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Über das mehr oder minder gelungene GUI, des in Kürze erscheinenden Windows 7 haben wir nun schon mehrfach berichtet. Wie wichtig diese „äußeren Werte“ eines Betriebgssymstems sind, zeigen nicht zuletzt auch solche “Ersatzoberflächen” wie Bumptop (siehe letzter Blogeintrag).
Es gibt aber noch andere tolle Ideen, auf die Microsoft dann für die Version 8 mal einen Blick werfen sollte. Die folgenden stammen von dem 17 Jahre alten „Windows Liebhaber“ Cullen Dudas. In seiner Freizeit hat dieser unter dem Projektnamen „Copenhagen“ seine Vision für ein Interface visualisiert:
Somit mein Vorschlag an Microsoft: Cullen einen Ausbildungsplatz verschaffen
Wer übrigens mal die nicht verwirklichten Windows 7 Ideen von Microsoft sehen möchte, also quasi den Papierkorb in der Redmonder Entwicklungsabteilung, dem sei ein Blick auf techradar.com empfohlen:
Tags: apple, bedienung, desktop, einfach, GUI, HCI, icon, interaction design, interaktion, interface, Microsoft, MMI, software, steve-jobs, UID, Usability, vista, visualisierung, windows
Seit Sommer 2006 begleiten wir nun schon die Entwicklung von BumpTop und so sollte hier natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, das der Desktop-Ersatz seinen Beta-Status verlassen und in einer kostenfreien und einer Pro-Version für 29 US Dollar (bisher nur für Windows) erhältlich ist.
Schöpfer Anand Agarawala stellt im folgenden Video die Funktionen und Möglichkeiten mit einen Touchscreen Computer vor:
Mehr Infos und Download unter: www.bumptop.com
Tags: 3D, desktop, eingabesystem, forschung, GUI, icon, interaction design, interaktion, interface, MMI, software, UID, virtuell, visualisierung, windows
Ihr erinnert euch noch an das alternative Desktop GUI „BumpTop“? (Wenn nicht dann am besten hier oder hier noch mal nachlesen)
Für alle „Nicht-Ordner-Speicherer“ und „Schreibtischzumüller“ habe ich gute Nachrichten, denn dieser Betriebssystem-Aufsatz hat nach fast zwei Jahren nun das Demo-Stadium verlassen und ist als Beta für PC und Mac erhältlich.
(Allerdings habe ich bisher nur eine Beta-Version für PC bekommen, insofern lässt sich über den Entwicklungsstand für Mac nur spekulieren).
Bei der Version für Windows wurden jedoch fast alle Funktionen, die in der ursprünglichen Demo zu sehen waren umgesetzt. Es wurden sogar noch zusätzliche Features hinzugefügt, wie zum Beispiel ein Perspektivwechsel.
Hier im Video ist der aktuelle Stand sehr gut zu sehen:
Tja, und jetzt ist mal wieder eine Frage die sich nicht pauschal beantworten lässt: Was ist besser, die normale Betriebssystemoberfläche oder BumpTop?
Sicherlich ist das Navigieren durch Ordner- und Dateilisten mit Spalten, verschiedenen Ordnungsmöglichkeiten und Vorschauansichten in vielen Situationen bedeutend(!) effizienter, aber beim Spaßfaktor siegt natürlich mit uneinholbarem Vorsprung BumpTop. Letztendlich ist es eine Sache der persönlichen Arbeitsweise. Wer im wirklichen Leben auch einen völlig zugekramten Schreibtisch hat und trotzdem mit einem Griff weiß wo das gesuchte Dokument zu finden ist, für den wird dies genau die gesuchte Lösung sein. Schon allein wegen den tollen Individualisierungsmöglichkeiten (Einzelne Dokumente größer anzeigen, Stapel erstellen etc.)
Hier kann man sich für die Beta registrieren: www.bumptop.com
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Windows 7 ist gerade in aller Munde und auch wir möchten da nicht außen vor sein und ein paar Worte über ein paar wichtige Interface-Neuerungen im weltweit verbreitetsten GUI verlieren.
Sicher musste Microsoft, nach dem geflopten Vista, nun eine Schippe nachlegen und hat vor allem an dem gearbeitet, was der Endbenutzer als erstes sieht: das User Interface. (Wir sprechen auch gerne von der eigentlichen Visitenkarte eines Softwareunternehmens
)
Ein paar Sachen sind hier ganz gut im Video zu sehen:
Eine der wohl größten Frischzellenkuren erhält auch gleich unsere seit 1995 so lieb gewonnene Taskleiste. Nun ist sie quasi eine Kombination aus dem Mac OS Dock und der Windows Schnellstartleiste plus Tunning! So ist es zum Beispiel durch kleine Vorschaubilder möglich, direkt zu dem Fenster zu wechseln, welches man sucht. Beziehungsweise sogar zu dem jeweiligen Tab.
Zusätzlich gibt es dann noch bei einigen Programmen die Möglichkeit Funktionen direkt aus der Taskbar aufzurufen. Wie zum Beispiel das öffnen der letzten Dateien usw.
Die andere große Neuerung ist Aero Peek. Was als erstes wie eine Luftnummer klingt, ist bei näherer Betrachtung eine sehr nützliche Funktion, um nicht im Fensterdschungel unterzugehen. Denn wenn man nämlich in der Taskbar auf die kleine Vorschau eines Programmes geht, das man vielleicht öffnen möchte, werden alle anderen Fenster transparent und nur diese Applikation kommt zum Vorschein.
Für Mac User nichts neues, aber unter Windows wird es nun auch möglich sein, mit einem Klick auf den Schreibtisch zu schauen. Hier allerdings grafisch nicht über einen Wegschieben-Effekt gelöst, sondern ebenfalls über transparent werdende Fenster. Ich freue mich schon, diese Funktion selber testen zu können und persönlich vergleichen zu können welche Metapher mehr Vorteile bietet.
Neben der Möglichkeit sein GUI selber durch diverse visuelle Themen und Themenportale zu verschlimmbessern, gibt es viele kleine Verbesserungen bei der Bedienung und natürlich beim Look & Feel des gesamten Systems. Vieles offensichtlich vom Mac inspiriert (Verknüpfungen mit Live Maps) aber auch einige Sachen die sich die Redmonder gut überlegt haben (auf den ersten Blick wohl (der Assistent für) die Einrichtung eines Heimnetzwerkes). Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen gibt es im übrigen hier:
www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/
Alles in allem endlich ein guter Schritt in die richtige Richtung, um wieder Anschluss an das User Interface vom Mac zu gewinnen und nicht mehr wie auf allen anderen wichtigen Gebieten (Browsern, Mobiles OS) den Alternativen meilenweit hinterherzuhecheln.
Aber, um frei aus einer berühmten Präsentation zu zitieren, unter der verbesserten Oberfläche ist es immer noch die alte „.dll Hell“
Trotzdem viel Erfolg Microsoft! Ehrlich.
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Ich kann mich nicht erinnern, dass ein größeres deutsches Magazin “unser Lieblingsthema” mal zu einem Schwerpunkt einer Ausgabe gemacht hat. Nun ist es aber so weit und das aktuelle Heft der Technology Review befasst sich ausgiebig mit den “neuen Benutzer-Schnittstellen”. Auf etwa 15 Seiten wird dabei von Sprachschnittstellen, über Mutlitouch bis hin zu Brain-Computer-Interfaces ein guter Überblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben. Also, in jedem Fall einen Kauf wert.
Mehr Infos unter: www.heise.de/tr/
Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die Thematik in einer populären Zeitschrift wieder mal so einen Stellenwert bekommt …
Übrigens, für alle die es nicht so “populärwissenschaftlich” mögen, zwei Empfehlungen für Fachmagazine
1. die deutschsprachige i-com: www.i-com-media.de
2. die englischsprachige Interactions: interactions.acm.org
Tags: BCI, desktop, display, Don Norman, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, Handy, HCI, interaction design, interaktion, interface, internet, iphone, jakob-nielsen, jeff_han, MMI, mobiltelefon, software, spracherkennung, touchscreen, UID, Usability, virtuell, visualisierung, ·schroeder-wendt
Vielen Dank an Jan vom Augmented Reality Blog für den Hinweis, auf ein brandaktuelles Video zu der im letzten Beitrag erwähnten Premiere auf der Buchmesse.
In diesem ist das von metaio für den Verlag Wissen Media / arsEdition entwickelte AR-Buch „Aliens & UFOs“ zu sehen:
Mehr Infos dazu bei
metaio
wissenmedia
oder direkt zum Buch bei amazon.de
Tags: 3D, applikation, Assistenzsystem, augmented reality, bedienung, bedienungsanleitung, desktop, echtzeit, eingabesystem, eLearning, interaction design, interaktion, interface, lesen, Live, software, UID, virtuell, visualisierung
… also, genau wörtlich genommen ist es ab dem 19. Oktober bei Amazon (Japan), für rund 73 Euro „im Lager“. Die Rede ist von dem ersten Augmented Reality Spiel für den Massenmarkt/normalen PC: ARis (Alice)
Das aus „westlicher Sicht“ eher sehr befremdliche Spiel, benötigt dafür nur einen normalen PC mit Webcam, der Rest geschieht über den mitgelieferten Würfel plus eine Art Zeigestock und noch drei Aktionskarten.
Das Konzept basiert auf einer virtuellen Spielfigur, die durch die Webcam auf bzw. um den Würfel erscheint und mit der man interagieren kann. Also eine Art „Sims“ auf dem eigenen Schreibtisch:
Zwar nicht für den Massenmarkt, aber dafür schon bedeutend früher, hatte Sony ein Spiel für Playstation-Besitzer veröffentlicht: Eye Of Judgement. Hier gibt es keinen Würfel, sondern „nur“ Karten auf einen Spielbrett, die „zum Leben erweckt“ werden können:
Ab 2009 legt dann Sony mit EyePet in punkto AR richtig los, hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack darauf:
Also, wie man sieht, zieht die „Erweiterte Realität“ langsam ins Wohnzimmer ein.
Wer so etwas mal selber erfahren möchte, dem sei ein Besuch auf der morgen beginnenden Frankfurter Buchmesse empfohlen. Auf dieser wird Metaio, ein auf Augmented-Reality-Lösungen spezialisiertes Unternehmen, zusammen mit dem Bertelsmann-Verlag/Wissen Media Verlag den„Großen Weltatlas“ mit AR-Möglichkeiten vorstellen. Das sieht dann ungefähr so aus:
Den nächsten Schritt hat Metaio auch schon präsentiert: Die Steuerung von Grafiken:
… und in Verbindung mit Abenteuer-Büchern, mal in die Rolle des Helden zu schlüpfen:
Ich denke, das ist wirklich eine Nische in die gedruckte Lexika gut gehen können. Diese schlagen somit eine Brücke zwischen On- und Offline-Welt und werden zum „Interaktionsbuch“. Somit kann ich mit physisch vorhandenen Gegenständen, die auf meinem Schreibtisch zu virtuellen Welten werden, interagieren. So ein „Erlebnis“ zur Wissensvermittlung kann eine Webseite nur schwer bieten.
… und an der Stelle sind dann wir Interaction Designer wieder gefragt, denn bisher ist es ja oft nur Effekthascherei. Wenn dieser erste WOW-Effekt vorbei ist, wird die didaktische Aufbereitung und Wissenvermittlung über die kleinen Pappkarten gefragt sein.
… ich könnte mir da zum Beispiel sehr gut einen virtuellen Chemiebaukasten vorstellen, in dem dann auch mal die Sachen drin sind, die man sonst nicht frei vertreiben darf
PS. … und was gibt es bei der mobilen AR neues?. Aktuell plant das französische Unternehmen „int13 production“ auch gerade ein AR-Spiel, welches allerdings auf einem Mobiltelefon laufen soll:
Wer den WOW-Effekt übrigens mal selber auf seinem Handy haben möchte, dem sei das „Virtual Sculpture Project“ empfohlen. Nähreres dazu auf dieser (leider nur englischen) Seite ganz unten.
Dort ist dann auch der Link zu der Seite http://virtual.extra.hu/ zu finden, auf der ihr die Applikation und den Marker runterladen könnt.
Tags: 3D, applikation, Assistenzsystem, augmented reality, bedienung, bedienungsanleitung, desktop, echtzeit, eingabesystem, eLearning, Handy, interaction design, interaktion, interface, lesen, Live, mobiltelefon, software, sony, UID, virtuell, visualisierung
Die aktuelle Ausgabe des Wii Magazin 06/2008 berichtet über den 28-jährigen Johnny Chung Lee, Doktorand am Human-Computer Interaction Institute an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Er stellte Anfang 2008 eine eigens entwickelte Wii-Steuerung vor, indem er die Wii-Steuerung einfach umkehrte! (wir berichteten)
Die Idee die ihn berühmt machte: Johnny Lee nutze die integrierte Infrarotkamera in der Wiimote einfach andersrum:
Anstatt die Wiimote in die Hand zu nehmen, platzierte er diese vor den Fernseher und bewegte stattdessen die Sensorleiste, die widerrum mit 2 Infrarotlichtern ausgerüstet ist. Wenn man nun die Sensorleiste bewegt, registriert die Wiimote die Position der Leiste relativ zum Bildschirm. Den entstehenden Effekt demonstrierte Lee mit einer eigens entwickelten Software mit 2D-Objekten. Durch die Umkehr der Eingabegeräte entstand der Eindruck, eines Pseudo-3Ds. (Das Video dazu gibts in dem schon besagten Eintrag)
Das ganze wurde dann von vielen als Inspirationsquelle genutzt und ein Head-Tracking ohne Wii und nur mittels einer Webcam entwickelt. Hier mal ein Beispiel, das dieses System auf einem kleinen MacBook demonstiert:
In einem weiteren Experiment versorgte Johnny Lee die WiiMote mit einem stärkeren Sensor und klebte sich Reflektoren an die Finger: herausgekommen war dann das hier:
Das wirklich tolle an der Sache sind die Selbstbauanleitungen dazu, die man auf Lee´s Website findet…Hier schonmal DIE IDEE für die nächste Generation der Spielkonsolen: Man stattet einen Raum mit mehreren Sendern aus, sodass die Spielkonsole die eigene Postion im Raum registrieren kann. Da sag ich doch einfach: Wozu WiiMotionPlus, wenn man seinen Gegner im Streetfighter direkt mit einem gezielten Tritt in die Knie zwingen kann!
Kritisch betrachtet wäre selbst bei einer 360° Lösung das wirkliche Feedback ein Problem, denn wenn unsere Faust im Spiel auf den gegnerischen Kopf prallt, dann sollte nicht nur die Spielfaust aufprallen, sondern auch unsere eigene, da sonst weiterhin Synchronisationsprobleme entstehen.
Es gibt zwar schon ein paar Ansätze, ein haptisches Feeback zu bieten (also nicht direkt für die Wii, sondern allgemein), allerdings beruhen die immer darauf, dass die Finger immer irgendwo eingespannt sind. Wie zum Beispiel bei dieser Lösung
Wir berichteten auch schon einmal ausführlicher darüber hier.
Aber wie man schon sieht, nichts für den “Hausgebrauch” und wirklich mehr was für den wissenschaftlichen, industriellen Einsatz. Beispielsweise zu Steuerung eines Robotors in lebensfeindlichen Umgebungen.
Ein Lösung, die wir da eher für denkbar halten ist eine “losgelöste” Erweiterung der Controller. Ein ersten Schritt in diese Richtung hat dazu Wissenschaftler des Japan’s National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) unternommen. Der von ihnen entwickelte “GyroCubeSensuous” enthält Motoren und Gewichte, die entsprechen der virtuellen Umgebung verlagert werden. So das, bezogen auf ein Wii-Box-Spiel, gegen meine zuschlagende Faust eine Kraft dagegen hält. Hier mal eine völlig gewaltlose Präsentation des Systems:
Weitere Infos dazu auf der (leider nur englischen) Seite: http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20050413/103707/?ST=english
… und wenn wir uns trauen noch einen Schritt weiter zu denken, dann wäre auch ein direktes physisches Feedback auf die Muskeln möglich. Basis dafür könnte die Electrostimulation sein, die die meisten wohl aus dem Nachtprogramm kennen:
Diese Technologie könnte es schaffen, das ich (um beim Beispiel Boxspiel zu bleiben) wenn ich auf etwas draufhaue auch gestoppt werde und den Wiederstand spüre. … Allerdings würden wir dieses Konzept gerne noch mal von einen Physiotherapeuten beurteilen lassen
Alles was danach kommt, um mich die Virtualität wirklich spüren zu lassen, würde dann wohl in die Richtung direkt Gehirnstimulation gehen, über die wir ja auch schon berichtet haben.
Es bleibt also spannend bei diesem Thema / Fragestellung, die nicht nur die Spieleindustrie in den nächsten Jahren maßgeblich beschäftigen wird …
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… dann könnte da vielleicht ein “All-In-One-Device” rauskommen, welches kürzlich der japanische Designer Mac Funamizu in seinem Blog “petitinvention” vorgestellt hat. Das dargestellte Zukunftsszenario beschreibt ein Gerät, welches mittels Touchscreen, Built-In Camera, Scanner und Zugriff auf diverse Datenbank der perfekte Dr. Know für unterwegs sein könnte.
Wie auf seiner Seite zu sehen ist …

