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Eine der größten Quellen für menschlichen Erfindergeist ist seine Bequemlichkeit. So gibt es aktuell wieder neue Entwicklungen für die Kontrolle unseres liebsten Lebensraums.

Zum einen hat das Media Interaction Lab der University of Applied Science in Oberösterreich eine Arbeit mit dem Namen CRISTAL (Control of Remotely Interfaced Systems using Touch-based Actions in Living spaces) vorgestellt. Diese bildet mittels Gestensteuerung eine Brücke zwischen allen Geräten im Wohnzimmer:

Das Thema „bloss nicht aufstehen“ bzw. Fernbedienung ist ja von je her eins DER Themen im Interaction Design. So wundert es nicht, dass nun ein „Universal Remote Control Framework“ geschaffen wurde, auf dem die Geräteanbieter und Fernbedienungshersteller aufsetzen können. Erster Unterstützter der Plattform: der amerikanische Dienst TiVo. Mit der iPhone-App “i.TV” (wie auch sonst) wurde somit eine wunderbare Brücke zwischen Programmzeitschrift und Fernbedienung Fernsehsteuerung geschaffen:

Mehr Infos unter: http://i.tv/

Siehe auch: www.schroeder-wendt.com/blog/index.php?s=fernbedienung

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Über das mehr oder minder gelungene GUI, des in Kürze erscheinenden Windows 7 haben wir nun schon mehrfach berichtet. Wie wichtig diese „äußeren Werte“ eines Betriebgssymstems sind, zeigen nicht zuletzt auch solche “Ersatzoberflächen” wie Bumptop (siehe letzter Blogeintrag).
Es gibt aber noch andere tolle Ideen, auf die Microsoft dann für die Version 8 mal einen Blick werfen sollte. Die folgenden stammen von dem 17 Jahre alten „Windows Liebhaber“ Cullen Dudas. In seiner Freizeit hat dieser unter dem Projektnamen „Copenhagen“ seine Vision für ein Interface visualisiert:

Somit mein Vorschlag an Microsoft: Cullen einen Ausbildungsplatz verschaffen ;)

Wer übrigens mal die nicht verwirklichten Windows 7 Ideen von Microsoft sehen möchte, also quasi den Papierkorb in der Redmonder Entwicklungsabteilung, dem sei ein Blick auf techradar.com empfohlen:

Window 7 Ideen

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Im letzten Eintrag hatten wir gerade über die schleppende Weiterentwicklung bei Microsoft geschrieben und das man mittlerweile auch bei mobilen Betriebssystemen den Anschluss verpasst hat. Ähnlich wie bei den Browsern haben sich hier Redmonder zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht und die Konkurrenz an sich vorbeiziehen lassen. Bei den Browsern war es Firefox der den Markt ordentlich aufgemischt hat, bei den mobilen Geräten Apple. Dabei hat Apple nicht mal ein tolles Gerät. Im Vergleich zum Mittbewerb hat das iPhone in vielen Gebieten bedeutend schlechtere Geräteeigenschaften und zwingen einem dazu noch in einem „nicht gerade günstigen“ Vertrag bei einem einzigen Netzanbieter. Es verkauft sich schlichtweg über das Nutzungserlebnis / User Experience (UX), welche mit Multitouch-Spielereien und innovativen, zentral zu findenden und simpel installierbaren Applikationen eine Begehrlichkeit weckt. Und in punkto Spaßfaktor vor allem doch eins hat: ein konsistentes und einfaches GUI.

Unter diesem Konkurrenzdruck ziehen nun alle Hersteller mit neuen Geräten und vor allem neuen Oberflächen nach. Bei Windows Mobile (WM) passierte von Seiten Microsofts ersteinmal gar nichts. Gerätehersteller HTC erkannte 2007 die Zeichen der Zeit und stülpte dem System ein eigenes GUI über: TouchFLO (und mittlerweile TouchFLO 3D). Aber spätestens bei den Systemeinstellungen war man wieder in der winzigen und schwer verständlichen WM-Welt:

Sicherlich, Microsoft redete sich immer damit raus, das ihr OS für Business-Anwender ist und nicht für die breite Masse. Aber hey, wie kann man nicht!=weg auf die Idee kommen, das!s Manager und „I‘m a PC“-Typen nicht auch gerne ein einfaches System haben möchten das Spaß macht? Zudem war das Zusammenwachsen von Mobiltelefon und PDA spätestens seit der Jahrtausendwende absehbar. Und wer schleppt schon gern zwei Geräte mit, auf denen zudem auch noch jeweils die gleichen Kontakte gespeichert werden?

Jedenfalls, nach etwa zwei Jahren Stillstand (und 9 Jahren nach der ersten WM-Version) gibt es nun diese Woche, auf dem Mobile World Congress in Barcelona, die neue Version zu sehen. Und wie zu erwarten war, gibt es im Internet natürlich schon vorher ein Video, welches diese vorstellt:

Tja, was soll ich sagen. Ich kann nur hoffen, das dies nicht wirklich das neue Release sein soll. Ansonsten lässt es sich aus meiner Sicht mit ein paar kurzen Worten zusammenfassen: Man hat in den letzten zwei Jahren absolut nichts kapiert!

Sicherlich, der Startscreen, die Übersicht der Kommunikationseinstellungen und die wichtigsten Applikationen (Browser, Kontakte etc.) wurden leicht überarbeitet, aber man sieht nichts, was Dritthersteller (wie z.B. Opera, Spb Mobile Shell, TouchFLO usw.) schon lange bieten. Das eigentliche Problem, eine konsistente Oberfläche, die mit einer oder wenigen Bedienungsmetaphern und einem klaren Gestaltungsraster klarkommt wurde wieder verfehlt. Wieder habe ich winzige Auswahlfelder, bestätige ich eine Seite mal mit „OK“ oben in der rechten Ecke oder „Fertig“ unten links, habe lange Erklärungstexte ohne Gewichtungsabstufung bei Auswahlfeldern und habe nur sehr schwer die Möglichkeit auch ohne Stifte durch die Einstellungen zu kommen. Ok, dafür wurde jetzt aber die Programmliste in Waben angeordnet, die ich so auch noch mit den dicksten Daumen bedienen kann. Das man durch Waben allerdings auch 20 bis 40 Prozent des Platzes auf den „riesigen“ Displays von mobilen Geräten verschenken kann (wie man an Stelle 8:51 gut sehen kann), wurde beim konzipieren wohl vergessen.

