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Frisch abgedreht und im Netz ist die vierte Ausgabe unseres User Centered Design Videocasts. Diese Folge hat den Schwerpunkt Touchscreens und beschäftigt sich mit dem großen Smartphone Test der Moto Development Group, dem Polymer-Muskel von Artificial Muscle und der Spielkonsolen-Konzeptstudie pCubee der University of Columbia. Außerdem beleuchten wir das Thema Brain-Computer-Interfaces anhand einer Entwicklung der Firma g.tec – Gedanken Buchstabieren. Abschließend werfen wir noch einen Blick auf das Augemented Reality System LookTel, welches gerade erst den Preis der Cellular Telecommunications Industry Association (CTIA) in der Kategorie “Healthcare” gewonnen hat.

Die Links zum Videocast ::

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Die zweite Ausgabe unseres User Centered Design Videocasts ist online. In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns unter anderem mit der Mix Konferenz 2010 in Las Vegas.

Die Links zum Videocast ::

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Wir erweitern unseren Blog um einen regelmäßigen Videocast. In Zukunft werden wir uns dort mit den Themen User Experience Design und User Centered Design beschäftigen.

In unserer ersten Folge beschäftigen wir uns unter anderem mit neuen Konzepten von Microsoft TechFest (und der Vollständigkeit halber mit dem Microsoft Courier Concept) sowie einer auf der Cebit gezeigten spielerischen Verbindung aus Motion Tracking und einem Mikroprojektor.

Sicherlich ist unserer ersten Folge noch nicht aaaalles perfekt, insofern freuen wir uns auf Eure Kritik und Anregungen …

Die Links zum Videocast ::

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… und noch mal zwei Konzepte, die momentan völlig unabhängig voneinander entwickelt werden, die aber in Kombination sehr schön zeigen, wohin die Reise geht:

Zum einen entwickelt Ericsson Labs eine API und SDK für in 3D gerenderte Karten, speziell für mobile Geräte:

Zum anderen gibt es da noch die Firma earthmine, die auf den ersten Blick genau das tut was Googles Street View tut, aber sie haben es in 3D!!!

So, und wenn man jetzt noch mal an den letzten Blog-Eintrag denkt, ist ziemlich klar was in Kürze möglich wäre:

1. Echte 3D-Navigation
Also, ein echtes Wikitude und eine echte “Google Streetview”-Navigation über die Mustererkennung, ähnlich wie hier

2. Echtes AR-Tagging
Mit Junaio von Metaio gibt es ja bereits einen gutes iPhone-Beispiel wie wir unsere digitalen Spuren hinterlassen können und das digitale Abbild unserer Welt mit eigenen Informationen anreichern können:

Das Problem dabei: noch gibt es dafür keine echte Mustererkennung der Umgebung, sondern alle Daten werden mittels GPS und Kompass referenziert (also ungenau). Wenn man nun echte 3D-Daten verwenden würde, könnten man den Content wirklich direkt(!) auf/an der realen Welt verorten, wie zum Beispiel hier

3. Parallel Universum
Und noch mal viel weiter gedacht … Parallel zu realen Welt gibt es ja schon bereits eine digitale Parallelwelt, siehe Twinity. Wenn ich diese mit den georeferenzierten Daten zusammenbringe, könnte man über unseren mobilen Begleiter diese sichtbar machen. Ein mögliches Szenario:
Über mein Handy mit integriertem Projektor könnte man sich an einem beliebigen Ort treffen (einer in der Real-Welt, einer in dem virtuellen Abbild davon) und mit diesem interagieren … ein wenig so wie hier, in diesem schon etwas betagtem Video:

Begrenzt werden diesen Fantasien allerdings wie immer von den zwei großen Faktoren:
- die enorme mobile Rechenpower, die zu Verarbeitung der 3D-Bilddaten nötig ist (könnte man wahrscheinlich erstmal nur über Cloudcomputing lösen) und
- die dafür sehr begrenzte portable Energie

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Man mag ja von dem Hype ums iPhone halten was man will, aber gerade gestern habe ich mich noch mit jemanden darüber unterhalten, was aus meiner Sicht der eigentliche Verdienst dieses Gerät ist: Mit seinen ‘zig Sensoren hat es “ganz nebenbei” die Tür für völlig neuartige Interaktionsdesign-Anwendungen im Massenmarkt geöffnet.

Ein tolles Beispiel dafür ist das sich noch in der Entwicklung befindliche Projekt “Parrot AR.Drone”

Die Idee: Über eine WiF wird eine Verbindung zum einen Modelhubschrauber (genauer Quadcopter) hergestellt. In diesem ist eine kleine Kamera integriert, die eine Live-Bild direkt auf das iPhone-streamt und über die Bewegungssensoren lässt sich über Kipp-/Neigebewegungen der das Fluggerät steuern. Beziehungsweise lässt das Video erahnen, das es noch eine Touchscreen-Steuerung gibt, die direkt auf dem Kamera-Bild liegt.

Wie gesagt, Hype, Apple-Politik und Sinnhaftigkeit hin oder her – ich kenne jedenfalls kein verbreitetes Eingabegerät für die Hosentasche, mit dem eine solche Interaktion möglich wäre.

Mehr Infos zum Projekt unter: www.ardrone.org/parrot-ar-drone/en/

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Nicht nur bei solchen serverbasierten Systemen, wie gestern vorgestellt, auch bei den Echtzeitsystemen hat sich in den letzten Zeit viel getan. So hat beispielsweise Entwickler Matt Herzog eine Gesichtserkennung für die Webcam in Flash implementiert:

Die Hintergründe und den SourceCode dazu kann man hier finden:
www.squidder.com/2009/02/26/realtime-face-detection-in-flash/

Einen ersten Test á la Johnny Lee hat damit schon Mrdoob programmiert, der hier zu sehen

und hier selbst zu testen ist:
http://mrdoob.com/lab/webcam/face_driven_3d/

Wie man sieht, noch ziemlich unzuverlässig, aber der Grundstein ist gelegt. Ich denke, nun ist es an uns Interaktionsdesignern das Potential der Technik zu erkennen und gekonnt anzuwenden.

Übrigens, seit kurzem gibt es von der schwedischen Softwarefirma TAT auch einen ähnlichen Prototyp für Mobiltelefone.

Eine schöne Unterstützung von GUI Metaphern, aber die „Killer-App“ lässt bei diesen ersten zarten Schritten natürlich noch auf sich warten.

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Leider etwas spät, aber Dank der Mediathek kann man sich die heute auf Phoenix gesendete Diskussion noch online anschauen. In der Reihe Wissenschaftsforum Petersberg diskutieren unter Moderation von Ranga Yogeshwar vier Experten zum Thema “Vom täglichen Kampf – Wie viel Technik braucht der Mensch?”. Der Videostream kann auf der Webseite des Fernsehsenders aufgerufen:

Vom täglichen Kampf - Wie viel Technik braucht der Mensch

Die Gäste sind Prof. Klaus Kornwachs (Technikphilosoph, Technische Universität Cottbus), Dr. Annette Hoppe (Psychologin, Technische Universität Cottbus), Christoph Huß (BMW und Präsident der FISITA Weltvereinigung der Automobilingenieure) und der allseits bekannte Prof. Marc Hassenzahl (GermanUPA-Vorstandsmitglied und aktuell an der Folkwang Hochschule Essen).

Die zuweilen sehr kontrovers geführte Diskussion, zeigt sehr schön die unterschiedlichen Denkweisen / Aspekte der Akteure und Herangehensweisen bei der Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittelle. Mein persönliches Resümee aus der Sendung ist eigentlich eine Maxime, nach der auch wir versuchen alle unsere Produkte zu entwickeln: Es gibt nicht DIE Lösung für DEN Nutzer, sondern nur Menschen mit unterschiedlichen Motivationen und Bedürfnissen. Somit kann ein Gerät / Interface das versucht allen gerecht zu werden, immer nur ein Kompromiss sein, mit dem der eine mehr und der andere weniger zufrieden ist – Also, ein hoch auf das individualisierbare User Interface! (Was dann allerdings wieder an anderen Stellen Probleme bringt ;) )

Mehr Infos zur Sendung gibt’s unter: www.phoenix.de/…

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Im letzten Eintrag hatten wir gerade über die schleppende Weiterentwicklung bei Microsoft geschrieben und das man mittlerweile auch bei mobilen Betriebssystemen den Anschluss verpasst hat. Ähnlich wie bei den Browsern haben sich hier Redmonder zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht und die Konkurrenz an sich vorbeiziehen lassen. Bei den Browsern war es Firefox der den Markt ordentlich aufgemischt hat, bei den mobilen Geräten Apple. Dabei hat Apple nicht mal ein tolles Gerät. Im Vergleich zum Mittbewerb hat das iPhone in vielen Gebieten bedeutend schlechtere Geräteeigenschaften und zwingen einem dazu noch in einem „nicht gerade günstigen“ Vertrag bei einem einzigen Netzanbieter. Es verkauft sich schlichtweg über das Nutzungserlebnis / User Experience (UX), welche mit Multitouch-Spielereien und innovativen, zentral zu findenden und simpel installierbaren Applikationen eine Begehrlichkeit weckt. Und in punkto Spaßfaktor vor allem doch eins hat: ein konsistentes und einfaches GUI.

Unter diesem Konkurrenzdruck ziehen nun alle Hersteller mit neuen Geräten und vor allem neuen Oberflächen nach. Bei Windows Mobile (WM) passierte von Seiten Microsofts ersteinmal gar nichts. Gerätehersteller HTC erkannte 2007 die Zeichen der Zeit und stülpte dem System ein eigenes GUI über: TouchFLO (und mittlerweile TouchFLO 3D). Aber spätestens bei den Systemeinstellungen war man wieder in der winzigen und schwer verständlichen WM-Welt:

Sicherlich, Microsoft redete sich immer damit raus, das ihr OS für Business-Anwender ist und nicht für die breite Masse. Aber hey, wie kann man nicht!=weg auf die Idee kommen, das!s Manager und „I‘m a PC“-Typen nicht auch gerne ein einfaches System haben möchten das Spaß macht? Zudem war das Zusammenwachsen von Mobiltelefon und PDA spätestens seit der Jahrtausendwende absehbar. Und wer schleppt schon gern zwei Geräte mit, auf denen zudem auch noch jeweils die gleichen Kontakte gespeichert werden?

Jedenfalls, nach etwa zwei Jahren Stillstand (und 9 Jahren nach der ersten WM-Version) gibt es nun diese Woche, auf dem Mobile World Congress in Barcelona, die neue Version zu sehen. Und wie zu erwarten war, gibt es im Internet natürlich schon vorher ein Video, welches diese vorstellt:

Tja, was soll ich sagen. Ich kann nur hoffen, das dies nicht wirklich das neue Release sein soll. Ansonsten lässt es sich aus meiner Sicht mit ein paar kurzen Worten zusammenfassen: Man hat in den letzten zwei Jahren absolut nichts kapiert!

