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Seit den ersten Stunden des Touchscreens wird an ihm rumgemäkelt, das er zwar einerseits quasi unendliche viele Buttons und Interaktionsformen anbieten kann, aber ihm doch jegliches haptisches Feedback fehlt.

Dies könnte nun bald ein Ende haben. Wissenschaftler der Carnegie Mellon University (in Pittsburgh, Pennsylvania) haben dafür einen Lösungansatz gefunden.

Aufgebaut ist das System aus einer Acryl-Platte, in die möglichen Button-Formen ausgespart sind. Auf Seiten des Nutzer liegt darüber eine Latex-Schicht und auf der anderen Seite eine Kammer in die Luft gepumpt oder rausgesogen werden kann. Somit kann man dann Erhöhungen oder Vertiefungen schaffen. Das Bild wird per Rückprojektion auf den Latex projiziert. Mittels einer kleinen Kamera auf höhe des Miniprojektor ist auch die Aufnahme der Finger möglich, so das die ganze Einheit auch Multitouch-Funktionalitäten beherrscht.

Sicherlich noch ein sehr sperriges System für Anwendungen, wo die Bautiefe keine große Rolle spielt (z.B. Fahrkartenautomaten), aber einer guter erster Schritt in die richtige Richtung. Wenn die Entwicklung von flexiblen Displays auch weiter so zügig vorangeht, so ist vielleicht in zehn Jahren dann auch das Rückprojektionsproblem gelöst und man könnte die Erhöhung auch durch Mini-Sifte (á la TouchTable) realisieren. Wir werden‘s erleben …

Mehr Infos unter www.technologyreview.com/computing/22550/

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Technology Review - Februar 2009

Ich kann mich nicht erinnern, dass ein größeres deutsches Magazin “unser Lieblingsthema” mal zu einem Schwerpunkt einer Ausgabe gemacht hat. Nun ist es aber so weit und das aktuelle Heft der Technology Review befasst sich ausgiebig mit den “neuen Benutzer-Schnittstellen”. Auf etwa 15 Seiten wird dabei von Sprachschnittstellen, über Mutlitouch bis hin zu Brain-Computer-Interfaces ein guter Überblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben. Also, in jedem Fall einen Kauf wert.

Mehr Infos unter: www.heise.de/tr/

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die Thematik in einer populären Zeitschrift wieder mal so einen Stellenwert bekommt …

Übrigens, für alle die es nicht so “populärwissenschaftlich” mögen, zwei Empfehlungen für Fachmagazine

1. die deutschsprachige i-com: www.i-com-media.de

2. die englischsprachige Interactions: interactions.acm.org

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… genießt aktuell ja großes Medieninteresse (siehe hier)

Bei diesem „neuartigen Interface“ wurde das sehr beachtenswerte technische Prinzip von Global Imagination verwendet und dafür eine Oberfläche (die stark an Microsoft Surface erinnert) erstellt.



Leider erschließen sich mir die im Video genannten Vorteile nicht ansatzweise. Ohne Zweifel ist das eine ganz tolle Möglichkeit kugelförmige Körper (wie z.B. Planeten) abzubilden und damit zu interagieren, aber für (wie im Video genannt) Präsentationen und Kollaboration?

Mal abgesehen davon, das flache Objekte völlig verzerrt dargestellt werden, haben alle drumherum Stehenden doch ein extrem kleines und vor allem jeder ein anderes Blickfeld. Ziel beim gemeinschaftlichen Arbeiten sollte es doch sein, das man möglichst genau dasselbe sieht wir die Mitarbeiter. Im schlimmsten Fall sehen bei dieser Lösung die meisten gegenseitig gar nichts von dem Dargestellten.

Im Video ist auch sehr schön das Menü zu sehen … kann es etwas besseres geben, als ein Menü, bei dem man nicht alle Punkte sehen kann und erst drum herumlaufen muss?

Ich weiß auch nicht, was die sich dabei gedacht haben …

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Ein erst kürzlich von Apple angemeldetes Patent mit dem schönen Namen „Gesture Learning“ macht Vorfreude auf kommende Entwicklungen im Bereich Multi-Touch-Displays. In seinem Patent hat Apple eine eigene auf Gesten basierende Zeichensprache entwickelt, die in iPhone oder Macbook Air noch in seinen Kinderschuhen steckt.

