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Wer seinen MP3-Player bedienen möchte, der tut dies mehrheitlich wohl durch eine Interaktion mit der Hand. Da das gute Teil allerdings meistens in einer Tasche steckt, ist dies ein verhältnismäßig unbequemer Ansteuerungsprozess: Ertasten des Geräts, dann der richtigen Knöpfe usw. Es gibt zwar schon alternative Eingabemöglichkeiten, wie zum Beispiel die Shake Control …
… aber diese ist nicht wirklich hilfreich. Ist doch eine Tastenbedienung x-mal komfortabler und meist schneller. Es sei denn, man hat Lust beim Musikhören (heute ja meistens auf der Straße) ab und zu mal zu hüpfen.
Die Forscher von NTT DoCoMo arbeiten allerdings gerade an einer Steuerung die wirklich Sinn macht und die genau da statt findet, wo sie gebraucht wird: Nämlich über die Kopfhörer. Die Entwicklung basiert auf dort angebrachte Sensoren, die die Augenbewegung erfassen können. Wie das ganze dann ausschaut ist hier gut im Video zu sehen:
Worauf im Bericht nicht näher eingegangen wird, was aber gut zu sehen ist: Man kann diese Technik gut mit einer am Kopf befestigten Kamera kombinieren und so eine grobe Computersteuerung realisieren. Dies wäre natürlich auch für körperlich stark eingeschränkte Personen interessant, die so (im Gegensatz zum „klassischen“ BCI) eine einfachere Schnittstelle zur Verfügung hätten.
Tags: barrierefreiheit, BCI, bedienung, einfach, eingabesystem, eye-tracking, fernbedienung, forschung, Handy, HCI, interaction design, interaktion, interface, ipod, MMI, mobiltelefon, NTT-DoCoMo, UID, Usability
Es ist noch gar nicht so lange her, da hatten wir über ein Projekt von NTT DoCoMo berichtet, das einen “virtuelles Händeschütteln” mit einem entfernten Gesprächspartner erlaubt. Nun setzten unsere japanischen Forscher noch eins drauf und präsentieren einen ganzen Roboter mit dem interagieren kann.
Den auf U-Tsu-Shi-O-Mi getauften ?interaktiven ?Mixed Reality? humanoiden Roboter?, wird dazu mittels eines Head-Mounted-Display, ein dreidimensionaler Avatar ?draufgemapt?. Die virtuelle Figur bewegt sich dabei natürlich synchron mit dem physischen Roboter, so dass tatsächlich ein Händeschütteln möglich ist.
Wenn die Forscher dieses Entwicklungstempo beibehalten, freue ich mich schon auf die nächste Meldung von NTT in ein paar Monaten. Wahrscheinlich besteht dann die grüne “Froschhaut? des Roboters aus einem flexiblen OLED-Display, so das die Textur direkt ?draufgemapt? werden kann.
Mehr (leider nur englisch/japanische) Infos unter: http://wingover.jp/
Tags: , 3D, augmented_reality, echtzeit, eingabesystem, head-tracking, interface, MMI, NTT-DoCoMo, UID, virtuell
Und wieder mal Neuigkeiten von unserem japanischen Telekommunikationsriesen NTT. Vor ein paar Tagen haben deren Forscher einen ?Tangible-3D-Prototypen? vorgestellt. (Es wird also nicht nur in der Teledildonik an diesem Thema geforscht
) Das aus einem Handschuh und mehreren Kameras bestehende System reproduziert in Echtzeit den haptischen Eindruck eines dreidimensionalen Videobildes. In Verbindung mit einem 3D Display (für das keine VR-Brille nötig) ist es somit möglich, einen abgebildeten Gegenstand zu berühren bzw. zumindest die Illusion davon zu haben.
Momentan funktioniert das 3D-System nur in eine Richtung, aber NTT arbeitet gerade an einer synchronen Version, so dass fühlbare Eindrücke zu beiden Seiten übertragen werden können. Insofern wäre ein virtuelles Händeschütteln in Zukunft wirklich denkbar.
Das jetzige System empfiehlt NTT zum Einsatz in Museen, für Exponate die nicht berührt werden dürfen bzw. auch für solche die außerhalb unseres Maßstabes liegen. (Ich wollte schon immer mal eine Milbe streicheln …) Oder für Einsatz im Bildungssektor, so dass Schüler Objekte begrabschen können, die an einen sonst unerreichbar (fernen) Ort stehen …
Ich könnte mir damit auch eine Steuerung von 3D-Programmen vorstellen, auch wenn die bisher hier vorgestellten Lösungen (siehe hier, hier, hier und hier) bestimmt bei weitem effektiver sind …
Tags: 3D, display, eingabesystem, forschung, HCI, interface, internet, MMI, NTT-DoCoMo, UID, Usability, virtuell
Anfang April hatten wir schon einmal darüber geschrieben, das immer mehr Handys mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet werden. Letzte Woche war es mal wieder so weit und Sony Ericsson (SE) stellt sein neues Model W910i mit Bewegungssensor vor. Leider gibt es dazu noch kaum Material, wie dieses im Einsatz aussieht. Einzig in den letzten 15 Sekunden dieses Videos kann man eine gaaaanz kleine Ahnung davon bekommen:
Auf jeden Fall soll die Eingabe durch Handbewegungen (die SE “Shake Control” getauft hat) in erster Linie zum Steuern der Musikwiedergabe verwendet werden. Bei einer schnellen Rechtsbewegung springt man zum nächsten Titel. Nach Links dann entsprechend zurück. Schüttelt man das arme Handy, wird die Playlist neu gemischt.
Wer meint, das iPhone mit seinem Bewegungssensor lässt da grüßen, liegt nicht ganz richtig, den schon lange vor SE und Apple hatte bereits der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo sein FOMA D940i mit einem selbigen ausgestattet. Wir diese sich unter anderem auch für Spiele einsetzen lässt zeigt folgendes Video:
Auch Samsung hatte mit dem SGH-E760 diesen Sensor schon für sich entdeckt und auch für Spiele eingesetzt:
… bzw. für ganz andere Anwendungen:
Wie immer bleibt die Zukunft spannend und mit dem weiterem Einsatz von Sensoren können wir uns wohl noch auf viele interessante Steuerarten und Anwendungen freuen …
Tags: apple, eingabesystem, interface, MMI, mobiltelefon, NTT-DoCoMo, samsung, sony, UID
Das nenne ich mal einen alternativen KOPFhörer! Das bisher nur als Prototyp verfügbare Headset ?Sound Leaf? vom Japanischen Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo zeigt eine neue Art Töne wahrzunehmen ? nämlich über die Knochen!
Das kabellose Headset brauch dazu nur an die Schädelknochen gehalten werden (also zum Beispiel wie im Video an die Stirn oder neben(!) dem Ohr) und schon wird der Ton über die Vibrationen zu den Hörnerven übertragen. Also ideal für Menschen mit Hörproblemen oder in lauten Umgebungen bzw. wo Schallschutz getragen werden muss.
Tolles Produkt und schöne einfache Umsetzung.
Mehr Infos auf der (leider nur englischen) Seite von NTT DoCoMo:
www.nttdocomo.com/features/diverse_needs/soundleaf.html
Tags: barrierefreiheit, einfach, forschung, interface, MMI, mobiltelefon, NTT-DoCoMo, UID, Usability