Sicherlich, der Startscreen, die Übersicht der Kommunikationseinstellungen und die wichtigsten Applikationen (Browser, Kontakte etc.) wurden leicht überarbeitet, aber man sieht nichts, was Dritthersteller (wie z.B. Opera, Spb Mobile Shell, TouchFLO usw.) schon lange bieten. Das eigentliche Problem, eine konsistente Oberfläche, die mit einer oder wenigen Bedienungsmetaphern und einem klaren Gestaltungsraster klarkommt wurde wieder verfehlt. Wieder habe ich winzige Auswahlfelder, bestätige ich eine Seite mal mit „OK“ oben in der rechten Ecke oder „Fertig“ unten links, habe lange Erklärungstexte ohne Gewichtungsabstufung bei Auswahlfeldern und habe nur sehr schwer die Möglichkeit auch ohne Stifte durch die Einstellungen zu kommen. Ok, dafür wurde jetzt aber die Programmliste in Waben angeordnet, die ich so auch noch mit den dicksten Daumen bedienen kann. Das man durch Waben allerdings auch 20 bis 40 Prozent des Platzes auf den „riesigen“ Displays von mobilen Geräten verschenken kann (wie man an Stelle 8:51 gut sehen kann), wurde beim konzipieren wohl vergessen.

Somit ist wohl die einzige Hoffnung, nochmals etwa ein Jahr auf Windows Mobile 7 zu warten …

… aber ob dann noch genügend Nutzer dafür da sind? (die 3. Generation des iPhones wird in diesem Sommer erwartet, Googles Android ist gerade frisch erhältlich, Palm bringt ein neues (vorab schon hochgelobtes) OS raus, Nokia hat auch völlig neue OS-Pläne usw.). Somit ist der letztendliche Nutznießer der ganzen Situation der Endkunde. Dieser kann sich, durch den nun schnell bewegenden Markt, zwischen ähnlichen Geräten aber unterschiedlichen GUIs (z.B. HTC mit WM oder Android) und somit mit unterschiedlichen User Experiences entscheiden.

Vorabinfos zu Windows Mobile 7 gibt es übrigens hier: http://pocketpccentral.net/windows_mobile_7_brief.htm

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Wer seinen MP3-Player bedienen möchte, der tut dies mehrheitlich wohl durch eine Interaktion mit der Hand. Da das gute Teil allerdings meistens in einer Tasche steckt, ist dies ein verhältnismäßig unbequemer Ansteuerungsprozess: Ertasten des Geräts, dann der richtigen Knöpfe usw. Es gibt zwar schon alternative Eingabemöglichkeiten, wie zum Beispiel die Shake Control …

… aber diese ist nicht wirklich hilfreich. Ist doch eine Tastenbedienung x-mal komfortabler und meist schneller. Es sei denn, man hat Lust beim Musikhören (heute ja meistens auf der Straße) ab und zu mal zu hüpfen.

Die Forscher von NTT DoCoMo arbeiten allerdings gerade an einer Steuerung die wirklich Sinn macht und die genau da statt findet, wo sie gebraucht wird: Nämlich über die Kopfhörer. Die Entwicklung basiert auf dort angebrachte Sensoren, die die Augenbewegung erfassen können. Wie das ganze dann ausschaut ist hier gut im Video zu sehen:

Worauf im Bericht nicht näher eingegangen wird, was aber gut zu sehen ist: Man kann diese Technik gut mit einer am Kopf befestigten Kamera kombinieren und so eine grobe Computersteuerung realisieren. Dies wäre natürlich auch für körperlich stark eingeschränkte Personen interessant, die so (im Gegensatz zum „klassischen“ BCI) eine einfachere Schnittstelle zur Verfügung hätten.

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Auch auf die Gefahr hin, das ihr es nicht mehr hören könnt, aber es gibt mal wieder interessantes aus dem Augmented Reality Bereich. Gut, ich bräuchte ja nicht darüber berichten, aber ich bin nach wie vor der Meinung dass dies zukünftig mit einer der spannendsten Bereiche bei den Web- und Mobile-Interfaces sein wird.

Jedenfalls bin ich gerade frisch zurück aus München, wo ich einmal in die Heiligen Hallen von metaio, einen der führenden deutschen Anbieter, blicken durfte. Einigen dürften diese schon durch das AR-Buch und diverse andere AR-Projekte bekannt sein. Auch ein aktuelles Produkt der Firma ist nicht minder interessant. Denn für Lego haben diese ein Terminal realisert, bei dem man einfach die Packung vor die Kamera hält und schon erscheint in dem virtuellen Spiegelbild ein 3D-Model, das man mittels der Packung frei bewegen kann.

LEGO Augmented Reality Terminal

Denkt man an der Stelle mal ein wenig weiter, so freue ich mich doch schon auf den Lego-Katalog den ich einfach vor meine Webcam lege und mit dem ich dann ganz einfach durch die 3D-Modelle blättern und interagieren kann.

Aber nicht nur ein Pappkarton kann bei AR zur Interaktion genutzt werden, auch komplexere Formen – wie zum Beispiel ein Gesicht. So gibt es aktuell auf der amerikanischen Ray-Ban Webseite ein Programm namens “Virutal Mirror”. Mit diesem ist es möglich, in Echtzeit verschiedene Modelle des Brillenherstellers auf sein Gesicht zu projizieren.



Dieses und das Lego-Terminal sind zwei schöne Beispiele dafür, das zukünftig nicht zwingender Weise immer ein AR-Marker benötigt werden. Die Mustererkennung bei Gegenständen oder eben Gesichtern wird immer besser, auch wenn Sie heute noch nicht an die Präzision eines hochkontrastigen, schwarz-weißen Quadrates mit scharfen Ecken herankommt.

Dafür steht zwischen diesen vielen Möglichkeiten allerdings oftmals noch eine ganz andere “nutzerunfreundliche Kette von Schritten”, wie zum Beispiel das Herunterladen und die Installation einer speziellen Software. Das auch dies in Zukunft immer einfacher wird, zeigen erste Ansätze mit Plugins direkt im Webbrowser. Hier auch noch einmal ein Beispiel aus dem Hause metaio, bei dem man lediglich eine Printanzeige vor eine entsprechende Webseite halten braucht:



Eine ganze Reihe von ähnlichen Beispielen auf Flash-Basis, wurden vor kurzem zu Weihnachten von verschiedenen Agenturen präsentiert, hier mal drei Beispiele, die erste interessante Interaktionsmöglichkeiten zeigen:







Spannend sind auch erste Experimente mit physischen Verhaltensweisen, wie zum Beispiel diese Stoffsimulation:



Wenn diese Entwicklung in dem Tempo so weiter geht (und die Nutzer immer fleißig ihre Rechner upgraden ;) ) dann können wir bald mit der Konzeption völlig neuer, webcambasierter Webseitenkonzepte beginnen … aber dazu ein ander Mal mehr.

Abschließend noch ein paar Literaturtips. Leider gibt es bisher nicht so viel deutschsprachige Literatur, aber der auf Uni-Ablussarbeiten spezialisierte VDM Verlag hat schon einige Titel in seinem Portofolio siehe hier. Allerdings ist das englischsprachige Angebot bedeutend größer siehe hier

PS. Und damit ich nicht morgen schon wieder was zum Thema AR poste, hier noch ein Hinweis auf einen sehr interessanten Prototypen. Dieser ist ein wenig eine Kreuzung aus einem System von der Uni Toronto, das wir 2007 mal vorgestellt haben (siehe hier) und Wikitude (welches wir ja vor kurzem vorgestellt hatten).

Das besondere an dieser Lösung ist, dass ich meine Daten direkt auf Objekte projizieren kann. Der im letzten Jahr von Johannes Schöning an der Universität Münster entwickelte Prototyp aus einem Nokia N95, in Verbindung mit einem Aiptek mobile Projektor, hat eine Mustererkennungssoftware, so dass eine hinterlegte Landkarte “wiedererkannt” werden kann und somit zusätzliche bzw. die gesuchten Informationen auf die Karte eingeblendet werden können. Aber mehr dazu im Video:

Mehr Infos unter: www.johannesschoening.de

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Technology Review - Februar 2009

Ich kann mich nicht erinnern, dass ein größeres deutsches Magazin “unser Lieblingsthema” mal zu einem Schwerpunkt einer Ausgabe gemacht hat. Nun ist es aber so weit und das aktuelle Heft der Technology Review befasst sich ausgiebig mit den “neuen Benutzer-Schnittstellen”. Auf etwa 15 Seiten wird dabei von Sprachschnittstellen, über Mutlitouch bis hin zu Brain-Computer-Interfaces ein guter Überblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben. Also, in jedem Fall einen Kauf wert.

Mehr Infos unter: www.heise.de/tr/

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die Thematik in einer populären Zeitschrift wieder mal so einen Stellenwert bekommt …

Übrigens, für alle die es nicht so “populärwissenschaftlich” mögen, zwei Empfehlungen für Fachmagazine

1. die deutschsprachige i-com: www.i-com-media.de

2. die englischsprachige Interactions: interactions.acm.org

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Ok, einen hab’ ich noch, aber dann war’s das erstmal zum Thema AR ;)

Im Juli hatten wir noch darüber berichtet, wie es wäre einen portablen „Dr. Know“ zu haben, der uns automatisch Informationen zu unserer Umgebung bietet (siehe hier). Also eine Augmented Reality ganz ohne Marker, Brille usw. – nur draufhalten und Zusatzinfos bekommen.

Als ersten, allerdings sehr zeitverzögerten, Schritt in diese Richtung hatten wir ja schon mal die ViPR-Technologie vorgestellt (siehe hier). Nun gibt es allerdings seit kurzem ein Projekt, das dies in Echtzeit schafft, zumindest für Sehenswürdigkeiten: Wikitude.

Bei diesem Konzept, von den österreichischen Entwicklern von Mobilizy, handelt es sich um eine Verknüpfung von Wikipedia, Panoramio Fotos und GPS-Daten. Das bisher nur für Mobiltelefone mit Android OS verfügbare Programm, überprüft den aktuellen Standort per GPS und analysiert die von der integrierten Kamera aufgenommen Bilder nach bekannten Formen (Skylines, Muster etc.). Sobald etwas erkannt wurde, werden für den Bereich die zusätzlichen Informationen angezeigt. Genaueres im Video:

Einfach nur beeindruckend.

