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Im letzten Eintrag hatten wir gerade über die schleppende Weiterentwicklung bei Microsoft geschrieben und das man mittlerweile auch bei mobilen Betriebssystemen den Anschluss verpasst hat. Ähnlich wie bei den Browsern haben sich hier Redmonder zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht und die Konkurrenz an sich vorbeiziehen lassen. Bei den Browsern war es Firefox der den Markt ordentlich aufgemischt hat, bei den mobilen Geräten Apple. Dabei hat Apple nicht mal ein tolles Gerät. Im Vergleich zum Mittbewerb hat das iPhone in vielen Gebieten bedeutend schlechtere Geräteeigenschaften und zwingen einem dazu noch in einem „nicht gerade günstigen“ Vertrag bei einem einzigen Netzanbieter. Es verkauft sich schlichtweg über das Nutzungserlebnis / User Experience (UX), welche mit Multitouch-Spielereien und innovativen, zentral zu findenden und simpel installierbaren Applikationen eine Begehrlichkeit weckt. Und in punkto Spaßfaktor vor allem doch eins hat: ein konsistentes und einfaches GUI.

Unter diesem Konkurrenzdruck ziehen nun alle Hersteller mit neuen Geräten und vor allem neuen Oberflächen nach. Bei Windows Mobile (WM) passierte von Seiten Microsofts ersteinmal gar nichts. Gerätehersteller HTC erkannte 2007 die Zeichen der Zeit und stülpte dem System ein eigenes GUI über: TouchFLO (und mittlerweile TouchFLO 3D). Aber spätestens bei den Systemeinstellungen war man wieder in der winzigen und schwer verständlichen WM-Welt:

Sicherlich, Microsoft redete sich immer damit raus, das ihr OS für Business-Anwender ist und nicht für die breite Masse. Aber hey, wie kann man nicht!=weg auf die Idee kommen, das!s Manager und „I‘m a PC“-Typen nicht auch gerne ein einfaches System haben möchten das Spaß macht? Zudem war das Zusammenwachsen von Mobiltelefon und PDA spätestens seit der Jahrtausendwende absehbar. Und wer schleppt schon gern zwei Geräte mit, auf denen zudem auch noch jeweils die gleichen Kontakte gespeichert werden?

Jedenfalls, nach etwa zwei Jahren Stillstand (und 9 Jahren nach der ersten WM-Version) gibt es nun diese Woche, auf dem Mobile World Congress in Barcelona, die neue Version zu sehen. Und wie zu erwarten war, gibt es im Internet natürlich schon vorher ein Video, welches diese vorstellt:

Tja, was soll ich sagen. Ich kann nur hoffen, das dies nicht wirklich das neue Release sein soll. Ansonsten lässt es sich aus meiner Sicht mit ein paar kurzen Worten zusammenfassen: Man hat in den letzten zwei Jahren absolut nichts kapiert!

Sicherlich, der Startscreen, die Übersicht der Kommunikationseinstellungen und die wichtigsten Applikationen (Browser, Kontakte etc.) wurden leicht überarbeitet, aber man sieht nichts, was Dritthersteller (wie z.B. Opera, Spb Mobile Shell, TouchFLO usw.) schon lange bieten. Das eigentliche Problem, eine konsistente Oberfläche, die mit einer oder wenigen Bedienungsmetaphern und einem klaren Gestaltungsraster klarkommt wurde wieder verfehlt. Wieder habe ich winzige Auswahlfelder, bestätige ich eine Seite mal mit „OK“ oben in der rechten Ecke oder „Fertig“ unten links, habe lange Erklärungstexte ohne Gewichtungsabstufung bei Auswahlfeldern und habe nur sehr schwer die Möglichkeit auch ohne Stifte durch die Einstellungen zu kommen. Ok, dafür wurde jetzt aber die Programmliste in Waben angeordnet, die ich so auch noch mit den dicksten Daumen bedienen kann. Das man durch Waben allerdings auch 20 bis 40 Prozent des Platzes auf den „riesigen“ Displays von mobilen Geräten verschenken kann (wie man an Stelle 8:51 gut sehen kann), wurde beim konzipieren wohl vergessen.

