen Interfaces …

PS. Das mit den “lebendigen” Interfaces hatten wir doch schon mal …

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Leider waren diese Woche (auf Grund einer Geschäftsreise) die Blog-Einträge ja etwas spärlicher gesät und so komme ich auch erst heute mit dem ?Thema der Woche?. Mittlerweile dürfte ja nun schon jeder von der WWDC und den dort vorgestellten Features vom neuen Apple Betriebssystem gehört haben?!

Trotzdem wollen wir hier noch mal mit dem obigen Video den umfassenden Überblick mit dem Schwerpunkt auf das grafische Interface geben. Den abgesehen von den technischen Möglichkeiten ist das wirklich ?traumhaft? geworden.

Die Bedienung ist noch intuitiver geworden. Ich muss mir noch weniger Gedanken machen, wie bzw. wo ich Daten ablege, welche Programme ich zum Öffnen benötige usw.
Am besten zeigt diese Einfachheit die neue Version von ?Mail?. (Im Video ab der vierten Minute). Wenn ich da sehe, wie einfach man damit Bilder in eMails einfügen und formatierten kann … und wenn ich das jetzt auch noch mit jedem anderem Betriebssystem vergleiche …

Somit ist nun endgültig für mich klar: Ich werd? im Oktober nicht nur mein Notebook wechseln, sondern auch mein OS! Auch wenn in dieser neuen Welt nicht alles perfekt sein wird:

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Mehr (leider nur englische) Infos unter: www.onomy.com/blue/geoconnectable.html

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Schon im letzten Juli hatten wir ja über Microsofts innovativer Software zum Betrachten von Bildern berichtet. Damals konnte man zwar schon erkennen wo die Reise hingeht, nun präsentierte jedoch Blaise Aguera y Arcas, einer der Schöpfer von Photosynth, noch mal viel anschaulicher, spektakulärer und länger die beeindruckenden Möglichkeiten der Software und die Funktionsweise des Interfaces.

Jedes weitere Wort wäre unnütz ? auf jeden Fall das Video anschauen!

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Noch 22 Tage, dann erscheint das iPhone in den USA und das Fieber scheint für viele kaum noch auszuhalten zu sein. Klar, dass da viele versuchen mit auf den Erfolgszug zu springen. Während die Chinesen Apples Handy kurzerhand einfach komplett kopiert haben, versucht einer der größten PDA-Telefon-Hersteller Windows Mobile 6 im Duktus vom iPhone zu ?verkleiden?.


Das HTC Touch, vom selbigen taiwanesischen Hersteller, hat dafür eine Art Skin für Windows Mobile geschaffen, in dem aber auch neue Funktionen integriert sind. Als wichtigstes: Das Interface lässt sich, ohne Stift/Stylus, komplett per Fingergesten bedienen. HTC nutzt dafür eine eigene (und nach eigenen Angaben) patentierte Technik, namens TouchFLO. So bald man aber eine wenig tiefer in das System einsteigt, begrüßen einen wieder die guten alten Windows-Anwendungen (Outlook, Kalender etc.) ? zwar im chicen grau angepasst, aber die problemfreie(!) Fingergestenbedienung findet hier ein Ende. Siehe Video ab der 45 Sekunde – Scrollen geht noch wunderbar, aber wie ich auf den obigen “Fipsel-Reitern” etwas auwählen soll, wird nicht gezeigt:


Weitere HTC eigene Funktionen sind zum Beispiel ein Wetter-Widget. Ähnlichkeiten, insbesondere bei der Sonnendarstellung, mit der Funktion von Apple sind natürlich rein zufällig:

Wetter

Aber ich will ja gar nicht meckern, ich bin ja schon froh das sich überhaupt etwas in der Windows Mobile Welt tut. Konkurrenz belebt mal wieder das Geschäft …

Laut Medienberichten, will Ende Juni (in guter alter Tradition) O2 das HTC Touch unter der Produktreihe XDA in Deutschland auf den Markt bringen …

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Oftmals sind Computergames die Vorreiteter in Sachen Innovation. Dürfen sie doch experimentierfreudig sein und vom konventionellen Weg abweichen. So gibt es auch einen sehr interessantes Ansatz, der nur leider absolut uneffizient für eine normale QWERTY-Tastatur ist, im Spiel “Beyond Good & Evil”. (siehe obiges Video)

Aber denken wir mal ein wenig um die Ecke und an Wheel-Steuerungen, wie zum Beispiel beim iDrive, so könnte das vielleicht eine gute Metapher sein, um per Drehbewegungen durchs Alphabet zu navigieren. Wer da Erfahrungen und Meinung hat, bitte mal posten, würde mich mal interessieren …

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Das ist wirklich ein Element das wir zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit unserer Produkte wirklich sehr, sehr häufig einsetzen: Tooltipps.

Zur oft sind bestimmte Begriffe zwar für die meisten klar aber eben nicht für ALLE. Ebenso verhält es sich mit den hinterlegten Funktionen von Buttons. Hier hilft fast immer ein Tooltipp, den die Einsteiger nutzen können und die Profis nicht mehr benötigen.
Mal abgesehen davon, dass eine grafische Oberfläche immer so intuitiv gestaltet werden sollte, das sich beide Nutzergruppen zurecht finden …

Um jedoch das Aussehen der Tooltipps im Webbrowser anzupassen, ist entweder ein eigenes JavaScript nötig oder ein kleines Werkzeug mit dem sich diese einfach erstellen und anpassen lassen. Von letzteren hat der gute Sven, alias ?Dr. Web?, 24 super Tools zusammengetragen, die auf jeden Fall einen Klick wert sind:

Tooltipp-Sammlung von Dr.Web

Link: www.drweb.de/weblog/weblog/?p=847

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Die Revolution der Eingabegeräte geht weiter. Es wird spannend, Art.Lebedev Studio will doch nun tatsächlich gegen Ende des Jahres seine OLED-Tastatur wirklich auf den Markt bringen. Bereits letztes Jahr hat das Industrie- und Grafikdesign Unternehmen mit Sitz in Moskau und Kiew eine Zusatztastatur, den ?Optimus mini three? herausgebracht. Dieses 3-Tasten Eingabegerät wird per USB an den Rechner angeschlossen und die Tasten werden mittels der Windows-Software ?Optimus Configurator? festgelegt. Die Tastenflächen sind 32 x 32 mm groß, wobei die Fläche des OLED – Displays nur 20 x 20 mm beträgt. Die Auflösung liegt hier bei 96 x96 Pixeln pro Taste und es können bis zu 262.000 Farben dargestellt werden. Die Belegung kann sich jeder User selbst festlegen.

Optimus-mini-three

Die Marktreife des großen Bruders ?Optimus Maximus? stand jedoch bisher in den Sternen. Dafür war das Medienecho umso größer. Dann sollte der Prototyp zur Cebit da sein, dann wieder nicht … usw. usw. Nun soll die wohl teuerste Tastatur der Welt ab November/Dezember 2007 für “nur” 1530 Dollar ausgeliefert werden!

Ansich ist das Konzept auch wirklich klasse: Hinter jeder Taste befindet sich ein 10,1 x 10,1 mm großes, farbiges Mini – OLED ? Display, welches bei einem Darstellungsvermögen von 65.536 Farben, eine Auflösung von 48 x 48 Pixeln hat. Somit kann man wirklich jede Taste so belegen wir man es selbst möchte. Egal ob QWERTY, DVORAK, Windows, MAC oder vielleicht sogar mal ein eigenes Tastatur-Layout? – alles ist anpassbar.

Optimus-Maximus

Zusätzliche Features sind die Steuerung der Display-Helligkeit, ein SD-Kartenleser, Kensington ? Lock und die Software ?Optimus Configurator? mit der die Tastatur konfiguriert werden kann.

Optimus-Configurator

Optimus-Maximus

Wir bleiben weiter gespannt, ob’s den bei “Ende des Jahres” bleibt …

… falls jemand von euch zu den glücklichen Besitzern gehören wird, wir freuen uns über Euren Testbericht …

Vorbestellungen unter: www.artlebedev.com

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Mit der Frage: ?Wieviel wissen wir über den Planeten, den wir Heimat nennen?? beginnt eine wirklich sehr sehenswerte interaktive Webapplikation der Japan Science and Technology Agency. Und ich musste mir leider eingestehen, Nein, einige Sachen wusste ich wirklich noch nicht. Aber durch die sehr schöne Visualisierung und Interaktion haben sich die meisten Fakten jetzt bei mir manifestiert.