Somit ist wohl die einzige Hoffnung, nochmals etwa ein Jahr auf Windows Mobile 7 zu warten …

… aber ob dann noch genügend Nutzer dafür da sind? (die 3. Generation des iPhones wird in diesem Sommer erwartet, Googles Android ist gerade frisch erhältlich, Palm bringt ein neues (vorab schon hochgelobtes) OS raus, Nokia hat auch völlig neue OS-Pläne usw.). Somit ist der letztendliche Nutznießer der ganzen Situation der Endkunde. Dieser kann sich, durch den nun schnell bewegenden Markt, zwischen ähnlichen Geräten aber unterschiedlichen GUIs (z.B. HTC mit WM oder Android) und somit mit unterschiedlichen User Experiences entscheiden.

Vorabinfos zu Windows Mobile 7 gibt es übrigens hier: http://pocketpccentral.net/windows_mobile_7_brief.htm

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Windows 7 ist gerade in aller Munde und auch wir möchten da nicht außen vor sein und ein paar Worte über ein paar wichtige Interface-Neuerungen im weltweit verbreitetsten GUI verlieren.

Sicher musste Microsoft, nach dem geflopten Vista, nun eine Schippe nachlegen und hat vor allem an dem gearbeitet, was der Endbenutzer als erstes sieht: das User Interface. (Wir sprechen auch gerne von der eigentlichen Visitenkarte eines Softwareunternehmens ;) )

Ein paar Sachen sind hier ganz gut im Video zu sehen:

Eine der wohl größten Frischzellenkuren erhält auch gleich unsere seit 1995 so lieb gewonnene Taskleiste. Nun ist sie quasi eine Kombination aus dem Mac OS Dock und der Windows Schnellstartleiste plus Tunning! So ist es zum Beispiel durch kleine Vorschaubilder möglich, direkt zu dem Fenster zu wechseln, welches man sucht. Beziehungsweise sogar zu dem jeweiligen Tab.

Zusätzlich gibt es dann noch bei einigen Programmen die Möglichkeit Funktionen direkt aus der Taskbar aufzurufen. Wie zum Beispiel das öffnen der letzten Dateien usw.

Die andere große Neuerung ist Aero Peek. Was als erstes wie eine Luftnummer klingt, ist bei näherer Betrachtung eine sehr nützliche Funktion, um nicht im Fensterdschungel unterzugehen. Denn wenn man nämlich in der Taskbar auf die kleine Vorschau eines Programmes geht, das man vielleicht öffnen möchte, werden alle anderen Fenster transparent und nur diese Applikation kommt zum Vorschein.

Für Mac User nichts neues, aber unter Windows wird es nun auch möglich sein, mit einem Klick auf den Schreibtisch zu schauen. Hier allerdings grafisch nicht über einen Wegschieben-Effekt gelöst, sondern ebenfalls über transparent werdende Fenster. Ich freue mich schon, diese Funktion selber testen zu können und persönlich vergleichen zu können welche Metapher mehr Vorteile bietet.

Neben der Möglichkeit sein GUI selber durch diverse visuelle Themen und Themenportale zu verschlimmbessern, gibt es viele kleine Verbesserungen bei der Bedienung und natürlich beim Look & Feel des gesamten Systems. Vieles offensichtlich vom Mac inspiriert (Verknüpfungen mit Live Maps) aber auch einige Sachen die sich die Redmonder gut überlegt haben (auf den ersten Blick wohl (der Assistent für) die Einrichtung eines Heimnetzwerkes). Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen gibt es im übrigen hier:

www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/

Alles in allem endlich ein guter Schritt in die richtige Richtung, um wieder Anschluss an das User Interface vom Mac zu gewinnen und nicht mehr wie auf allen anderen wichtigen Gebieten (Browsern, Mobiles OS) den Alternativen meilenweit hinterherzuhecheln.
Aber, um frei aus einer berühmten Präsentation zu zitieren, unter der verbesserten Oberfläche ist es immer noch die alte „.dll Hell“ ;)

Trotzdem viel Erfolg Microsoft! Ehrlich.

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Über mobile Augmented Reality haben wir ja schon mehrfach berichtet (siehe z.B. hier und hier). Jetzt ist diese Technologie auch auf dem iPhone angekommen – was in Verbindung mit dem großem und vor allem multitouchfähig Display interessante neue Interaktionsformen ermöglichen könnte. Insbesondere im Bereich “dreidimensionale Location Based Services Anwendungen”.

Bisher hat das ganze nur noch einen entscheidenden Haken – es ist mit sehr wenigen Bilder pro Sekunde (fast schon pro Minute) noch enorm langsam, wie man in dieser allerersten Version sehen kann:

Aktuell warten die Entwickler noch auf die Freigabe der Videoschnittstelle seitens Apple, dann sollen auch Bildraten von bis zu 20-30 Bilder pro Sekunde erreicht werden.

Insbesondere für Service-Techniker könnte dies dann ein vergleichsweise kostengünstiges Werkzeug werden. Wenn dann zum Beispiel dem T-Com-Mitarbeiter über sein „Betriebshandy“, per Online-Verbindung die aktuellen Schaltpläne, für den Verteiler vor dem er gerade steht, bekommt …

Nur mal zur Erinnerung, BMW hat ja seine Version dazu schon vor ein paar Jahren vorgestellt:

Mehr (leider nur englische) Infos zur Augmented Reality Technologie auf dem iPhone unter: www.artoolworks.com/ARToolKit_iPhone.html

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Ein Entwickler aus China trotzt der Überzeugung Steve Jobs, der im Januar 2007 das iPhone mit den Worten: „Nobody needs a stylus.“ präsentierte.
In Bezug auf das Thema Schreiben ohne Stift hat der chinesische Entwickler kürzlich seinen Protest in die Tat umgesetzt und eine Add-On Software für das iPhone namens HWPen auf den Markt gebracht, die es ermöglicht Text durch Erkennung der Handschrift zu verfassen.

Handwriting

Die aktuelle Beta-Version der Mini-Software unterstützt chinesische & lateinische Schriftzeichen sowie Ziffern, zeigt aber auch Lücken:
Sie schafft es nicht, sämtliche Funktionen der virtuellen Tastatur zu ersetzen, z.B. unterstützt sie nicht die Drehung auf die Seite und im Mailprogramm taucht sie gar nicht auf. Und wie im Video eindeutig zu erkennen, funktioniert die Schrifterkennung eher suboptimal. Die Meinungen über das Tool gehen weit auseinander, die meisten Besitzer eines iPhone sind jedoch überzeugt, dass sie mit der vorgegebenen Tastatur eindeutig schneller sind.