Somit ist wohl die einzige Hoffnung, nochmals etwa ein Jahr auf Windows Mobile 7 zu warten …

… aber ob dann noch genügend Nutzer dafür da sind? (die 3. Generation des iPhones wird in diesem Sommer erwartet, Googles Android ist gerade frisch erhältlich, Palm bringt ein neues (vorab schon hochgelobtes) OS raus, Nokia hat auch völlig neue OS-Pläne usw.). Somit ist der letztendliche Nutznießer der ganzen Situation der Endkunde. Dieser kann sich, durch den nun schnell bewegenden Markt, zwischen ähnlichen Geräten aber unterschiedlichen GUIs (z.B. HTC mit WM oder Android) und somit mit unterschiedlichen User Experiences entscheiden.

Vorabinfos zu Windows Mobile 7 gibt es übrigens hier: http://pocketpccentral.net/windows_mobile_7_brief.htm

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Ein erst kürzlich von Apple angemeldetes Patent mit dem schönen Namen „Gesture Learning“ macht Vorfreude auf kommende Entwicklungen im Bereich Multi-Touch-Displays. In seinem Patent hat Apple eine eigene auf Gesten basierende Zeichensprache entwickelt, die in iPhone oder Macbook Air noch in seinen Kinderschuhen steckt.

Das Verrückte an der Sache ist, dass eine Hand dabei insgesamt 325 verschiedene Befehle ausführen kann. Die Befehle entstehen zunächst aus über 25 Finger-Kombinationen, sogenannten „chords“, die dann in 13 verschiedenen Bewegungen (Rotation, Translation, Skalieren etc.) eingesetzt werden können. Beim Lesen hat es mich dann auch nicht mehr gewundert, dass Apple zum Erlernen der Gesten sogar ein eigenes Spiel entwickelt hat.

Apple multi touch gesture language

Klingt zunächst nach einer Menge Lernstoff, aber ich bin überzeugt, dass Apples neue Zeichensprache mindestens genauso schnell erlernbar ist, wie man mit vierfach belegten Tasten eine SMS schreiben gelernt hat. Denn wie sagte Gerhart Hauptmann so schön:
„Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“

Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt, welche elektronischen Geräte uns demnächst auffordern werden, mit den Fingern darüber zu streichen…

Weitere Infos gibt es unter:
www.unwiredview.com/2008/07/03/apple-wants-to-teach-us-multi-touch-gesture-language

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… möchte ich gerne den mehrfachen Wunsch nachkommen und meinen Vortrag noch online stellen:

(falls etwas komisch aussieht, leider sind bei der Slideshare-Konvertierung ein paar Transparenzen verloren gegangen)

Viele Themen konnte ich ja nur gaaanz kurz anreißen und wären es eigentlich Wert in einem Extravortrag noch mal ausführlich behandelt zu werden. So zum Beispiel “Wie gestalte ich eine optimale Suche”, “Einfaches Usability-Testing im Firmenalltag”, “Web Site Building – von der Konzeption, über die Gestaltung und Evaluation bis zur Veröffentlichung” etc. …

Also, wenn jemand dazu bzw. zum Vortrag Fragen/Kritik/Anregungen hat, dann können wir diese sehr gerne hier im Blog diskutieren oder einfach per eMail/Telefon.

Alle die den Vortrag auch noch gerne in “echt” sehen möchten, sind schon heute herzlich zum World Usability Day in Sachsen-Anhalt nach Magdeburg eingeladen. Am 13. November werde ich davon noch mal einer aktualisierte und erweitere Version halten.

Mehr Infos dazu wird es ab Juli unter www.supernuetzlich.de geben.