Mehr Infos unter: www.mobilizy.com/wikitude.php

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… also, genau wörtlich genommen ist es ab dem 19. Oktober bei Amazon (Japan), für rund 73 Euro „im Lager“. Die Rede ist von dem ersten Augmented Reality Spiel für den Massenmarkt/normalen PC: 
ARis (Alice)

Das aus „westlicher Sicht“ eher sehr befremdliche Spiel, benötigt dafür nur einen normalen PC mit Webcam, der Rest geschieht über den mitgelieferten Würfel plus eine Art Zeigestock und noch drei Aktionskarten.
Das Konzept basiert auf einer virtuellen Spielfigur, die durch die Webcam auf bzw. um den Würfel erscheint und mit der man interagieren kann. Also eine Art „Sims“ auf dem eigenen Schreibtisch:



Zwar nicht für den Massenmarkt, aber dafür schon bedeutend früher, hatte Sony ein Spiel für Playstation-Besitzer veröffentlicht: Eye Of Judgement. Hier gibt es keinen Würfel, sondern „nur“ Karten auf einen Spielbrett, die „zum Leben erweckt“ werden können:



Ab 2009 legt dann Sony mit EyePet in punkto AR richtig los, hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack darauf:



Also, wie man sieht, zieht die „Erweiterte Realität“ langsam ins Wohnzimmer ein.

Wer so etwas mal selber erfahren möchte, dem sei ein Besuch auf der morgen beginnenden Frankfurter Buchmesse empfohlen. Auf dieser wird Metaio, ein auf Augmented-Reality-Lösungen spezialisiertes Unternehmen, zusammen mit dem Bertelsmann-Verlag/Wissen Media Verlag den„Großen Weltatlas“ mit AR-Möglichkeiten vorstellen. Das sieht dann ungefähr so aus:



Den nächsten Schritt hat Metaio auch schon präsentiert: Die Steuerung von Grafiken:



… und in Verbindung mit Abenteuer-Büchern, mal in die Rolle des Helden zu schlüpfen:



Ich denke, das ist wirklich eine Nische in die gedruckte Lexika gut gehen können. Diese schlagen somit eine Brücke zwischen On- und Offline-Welt und werden zum „Interaktionsbuch“. Somit kann ich mit physisch vorhandenen Gegenständen, die auf meinem Schreibtisch zu virtuellen Welten werden, interagieren. So ein „Erlebnis“ zur Wissensvermittlung kann eine Webseite nur schwer bieten.
… und an der Stelle sind dann wir Interaction Designer wieder gefragt, denn bisher ist es ja oft nur Effekthascherei. Wenn dieser erste WOW-Effekt vorbei ist, wird die didaktische Aufbereitung und Wissenvermittlung über die kleinen Pappkarten gefragt sein.
… ich könnte mir da zum Beispiel sehr gut einen virtuellen Chemiebaukasten vorstellen, in dem dann auch mal die Sachen drin sind, die man sonst nicht frei vertreiben darf ;)

PS. … und was gibt es bei der mobilen AR neues?. Aktuell plant das französische Unternehmen „int13 production“ auch gerade ein AR-Spiel, welches allerdings auf einem Mobiltelefon laufen soll:

Wer den WOW-Effekt übrigens mal selber auf seinem Handy haben möchte, dem sei das „Virtual Sculpture Project“ empfohlen. Nähreres dazu auf dieser (leider nur englischen) Seite ganz unten.
Dort ist dann auch der Link zu der Seite http://virtual.extra.hu/ zu finden, auf der ihr die Applikation und den Marker runterladen könnt.

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In einer Pressemitteilung der Audi MediaServices wurde bekannt gegeben, dass Ende diesen Jahres eine neue Generation des MMI – Multi Media Interface auf den Markt kommt (leider zunächst nur im A8). Schon die Vorgänger sind wegen der intuitiven Bedienbarkeit, der großzügigen Bedienfelder und durch den zentralen Bedienknopf ihrer Konkurrenz im Vorraus, wenn es darum geht Musik, Film, Telefon, Navigation und Information zu bedienen. Auffällig hier ist die bewusst logische (gleiche) Anordnung der Bedienelemente der Mittelkonsole und der Anzeige auf dem Display.

Hier ein Bild des aktuellen Systems:

Audi - aktuelles MMI

Das neue System will mit einer noch besseren Performance in der Bedienung, schnelleren Prozessoren, 40GB Speicher, einem kontrastreichen 7” TFT-Display (800×480 px), einer verbesserten Sprachsteuerung (die jetzt ganze Wörter versteht – das B U C H S T A B I E R E N des Navigationsziels fällt damit weg), einem integrierten DVD-Laufwerk mit Dolby Digital 5.1 und einer nahtlosen Integration von iPod u. Co punkten.

Das Nutzungsszenario wird durch einen Joystick erweitert, der auf dem zentralen Bedienknopf sitzt und in 8 Richtungen bewegt werden kann. Einstellungen, die z.B. an der Klimaautomatik vorgenommen werden, erscheinen eine kurze Zeit als kleine Popups, sodass nicht der gesamte Bildschirminhalt verdeckt wird.

Das neue MMI von Audi

Das Interessanteste für mich ist die neue zusätzliche, dreidimensionale Kartendarstellung in der Navigation (per Nvidia 3D-Chip), mit viel Liebe zum Detail à la Google Earth mit unterschiedlich eingefärbten Höhenniveaus und 3D-Gebäuden aus der Vogelperspektive. Besonders nützlich finde ich die Mini-Map, die bei Kreuzungen angezeigt wird und sogar Spurwechsel verdeutlicht. Außerdem interessant finde ich die Anzeige der “Point of Interests”, wie z.B. Sehenswürdigkeiten, nächste Autobahn-Abfahrten oder Rastplätze.

Mehr Infos (englisch) findet ihr unter: www.autoblog.com

und hier die komplette Pressemitteilung auf deutsch: www.lifepr.de

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… dann könnte da vielleicht ein “All-In-One-Device” rauskommen, welches kürzlich der japanische Designer Mac Funamizu in seinem Blog “petitinvention” vorgestellt hat. Das dargestellte Zukunftsszenario beschreibt ein Gerät, welches mittels Touchscreen, Built-In Camera, Scanner und Zugriff auf diverse Datenbank der perfekte Dr. Know für unterwegs sein könnte.

Wie auf seiner Seite zu sehen ist …

Geo-Informationssystem

… wird die Umgebung analysiert und “augmented”. So zum Beispiel als “Innen-Geo-Informationssystem”, welches Möglichkeiten bietet, sich z.B.: in öffentlichen Gebäuden wie Flughafen, Bahnhof oder Krankenhaus durch Echtzeit-Anzeige zurechtzufinden. Sehr sinnvoll beispielsweise bei Notfallsituationen, um den kürzesten Weg hinaus zu finden.

Auch auf der Seite …

other-purposes

… die Möglichkeiten die sich für den Einsatz eines solchen Interfaces bieten, wie hier z.B.: das simultanes Übersetzen von fremdsprachigen Texten. Mit einem eingebauten Scanner können ebenso einzelne Wörter in ihrer Bedeutung nachgeschlagen werden.

Sehr naheliegend ist natürlich auch der Einsatz als Realbild-Navigationssystem, wie in einem unserer früheren Beiträge oder hier schön zu sehen ist.

Ich könnte jetzt noch unzählige Möglichkeiten aufzählen, um nur ein paar davon zu nennen: das Nachschlagen von Automarken, Tierarten- und gattungen, exotischen Früchten, Kalorienangaben, Sternenkonstellationen; das Vorhersagen des Wetters an einem spezifischen Ort und und und … (das die Forschung bei derartigen System schon ziemlich weit ist, haben wir ja vor kurzem auch hier gezeigt)

Die Realisierbarkeit einer solchen Mensch-Maschine-Daten-Schnittstelle wäre natürlich phantastisch. Machbar wäre heute auch schon vieles. Die Knackpunkte liegen aber eindeutig in den Standards. Wie könnte ein universelle Schnittstelle zum Datenaustausch eines jeden Hauses aussehen (für die Anzeige von Rauminformationen etc.)?
Weiterer “Stolperstein”: für eine derartige Darstellung müsste fortwährend exakt die Postion der Augen gemessen werden und darauf hin die Anzeige angepasst werden.

Insofern müssen wir wohl noch “ein wenig” Geduld haben …

Weitere Infos und noch viel mehr Bildmaterial findet ihr unter:
flickr.com/photos/mac_fun/

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Ein Entwickler aus China trotzt der Überzeugung Steve Jobs, der im Januar 2007 das iPhone mit den Worten: „Nobody needs a stylus.“ präsentierte.
In Bezug auf das Thema Schreiben ohne Stift hat der chinesische Entwickler kürzlich seinen Protest in die Tat umgesetzt und eine Add-On Software für das iPhone namens HWPen auf den Markt gebracht, die es ermöglicht Text durch Erkennung der Handschrift zu verfassen.

Handwriting

Die aktuelle Beta-Version der Mini-Software unterstützt chinesische & lateinische Schriftzeichen sowie Ziffern, zeigt aber auch Lücken:
Sie schafft es nicht, sämtliche Funktionen der virtuellen Tastatur zu ersetzen, z.B. unterstützt sie nicht die Drehung auf die Seite und im Mailprogramm taucht sie gar nicht auf. Und wie im Video eindeutig zu erkennen, funktioniert die Schrifterkennung eher suboptimal. Die Meinungen über das Tool gehen weit auseinander, die meisten Besitzer eines iPhone sind jedoch überzeugt, dass sie mit der vorgegebenen Tastatur eindeutig schneller sind.

Bei den ganzen Streitigkeiten bleibe ich bei der Meinung, dass es doch am besten wäre, wenn der Nutzer selber entscheiden könnte, wie er seine Texte eingeben möchte. Eine gute Lösung bietet z.B. das Nokia N800 Internet Tablet an, das sowohl virtuelle Tastatur mit oder ohne Eingabestift anbietet, als auch Handschrifterkennung unterstützt.



PS: Das kleine Add-On kann auch nur installiert werden, wenn man ein sogenanntes “Jailbreak-iPhone” besitzt, d.h. es funktioniert ausschließlich bei gehackten Mobiltelefonen.

Mehr Infos dazu findet ihr unter: www.macnews.de/news/107815.html

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… möchte ich gerne den mehrfachen Wunsch nachkommen und meinen Vortrag noch online stellen:

(falls etwas komisch aussieht, leider sind bei der Slideshare-Konvertierung ein paar Transparenzen verloren gegangen)

Viele Themen konnte ich ja nur gaaanz kurz anreißen und wären es eigentlich Wert in einem Extravortrag noch mal ausführlich behandelt zu werden. So zum Beispiel “Wie gestalte ich eine optimale Suche”, “Einfaches Usability-Testing im Firmenalltag”, “Web Site Building – von der Konzeption, über die Gestaltung und Evaluation bis zur Veröffentlichung” etc. …

Also, wenn jemand dazu bzw. zum Vortrag Fragen/Kritik/Anregungen hat, dann können wir diese sehr gerne hier im Blog diskutieren oder einfach per eMail/Telefon.