In dem “Earth Guide” wird unter anderem geklärt: ?Wo wird der Himmel zum Weltraum?, ?Wie zirkulieren Wasser und Kohlenstoff?, ?Aus welchen Substanzen besteht die Erde? und noch fünf weitere essenzielle Fragestellung. Das hätte ich mir mal für den Geografieunterricht gewünscht …

Earth Guide

Mehr unter: http://jvsc.jst.go.jp/earth/guide/english/

Und wo wir schon beim klären essenzieller Fragen sind … Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wir euer Cursor und Klicks im Detail funktionieren, dann solltet ihr unbedingt folgende Seite anschauen und lernen …

1-Click Award

www.1-click.jp

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Hatte ich hier eigentlich schon mal von Papervision3D geschrieben? … Ich sehe gerade, da kommt ja mal gar nichts bei der Suche ? das muss schleunigst geändert werden!
Ist doch Papervision3D eine DER Technologien, die Interfaces auf Webseiten in Zukunft entscheidend beeinflussen könnte.

Kurz das Technische vorweg, dann ein schönes Beispiel, warum ich mir da so sicher bin.

Also, Papervision ist eine Open Source 3D-Engine für Flash 8, an der drei Programmierer nun schon seit etwa 2005 arbeiten. In den letzten Monaten hat die sich rapide entwickelt und wurde von vielen Programmierern verwendet, so das es mittlerweile schon ein paar beachtliche Demos gibt.

Eine von diesen ersten tollen 3D-Applikationen ist eine Nachbildung von Apples aufgekauften Programm ?Coverflow?, welches den meisten wohl aus iTunes bekannt sein dürfte. Dieses kann dank der Technologie nun auch im Webbrowser abgebildet werden. … Könnt ihr auch gerne mal selber ausprobieren:

Papervision Applikation

Meine Hochachtung an die Kalifornische “Blitz Agentur“, die diese Anwendung gebaut hat. Meines Wissen das erste ?nützliche? Programm mit ?richtiger Funktion?, das Flash und echtes 3D(!) verwendet. … merkt ihr auch diesen Hauch von Geschichte … ;)

Weitere Grafikdemos von Papervision gibt es auf der selbigen Seite: www.papervision3d.org (bitte etwas Ladezeit mitbringen)

Ansonsten bin ich gespannt welche neuen (und hoffentlich weiterhin sinnvollen) 3D-Interfaces uns da in Zukunft noch im Browser unseres Vertrauens erwarten …

Weitere (leider nur englischsprachige) Infos auch im Blog von Papervision:
blog.noventaynueve.com

Update
Eine sehr junge Anwendung mit Papervision3D, aber dafür mit Potential, habe ich dann doch noch gefunden:

Papervision Applikation

Es handelt sich dabei um eine 3D/Perspektivische-Darstellung von Google Maps. Insofern könnte man sich da in Zukunft mal ein browserbasiertes Google Earth vorstellen. In diesem Fall wurde die Anwendung übrigens mit Adobe Flex entwickelt und dann mit Apollo (wir berichteten) ausgegeben. Insofern, wenn ihr die Applikation testen wollt, benötigt ihr noch die Apollo Runtime.

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SMS Interface

Nichts weltbewegendes, aber eine schöne kleine Idee für das SMS-Interface von Mobiltelefonen und PDAs:

Samsungs vor kurzem veröffentlichtes Patent (Mobile communication terminal and method of the same for outputting short message) beschreibt dazu eine Methode, bei dem der SMS-Eingang wie ein Chatfenster dargestellt wird. Dazu wird zum einen das Photo des Senders angezeigt und auch die eigenen Nachrichten, die an diese Nummer gesendet wurden.

Einfach aber effektiv. So lässt sich der SMS-Dialog visuell wesentlich besser nachvollziehen.

Was ich mir als Ergänzung noch vorstellen könnte, wäre eine stimmungsmäßige Anpassung des Photos. Da SMS-Nachrichten meist ja doch ziemlich kurz sind und der Inhalt zudem recht einfach gestrickt, wäre eine Textanalyse im Vergleich relativ einfach möglich ? Insofern könnte man dementsprechend auch einen sich dynamisch ändernden Avatar verwenden …
Mal sehen, wann diese Idee zum Patent angemeldet wird ;)

In diesem Sinne, WASA + sTn + bmdan

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Schon seit den ersten Tagen des Computers, war es der Wunsch des Menschen, mit diesem auf einem für ihn natürlichen Weg zu interagieren: Über Sprache und Gesten und nicht über Tasten und Zeigeinstrumente.

Einer der ersten Prototypen, in dem Sprache und Gesten kombiniert wurden, ist das Put-That-There System vom MIT, welches Ende der 70ziger Jahre konzipiert wurde. Die beiden ?Väter?, Dick Bolt und Chris Schmandt, bauten dafür ein wandgroßes Displays, vor dem der Nutzer in einem Sessel* Platz nehmen konnte (siehe Video). Per Handgeste konnte dieser dann auf eine Stelle an der Wand zeigen und mit einem Sprachkommando dort ein virtuelles Objekte erstellt oder verschieben usw.

Im Video sieht man auch sehr schön die Herausforderung, die auch noch bei den heutigen Spracherkennungsystemen die größte Rolle spielt: Das Verstehen von natürlich aufgebauter Sprache. Zur Verwendung des Put-That-There Systems musste sich an ein bestimmtes Vokabular und Satzbau gehalten werden. Zudem erfolgte die Spracherkennung und Gestensteuerung nicht synchron zu einander, sondern jeweils nach einander.

Wenn man aber bedenkt, dass dieses System schon über ein viertel Jahrhundert alt ist (und mit den damalig zur Verfügung stehenden Rechner und grafischen Systeme realisiert wurde), dann kann man nur den Hut vor dieser großen Leistung ziehen!

Übrigens, das Video sollte man sich auf jeden Fall bis zum Ende ansehen. An Chris Schmandts ?Oh, Shit?, kann man sehr schön sehen, worin auch noch heute die meisten Probleme liegen …

Das (leider nur englische) Paper zum Projekt gibt?s unter:
www.media.mit.edu/speech/papers/…

* Glückwunsch zum guten Geschmack des MITs: Was sonst, wenn nicht ein Lounge Chair von Charles und Ray Eames

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Backside Interface

Gerade noch vor zwei Wochen haben wir über Microsofts neues Interfaces-Konzept für mobile Geräte, ZenZui, geschrieben und schon ?dreht Apple den Spieß wieder um?. Denn mit dem am letzten Donnerstag veröffentlichten Patent, stellt unser kleiner Cupertinoer Erfinder ein Bedienprinzip vor, bei dem die Eingaben über die Geräterückseite erfolgen.

Genauer gesagt befindet sich auf der einen Seite das Display, auf der eine virtuelle und der Situation angepasste Tatstur abgebildet wird und auf der anderen Seite kann über eine berührungsempfindliche Fläche diese bedient werden.

Ausgangspunkt für diese Lösung waren die ?Problemzonen? des iPod. Dessen Display ist zum klein, um es als Touchscreen zu verwenden. Vergrößert man dieses zu stark, wird man dem Anspruch “einen kleinen MP3-Player zu bauen” nicht mehr gerecht. Insofern bleibt nur ein Mittelweg mit “mittelgroßer” Anzeige. Bei so einem, dann immer noch verhältnismäßig kleinen Touchscreen, werden dann jedoch viele Informationen durch die Finger verdeckt. Ergo: Die Finger ?einfach? hinter das Display legen.

Weiterer schöner Nebeneffekt: die Displays werden nicht mit Fettfingerabdrücken übersät.

Und was soll ich sagen, zu der gleichen Schlussfolgerung und einem ähnlichen Konzept sind wir auch schon vor vier Jahren gekommen. Unsere damalige PDA-Produktstudie ?symon? (siehe Bild) verfügte über ein halbtransparentes Display, auf dem ebenfalls eine, auf eine Hand optimierte und sich dynamisch anpassende Tastatur abgebildet wurde, welche man einfach über die Rückseite bedienen konnte.