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Im Februar hatten wir schon mal eine Lösung vorgestellt, wie auf einem Mini-Handydisplay durch eine Riesen-Karte/Bild etc. navigiert werden kann. Mit dem obigen Video fügen wir dem nun noch eine dritte Dimension zu.

Nach dem gleichen Prinzip, wie bei einer Augemented Reality Erkennung, kann so über die DataMatrix die Position bestimmt werden – nur das hier die Matrix zum Steuern benutzt wird. Ähnliches hat wir letztes Jahr (in einer nicht mobilen Variante) auch schon mal bei der Universität Halle gesehen (siehe unter Punkt 2.).

Geschaffen wurde das ganze übrigens von drei Franzosen im Rahmen des IPARLA Projekts an der Universität von Bordeaux.

Das ganze (leider nur englischsprachige) Paper gibt es unter:
http://iparla.labri.fr/publications/2005/HPG05/hachet_i3d.pdf

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Noch 22 Tage, dann erscheint das iPhone in den USA und das Fieber scheint für viele kaum noch auszuhalten zu sein. Klar, dass da viele versuchen mit auf den Erfolgszug zu springen. Während die Chinesen Apples Handy kurzerhand einfach komplett kopiert haben, versucht einer der größten PDA-Telefon-Hersteller Windows Mobile 6 im Duktus vom iPhone zu ?verkleiden?.


Das HTC Touch, vom selbigen taiwanesischen Hersteller, hat dafür eine Art Skin für Windows Mobile geschaffen, in dem aber auch neue Funktionen integriert sind. Als wichtigstes: Das Interface lässt sich, ohne Stift/Stylus, komplett per Fingergesten bedienen. HTC nutzt dafür eine eigene (und nach eigenen Angaben) patentierte Technik, namens TouchFLO. So bald man aber eine wenig tiefer in das System einsteigt, begrüßen einen wieder die guten alten Windows-Anwendungen (Outlook, Kalender etc.) ? zwar im chicen grau angepasst, aber die problemfreie(!) Fingergestenbedienung findet hier ein Ende. Siehe Video ab der 45 Sekunde – Scrollen geht noch wunderbar, aber wie ich auf den obigen “Fipsel-Reitern” etwas auwählen soll, wird nicht gezeigt:


Weitere HTC eigene Funktionen sind zum Beispiel ein Wetter-Widget. Ähnlichkeiten, insbesondere bei der Sonnendarstellung, mit der Funktion von Apple sind natürlich rein zufällig:

Wetter

Aber ich will ja gar nicht meckern, ich bin ja schon froh das sich überhaupt etwas in der Windows Mobile Welt tut. Konkurrenz belebt mal wieder das Geschäft …

Laut Medienberichten, will Ende Juni (in guter alter Tradition) O2 das HTC Touch unter der Produktreihe XDA in Deutschland auf den Markt bringen …

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SMS Interface

Nichts weltbewegendes, aber eine schöne kleine Idee für das SMS-Interface von Mobiltelefonen und PDAs:

Samsungs vor kurzem veröffentlichtes Patent (Mobile communication terminal and method of the same for outputting short message) beschreibt dazu eine Methode, bei dem der SMS-Eingang wie ein Chatfenster dargestellt wird. Dazu wird zum einen das Photo des Senders angezeigt und auch die eigenen Nachrichten, die an diese Nummer gesendet wurden.

Einfach aber effektiv. So lässt sich der SMS-Dialog visuell wesentlich besser nachvollziehen.

