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… da sei doch auch noch das „SenseSurface“ von Lyndsay Willams (von Girton Labs) vorgestellt.
Das besondere bei diesem Drehregler ist, dass man diesen direkt auf das Display setzen kann. Eine Lösung die insbesondere für Mischpult-Software sehr interessant sein könnte.
Erst in der letzte Woche hatten wir einen Fall, bei dem wir einem Interessenten von einem rein digitalen Interface / Regler für eine „Zugabe-Steuerung“ bei einem halbmechanischen Gerät abgeraten haben (Für die genauen Hintergründe müsste ich jetzt länger ausholen). Fakt ist aber, der manuelle Regler ist einfach x-mal schneller und bietet ein direktes Feedback.
Wer eines dieser „tollen“ Autoradios hat, bei dem die Lautstärke durch Taster oder gar Touchscreen, anstatt durch einen Drehregler gesteuert wird, weiß jetzt genau was ich meine.
Zurück zu Willams Prototype. Der Drehregler selber hält durch Magnetismus auf dem Bildschirm. Laut der Girton-Webseite wurde das System „mehrere 100 Stunden“ auf einem Dell-Laptop getestet – ohne negative Beeinträchtigung für das Display.
Die eigentliche Übertragung/Ermittlung der Steuerungsdaten erfolgt durch eine „Messplatte“ auf der Rückseite des Displays, welche per USB an den Rechner angeschlossen wird. Durch diese wird zudem auch die Position auf dem Bildschirm ermittelt, so dass der manuelle Regler mit der grafischen Benutzeroberfläche korrespondieren kann bzw. auch mehrere Reger zur gleichen Zeit genutzt werden können.
Demnächst soll es auch noch weitere Steuerelemente, wie zum Beispiel Schieberegler, geben. Insgesamt soll das ganze System unter 100 Dollar in der Produktion kosten. Wann dieses allerdings auch in Produktion geht, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Mehr Infos auf der (leider nur englischen) Projektseite: http://girtonlabs.googlepages.com/sensesurface
Tags: , analyse, bedienung, design, echtzeit, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, interaction design, interaktion, interface, MMI, qwerty, UID, Usability, visualisierung
Schon sehr häufig haben wir hier über alternative Eingabegräte berichtet, welche der digitalen Translation von Bewegungen und somit einer besseren Interaktion dienen.
An der Hochschule Magdeburg-Stendal wurde dazu von den Studenten der Fachrichtung Master Interaction in den letzten Monaten eine Art Grundsatzarbeit erstellt. In dem Semesterprojekt untersuchten vier Studenten unter der Leitung von Prof. Carola Zwick und Dipl.-Des. Jelena Blank-Muhr Interaktionsprinzipien, um somit eine Art Bibliothek bzw. Katalog der Eingabemöglichkeiten für digitale Anwendungen zu schaffen. Herausgekommen sind 50 (!!!) Stellteile, die am gestrigen Donnerstag im Industrial Design Institut präsentiert wurden:
Die insbesondere für interaktive Installationen gedachten Prinzipen sollen eine Alternative zu der meist vorherrschenden Tastatur und Maus/Trackball-Bedienung aufzeigen. Was wie ich finde, phänomenal gelungen ist.
So gibt es beispielsweise bedienbare Sprühflaschen, berührungslose Schalter, alle erdenklichen Formen von Walzen, nachfedernde Schieberegler, interaktive Infografiken bei denen man ein Mini-Ölfass aus dem Boden zieht und analog dazu die Länder aufsteigend nach ihrer Ölproduktion sieht und und und …
Grundlage war eine Untersuchung der physischen Eingabemöglichkeiten nach Lagebeziehung, Greifart, Geschwindigkeit der Interaktion usw.
Die zusammengestellten Prinzipien wurden dann mittels klassischem Modellbau und Arduino (einer elektronischen Open-Source-Prototypen-Umgebung) umgesetzt.
Um Prof. Carola Zwick zu zitieren:
„.. es ist wie über Schokolade zu referieren, man muss es einfach selber ausprobieren“. Ich kann wirklich nur empfehlen, sich diese Toolbox anzuschauen. Mehr Infos dazu unter:
www.gestaltung.hs-magdeburg.de
Sobald es eine öffentliche Ausstellung gibt, werden wir es hier posten.