… wird die Umgebung analysiert und “augmented”. So zum Beispiel als “Innen-Geo-Informationssystem”, welches Möglichkeiten bietet, sich z.B.: in öffentlichen Gebäuden wie Flughafen, Bahnhof oder Krankenhaus durch Echtzeit-Anzeige zurechtzufinden. Sehr sinnvoll beispielsweise bei Notfallsituationen, um den kürzesten Weg hinaus zu finden.
Auch auf der Seite …
… die Möglichkeiten die sich für den Einsatz eines solchen Interfaces bieten, wie hier z.B.: das simultanes Übersetzen von fremdsprachigen Texten. Mit einem eingebauten Scanner können ebenso einzelne Wörter in ihrer Bedeutung nachgeschlagen werden.
Sehr naheliegend ist natürlich auch der Einsatz als Realbild-Navigationssystem, wie in einem unserer früheren Beiträge oder hier schön zu sehen ist.
Ich könnte jetzt noch unzählige Möglichkeiten aufzählen, um nur ein paar davon zu nennen: das Nachschlagen von Automarken, Tierarten- und gattungen, exotischen Früchten, Kalorienangaben, Sternenkonstellationen; das Vorhersagen des Wetters an einem spezifischen Ort und und und … (das die Forschung bei derartigen System schon ziemlich weit ist, haben wir ja vor kurzem auch hier gezeigt)
Die Realisierbarkeit einer solchen Mensch-Maschine-Daten-Schnittstelle wäre natürlich phantastisch. Machbar wäre heute auch schon vieles. Die Knackpunkte liegen aber eindeutig in den Standards. Wie könnte ein universelle Schnittstelle zum Datenaustausch eines jeden Hauses aussehen (für die Anzeige von Rauminformationen etc.)?
Weiterer “Stolperstein”: für eine derartige Darstellung müsste fortwährend exakt die Postion der Augen gemessen werden und darauf hin die Anzeige angepasst werden.
Insofern müssen wir wohl noch “ein wenig” Geduld haben …
Weitere Infos und noch viel mehr Bildmaterial findet ihr unter:
flickr.com/photos/mac_fun/
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Ein Entwickler aus China trotzt der Überzeugung Steve Jobs, der im Januar 2007 das iPhone mit den Worten: „Nobody needs a stylus.“ präsentierte.
In Bezug auf das Thema Schreiben ohne Stift hat der chinesische Entwickler kürzlich seinen Protest in die Tat umgesetzt und eine Add-On Software für das iPhone namens HWPen auf den Markt gebracht, die es ermöglicht Text durch Erkennung der Handschrift zu verfassen.