Was ich mir als Ergänzung noch vorstellen könnte, wäre eine stimmungsmäßige Anpassung des Photos. Da SMS-Nachrichten meist ja doch ziemlich kurz sind und der Inhalt zudem recht einfach gestrickt, wäre eine Textanalyse im Vergleich relativ einfach möglich ? Insofern könnte man dementsprechend auch einen sich dynamisch ändernden Avatar verwenden …
Mal sehen, wann diese Idee zum Patent angemeldet wird ;)

In diesem Sinne, WASA + sTn + bmdan

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Ja, schon wieder Microsoft! Und schon wieder ein Konzept zur Bedienung von kleinen Touchscreens. Hatten wir erst letzten Dienstag das Rückseiten-Interface von Apple vorgestellt, kommt heute wieder ein Konzept vom Konkurrenten Microsoft. Dieses stammt genauer gesagt aus der Feder von dem Deutschen Patrick Baudisch, der den meisten bestimmt ein Begriff ist. Ansonsten empfiehlt sich auf jeden Fall ein Blick auf seine Projektseite: www.patrickbaudisch.com

Das von ihm entwickelte Interface ?Shift? zeigt kleine Parallelen zu Microsoft?s ZenZui, welches wir schon März vorgestellt haben, geht aber noch einen großen Schritt weiter. Dieses löst nun das Problem, weswegen man bei fast jedem mobilen Touchscreen in PDAs und Co einen Stift/Stylus verwendet muss, um nicht mit den Fingern die eigentlichen Navigationspunkte zu verdecken. Dies tritt insbesondere auf, wenn man aus einer Karte einen kleinen Punkt auswählen möchte.

Mit Baudischs System wird durch längeres Drücken, der vom Finger verdeckte Bereich nun versetzt auf dem Display angezeigt und man kann eine sehr genaue Auswahl treffen. In einer erweiterten Version wird der verdeckte Bereich auch noch zusätzlich vergrößert, so dass man in kürzester Zeit, selbst mit dem dicksten Wurstfinger, sogar einzelne Pixel auswählen kann. Mehr im obigen Video.

Und mehr zu Projekt unter: www.patrickbaudisch.com/projects/shift/

In diesem Zusammenhang: Herzlichen Glückwunsch zum zu recht verdienten “BEST PAPER AWARD” bei der CHI 2007!

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Backside Interface

Gerade noch vor zwei Wochen haben wir über Microsofts neues Interfaces-Konzept für mobile Geräte, ZenZui, geschrieben und schon ?dreht Apple den Spieß wieder um?. Denn mit dem am letzten Donnerstag veröffentlichten Patent, stellt unser kleiner Cupertinoer Erfinder ein Bedienprinzip vor, bei dem die Eingaben über die Geräterückseite erfolgen.

Genauer gesagt befindet sich auf der einen Seite das Display, auf der eine virtuelle und der Situation angepasste Tatstur abgebildet wird und auf der anderen Seite kann über eine berührungsempfindliche Fläche diese bedient werden.

Ausgangspunkt für diese Lösung waren die ?Problemzonen? des iPod. Dessen Display ist zum klein, um es als Touchscreen zu verwenden. Vergrößert man dieses zu stark, wird man dem Anspruch “einen kleinen MP3-Player zu bauen” nicht mehr gerecht. Insofern bleibt nur ein Mittelweg mit “mittelgroßer” Anzeige. Bei so einem, dann immer noch verhältnismäßig kleinen Touchscreen, werden dann jedoch viele Informationen durch die Finger verdeckt. Ergo: Die Finger ?einfach? hinter das Display legen.

Weiterer schöner Nebeneffekt: die Displays werden nicht mit Fettfingerabdrücken übersät.

Und was soll ich sagen, zu der gleichen Schlussfolgerung und einem ähnlichen Konzept sind wir auch schon vor vier Jahren gekommen. Unsere damalige PDA-Produktstudie ?symon? (siehe Bild) verfügte über ein halbtransparentes Display, auf dem ebenfalls eine, auf eine Hand optimierte und sich dynamisch anpassende Tastatur abgebildet wurde, welche man einfach über die Rückseite bedienen konnte.