Bei den ganzen Streitigkeiten bleibe ich bei der Meinung, dass es doch am besten wäre, wenn der Nutzer selber entscheiden könnte, wie er seine Texte eingeben möchte. Eine gute Lösung bietet z.B. das Nokia N800 Internet Tablet an, das sowohl virtuelle Tastatur mit oder ohne Eingabestift anbietet, als auch Handschrifterkennung unterstützt.



PS: Das kleine Add-On kann auch nur installiert werden, wenn man ein sogenanntes “Jailbreak-iPhone” besitzt, d.h. es funktioniert ausschließlich bei gehackten Mobiltelefonen.

Mehr Infos dazu findet ihr unter: www.macnews.de/news/107815.html

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Ein erst kürzlich von Apple angemeldetes Patent mit dem schönen Namen „Gesture Learning“ macht Vorfreude auf kommende Entwicklungen im Bereich Multi-Touch-Displays. In seinem Patent hat Apple eine eigene auf Gesten basierende Zeichensprache entwickelt, die in iPhone oder Macbook Air noch in seinen Kinderschuhen steckt.

Das Verrückte an der Sache ist, dass eine Hand dabei insgesamt 325 verschiedene Befehle ausführen kann. Die Befehle entstehen zunächst aus über 25 Finger-Kombinationen, sogenannten „chords“, die dann in 13 verschiedenen Bewegungen (Rotation, Translation, Skalieren etc.) eingesetzt werden können. Beim Lesen hat es mich dann auch nicht mehr gewundert, dass Apple zum Erlernen der Gesten sogar ein eigenes Spiel entwickelt hat.

Apple multi touch gesture language

Klingt zunächst nach einer Menge Lernstoff, aber ich bin überzeugt, dass Apples neue Zeichensprache mindestens genauso schnell erlernbar ist, wie man mit vierfach belegten Tasten eine SMS schreiben gelernt hat. Denn wie sagte Gerhart Hauptmann so schön:
„Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“

Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt, welche elektronischen Geräte uns demnächst auffordern werden, mit den Fingern darüber zu streichen…

Weitere Infos gibt es unter:
www.unwiredview.com/2008/07/03/apple-wants-to-teach-us-multi-touch-gesture-language

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Bald ist Schluss mit langweiliger Werbung im Außenbereich…
Laut Technology Review will Reactrix Systems gestengesteuerte Displays einsetzen, mit denen der Betrachter interagieren kann. Dabei werden die Menüs ganz nach Manier bereits populärer Entertainment-Produkte wie der Wii von Nintendo und des iPhone von Apple durch Handbewegungen bedient, interagiert werden kann sowohl mit Händen als auch mit Füßen.

Durch dreidimensional arbeitende Kameras mit Stereoskoptechnik erkennt der Bildschirm bereits aus 4,5 m Entfernung seine Betrachter und lädt sie zum Spielen ein. Hervorheben will sich Reactrix dabei von seiner Konkurrenz durch eine ausgefeilte Nutzerschnittstelle, welche der (verjährten) Touchscreen-Technologie endgültig den Rücken kehren will, und für mich persönlich besonders spannend ist:
selbst die Interaktion mit “virtuellen Knöpfen” soll über Gestensteuerung realisiert werden.

Besonders sogenannte Out-of-Home-Medien in Einkaufszentren, Kinos oder der Einsatz bei Veranstaltungen sind dabei für Reactrix interessant. In den USA werden Shopping Malls bereits mit im Boden installierten interaktiven Bildschirmen ausgestattet, wo z.B.: Soccer gespielt werden kann.

Fazit: Meiner Meinung steckt in dem “Bildschirm mit Augen” noch viel mehr Potential als nur der Anwendungsbereich Werbung oder Spiele, da der Nutzer neben dem Spaßfaktor die Aufforderung zur Interaktion unmissverständlich begreift. Ich könnte mir eine Anwendung auch sehr gut als Lernhilfe für geistig behinderte Menschen vorstellen.
Beispielsweise entwickelt Zachary Lieberman z.Z. eine Software für behinderte Studenten, die auf deren Bewegungen audiovisuell reagiert und ihnen somit helfen kann, sich selbst zu verwirklichen.

Noch mehr Informationen dazu findet ihr unter:
www.reactrix.com
http://www.heise.de/tr/Bildschirm-mit-Augen–/artikel/110207

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… möchte ich gerne den mehrfachen Wunsch nachkommen und meinen Vortrag noch online stellen:

(falls etwas komisch aussieht, leider sind bei der Slideshare-Konvertierung ein paar Transparenzen verloren gegangen)

Viele Themen konnte ich ja nur gaaanz kurz anreißen und wären es eigentlich Wert in einem Extravortrag noch mal ausführlich behandelt zu werden. So zum Beispiel “Wie gestalte ich eine optimale Suche”, “Einfaches Usability-Testing im Firmenalltag”, “Web Site Building – von der Konzeption, über die Gestaltung und Evaluation bis zur Veröffentlichung” etc. …

Also, wenn jemand dazu bzw. zum Vortrag Fragen/Kritik/Anregungen hat, dann können wir diese sehr gerne hier im Blog diskutieren oder einfach per eMail/Telefon.

Alle die den Vortrag auch noch gerne in “echt” sehen möchten, sind schon heute herzlich zum World Usability Day in Sachsen-Anhalt nach Magdeburg eingeladen. Am 13. November werde ich davon noch mal einer aktualisierte und erweitere Version halten.

Mehr Infos dazu wird es ab Juli unter www.supernuetzlich.de geben.

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Eine sehr schöne kommentierte Demonstration und Einschätzung des iPhone-Interfaces hat gerade Edward Tufte auf seiner Internetseite veröffentlicht. Darin beschreibt der Informationsdesigner, an welchen Stellen die besonders gut Daten abgebildet werden und an welchen Stellen noch optimiert werden könnte – natürlich mit den von ihm entworfenen Visualisierungsverfahren. (Zum Beispiel mit einer Sparkline für die Börsendaten).
Grundlegend ist seine Aussage, das man doch die hohe Displayauflösung für detaillierte Informationen (nicht mehr Informationen!) nutzen sollte. Aber dazu mehr im (leider nur englischen) Video:

Edward Tufte über das iPhone-Interface

Was Tufte allerdings meiner Meinung nach vergisst, ist die Lesbarkeit. Sicherlich lassen sich bei kleinerer Schriftgröße noch detailliertere Informationen abbilden, als Apple das bisher tut. Allerdings sollte man nicht das Nutzungsszenario vergessen. In den meisten Fällen hält man doch das iPhone doch etwa auf Bauch-Brust-Höhe vor seinem Körper, also durchschnittlich etwa 40 Zentimetern entfernt von den Augen – ob dort allerdings noch sein Schriftgrößenvorschlag einfach zu lesen ist, wage ich zu bezweifeln.

