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34 Jahre nach dem ersten gelben Post-it gibt es nun die „Version 2.0“ … also genau genommen „nur“ eine digitale Erweiterung für die altehrwürdigen Klebezettel.

Mit dem Projekt „Quickies“ hat die „Ambient Intelligence Group“ des MIT Media Laboratory dazu eine Möglichkeit geschaffen, das der handschriftlich geschrieben Text gleich automatisch digitalisiert und ausgewertet wird. Also Termine werden als Termin erkannt und in den Kalender eingefügt, Aufgaben in die Aufgabenliste und so weiter. Ebsenso an wenn sich das Post-it richtet … Mehr dazu im Video:



Besonders herausragend finde ich die Kombination mit RFID-Tags, so dass ich meine Post-its auch überall wiederfinde oder sie gar selber, z.B. beim Vorbeigehen mit einem entsprechenden Endgerät, nach Aufmerksamkeit schreien …

Mehr dazu auf der (leider nur englischen) Projektseite des MIT:
http://ambient.media.mit.edu/projects.php?action=details&id=16

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Ein wenig neidisch bin ich ja schon auf die heutigen ?Kiddies? die so wunderbar interaktiv mit physikalischen Prozessen umher experimentieren können, wie im obigen Video. Wenn ich da im Vergleich so an mein Tafelwerk denke …

Aber zurück zu Thema. Das Spiel im Video nennt sich Crayon Physics Deluxe und wurde für Tablet PCs bzw. auf jeden Fall für Stift-Bedienung konzipiert. Ziel ist es, mit einen Ball einen Stern zu berühren. Um dieses Ziel zu erreichen kann man wirklich ALLES an Formen zeichnen, was einem in den Sinn kommt. Man kann die Formen wiederum kombinieren und so weiter … alles aber nach den Gesetzen der Schwerkraft, Rotation, Kinetik etc.

Bisher handelt sich leider nur um einen Software-Prototypen, aber auf der Webseite zum Projekt kann man sich registrieren lassen und erhält eine eMail sobald das Spiel verfügbar ist.

Zur Projektseite: www.kloonigames.com/crayon/

Im übrigen ist das wiedermal ein sehr schönes Beispiel, wie Systeme aus der Forschung (siehe unseren Beitrag über ein MIT-Projekt) in den Massenmarkt überführt werden können.

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Schon seit den ersten Tagen des Computers, war es der Wunsch des Menschen, mit diesem auf einem für ihn natürlichen Weg zu interagieren: Über Sprache und Gesten und nicht über Tasten und Zeigeinstrumente.

Einer der ersten Prototypen, in dem Sprache und Gesten kombiniert wurden, ist das Put-That-There System vom MIT, welches Ende der 70ziger Jahre konzipiert wurde. Die beiden ?Väter?, Dick Bolt und Chris Schmandt, bauten dafür ein wandgroßes Displays, vor dem der Nutzer in einem Sessel* Platz nehmen konnte (siehe Video). Per Handgeste konnte dieser dann auf eine Stelle an der Wand zeigen und mit einem Sprachkommando dort ein virtuelles Objekte erstellt oder verschieben usw.

Im Video sieht man auch sehr schön die Herausforderung, die auch noch bei den heutigen Spracherkennungsystemen die größte Rolle spielt: Das Verstehen von natürlich aufgebauter Sprache. Zur Verwendung des Put-That-There Systems musste sich an ein bestimmtes Vokabular und Satzbau gehalten werden. Zudem erfolgte die Spracherkennung und Gestensteuerung nicht synchron zu einander, sondern jeweils nach einander.

Wenn man aber bedenkt, dass dieses System schon über ein viertel Jahrhundert alt ist (und mit den damalig zur Verfügung stehenden Rechner und grafischen Systeme realisiert wurde), dann kann man nur den Hut vor dieser großen Leistung ziehen!

Übrigens, das Video sollte man sich auf jeden Fall bis zum Ende ansehen. An Chris Schmandts ?Oh, Shit?, kann man sehr schön sehen, worin auch noch heute die meisten Probleme liegen …

Das (leider nur englische) Paper zum Projekt gibt?s unter:
www.media.mit.edu/speech/papers/…

* Glückwunsch zum guten Geschmack des MITs: Was sonst, wenn nicht ein Lounge Chair von Charles und Ray Eames

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Cheiro

Die Projektidee finde ich echt klasse, auch wenn die Umsetzung sich noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Aber beginnen wir am Anfang.

Auch in Zeiten bester Qualität beim Videotelefonieren, bleibt nach dem gesprochenem Wort, die populärste Unterhaltungsform nach wie vor die reine Text-Kommunikation.
Was dabei allerdings völlig auf der Strecke bleibt, sind die ganzen Signale, die wir während einer “normalen Unterhaltung” mitsenden. Angefangen vom Gesichtsausdruck über die Intonation bis hin zu den Handgesten. Mir ist es leider schon öfters passiert, das meine eMails völlig missverstanden wurden. Dabei bin ich doch ein von Grund auf freundlicher Mensch ;)

“Cheiro” könnte mir genau an dieser Stelle helfen ? zumindest beim Chatten. Ziel dieses Projektes ist dem Text “mehr Charakter” zu geben, um somit auch die Stimmungen zu vermitteln.