Das Verrückte an der Sache ist, dass eine Hand dabei insgesamt 325 verschiedene Befehle ausführen kann. Die Befehle entstehen zunächst aus über 25 Finger-Kombinationen, sogenannten „chords“, die dann in 13 verschiedenen Bewegungen (Rotation, Translation, Skalieren etc.) eingesetzt werden können. Beim Lesen hat es mich dann auch nicht mehr gewundert, dass Apple zum Erlernen der Gesten sogar ein eigenes Spiel entwickelt hat.

Apple multi touch gesture language

Klingt zunächst nach einer Menge Lernstoff, aber ich bin überzeugt, dass Apples neue Zeichensprache mindestens genauso schnell erlernbar ist, wie man mit vierfach belegten Tasten eine SMS schreiben gelernt hat. Denn wie sagte Gerhart Hauptmann so schön:
„Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“

Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt, welche elektronischen Geräte uns demnächst auffordern werden, mit den Fingern darüber zu streichen…

Weitere Infos gibt es unter:
www.unwiredview.com/2008/07/03/apple-wants-to-teach-us-multi-touch-gesture-language

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Am Dienstag sprach ich auf der Webniale noch über dieses Thema, als eine der Entwicklungen, die im Interface Design fürs Internet mit den größten Einfluss haben wird.

Heute bin ich nun auf folgendes Video von Cam-Trax, was zwar noch keine Webanwendungen ist, ab schon sehr gut zeigt wo die Reise hingehen wird …



Hier noch einmal ein „Test Drive“ mit der Technologie und Need for Speed:

Insbesondere der Aspekt das man Fingerbewegungen tracken kann (bisher ja nur mit den kleinen Fingerhütchen, aber immer hin), dürfte für die gerade so gehypte Multitouch-Nachfrage interessant sein. Ich bin gespannt, wie lange es jetzt noch dauert, bis es die erste Flash-Umsetzung gibt, mit der ich eine Webseite durch Objektracking (von Fingern) steuern kann.

Übrigens, auf der Seite von den Machern von Cam-Trax kann man sich als Developer oder Bester Tester anmelden. Mehr unter: www.cam-trax.com

Zum Thema Objekterkennung mit der Webcam empfehle ich auch noch mal den, erst vor ein paar Tagen geschriebenen Beitrag über die ViPR-Technologie.

Im Vergleich nur schon fast unspektakulär ist da eine Anwendung die Qi für Heineken realisiert haben. Bei der kann ich eine Heineken-Flasche in die Webcam halten und diese wird mir dann geklont.

Objekterkennung per Webcam

Hier zur (leider nur niederländischen) Seite:
www.heineken.nl/main.html#view=…

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Anscheint rücken wir dem ersten Release vom BumpTop (wir berichteten hier und hier) immer näher …

… von der kürzlich zu Ende gegangen Stanford University’s Cool Product Expo (CPX) ist dieses Video mit dem Schöpfer, Anand Agarawala, aufgetaucht. Darin kann man schon sehr gut sehen, wir sich sein System in die Windows-Umgebung integrieren wird.



Aktuell kann man sich auf der Webseite zu einer „Private-Beta“ anmelden und wenn ich Agarawala im Video richtig verstanden habe, ist wohl eine Veröffentlichung noch gegen Ende des Jahres geplant.

Zur (leider nur englischen) Projektseite: www.bumptop.com

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Sag ich unter Interfacelern das Wort “Minority Report”, kriege ich entweder als Reaktion verdrehte oder leuchtende Augen. Wer zur letzteren Fraktion gehört, den wird der heutige Eintrag freuen. Allen anderen, sei an dieser Stelle noch mal dieser Artikel empfohlen.

Ok, zurück zur selbstgebauten Gestensteuerung. Ihr alle kennt sicher noch die Szene mit dem gewölbten Screen und den Handschuhen? Wenn nicht, einfach noch mal hier ab Minute 4:30 schauen:



Ähnliche Systeme wurden ja nun mittlerweile mannigfaltig und sogar kommerziell gebaut. Siehe hier, hier, hier und hier. Insofern dachte ich auch schon, das Thema wäre endgültig ausgereizt. Nun aber doch noch mal eine Idee, die ich technologisch sehr spannend und vor allem einfach gelöst finde.
Sicherlich habt ihr von Johnny Chung Lee’s umgedrehter Wii-Idee gehört, um so einen 3D-Effekt zu erzeugen. Hier übrigens noch mal das Video:



Jedenfalls hat auf Basis dieser Idee Rick Barraza, von Cynergy Labs, einfach die Infrarotsender an Handschuhen befestigt und acht Tage in Microsoft WPF bzw. Silverlight programmiert und rausgekommen ist:



Genau, ein einfache Handgestensteuerung, die jeder Wii-Besitzer jetzt zu Hause nachbauen kann ;)

Das es tatsächlich für den “Heimgebrauch” aber noch einfach geht und sogar mit 3D-Erkennung (jedoch mit nicht ganz so guter Genauigkeit), beweist Cem Keskin vom Computer Engineering Fachbereich der Bosaziçi Universität in Istanbul. Auf seiner Seite gibt es dazu auch ein Demovideo.
Im übrigen, bietet dieser seine Applikation sogar zum freien Download an.

Mehr dazu unter:
www.cmpe.boun.edu.tr/~keskinc/

Und mehr zu Cynergy Labs unter:
labs.cynergysystems.com

Play

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Bei dem derzeitigen Hype um Apple ist es nicht verwunderlich, dass selbst in deutschen Gazetten über jedes neues Patent von unserem innovativen Freunden berichtet wird. Da brauch ich ja gar nicht mehr viel tun …

Da aber sonst hier etwas wichtiges fehlen würden, insofern heute nur zwei Verweise auf zwei interessante Artikel zu den neuen Interface-Konzepten aus Cupertino.

1. Die ?Multi-Touch-Mouse?

Multi-Touch-Mouse

Mehr Infos unter: www.winfuture.de/news,32778.html

2. Das ?Multi-Touch-Pad?

Multi-Touch-Pad

Mehr Infos unter: www.golem.de/0707/53379.html

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… dieses gibt es schon in ?richtig, groß und echt? – und zwar gegenüber vom Lasipalatsi Film and Media Centre in Helsinki ? öffentlich zugänglich.

Die so genannte CityWall zeigt für Passanten ständig neue Bilder und Videos von Veranstaltung die in Helsinki stattfinden. Als Quelle dafür dienen Webportale wir Flickr oder YouTube, die fortwährend nach dem Tag ?Helsinki? durchforstet werden. Eine weitere Möglichkeit ist, ?Content? per MMS oder eMail ?an die Wand? zu senden.

So viele zum Inhalt, nun zum Multi-Touch: Mit Gesten können nämlich die Nutzer auf der Wand durch die Medien navigieren und diese neu arrangieren, genau so als ob sie physische Bilder manipulierten würden. Die Technik, die diese direkte Interaktion ermöglicht, wurde ausdrücklich so entwickelt worden, dass eine möglichst große Anzahl von Leute zur gleichen Zeit mit dem Display interagieren können, so dass die Maximalnutzerzahl nur von der physischen Größe begrenzt wird. Die aktuelle CityWall Installation hat übrigens eine Breite von 2,6 Meter … ich denke, das dürfte für den ein oder anderen reichen. 16 Meter sind technisch möglich.

Laut Betreiber verfolgt die Installation drei Ziele: Zum einem, logischer Weise, um Aufmerksamkeit für die Stadtveranstaltungen zu schaffen. Somit können die Passanten durch die spielerische Interaktion Jahrestage, Ereignisse und Feste kennen lernen. Zum zweiten, um rege Besucher zu motivieren, aktiv und gemeinsam mit anderen, mit dem Neuen Medium / Medien zu kooperieren. Und zum Dritten, um eine Plattform für die Medienbildung zu schaffen, damit ein möglichst breites Publikum ?Rich Media Experiences? sammeln kann. Denn mit dem intuitiven Interface können selbst Computerunerfahrene interagieren.

Also wieder mal der gleiche Ansatz, wie auch beim gestrigen Microsoft Surface Computing ? sehr löblich!

Entwickelt wurde das ganze System übrigens im Rahmen des EU IPCity-Projekts von der Ubiquitous Interaction Group am Helsinki Institute for Information Technology.

Mehr (leider nur englische) Infos zu CityWall unter: citywall.org

Am Ende des obigen Videos wird übrigens auch sehr gut veranschaulicht, wie dieses (und auch andere größere) Mutli-Touch Display technisch funktionieren. Wie zum Beispiel die gleichzeitigen Handgesten erkannt werden usw.