Symon

Aber auf uns hört ja keiner ;)

Mehr (leider nur englische) Infos zu Apples Patent unter:
http://appft1.uspto.gov/…

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Dew Camera

Ausgehend von dem Wissen, das immer mehr Speicherplatz auf immer kleinerem Raum verfügbar ist, hat der japanische NEC-Konzern vor kurzem ein interessantes Konzept vorgestellt. Das ?Lebensaufzeichnungs-Interface? Dew Camera verfolgt den Ansatz, dass der Mensch in Zukunft nicht mehr explizit eine Maschine benutzen muss, um ein Photo von den “glücklichen Momenten” im Leben zum machen, dieses dann archivieren muss und dann später wieder mit Maus und Tastatur danach suchen muss, um es erneut abzurufen.

Die Dew Camera zeichnet stattdessen ALLES und fortwährend auf, mit dem Ziel das gesamte Leben zu “archivieren”. Mit Hilfe von verschiedenen Sensoren, zum Beispiel Gestenerkennung und einer Sprachanalyse, erkennt das System zudem, ob man sich gerade gut fühlt und stellt so eine Art “Best of” zusammen. Die Batterie des Lebensaufzeichnungs-Interfaces soll in der Kordel des Anhängers verstaut werden. Die Daten werden sofort kabellos übers Internet übertragen und auf einem Server gespeichert.

Bis zur Umsetzung dieses Konzeptes wird es allerdings noch “ein paar” Jahre dauern.

Fragwürdig ist auch, ob man ständig eine Kamera mitlaufen lassen möchte. Wird doch der Gang zur Toilette kaum für die Nachwelt interessant sein.

Weitere Infos unter: www.nec-cebit.com/de/produkte/future-solutions/future-design/dew.html

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Vor einiger Zeit hatten wir ja schon einmal das Kooperationsprojekt von VW und Google Earth vorgestellt. Heute zieht nun die niederländische Firma Tele Atlas mit einem wohl schon marktreifen Produkt vorbei. Tele Atlas ist einer der weltweit führende Anbieter digitaler Straßenkarten und dynamischer Inhalte für Navigations- und standortbasierte Lösungen. Am 3. Mai hatte das Unternehmen, auf einer Partnerkonferenz auf Malta, ihre ersten 3D-detaillierten Stadtpläne angekündigt. Im Juli sollen ca. 50 digitale Stadtpläne mit 3D-Ansichten veröffentlicht und auf dem Markt gebracht werden. Neu ist dann die Ansicht im Innenstadtbereich einiger europäischer Großstädte wie z.B. London, Berlin und Rom. Weitere europäische, amerikanische und asiatische Städte sind für das nächste Jahr geplant.

3D-Plan

Die Städte sollen dem Autofahrer plastisch dargeboten werden. Für diese Art der Darstellung wurden Gebäude und Sehenswürdigkeiten vollständig in 3D modelliert. Pro Stadt sind ca. 40 km² modelliert worden. Das echte Erscheinungsbild, die Texturen auf den Gebäuden stammen von der deutschen GTA Geoinformatik GmbH.

Somit wird Autofahrern und Fußgängern die Orientierung leichter gemacht. Die Bildschirmdarstellungen auf dem Navigationsgerät stimmen somit genauer mit dem überein, was der Benutzer wirklich sieht und kommen der Realität sehr nah.

Mehr infos über die GTA Geoinformatik GmbH unter:www.gta-geo.de/

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Ein Foto liefert uns viele Informationen über das Motiv. Farben, Formen, Besonderheiten werden dem Betrachter so näher gebracht. Doch was ist wenn man in sein Foto reinsteigen könnte? Wenn aus der 2D-Welt plötzlich eine 3D-Welt wird?

Fotowoosh hat sich mit dieser Möglichkeit beschäftigt und ein eindrucksvolles Ergebnis erzielt. Mit Hilfe eines einzigen Fotos gelingt es ihnen aus einer 2D-Szene ein einfaches 3D-Model zu konstruieren. Sie blicken quasi hinter das Bild.

Mathematisch ist diese Konstruktion eines 3D-Models anhand eines einzigen Bildes völlig unmöglich. Dabei ist die Vorgehensweise ganz einfach. Sie nehmen eine Aufteilung des Bildes vor aus der sich die 3D-Szene zusammensetzt: Teile, die auf den Boden stehen, vertikale Objekte und der Himmel spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Die Tiefe der Bilder ergibt sich dabei aus der Verbindung der Objekte mit dem Boden. Für das finale Ergebnis legen sie dann die Oberflächenstruktur vom originalem Bild auf das Model und das 3D-Model ist fertig.

Diese Methode lässt selbst Urlaubsfotos lebendig werden.

Quelle:
www.fotowoosh.com
www.youtube.com/results?search_query=fotowoosh

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Und wieder mal lässt Jeff Han grüßen. Auf der kürzlichen Convergence 2007 Konferenz zeigte Microsofts Center for Information Work (CIW) einen Ausblick auf den Arbeitsplatz der Zukunft ? jedenfalls nach Microsofts Vorstellungen.

Deren ?DigiDesk? ist eine Kombination aus Head-up-Display und Multitouch-Screen, auf dem der gesamte Arbeitsplatz/Schreibtisch digital abgebildet wird. Von Hardwareseite ist insbesondere die integrierte Scaneinheit hervorzuheben. Die Software verfügt über eine erweiterte Möglichkeit Daten zu visualisieren. Wie das im Detail aussieht – das Video zeigt?s sehr schön.

Ein ähnliches Konzept (u.a. ein Tisch der Dokumente selbst erkennt und scannt), ebenfalls von Microsoft, hatten wir ja bereits im Februar vorgestellt. Wer das noch nicht gesehen hat, sollte sich auf jeden Fall noch mal die letzten 20 Sekunden des Videos, von dem damaligen Beitrag anschauen. ? Ist wirklich innovativ konzipiert.

CIW ist übrigens ebenfalls in Redmond angesiedelt und soll, laut Microsofts eigener Aussage, Konzepte entwickeln, die ihrer Zeit fünf bis sieben Jahre voraus sind.

Einen schönen Einblick in das CIW mit Fotos und einem Video bietet die folgende (leider nur englische) Seite:
www.microsoft.com/presspass/presskits/ciw/default.mspx

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Die immer stärkere Miniaturisierung in der Projektionstechnologie gibt uns schon jetzt einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. Denn dann werden Projektoren in Handys, PDAs oder gar Uhren integriert sein und es kann auf jede beliebige Oberfläche projiziert und interagiert werden. Im Klartext: Viele vollkommen neue Interfaces werden entstehen.

Einen kleinen Vorgeschmack davon zeigt schon das obige Video. Das von Xiang Cao und Ravin Balakrishnan am Fachbereich Computer Science der University of Toronto entstandene Konzept macht somit aus jedem realen Raum einen virtuellen 3D-Raum. Ähnlich wie mit einer Taschenlampe, kann man diesen Raum dann ausleuchten. Schwer vorstellbar? Das Video zeigt es besser, als ich es hier je beschreiben könnte ;)

Das komplette (leider nur englische) Paper und noch Links zu den anderen Arbeiten von Xiang Cao gibt?s unter:
www.cs.toronto.edu/~caox/research.htm

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Variable Icon-Groessen in einem Fenster

Am letzten Donnerstag war es mal wieder soweit und ein neues Apple-Patent wurde veröffentlicht, welches die Usability des Apple Betriebssystems (Gerüchten zu Folge als neues Feature von Mac OS X 10.5 ? Leopard) wieder etwas erhöhen wird ? so darf man jedenfalls hoffen.

Bei der Neuentwicklung handelt es sich um eine Erweiterung für den Finder, der damit verschieden großen Icons in einem Fenster visualisieren kann.

Dies kann bei Programm-Icons zum Beispiel genutzt werden, damit diese zwischen den ganzen Dateien und Ordnern gleich “ins Auge springen”.
Oder bei Ordner-Icons könnte diese Funktion genutzt werden, um volle Ordner zu weniger gefüllten besser unterscheidbar zu machen. Wenn sich dann deren Inhalt ändert, würden sich dementsprechend dynamisch auch die Ordnergröße anpassen.

Und das noch am Rande: Diese Lösung stammt im übrigen aus der Feder von Arnaud Gourdol und Donald Lindsay. Letzterer dürften vielleicht schon einigen ein Begriff als Erfinder von Mac OS Exposé sein.

