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… im Mai hatten wir ja schon einmal über die Optimus Maximus Tastatur berichtet, deren Innovation ja auch frei definierbare, content sensitive Tasten sind. Im übrigen, soll diese nun nach mehrfachen Vertrösten auch wirklich bald erhältlich sein. Selbst bei ebay ist schon ein Einzelstück aufgetaucht.
Jedenfalls, hat das dahintersteckende Designstudio “Art. Lebedev” auch schon einen möglichen Nachfolger vorgestellt: das Optimus Tactus Keyboard.

Bei diesem Konzept kann nun völlig frei die gesamte Belegung bestimmt werden. Allerdings hätte man dabei wieder das Problem mit dem fehlendem haptisches Feedback. (An diese Stelle sei noch einmal auf Nokias Forschungen mit kleinen Piezoelementen unter der Oberfläche verwiesen. Siehe hier).
Mehr Infos zum Optimus Tactus unter:
www.artlebedev.com/everything/optimus-tactus/
Übrigens, im Blog der der Firma schreibt Artemy Lebedev gerade sehr schön über über die Geschichte der “Display-Tasten”. So zum Beispiel angefangen von IBM Forschungen aus den 70zigern, über Siemens Telefonanlagen, bis hin zu “Mitbewerbern”. Zum (glücklicherweise nicht in russischen, aber englischen) Beitrag: http://community.livejournal.com/optimus_project/52831.html
Tags: , auflösung, barrierefreiheit, design, display, dvorak, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, MMI, qwerty, touchscreen, UID, Usability, visualisierung analyse
Die Revolution der Eingabegeräte geht weiter. Es wird spannend, Art.Lebedev Studio will doch nun tatsächlich gegen Ende des Jahres seine OLED-Tastatur wirklich auf den Markt bringen. Bereits letztes Jahr hat das Industrie- und Grafikdesign Unternehmen mit Sitz in Moskau und Kiew eine Zusatztastatur, den ?Optimus mini three? herausgebracht. Dieses 3-Tasten Eingabegerät wird per USB an den Rechner angeschlossen und die Tasten werden mittels der Windows-Software ?Optimus Configurator? festgelegt. Die Tastenflächen sind 32 x 32 mm groß, wobei die Fläche des OLED – Displays nur 20 x 20 mm beträgt. Die Auflösung liegt hier bei 96 x96 Pixeln pro Taste und es können bis zu 262.000 Farben dargestellt werden. Die Belegung kann sich jeder User selbst festlegen.

Die Marktreife des großen Bruders ?Optimus Maximus? stand jedoch bisher in den Sternen. Dafür war das Medienecho umso größer. Dann sollte der Prototyp zur Cebit da sein, dann wieder nicht … usw. usw. Nun soll die wohl teuerste Tastatur der Welt ab November/Dezember 2007 für “nur” 1530 Dollar ausgeliefert werden!
Ansich ist das Konzept auch wirklich klasse: Hinter jeder Taste befindet sich ein 10,1 x 10,1 mm großes, farbiges Mini – OLED ? Display, welches bei einem Darstellungsvermögen von 65.536 Farben, eine Auflösung von 48 x 48 Pixeln hat. Somit kann man wirklich jede Taste so belegen wir man es selbst möchte. Egal ob QWERTY, DVORAK, Windows, MAC oder vielleicht sogar mal ein eigenes Tastatur-Layout? – alles ist anpassbar.

Zusätzliche Features sind die Steuerung der Display-Helligkeit, ein SD-Kartenleser, Kensington ? Lock und die Software ?Optimus Configurator? mit der die Tastatur konfiguriert werden kann.

Wir bleiben weiter gespannt, ob’s den bei “Ende des Jahres” bleibt …
… falls jemand von euch zu den glücklichen Besitzern gehören wird, wir freuen uns über Euren Testbericht …
Vorbestellungen unter: www.artlebedev.com
Tags: auflösung, display, dvorak, einfach, eingabesystem, HCI, interface, qwerty, Usability, visualisierung
Video-Link: www.youtube.com
ACHTUNG! VOR DEM ABSPIELEN DES VIDEOS TON ABSTELLEN!
Könnte sonst zur Ohrenbluten führen …
Tja, da haben wir mal wieder eine. Microsoft hat es getan, Logitech hat es getan und noch so manch anderer auch. TypeMatrix ist wohl der aktuellste Versuch unsere liebe Computertastatur zu optimieren.
TypeMatrix setzt dabei nicht gleich (wie so viele andere) auf einen kompletten Verzicht des QWERTY-Layouts, sondern optimiert “nur” die gesamte Anordnung der Tasten. So sind beispielsweise viele Fingerwege bedeutend verkürzt worden und laut eigenen Angaben ist eine völlige ergonomische Überarbeitung gelungen, die “bei 90 Prozent der Nutzern Schmerzen beseitigt hat”. Also ich hab’ mal ein wenig rumgefragt, irgendwie kenn ich keinen der Schmerzen beim Tippen hat und ich bezweifle, das das mit dieser, der natürlichen Handgelenkwinkelstellung nicht angepassten Tastenanordnung möglich ist. Aber ich will ja nicht schon wieder rummeckern.
Auf jeden Fall ist eine gute Größenoptimierung gelungen, die diese Tastatur für einen Einsatz in Notebooks prädestiniert. Mich würde es in diesem Zusammenhang ja mal freuen, wenn sich die Hersteller überhaupt mal auf irgendeinen Standard einigen könnten. Kaum sitzt man mal an einem anderen mobilen Rechner, ist die Entfernen-Taste nicht dort wo sie hingehört. Die “Pos 1″- und “Ende”-Taste sucht man, als wenn man seine erste Stunde vor dem Rechner hätte usw. Aber Ok. Stopp. Aus. Keine Gemecker mehr heute, sondern euch nur noch ein erholsames Wochenende!
PS I. Im übrigen ist es auch möglich diese Tastatur im Dvorak-Tastaturlayout zu bekommen.
PS II. In diesem Zusammenhang übrigens auch sehr interessant: “combimouse” Bei dieser fungiert die eine Hälfte der Tastatur gleichzeitig als Maus:
Demovideo unter: www.combimouse.com/Videos.htm
Tags: dvorak, eingabesystem, HCI, interface, MMI, qwerty, UID, Usability