Die aktuelle Beta-Version der Mini-Software unterstützt chinesische & lateinische Schriftzeichen sowie Ziffern, zeigt aber auch Lücken:
Sie schafft es nicht, sämtliche Funktionen der virtuellen Tastatur zu ersetzen, z.B. unterstützt sie nicht die Drehung auf die Seite und im Mailprogramm taucht sie gar nicht auf. Und wie im Video eindeutig zu erkennen, funktioniert die Schrifterkennung eher suboptimal. Die Meinungen über das Tool gehen weit auseinander, die meisten Besitzer eines iPhone sind jedoch überzeugt, dass sie mit der vorgegebenen Tastatur eindeutig schneller sind.
Bei den ganzen Streitigkeiten bleibe ich bei der Meinung, dass es doch am besten wäre, wenn der Nutzer selber entscheiden könnte, wie er seine Texte eingeben möchte. Eine gute Lösung bietet z.B. das Nokia N800 Internet Tablet an, das sowohl virtuelle Tastatur mit oder ohne Eingabestift anbietet, als auch Handschrifterkennung unterstützt.
PS: Das kleine Add-On kann auch nur installiert werden, wenn man ein sogenanntes “Jailbreak-iPhone” besitzt, d.h. es funktioniert ausschließlich bei gehackten Mobiltelefonen.
Mehr Infos dazu findet ihr unter: www.macnews.de/news/107815.html
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Anscheint rücken wir dem ersten Release vom BumpTop (wir berichteten hier und hier) immer näher …
… von der kürzlich zu Ende gegangen Stanford University’s Cool Product Expo (CPX) ist dieses Video mit dem Schöpfer, Anand Agarawala, aufgetaucht. Darin kann man schon sehr gut sehen, wir sich sein System in die Windows-Umgebung integrieren wird.
Aktuell kann man sich auf der Webseite zu einer „Private-Beta“ anmelden und wenn ich Agarawala im Video richtig verstanden habe, ist wohl eine Veröffentlichung noch gegen Ende des Jahres geplant.
Zur (leider nur englischen) Projektseite: www.bumptop.com
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Wie Jan Jursa heute zum Glück “zugesteckt” wurde, sind gerade die Videos vom Innovationsforum Interaktionsdesign online gestellt worden.
Auf der Ende März, vom Studiengang Interface Design der FH Potsdam, veranstalteten Konferenz gaben sich unter anderem Bill Moggridge (IDEO), Bernard Kerr (Yahoo), Patrick Kochlik + Dennis Paul (ART+COM) und Frank Jacob (human interface.design) die Klinke in die Hand.
Dies sehr spannenden Videos derer Vorträge können unter folgender Adresse abgerufen werden:
http://interface.fh-potsdam.de/innoforum/09_videos.php
Tags: Bill Moggridge, design, desktop, forschung, HCI, IDEO, interface, internet, MMI, Usability
Könnt ihr euch noch an den Blogeintrag über die Konzepte von der Microsoft Research Abteilung erinnern – wenn nicht, einfach noch mal hier klicken und das Video ab der zweiten Minute genau anschauen …
Dort wird ja dieser “intelligente Tisch” gezeigt, der reale Objekte auf den Tisch übernimmt/scant und die man dann manipulieren kann. Genau sowas haben sich auch Studenten des Industrial Design Fachbereiches der Universität Eindhoven gedacht und haben einen derartigen Prototyp entwickelt:
Das Projekt mit dem Namen “Blue Eye – Making Mood Boards in Augmented Reality” nutzt dafür eine Glasoberfläche, mit einer darüber angebrachten Kamera und einen Projektor mit Spiegel darunter.
Mehr (leider nur englische) Infos zum Projekt unter: www.vip.id.tue.nl/papers/blueeye.pdf
Tags: augmented_reality, desktop, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, Microsoft, MMI, software, touchscreen, UID, visualisierung
Ich weiß noch genau, wie ich einmal den Kontrollraum einer DDR-Erdgasförderanlage besichtigen durfte – ein kleiner Saal mit einer etwa 20 Meter langen Wand voll mit Schaltern, Reglern und Anzeigeinstrumenten. Ein wenig vergleichbar mit dem Bild, das ich bei rausfahrer.de gefunden habe:

Wie ihr seht, ein Fest für einen Interface Designer
… Heute wird die selbige Anlage über eine handvoll Monitore gesteuert. Was aber immer noch eine genauso anspruchsvolle Gestaltungsaufgabe ist – man denke nur an das Thema Sicherheit.
Was es dann wohl erst für ein Gestaltungsanspruch ist, wenn allein “DER Monitor” des Kontrollzentrums schon etwa 20 Meter groß ist? Wie zu Beispiel hier:

So sieht es nämlich im Traffic Control Center Tokyo aus. Der Blog “Trends in Japan” berichtet nämlich gerade über einen Besuch in dem selbigen und zeigt anhand einiger schöner Fotos sehr gut, wie die 15.154 Verkehrssignale und davon etwa 7.000 Ampeln gesteuert werden. Also reinklicken lohnt sich:

www.kilian-nakamura.com/blog-english/index.php/inside-the-tokyo-traffic-control-center/
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Gestern habe ich mich mit unserer Mitarbeiterin Kristin (die übrigens nächste Woche ihren Master zu einem sehr spannenden Thema macht) über eine Adobe-Entwicklung unterhalten, die vielleicht für euch da draussen auch interessant sein könnte, insbesondere wenn man Software-Prototypen entwickelt …
Über Adobe AIR (vormals Apollo) hatten wir ja schon mehrfach berichtet (siehe hier). Nun berichtet Adobes Flash Technical Product Manager, Richard Galvan, das es in Kürze eine Extension für Flash CS3 geben wird, mit der man sein Projekt auch als Adobe AIR veröffentlichen kann:
Sprich, man hätte eine ?richtige?, plattformunabhängige Desktop-Applikation und könnte auch auf die Systemfunktionalitäten/Dateisystem/APIs zugreifen (was ja bei Prototypen zur Simulation ganz interessant ist ? Drag and Drop, Native Menüs, Fenster etc.). Und für uns Designer nicht ganz unwichtig, man könnte auf einfachste Weise seinen Applikationen einen Namen, ein Icon usw. zuweisen:
Veröffentlicht wird das ganze übrigens mit dem nächsten öffentlichen AIR-Release auf der Adobe Labs Seite.
Ich hoffe, das wir da mit unseren gerade laufenden ?Experimenten?, hier in Kürze mal ein paar eigene Applikationen vorstellen können …
Tags: adobe, desktop, flash, forschung, GUI, icon, interface, software, UID, webapplikation, windows
Leider waren diese Woche (auf Grund einer Geschäftsreise) die Blog-Einträge ja etwas spärlicher gesät und so komme ich auch erst heute mit dem ?Thema der Woche?. Mittlerweile dürfte ja nun schon jeder von der WWDC und den dort vorgestellten Features vom neuen Apple Betriebssystem gehört haben?!
Trotzdem wollen wir hier noch mal mit dem obigen Video den umfassenden Überblick mit dem Schwerpunkt auf das grafische Interface geben. Den abgesehen von den technischen Möglichkeiten ist das wirklich ?traumhaft? geworden.
Die Bedienung ist noch intuitiver geworden. Ich muss mir noch weniger Gedanken machen, wie bzw. wo ich Daten ablege, welche Programme ich zum Öffnen benötige usw.
Am besten zeigt diese Einfachheit die neue Version von ?Mail?. (Im Video ab der vierten Minute). Wenn ich da sehe, wie einfach man damit Bilder in eMails einfügen und formatierten kann … und wenn ich das jetzt auch noch mit jedem anderem Betriebssystem vergleiche …
Somit ist nun endgültig für mich klar: Ich werd? im Oktober nicht nur mein Notebook wechseln, sondern auch mein OS! Auch wenn in dieser neuen Welt nicht alles perfekt sein wird:
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Wohin sich die Softwareoberflächen in Zukunft entwickeln, darüber schreiben wir hier ja eigentlich ständig. Nun können wir auch mal ein paar Konzepte zeigen, wie sich der Computer insgesamt und somit auch dessen Gesamtinterface entwickeln könnte.
Hintergrund ist der von Microsoft ausgelobte Wettbewerb “Next-Gen PC Designs”. Unter dem Motto “A Brave New World Of Computing” wurden dazu Entwürfe aus 35 Ländern eingereicht.
Es gab drei Gewinner die von einer Jury erkoren wurden, ein Preis der direkt von Bill Gates vergeben wurde und einen Publikumspreis.
Im folgenden wollen wir diese kurz vorstellen. Eine ausführliche Beschreibung und auch viele Bilder von den anderen Einsendungen gibt es unter: www.nextgendesigncomp.com
1. Preis der Jury für ?Blok?

Blok ist speziell für Kindergärten entworfen. Das an Bauklötze angelehnte Konzept soll insbesondere Grundkenntnisse, wie zum Beispiel das Alphabet oder Zahlen vermitteln, aber zugleich auch soziale Kompetenz trainieren.
2. Preis der Jury für ?BulbPC?

Die Metapher der Glühbirne steht bewusst für den Einsatzort und für einen massenhaften, alltäglichen Einsatz dieses PCs. Durch den einfachen Aufbau und somit kostengünstige Produktionsmöglichkeit richtet sich diese Produktidee auch an Schwellenländer. Dieser ?Klein-PC? kann auch in Schreibtische oder Wände integriert werden und sämtliche Peripherie kann dann angeschlossen werden.
3. Preis der Jury für ?Zeeds for the Future?