Zur (leider nur englischen) Patentbeschreibung: http://appft1.uspto.gov/…

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ID Pilot Labels

Freitag scheint wohl zu meinem “Die kleinen Dinge des Alltags, die unser Leben ein wenig erleichtern”-Tag zu werden (Siehe letzte Woche).

Diesmal ist es wieder ein so einfache und naheliegende Sache, das man sich fragt, warum es das noch nicht massenweise gibt. Das Problem kennt jeder digital arbeitende. Wenn ich hier so unter meinem Schreibtisch schaue, dann sehe ich eine voll belegte 12er Steckdosenleiste mit sieben dicken Netzteilen, auf die ich mit einem Edding(!!!) das jeweils dazugehörige Gerät geschrieben habe. Dank des Masseneinkaufs in China steht ja neuerdings nicht mal mehr ein Markenname darauf. Einzige herausragende Ausnahme: Das Apple-Netzteil!

Die Edding-Beschriftung habe ich auch nur gemacht, weil ich einfach einmal zu oft den wichtigen Mini-Router lamgelegt habe. Oder bei den normalen Steckern unterm Tisch gelegen und am Kabel gezogen habe, damit mein Kompagnon mir oberhalb des Tisches sagen konnte, welchem Gerät ich gleich den Saft abdrehen werde.

Genau da setzt “ID Pilot” an. Das sind kleine Aufkleber mit Zeichnungen von einzelnen Geräten (Drucker, Ladestation, Telefon, Computer1, Computer 2, Monitor 1, Monitor 2 usw. usw.). Die jeweiligen biegsamen Vinyl-Aufkleber kann man direkt auf den Stecker kleben und das Rätselraten hat ein Ende.

Weitere Infos auf der (leider nur englischen) Produktseite:
www.idpilotlabels.com

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Video-Link: www.youtube.com

Im leider nur chinesischen Augmented Reality Blog findet man just dieser Tage einen interessanten Eintrag über ein Konzept für ein virtuelles Webbrowsing Interface.

Da mein Chinesisch nun wirklich mehr als miserabel ist, ist es mir leider sehr schwer gefallen, einige wirkliche Fakten zu recherchieren.

Wie man jedoch im obigen Video gut erkennen kann, befindet sich das Konzept noch in einem sehr frühen Stadium. Das Prinzip wird jedoch schon deutlich:

Mittels eines Tag/Marker können die verschiedenen, dreidimensional dargestellten Webseiten verschoben, rotiert usw. werden, um dann mittels einer Schwenkbewegung für die vergrößerte Betrachtung ausgewählt zu werden.

Interessanter Ansatz, der noch sehr ausbaufähig ist. Falls irgendjemand von euch dem Chinesischen mächtiger ist, kann ja vielleicht noch ein paar mehr Details von der Seite beisteuern.

http://augmented-reality.blogspot.com

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300images

Fast jeder Webdesigner hat sich schon einmal an einem eMail-Icon versucht oder wenn er einen Online-Shop gestalten durfte, an einem Einkaufswagen. Wenn wundert es da, dass eine schier unüberschaubare Flut an Icons zum gleichen Thema existiert.

Die 300 Images From 1800 Sites hat es sich zu Aufgabe gemacht, wenigstens ein paar davon zusammenzutragen. In den Rubriken “Pfeile”, “Beiträge”, “Komentare”, “Mail”, “Gliederungspunkte”, “Drucken” und “Einkaufswagen” wird im Vergleich sehr schön deutlich, wo der Gestalter komplett versagt hat und was wirklich brauchbar ist.

Also, bei der nächsten Standard-Icon-Gestaltung mal einen inspirierenden Blick werfen auf:
www.intersmash.com/300images/

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Video-Link: www.youtube.com

Gehirn-Computer-Schnittstellen waren ja schön öfters Thema in unserem Blog. Heute gibt es allerdings wieder einen besonderen Durchbruch zu feiern. Zum einen das erste kommerziell erhältliche Brain-Computer-Interface (BCI) und zum anderen in einer Größe, die alle anderen Systeme in den Schatten stellt.

Zu verdanken haben wir diese Errungenschaft der österreichischen Firma g.tec Guger Technologies. Diese haben nun die Technologie aus dem Labor in die “richtige Welt” rausgeholt – und das mit einem umfangreichen BCI Set, welches sogar eine Schnittstelle für einen Pocket PC beinhaltet!

Als “Option” wird den Patienten/Nutzern ein Implantat “angeboten”, mit eine bedeutend bessere Signalerkennung und somit Steuerung möglich ist.

Insbesondere für behinderte Menschen stellt dieses Produkt die vielleicht einzige Möglichkeit da, sich mitteilen zu können oder gar Nachrichten zu schreiben, einen Rollstuhl oder ein anderes technisches Gerät oder selbst eine Proteste steuern zu können. Bis hin dazu, ein Computerspiel zu “zocken”.

Bei einer Weiterverbesserung der Erkennungsrate, könnte ich mir sehr gut vorstellen, das diese Technik auch für uns “Normalos”, in bestimmten Situationen eine alternative bzw. weitere Eingabe- und Steuerungsmöglichkeit darstellt.

Wenn wundert’s da, dass dieses System für den mit jeweils 200.000 Euro dotierten “European Information and Communication Technologies Prize 2007” nominiert wurde.

Mehr Bespiele und eine genaue Produktbeschreibung erhält auf der Seite des Anbieters: www.gtec.at/products/g.BCIsys/bci.htm

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Irgendwie scheint es einen großen Bedarf daran zu geben, sich schon morgens den Tag mit einem schlechten Wetterbericht zu vermiesen. Dafür sprechen jedenfalls zwei Produkte, die mir das Wetter über ein sehr unkonventionelles Interface an den Frühstückstisch bringen.

Zu kaufen gibt es davon allerdings nur eins, nämlich die Melitta Kaffeemaschine ME1MSB. Und die wiederum nur in den USA, was einen guten Grund hat ? einen rein technischen, um an dieser Stelle schon mal wilde Spekulationen über die “abgedrehten Amis” jeglichen Wind aus den Segeln zu nehmen.

Melittas Maschinchen nutzt nämlich Microsoft SPOT (Smart Personal Objects Technology), einen kostenfreien Dienst von MSN Direct, den es nur in den USA und Kanada gibt. In über hundert Gebieten kann man dort nämlich per UKW einen Datenstrom empfangen. So zum Beispiel die aktuelle Zeit oder auch das Wetter. Das hat sich das traditionsreiche Mindener Unternehmen zu nutze gemacht und in einem ihrer Geräte ein kleines Display eingebaut, über welches ich nicht nur die zehn verschiedene Mahlstufen und Kochzeiten auswählen kann, sondern auch animierte Wettericons, die aktuelle Temperatur, Luftfeuchte und die Vorhersage für die nächsten drei Tage angezeigt bekomme.

Ich lass das einfach mal so im Raum stehen, über die Sinnhaftigkeit und die Qualität könnt ihr euch ja in den Kommentaren austauschen.

Wer will kann sich das Teil übrigens auch bei amazon.com für 187 Dollar bestellen, die liefern ja jetzt auch nach Deutschland. (Wie gesagt, nützen wird?s wenig, den Microsoft SPOT ist hier ja noch nicht verfügbar)

In die gleich Bresche schlägt ein schon etwas älteres Produkt, das allerdings den Konzeptstatus noch nicht verlassen hat: Der Wetter Toaster!
Der an der Brunel University in England entwickelte Toaster hat allerdings ein technisch völlig anderes Prinzip. Diesen muss man nämlich ans Telefonnetz anschließen, damit er automatisch eine kostenfreie Nummer anwählen kann, die ihm wiederum die aktuelle Wettervorhersage übermittelt. Unser schlauer Scheibenröster wählt dann ein dazu passendes Icon und brennt dieses dann in das Weißbrot:

Melitta Kaffeemaschine mit Wetter

Für so einen Morgenmuffel wie mich genau das richtige, dann kann ich, nach dem ich meinen “Regentoast” verputzt habe, gleich wieder ins Bett gehen …

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Letzten Mittwoch hatte wir ja erst über Metisse berichtet, bzw. Anfang Januar über Sun’s “Looking Glass” – beides 3D-Interfaces für Linux-Systeme. Nun als Nachtrag noch eine 3D-Desktop-Lösung für Windows XP.