Tags: , analyse, arduino, bedienung, design, echtzeit, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, interaction design, interaktion, interface, MMI, qwerty, UID, Usability, visualisierung
… im Mai hatten wir ja schon einmal über die Optimus Maximus Tastatur berichtet, deren Innovation ja auch frei definierbare, content sensitive Tasten sind. Im übrigen, soll diese nun nach mehrfachen Vertrösten auch wirklich bald erhältlich sein. Selbst bei ebay ist schon ein Einzelstück aufgetaucht.
Jedenfalls, hat das dahintersteckende Designstudio “Art. Lebedev” auch schon einen möglichen Nachfolger vorgestellt: das Optimus Tactus Keyboard.

Bei diesem Konzept kann nun völlig frei die gesamte Belegung bestimmt werden. Allerdings hätte man dabei wieder das Problem mit dem fehlendem haptisches Feedback. (An diese Stelle sei noch einmal auf Nokias Forschungen mit kleinen Piezoelementen unter der Oberfläche verwiesen. Siehe hier).
Mehr Infos zum Optimus Tactus unter:
www.artlebedev.com/everything/optimus-tactus/
Übrigens, im Blog der der Firma schreibt Artemy Lebedev gerade sehr schön über über die Geschichte der “Display-Tasten”. So zum Beispiel angefangen von IBM Forschungen aus den 70zigern, über Siemens Telefonanlagen, bis hin zu “Mitbewerbern”. Zum (glücklicherweise nicht in russischen, aber englischen) Beitrag: http://community.livejournal.com/optimus_project/52831.html
Tags: , auflösung, barrierefreiheit, design, display, dvorak, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, MMI, qwerty, touchscreen, UID, Usability, visualisierung analyse
Die Revolution der Eingabegeräte geht weiter. Es wird spannend, Art.Lebedev Studio will doch nun tatsächlich gegen Ende des Jahres seine OLED-Tastatur wirklich auf den Markt bringen. Bereits letztes Jahr hat das Industrie- und Grafikdesign Unternehmen mit Sitz in Moskau und Kiew eine Zusatztastatur, den ?Optimus mini three? herausgebracht. Dieses 3-Tasten Eingabegerät wird per USB an den Rechner angeschlossen und die Tasten werden mittels der Windows-Software ?Optimus Configurator? festgelegt. Die Tastenflächen sind 32 x 32 mm groß, wobei die Fläche des OLED – Displays nur 20 x 20 mm beträgt. Die Auflösung liegt hier bei 96 x96 Pixeln pro Taste und es können bis zu 262.000 Farben dargestellt werden. Die Belegung kann sich jeder User selbst festlegen.

Die Marktreife des großen Bruders ?Optimus Maximus? stand jedoch bisher in den Sternen. Dafür war das Medienecho umso größer. Dann sollte der Prototyp zur Cebit da sein, dann wieder nicht … usw. usw. Nun soll die wohl teuerste Tastatur der Welt ab November/Dezember 2007 für “nur” 1530 Dollar ausgeliefert werden!
Ansich ist das Konzept auch wirklich klasse: Hinter jeder Taste befindet sich ein 10,1 x 10,1 mm großes, farbiges Mini – OLED ? Display, welches bei einem Darstellungsvermögen von 65.536 Farben, eine Auflösung von 48 x 48 Pixeln hat. Somit kann man wirklich jede Taste so belegen wir man es selbst möchte. Egal ob QWERTY, DVORAK, Windows, MAC oder vielleicht sogar mal ein eigenes Tastatur-Layout? – alles ist anpassbar.

Zusätzliche Features sind die Steuerung der Display-Helligkeit, ein SD-Kartenleser, Kensington ? Lock und die Software ?Optimus Configurator? mit der die Tastatur konfiguriert werden kann.