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Es überrascht nicht wirklich, das Microsoft nun endlich mit einem (fast) marktreifen Produkt die Katze aus dem Sack lässt. Basteln doch die Redmonder schon über ein halbes Jahrzehnt an einem “Multi-Touchscreen-Tisch”. (wir berichteten)

Aber fangen wir vorne an. Gestern stellte Geschäftsführer Steve Ballmer persönlich, auf der Konferenz ?All Things Digital?, erstmals Microsofts neuste ?Revolution? vor: Den ?Surface Computer?. Dieser ist beim näheren hinsehen nichts anderes, als ein ?gewöhnlicher? TouchTable. Jedoch ist hier nicht mehr von einem Konzept die Rede, sondern unser Kalifornischer Freund will diesen tatsächlich Endes des Jahres auf den Markt bringen! Aber ihr könnte Eure Vorfreude wieder einstellen: Erstmal nur in den USA und für einen Preis um 10.000 Dollar!

Somit sind auch erstmal nur Unternehmen als Zielgruppe anvisiert. Microsoft-Manager Tom Gibbons denkt da in erster Linie an Hotels und Restaurants. So sagt dieser in einem Interview: ?Stellen sich vor, Sie sitzen mit Ihrem Freunden im Restaurant und Sie stellen jeweils Ihr Getränk auf den Tisch – und alle Arten von Information erscheinen rund um Ihr Glas, wie zum Beispiel Menüempfehlungen zu dem Wein. Dann, mit eine paar Fingerbewegungen, bestellen Sie Ihren Nachtisch und teilen die Rechnung.? … bleibt nur noch die Frage, ob ich je in ein Restaurant kommen, wo allein die Tische 10.000 Dollar gekostet haben.

Weiteren Anwendungsgebiete sollen beispielsweise Mobiltelefon-Geschäfte sein. Denn dank Bluetooth kann beim ablegen auf den Tisch einfach eine Verbindung zum Handy hergestellt werden und Daten visuelle(!) auf oder von dem Gerät übertragen werden. (siehe Videos) oder einfach nur zusätzlichen Informationen (Produktdaten, Videos usw.) zu dem Produkt angezeigt werden.

Computerspieleentwickler IGT soll wohl auch eine Partnerschaft mit Microsoft abgeschlossen habe, so das die ersten Spiele auch nicht mehr lange auf sich warten lasen dürften.
Kurz zu den teschnischen Daten. Realisert wird das Surface Computing System durch eine 30 Zoll Anzeige, hinter der fünf Kameras alle Gesten registrieren.

Insgesamt eine tolle Sache, nur leider noch zu teuer. Aber wie wir es ja vom Elektronikmarkt kennen, dies wird wohl nur eine Frage der Zeit. Aus Usability-Sicht kann ich diesem Konzept absolut nur zustimmen, kommen wir doch der intuitiven Mensch-Computer-Schnittstelle (ohne Maus und Tastatur) wieder etwas näher. Bestes Bespiel :das schieben der Fotos aufs Handy (siehe Videos)

Mehr (leider nur englische) Infos und Videos unter: www.microsoft.com/surface/

Oder auf der Presseseite von Microsoft: www.microsoft.com/presspass/presskits/surfacecomputing/

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Und wieder mal lässt Jeff Han grüßen. Auf der kürzlichen Convergence 2007 Konferenz zeigte Microsofts Center for Information Work (CIW) einen Ausblick auf den Arbeitsplatz der Zukunft ? jedenfalls nach Microsofts Vorstellungen.

Deren ?DigiDesk? ist eine Kombination aus Head-up-Display und Multitouch-Screen, auf dem der gesamte Arbeitsplatz/Schreibtisch digital abgebildet wird. Von Hardwareseite ist insbesondere die integrierte Scaneinheit hervorzuheben. Die Software verfügt über eine erweiterte Möglichkeit Daten zu visualisieren. Wie das im Detail aussieht – das Video zeigt?s sehr schön.

Ein ähnliches Konzept (u.a. ein Tisch der Dokumente selbst erkennt und scannt), ebenfalls von Microsoft, hatten wir ja bereits im Februar vorgestellt. Wer das noch nicht gesehen hat, sollte sich auf jeden Fall noch mal die letzten 20 Sekunden des Videos, von dem damaligen Beitrag anschauen. ? Ist wirklich innovativ konzipiert.