Dafür hat sich Francis Lam, vom MIT Media Lab, mehre Möglichkeiten zur Echtzeit-Text-Manipulation einfallen lassen. Eine Übersicht davon findet man dazu auf folgender Seite:

Cheiro

Viel besser ist es aber, das ganze gleich mal am Prototypen auszuprobieren. Die gibt es unter “Design Process” auf der Projekteseite:

web.media.mit.edu/~francis/projects/cheiro/

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Video-Link: www.youtube.com

Mal wieder etwas aus unserer losen “Rückblick”-Reihe. Und wieder mal ist es einmal mehr das MIT, das uns schon 1983 zeigte, wie dreidimensional mit Computern interagiert werden kann.

Das Projekt “Stereoscopic Workspace” der MIT Architecture Machine Group verwendete schon damals ein 3D Display und eine 3D-Eingabemöglichkeit. Es standen verschiedene Applikationen zur Verfügung. So zum Beispiel dreidimensionales Zeichnen oder Modellieren. Aber was noch viel beachtenswerter ist, schon damals hatten die Wissenschaftler eine einfache Handgestenerkennung als Interface geschaffen und darüber hinaus konnte man mittels Handbewegungen synchron einen virtuellen dreidimensionalen Roboter steuern.

Wie gesagt, das ganze ist fast ein viertel Jahrhundert alt.

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Video-Link: www.youtube.com

Welche Entwicklungsgeschwindigkeit Technologie und die damit verbunden Interfaces haben, lassen sich immer am besten von Rückblicken erahnen. Schauen wir nur mal 15 Jahre zurück, auf eines der ersten Navigationssysteme, dann wird diese mehr als deutlich.

Mal abgesehen, das der gesamte Kofferraum damit gefüllt war, fällt im Vergleich zu aktuellen Systemen insbesondere die unglaublich fortentwickelte Sprachausgabe auf. Aber auch die graphische Darstellung hat einen Quantensprung gemacht. Sehen wir 1990 noch einen sehr abstrakte einfarbige Karte, so haben wir doch heute farbige 3D-Darstellung, mehre Stimmen zu Auswahl usw. usw.

Hier mal Online-Demo/Präsentation des Navigationssystems von Falk: navigation.falk.de/navigation/de/demo/

Das englische Paper zum MIT Navi von 1990 unter media.mit.edu/…

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Ok, dann mach ich mal die Sterotypen-Schublade wieder zu: Ich kenne mindestens genauso viel Frauen, die auch nicht gerne kochen, wie Männer. Da dieses Konzept allerdings von drei Männern des MIT stammt, lass ich das einfach mal so im Raum stehen …

Aber warum geht es überhaupt? Kurz gesagt: die gesamte Küche ist unser Assistent. In diesem

Video (avi | 39 MB)

wird das wunderbar deutlich, am Beispiel einer solch simplen Aufgabe wir “ein Ei kochen”. Nach dem ich meiner Küche gesagt habe, was ich kochen möchte (über virtuelle, projizierte Buttons kann ich ein Rezept auswählen) werde ich Schritt für Schritt durch die Küche geleitet. Sprich, ich bekomme die Anweisung und dann leuchtet beispielsweise die Schublade in der der Topf steht, der Herd sagt mir wann die Garzeit erreicht ist usw. (näheres im Video und vor allem auf der Webseite).

Besonders cool, pardon, nützlich finde ich mal wieder diese kleinen intelligenten Dinge. Also das der Wasserhahn entsprechend seiner Temperatur leuchtet oder das die Innenansicht des Kühlschranks außen projiziert wird.

Zur Website des Konzepts: http://web.media.mit.edu/~jackylee/kitchen.htm

PS. Und nicht vergessen:
Heute zum Allee Center (Ernst-Reuter-Allee 11) in Magdeburg kommen!
(Siehe Eintrag von gestern)

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Tangible Query Interface

Das MIT präsentiert uns mal wieder ein innovatives Interface, quasi “zum Eigenbau”. In diesem Fall sagt das Video auf der Seite auch mal wieder bedeutend mehr, als jede Beschreibung. So viel aber vorweg: Das Projekt dient dazu, Zusammenhänge durch physisch existente und verwendbare Parameter erfahrbar zu machen. So gibt es verschieden einsetzbare “Parameter-Drehknöpfe” oder “echte UND/ODER-Operatoren”.

Zu den Videos: http://tangible.media.mit.edu/projects/tqi/

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Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Das vom Media Lab Europe geschaffene Interface “Passages” zeigt einen neuen Weg der Interaktion, zwischen zwei (beispielsweise nur per Internet verbundenen) Orten. Die Besonderheit besteht darin, das die Personen sich gegenseitig durch eine Art Schattenwand sehen und mit projizierten Objekten interagieren können. Aber Ihr wisst, ja ein Video sagt mehr als tausend Worte …

Mehr Infos unter: Media Lab Europe

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