Sinnhaftigkeit sowie Vor- und Nachteile solcher Systeme hatten wir ja schon in den vorhergehenden Berichten angerissen. Positiv festzuhalten bleibt: Unter bestimmten Umständen lässt sich so der Platz wesentlich effektiver ausnutzen und verschiedene Aktionen, wie Kopieren und Einfügen, gehen bedeutend schneller.

Ähnlich wie bei den Linux-Aufsätzen, kann man auch mit SphereXP Desktopelemente und Fenster dreidimensional anordnen und als Objekte rotiert lassen. Weiterhin wird der gesamte Schreibtisch wirklich zu einer dreidimensionalen Sphäre, in der dann dementsprechend auch Elemente abgelegt werden können.
Kosten tut der ganze Spaß übrigens sehr humane 29,90 Dollar.

Weitere Bildschirmfotos und eine kostenlose Testversion gibt es unter:
www.spheresite.com

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Das Microsoft in den nächsten Jahren nicht schlagartig seine weltweit mehr als 90 Prozent Marktanteil verlieren wird steht außer Frage, auch wenn die Alternativen immer attraktiver werden. Insofern würde es mich schon interessieren, wie wird unsere Zukunft mit Bill & Co aussehen?

Einen kleinen Einblick bietet da das Video von der Microsoft Research Group, welches vor Kurzem auf den Microsoft Techdays 2007 vorgestellt wurde.
In diesem sind viele interessante Interfaces zu sehen. Regelmäßigen Blog-Lesern wird da einiges bekannt vor kommen (da wurden wohl mal wieder die Kopierer angeworfen ;) … aber es sind auch viele neuartige Ansätze vorhanden.

Mein persönlicher Favorit ist neben dem “scannenden Tisch” die “Datenübertragungsschüssel”, in der man die Inhalte von verschiedenen Geräten (MP3-Player, Kamera etc.) übertragen kann. Sieht zwar noch ein wenig unbeholfen aus und ich frage mich, wie man das mit größeren Dateimengen benutzen kann, aber es ist ja nur ein Prototyp und wir wollen das junge Pflänzchen nicht gleich zertreten …

Einen kleinen (deutschen) Einblick in die Arbeit von Microsoft Research gewährt folgende Seite:
www.microsoft.com/germany/msdn/library/MicrosoftResearch.mspx

Übrigens, in diesem Zusammenhang noch ein kleiner Hinweis auf einen Microsoft Wettbewerb, der auch die Kategorie “Interface Design” beinhaltet:
www.microsoft.com/germany/imaginecup/

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Video-Link: www.youtube.com

Wer die Vorfreude aus die “Spaces“-Funktion in Apples noch nicht veröffentlichten Betriebssystem nicht mehr aushält bzw. überhaupt auf einem PC mal (abgesehen von Vista) ein OS nutzen möchte, das die OpenGL-Möglichkeiten wirklich sinnvoll nutzt, dem sei das Interface “Metisse” empfohlen. Dieses wird es in Kürze als Erweiterung von Linux in GNOME’s Mandriva geben.

Die beiden Entwickler des Systems, wollten nach Angaben von Architosh damit verschiedene Techniken und Möglichkeiten des Human-Computer-Interfaces austesten.
Gleiches Spiel wie beim Mac: Auch wenn viele Funktionen auf den ersten Blick nur “Spielereien” sind, so sind doch einigen auf den zweiten Blick sehr hilfreich. Man denke nur an die Zoom-Funktion im Mac OS X Dock.

Persönlich finde ich es besonders nützlich, Fenster und Paletten auf eine beliebige Größe zoomen zu können.

Entwickelt wurde das ganze übrigens an der Pariser Universität von Olivier Chapuis und Nicolas Roussel.

Mehr Infos unter: www.mandriva.com

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Product Visionaires Konzepte

Product Visionaires Konzepte

Man, was hätte das herausragend sein können. Wenn ich mir jetzt noch einmal die gerade wieder durchs Netz geisternden Mobiltelefonkonzepte der Product Visionaires GmbH anschaue, ist es wirklich eine Schande, wie das mit unserem deutschen Handyhersteller zu Grunde gegangen ist.
Dazu muss man wissen, das Product Visionaires eine 2004 gegründete und 100% Tochter von Siemens Information and Communication Mobile (damals noch Siemens mobile) war, mit dem einzigen Ziel “innovative Konzepte für mobile Geräte zu entwickeln”.

In der Tat sind in den letzten Jahren eine Fülle von Konzepten entstanden, die sehr innovative Ansätze hinsichtlich Bedienung, Funktionen und Interaktion zeigen.
Auf den Seiten von www.areamobile.de findet man vier Studien die im letzten Jahr von Product Visionaires vorgestellt wurden. Wer noch weiter in die Vergangenheit reisen möchte, der kann unter www.siemensinfo.de auch noch Konzepte aus dem Jahr 2005 finden (siehe Bilder mittlere Reihe, erstes und zweites Bild).

… und wer noch einen kleinen Einblick gewinnen möchte, wie die Entwickler ihre Ideen anhand von Storyboards visualisiert haben, kann dieses auf der Firmenseite unter “Visuals” > “Storyboard” finden …

www.productvisionaires.de

Da kann man nur sagen: “Ach, was hätte ein wenig mehr Mut bei den Entscheidern gut getan.” Die Xelibri-Serie war doch schon so ein guter Ansatz, wenn man da nur (wenigstens ein bisschen) an die Benutzerfreundlichkeit gedacht hätte …

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Labsmedia Heat Map

Im August letzten Jahres hatte ich ja schon mal das Werkzeug Clickdensity für eine Art Usability Engineering “Light” vorgestellt. Mit dieser kostenpflichtigen Lösung ist es möglich, die Koordinaten eines jeden Clicks auf einer Webseite zu bestimmen und somit so genannte “Heat Maps” zu erstellen. Sprich, man kann mit diesem einfachen Tool im besten Fall schon einmal die neuralgischen Stellen einer Internetseite identifizieren – An welcher Stelle wird am meisten geklickt und wo überhaupt nicht.

Nun gibt es von dem französischen Anbieter “labsmedia” eine Open-Source-Lösung, die man auf dem eigenen Server/Webspace einrichten kann. Voraussetzung sind einzig PHP und die graphic library GD. Nach erfolgreicher Installation kann man zwischen verschiedenen Anzeigemöglichkeiten wählen. Unter anderem: einer Anzeige mit Kreuzen oder einer klassischen Heat Map, Anzeige von bestimmten Zeiträumen, gesondert nach Browsern, Bildschirmauflösungen usw.

Die Installationsdateien und eine Demo gibt es unter: www.labsmedia.com

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Video-Link: www.youtube.com

Ende November 2006 präsentierte Nokia auf seiner World Conference in Amsterdam spannende Filme, die uns einen Einblick in deren Vorstellung von zukünftigen Mobiltelefonen und deren Benutzung geben.

Insbesondere eine einfache Datenübertragung, Geotagging, Interaktion mit anderen Geräten und mehr multimediale Funktionen bzw. deren Zusammenführung stehen dabei im Mittelpunkt.
Ein weiterer Schwerpunkt: Einfachere Interfaces. Angefangen von intuitiverer Bedienung, über einfacheren Datenaustausch bis hin zur unkomplizierten Kollaboration. Aber wie immer: Ein Bild sagt mehr als Tausend Wort. Insofern, einfach die Videos anschauen uns inspirieren lassen.


Video-Link: www.youtube.com



Video-Link: www.youtube.com



Video-Link: www.youtube.com

Im übrigen gibt es auch mehrere (leider nur englische) Webcasts von der Konferenz unter:
www.nokia.com/A4273041 (am Seitenende bitte mit “I agree” bestätigen)

Besonders empfehlenswert der Vortrag “Technology Trends” von Tero Ojanper (Nokias Executive Vice President, Chief Technology Officer) – Direkteinstieg dazu hier

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Ok, dann mach ich mal die Sterotypen-Schublade wieder zu: Ich kenne mindestens genauso viel Frauen, die auch nicht gerne kochen, wie Männer. Da dieses Konzept allerdings von drei Männern des MIT stammt, lass ich das einfach mal so im Raum stehen …

Aber warum geht es überhaupt? Kurz gesagt: die gesamte Küche ist unser Assistent. In diesem

Video (avi | 39 MB)

wird das wunderbar deutlich, am Beispiel einer solch simplen Aufgabe wir “ein Ei kochen”. Nach dem ich meiner Küche gesagt habe, was ich kochen möchte (über virtuelle, projizierte Buttons kann ich ein Rezept auswählen) werde ich Schritt für Schritt durch die Küche geleitet. Sprich, ich bekomme die Anweisung und dann leuchtet beispielsweise die Schublade in der der Topf steht, der Herd sagt mir wann die Garzeit erreicht ist usw. (näheres im Video und vor allem auf der Webseite).

