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Über das mehr oder minder gelungene GUI, des in Kürze erscheinenden Windows 7 haben wir nun schon mehrfach berichtet. Wie wichtig diese „äußeren Werte“ eines Betriebgssymstems sind, zeigen nicht zuletzt auch solche “Ersatzoberflächen” wie Bumptop (siehe letzter Blogeintrag).
Es gibt aber noch andere tolle Ideen, auf die Microsoft dann für die Version 8 mal einen Blick werfen sollte. Die folgenden stammen von dem 17 Jahre alten „Windows Liebhaber“ Cullen Dudas. In seiner Freizeit hat dieser unter dem Projektnamen „Copenhagen“ seine Vision für ein Interface visualisiert:
Somit mein Vorschlag an Microsoft: Cullen einen Ausbildungsplatz verschaffen
Wer übrigens mal die nicht verwirklichten Windows 7 Ideen von Microsoft sehen möchte, also quasi den Papierkorb in der Redmonder Entwicklungsabteilung, dem sei ein Blick auf techradar.com empfohlen:
Tags: apple, bedienung, desktop, einfach, GUI, HCI, icon, interaction design, interaktion, interface, Microsoft, MMI, software, steve-jobs, UID, Usability, vista, visualisierung, windows
Windows 7 ist gerade in aller Munde und auch wir möchten da nicht außen vor sein und ein paar Worte über ein paar wichtige Interface-Neuerungen im weltweit verbreitetsten GUI verlieren.
Sicher musste Microsoft, nach dem geflopten Vista, nun eine Schippe nachlegen und hat vor allem an dem gearbeitet, was der Endbenutzer als erstes sieht: das User Interface. (Wir sprechen auch gerne von der eigentlichen Visitenkarte eines Softwareunternehmens
)
Ein paar Sachen sind hier ganz gut im Video zu sehen:
Eine der wohl größten Frischzellenkuren erhält auch gleich unsere seit 1995 so lieb gewonnene Taskleiste. Nun ist sie quasi eine Kombination aus dem Mac OS Dock und der Windows Schnellstartleiste plus Tunning! So ist es zum Beispiel durch kleine Vorschaubilder möglich, direkt zu dem Fenster zu wechseln, welches man sucht. Beziehungsweise sogar zu dem jeweiligen Tab.
Zusätzlich gibt es dann noch bei einigen Programmen die Möglichkeit Funktionen direkt aus der Taskbar aufzurufen. Wie zum Beispiel das öffnen der letzten Dateien usw.
Die andere große Neuerung ist Aero Peek. Was als erstes wie eine Luftnummer klingt, ist bei näherer Betrachtung eine sehr nützliche Funktion, um nicht im Fensterdschungel unterzugehen. Denn wenn man nämlich in der Taskbar auf die kleine Vorschau eines Programmes geht, das man vielleicht öffnen möchte, werden alle anderen Fenster transparent und nur diese Applikation kommt zum Vorschein.
Für Mac User nichts neues, aber unter Windows wird es nun auch möglich sein, mit einem Klick auf den Schreibtisch zu schauen. Hier allerdings grafisch nicht über einen Wegschieben-Effekt gelöst, sondern ebenfalls über transparent werdende Fenster. Ich freue mich schon, diese Funktion selber testen zu können und persönlich vergleichen zu können welche Metapher mehr Vorteile bietet.
Neben der Möglichkeit sein GUI selber durch diverse visuelle Themen und Themenportale zu verschlimmbessern, gibt es viele kleine Verbesserungen bei der Bedienung und natürlich beim Look & Feel des gesamten Systems. Vieles offensichtlich vom Mac inspiriert (Verknüpfungen mit Live Maps) aber auch einige Sachen die sich die Redmonder gut überlegt haben (auf den ersten Blick wohl (der Assistent für) die Einrichtung eines Heimnetzwerkes). Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen gibt es im übrigen hier:
www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/
Alles in allem endlich ein guter Schritt in die richtige Richtung, um wieder Anschluss an das User Interface vom Mac zu gewinnen und nicht mehr wie auf allen anderen wichtigen Gebieten (Browsern, Mobiles OS) den Alternativen meilenweit hinterherzuhecheln.
Aber, um frei aus einer berühmten Präsentation zu zitieren, unter der verbesserten Oberfläche ist es immer noch die alte „.dll Hell“
Trotzdem viel Erfolg Microsoft! Ehrlich.
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34 Jahre nach dem ersten gelben Post-it gibt es nun die „Version 2.0“ … also genau genommen „nur“ eine digitale Erweiterung für die altehrwürdigen Klebezettel.
Mit dem Projekt „Quickies“ hat die „Ambient Intelligence Group“ des MIT Media Laboratory dazu eine Möglichkeit geschaffen, das der handschriftlich geschrieben Text gleich automatisch digitalisiert und ausgewertet wird. Also Termine werden als Termin erkannt und in den Kalender eingefügt, Aufgaben in die Aufgabenliste und so weiter. Ebsenso an wenn sich das Post-it richtet … Mehr dazu im Video:
Besonders herausragend finde ich die Kombination mit RFID-Tags, so dass ich meine Post-its auch überall wiederfinde oder sie gar selber, z.B. beim Vorbeigehen mit einem entsprechenden Endgerät, nach Aufmerksamkeit schreien …
Mehr dazu auf der (leider nur englischen) Projektseite des MIT:
http://ambient.media.mit.edu/projects.php?action=details&id=16
Tags: Assistenzsystem, design, echtzeit, einfach, eingabesystem, forschung, HCI, interface, lesen, media-lab, mit, MMI, RFID, schreiben, UID, Usability, virtuell, vista, visualisierung, webapplikation
Video-Link: www.youtube.com
Nicht mehr lange, dann kann auch Windows das, was Mac OS kann
… aber ich, als noch(!) Windowsnutzer, sollte da mal ganz leise sein, den wer im Glashaus sitzt … Womit wir auch schon bei Thema sind. Mal abgesehen von der schnellen Entwicklungszeit und der unglaublichen Innovationskraft die Vista hat
wird es wenigstens ein völlig überarbeitetes graphisches Interface geben. Und da gibt’s dann wirklich mal was neues: Glas. Also, halbtransparente Fenster, die den Hintergrund verwaschen durchscheinen lassen. (Ein Bild sagt da mal wieder mehr, also einfach mal das Video anschauen). Auch die Buttons und das Raster der Fenster sind überarbeitet, aber auch davon mehr oben … insofern brauch ich da heute gar nicht mehr Worte verlieren.
Danke an die Jungs von Zabersoft, die uns diese auf Interfaceler zugeschnittene Demonstration präsentieren!
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