Edward Tufte’s (leider nur englischen) Textbeitrag dazu unter: www.edwardtufte.com/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=00036T&topic_id=1

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Nein, es gibt noch immer kein Google-Handy. Aber es gibt schon mal eine Entwicklungsumgebung: Die so genannte ?Android Plattform?. Auf Basis dieses Open Source Systems wird es in Zukunft für alle möglich sein, eigene Applikationen dafür zu entwickeln. Also, praktisch das Gegenteil vom iPhone.

Apropos iPhone. Wenn man sich so das obige Video anschaut fällt mal wieder auf, wie stark dieses auch die Oberfläche von Android beeinflusst hat. Man vergleiche mal nur die Icons … oder das Farbschema … oder das ?Dock-Prinzip? (das jedoch vom Mac OS)

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Erst HTC (wir berichteten) und jetzt nimmt plötzlich auch Nokia ein “Touch-Interface” mit haptischen Feedback und Zweifinger-Bedienung in sein Portfolio auf, wie eine aktuelle Nokia-Präsentation zeigt:

Die für “irgendwann” 2008 angekündigte neue S60 Plattform soll weiterhin auch standardmäßig Sensoren (Licht, Neigung etc.) unterstützen und die Oberfläche kann durch neue grafische Effekte “aufgepimpt” werden. Es lebe die Effekthascherei.

Mehr (leider nur englische) Infos unter: www.nokia.com/A4136001?newsid=1160272

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Wir hatten ja nun schon öfters das Thema automatische Sensorsteuerung in mobilen Geräten, nun schlägt jedoch genau in diese Kerbe ein Artikel des MIT Journals Technology Review (TR).

In diesem wird der Hype um das iPhone (mit seinem diversen Sensoren) als Aufhänger genutzt, um ein Konzept des MIT Media Labs vorzustellen: ?Reality Mining?.
Schade, das dieses eigentlich rein wissenschaftliche Magazin so eine Hülle braucht, um ihre Ideen zu kommunizieren … Ok, kommen wir mal zur Kern der Sache:

?Reality Mining? ist im Grund nichts anderes, als das Sammeln von persönlichen Daten über diverse Sensoren und deren Analyse und Darstellung.

Mittelpunkt der Systeme ist neben der Positionsbestimmung durch GPS (oder notfalls Mobilfunk-Zelle) die Auswertung des Bewegungssensors. MIT-Wissenschaftler Nathan Eagle sieht das Potential insbesondere in Verbindung mit sozialen Netzen.

Anhand der Daten des Bewegungssensors kann relativ einfach erkannt werden, ob der Besitzer gerade Fahrrad fährt, sitz oder eine Treppe rauf geht usw. In Verbindung mit weiteren Sensoren (Barometer, Thermometer, Licht, Mikrofon etc.) könnte so ein genaues Tätigkeitsprofil erstellt werden. (Im übrigen ist das System so konzipiert, das über das Mikrofon nicht die Wörter gespeichert werden, sondern nur die Art des Gesprochenen. Also, Taktabstand, Lautstärke, Stimmung, …).

Laut TR, haben Intel-Forscher mit einem solchen System Erstsemestler an der University of Washington ausgestattet und konnten so die Entwicklung der sozialen Netzwerke innerhalb des Semesters ?beobachten?. Am MIT wurden dazu auch diverse Anwendungen entwickelt (die man im Web testen kann), mit der solche gesammelten Daten visualisieren werden können (die Projektseite dazu hier). Ein Beispiel davon ist zum Beispiel die Darstellung, wer wann mit wem in verkehrt hat:

Gruppen-Verhalten Visualisierung

Anhand der Art der Bewegungsdaten kann im übrigen auch immer ein individuelles Tätigkeitsprofil für jeden Nutzer erstellt werden, so das System automatisch mit der Zeit lernt, welche Bewegung z.B. ?essen? bedeuten . So lässt sich dann, beispielsweise ein automatisches Tagebuch generieren:

Tagebuch Visualisierung

Kling alles ein wenig beängstigend, nicht wahr? Ich seh? doch schon die Datenschützer die Klagen gegen solche Systeme tippen …
Aber es gibt auch überaus positiv Anwendungen. So könnte in der Altenpflege festgestellt werden ob der Patient regelmäßig ist oder ob dessen Status noch ?Ok? ist, was andernfalls eine Alarmierung auslösen würde.

Bleibt abzuwarten, was sich davon letztendlich durchsetzen wird und für was die iPhone-Sensoren wirklich eines Tages genutzt werden …

Im übrigen hatten wir im Dezember schon mal über ein ähnliches System vom MIT bereichtet, auf das ich gerne noch einmal hinweisen möchte: Real Time Rome

Der ganze (leider nur englische) Technology Review Artikel zum diesem Sensorik-Thema unter:
www.technologyreview.com/Infotech/18990/page1/

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Bei dem derzeitigen Hype um Apple ist es nicht verwunderlich, dass selbst in deutschen Gazetten über jedes neues Patent von unserem innovativen Freunden berichtet wird. Da brauch ich ja gar nicht mehr viel tun …

Da aber sonst hier etwas wichtiges fehlen würden, insofern heute nur zwei Verweise auf zwei interessante Artikel zu den neuen Interface-Konzepten aus Cupertino.

1. Die ?Multi-Touch-Mouse?

Multi-Touch-Mouse

Mehr Infos unter: www.winfuture.de/news,32778.html

2. Das ?Multi-Touch-Pad?

Multi-Touch-Pad

Mehr Infos unter: www.golem.de/0707/53379.html

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Da bleibt keine Frage mehr offen:





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Anfang April hatten wir schon einmal darüber geschrieben, das immer mehr Handys mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet werden. Letzte Woche war es mal wieder so weit und Sony Ericsson (SE) stellt sein neues Model W910i mit Bewegungssensor vor. Leider gibt es dazu noch kaum Material, wie dieses im Einsatz aussieht. Einzig in den letzten 15 Sekunden dieses Videos kann man eine gaaaanz kleine Ahnung davon bekommen:


Auf jeden Fall soll die Eingabe durch Handbewegungen (die SE “Shake Control” getauft hat) in erster Linie zum Steuern der Musikwiedergabe verwendet werden. Bei einer schnellen Rechtsbewegung springt man zum nächsten Titel. Nach Links dann entsprechend zurück. Schüttelt man das arme Handy, wird die Playlist neu gemischt.