Symon

Aber auf uns hört ja keiner ;)

Mehr (leider nur englische) Infos zu Apples Patent unter:
http://appft1.uspto.gov/…

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Die immer stärkere Miniaturisierung in der Projektionstechnologie gibt uns schon jetzt einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. Denn dann werden Projektoren in Handys, PDAs oder gar Uhren integriert sein und es kann auf jede beliebige Oberfläche projiziert und interagiert werden. Im Klartext: Viele vollkommen neue Interfaces werden entstehen.

Einen kleinen Vorgeschmack davon zeigt schon das obige Video. Das von Xiang Cao und Ravin Balakrishnan am Fachbereich Computer Science der University of Toronto entstandene Konzept macht somit aus jedem realen Raum einen virtuellen 3D-Raum. Ähnlich wie mit einer Taschenlampe, kann man diesen Raum dann ausleuchten. Schwer vorstellbar? Das Video zeigt es besser, als ich es hier je beschreiben könnte ;)

Das komplette (leider nur englische) Paper und noch Links zu den anderen Arbeiten von Xiang Cao gibt?s unter:
www.cs.toronto.edu/~caox/research.htm

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UMPC’s (Ultra Mobile Personal Computer) sind momentan in aller Munde. Die Nische zwischen Smartphone und Notebook wird damit nun endlich geschlossen. Für viele wird damit sogar ein Smartphone überflüssig werden, denn für die Termine, Kontakte und eMails reicht meist ein besseres “normales Telefon” und für die einfachen Arbeiten unterwegs, kommt dann der neuerdings kaum größere UMPC zum Einsatz.

Zur Zeit findet in Peking das Intel Developer Forum (IDF) statt, bei dem diese Thematik auch eine zentrale Rolle spielt. Auf der Seite zum Forum gibt es im übrigen auch sehr interessante (leider nur englische) Webcasts:
www.intel.com/idf/

Für uns Interface Designer bedeutet das im wesentlichen zwei Sachen.
Zum einen wird es in bestimmten Bereichen eine Renaissance von Applikationen geben, die auf eine Auflösung von 800 x 600 Pixel optimiert sind. Ansonsten wird das auf den kleinen Display nüscht. – Eine Alternative wären hier übrigens auflösungsunabhängige Oberflächen, so wie bei Apples neuem Leopard OS (siehe Bericht vom 4.9.2006).
Und zum anderen müssen wir an eine sehr defizile Interaktion denken, die zwischen Bedienung mit Stift, Finger und der ausziehbaren Tastatur wechselt. Ein schönes Beispiel, wie so etwas aussehen kann, zeigt ein Concept Car Interieur das von VW, in Kooperation mit Intel, entwickelt wurde:

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PDA mit herausnehmbaren Mobiltelefon

Genau das habe ich mir schon lange gewünscht. Tagsüber brauche ich meinen dicken PDA wirklich und die Größe macht ja auch wirklich Sinn. Ich kann mir nicht vorstellen, auf einem noch kleinerem Gerät eMails zu tippern, etwas auf Webseiten zu suchen oder gar eine Navigationssoftware zu nutzen.
Aber abends beginnt dann das Dilemma. Auch beim Kino-, Restaurantbesuch usw. muss ich meine kleine Telefonzelle mitschleppend. Ätzend.

Für mich und alle denn es ähnlich geht ist Rettung in Sicht. Vor kurzem wurde von dem Kalifornier Jay G. Parikh ein Patent veröffentlich, das ein PDA mit einem aus dem Rückteil herausnehmbaren Handy beschreibt.

Der Service bleibt ? die Größe schrumpft. Das Mobilteil hat eine weitere Batterie die über das PDA-Schnittstelle mit aufgeladen wird (Finde ich im übrigen auch super, da ich den Fall schon öfters hatte: der PDA ist “leergespielt” und jetzt ist man nicht mal mehr erreichbar :( ) und das Telefonbuch hat die selben Einträge, wie über die PDA-Oberfläche – so wie es sein sollte.

Da freue ich mich doch schon auf das erste Serienmodell.

Zum (leider nur englischsprachigen) Patent geht es unter:
www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?wo=2007005821

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