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Vielen Dank an Jan vom Augmented Reality Blog für den Hinweis, auf ein brandaktuelles Video zu der im letzten Beitrag erwähnten Premiere auf der Buchmesse.

In diesem ist das von metaio für den Verlag Wissen Media / arsEdition entwickelte AR-Buch „Aliens & UFOs“ zu sehen:

Mehr Infos dazu bei
metaio
wissenmedia

oder direkt zum Buch bei amazon.de

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… also, genau wörtlich genommen ist es ab dem 19. Oktober bei Amazon (Japan), für rund 73 Euro „im Lager“. Die Rede ist von dem ersten Augmented Reality Spiel für den Massenmarkt/normalen PC: 
ARis (Alice)

Das aus „westlicher Sicht“ eher sehr befremdliche Spiel, benötigt dafür nur einen normalen PC mit Webcam, der Rest geschieht über den mitgelieferten Würfel plus eine Art Zeigestock und noch drei Aktionskarten.
Das Konzept basiert auf einer virtuellen Spielfigur, die durch die Webcam auf bzw. um den Würfel erscheint und mit der man interagieren kann. Also eine Art „Sims“ auf dem eigenen Schreibtisch:



Zwar nicht für den Massenmarkt, aber dafür schon bedeutend früher, hatte Sony ein Spiel für Playstation-Besitzer veröffentlicht: Eye Of Judgement. Hier gibt es keinen Würfel, sondern „nur“ Karten auf einen Spielbrett, die „zum Leben erweckt“ werden können:



Ab 2009 legt dann Sony mit EyePet in punkto AR richtig los, hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack darauf:



Also, wie man sieht, zieht die „Erweiterte Realität“ langsam ins Wohnzimmer ein.

Wer so etwas mal selber erfahren möchte, dem sei ein Besuch auf der morgen beginnenden Frankfurter Buchmesse empfohlen. Auf dieser wird Metaio, ein auf Augmented-Reality-Lösungen spezialisiertes Unternehmen, zusammen mit dem Bertelsmann-Verlag/Wissen Media Verlag den„Großen Weltatlas“ mit AR-Möglichkeiten vorstellen. Das sieht dann ungefähr so aus:



Den nächsten Schritt hat Metaio auch schon präsentiert: Die Steuerung von Grafiken:



… und in Verbindung mit Abenteuer-Büchern, mal in die Rolle des Helden zu schlüpfen:



Ich denke, das ist wirklich eine Nische in die gedruckte Lexika gut gehen können. Diese schlagen somit eine Brücke zwischen On- und Offline-Welt und werden zum „Interaktionsbuch“. Somit kann ich mit physisch vorhandenen Gegenständen, die auf meinem Schreibtisch zu virtuellen Welten werden, interagieren. So ein „Erlebnis“ zur Wissensvermittlung kann eine Webseite nur schwer bieten.
… und an der Stelle sind dann wir Interaction Designer wieder gefragt, denn bisher ist es ja oft nur Effekthascherei. Wenn dieser erste WOW-Effekt vorbei ist, wird die didaktische Aufbereitung und Wissenvermittlung über die kleinen Pappkarten gefragt sein.
… ich könnte mir da zum Beispiel sehr gut einen virtuellen Chemiebaukasten vorstellen, in dem dann auch mal die Sachen drin sind, die man sonst nicht frei vertreiben darf ;)

PS. … und was gibt es bei der mobilen AR neues?. Aktuell plant das französische Unternehmen „int13 production“ auch gerade ein AR-Spiel, welches allerdings auf einem Mobiltelefon laufen soll:

Wer den WOW-Effekt übrigens mal selber auf seinem Handy haben möchte, dem sei das „Virtual Sculpture Project“ empfohlen. Nähreres dazu auf dieser (leider nur englischen) Seite ganz unten.
Dort ist dann auch der Link zu der Seite http://virtual.extra.hu/ zu finden, auf der ihr die Applikation und den Marker runterladen könnt.

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… dann könnte da vielleicht ein “All-In-One-Device” rauskommen, welches kürzlich der japanische Designer Mac Funamizu in seinem Blog “petitinvention” vorgestellt hat. Das dargestellte Zukunftsszenario beschreibt ein Gerät, welches mittels Touchscreen, Built-In Camera, Scanner und Zugriff auf diverse Datenbank der perfekte Dr. Know für unterwegs sein könnte.

Wie auf seiner Seite zu sehen ist …

Geo-Informationssystem

… wird die Umgebung analysiert und “augmented”. So zum Beispiel als “Innen-Geo-Informationssystem”, welches Möglichkeiten bietet, sich z.B.: in öffentlichen Gebäuden wie Flughafen, Bahnhof oder Krankenhaus durch Echtzeit-Anzeige zurechtzufinden. Sehr sinnvoll beispielsweise bei Notfallsituationen, um den kürzesten Weg hinaus zu finden.