Wir bleiben weiter gespannt, ob’s den bei “Ende des Jahres” bleibt …
… falls jemand von euch zu den glücklichen Besitzern gehören wird, wir freuen uns über Euren Testbericht …
Vorbestellungen unter: www.artlebedev.com
Tags: auflösung, display, dvorak, einfach, eingabesystem, HCI, interface, qwerty, Usability, visualisierung

Gerade noch vor zwei Wochen haben wir über Microsofts neues Interfaces-Konzept für mobile Geräte, ZenZui, geschrieben und schon ?dreht Apple den Spieß wieder um?. Denn mit dem am letzten Donnerstag veröffentlichten Patent, stellt unser kleiner Cupertinoer Erfinder ein Bedienprinzip vor, bei dem die Eingaben über die Geräterückseite erfolgen.
Genauer gesagt befindet sich auf der einen Seite das Display, auf der eine virtuelle und der Situation angepasste Tatstur abgebildet wird und auf der anderen Seite kann über eine berührungsempfindliche Fläche diese bedient werden.
Ausgangspunkt für diese Lösung waren die ?Problemzonen? des iPod. Dessen Display ist zum klein, um es als Touchscreen zu verwenden. Vergrößert man dieses zu stark, wird man dem Anspruch “einen kleinen MP3-Player zu bauen” nicht mehr gerecht. Insofern bleibt nur ein Mittelweg mit “mittelgroßer” Anzeige. Bei so einem, dann immer noch verhältnismäßig kleinen Touchscreen, werden dann jedoch viele Informationen durch die Finger verdeckt. Ergo: Die Finger ?einfach? hinter das Display legen.
Weiterer schöner Nebeneffekt: die Displays werden nicht mit Fettfingerabdrücken übersät.
Und was soll ich sagen, zu der gleichen Schlussfolgerung und einem ähnlichen Konzept sind wir auch schon vor vier Jahren gekommen. Unsere damalige PDA-Produktstudie ?symon? (siehe Bild) verfügte über ein halbtransparentes Display, auf dem ebenfalls eine, auf eine Hand optimierte und sich dynamisch anpassende Tastatur abgebildet wurde, welche man einfach über die Rückseite bedienen konnte.
Mehr (leider nur englische) Infos zu Apples Patent unter:
http://appft1.uspto.gov/…
Tags: apple, eingabesystem, forschung, HCI, interface, PDA, qwerty, schroeder-wendt, touchscreen, UID, Usability, virtuell, visualisierung
Fast jeder kennt das. Als Workaholic oder Gamer verbringt man Stunden vor dem Rechner. Bis der Hunger kommt. Anstatt einer ausgiebigen Pause, holt man sich seinen Snack zum Arbeitsplatz und krümelt zumeist die ganze Tastatur voll. Solange, bis die Tastatur unappetitlich aussieht.
Philips hat jetzt die Lösung, die das Essen, Trinken und Rauchen über der Tastatur ermöglicht. Deren neue schnurlose Tastatur SPT5701 ist mit Abflusslöchern ausgestattet!
Ein weiteres Highlight dieser Tastatur ist ein integriertes 4-Wege-Scrollrad, welches die Navigation auch ohne zusätzliche Maus möglich macht. Die Akkulaufzeit der Tastatur soll ganze 7 Monate betragen.

Angeblich auch benutzerfreundlicher, aber in jedem Fall ein völlig neuer Schritt in Richtung Interaktion/Eingabe, geht dahingegen die orbiTouch Keyless Tastatur. Sie bietet Tastatur und Maus in Einem. Das Design macht es insbesondere auch Personen mit Hand- / Fingerverletzungen oder motorischen Problemen möglich, sie zu bedienen. Durch schieben der “Hauben” in bestimmte Richtungen wird das Schreiben der unterschiedlichen Buchstaben ermöglicht. Also, wenn ich zum Beispiel die linke Einheit auf eine der fünf Farbzonen schiebe, zum Beispiel auf den blauen Bereich und ich danach die rechte Einheit auf eine der Buchstabengruppen, die wiederum auch jeweils aus fünf farbigen Buchstaben bestehen schiebe, dann wird von dieser Gruppe der blaue Buchstabe geschrieben usw.
Die integrierte Maus, gibt zudem noch volle Maus- und Tastaturfähigkeit! Sehr löblich ist auch das Schreibtutorium, welches mitgeliefert wird. Es ermöglicht die schnelle Übung der Umgangsweise mit dem orbiTouch Keyless.