Zeed+ ist ein Computer, der die Mobilität der Hardwarekomponenten erhöhen soll. Jegliche Hardware, wie die CPU, Video-, Audio- oder Netzwerkkarte befinden sich nicht mehr im Gehäuse, sondern als stabförmigen Standardeinheiten in einer Art “Vase”. Somit soll der Austausch, die einfache Erweitung und auch eine unkomplizierte Wiederverwendung für ?Bedürftige? ermöglicht werden.
Bill Gates Preis für ?MADE in China?

Das an ein asiatisches Essensbrett mit Stäbchen (?CHOPstylus?) angelehnte Design, ist direkt für den chinesischen Markt konzipiert, um preisgünstig eine Vielzahl der Chinesen mit einem Rechner zu versorgen. Deswegen ist dieser auch als Terminal-Rechner angelegt, der auf einen Application-Server zugreift. Meiner Meinung wird sich dahin in Zukunft noch sehr viel bewegen. Aber dazu mehr gesondert in einem der nächsten Blogeinträge.
Der Publikumspreis für ?Light up your Life?

Und noch ein Konzept für Schwellenländer. Dieser mobile Zylinder, der im übrigen auch eine Taschenlampe ist, funktioniert als Multimediaplayer, Mobiltelefon und als Netzwerkterminal. Neben einer grafischen Oberfläche kann auch eine Steuerung per Sprache erfolgen. So sollen auch Menschen mit weniger Literalitätskenntnissen angesprochen werden.
Wie man sieht, viele tolle Ideen, fast nur Gewinner mit einer sozialen Sichtweise und zum Teil völlig neuartige Herangehensarten an das Mensch-Computer-Interface. Die Zukunft bleibt wie immer spannend …
Mehr unter: www.nextgendesigncomp.com
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Schon seit den ersten Tagen des Computers, war es der Wunsch des Menschen, mit diesem auf einem für ihn natürlichen Weg zu interagieren: Über Sprache und Gesten und nicht über Tasten und Zeigeinstrumente.
Einer der ersten Prototypen, in dem Sprache und Gesten kombiniert wurden, ist das Put-That-There System vom MIT, welches Ende der 70ziger Jahre konzipiert wurde. Die beiden ?Väter?, Dick Bolt und Chris Schmandt, bauten dafür ein wandgroßes Displays, vor dem der Nutzer in einem Sessel* Platz nehmen konnte (siehe Video). Per Handgeste konnte dieser dann auf eine Stelle an der Wand zeigen und mit einem Sprachkommando dort ein virtuelles Objekte erstellt oder verschieben usw.
Im Video sieht man auch sehr schön die Herausforderung, die auch noch bei den heutigen Spracherkennungsystemen die größte Rolle spielt: Das Verstehen von natürlich aufgebauter Sprache. Zur Verwendung des Put-That-There Systems musste sich an ein bestimmtes Vokabular und Satzbau gehalten werden. Zudem erfolgte die Spracherkennung und Gestensteuerung nicht synchron zu einander, sondern jeweils nach einander.
Wenn man aber bedenkt, dass dieses System schon über ein viertel Jahrhundert alt ist (und mit den damalig zur Verfügung stehenden Rechner und grafischen Systeme realisiert wurde), dann kann man nur den Hut vor dieser großen Leistung ziehen!
Übrigens, das Video sollte man sich auf jeden Fall bis zum Ende ansehen. An Chris Schmandts ?Oh, Shit?, kann man sehr schön sehen, worin auch noch heute die meisten Probleme liegen …
Das (leider nur englische) Paper zum Projekt gibt?s unter:
www.media.mit.edu/speech/papers/…
* Glückwunsch zum guten Geschmack des MITs: Was sonst, wenn nicht ein Lounge Chair von Charles und Ray Eames
Tags: desktop, display, eingabesystem, forschung, HCI, interface, media-lab, mit, MMI, spracherkennung, UID, visualisierung
Und wieder mal lässt Jeff Han grüßen. Auf der kürzlichen Convergence 2007 Konferenz zeigte Microsofts Center for Information Work (CIW) einen Ausblick auf den Arbeitsplatz der Zukunft ? jedenfalls nach Microsofts Vorstellungen.
Deren ?DigiDesk? ist eine Kombination aus Head-up-Display und Multitouch-Screen, auf dem der gesamte Arbeitsplatz/Schreibtisch digital abgebildet wird. Von Hardwareseite ist insbesondere die integrierte Scaneinheit hervorzuheben. Die Software verfügt über eine erweiterte Möglichkeit Daten zu visualisieren. Wie das im Detail aussieht – das Video zeigt?s sehr schön.
Ein ähnliches Konzept (u.a. ein Tisch der Dokumente selbst erkennt und scannt), ebenfalls von Microsoft, hatten wir ja bereits im Februar vorgestellt. Wer das noch nicht gesehen hat, sollte sich auf jeden Fall noch mal die letzten 20 Sekunden des Videos, von dem damaligen Beitrag anschauen. ? Ist wirklich innovativ konzipiert.
CIW ist übrigens ebenfalls in Redmond angesiedelt und soll, laut Microsofts eigener Aussage, Konzepte entwickeln, die ihrer Zeit fünf bis sieben Jahre voraus sind.
Einen schönen Einblick in das CIW mit Fotos und einem Video bietet die folgende (leider nur englische) Seite:
www.microsoft.com/presspass/presskits/ciw/default.mspx
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Heute mal wieder eine Fortsetzung unser losen Reihe ?Rückblick? …
Wenn der Nutzer nicht mit der Software klar kommt liegt das meistens an …? Genau ? Dem Interface! Anscheint hat diese Erkenntnis Microsoft schon 1995 und brachte für Windows 3.1 eine ?kinderleichte? Oberfläche mit dem Namen ?BOB? auf dem Markt.
Tja, nur leider hat BOB nicht, wie man meinen mag, zu zufriedenen Nutzern geführt, sondern zum Platz 7 der ?Schlechtesten jemals veröffentlichten Produkte? des PC World Magazine geschafft.
Dabei hatte BOB eine Menge Möglichkeiten. Es gab schon ein Adressbuch, Kalender, Finanzrechner, eine Textverarbeitung und einiges mehr.
Aber das Problem des Scheiterns lag zu gleich in der einfachen Oberfläche. Diese bestand aus einem illustriertem Haus (siehe Video) in dem alle Gegenstände auch mit der jeweiligen Funktion hinterlegt waren. Also der Kalender an der Wand mit dem digitalen Kalender, die Briefe auf dem Tisch mit dem Posteingang usw.
Weiterhin wurde jede Aktion von einem Assistenten begleitet. Wenn man zum Beispiel ein Textdokument anlegen wollte, wurde man jedes mal (! egal, wie oft man das vorher schon gemacht hatte) Schritt-für-Schritt mit einer Cartoonfigur durch den Prozess geführt. Ja, das war auch unter anderem die Geburtsstunde des nervigen Assistenz-Hundes, den man aus den späteren Windows-Produkten kennt (… und außerdem der Hüpfer (Office) und Peedy (Excel) und …).
Tja, und genau da sind wir schon beim Kern des Misserfolgs. (Es wurden gerade mal 30.000 Lizenzen verkauft ? Zum Vergleich das damalige Windows 95 ging innerhalb des ersten drei Monate etwa 45 Millionen mal über den Ladentisch). Der Nutzer konnte keine Evolution durchmachen. Egal wie viel er schon gelernt hatte, das Interface passte sich nicht an und behinderte somit ein effektiveres Arbeiten.
Im Gegensatz dazu ist eine komplizierte Oberfläche dann doch besser, denn auch wenn die Einarbeitungszeit mühsam ist, kein Spaß macht, man einen Lehrgang machen muss usw. so kann man nach dem Erlernen doch zügiger Aufgaben abarbeiten. ? Aber dies soll in keinem Fall eine Rechtfertigung für komplizierte Interaces sein ? mitnichten!
Der beste Weg ist immer noch eine intuitive Oberfläche, in der sich JEDER sofort zurecht findet und die den Nutzer durch ihre klare Struktur und ggf. durch abschaltbare(!) Assistenten an die Hand nimmt und durch das Programm geleitet. Aber wie man das erreicht und welche anderen Punkte man dabei noch beachten muss, ist ein schönes Thema für einer der nächsten Blogeinträge.
Eine sehr schöne komplette Übersicht von BOB mit vielen Bildern gibt es unter:
www.winhistory.de/more/bob/bob.htm
Dort kann man BOB auch runterladen und ausprobieren (läuft noch heute unter Windows!)
www.winhistory.de/downloads/downloads.htm
Übrigens, um hier mal ein wenig wie die BILD zu sein und zu tratschen: Zwischenzeitlich war Melinda French, die spätere Ehefrau von Bill Gates, Projektmanagerin bei der Entwicklung. Aber das lasse ich mal ganz unkommentiert
Tags: Assistenzsystem, desktop, einfach, GUI, HCI, interface, Microsoft, software, UID, Usability, windows