Auch auf der Seite …

other-purposes

… die Möglichkeiten die sich für den Einsatz eines solchen Interfaces bieten, wie hier z.B.: das simultanes Übersetzen von fremdsprachigen Texten. Mit einem eingebauten Scanner können ebenso einzelne Wörter in ihrer Bedeutung nachgeschlagen werden.

Sehr naheliegend ist natürlich auch der Einsatz als Realbild-Navigationssystem, wie in einem unserer früheren Beiträge oder hier schön zu sehen ist.

Ich könnte jetzt noch unzählige Möglichkeiten aufzählen, um nur ein paar davon zu nennen: das Nachschlagen von Automarken, Tierarten- und gattungen, exotischen Früchten, Kalorienangaben, Sternenkonstellationen; das Vorhersagen des Wetters an einem spezifischen Ort und und und … (das die Forschung bei derartigen System schon ziemlich weit ist, haben wir ja vor kurzem auch hier gezeigt)

Die Realisierbarkeit einer solchen Mensch-Maschine-Daten-Schnittstelle wäre natürlich phantastisch. Machbar wäre heute auch schon vieles. Die Knackpunkte liegen aber eindeutig in den Standards. Wie könnte ein universelle Schnittstelle zum Datenaustausch eines jeden Hauses aussehen (für die Anzeige von Rauminformationen etc.)?
Weiterer “Stolperstein”: für eine derartige Darstellung müsste fortwährend exakt die Postion der Augen gemessen werden und darauf hin die Anzeige angepasst werden.

Insofern müssen wir wohl noch “ein wenig” Geduld haben …

Weitere Infos und noch viel mehr Bildmaterial findet ihr unter:
flickr.com/photos/mac_fun/

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Ein Entwickler aus China trotzt der Überzeugung Steve Jobs, der im Januar 2007 das iPhone mit den Worten: „Nobody needs a stylus.“ präsentierte.
In Bezug auf das Thema Schreiben ohne Stift hat der chinesische Entwickler kürzlich seinen Protest in die Tat umgesetzt und eine Add-On Software für das iPhone namens HWPen auf den Markt gebracht, die es ermöglicht Text durch Erkennung der Handschrift zu verfassen.

Handwriting

Die aktuelle Beta-Version der Mini-Software unterstützt chinesische & lateinische Schriftzeichen sowie Ziffern, zeigt aber auch Lücken:
Sie schafft es nicht, sämtliche Funktionen der virtuellen Tastatur zu ersetzen, z.B. unterstützt sie nicht die Drehung auf die Seite und im Mailprogramm taucht sie gar nicht auf. Und wie im Video eindeutig zu erkennen, funktioniert die Schrifterkennung eher suboptimal. Die Meinungen über das Tool gehen weit auseinander, die meisten Besitzer eines iPhone sind jedoch überzeugt, dass sie mit der vorgegebenen Tastatur eindeutig schneller sind.

Bei den ganzen Streitigkeiten bleibe ich bei der Meinung, dass es doch am besten wäre, wenn der Nutzer selber entscheiden könnte, wie er seine Texte eingeben möchte. Eine gute Lösung bietet z.B. das Nokia N800 Internet Tablet an, das sowohl virtuelle Tastatur mit oder ohne Eingabestift anbietet, als auch Handschrifterkennung unterstützt.



PS: Das kleine Add-On kann auch nur installiert werden, wenn man ein sogenanntes “Jailbreak-iPhone” besitzt, d.h. es funktioniert ausschließlich bei gehackten Mobiltelefonen.

Mehr Infos dazu findet ihr unter: www.macnews.de/news/107815.html

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Micro-Buchstaben in Bedienungsanleitungen

… und wieder ein schönes Beispiel für “besonders benutzerfreundliche” Bedienungsanleitungen. Diesmal die Anwendungs- und Sicherheitshinweise einer Schutzbrille.
Ich hatte ja im Juli schon mal meine Fossil-Bedienungsanleitung mit ca. 1 mm hohen Buchstaben vorgestellt. Diese Anleitung unterbietet diesen Wert aber nochmals und hat gerade mal etwa 0,8 mm hohe Versalien!
… aber es handelt sich ja “auch nur” um die Verwendungshinweise für einen Augenschutz.

An dieser Stelle übrigens mal ein guter Buchtipp über sehr schöne Anleitungen:
“Hier öffnen” von Paul Mijksenaar und Piet Westendorp

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Bedienungsanleitung

Ok, heutzutage sind ja ALLE Geräte selbsterklärend ;D … aber manchmal muss man doch mal die Bedienungsanleitung lesen.
Auf dem Bild ist die Anleitung meiner Fossil-Uhr zu sehen. Die Erklärungen sind gar nicht so schlecht. Aber leider haben die Fossil-Leute vergessen eine Lupe mit beizulegen. Die Uhr-Abbildungen sind genauso gross wie mein Fingernagel! Das Wort “Second” ist genau 2.8 mm (!!!) lang.
Grüße von der Designabteilung an die Technische Dokumentation …

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