Ebenfalls eine neue Interaktionsform zur Texteingabe zeigt das tragbare Konzept von Sunman Kwon, welches an das Handgelenk gebunden ist. Somit kann man auch unterwegs schnell Eingaben tätigen. Die Buchstaben dazu auf die Innenflächen der Finger projiziert. Berührt man nun mit dem Finger der anderen Hand den entsprechenden Letter, wird dieser ausgewählt. Einziger Haken beim schönen Design: Es ist kaum genügend Platz um dem User ein visuelles Feedback zu geben.

Viele schöne Ideen, die das Leben wieder etwas leichter machen.
Mehr Infos unter:
www.golem.de
www.i5bala.blogspot.com/…
www.yankodesign.com/product…
Tags: design, einfach, eingabesystem, forschung, HCI, interface, Philips, qwerty, UID, Usability
Und noch eine clevere Lösung zum Thema “Wie kriege ich so viele Tasten auf mein kleines Telefon”. Diesmal aus dem Hause Nokia.
Wir hatten ja gerade in letzter Zeit des öfteren Konzepte vorgestellt, die dafür interessante neue Lösungen zeigen. So zum Beispiel Nalu sowie das Samsung SCH-U740 und Ultra Smart F520.
Letzte Woche wurde nun ein Patent von Nokia veröffentlicht, das wiederum einen neuen Ansatz zeigt. Das Besondere: es gibt keine Doppelbelegung, da der Ziffernblock weiter eigenständig bleibt und “einfach” nur in Ausrichtung der Tastatur gedreht wird.
Abgesehen von dem ganzen Gedrehe und Geschiebe (wieder eine zusätzliche Bewegung mehr) finde ich das sehr gut gelöst.
Das ganze Patent gibt es übrigens (leider nur in englisch) zum nachlesen/sehen unter: http://appft1.uspto.gov/…
Tags: eingabesystem, GUI, HCI, interface, mobiltelefon, nokia, qwerty, samsung, UID, Usability
Video-Link: www.youtube.com
Letzte Woche hatte ich ja auf ein paar Handyneuvorstellung von der 3GSM hingewiesen. Da wir mit unserer Partneragentur gerade selber an einem Handy werkeln, ist der Martin die ganze Zeit auf Recherche und hat mich auf eine weitere Neuheit aufmerksam gemacht, die mir bisher völlig entgangen war. Aber noch ist es ja nicht zu spät.
Das besondere an dem Samsung Ultra Smart F520 ist die Schiebemöglichkeit in zwei Achsen. (siehe Video oben) Somit kann ich für den normalen Telefonbetrieb den kleinen Ziffernblock nutzen und für eMail, SMS und den ganzen Business-Kram die “große” QWERTY-Tastatur. Ohne aufwendige Drehmechanismen super gelöst, wie ich finde.
Wenn man wirklich etwas meckern möchte, dann höchsten über die durch den Mechanismus bedingte kleine Tastengröße. Aber als weiteren Pluspunkt habe ich zudem ja noch den 480 x 272 Pixel großen Touchscreen.
So, und wenn ich jetzt wieder an den Bericht von letzter Woche zurückdenke und an die Oberfläche vom Nokia N77 und das mit diesem Samsung vergleiche …

… einfach kommentarlos.
Weitere Bilder vom Samsung Ultra Smart F520 unter:
www.engadget.com/photos/samsungs-ultra-smart-f520…
Tags: design, eingabesystem, GUI, icon, interface, mobiltelefon, nokia, qwerty, samsung, touchscreen, UID, Usability
Wir kommen einfach nicht weg vom Thema Mobiltelefon. Kein Wunder, ist es doch eines der Geräte mit dem höchsten Anspruch in punkto durchdachte Interface-Gestaltung.
Gestern hatte ich ja “Nalu” vorgestellt, ein Konzept, welches drei komplett unterschiedliche Eingabemöglichkeiten in einem Handy vereint. Dazu musste man mittels einer Doppelschanierlösung zwischen den einzelnen Funktionen und Interfaces “blättern”.