Unser amerikanisches aller Lieblings-Online-Auktionshaus eBay arbeitet gerade an einer Software, die es den Nutzer ermöglichen soll noch einfacher zu suchen und zu verkaufen. Das Programm aktualisiert sich fortwährend über eine Internetverbindung selbst, so das es in den entschiedenen letzten Sekunden nicht knapp wird. Sogar das komplette Gegenteil wird der Fall sein. Durch die Umsetzung mit Adobe’s Apollo Technologie (dazu weiter unten mehr) ist man nicht mehr auf die Darstellung im Browser (Rendering) und der damit verbundenen Rechenzeit abhängig, sondern kann nur einzelnen Teile der Oberfläche sich dynamisch aktualisieren lassen.
Dieser technische Unterschied wird auch ein zentraler Punkt beim Einstellen von Artikeln werden, denn das lästige “Vor und Zurück” gehört dann der Vergangenheit an. Auch kann man in Echtzeit eine Verbindung zu seiner Webcam aufbauen und ein Bild von dem Artikel schießen, welches dann automatisch übernommen wird. Also insgesamt ungeahnte Möglichkeiten.
Die bisher unter dem Namen “Project San Dimas” laufende Entwicklung, soll schon in einigen Wochen als Beta veröffentlicht werden. Über die Projektseite www.projectsandimas.com/ lann man sich dafür als Beta-Tester registrieren.
Den (leider nur englischen) Blog zum Projekt gibt es unter:
blogs.ebay.com/projectsandimas
Eine kleine öffentliche Vorstellung der Software konnte man bereits auf der DEMO 07 Konferenz sehen. Hier das Video:

So, und jetzt noch mal zu Adobe’s Apollo. Da das, so denke ich, die Internet- und Softwarewelt noch mal ordentlich beeinflussen wird, werden wir dazu demnächst mal einen Extrabeitrag machen, der schon erste Konzepte und Tendenzen vorstellt. Für alle die davon bisher nichts gehört haben sei gesagt: Apollo wurde von Adobe bisher nur als Alpha-Version vorgestellt, steckt also noch völlig in den Kinderschuhen. Trotzdem ist der “Ansturm” darauf schon sehr beachtlicht. Die plattformunabhängige Laufzeitumgebung ermöglicht es Entwicklern, vorhandene Technologien (wie HTML, JavaScript, Ajax, Flash, Flex) zu nutzen, um damit Internet- und Desktop-Applikationen in einem zu erstellen.

Einen interessanten (deutschen!) Artikel zu Adobe’s Appolo kann man bei Netzwelt finden:
www.netzwelt.de/news/75346-adobe-apollo-die-schnittstelle-zwischen.html
Tags: adobe, Ajax, desktop, ebay, einfach, flash, forschung, GUI, interface, internet, software, UID, web-2.0, webapplikation
Am letzten Donnerstag war es mal wieder soweit und ein neues Apple-Patent wurde veröffentlicht, welches die Usability des Apple Betriebssystems (Gerüchten zu Folge als neues Feature von Mac OS X 10.5 ? Leopard) wieder etwas erhöhen wird ? so darf man jedenfalls hoffen.
Bei der Neuentwicklung handelt es sich um eine Erweiterung für den Finder, der damit verschieden großen Icons in einem Fenster visualisieren kann.
Dies kann bei Programm-Icons zum Beispiel genutzt werden, damit diese zwischen den ganzen Dateien und Ordnern gleich “ins Auge springen”.
Oder bei Ordner-Icons könnte diese Funktion genutzt werden, um volle Ordner zu weniger gefüllten besser unterscheidbar zu machen. Wenn sich dann deren Inhalt ändert, würden sich dementsprechend dynamisch auch die Ordnergröße anpassen.
Und das noch am Rande: Diese Lösung stammt im übrigen aus der Feder von Arnaud Gourdol und Donald Lindsay. Letzterer dürften vielleicht schon einigen ein Begriff als Erfinder von Mac OS Exposé sein.
Zur (leider nur englischen) Patentbeschreibung: http://appft1.uspto.gov/…
Tags: apple, desktop, forschung, GUI, HCI, icon, interface, software, UID, Usability, visualisierung
Video-Link: www.youtube.com
Alle PDA-Besitzer unter euch kennen das Problem nur all zu gut. So bald es darum geht durch größere Datenmengen zu navigieren, bricht man nicht nur fast den kleinen Stift, sondern selber ab. Gerade bei Windows Mobile ist die Verwandtschaft zum großen Desktop-Rechner-OS noch sehr zu spüren. Obwohl doch die Navigationsanforderungen und Eingabearten völlig unterschiedlich sind.
Das scheint man im Hause Microsoft nun auch langsam erkannt zu haben, denn von dem Microsoft Research nahe stehenden Unternehmen ZenZui wurde just diese Tage eine Applikation vorgestellt, mit dem man sehr wohl ganz einfach durch Daten navigieren kann.
“Stop Surfing. Start Zooming” so der Webespruch von ZenZui und das beschreibt das Prinzip schon sehr gut. Aber bevor ich im folgenden kompliziert versuche die Funktionsweise zu beschreiben ? ihr kennt das ja schon: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Insofern sei auf das obige Video verwiesen.
Vorrangig wurde dieses System zum parallelen Navigieren durch Websites geschaffen, die sich somit dynamisch nachladen können, aber es könnte ebenso universell für alle Daten verwendet werden. Ich könnte mir selbst eine komplette Betriebssystem-Oberfläche in dieser Art vorstellen, in der so (mit einem Daumen) zwischen allen Applikationen gewechselt werden kann.
Mehr Infos zum Produkt gibt es auf der (leider nur englischen) Webseite:
www.zenzui.com
Tags: desktop, display, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, internet, Microsoft, MMI, mobiltelefon, touchscreen, UID, Usability, windows