Wer meint, das iPhone mit seinem Bewegungssensor lässt da grüßen, liegt nicht ganz richtig, den schon lange vor SE und Apple hatte bereits der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo sein FOMA D940i mit einem selbigen ausgestattet. Wir diese sich unter anderem auch für Spiele einsetzen lässt zeigt folgendes Video:



Auch Samsung hatte mit dem SGH-E760 diesen Sensor schon für sich entdeckt und auch für Spiele eingesetzt:


… bzw. für ganz andere Anwendungen:



Wie immer bleibt die Zukunft spannend und mit dem weiterem Einsatz von Sensoren können wir uns wohl noch auf viele interessante Steuerarten und Anwendungen freuen …

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Leider waren diese Woche (auf Grund einer Geschäftsreise) die Blog-Einträge ja etwas spärlicher gesät und so komme ich auch erst heute mit dem ?Thema der Woche?. Mittlerweile dürfte ja nun schon jeder von der WWDC und den dort vorgestellten Features vom neuen Apple Betriebssystem gehört haben?!

Trotzdem wollen wir hier noch mal mit dem obigen Video den umfassenden Überblick mit dem Schwerpunkt auf das grafische Interface geben. Den abgesehen von den technischen Möglichkeiten ist das wirklich ?traumhaft? geworden.

Die Bedienung ist noch intuitiver geworden. Ich muss mir noch weniger Gedanken machen, wie bzw. wo ich Daten ablege, welche Programme ich zum Öffnen benötige usw.
Am besten zeigt diese Einfachheit die neue Version von ?Mail?. (Im Video ab der vierten Minute). Wenn ich da sehe, wie einfach man damit Bilder in eMails einfügen und formatierten kann … und wenn ich das jetzt auch noch mit jedem anderem Betriebssystem vergleiche …

Somit ist nun endgültig für mich klar: Ich werd? im Oktober nicht nur mein Notebook wechseln, sondern auch mein OS! Auch wenn in dieser neuen Welt nicht alles perfekt sein wird:

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Noch 22 Tage, dann erscheint das iPhone in den USA und das Fieber scheint für viele kaum noch auszuhalten zu sein. Klar, dass da viele versuchen mit auf den Erfolgszug zu springen. Während die Chinesen Apples Handy kurzerhand einfach komplett kopiert haben, versucht einer der größten PDA-Telefon-Hersteller Windows Mobile 6 im Duktus vom iPhone zu ?verkleiden?.


Das HTC Touch, vom selbigen taiwanesischen Hersteller, hat dafür eine Art Skin für Windows Mobile geschaffen, in dem aber auch neue Funktionen integriert sind. Als wichtigstes: Das Interface lässt sich, ohne Stift/Stylus, komplett per Fingergesten bedienen. HTC nutzt dafür eine eigene (und nach eigenen Angaben) patentierte Technik, namens TouchFLO. So bald man aber eine wenig tiefer in das System einsteigt, begrüßen einen wieder die guten alten Windows-Anwendungen (Outlook, Kalender etc.) ? zwar im chicen grau angepasst, aber die problemfreie(!) Fingergestenbedienung findet hier ein Ende. Siehe Video ab der 45 Sekunde – Scrollen geht noch wunderbar, aber wie ich auf den obigen “Fipsel-Reitern” etwas auwählen soll, wird nicht gezeigt:


Weitere HTC eigene Funktionen sind zum Beispiel ein Wetter-Widget. Ähnlichkeiten, insbesondere bei der Sonnendarstellung, mit der Funktion von Apple sind natürlich rein zufällig:

Wetter

Aber ich will ja gar nicht meckern, ich bin ja schon froh das sich überhaupt etwas in der Windows Mobile Welt tut. Konkurrenz belebt mal wieder das Geschäft …

Laut Medienberichten, will Ende Juni (in guter alter Tradition) O2 das HTC Touch unter der Produktreihe XDA in Deutschland auf den Markt bringen …

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Ja, schon wieder Microsoft! Und schon wieder ein Konzept zur Bedienung von kleinen Touchscreens. Hatten wir erst letzten Dienstag das Rückseiten-Interface von Apple vorgestellt, kommt heute wieder ein Konzept vom Konkurrenten Microsoft. Dieses stammt genauer gesagt aus der Feder von dem Deutschen Patrick Baudisch, der den meisten bestimmt ein Begriff ist. Ansonsten empfiehlt sich auf jeden Fall ein Blick auf seine Projektseite: www.patrickbaudisch.com

Das von ihm entwickelte Interface ?Shift? zeigt kleine Parallelen zu Microsoft?s ZenZui, welches wir schon März vorgestellt haben, geht aber noch einen großen Schritt weiter. Dieses löst nun das Problem, weswegen man bei fast jedem mobilen Touchscreen in PDAs und Co einen Stift/Stylus verwendet muss, um nicht mit den Fingern die eigentlichen Navigationspunkte zu verdecken. Dies tritt insbesondere auf, wenn man aus einer Karte einen kleinen Punkt auswählen möchte.

Mit Baudischs System wird durch längeres Drücken, der vom Finger verdeckte Bereich nun versetzt auf dem Display angezeigt und man kann eine sehr genaue Auswahl treffen. In einer erweiterten Version wird der verdeckte Bereich auch noch zusätzlich vergrößert, so dass man in kürzester Zeit, selbst mit dem dicksten Wurstfinger, sogar einzelne Pixel auswählen kann. Mehr im obigen Video.

Und mehr zu Projekt unter: www.patrickbaudisch.com/projects/shift/

In diesem Zusammenhang: Herzlichen Glückwunsch zum zu recht verdienten “BEST PAPER AWARD” bei der CHI 2007!

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Backside Interface

Gerade noch vor zwei Wochen haben wir über Microsofts neues Interfaces-Konzept für mobile Geräte, ZenZui, geschrieben und schon ?dreht Apple den Spieß wieder um?. Denn mit dem am letzten Donnerstag veröffentlichten Patent, stellt unser kleiner Cupertinoer Erfinder ein Bedienprinzip vor, bei dem die Eingaben über die Geräterückseite erfolgen.

Genauer gesagt befindet sich auf der einen Seite das Display, auf der eine virtuelle und der Situation angepasste Tatstur abgebildet wird und auf der anderen Seite kann über eine berührungsempfindliche Fläche diese bedient werden.

Ausgangspunkt für diese Lösung waren die ?Problemzonen? des iPod. Dessen Display ist zum klein, um es als Touchscreen zu verwenden. Vergrößert man dieses zu stark, wird man dem Anspruch “einen kleinen MP3-Player zu bauen” nicht mehr gerecht. Insofern bleibt nur ein Mittelweg mit “mittelgroßer” Anzeige. Bei so einem, dann immer noch verhältnismäßig kleinen Touchscreen, werden dann jedoch viele Informationen durch die Finger verdeckt. Ergo: Die Finger ?einfach? hinter das Display legen.