Alle die den Vortrag auch noch gerne in “echt” sehen möchten, sind schon heute herzlich zum World Usability Day in Sachsen-Anhalt nach Magdeburg eingeladen. Am 13. November werde ich davon noch mal einer aktualisierte und erweitere Version halten.

Mehr Infos dazu wird es ab Juli unter www.supernuetzlich.de geben.

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Zlango

Die SMS‘er und ICQ‘ler unter euch werden diesen Anbieter vielleicht schon kennen, mir war dieser bis heute leider neu.

Insofern, für alle „Nicht Eingeweihten“, die Pictogrammabfolge da oben heißt übersetzt:

„Heute schreibe ich mit Zlango.

Ich hoffe ihr versteht das“

Generiert habe ich diese Grafik mit Zlango. Dies ist der Service einer israelischen Firma, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, aus Emoticons eine rein grafische Sprache zu entwickeln …

Jeder der schon einmal mit einem Zettel und Stift bewaffnet in ein fremdsprachiges Land gefahren ist, weiß jetzt genau was ich meine ;)

Laut Zlango‘s eigener Webseite haben Sie bereits Schnittstelle zu 20 Sprachen geschaffen und über 1 Million Nutzer in 12 Ländern.

Mit den über 250 entwickelten Icons gibt es mittlerweile Musikvideos …



… oder sogar Rotkäppchen als Kurzgeschichte:



Außerdem gibt es verschiedene Applikationen für Mobiltelefone, Plugins für ICQ oder eMail-Portale wie Yahoo oder Gmail.

Wirklich eine tolle und in der Umsetzung sehr schwierige Idee, denn wir wissen ja alle, wie schnell man ein schlechtes Icon missverstehen kann …

Mehr (leider nur englische) Infos unter: www.zlango.com

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Und wieder mal ist es eine Zukunftsversion von Nokia, die neue Wege in der Handhabung mobiler Geräte zeigt. (Sie dazu auch vergangene Meldungen hier, hier und hier)

Das im Video vorgestellte Konzept „Morph“ ist eine Kooperationsentwicklung mit der Universität Cambridge und wurde zur Ausstellung “Design and the Elastic Mind” im Museum of Modern Art, New York, vorgestellt.

Mit dem Konzept sollen die Möglichkeiten, die in Zukunft durch die Nanotechnologie geschaffen werden demonstriert werden. So zeigt „Morph“ sehr schön eine neue Art von Gerät, das durch die Verwendung von flexiblen Materialen, transparenter Elektronik und selbstreinigenden Oberflächen auch eine neue Art in der Handhabung und im Umgang mit Daten aufzeigt.

Nokia selber gibt dazu bekannt, das die ersten Elemente aus diesem Konzept bereits in den nächsten sieben Jahren in „High-End Handhelds“ umgesetzt sein könnten.

Wie ich finde, ein guter weiterer Schritt in Richtung Ubiquitous Computing – die Rechner sind „einfach da“ und passen sich immer mehr an mein „Menschsein“ an.

Mehr (leider nur englische Infos) untern: www.nokia.com/A4852062

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Als wir im Jahr 2004 eine Studie zur Handynutzung bei 50+ Nutzer durchführten, gab es immer wieder ein Problem: Die bis zu vier Tasten unter dem Display (= Softkeys) wechselten ständig ihre Funktion, was mit steigenden Alter immer schwieriger nachvollziehbar ist. Siehe unsere Videoanalyse:



Nun hat man zur Lösung des Problems drei Möglichkeiten:
1. man baut für jede Funktion eine extra Taste
2. man verwendet einen Touchscreen
oder
3. man macht es so, wie beim neuen Motorola Rokr E8.

Das zur CES vorgestellte Handy besitzt nämlich ein (für Mobiltelefone) neues Interface. Hinter einer glasartigen Oberfläche verbergen sich zwei Displays. Eines ist davon der herkömmliche Bildschirm und das andere bildet die Tasten ab – und somit können die Tasten natürlich unterschiedliche Zustände/Funktionen abbilden. Hier gut im Video zu sehen:



Somit hat man je nach gerade laufender Anwendung eine context sensitive und somit intuitivere Bedienung. Zudem gibt es noch einen Vorteil gegenüber einem Touchscreen: die Tasten sind weiterhin Tasten und ich erhalte auch ein haptisches Feedback. (Obwohl daran schon bei mehreren Herstellern geforscht wird, dies auch bei normalen Touchscreen zu erreichen. Siehe hier).

Aber alles hat auch eine Kehrseite und so hier auch. Leider reicht nämlich bei dieser Umsetzung der Platz nicht mehr für eine Beschriftung der Tasten-Icons. Insofern müssten diese – für alle Altersgruppen – wirklich intuitiv sein. Eine schöne Aufgabe für einen Interface Designer …

PS. Mir ist natürlich klar, dass dieses Mobiltelefon für alles andere als für die Zielgruppe Senioren entworfen wurde. Es geht mir nur darum ästhetische und praktikable Bedienkonzepte zu finden, als kransteuerungsartige Gestaltungen wie sie derzeit auf dem Markt erhältlich sind:



Dazu aber noch eine Richtigstellung: Auch wenn ich nicht glaube, das ich meiner Oma mit so einem “Behindertenhandy” nach Hause kommen darf (den diese hat nicht mit 50 auf einmal ihr Gefühl für Ästhetik an der Garderobe abgelegt), auf jeden Fall habe ich größten Respekt und Hochachtung vor Dr. Khoschlessan, der es mit enormen Engagement tatsächlich geschafft hat, sein Mobiltelefon in Deutschland zu produzieren – und nun wohl auch der einzige Handyhersteller in Deutschland ist ;)

Wir hatten uns da übrigens auch schon mal etwas überlegt …
Einfach nur telefonieren – Das Handykonzept Mono

… falls also jemand etwas Venture Capital gut anlegen möchte, bitte melden ;)

Mehr (leider nur englische) Infos zum ROKR E8 unter direct.motorola.com/hellomoto/rokre8/

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Eine sehr schöne kommentierte Demonstration und Einschätzung des iPhone-Interfaces hat gerade Edward Tufte auf seiner Internetseite veröffentlicht. Darin beschreibt der Informationsdesigner, an welchen Stellen die besonders gut Daten abgebildet werden und an welchen Stellen noch optimiert werden könnte – natürlich mit den von ihm entworfenen Visualisierungsverfahren. (Zum Beispiel mit einer Sparkline für die Börsendaten).
Grundlegend ist seine Aussage, das man doch die hohe Displayauflösung für detaillierte Informationen (nicht mehr Informationen!) nutzen sollte. Aber dazu mehr im (leider nur englischen) Video:

Edward Tufte über das iPhone-Interface

Was Tufte allerdings meiner Meinung nach vergisst, ist die Lesbarkeit. Sicherlich lassen sich bei kleinerer Schriftgröße noch detailliertere Informationen abbilden, als Apple das bisher tut. Allerdings sollte man nicht das Nutzungsszenario vergessen. In den meisten Fällen hält man doch das iPhone doch etwa auf Bauch-Brust-Höhe vor seinem Körper, also durchschnittlich etwa 40 Zentimetern entfernt von den Augen – ob dort allerdings noch sein Schriftgrößenvorschlag einfach zu lesen ist, wage ich zu bezweifeln.

Edward Tufte’s (leider nur englischen) Textbeitrag dazu unter: www.edwardtufte.com/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=00036T&topic_id=1

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Es sieht ja noch sehr klobig aus, aber aller Anfang ist ja bekanntlich “schwer”. Auf jeden Fall ein interessantes Konzept, das Peter Semmelhack (der CEO von Bug Labs) letzte Woche vorstellte:

Bug Labs Vorstellung bei Forbes.com

Bei der nicht ganz neuen Produktidee handelt es sich um ein Mobiltelefon, das man sich selber zusammenstellen kann. Ausgangsbasis ist die so genannte “BUGbase”, die im Grunde nichts anderes als ein kleiner Computer ist. Auf diese kann man dann verschiedene Module, wie zum Beispiel eine Kamera, ein GPS-Modul, einen Bewegungssensor oder (vielleicht ja mal gar nicht so unwichtig) einen LCD-Bildschirm bzw. Touchscreen stecken.



Die Vorteile für den Nutzer “liegen dabei natürlich auf der Hand”. Man zahlt nur für die Sachen die man braucht, kann jederzeit “aufrüsten” und jedes Teil sukzessive auf den aktuellen Stand der Technik bringen und wohl das Wichtigste: jeder hat genau das Telefon mit den Funktionen, die er auch wirklich nur benötigt.

Weiterhin gibt es auch noch einen schönen “Usability-Effekt”, den nicht nur ich schon seit Jahr und Tag predige: das Produkt kann sich mit dem Nutzer mitentwickeln! Denn auch wenn ich jetzt denke, das mir eine Kamera am Handy viel zu kompliziert ist – in zwei Jahren sehe ich die Sache vielleicht ganz anders, weil dann mein Vorwissen entsprechen gewachsen ist.

Man kann also gespannt bleiben, wann denn das Produkt im nächsten Jahr erhältlich ist, ob es noch eine kleinere Basis geben wird und wie das GUI und die Interaktion mit der Software aussehen wird.

Mehr (leider nur englische) Infos auf der Firmenseite:
www.buglabs.net/products

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Vor kurzem hatten wir ja schon über die neue S60 Plattform berichtet, mit der Nokia zum iPhone aufschliessen will. Nun hat cnet auf seiner Seite noch eine sehr interessante Präsentation veröffentlicht, in der Nokia seine Zukunftsvisionen genauer beschreibt:

cnet Photos: Nokia's vision of the future

Womit die Finnen besonders weit vorpreschen ist das ?Taktile Feedback? für deren neue Touchscreens. Mit diesen wollen Sie eine haptische Rückkopplung erreichen, wie man es von einer Tastatur gewohnt ist.
Das Geheimnis der Technologie: Kleine Piezosensoren unter dem Display erzeugen eine 0,1 mm starke Bewegung des Oberfläche.

Neben den allgemeinen Vorteilen der neuen Touchscreens und Sensoren wurde auch das neue Nokia Internet Tablet N800 angepriesen, das in Kürze erscheint. Einen kleinen spielerischen Vorgeschmack dazu bietet folgendes Video:



Wer noch mehr Details über Nokias Zukunftspläne wissen möchte, dem sei die Seite zur Veranstaltung ?The Way We Live Next? empfohlen. Dort können alle Vorträge als PDF heruntergeladen werden:
www.nokia.com/A4632105

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Nein, es gibt noch immer kein Google-Handy. Aber es gibt schon mal eine Entwicklungsumgebung: Die so genannte ?Android Plattform?. Auf Basis dieses Open Source Systems wird es in Zukunft für alle möglich sein, eigene Applikationen dafür zu entwickeln. Also, praktisch das Gegenteil vom iPhone.