Kein Konzept, sondern ein “richtiges Mobiltelefon” bringt in Kürze Samsung auf dem Markt und versucht auch hier meheren Bediensituationen gerecht zu werden. Allerdings nicht durch einen Wechsel der Oberfläche, sondern durch eine Art “Zwitterlösung”. Samsungs SCH-U740 hat dafür eine Doppeltastatur geschaffen, die sich aus zwei Perspektiven bedienen lässt (siehe Bild oben).
In Vertikaler Halte- und Blickrichtung steht eine normaler Ziffernblock im Vordergrund und in horizontaler eine normale QWERTY-Tastatur. Analog dazu kann das Display in beide Achsen gedreht werden, so dass man einmal ein normales Clamshell-Handy hat oder alternativ ein “Micro-Notebook”.
Mehr Infos unter:
www.engadgetmobile.com/2007/01/19/samsung-u740-in-its-natural-habitat/
Tags: eingabesystem, HCI, interface, MMI, mobiltelefon, qwerty, samsung, UID, Usability
Video-Link: www.youtube.com
Nalu setzt am kritischen Punkt fast jeden Mobiltelefons an, nämlich an der Größe und Art der Benutzerschnittstelle. Zum Telefonieren wird nur ein Ziffernblock benötig, zum SMS und eMail-Schreiben wiederum eine möglichst große Standardtatstatur und für den MediaPlayer dagegen ein Scrollrad. Kurzum, man braucht eine “eierlegende Wollmilchsau”.
Nalu versucht alle drei Interfaces anzubieten. Mittels eines Doppelschaniers kann das Telefon je nach benötigtet Funktion aufgeklappt werden. Weiteres dazu oben im Video.
Mehr Infos zum Projekt unter: droppingmadscience.blogspot.com
Tags: eingabesystem, forschung, HCI, interface, MMI, mobiltelefon, qwerty, UID, Usability
Video-Link: www.youtube.com
ACHTUNG! VOR DEM ABSPIELEN DES VIDEOS TON ABSTELLEN!
Könnte sonst zur Ohrenbluten führen …
Tja, da haben wir mal wieder eine. Microsoft hat es getan, Logitech hat es getan und noch so manch anderer auch. TypeMatrix ist wohl der aktuellste Versuch unsere liebe Computertastatur zu optimieren.
TypeMatrix setzt dabei nicht gleich (wie so viele andere) auf einen kompletten Verzicht des QWERTY-Layouts, sondern optimiert “nur” die gesamte Anordnung der Tasten. So sind beispielsweise viele Fingerwege bedeutend verkürzt worden und laut eigenen Angaben ist eine völlige ergonomische Überarbeitung gelungen, die “bei 90 Prozent der Nutzern Schmerzen beseitigt hat”. Also ich hab’ mal ein wenig rumgefragt, irgendwie kenn ich keinen der Schmerzen beim Tippen hat und ich bezweifle, das das mit dieser, der natürlichen Handgelenkwinkelstellung nicht angepassten Tastenanordnung möglich ist. Aber ich will ja nicht schon wieder rummeckern.
Auf jeden Fall ist eine gute Größenoptimierung gelungen, die diese Tastatur für einen Einsatz in Notebooks prädestiniert. Mich würde es in diesem Zusammenhang ja mal freuen, wenn sich die Hersteller überhaupt mal auf irgendeinen Standard einigen könnten. Kaum sitzt man mal an einem anderen mobilen Rechner, ist die Entfernen-Taste nicht dort wo sie hingehört. Die “Pos 1″- und “Ende”-Taste sucht man, als wenn man seine erste Stunde vor dem Rechner hätte usw. Aber Ok. Stopp. Aus. Keine Gemecker mehr heute, sondern euch nur noch ein erholsames Wochenende!
PS I. Im übrigen ist es auch möglich diese Tastatur im Dvorak-Tastaturlayout zu bekommen.
PS II. In diesem Zusammenhang übrigens auch sehr interessant: “combimouse” Bei dieser fungiert die eine Hälfte der Tastatur gleichzeitig als Maus:
Demovideo unter: www.combimouse.com/Videos.htm
Tags: dvorak, eingabesystem, HCI, interface, MMI, qwerty, UID, Usability