Besonders cool, pardon, nützlich finde ich mal wieder diese kleinen intelligenten Dinge. Also das der Wasserhahn entsprechend seiner Temperatur leuchtet oder das die Innenansicht des Kühlschranks außen projiziert wird.

Zur Website des Konzepts: http://web.media.mit.edu/~jackylee/kitchen.htm

PS. Und nicht vergessen:
Heute zum Allee Center (Ernst-Reuter-Allee 11) in Magdeburg kommen!
(Siehe Eintrag von gestern)

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Video-Link: www.youtube.com

Nicht mehr lange, dann kann auch Windows das, was Mac OS kann ;) … aber ich, als noch(!) Windowsnutzer, sollte da mal ganz leise sein, den wer im Glashaus sitzt … Womit wir auch schon bei Thema sind. Mal abgesehen von der schnellen Entwicklungszeit und der unglaublichen Innovationskraft die Vista hat ;) wird es wenigstens ein völlig überarbeitetes graphisches Interface geben. Und da gibt’s dann wirklich mal was neues: Glas. Also, halbtransparente Fenster, die den Hintergrund verwaschen durchscheinen lassen. (Ein Bild sagt da mal wieder mehr, also einfach mal das Video anschauen). Auch die Buttons und das Raster der Fenster sind überarbeitet, aber auch davon mehr oben … insofern brauch ich da heute gar nicht mehr Worte verlieren.

Danke an die Jungs von Zabersoft, die uns diese auf Interfaceler zugeschnittene Demonstration präsentieren!

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Video-Link: www.youtube.com

In unserer losen Reihe der Rückblicke, ist es einmal mehr Sony, die ein interessantes Konzept für ein Interface geschaffen hatten. Dieses wurde von seinem Schöpfer bereits auf der CHI 2001 vorgestellt. Aber worum geht es überhaupt?

Die im Interaction Labor von Sony’s Computer Science Laboratory entwickelten “Daten Kacheln” bestehen aus durchsichtigen Displays, die jeweils eine andere Funktion haben und auch mittels berührungsempfindlicher Oberfläche eine Interaktion erlauben. Sobald man Sie auf in ein entsprechendes Gitter eingesetzt hat, erhalten sie Energie und stehen zur Verfügung.
Heißt also, wenn man eine zusätzliche Funktion benötigt, beispielsweise “Malen”, nimmt sich einfach die entsprechende Kachel und setzt sie in das Gitter und schon kann man damit eine andere Kacheln beeinflussen bzw. in diesem Beispiel ein Bild aus der “Foto Kachel” rüberziehen und bemalen. (siehe Video).

Laut eigener Aussage, wollte Schöpfer Jun Rekimoto mit dieser Studie weg von dem kommando-orientierten Interagieren, hin zu einem mehr situations- und assistenz-orientierten. – Ich finde, das ist ihm mit einem sehr interessanten Ansatz gelungen … Tja, und was ist draus geworden? In meinen Recherchen habe ich jedenfalls keine Folgeprojekte gefunden und auch nichts ähnliches. Wenn ihr noch etwas vergleichbares kennt, bitte mal posten, ansonsten reiht sich auch dieses Konzept mal wieder in die Reihe “Schöne Idee, aber nicht weiterverfolgt ein”. Schade.

Das englischsprachige Paper dazu unter:
www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/papers/chi01.pdf

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Bildersuche mit retrievr

Einige von werden die Seite vielleicht schon kennen, für alle anderen hoffe ich damit den Tag gerettet zu haben oder vielleicht sogar zu einem neuen Zeitvernichter verholfen zu haben. (Die anderen können ja Entschädigung heute diesen kleinen Film anschauen (ist im übrigen alles echt und ohne Tricks!)).

Auf jeden Fall, kann ich stolz behaupten: Mit dieser Seite haben sich endlich fast alle meine Wünsche (an eine Bildersuche!!) erfüllt. Bei retrievr ist es nämlich möglich, Bilder “vorzumalen” und das System sucht dann ähnlich aussehende Bilder in Flickr. Cool nich?!

Wie ihr oben ja sehen könnt hab ich (links) diese beiden absolut stillvollendeten Kirschen gemalt und zack – rechts seht ihr die Ergebnisse – es war tatsächlich ein ähnliches Bild dabei. (Ob nun zwei oder drei Kirschen, wir wollen da mal nicht so sein ;)

Aber für alle die noch schlechter mit der Maus malen können als ich, was wohl kaum möglich ist, sei noch die Möglichkeit erwähnt, ein vorhandenes Bild hochzuladen, das dann mit der Datenbank verglichen wird.

Ich freu mich schon auf den Tag, wenn Apple und Google das in ihre Desktopsuche mit aufnehmen ;)
Aber mal im Ernst, dies wäre wirklich sinnvoll. Denn den meisten geht es doch so, das Sie noch ein ungefähres geistiges Bild davon haben welches Photo sie suchen, sich aber nicht mehr an den Namen oder den genauen Ablageort bzw. Zeit erinnern können.

Wen die technischen Hintergründe der Funktionsweise interessieren, dem sei diese Seite empfohlen: http://grail.cs.washington.edu/projects/query/

Alle anderen Finden die Anwendung hier: labs.systemone.at/retrievr/

Hier übrigens noch mein dazu passender älterer Eintrag: Beeindruckende Bildersuche bei gettyimages

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Steckdose mit Verbrauchsanzeige

Ja, genau das meinte ich letztens, als ich in einer größeren Runde sprach “… ich wünsche mir diese vielen kleinen intelligenten ‘Dinge’ um mich herum, die das Leben ein bisschen einfacher machen, ohne das ich mir Gedanken über diese machen muss”. Ein schönes Beispiel dafür war ja auch schon das Cutting Board, vor ein paar Wochen.

Diesmal leider wieder “nur” ein Designkonzept. Aber dafür eins, das mein Umweltbewusstsein auf eine ganz einfache Weise aktiviert.
An der oben gezeigten Steckdose wir nämlich der aktuelle Stromverbrauch visualisiert. – Erschreckend, nicht war? Aber wenn ich bedenke, was wir hier in der Agentur allein unnütz für irgendwelche Standby-Spannungen verbrauchen … war diese Idee schon lange überfällig. (Sonst gilt: Was man nicht sieht, ist auch nicht da! ;)

Das tolle an dem System: Wenn ein Spannungsabfall stattfindet, also beim Übergang in den Standby-Modus, erkennt die Steckdose dies und deaktiviert den Stromfluss komplett. Laut Webseite soll dann aber trotzdem wieder ein anschalten möglich sein. Wie der Konzeptionist sich das aber technisch vorstellt, möchte ich mal zu gern wissen.

Auf der Webseite findet man übrigens noch ein paar interessante Anregungen/Optimierungen dazu in den Kommentaren …

Mehr unter: sciencearts.blogspot.com

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Cutting Scale

Seit 2003 arbeiten nun schon die beiden Amerikaner Jess Giffin und Jim TerMeer an verschiedenen Designprojekten zusammen. Auf ihrer Webseite www.p32.com kann man davon eine Auswahl ganz breit gefächerter Ergebnisse bestaunen.
Für unseren kleinen Blog finde ich davon eins besonders erwähnenswert, nämlich das “Cutting Scale”-Konzept. Dieses gewann im übrigen dieses Jahr den dritten Platz bei DesignBoom’s Wettbewerb “Your Way to Coway” und wird laut eigener Webseite derzeit in Korea ausgestellt.

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Schneidebrett mit eine integrierten Einheit zum Abwiegen von Portionen. Die Umsetzung soll in ein paar Jahren mittels Elektronischer Tinte für die Anzeige, einem Sensoren-Gitter für die Gewichtsmessung und einem Solarfeld für die Stromversorgung möglich sein.