Apropos iPhone. Wenn man sich so das obige Video anschaut fällt mal wieder auf, wie stark dieses auch die Oberfläche von Android beeinflusst hat. Man vergleiche mal nur die Icons … oder das Farbschema … oder das ?Dock-Prinzip? (das jedoch vom Mac OS)

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Erst HTC (wir berichteten) und jetzt nimmt plötzlich auch Nokia ein “Touch-Interface” mit haptischen Feedback und Zweifinger-Bedienung in sein Portfolio auf, wie eine aktuelle Nokia-Präsentation zeigt:

Die für “irgendwann” 2008 angekündigte neue S60 Plattform soll weiterhin auch standardmäßig Sensoren (Licht, Neigung etc.) unterstützen und die Oberfläche kann durch neue grafische Effekte “aufgepimpt” werden. Es lebe die Effekthascherei.

Mehr (leider nur englische) Infos unter: www.nokia.com/A4136001?newsid=1160272

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Wir hatten ja nun schon öfters das Thema automatische Sensorsteuerung in mobilen Geräten, nun schlägt jedoch genau in diese Kerbe ein Artikel des MIT Journals Technology Review (TR).

In diesem wird der Hype um das iPhone (mit seinem diversen Sensoren) als Aufhänger genutzt, um ein Konzept des MIT Media Labs vorzustellen: ?Reality Mining?.
Schade, das dieses eigentlich rein wissenschaftliche Magazin so eine Hülle braucht, um ihre Ideen zu kommunizieren … Ok, kommen wir mal zur Kern der Sache:

?Reality Mining? ist im Grund nichts anderes, als das Sammeln von persönlichen Daten über diverse Sensoren und deren Analyse und Darstellung.

Mittelpunkt der Systeme ist neben der Positionsbestimmung durch GPS (oder notfalls Mobilfunk-Zelle) die Auswertung des Bewegungssensors. MIT-Wissenschaftler Nathan Eagle sieht das Potential insbesondere in Verbindung mit sozialen Netzen.

Anhand der Daten des Bewegungssensors kann relativ einfach erkannt werden, ob der Besitzer gerade Fahrrad fährt, sitz oder eine Treppe rauf geht usw. In Verbindung mit weiteren Sensoren (Barometer, Thermometer, Licht, Mikrofon etc.) könnte so ein genaues Tätigkeitsprofil erstellt werden. (Im übrigen ist das System so konzipiert, das über das Mikrofon nicht die Wörter gespeichert werden, sondern nur die Art des Gesprochenen. Also, Taktabstand, Lautstärke, Stimmung, …).

Laut TR, haben Intel-Forscher mit einem solchen System Erstsemestler an der University of Washington ausgestattet und konnten so die Entwicklung der sozialen Netzwerke innerhalb des Semesters ?beobachten?. Am MIT wurden dazu auch diverse Anwendungen entwickelt (die man im Web testen kann), mit der solche gesammelten Daten visualisieren werden können (die Projektseite dazu hier). Ein Beispiel davon ist zum Beispiel die Darstellung, wer wann mit wem in verkehrt hat:

Gruppen-Verhalten Visualisierung

Anhand der Art der Bewegungsdaten kann im übrigen auch immer ein individuelles Tätigkeitsprofil für jeden Nutzer erstellt werden, so das System automatisch mit der Zeit lernt, welche Bewegung z.B. ?essen? bedeuten . So lässt sich dann, beispielsweise ein automatisches Tagebuch generieren:

Tagebuch Visualisierung

Kling alles ein wenig beängstigend, nicht wahr? Ich seh? doch schon die Datenschützer die Klagen gegen solche Systeme tippen …
Aber es gibt auch überaus positiv Anwendungen. So könnte in der Altenpflege festgestellt werden ob der Patient regelmäßig ist oder ob dessen Status noch ?Ok? ist, was andernfalls eine Alarmierung auslösen würde.

Bleibt abzuwarten, was sich davon letztendlich durchsetzen wird und für was die iPhone-Sensoren wirklich eines Tages genutzt werden …

Im übrigen hatten wir im Dezember schon mal über ein ähnliches System vom MIT bereichtet, auf das ich gerne noch einmal hinweisen möchte: Real Time Rome

Der ganze (leider nur englische) Technology Review Artikel zum diesem Sensorik-Thema unter:
www.technologyreview.com/Infotech/18990/page1/

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Map Snapper

… zwei Forscher von der University of Southampton haben, zusammen mit den Forschern von Ordance Survey?s Research Labs, eine Möglichkeit erschaffen, mit der sich jeder mit einem ?normalen Handy? und einer ?normalen Landkarte? sich ein eigenes kleines Navigationssystem “zusammenbasteln” kann.

Grundlage des so genannten ?Map Snapper?-Systems ist allerdings ein Handy mit integrierter Kamera und Internetverbindung. Mit diesem kann man einfach einen Ausschnitt einer normalen, gedruckten Landkarte knipsen, dieser wird dann an einen zentralen Server gesandt, analysiert und man erhält umgehend eine digitale Karte inklusiver aller bekannten Points of Interest zurück.

Somit kann man zum Beispiel sofort ein Hotel, Restaurant oder Veranstaltung in der Nähe finden. Hat man sogar GPS im Telefon integriert könnte einem nun sogar der Weg dorthin berechnet werden. Andernfalls wäre eine Navigation mittels Cambridge Position System (CPS), also über eine ungenaue Bestimmung innerhalb des Mobilfunknetzes denkbar oder wie ich es vor kurzem gelesen habe (finde leider die Quelle nicht mehr), durch ein manuelles Bestätigungssystem. Sprich, nach dem man die Anweisung ausgeführt hat (z.B. ?An der nächsten Kreuzung rechts abbiegen?) bestätigt man diese und erhält diese nächste angesagt/angezeigt …

Weitere (leider nur englischsprachige) Infos unter:
www.newscientisttech.com/article/dn10416-phone…

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Im Februar hatten wir schon mal eine Lösung vorgestellt, wie auf einem Mini-Handydisplay durch eine Riesen-Karte/Bild etc. navigiert werden kann. Mit dem obigen Video fügen wir dem nun noch eine dritte Dimension zu.

Nach dem gleichen Prinzip, wie bei einer Augemented Reality Erkennung, kann so über die DataMatrix die Position bestimmt werden – nur das hier die Matrix zum Steuern benutzt wird. Ähnliches hat wir letztes Jahr (in einer nicht mobilen Variante) auch schon mal bei der Universität Halle gesehen (siehe unter Punkt 2.).

Geschaffen wurde das ganze übrigens von drei Franzosen im Rahmen des IPARLA Projekts an der Universität von Bordeaux.

Das ganze (leider nur englischsprachige) Paper gibt es unter:
http://iparla.labri.fr/publications/2005/HPG05/hachet_i3d.pdf

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Da bleibt keine Frage mehr offen:





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Gerrit und sein Blog unter praegnanz.de dürfte den meisten von euch wohl schon ein Begriff sein. Trotzdem an dieser Stelle noch mal ein Hinweis auf einen sehr guten Artikel im selbigen.

Vor einen paar Tagen veröffentlichte, unser etwas ins Abseits geratene, Browsersanbieter Opera die neueste Beta-Versionen seines ?Kleinsten? ? den ?Opera Mini 4?. Dieser auf Java basierende Browser wurde speziell für Mobiltelefone entwickelt. Das Besondere: Er stellt Webseiten in Ihrer Gesamtheit da und nicht wie oftmals bei anderen Lösungen, einfach alle Elemente untereinander.

Startet man den Browser wird automatisch ein Anfangspunkt gewählt der für sinnvoll gehalten wird. Mittels einer Zoomfunktionen kann dann die gesamte Webseite betrachtet werden … was ohne Touchscreen zuweilen eine ziemliche Herausforderung darstellt. Aber mehr zu den Vor- und Nachteilen in Gerrits Blog-Eintrag unter:

http://praegnanz.de/weblog/opera-mini-4-und-content-zooming

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Anfang April hatten wir schon einmal darüber geschrieben, das immer mehr Handys mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet werden. Letzte Woche war es mal wieder so weit und Sony Ericsson (SE) stellt sein neues Model W910i mit Bewegungssensor vor. Leider gibt es dazu noch kaum Material, wie dieses im Einsatz aussieht. Einzig in den letzten 15 Sekunden dieses Videos kann man eine gaaaanz kleine Ahnung davon bekommen:


Auf jeden Fall soll die Eingabe durch Handbewegungen (die SE “Shake Control” getauft hat) in erster Linie zum Steuern der Musikwiedergabe verwendet werden. Bei einer schnellen Rechtsbewegung springt man zum nächsten Titel. Nach Links dann entsprechend zurück. Schüttelt man das arme Handy, wird die Playlist neu gemischt.

Wer meint, das iPhone mit seinem Bewegungssensor lässt da grüßen, liegt nicht ganz richtig, den schon lange vor SE und Apple hatte bereits der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo sein FOMA D940i mit einem selbigen ausgestattet. Wir diese sich unter anderem auch für Spiele einsetzen lässt zeigt folgendes Video:



Auch Samsung hatte mit dem SGH-E760 diesen Sensor schon für sich entdeckt und auch für Spiele eingesetzt:


… bzw. für ganz andere Anwendungen:



Wie immer bleibt die Zukunft spannend und mit dem weiterem Einsatz von Sensoren können wir uns wohl noch auf viele interessante Steuerarten und Anwendungen freuen …

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Noch 22 Tage, dann erscheint das iPhone in den USA und das Fieber scheint für viele kaum noch auszuhalten zu sein. Klar, dass da viele versuchen mit auf den Erfolgszug zu springen. Während die Chinesen Apples Handy kurzerhand einfach komplett kopiert haben, versucht einer der größten PDA-Telefon-Hersteller Windows Mobile 6 im Duktus vom iPhone zu ?verkleiden?.