Weiterer schöner Nebeneffekt: die Displays werden nicht mit Fettfingerabdrücken übersät.

Und was soll ich sagen, zu der gleichen Schlussfolgerung und einem ähnlichen Konzept sind wir auch schon vor vier Jahren gekommen. Unsere damalige PDA-Produktstudie ?symon? (siehe Bild) verfügte über ein halbtransparentes Display, auf dem ebenfalls eine, auf eine Hand optimierte und sich dynamisch anpassende Tastatur abgebildet wurde, welche man einfach über die Rückseite bedienen konnte.

Symon

Aber auf uns hört ja keiner ;)

Mehr (leider nur englische) Infos zu Apples Patent unter:
http://appft1.uspto.gov/…

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Wir haben ja nun schön des öfteren über Nintendos Wii berichtet. Heute soll jedoch mal eine zweckentfremdete Anwendung im Mittelpunkt stehen.

Paul Bourke, ein Student an der University of Western Australia, hat dafür die Wii Fernbedingung an ein MacBook angeschlossen und dieses wiederum mit einer drei Meter großem Projektionskuppel kombiniert. Herausgekommen ist ein wirklich interessante Art in 3D-Umgebungen zu interagieren. (siehe Video oben)*

Was die Wii Fernbedienung für diese Applikation prädestiniert ist, neben dem Preis, zweifelsfrei die ziemlich präzise Erkennung von Bewegungen in alle drei Achsen und dazu noch die zahlreichen Knöpfe sowie eine Steuerkreuz für eine zusätzliche und einfache Funktionsauswahl.

Ich bin gespannt ob dieses Experiment noch weiter fortgeführt wird bzw. ob ähnliche folgen.

Weitere (leider nur englische) Infos zum Projekt unter:
http://local.wasp.uwa.edu.au/~pbourke/projection/Wii/

* laut Projektseite, ist die Steuerung im Video noch etwas ungenau, da zunächst nicht der Infrarotsensor verwendet wurde

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Variable Icon-Groessen in einem Fenster

Am letzten Donnerstag war es mal wieder soweit und ein neues Apple-Patent wurde veröffentlicht, welches die Usability des Apple Betriebssystems (Gerüchten zu Folge als neues Feature von Mac OS X 10.5 ? Leopard) wieder etwas erhöhen wird ? so darf man jedenfalls hoffen.

Bei der Neuentwicklung handelt es sich um eine Erweiterung für den Finder, der damit verschieden großen Icons in einem Fenster visualisieren kann.

Dies kann bei Programm-Icons zum Beispiel genutzt werden, damit diese zwischen den ganzen Dateien und Ordnern gleich “ins Auge springen”.
Oder bei Ordner-Icons könnte diese Funktion genutzt werden, um volle Ordner zu weniger gefüllten besser unterscheidbar zu machen. Wenn sich dann deren Inhalt ändert, würden sich dementsprechend dynamisch auch die Ordnergröße anpassen.

Und das noch am Rande: Diese Lösung stammt im übrigen aus der Feder von Arnaud Gourdol und Donald Lindsay. Letzterer dürften vielleicht schon einigen ein Begriff als Erfinder von Mac OS Exposé sein.

Zur (leider nur englischen) Patentbeschreibung: http://appft1.uspto.gov/…

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Wenn man so wie wir, hier so jeden Tag mit unserer Programmierern zusammenarbeiten, kommt man als Interface Design relativ schnell zu dem Schluss, dass diese zuweilen schon ein ganz eigenes Völkchen sind.* Und deswegen wundert es uns überhaupt nicht, was für komische versteckte Sachen (“Easter Eggs”) in so mancher Software eingebaut sind.

Nehmen wir als Beispiel mal wieder unser Lieblingsprogramm Flash (8 Professional):
Klickt man nämlich in diesem auf “Hilfe”, dann auf “Über Flash” und dann auf den i-Punkt in dem Word “macromedia” (auf so was muss man erstmal kommen), dann öffnen sich nämliche diese wunderbaren sechs kleinen Spielchen:

Flash Easter Egg

Oder auch noch was für die Mac-Freunde ? das Wetter von “Nirgendwo”:

Nowwhere

Wie man dieses Osterei und welche für fast jede andere Software findet, kann man in der tollen Datenbank von www.eeggs.com raussuchen.

Also viel Spaß beim Eier suchen!

* Aber zum Glück hebt sich das wieder auf. Denn fragt man mal andersrum, laufen wir “Pixelfetischisten” ( = Designer) sowieso “nicht ganz rund”. Aber letztendlich freu ich mich, das wir hier alle so ein tolles harmonisierendes Team sind!

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Jeder kennt das Problem. Man sitzt draußen im herrlichen Sonnenschein und plötzlich klingelt das Handy. Eine SMS. Nur leider kann man auf dem Display auf Grund der Sonne gar nix erkennen. Also suchst du dir ein schattiges Plätzchen, kannst die Sonne gar nicht mehr genießen und versuchst die SMS zu entschlüsseln. Damit ist jetzt Schluss!

Nokia N70 Sony Ericsson W810i

Ein paar intelligente Lösungen gibt es bereits. Handys wie das Sony Ericssons W810i oder das Nokias N70 verfügen schon über einen automatischen Lichtsensor. Bei dieser Technik handelt es sich jedoch um externe Bauteile, die seitlich des Displays eingesetzt werden. Sie sind nicht wie ein Sensor integriert und benötigen dadurch zusätzliche Technik.

Samsung Lichtsensor

Samsung hat da in Sachen Usability nachgelegt und auf dem Mobile Solution Forum in Taipeh ein neues Display präsentiert. Die Lösung des Problems ist ein 2,1 Zoll LC-Display mit einem integrierten Helligkeits-Lichtsensor. Dieser Sensor passt sich automatisch der Helligkeit der Umgebung an und steigert somit enorm die Lesbarkeit. Das Display hat eine Auflösung von 320×240 Pixeln. Der Sensor selbst, ist eine dünne Schicht im Display und ist gerade mal einen Millimeter groß. Die Signalspannung wird in Abhängigkeit vom Umgebungslicht ermittelt und im Display Driver IC verarbeitet. LEDs realisieren die Hintergrundbeleuchtung.

