You are currently browsing articles tagged .


Ja, schon wieder Microsoft! Und schon wieder ein Konzept zur Bedienung von kleinen Touchscreens. Hatten wir erst letzten Dienstag das Rückseiten-Interface von Apple vorgestellt, kommt heute wieder ein Konzept vom Konkurrenten Microsoft. Dieses stammt genauer gesagt aus der Feder von dem Deutschen Patrick Baudisch, der den meisten bestimmt ein Begriff ist. Ansonsten empfiehlt sich auf jeden Fall ein Blick auf seine Projektseite: www.patrickbaudisch.com

Das von ihm entwickelte Interface ?Shift? zeigt kleine Parallelen zu Microsoft?s ZenZui, welches wir schon März vorgestellt haben, geht aber noch einen großen Schritt weiter. Dieses löst nun das Problem, weswegen man bei fast jedem mobilen Touchscreen in PDAs und Co einen Stift/Stylus verwendet muss, um nicht mit den Fingern die eigentlichen Navigationspunkte zu verdecken. Dies tritt insbesondere auf, wenn man aus einer Karte einen kleinen Punkt auswählen möchte.

Mit Baudischs System wird durch längeres Drücken, der vom Finger verdeckte Bereich nun versetzt auf dem Display angezeigt und man kann eine sehr genaue Auswahl treffen. In einer erweiterten Version wird der verdeckte Bereich auch noch zusätzlich vergrößert, so dass man in kürzester Zeit, selbst mit dem dicksten Wurstfinger, sogar einzelne Pixel auswählen kann. Mehr im obigen Video.

Und mehr zu Projekt unter: www.patrickbaudisch.com/projects/shift/

In diesem Zusammenhang: Herzlichen Glückwunsch zum zu recht verdienten “BEST PAPER AWARD” bei der CHI 2007!

Tags: , , , , , , , , , , ,

Ok, dann mach ich mal die Sterotypen-Schublade wieder zu: Ich kenne mindestens genauso viel Frauen, die auch nicht gerne kochen, wie Männer. Da dieses Konzept allerdings von drei Männern des MIT stammt, lass ich das einfach mal so im Raum stehen …

Aber warum geht es überhaupt? Kurz gesagt: die gesamte Küche ist unser Assistent. In diesem

Video (avi | 39 MB)

wird das wunderbar deutlich, am Beispiel einer solch simplen Aufgabe wir “ein Ei kochen”. Nach dem ich meiner Küche gesagt habe, was ich kochen möchte (über virtuelle, projizierte Buttons kann ich ein Rezept auswählen) werde ich Schritt für Schritt durch die Küche geleitet. Sprich, ich bekomme die Anweisung und dann leuchtet beispielsweise die Schublade in der der Topf steht, der Herd sagt mir wann die Garzeit erreicht ist usw. (näheres im Video und vor allem auf der Webseite).

Besonders cool, pardon, nützlich finde ich mal wieder diese kleinen intelligenten Dinge. Also das der Wasserhahn entsprechend seiner Temperatur leuchtet oder das die Innenansicht des Kühlschranks außen projiziert wird.

Zur Website des Konzepts: http://web.media.mit.edu/~jackylee/kitchen.htm

PS. Und nicht vergessen:
Heute zum Allee Center (Ernst-Reuter-Allee 11) in Magdeburg kommen!
(Siehe Eintrag von gestern)

Tags: , , , , , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

In unserer losen Reihe der Rückblicke, ist es einmal mehr Sony, die ein interessantes Konzept für ein Interface geschaffen hatten. Dieses wurde von seinem Schöpfer bereits auf der CHI 2001 vorgestellt. Aber worum geht es überhaupt?

Die im Interaction Labor von Sony’s Computer Science Laboratory entwickelten “Daten Kacheln” bestehen aus durchsichtigen Displays, die jeweils eine andere Funktion haben und auch mittels berührungsempfindlicher Oberfläche eine Interaktion erlauben. Sobald man Sie auf in ein entsprechendes Gitter eingesetzt hat, erhalten sie Energie und stehen zur Verfügung.
Heißt also, wenn man eine zusätzliche Funktion benötigt, beispielsweise “Malen”, nimmt sich einfach die entsprechende Kachel und setzt sie in das Gitter und schon kann man damit eine andere Kacheln beeinflussen bzw. in diesem Beispiel ein Bild aus der “Foto Kachel” rüberziehen und bemalen. (siehe Video).

Laut eigener Aussage, wollte Schöpfer Jun Rekimoto mit dieser Studie weg von dem kommando-orientierten Interagieren, hin zu einem mehr situations- und assistenz-orientierten. – Ich finde, das ist ihm mit einem sehr interessanten Ansatz gelungen … Tja, und was ist draus geworden? In meinen Recherchen habe ich jedenfalls keine Folgeprojekte gefunden und auch nichts ähnliches. Wenn ihr noch etwas vergleichbares kennt, bitte mal posten, ansonsten reiht sich auch dieses Konzept mal wieder in die Reihe “Schöne Idee, aber nicht weiterverfolgt ein”. Schade.

Das englischsprachige Paper dazu unter:
www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/papers/chi01.pdf

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Schon auf der CHI 1999 stellte Sony dieses sehr innovative Interface Konzept zu Kollaboration zwischen verschiedenen Rechnern vor. Mittels einer Projektion auf den Tisch, auf dem auch die Rechner standen, konnten Objekte visuell sichtbar von einem Rechner zum anderen verschoben werden, auf dem Tisch abgelegt werden oder mit anderen “realen” Objekten verknüpft werden.

Nun stellt sich bei Konzepten immer die Frage was kann bis zur (Serien-)Produktreife weiterentwickelt werden und was landet in der Schublade. Und leider hat es auch diese Technologie nicht zum “Massenprodukt” geschafft und findet fast sieben Jahre später gerade mal als kleines Softwarefeature in Sonys VAIO-U Serie, als “Flying Pointer” Anwendung. Die es meiner Recherche nach wiederum nie in Europa gab/gibt.
Sehr bedauerlich!

Mehr zum “Augmented Surfaces” – Konzept unter: www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/as/

Tags: , , , , , , ,