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Dew Camera

Ausgehend von dem Wissen, das immer mehr Speicherplatz auf immer kleinerem Raum verfügbar ist, hat der japanische NEC-Konzern vor kurzem ein interessantes Konzept vorgestellt. Das ?Lebensaufzeichnungs-Interface? Dew Camera verfolgt den Ansatz, dass der Mensch in Zukunft nicht mehr explizit eine Maschine benutzen muss, um ein Photo von den “glücklichen Momenten” im Leben zum machen, dieses dann archivieren muss und dann später wieder mit Maus und Tastatur danach suchen muss, um es erneut abzurufen.

Die Dew Camera zeichnet stattdessen ALLES und fortwährend auf, mit dem Ziel das gesamte Leben zu “archivieren”. Mit Hilfe von verschiedenen Sensoren, zum Beispiel Gestenerkennung und einer Sprachanalyse, erkennt das System zudem, ob man sich gerade gut fühlt und stellt so eine Art “Best of” zusammen. Die Batterie des Lebensaufzeichnungs-Interfaces soll in der Kordel des Anhängers verstaut werden. Die Daten werden sofort kabellos übers Internet übertragen und auf einem Server gespeichert.

Bis zur Umsetzung dieses Konzeptes wird es allerdings noch “ein paar” Jahre dauern.

Fragwürdig ist auch, ob man ständig eine Kamera mitlaufen lassen möchte. Wird doch der Gang zur Toilette kaum für die Nachwelt interessant sein.

Weitere Infos unter: www.nec-cebit.com/de/produkte/future-solutions/future-design/dew.html

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Video-Link: www.youtube.com

Mein Cebit-Besuch liegt nun schon wieder eine Woche zurück und in Retrospektive ist leider nicht all zu viel hängen geblieben. Keine wirklichen großen neuen Innovationen, dafür sind viele Produkte bedeutend besser geworden bzw. haben die Marktreife erlangt.

Woran ich mich aber noch sehr gut erinnern kann, sind die Displays im obigen Video.
3D-Displays für die keine Brille nötig sind, sind ja schon ein alter Hut. Aber auch hier wurde das Produkt verbessert und eine Handgestenerkennung hinzugefügt. Somit kann ich nun berührungslos mit meinem dreidimensionales Objekt interagieren.

Entwickelt wurde das ganze vom Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik / Heinrich-Hertz-Institut / Interaktive Medien – Human Factors Berlin.

Mehr Infos dazu unter:
www.hhi.fraunhofer.de/german/im/produkte/3d-kiosk/

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Siemens mobile PenPhone

In unserer losen Reihe mit Rückblicken auf “alte” Konzepte (obwohl man bei 2004 ja nicht wirklich von der weiten Vergangenheit sprechen kann), möchte ich heute kurz das Siemens PenPhone vorstellen.

Wie ich feststellen musst, ist dieses vielen doch eher unbekannt. Da ich 2004 gerade ein Mobiltelefon konzipierte, ist mir diese Cebit-Vorstellung natürlich noch in sehr guter Erinnerung. (Soweit ich weiss, wurde das Konzept sogar schon auf der Cebit 2002 inoffiziell vorgestellt)

Nicht nur die Form ist das besondere an diesem Gerät, sondern auch der fehlende Ziffernblock. Um einen Anruf zu tätigen, wird die Telefonnummer auf eine beliebige Unterlage geschrieben. Hat der Stift die Ziffern erkannt, startet man den Anruf. Auch kurze Textmeldungen können so direkt mit dem PenPhone verfasst werden. Alternativ lässt sich das Telefon über die eingebaute Spracherkennung bedienen.

Die Ziffernerkennung funktioniert quasi auf jeder beliebigen (glatten) Oberfläche. Sobald man mit der Spitze den Untergrund berührt, aktiviert sich die Funktion und eine winzige Infrarotkamera nimmt mehrere hundert Bilder pro Sekunde als Pixelmuster auf, um so die die geschrieben Zahlen oder Buchstaben zu erkennen.

Weitere Hintergrundinformationen und Spezifikationen gibt es hier: www.golem.de

Tja, und auch dieses Konzept endet traurig. Wie ja bekannt ist, wurde die Siemens mobile Ende 2005 durch BenQ übernommen, was die weitestgehende Einstellung der Entwicklung in Deutschland zu Folge hatte. Wieder mal sehr schade.

Ich bin allerdings fest davon überzeugt, das dieses Konzept eine Renaissance erleben wird, da es insbesondere für die SMS-Tip-Hasser eine sehr gute Alternative darstellt.

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