CIW ist übrigens ebenfalls in Redmond angesiedelt und soll, laut Microsofts eigener Aussage, Konzepte entwickeln, die ihrer Zeit fünf bis sieben Jahre voraus sind.

Einen schönen Einblick in das CIW mit Fotos und einem Video bietet die folgende (leider nur englische) Seite:
www.microsoft.com/presspass/presskits/ciw/default.mspx

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Ok, Ok … ihr denkt jetzt wahrscheinlich, nicht schon wieder Jeff Han?! Aber hier würde doch einfach etwas fehlen, wenn ich nicht auch diese beeindruckende Demonstation mit in unseren kleinen Blog nehmen würden.

Aber es gibt auch einige neue Funktionen zu sehen. So wurde die Schnittelle zu Google Earth nochmals erweitert, wir sehen eine neue Navigation durch eine sehr interessante Baumstruktur und auch und in punkto Interaktion mit dreidimensional dargestellten Datenmangen gibt es neues zu sehen.

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Video-Link: www.youtube.com

Mal wieder ein TouchTable – Ich weiß, ihr könnt das Wort nicht mehr hören, aber ich poste ja wirklich nur noch, wenn es wirklich was neues gibt – es gibt. Dieser bietet nämlich die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche von oben UND unten zu bedienen.

Sinnvoll ist dies in erster Linie dann, wenn auf den beiden Seiten zwei unterschiedliche Funktionen ausgeübt werden. Also beispielsweise könnte man oben eine Karte drehen, während man unten diese gleichzeitig verschiebt. Ebenso wenn zwei Nutzer gleichzeitig mit dem Inhalt arbeiten, kann über das Oben und Unten nun ganz leicht unterscheiden werden, welche Aktion von welchem Nutzer kommt. Mehr dazu im Video.

Ein Paper von den Schöpfern, das sich mit den Möglichkeiten der Kollaboration an interaktiven Tischen befasst >hier<

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Video-Link: www.youtube.com

Und schon wieder ein MultiTouch-Interface. Dieses allerdings mal nicht von Jeff Han, sondern von Daniel Lüthi und Christian Iten. Wie die Namen schon ahnen lassen, handelt es sich hierbei um zwei Schweizer genauer gesagt, zwei Studenten vom Interaction Design Studiengang der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich.

Das Besondere: Im Gegensatz zu Han’s Konzept, können bei diesem Interface jedoch noch real existierende Objekte mit einbezogen werden. Im Video gut zu sehen: Ein frei platzierbarer Drehknopf, mit dem sehr effektiv Menüpunkte ausgewählt werden können.

Mehr Infos zum Konzept unter: http://zima.ch/tangent/

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Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Spätestens seit Jeff Hans Präsentation kann ich ja keinen mehr mit einem “Touchable Screen User Interface” vor dem Ofen vorlocken. Aber dieser interaktive “TouchTable” hat noch ein ganz besonderes “Feature”.

Dieser “Tisch” kann mittels 4600 Nadeln, einer flexiblen Silikonoberfläche und einer Vakuumpumpe eine “richtige” topographische Karte simulieren. Tja, und dann kann man auf dem Tisch auch noch etwas interaktiv zeichnen, platzieren, verschieben, zoomen oder die Wanderroute für den nächsten Harzurlaub planen.

Im Video wird diese Funktionalität übrigens erst ab der 5. Minute gezeigt!

Fotos vom Tisch bei flickr.com

Anwendungsmöglichkeiten unter: www.touchtable.com

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Multi-Touch User Interface - Der Erfinder Jeff Han auf der TED Conference

Jeff Han, Wissenschaftler an der New York University – Courant Institute of Mathematical Sciences und Erfinder des über all für Furore sorgenden “Multi-Touch User Interface” demonstrierte auf der diesjährigen TED Conference seinen intuitiven, ?Schnittstellenfreien,? berührungsgesteuerten Bildschirm. Selbige Demonstration ist nun auf der Konferenzseite veröffentlicht.

Die Inhalte auf dem Display können mittels mehrerer Finger manipuliert werden und reagieren auch auf unterschiedliche Stärken des Fingerdrucks.

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Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Dieser Touchscreen ermöglicht die Erkennung von mehreren gleichzeitigen Berührungen, was vollkommen neue Bedienungskonzepte ermöglicht. Aber in diesem Fall sagt mal wieder ein Bild mehr als tausend Worte: Also, Video anschauen!

Mehr Infos unter: Multi-Touch Interaction Research

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