Das Display lässt sich sowohl bei Handys, bei PDAs und anderen mobilen Wieder-gabegeräten einsetzen. Zu der verbesserten Usability soll das Display einen um 20-30 Prozent niedrigeren Energieverbrauch haben als vergleichbare Anzeigegeräte.

In der zweiten Jahreshälfte 2007 soll das neue LCD in Produktion gehen. Fast zeitgleich mit dem neuen iPhone von Apple. Denn bereits im Januar 2007 hat Steve Jobs in San Francisco auf der Macworld 2007 das neue iPhone von Apple mit einer ähnlichen Funktion vorgestellt. Bedient wird dieses Handy fast ausschließlich über ein berührungsempfindliches Display, welches ebenfalls eine Auflösung von 320×240 Pixeln hat. Zusätzliche Sensoren erkennen automatisch in welchem Winkel das Handy gehalten wird und passen den Bildschirm daraufhin an. Ein weiteres Highlight dieser Nutzerführung ist ein Sensor, der die Entfernung des Handys zum Ohr misst und dementsprechend das Display an oder ausschaltet. Somit werden unbeabsichtigte Berührungen des Touchsrceens vermieden und zum anderen spart das Energie. Die Veröffentlichung des iPhones ist für Juni 2007 geplant.

Apple iPhone

Alles in allem ist das mal wieder eine nützliche Erfindung, bei der die Frage nach, ?Wer hat es erfunden?? für den Nutzer kaum noch eine Rolle spielt.

Weitere Information:
www.apple.com/iphone/
www.nokia.de/de….
www.sonyericsson.com/….
www.golem.de/….
www.pcwelt.de/news/handy_pda….

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ID Pilot Labels

Freitag scheint wohl zu meinem “Die kleinen Dinge des Alltags, die unser Leben ein wenig erleichtern”-Tag zu werden (Siehe letzte Woche).

Diesmal ist es wieder ein so einfache und naheliegende Sache, das man sich fragt, warum es das noch nicht massenweise gibt. Das Problem kennt jeder digital arbeitende. Wenn ich hier so unter meinem Schreibtisch schaue, dann sehe ich eine voll belegte 12er Steckdosenleiste mit sieben dicken Netzteilen, auf die ich mit einem Edding(!!!) das jeweils dazugehörige Gerät geschrieben habe. Dank des Masseneinkaufs in China steht ja neuerdings nicht mal mehr ein Markenname darauf. Einzige herausragende Ausnahme: Das Apple-Netzteil!

Die Edding-Beschriftung habe ich auch nur gemacht, weil ich einfach einmal zu oft den wichtigen Mini-Router lamgelegt habe. Oder bei den normalen Steckern unterm Tisch gelegen und am Kabel gezogen habe, damit mein Kompagnon mir oberhalb des Tisches sagen konnte, welchem Gerät ich gleich den Saft abdrehen werde.

Genau da setzt “ID Pilot” an. Das sind kleine Aufkleber mit Zeichnungen von einzelnen Geräten (Drucker, Ladestation, Telefon, Computer1, Computer 2, Monitor 1, Monitor 2 usw. usw.). Die jeweiligen biegsamen Vinyl-Aufkleber kann man direkt auf den Stecker kleben und das Rätselraten hat ein Ende.

Weitere Infos auf der (leider nur englischen) Produktseite:
www.idpilotlabels.com

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Genau genommen ist es die gleiche Geschichte wie beim iPhone. Unser kalifornischer Obstanbauer erkennt das Potential einer (nicht von Apple entwickelte) Technologie und integriert diese erstmalig in seine Massenprodukte. So geschehen beim Multitouch des iPhone und so in Kürze bei der Funktion “TimeMachine” des neuem Betriebssystems.

Wie das allerdings diesmal mit den Lizenzen ausschaut und wer da wo und vor allem sich Was abgeschaut hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Fakt ist aber, das unser schon gut bekannter Jun Rekimoto vom Sony?s Computer Science Laboratory bereits 1999 seine ersten Papers zum Thema ” Time-Machine Computing” veröffentlichte.
Wie auch bei Apple, war schon damals die Grundidee, seinen Rechner rückwärts durch die Zeit reisen zu lassen, so das alte Dokumente wieder auftauchen und bzw. veränderte Dateien oder gar der ganze Rechner sich wieder in seinem vorherigen Zustand zurückwandelt.
Bei Sony wurden die dazugehörigen Information simultan auf einer Seite dargestellt, wie man noch auf der Laborseite sehen kann:

Sony TimeMachine

Rekimoto ging sogar soweit, das man das äußere Umfeld (über eine integrierte Webcam) mit dem aktuellen Zeitstatus des Rechners verbinden konnte. So wäre zum Beispiel ein Szenario denkbar, das man an Hand von Bildern zurück durch die Zeit reist. Quasi: “Im Büro ging es doch noch …”

Weiteres dazu in den (leider nur englischen) Veröffentlichungen auf der Seite:
http://www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/tmc/

Leider ist mir bis heute kein Rechner und Software bekannt, der diese Funktion unterstützt. Wenn denn in Kürze Apples Leopard erscheint, können wir uns dann endlich auf diese sehr nützliche Funktion freuen. Natürlich viel schicker und in 3D ;) Mehr dazu im Demovideo auf der Apple-Seite:

Apple TimeMachine

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Video-Link: www.youtube.com

Also eigentlich sind Steves kurze Haare gar nicht so schlecht … wenn man sich das obige Video so anschaut. Aber darum geht es nun wirklich nicht. Unser Blick sollte viel mehr auf den Bildschirm wandern, denn dort präsentiert uns der heutige CEO von Apple sein NeXTStep-Betriebssystem, das zur damaligen Zeit das wohl benutzerfreundlichste OS war.

Nur so viel am Rande, die Firma NeXT wurde 1986 von Steve Jobs gegründet, nachdem er bei Apple ausgebotet wurde. Das leider wenig erfolgreiche Unternehmen wurde 1996, mit der Rückkehr von Jobs zu Apple, aufgekauft.

Aber zurück zum Betriebssystem. Abgesehen von der fortschrittlichen Softwarearchitektur, beinhaltete NeXTStep viele Interfaces, die wir vom heutigen Apple Mac OS gewohnt sind. So zum Beispiel Mail, das Dock oder Kontextmenüs. Besonders herausragend finde ich die vielen intuitiven Drag-and-Drop-Möglichkeiten, die wirklich nach den Denkweisen der Nutzer erstellt wurden.
Und das alles über ein Jahr, bevor Microsoft seine Windows Version 3.1 veröffentlichte, die nicht annährend über diese Funktionen und Nutzerführung verfügte.

Im obigen Video kann man sehr gut die einzigartigen Möglichkeiten von NeXTStep bestaunen.