Das HTC Touch, vom selbigen taiwanesischen Hersteller, hat dafür eine Art Skin für Windows Mobile geschaffen, in dem aber auch neue Funktionen integriert sind. Als wichtigstes: Das Interface lässt sich, ohne Stift/Stylus, komplett per Fingergesten bedienen. HTC nutzt dafür eine eigene (und nach eigenen Angaben) patentierte Technik, namens TouchFLO. So bald man aber eine wenig tiefer in das System einsteigt, begrüßen einen wieder die guten alten Windows-Anwendungen (Outlook, Kalender etc.) ? zwar im chicen grau angepasst, aber die problemfreie(!) Fingergestenbedienung findet hier ein Ende. Siehe Video ab der 45 Sekunde – Scrollen geht noch wunderbar, aber wie ich auf den obigen “Fipsel-Reitern” etwas auwählen soll, wird nicht gezeigt:


Weitere HTC eigene Funktionen sind zum Beispiel ein Wetter-Widget. Ähnlichkeiten, insbesondere bei der Sonnendarstellung, mit der Funktion von Apple sind natürlich rein zufällig:

Wetter

Aber ich will ja gar nicht meckern, ich bin ja schon froh das sich überhaupt etwas in der Windows Mobile Welt tut. Konkurrenz belebt mal wieder das Geschäft …

Laut Medienberichten, will Ende Juni (in guter alter Tradition) O2 das HTC Touch unter der Produktreihe XDA in Deutschland auf den Markt bringen …

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SMS Interface

Nichts weltbewegendes, aber eine schöne kleine Idee für das SMS-Interface von Mobiltelefonen und PDAs:

Samsungs vor kurzem veröffentlichtes Patent (Mobile communication terminal and method of the same for outputting short message) beschreibt dazu eine Methode, bei dem der SMS-Eingang wie ein Chatfenster dargestellt wird. Dazu wird zum einen das Photo des Senders angezeigt und auch die eigenen Nachrichten, die an diese Nummer gesendet wurden.

Einfach aber effektiv. So lässt sich der SMS-Dialog visuell wesentlich besser nachvollziehen.

Was ich mir als Ergänzung noch vorstellen könnte, wäre eine stimmungsmäßige Anpassung des Photos. Da SMS-Nachrichten meist ja doch ziemlich kurz sind und der Inhalt zudem recht einfach gestrickt, wäre eine Textanalyse im Vergleich relativ einfach möglich ? Insofern könnte man dementsprechend auch einen sich dynamisch ändernden Avatar verwenden …
Mal sehen, wann diese Idee zum Patent angemeldet wird ;)

In diesem Sinne, WASA + sTn + bmdan

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Heute mal wieder etwas aus dem Bereich: Dinge, die das Leben leichter machen. Jedoch mit dem leichtem Beigeschmack, “Wer alles kann, kann nichts richtig”. Genau so ist es auch mit den folgenden Multifunktionsgeräten.

Oliver Blackwell hat ein optimales Gerät für alle Hausfrauen und -männer designed. Die ?WashDrylron? ist ein all-in-one Gerät, das nicht nur waschen, sondern auch trocknen und bügeln in einem kann. Alle Vorgänge finden in separaten Fächern statt und jedes Kleidungsstück hängt auf einem Bügel um Falten zu vermeiden. Allerdings wird diese Maschine bei Veröffentlichung nicht gerade billig sein (um die 1.500 Dollar), da sollte man schon sehr reinlich sein, damit diese sich amortisiert.

all-in-one

Ein all-in-one Gerät für die Familie ist die Frühstücksmaschine. Diese beinhaltet einen Toaster, eine Kaffeemaschine eine Herdplatte und einen Ofen. Damit erleichtert sie erheblich die Zubereitung des Frühstücks.

all-in-one

Quataris (Hong Kong) will einen 19-Zoll LCD Fernseher herausbringen, welcher mit einer modifizierten SUSE Linux Version funktioniert. Der “QuaNext”, wie der Fernseher auch genannt wird, hat einen Intel Prozessor mit einem Speicher bis zu 2 GB und eine Festplatte von gigantischen 220GB und ein CD / DVD Laufwerk. Was besonders wichtig ist, ist die Auflösung von 1,440 x 990 Px. Damit ist dieses Gerät ein DVD-Player, Computer und Fernseher in einem.

all-in-one

Ein weiteres Highlight ist das Multimedia-Bett von Ruf-Bett International GmbH & Co KG. Das Ruf-Cinema sieht futuristisch aus und besitzt einen Projektor, ein Display und DVD-Player. Damit kann man jetzt im Pyjama ins Kino gehen.

all-in-one

Ein etwas verrücktes Gerät ist das teilbare Handy ?Me-Mo?. Dieses Handy besteht aus verschiedenen Teilen, wie Tastatur, Display, Telefon, MP3-Player, GPS und Kamera. Alle Teile können über Knöpfe abgetrennt werden.

all-in-one

Letztendlich stellt sich die also die Frage, will ich einen Spezialisten oder jemanden, der alles “ganz gut” kann? Ich würde ja viel mehr für einfach Schnittstellen plädieren! Bei denen ich, ähnlich wie beim letzten Telefon, das System einfach modular erweitern kann. Insbesondere bei Haushaltsgeräte wäre das mal eine Innovation. Man stelle man sich zum Beispiel eine Waschmaschine vor, die kompatibel mit dem Trockner ist usw.

Quelle: techeblog.com

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Die immer stärkere Miniaturisierung in der Projektionstechnologie gibt uns schon jetzt einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. Denn dann werden Projektoren in Handys, PDAs oder gar Uhren integriert sein und es kann auf jede beliebige Oberfläche projiziert und interagiert werden. Im Klartext: Viele vollkommen neue Interfaces werden entstehen.

Einen kleinen Vorgeschmack davon zeigt schon das obige Video. Das von Xiang Cao und Ravin Balakrishnan am Fachbereich Computer Science der University of Toronto entstandene Konzept macht somit aus jedem realen Raum einen virtuellen 3D-Raum. Ähnlich wie mit einer Taschenlampe, kann man diesen Raum dann ausleuchten. Schwer vorstellbar? Das Video zeigt es besser, als ich es hier je beschreiben könnte ;)

Das komplette (leider nur englische) Paper und noch Links zu den anderen Arbeiten von Xiang Cao gibt?s unter:
www.cs.toronto.edu/~caox/research.htm

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Das nenne ich mal einen alternativen KOPFhörer! Das bisher nur als Prototyp verfügbare Headset ?Sound Leaf? vom Japanischen Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo zeigt eine neue Art Töne wahrzunehmen ? nämlich über die Knochen!

Das kabellose Headset brauch dazu nur an die Schädelknochen gehalten werden (also zum Beispiel wie im Video an die Stirn oder neben(!) dem Ohr) und schon wird der Ton über die Vibrationen zu den Hörnerven übertragen. Also ideal für Menschen mit Hörproblemen oder in lauten Umgebungen bzw. wo Schallschutz getragen werden muss.

Tolles Produkt und schöne einfache Umsetzung.

Mehr Infos auf der (leider nur englischen) Seite von NTT DoCoMo:
www.nttdocomo.com/features/diverse_needs/soundleaf.html

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Mobile Phone 2020

Wir haben hier ja schon so viele Mobiltelefonkonzepte vorgestellt – heute mal andersrum. Eure Ideen sind gefragt!

Das Mobile Life Centre an der Stockholm University in Schweden bitte um Einsendungen für den Ideen wie Thema: Wie Mobiltelefon im Jahr 2020 verwendet werden und vor allem wofür. Gewünscht ist eine Beschreibung wie von maximal 2000 Wörtern, inklusiver einer Kurzzusammenfassung, plus eine visuelle Aufbereitung.

Der Gewinn klingt super. Als Gewinner wird man dann zunächst für drei Monate bei Sony Ericsson in Lund angestellt und danach für drei Monate im Mobile Life Center in Kista (alles natürlich in Schweden) und das eingereichte Projekt zu verwirklichen!

Einsendeschluss ist der 31. Mai 2007
Der Gewinner wird am 30. August 2007 bekannt gegeben.

Mehr zum (leider nur englischen) Wettbewerb unter:
www.mobile-life.org/mobile2020/

PS. Im übrigen wird man bei Sony Ericsson unter der Anleitung von Kristoffer Åberg, der vielleicht einigen von euch ein Begriff sein wird. Falls nicht, hier mal eine Auszug aus seinen patentierten Erfindungen:
http://v3.espacenet.com/…

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PDA mit herausnehmbaren Mobiltelefon

Genau das habe ich mir schon lange gewünscht. Tagsüber brauche ich meinen dicken PDA wirklich und die Größe macht ja auch wirklich Sinn. Ich kann mir nicht vorstellen, auf einem noch kleinerem Gerät eMails zu tippern, etwas auf Webseiten zu suchen oder gar eine Navigationssoftware zu nutzen.
Aber abends beginnt dann das Dilemma. Auch beim Kino-, Restaurantbesuch usw. muss ich meine kleine Telefonzelle mitschleppend. Ätzend.

Für mich und alle denn es ähnlich geht ist Rettung in Sicht. Vor kurzem wurde von dem Kalifornier Jay G. Parikh ein Patent veröffentlich, das ein PDA mit einem aus dem Rückteil herausnehmbaren Handy beschreibt.

Der Service bleibt ? die Größe schrumpft. Das Mobilteil hat eine weitere Batterie die über das PDA-Schnittstelle mit aufgeladen wird (Finde ich im übrigen auch super, da ich den Fall schon öfters hatte: der PDA ist “leergespielt” und jetzt ist man nicht mal mehr erreichbar :( ) und das Telefonbuch hat die selben Einträge, wie über die PDA-Oberfläche – so wie es sein sollte.

Da freue ich mich doch schon auf das erste Serienmodell.

Zum (leider nur englischsprachigen) Patent geht es unter:
www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?wo=2007005821

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Jeder kennt das Problem. Man sitzt draußen im herrlichen Sonnenschein und plötzlich klingelt das Handy. Eine SMS. Nur leider kann man auf dem Display auf Grund der Sonne gar nix erkennen. Also suchst du dir ein schattiges Plätzchen, kannst die Sonne gar nicht mehr genießen und versuchst die SMS zu entschlüsseln. Damit ist jetzt Schluss!

Nokia N70 Sony Ericsson W810i

Ein paar intelligente Lösungen gibt es bereits. Handys wie das Sony Ericssons W810i oder das Nokias N70 verfügen schon über einen automatischen Lichtsensor. Bei dieser Technik handelt es sich jedoch um externe Bauteile, die seitlich des Displays eingesetzt werden. Sie sind nicht wie ein Sensor integriert und benötigen dadurch zusätzliche Technik.

Samsung Lichtsensor

Samsung hat da in Sachen Usability nachgelegt und auf dem Mobile Solution Forum in Taipeh ein neues Display präsentiert. Die Lösung des Problems ist ein 2,1 Zoll LC-Display mit einem integrierten Helligkeits-Lichtsensor. Dieser Sensor passt sich automatisch der Helligkeit der Umgebung an und steigert somit enorm die Lesbarkeit. Das Display hat eine Auflösung von 320×240 Pixeln. Der Sensor selbst, ist eine dünne Schicht im Display und ist gerade mal einen Millimeter groß. Die Signalspannung wird in Abhängigkeit vom Umgebungslicht ermittelt und im Display Driver IC verarbeitet. LEDs realisieren die Hintergrundbeleuchtung.