Ich würde mir noch viel mehr solche intelligenten Objekte in meinen Umfeld wünschen, die ohne großes Lernen die ganz kleinen Dinge des Alltags erleichtern. In punkto Küche fällt mir da sofort ein System ein, das die leidige Frage beantwortet, Wann hast du noch mal die Milch aufgemacht?

Im übrigen, “Innovation Lab”, eine dänische Ideenfabrik, hat diesen Weg verstanden und wird “Cutting Scale” in seine Prototypen und Ausstellungen des “Haus der Zukunft” mit aufnehmen.

Mehr Infos unter: www.p32.com

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Graphic language for touch

Auf der sehr empfehlenswerten Seite von Timo Arnall findet man einen sehr schönen Icon-Satz für die Interaction zwischen Mobiltelefonen mit RFID oder NFC. Davon haben wirklich eine ganze Menge die Qualität sich als Standard etablieren zu können bzw. sind schon auf dem besten Wege dazu. Auch wenn der Gestalter keinen Anspruch erhebt ein “definitives System” geschaffen zu haben.

Für Arnall stand in erster Linie die spannende Frage im Vordergrund “Wie kann man ein Objekt darstellen, das eine digitale Funktion, Information oder Geschichte außerhalb seines physischen Erscheinungsbildes hat?”. Ich bin mir sicher, ähnliche Fragestellung werden in Zukunft einer immer größere Bedeutung haben. Man denke da nur an solche Möglichkeiten, wie es das MouseField bietet.

Veröffentlicht wurden die Icons unter der “Creative Commons Attribution 2.5 License” und dürfen so unter bestimmten Bedingungen verwendet werden.

Mehr Infos, einen Download und Anwendungsbeispiele unter:
www.elasticspace.com

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Video-Link: www.youtube.com

Am letzten Mittwoch konnten man ja die ersten Bilder von Apples iTV Interface im Netz finden. Ich berichtete ja auch darüber. Wer das ganze jetzt auch “in action” sehen will, der sei auf das obige Video von der Präsentation verwiesen. Die Softwareoberfläche ist da etwa ab der vierten Minute zu sehen …
Ich kann nur sagen, in Bewegung noch schicker … und dem ersten Anschein nach sehr intuitiv.

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Amaznode

Ja, wer kennt es nicht, das schöne Empfehlungssystem von Amazon, das (wenn man mal den Datenschutz ausblendet) mir wirklich schon oft sehr hilfreiche Empfehlungen gegeben hat.
Nun haben die Macher von www.fladdict.net ein ebenfalls sehr schönes System geschaffen, das alle Verknüpfungen/Empfehlungen, ausgehend von einem “Startbuch” visualisiert.

Sehr hilfreich wie ich finde, da ich meistens den verschlungenen Empfehlungen folge und dann ‘zig Tabs offen habe. Ebenso anwendbar ist dieses System auf der Seite auch für Musik, DVDs, Software etc. und auch noch für die verschiedenen Sprachversionen von Amazon.

Als alter Besserwisser könnte ich mir dieses System übrigens auch fabelhaft für Social Networking Plattformen und Dateisysteme vorstellen. Aber mal sehen, was den Jungs noch alles so einfällt ;)

Ausprobieren unter: amaznode.fladdict.net

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Video-Link: www.youtube.com

Doch! Irgendwie scheint sich hier so eine kleine Tradition zum Wochenende einzuschleichen, die immer eine schöne Sache zum Anfassen vorstellt. Jedenfalls für die Hand des Interfacelers. Heute ist es der Globe4D. Dieser wurde von Studenten im Studiengang Master of Science in Media Technology an der Leiden University in den Niederlanden entworfen und als Prototyp umgesetzt.

Dieser interaktive Installation besteht aus einen physischen Sphäre, auf der dreidimensional Bilder projiziert werden. Zeitgleich kann mit dem Globus interagiert werden. Zum einen kann man diesen drehen und die Bilder ändern sich dementsprechend, zum anderen kann mit einem äußeren Ring die Anzeige gesteuert werden. Beispielsweise als ein Zeitrad, so dass man die Plattenverschiebung beobachten kann. Andere Anwendungsbeispiele sind die Darstellung von Klimadaten und geschichtliche Ereignisse oder tektonische Anzeigen.

Wer im übrigen Ideen und Vorschläge für Animationen und neue Anwendungen hat, kann sich gerne bei den Entwicklern melden.

Mehr Infos unter: www.globe4d.com

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Apple iTV

Gestern fand nun endlich die, von den “Macianern” heiß ersehnte und unter weitestgehender Geheimhaltung organisierte Präsentation von Steve Jobs statt. Neben jeder Menge Neuigkeiten, kleinere Ipods, mehr Speicherkapazität für die selbigen, dem neuen iTunes 7 mit Filmangebot usw. wird es im 1. Quartal 2007 auch ein neues Produkt geben, nämlich “iTV”. Dies ist im übrigen nur ein Arbeitstitel oder wie Steve es sagte “That’s a codeword. We need to come up with a better name.” …

Jedenfalls wird es damit möglich sein, mittels USB, Netzwerk oder WLAN eine Verbindung zwischen iTunes und dem Fernseher herzustellen. Aussehen tut dat 299 Dollar teure Ding wie ein abgehäckselter MacMini mit nur wenigen Zentimetern Bauhöhe. Für uns Interfaceler sehr interessant: Es wurde auch die dazugehörige neue Mediensteuerungs-Software “Front Row” gezeigt. Diese “glänzt” insbesondere mit hochauflösender CD- und DVD-Covernavigation. Weitere Bilder davon unter:

Link 1 (dort am unteren Ende): www.engadget.com

Link 2: www.engadget.com

Ich lass das ganze mal unkommentiert, bildet euch am besten selber eine Meinung. Nur mal zum Vergleich, so sieht das ganze beim neuen Windows Vista Media Center aus … ;)

Windows Vista - Windows Media Center

Windows Vista - Windows Media Center

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Medium: www.youtube.com

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Also ums vorweg zu sagen, die Zahl “300 Prozent” stammt vom Anbieter. Fakt ist aber, das das nicht ganz neue Prinzip des ZAP-Readers es ermöglicht Texte bedeutend(!) schneller zu lesen. Dieser nutzt die Tatsache, das einzelne Wörter wesentlich schneller “gescannt” werden können als ganze Text-Zeilen, da der Mensch Wörter nicht Buchstabe für Buchstabe ließt, sondern Wörter anhand ihrer Form wieder erkennt. Jeder der einen nur aus GROSSBUCHSTABEN BESTEHENDEN UND SOMIT NICHT MEHR ERKENNBAREN TEXT LESEN MUSSTE, weiß wovon ich rede …

Jedenfalls, mal abgesehen das diese Methode etwas Übung bedarf, weil es auch anstrengender ist, kann man es schaffen bis zu “300 words per minute” zu lesen. Diesen Text konnte ich übrigens innerhalb von 17 Sekunden lesen ;)

Mehr unter: www.zapreader.com

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Zum Wochenende nur mal ein unkommentierter Clip zum Thema Augmented Reality. Viel Spaß!

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Spätestens seit Jeff Hans Präsentation kann ich ja keinen mehr mit einem “Touchable Screen User Interface” vor dem Ofen vorlocken. Aber dieser interaktive “TouchTable” hat noch ein ganz besonderes “Feature”.

Dieser “Tisch” kann mittels 4600 Nadeln, einer flexiblen Silikonoberfläche und einer Vakuumpumpe eine “richtige” topographische Karte simulieren. Tja, und dann kann man auf dem Tisch auch noch etwas interaktiv zeichnen, platzieren, verschieben, zoomen oder die Wanderroute für den nächsten Harzurlaub planen.

Im Video wird diese Funktionalität übrigens erst ab der 5. Minute gezeigt!