Tja, gegen diesen Webblog sind wir echt noch “grün hinter den Ohren”. Bereits Mitte 2003 erblickte der “Usability Inside Blog” die Welt. Hinter den Beiträgen rund um das Thema Benutzerfreundlichkeit steht auch ein gcUPA‘ler, nämlich Marcus Völkel.
Dieser zeigt uns in seinem aktuellen Beitrag eine kleine Vorschau auf das am 27. April 07 erscheinende Morae 2.0 von TechSmith.
Für alle Neueinsteiger: TechSmith ist der weltweit führende Anbieter von Software zur Bildschirmaufzeichnung. Und deren Produkt Morae zeichnet nicht nur den Screen auf, sondern zusätzlich dazu noch eine Webcam, externes Audio, alle Maustasten, alle Tastatureingaben und und und … das ganze Netzwerk- und Internettauglich für Remote-Test usw. usw. Ein komplette Produkt-Beschreibung erhält man hier.
Und wie gesagt unter:
www.web-blog.net/comments/P216_0_1_0/
eine Ausblick auf die kommende Version.
Was ich am “Usability Inside Blog” leider ein wenig schade finde, verrät ein Blick aus Archiv: Leider hat die Blog-Frequenz seit 2004 rapide abgenommen. Aber trotzdem in jedem Fall einen Blick wert …
Tags: analyse, desktop, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, heat-map, interface, software, Usability
Genau genommen ist es die gleiche Geschichte wie beim iPhone. Unser kalifornischer Obstanbauer erkennt das Potential einer (nicht von Apple entwickelte) Technologie und integriert diese erstmalig in seine Massenprodukte. So geschehen beim Multitouch des iPhone und so in Kürze bei der Funktion “TimeMachine” des neuem Betriebssystems.
Wie das allerdings diesmal mit den Lizenzen ausschaut und wer da wo und vor allem sich Was abgeschaut hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.
Fakt ist aber, das unser schon gut bekannter Jun Rekimoto vom Sony?s Computer Science Laboratory bereits 1999 seine ersten Papers zum Thema ” Time-Machine Computing” veröffentlichte.
Wie auch bei Apple, war schon damals die Grundidee, seinen Rechner rückwärts durch die Zeit reisen zu lassen, so das alte Dokumente wieder auftauchen und bzw. veränderte Dateien oder gar der ganze Rechner sich wieder in seinem vorherigen Zustand zurückwandelt.
Bei Sony wurden die dazugehörigen Information simultan auf einer Seite dargestellt, wie man noch auf der Laborseite sehen kann:

Rekimoto ging sogar soweit, das man das äußere Umfeld (über eine integrierte Webcam) mit dem aktuellen Zeitstatus des Rechners verbinden konnte. So wäre zum Beispiel ein Szenario denkbar, das man an Hand von Bildern zurück durch die Zeit reist. Quasi: “Im Büro ging es doch noch …”
Weiteres dazu in den (leider nur englischen) Veröffentlichungen auf der Seite:
http://www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/tmc/
Leider ist mir bis heute kein Rechner und Software bekannt, der diese Funktion unterstützt. Wenn denn in Kürze Apples Leopard erscheint, können wir uns dann endlich auf diese sehr nützliche Funktion freuen. Natürlich viel schicker und in 3D
Mehr dazu im Demovideo auf der Apple-Seite:
Tags: 3D, apple, desktop, forschung, GUI, interface, jun_rekimoto, software, sony, UID, Usability
Video-Link: www.youtube.com
Also eigentlich sind Steves kurze Haare gar nicht so schlecht … wenn man sich das obige Video so anschaut. Aber darum geht es nun wirklich nicht. Unser Blick sollte viel mehr auf den Bildschirm wandern, denn dort präsentiert uns der heutige CEO von Apple sein NeXTStep-Betriebssystem, das zur damaligen Zeit das wohl benutzerfreundlichste OS war.
Nur so viel am Rande, die Firma NeXT wurde 1986 von Steve Jobs gegründet, nachdem er bei Apple ausgebotet wurde. Das leider wenig erfolgreiche Unternehmen wurde 1996, mit der Rückkehr von Jobs zu Apple, aufgekauft.
Aber zurück zum Betriebssystem. Abgesehen von der fortschrittlichen Softwarearchitektur, beinhaltete NeXTStep viele Interfaces, die wir vom heutigen Apple Mac OS gewohnt sind. So zum Beispiel Mail, das Dock oder Kontextmenüs. Besonders herausragend finde ich die vielen intuitiven Drag-and-Drop-Möglichkeiten, die wirklich nach den Denkweisen der Nutzer erstellt wurden.
Und das alles über ein Jahr, bevor Microsoft seine Windows Version 3.1 veröffentlichte, die nicht annährend über diese Funktionen und Nutzerführung verfügte.
Im obigen Video kann man sehr gut die einzigartigen Möglichkeiten von NeXTStep bestaunen.
Mit der Integration von NeXT in den Apple-Konzern wurde auch die Entwicklung des Betriebssystems eingestellt bzw. bildete es die Basis für das Mac OS X.
Im übrigen hat Tim Berners-Lee am CERN unter NeXTStep den ersten Webbrowser und Webserver der Welt entwickelt.
Und weil Lästern so viel Spaß macht: Hier zum Vergleich noch mal das ein Jahr später erscheinende Windows 3.1:
Video-Link: www.youtube.com
Tags: 3D, apple, desktop, forschung, GUI, icon, interface, Microsoft, software, steve-jobs, UID, Usability, windows
Video-Link: www.youtube.com
Letzten Mittwoch hatte wir ja erst über Metisse berichtet, bzw. Anfang Januar über Sun’s “Looking Glass” – beides 3D-Interfaces für Linux-Systeme. Nun als Nachtrag noch eine 3D-Desktop-Lösung für Windows XP.
Sinnhaftigkeit sowie Vor- und Nachteile solcher Systeme hatten wir ja schon in den vorhergehenden Berichten angerissen. Positiv festzuhalten bleibt: Unter bestimmten Umständen lässt sich so der Platz wesentlich effektiver ausnutzen und verschiedene Aktionen, wie Kopieren und Einfügen, gehen bedeutend schneller.
Ähnlich wie bei den Linux-Aufsätzen, kann man auch mit SphereXP Desktopelemente und Fenster dreidimensional anordnen und als Objekte rotiert lassen. Weiterhin wird der gesamte Schreibtisch wirklich zu einer dreidimensionalen Sphäre, in der dann dementsprechend auch Elemente abgelegt werden können.
Kosten tut der ganze Spaß übrigens sehr humane 29,90 Dollar.
Weitere Bildschirmfotos und eine kostenlose Testversion gibt es unter:
www.spheresite.com
Tags: 3D, desktop, GUI, HCI, interface, MMI, software, UID, Usability, visualisierung, windows
Video-Link: www.youtube.com
Das Microsoft in den nächsten Jahren nicht schlagartig seine weltweit mehr als 90 Prozent Marktanteil verlieren wird steht außer Frage, auch wenn die Alternativen immer attraktiver werden. Insofern würde es mich schon interessieren, wie wird unsere Zukunft mit Bill & Co aussehen?
Einen kleinen Einblick bietet da das Video von der Microsoft Research Group, welches vor Kurzem auf den Microsoft Techdays 2007 vorgestellt wurde.
In diesem sind viele interessante Interfaces zu sehen. Regelmäßigen Blog-Lesern wird da einiges bekannt vor kommen (da wurden wohl mal wieder die Kopierer angeworfen
… aber es sind auch viele neuartige Ansätze vorhanden.
Mein persönlicher Favorit ist neben dem “scannenden Tisch” die “Datenübertragungsschüssel”, in der man die Inhalte von verschiedenen Geräten (MP3-Player, Kamera etc.) übertragen kann. Sieht zwar noch ein wenig unbeholfen aus und ich frage mich, wie man das mit größeren Dateimengen benutzen kann, aber es ist ja nur ein Prototyp und wir wollen das junge Pflänzchen nicht gleich zertreten …
Einen kleinen (deutschen) Einblick in die Arbeit von Microsoft Research gewährt folgende Seite:
www.microsoft.com/germany/msdn/library/MicrosoftResearch.mspx
Übrigens, in diesem Zusammenhang noch ein kleiner Hinweis auf einen Microsoft Wettbewerb, der auch die Kategorie “Interface Design” beinhaltet:
www.microsoft.com/germany/imaginecup/
Tags: 3D, augmented_reality, desktop, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, Microsoft, MMI, software, touchscreen, UID, visualisierung, wettbewerb, windows
Video-Link: www.youtube.com
Wer die Vorfreude aus die “Spaces“-Funktion in Apples noch nicht veröffentlichten Betriebssystem nicht mehr aushält bzw. überhaupt auf einem PC mal (abgesehen von Vista) ein OS nutzen möchte, das die OpenGL-Möglichkeiten wirklich sinnvoll nutzt, dem sei das Interface “Metisse” empfohlen. Dieses wird es in Kürze als Erweiterung von Linux in GNOME’s Mandriva geben.
Die beiden Entwickler des Systems, wollten nach Angaben von Architosh damit verschiedene Techniken und Möglichkeiten des Human-Computer-Interfaces austesten.
Gleiches Spiel wie beim Mac: Auch wenn viele Funktionen auf den ersten Blick nur “Spielereien” sind, so sind doch einigen auf den zweiten Blick sehr hilfreich. Man denke nur an die Zoom-Funktion im Mac OS X Dock.
Persönlich finde ich es besonders nützlich, Fenster und Paletten auf eine beliebige Größe zoomen zu können.
Entwickelt wurde das ganze übrigens an der Pariser Universität von Olivier Chapuis und Nicolas Roussel.
Mehr Infos unter: www.mandriva.com
Tags: 3D, apple, desktop, forschung, GUI, HCI, interface, MMI, software, UID, Usability, visualisierung, windows
Video-Link: www.youtube.com
Nicht mehr lange, dann kann auch Windows das, was Mac OS kann
… aber ich, als noch(!) Windowsnutzer, sollte da mal ganz leise sein, den wer im Glashaus sitzt … Womit wir auch schon bei Thema sind. Mal abgesehen von der schnellen Entwicklungszeit und der unglaublichen Innovationskraft die Vista hat
wird es wenigstens ein völlig überarbeitetes graphisches Interface geben. Und da gibt’s dann wirklich mal was neues: Glas. Also, halbtransparente Fenster, die den Hintergrund verwaschen durchscheinen lassen. (Ein Bild sagt da mal wieder mehr, also einfach mal das Video anschauen). Auch die Buttons und das Raster der Fenster sind überarbeitet, aber auch davon mehr oben … insofern brauch ich da heute gar nicht mehr Worte verlieren.
Danke an die Jungs von Zabersoft, die uns diese auf Interfaceler zugeschnittene Demonstration präsentieren!
Tags: desktop, GUI, icon, interface, software, vista, visualisierung, windows
Video-Link: www.youtube.com
In unserer losen Reihe der Rückblicke, ist es einmal mehr Sony, die ein interessantes Konzept für ein Interface geschaffen hatten. Dieses wurde von seinem Schöpfer bereits auf der CHI 2001 vorgestellt. Aber worum geht es überhaupt?
Die im Interaction Labor von Sony’s Computer Science Laboratory entwickelten “Daten Kacheln” bestehen aus durchsichtigen Displays, die jeweils eine andere Funktion haben und auch mittels berührungsempfindlicher Oberfläche eine Interaktion erlauben. Sobald man Sie auf in ein entsprechendes Gitter eingesetzt hat, erhalten sie Energie und stehen zur Verfügung.
Heißt also, wenn man eine zusätzliche Funktion benötigt, beispielsweise “Malen”, nimmt sich einfach die entsprechende Kachel und setzt sie in das Gitter und schon kann man damit eine andere Kacheln beeinflussen bzw. in diesem Beispiel ein Bild aus der “Foto Kachel” rüberziehen und bemalen. (siehe Video).
Laut eigener Aussage, wollte Schöpfer Jun Rekimoto mit dieser Studie weg von dem kommando-orientierten Interagieren, hin zu einem mehr situations- und assistenz-orientierten. – Ich finde, das ist ihm mit einem sehr interessanten Ansatz gelungen … Tja, und was ist draus geworden? In meinen Recherchen habe ich jedenfalls keine Folgeprojekte gefunden und auch nichts ähnliches. Wenn ihr noch etwas vergleichbares kennt, bitte mal posten, ansonsten reiht sich auch dieses Konzept mal wieder in die Reihe “Schöne Idee, aber nicht weiterverfolgt ein”. Schade.
Das englischsprachige Paper dazu unter:
www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/papers/chi01.pdf
Tags: Assistenzsystem, CHI, desktop, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, jun_rekimoto, MMI, software, sony, touchscreen, UID, visualisierung
Video-Link: www.youtube.com
Mal wieder ein TouchTable – Ich weiß, ihr könnt das Wort nicht mehr hören, aber ich poste ja wirklich nur noch, wenn es wirklich was neues gibt – es gibt. Dieser bietet nämlich die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche von oben UND unten zu bedienen.
Sinnvoll ist dies in erster Linie dann, wenn auf den beiden Seiten zwei unterschiedliche Funktionen ausgeübt werden. Also beispielsweise könnte man oben eine Karte drehen, während man unten diese gleichzeitig verschiebt. Ebenso wenn zwei Nutzer gleichzeitig mit dem Inhalt arbeiten, kann über das Oben und Unten nun ganz leicht unterscheiden werden, welche Aktion von welchem Nutzer kommt. Mehr dazu im Video.
Ein Paper von den Schöpfern, das sich mit den Möglichkeiten der Kollaboration an interaktiven Tischen befasst >hier<
Tags: desktop, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, jeff_han, MMI, touchscreen, UID
Video-Link: www.youtube.com
Tja, wo sonst wenn nicht aus Berkeley, musste diese super Anwendung kommen. Ihr merkt schon, das wird ein ziemlich unkritischer Eintrag. Aber Vyew ist wirklich toll.
Mit dieser Online-Anwendung ist es möglich, ohne irgendeine Installation, plattformunabhängig, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten oder sogar seinen Desktop live zu übertragen.
Sicherlich gibt es einige vergleichbare Lösungen, aber Vyew ist kostenfrei. Zudem ist mir auch keine Lösung bekannt mit der man seinen Schreibtisch ohne vorher irgendeine clientseitige Softwareinstallation gemacht zu haben übertragen kann.
Eine schöne Vergleichsübersicht zwischen den einzelnen Applikationen liefert die Seite gleich mit:
www.vyew.com/content/?n=Main.ComparisonChart
Also, in jedem Fall mal ausprobieren. Zwar könnte auch noch viel verbessert werden, aber wir sprechen ja hier gerade mal über Version 2.0 …
Tags: desktop, flash, interface, internet, web-2.0, webapplikation