Das Display lässt sich sowohl bei Handys, bei PDAs und anderen mobilen Wieder-gabegeräten einsetzen. Zu der verbesserten Usability soll das Display einen um 20-30 Prozent niedrigeren Energieverbrauch haben als vergleichbare Anzeigegeräte.

In der zweiten Jahreshälfte 2007 soll das neue LCD in Produktion gehen. Fast zeitgleich mit dem neuen iPhone von Apple. Denn bereits im Januar 2007 hat Steve Jobs in San Francisco auf der Macworld 2007 das neue iPhone von Apple mit einer ähnlichen Funktion vorgestellt. Bedient wird dieses Handy fast ausschließlich über ein berührungsempfindliches Display, welches ebenfalls eine Auflösung von 320×240 Pixeln hat. Zusätzliche Sensoren erkennen automatisch in welchem Winkel das Handy gehalten wird und passen den Bildschirm daraufhin an. Ein weiteres Highlight dieser Nutzerführung ist ein Sensor, der die Entfernung des Handys zum Ohr misst und dementsprechend das Display an oder ausschaltet. Somit werden unbeabsichtigte Berührungen des Touchsrceens vermieden und zum anderen spart das Energie. Die Veröffentlichung des iPhones ist für Juni 2007 geplant.

Apple iPhone

Alles in allem ist das mal wieder eine nützliche Erfindung, bei der die Frage nach, ?Wer hat es erfunden?? für den Nutzer kaum noch eine Rolle spielt.

Weitere Information:
www.apple.com/iphone/
www.nokia.de/de….
www.sonyericsson.com/….
www.golem.de/….
www.pcwelt.de/news/handy_pda….

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Nokia Patent Drehtastatur

Und noch eine clevere Lösung zum Thema “Wie kriege ich so viele Tasten auf mein kleines Telefon”. Diesmal aus dem Hause Nokia.

Wir hatten ja gerade in letzter Zeit des öfteren Konzepte vorgestellt, die dafür interessante neue Lösungen zeigen. So zum Beispiel Nalu sowie das Samsung SCH-U740 und Ultra Smart F520.

Letzte Woche wurde nun ein Patent von Nokia veröffentlicht, das wiederum einen neuen Ansatz zeigt. Das Besondere: es gibt keine Doppelbelegung, da der Ziffernblock weiter eigenständig bleibt und “einfach” nur in Ausrichtung der Tastatur gedreht wird.

Abgesehen von dem ganzen Gedrehe und Geschiebe (wieder eine zusätzliche Bewegung mehr) finde ich das sehr gut gelöst.
Das ganze Patent gibt es übrigens (leider nur in englisch) zum nachlesen/sehen unter: http://appft1.uspto.gov/…

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Video-Link: www.youtube.com

Alle PDA-Besitzer unter euch kennen das Problem nur all zu gut. So bald es darum geht durch größere Datenmengen zu navigieren, bricht man nicht nur fast den kleinen Stift, sondern selber ab. Gerade bei Windows Mobile ist die Verwandtschaft zum großen Desktop-Rechner-OS noch sehr zu spüren. Obwohl doch die Navigationsanforderungen und Eingabearten völlig unterschiedlich sind.

Das scheint man im Hause Microsoft nun auch langsam erkannt zu haben, denn von dem Microsoft Research nahe stehenden Unternehmen ZenZui wurde just diese Tage eine Applikation vorgestellt, mit dem man sehr wohl ganz einfach durch Daten navigieren kann.

“Stop Surfing. Start Zooming” so der Webespruch von ZenZui und das beschreibt das Prinzip schon sehr gut. Aber bevor ich im folgenden kompliziert versuche die Funktionsweise zu beschreiben ? ihr kennt das ja schon: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Insofern sei auf das obige Video verwiesen.

Vorrangig wurde dieses System zum parallelen Navigieren durch Websites geschaffen, die sich somit dynamisch nachladen können, aber es könnte ebenso universell für alle Daten verwendet werden. Ich könnte mir selbst eine komplette Betriebssystem-Oberfläche in dieser Art vorstellen, in der so (mit einem Daumen) zwischen allen Applikationen gewechselt werden kann.

Mehr Infos zum Produkt gibt es auf der (leider nur englischen) Webseite:
www.zenzui.com

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Video-Link: www.youtube.com

Letzte Woche hatte ich ja auf ein paar Handyneuvorstellung von der 3GSM hingewiesen. Da wir mit unserer Partneragentur gerade selber an einem Handy werkeln, ist der Martin die ganze Zeit auf Recherche und hat mich auf eine weitere Neuheit aufmerksam gemacht, die mir bisher völlig entgangen war. Aber noch ist es ja nicht zu spät.

Das besondere an dem Samsung Ultra Smart F520 ist die Schiebemöglichkeit in zwei Achsen. (siehe Video oben) Somit kann ich für den normalen Telefonbetrieb den kleinen Ziffernblock nutzen und für eMail, SMS und den ganzen Business-Kram die “große” QWERTY-Tastatur. Ohne aufwendige Drehmechanismen super gelöst, wie ich finde.
Wenn man wirklich etwas meckern möchte, dann höchsten über die durch den Mechanismus bedingte kleine Tastengröße. Aber als weiteren Pluspunkt habe ich zudem ja noch den 480 x 272 Pixel großen Touchscreen.

So, und wenn ich jetzt wieder an den Bericht von letzter Woche zurückdenke und an die Oberfläche vom Nokia N77 und das mit diesem Samsung vergleiche …

Samsung vs. Nokia

… einfach kommentarlos.

Weitere Bilder vom Samsung Ultra Smart F520 unter:
www.engadget.com/photos/samsungs-ultra-smart-f520…

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gq.com Handy-Galerie

Ja, tatsächlich die aktuelle Onlineausgabe der GQ bietet uns einen sehr schönen Überblick über die auf der 3GSM vorgestellten Handykonzepte. Genau so wie wir Designer es mögen, ohne viele Worte, dafür mit vielen Bildern ;)

In der Tat verbergen sich in der Galerie auch einige richtige “Schmankerln”. So zum Beispiel die von Asus in Auftrag gegebene Studie ?Aura?, dessen Verwirklichung noch sehr fraglich ist.
Anders sieht es da mit den anderen Prototypen aus. So zum Beispiel das Samsung Ultra Smart F700, welches wohl eine würdige iPhone-Alternative werden könnte. Ebenso interessant das schwedischen “Neonode N2″. Sofern sich das von den Bildern ableiten lässt, haben beide auch sehr reduzierte und visuell ansprechende grafische Oberflächen.

Augenkrebsverdächtig dagegen das GUI vom Nokia N77. Mal abgesehen von dem fragwürdigen Farbkonzept, ist besonders das “Office Icon” eklatant ? und das nicht im positiven Sinne. Ich hoffe, die lassen das noch mal einen Interface Designer ran.

Alles in allem, aber ein schöner Überblick, was uns in diesem bzw. nächsten Jahr noch so erwartet. Insbesondere durch das iPhone-Fiber merkt man schon, dass hochwertigere Oberflächen und Bedienungen immer mehr in den Mittelpunkt rücken …

Übrigens, auch einen Blick wert, die Seite des Designstudios vom “Aura”:
www.egystudio.eu

Und direkt noch weitere Bilder vom Asus-Konzept unter:
www.egystudio.eu/wg_aura/index.htm

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Wir kommen einfach nicht weg vom Thema Mobiltelefon. Kein Wunder, ist es doch eines der Geräte mit dem höchsten Anspruch in punkto durchdachte Interface-Gestaltung.

Gestern hatte ich ja “Nalu” vorgestellt, ein Konzept, welches drei komplett unterschiedliche Eingabemöglichkeiten in einem Handy vereint. Dazu musste man mittels einer Doppelschanierlösung zwischen den einzelnen Funktionen und Interfaces “blättern”.

Kein Konzept, sondern ein “richtiges Mobiltelefon” bringt in Kürze Samsung auf dem Markt und versucht auch hier meheren Bediensituationen gerecht zu werden. Allerdings nicht durch einen Wechsel der Oberfläche, sondern durch eine Art “Zwitterlösung”. Samsungs SCH-U740 hat dafür eine Doppeltastatur geschaffen, die sich aus zwei Perspektiven bedienen lässt (siehe Bild oben).
In Vertikaler Halte- und Blickrichtung steht eine normaler Ziffernblock im Vordergrund und in horizontaler eine normale QWERTY-Tastatur. Analog dazu kann das Display in beide Achsen gedreht werden, so dass man einmal ein normales Clamshell-Handy hat oder alternativ ein “Micro-Notebook”.

Mehr Infos unter:
www.engadgetmobile.com/2007/01/19/samsung-u740-in-its-natural-habitat/

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Video-Link: www.youtube.com

Nalu setzt am kritischen Punkt fast jeden Mobiltelefons an, nämlich an der Größe und Art der Benutzerschnittstelle. Zum Telefonieren wird nur ein Ziffernblock benötig, zum SMS und eMail-Schreiben wiederum eine möglichst große Standardtatstatur und für den MediaPlayer dagegen ein Scrollrad. Kurzum, man braucht eine “eierlegende Wollmilchsau”.

Nalu versucht alle drei Interfaces anzubieten. Mittels eines Doppelschaniers kann das Telefon je nach benötigtet Funktion aufgeklappt werden. Weiteres dazu oben im Video.

Mehr Infos zum Projekt unter: droppingmadscience.blogspot.com

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Video-Link: www.youtube.com

Gerade gestern hatten wir ja das Thema 3D-Desktopoberflächen. Das dieses Szenario auch bald ein Thema für die Betriebssysteme auf Mobiltelefonen ist, zeigte NVIDIA sehr eindrücklich, auf der gerade zurückliegenden 3GSM.

Im obigen Video kann man da schon einen kleinen Eindruck gewinnen, was das in Zukunft für die Nutzer bedeutet. Ok, schicke Effekthascherei hin oder her – Fakt ist, das viele Sachen auch wirklich einen Mehrwert bieten. Im Video würde sich das am besten an der Fotoübersicht und die Vergrößerung einzelner Objekte begründen lassen. Das sollte man ähnlich bewerten, wie die Vergrößerungsfunktion beim Dock von Apples Mac, welche Anfangs auch oft nur als Effekthascherei belächelt wurde, jedoch auf den zweiten Blick sehr nützlich ist.