Fotos vom Tisch bei flickr.com

Anwendungsmöglichkeiten unter: www.touchtable.com

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DynamicTextures

Im Juli hatte ich ja schon mal zwei Konzepte vorgestellt, die Speicherbelegung visuell und direkt fühlbar kommunizieren. Nun bin ich auf ein Konzept gestoßen, das ähnlich, aber ganz ohne Strom und mittels intelligenter Materialen Temperatur darstellt. Da liegt es natürlich “auf der Hand”, dieses für einen Getränkebecher zu verwenden. Somit können Nutzer davor bewahrt werden, extrem heißen Kaffee zu probieren.
McDonalds wäre bestimmt ein potentieller Kunde dafür gewesen ;)

Mehr zum Konzept unter: www.dynamictextures.com

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www.coverpop.com
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, bin ich ein Freund dieser netten Onlineplattform YouTube geworden. Getreu meiner Maxime “Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte”. Und wenn man dann auch noch Bewegtbild haben kann … Danke YouTube für die tolle und einfache Umsetzung!

Aber warum es eigentlich geht ist “Coverpop”. Diese Webapplikation war ursprünglich ein interaktives Mosaik für kleine Bildchen (Micro Thumbnails), wie zum Beispiel Magazin Covers. Diese “poppen up” wenn man mit der Maus über sie fährt bzw. anklickt. Die Anordnung kann nach ganz unterschiedlichen Kriterien erfolgen, beispielsweise Zeit, Preis oder Farbe.

Nun wurde die Applikation auch mit der YouTube-Datenbank verbunden und es ist möglich zwischen den von horizontal nach Zeit und vertikal nach Farbe sortierten Minibildern zu navigieren. Ich kann nur sagen ausprobieren!

(Noch ein Tipp aus der Usability-Abteilung: Es sieht zwar nicht aus wie ein Menü, ist aber eins. Rechts oben kann man sich auch zu den anderen Datenbanken verbinden …)

Mehr Spaß unter: www.coverpop.com/pop/youtube/

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Um es Vorweg zu sagen: Auf nicht einem meiner Rechner ist ein Spiel installiert, meine letzte “Need for Speed”-Session ist mindestens 1 1/2 Jahre her und das letzte mal das ich ein Computerspiel gespielt habe, war vor ein paar Monaten: Solitär auf dem PocketPC im Wartezimmer!

Also, man kann nicht wirklich behaupten, das ich ein “Zocker” bin. Nichtsdestotrotz hat es mich gestern auf die Games Convention nach Leipzig verschlagen. Mit dem Anliegen, mal den Markt in punkto Lernspiele zu sichten und neue Interfaces zu entdecken.

Lektion eins: Fahrt bitte niemals wegen Lernspielen zur GC, es ist enttäuschend. Ein Internetrecherche bringt da bedeutend mehr. Wenn ich es mal polemisch Zusammenfassen soll: Die Games Convention, das sind 80 % Ego-Shooter, 10 % Autorennen und 10 % “Sonstiges”. Aber egal. Der Business-Bereich ist dafür das genaue Gegenteil und nicht so ein “Minenfeld für Epileptiker”. (Nur graue Separées und keine rundum blinkenden und blitzenden und zudem noch überdimensional tönende Stände).

Insgesamt bietet Leipzig tolle Messehallen mit einem ganz furchtbaren Leitsystem. Da sollte sich der “Paule” mal drum kümmern.
Ok, komme ich mal zum Punkt. Wenn ihr unter dem Gesichtspunkt des Interface Designs und Usability zur GC fahrt, dann solltet ihr euch auf jeden Fall folgende Sachen anschauen:


1. Die Ausstellung “pong.mythos” (Halle 4)

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Hier werden richtig tolle Interface Experimente zum beliebten Klassiker Pong gezeigt. Im Video oben mal ein paar unkommentierte Eindrücke ausführliche Infos gibt’s unter:www.pong-mythos.net

Auf jeden Fall SEHR sehenswert!!!


2. Der Stand der Burg Giebichenstein (Halle 4)

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Hier wird Augmented Reality mal genau andersrum verwendet. Sonst hat man ja eine Kamera, die einen fixierten Marker/Tag/Etikett erfasst und darauf die Informationen projiziert. Hier ist die Kamera fixiert und durch die Positionsveränderung des Markers kann ein virtuelles Objekt gesteuert werden.
Tolle Idee zu der mir viele Anwendungen einfallen.


3. Das Produkt Nintendo Wii (Fachbesucherbereich im CCL / Ebene 1)

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Tja, leider habe ich Nintendos neuen Wii Controller nicht selber testen können, da die Schlange dafür wirklich SEHR lang war. Aber zumindest konnte ich das Ding in Aktion sehen, was auch schon ein Genuss ist. Aber alles weitere dazu oben im Video. Dies ist nicht von der Leipziger Messe, sondern viel besser: die Präsentation von Wii mit Shigeru Miyamoto (Leiter und Hauptmanager von Nintendo) auf der E3 2006.
Schönes Konzept und wer die Zeit hat sollte sich das unbedingt anschauen/testen. Allerdings wird dieser nur im Fachbesucherbereich vorgestellt – Also vorher Akkreditieren lassen.

Die Games Convention läuft noch bis zum 27. August 2006 – www.gc-germany.de

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Voraussichtlich am 11. November 2006 wird die PlayStation 3 offiziell weltweit vorgestellt. In Europa soll diese dann sechs Tage später erhältlich sein. Eine kleine Vorschau auf das Interface bietet uns das obige Web-Fundstück. Veröffentlicht wurde dieses von “IGN Weekly”, einem Video-Podcast von “IGN Entertainment”.
Die Oberfläche ist sehr aufgeräumt und hat eine schöne Darstellung von Hierarchieebenen. Mit seinen vielen animierten Übergängen und Effekten wird diese wohl insbesondere den Spieleranforderungen gerecht werden.
Da allerdings Sony versucht die PS3 nicht nur als Spielkonsole, sondern auch als vollwertigen PC-Ersatz zu vermarkten bleibt abzuwarten, ob dies auch den Bedürfnissen einer breiteren Masse entspricht. Ich werd das mal testen ;)

Wer im übrigen eine Sony PlayStation Portable (PSP) gewinnen möchte, der sei an dieser Stelle noch einmal auf unseren Fotowettbewerb hingewiesen.

Mehr Infos unter: Offizielle PlayStation 3 Website

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Tangible Query Interface

Das MIT präsentiert uns mal wieder ein innovatives Interface, quasi “zum Eigenbau”. In diesem Fall sagt das Video auf der Seite auch mal wieder bedeutend mehr, als jede Beschreibung. So viel aber vorweg: Das Projekt dient dazu, Zusammenhänge durch physisch existente und verwendbare Parameter erfahrbar zu machen. So gibt es verschieden einsetzbare “Parameter-Drehknöpfe” oder “echte UND/ODER-Operatoren”.

Zu den Videos: http://tangible.media.mit.edu/projects/tqi/

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Steve Krug und Lou Rosenfeld

Bisher hat man unter www.digg.com eine interessante Ansammlung von sortierten und bewerteten Artikel gefunden. Warum es diese Seite aber heute in unseren Blog geschafft hat ist die Tatsache, des es seit ein paar Tagen zwei sehr schöne Visualisierungen auf der “digg labs”-Seite gibt.
In Echtzeit werden dort die eingehenden Posts und Kommentare visualisiert. Dabei kann man zudem zwischen einer Säulen- oder Schwarmdarstellung wählen.

Testen: labs.digg.com

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Reinklicken und testen:

Powered by My Timelines

Die Seite www.mytimelines.net bietet die Möglichkeit, unter Angabe einer XML-Datei, mit einem Klick eine AJAX-basierte Zeitlinie zu erzeugen. Es ist keine Software oder Serverinstallation nötig, sondern lediglich die Verlinkung zu einer Javascript-Datei im ‘Head’ der jeweiligen Seite.
Wie man durch diese System navigieren kann und dieses diesen Blog darstellt, kann man oben sehen und testen.

Mehr Infos unter: www.mytimelines.net

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mnemomap

mnemomap ist eine neue Art, das Internet zu durchsuchen. Mittels einer interaktiven Darstellung werden Suchanfragen durch Alternativvorschläge oder zusätzliche Suchparameter verfeinert. Das ganze wird durch eine Baumstruktur visualisiert.

Die Suchmaschine kombiniert zudem Techniken von Social Networking, anderen Suchmaschinen und weiteren Datenquellen, um die Relevanz der Suchergebnisse zu verbessern.

Noch handelt es sich um eine Alpha-Version, es bleibt spannend wie sich dieses Projekt weiterentwickeln wird.

www.mnemo.org

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