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Man, was hätte das herausragend sein können. Wenn ich mir jetzt noch einmal die gerade wieder durchs Netz geisternden Mobiltelefonkonzepte der Product Visionaires GmbH anschaue, ist es wirklich eine Schande, wie das mit unserem deutschen Handyhersteller zu Grunde gegangen ist.
Dazu muss man wissen, das Product Visionaires eine 2004 gegründete und 100% Tochter von Siemens Information and Communication Mobile (damals noch Siemens mobile) war, mit dem einzigen Ziel “innovative Konzepte für mobile Geräte zu entwickeln”.
In der Tat sind in den letzten Jahren eine Fülle von Konzepten entstanden, die sehr innovative Ansätze hinsichtlich Bedienung, Funktionen und Interaktion zeigen.
Auf den Seiten von www.areamobile.de findet man vier Studien die im letzten Jahr von Product Visionaires vorgestellt wurden. Wer noch weiter in die Vergangenheit reisen möchte, der kann unter www.siemensinfo.de auch noch Konzepte aus dem Jahr 2005 finden (siehe Bilder mittlere Reihe, erstes und zweites Bild).
… und wer noch einen kleinen Einblick gewinnen möchte, wie die Entwickler ihre Ideen anhand von Storyboards visualisiert haben, kann dieses auf der Firmenseite unter “Visuals” > “Storyboard” finden …
Da kann man nur sagen: “Ach, was hätte ein wenig mehr Mut bei den Entscheidern gut getan.” Die Xelibri-Serie war doch schon so ein guter Ansatz, wenn man da nur (wenigstens ein bisschen) an die Benutzerfreundlichkeit gedacht hätte …
Tags: benq, design, eingabesystem, forschung, HCI, interface, siemens, UID, visualisierung
Wenigstens eine gute Nachricht in diesen Tagen von unserem insolventen Handyhersteller. Das Designkonzept “The Black Box” erhielt den iF Design Award in China. Wenn man sich die obigen Bilder anschaut, auch durchaus begründet. Wenn Sie dieses Modell produzieren würden, wären die Existenzängste wohl vorüber …
Auf jeden Fall hat diesen Konzept einen interessanten Ansatz, nämlich eine glatte aber berührungs- bzw. wärmeempfindliche Oberfläche, die wahlweise verschiedene grafische Interfaces darstellen kann. (Über selbiges, für ein Mobiltelefon zu verwenden, sprachen wir im übrigen auch in den letzten Wochen in unserer Agentur – tja, manche Sachen liegen einfach in der Luft). Jedenfalls können somit wesentlich komfortabler die unterschiedlichen Anwendung (Telefonieren, Nachrichten, Musik etc.) gesteuert werden.
Schon Anfang des Jahres stellt BenQ-Siemens ein Konzept namens “Ruby” vor, das diese grundsätzliche Funktionsweise beinhaltete.
Na, mich würde es jedenfalls SEHR freuen, wenn wir hier in Deutschland wenigsten einen Handy-Hersteller behalten würden.
Tags: benq, display, eingabesystem, forschung, interface, mobiltelefon, siemens, UID