Die Bedeutung für uns Interfacler ist auch klar. Wir können uns aus dem Baukasten der immer größer werden grafischen Möglichkeiten scheinbar unbedarft “bedienen”. Und genau das sind wir schon beim eigentlichen springenden Punkt: Die Bedienung. Mobiltelefone werden immer ihre Größe behalten. Im Gegenteil, sie könnten ja schon heute wesentlich(!) kleiner gebaut werden. Allerdings haben wir es ja bisher noch nicht geschafft, auch unsere Hände analog dazu zu verkleinern. Insofern bleibt uns immer eine mindestens einzuhaltende physische Bedieninterface- und Haltegröße vordiktiert, in der wir diese ganzen neuen Funktionen handelbar machen müssen. Somit kann ein Fazit nur lauten: Trotz aller tollen technischen Möglichkeiten sollte, an erster Stelle der Überlegung immer der Nutzer stehen und sein Mehrwert durch eine einfachere Interaktion.

In Kürze gibt es dazu übrigens noch mal ein extra Posting “Größe vs. Bedienbarkeit”, dann mehr dazu.

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Video-Link: www.youtube.com

Wer schon mal ein größeres Bild, Karte oder Internetseite auf seinem Handy oder PDA betrachtet hat, kennt dieses Problem nur zu gut. Über ständiges Klicken auf das Steuerkreuz/Pfeiltasten etc. oder umständliches Schieben der winzigen Scrollbalken mit dem Stift auf dem Touchscreen oder im Idealfall (allerdings auch nur im seltensten Fall) über direkte Steuerung mit dem Finger (wobei man ständig “Nachsetzen” muss) kann man mit viel Geduld die Informationen freilegen.
Bedeutend eleganter ist da eine Lösung, die ich bei YouTube gefunden habe: Hierbei wird das zu scrollende Bild über die integrierte Kamera mit dem realen Hintergrund verbunden. Bewegt man nun das Handy vor dem Hintergrund, bewegt sich synchron auch das Bild dazu. Zu kompliziert beschrieben? Im Video wird das in 10 Sekunden klar, was ich meine …

Leider ist über den Hersteller dieses Programms nichts in Erfahrung zu bringen gewesen. Sicher ist ist einzig, das diese Lösung aus Südkorea stammt. In wieweit jedoch der im Video zu sehende Mobiltelefonhersteller Anycall (die südkoreanische Marke von Samsung) dabei involviert ist, bleibt unbekannt. Vielleicht weißt da ja jemand mehr … ich freue mich jedenfalls auf eure Kommentare

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Video-Link: www.youtube.com

Ende November 2006 präsentierte Nokia auf seiner World Conference in Amsterdam spannende Filme, die uns einen Einblick in deren Vorstellung von zukünftigen Mobiltelefonen und deren Benutzung geben.

Insbesondere eine einfache Datenübertragung, Geotagging, Interaktion mit anderen Geräten und mehr multimediale Funktionen bzw. deren Zusammenführung stehen dabei im Mittelpunkt.
Ein weiterer Schwerpunkt: Einfachere Interfaces. Angefangen von intuitiverer Bedienung, über einfacheren Datenaustausch bis hin zur unkomplizierten Kollaboration. Aber wie immer: Ein Bild sagt mehr als Tausend Wort. Insofern, einfach die Videos anschauen uns inspirieren lassen.


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Im übrigen gibt es auch mehrere (leider nur englische) Webcasts von der Konferenz unter:
www.nokia.com/A4273041 (am Seitenende bitte mit “I agree” bestätigen)

Besonders empfehlenswert der Vortrag “Technology Trends” von Tero Ojanper (Nokias Executive Vice President, Chief Technology Officer) – Direkteinstieg dazu hier

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Datalogger

Wenigstens eine gute Nachricht in diesen Tagen von unserem insolventen Handyhersteller. Das Designkonzept “The Black Box” erhielt den iF Design Award in China. Wenn man sich die obigen Bilder anschaut, auch durchaus begründet. Wenn Sie dieses Modell produzieren würden, wären die Existenzängste wohl vorüber …

Auf jeden Fall hat diesen Konzept einen interessanten Ansatz, nämlich eine glatte aber berührungs- bzw. wärmeempfindliche Oberfläche, die wahlweise verschiedene grafische Interfaces darstellen kann. (Über selbiges, für ein Mobiltelefon zu verwenden, sprachen wir im übrigen auch in den letzten Wochen in unserer Agentur – tja, manche Sachen liegen einfach in der Luft). Jedenfalls können somit wesentlich komfortabler die unterschiedlichen Anwendung (Telefonieren, Nachrichten, Musik etc.) gesteuert werden.

Schon Anfang des Jahres stellt BenQ-Siemens ein Konzept namens “Ruby” vor, das diese grundsätzliche Funktionsweise beinhaltete.

Na, mich würde es jedenfalls SEHR freuen, wenn wir hier in Deutschland wenigsten einen Handy-Hersteller behalten würden.

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Ach was freu’ ich mich auf die Zukunft. Fliegende Autos, weltweiter Frieden, ein konstantes Klima und virtuelles Tischtennis. Na ja, zumindest das mit dem Tennis wird klappen.

Schaut man sich das obige Demonstrationsvideo des Human Interface Technology Laboratory der University of Canterbury Neuseeland an, sind wir doch auf einem guten Weg in die für jederman zugängliche “augmentierte” Welt. Man bedenke das die dortigen Applikationen auf einem normalen Mobiltelefon mit der heutigen Rechnerleistung laufen. Ich denke, in ein paar Jahren wird es da unzählige massenmarktkompatible Anwendungen geben.

Auf der Webseite der Uni gibt es noch eine ausführliche Beschreibungen und Demos zu dutzender anderer Projekte, die sich mehr oder minder mit Augmented Reality und deren Möglichkeiten befassen.

Auf jeden Fall einen Blick wert:www.hitlabnz.org

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Graphic language for touch

Auf der sehr empfehlenswerten Seite von Timo Arnall findet man einen sehr schönen Icon-Satz für die Interaction zwischen Mobiltelefonen mit RFID oder NFC. Davon haben wirklich eine ganze Menge die Qualität sich als Standard etablieren zu können bzw. sind schon auf dem besten Wege dazu. Auch wenn der Gestalter keinen Anspruch erhebt ein “definitives System” geschaffen zu haben.

Für Arnall stand in erster Linie die spannende Frage im Vordergrund “Wie kann man ein Objekt darstellen, das eine digitale Funktion, Information oder Geschichte außerhalb seines physischen Erscheinungsbildes hat?”. Ich bin mir sicher, ähnliche Fragestellung werden in Zukunft einer immer größere Bedeutung haben. Man denke da nur an solche Möglichkeiten, wie es das MouseField bietet.

Veröffentlicht wurden die Icons unter der “Creative Commons Attribution 2.5 License” und dürfen so unter bestimmten Bedingungen verwendet werden.

Mehr Infos, einen Download und Anwendungsbeispiele unter:
www.elasticspace.com

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Siemens mobile PenPhone

In unserer losen Reihe mit Rückblicken auf “alte” Konzepte (obwohl man bei 2004 ja nicht wirklich von der weiten Vergangenheit sprechen kann), möchte ich heute kurz das Siemens PenPhone vorstellen.

Wie ich feststellen musst, ist dieses vielen doch eher unbekannt. Da ich 2004 gerade ein Mobiltelefon konzipierte, ist mir diese Cebit-Vorstellung natürlich noch in sehr guter Erinnerung. (Soweit ich weiss, wurde das Konzept sogar schon auf der Cebit 2002 inoffiziell vorgestellt)

Nicht nur die Form ist das besondere an diesem Gerät, sondern auch der fehlende Ziffernblock. Um einen Anruf zu tätigen, wird die Telefonnummer auf eine beliebige Unterlage geschrieben. Hat der Stift die Ziffern erkannt, startet man den Anruf. Auch kurze Textmeldungen können so direkt mit dem PenPhone verfasst werden. Alternativ lässt sich das Telefon über die eingebaute Spracherkennung bedienen.

Die Ziffernerkennung funktioniert quasi auf jeder beliebigen (glatten) Oberfläche. Sobald man mit der Spitze den Untergrund berührt, aktiviert sich die Funktion und eine winzige Infrarotkamera nimmt mehrere hundert Bilder pro Sekunde als Pixelmuster auf, um so die die geschrieben Zahlen oder Buchstaben zu erkennen.

Weitere Hintergrundinformationen und Spezifikationen gibt es hier: www.golem.de

Tja, und auch dieses Konzept endet traurig. Wie ja bekannt ist, wurde die Siemens mobile Ende 2005 durch BenQ übernommen, was die weitestgehende Einstellung der Entwicklung in Deutschland zu Folge hatte. Wieder mal sehr schade.

Ich bin allerdings fest davon überzeugt, das dieses Konzept eine Renaissance erleben wird, da es insbesondere für die SMS-Tip-Hasser eine sehr gute Alternative darstellt.

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Ja, auch in dieser Woche haben wir mal wieder einen kleinen Ausblick in die Zukunft. Keine neue Idee, aber ein neues Aussehen: Das Mobiltelefon ohne Tasten. Entwickelt wurde dieses Konzept von der kalifornischen Firma Synaptics und dem deutschen Designerstudio Pilotfish.
Der wirklich interessante Ansatz ist aber die dahinter stehende Philosophie. Diese geht nämlich nicht mehr von einer applikationsorientierten Benutzung aus, sondern rein nach den Aktivitäten.
Das heißt, ich starte nicht mehr die Telefon-, Musik- oder SMS-Funktion in einzelnen Fenstern oder Wechsel dazwischen, sondern alles läuft vereint und vernetzt parallel. Insofern orientiert sich die Software und Bedienung nicht an Funktionen, sondern an “tätigkeitsbasierenden Erfahrungen”.

Mehr Infos unter: www.synaptics.com/onyx/

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Medium: www.youtube.com

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Nokia arbeitet seit einiger Zeit mit dem Londoner Central Saint Martins (CSM) College of Art and Design zusammen.
Innerhalb von sechs Monaten erarbeiteten dort 25 angehende Industriedesigner neue Konzepte für die Mobiltelefone der 5. Generation. Also etwa für das Jahr 2015. Entstanden sind hochspannende Design- und Bedienkonzepte, die in der Tat zukunftsweisend sein könnten. Im obigen Beispiel erläutert Designstudent, Daniel Meyer, sein Modell.

Weitere Studien können unter folgender Adresse bestaunt werden:
www.dexigner.com

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Das Augmented Reality nicht nur was für industrielle Anwendungen, wie bei Airbus oder BMW ist, beweißt die interaktive Aufbauanleitung des Mixed Reality Lab Singapore. In Verbindung mit den Entwicklungen Augmented Reality auch über Handhelds/Mobiltelefone zu realisieren (wie am Beispiel an der TU Graz), dürfte sich die Frage “… und wofür sind eigentlich diese Schrauben?” erübrigt haben.

IKEA Aufbauanleitung vom Mixed Reality Lab

Mixed Reality Lab, Singapore

Handheld Augmented Reality

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