Mit der Integration von NeXT in den Apple-Konzern wurde auch die Entwicklung des Betriebssystems eingestellt bzw. bildete es die Basis für das Mac OS X.

Im übrigen hat Tim Berners-Lee am CERN unter NeXTStep den ersten Webbrowser und Webserver der Welt entwickelt.

Und weil Lästern so viel Spaß macht: Hier zum Vergleich noch mal das ein Jahr später erscheinende Windows 3.1:


Video-Link: www.youtube.com

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Video-Link: www.youtube.com

Wer die Vorfreude aus die “Spaces“-Funktion in Apples noch nicht veröffentlichten Betriebssystem nicht mehr aushält bzw. überhaupt auf einem PC mal (abgesehen von Vista) ein OS nutzen möchte, das die OpenGL-Möglichkeiten wirklich sinnvoll nutzt, dem sei das Interface “Metisse” empfohlen. Dieses wird es in Kürze als Erweiterung von Linux in GNOME’s Mandriva geben.

Die beiden Entwickler des Systems, wollten nach Angaben von Architosh damit verschiedene Techniken und Möglichkeiten des Human-Computer-Interfaces austesten.
Gleiches Spiel wie beim Mac: Auch wenn viele Funktionen auf den ersten Blick nur “Spielereien” sind, so sind doch einigen auf den zweiten Blick sehr hilfreich. Man denke nur an die Zoom-Funktion im Mac OS X Dock.

Persönlich finde ich es besonders nützlich, Fenster und Paletten auf eine beliebige Größe zoomen zu können.

Entwickelt wurde das ganze übrigens an der Pariser Universität von Olivier Chapuis und Nicolas Roussel.

Mehr Infos unter: www.mandriva.com

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Apples neues Interface für Touchscreens

Ja, ja, ich weiß, die meisten haben es auch letzte Woche gelesen: Die Patenterteilung für Apples “Electronic Device Having Display and Surrounding Touch Sensitive Bezel for User Interface and Control” – in (meinem) Deutsch: Bedienung über die Touchscreen-Einfassung.
Aber was wäre dieser kleiner Blog, wenn wir nicht auch über dieses neuartige Interface berichten würden. (Die anderen die das schon kennen, dürfen sich als “Entschädigung” mal wieder einen kleinen Film anschauen).

Für alle anderen, zurück zu unserem Obstanbauer. Dieser ärgerte sich wahrscheinlich, genau so wie ich, über diese speckigen und mit Fettfingerabrücken übersäten Touchscreens. Und da Gerüchten zu Folge, der neue iPod (oder ein ähnliches Gerät*) mit einer kompletten Touchscreen-Oberfläche ausgestattet werden soll, hat Apple dazu gleich die passende Lösung “miterfunden”.
Bei dieser ist die gesamte Einrahmung des Displays berührungssensitiv. Sprich, wie schon auf dem Bild zu erkennen, kann ich so an der Seite Punkte aus einer Liste auswählen oder auf der anderen Seite die gesamte Liste scrollen.

Ich denke, es ist klar was da in Zukunft auf uns zu kommt:
* In Apples Patentanmeldung steht etwa folgender Wortlaut “das elektronische Gerät, kann ein elektronisches Spiel, ein PDA, ein Multimediagerät, ein Mobiltelefon, ein portabler Videoplayer, ein Navigationsgerät oder ähnliches sein.” – da denke ich doch gern an 1984 zurück, nur diesmal andersrum: “Big Apple is watching you” ;)

Details (in englisch) unter: www.macnn.com/blogs/?p=136

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Fernbedienung

Tja, da haben wir ihn den Kabelsalat! Apple übernimmt wohl in Zukunft die absolute Funkmacht im Wohnzimmer.

Ok, lassen wir die Polemik und werden wir mal sachlich. Fakt ist das Apple vor ein paar Tagen ein Patent auf eine Universelle Fernbedienung erhalten hat oder genauer gesagt auf “Apparatus and method to facilitate universal remote control”.
Gerüchten zu Folge, soll dies die Fernbedienung zum neuen iTV werden. In jeden Fall soll damit aber nicht nur Apples Gerät gesteuert werden können, sondern auch der Fernseher, der Videorekorder, der DVD-Player, die Musik-Anlage usw. usw. … Aber das war noch lange nicht alles. Ebenfalls inbegriffen ist die Steuerung von Programmen auf einem Computer. (Also, zum Beispiel iTunes).

Vom technischen Aufbau wird im Patent von einem Display und einem mechanischen Eingabesystem gesprochen. Die Kommunikation soll logischer Weise mittels Infrarot aber auch per allen erdenklichen kabellosen Protokollen erfolgen (also Bluetooth, WLAN etc.) Die Daten für die Anzeige sollen per XML oder HTTP übertragen werden. Und so weiter, und so weiter …
Ich könnte euch jetzt noch ewig mit Details aus dem Patent langweilen, aber ich denke auch so ist schon klar, was das wird: Ein Kampf um die Macht als Telecommander!

Gewinner wird aber in jedem Fall der Nutzer sein, so denke ich, denn wir wünschen uns doch alle schon lange EINE einfache Fernbedienung für alles …

Zum Patent: patft.uspto.gov/…

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Video-Link: www.youtube.com

Mitte August hat ich ja mal paar “Zweckentfremdungen” für den Apple “Sudden Motion Sensor” vorgestellt. Eine sehr interessante Anwendung war damals schon der Diebstahlschutz. Allerdings wurde das volle Potential des Sensors als Steuerung noch lange nicht ausgenutzt und ich bat darum, unseren kleinen Blog doch mal mit ein paar Einträge zu bereichern, wenn denn jemand noch andere Anwendungen kennt. Das hat nun unsere liebe Mitarbeiterin Kristin getan. Sie hat mich auch das Spiel “Neverball” aufmerksam gemacht.

Aufgabe ist es einen Ball durch eine Spielfläche zu balancieren und dabei möglichst viele Punkte zu machen (siehe Video oben). Ok, die Grafik ist nicht so der Hammer, dafür die das Spiel allerdings auch OpenSource und kostenfrei.

Aber auch damit sind, meiner Meinung nach, die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. (Ick, wess ick bin ein aller Meckerkopp). Also, wenn jemand noch weitere Applikationen kennt, bitte mal hier posten. Insbesondere wenn es darum geht, den Sensor als Eingabegerät zu nutzen um Objekte in bestimmte Richtungen zu kippen, rollen, gießen usw.

Neverball-Testbericht von games4mac.de

Download unter: icculus.org/neverball/

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Video-Link: www.youtube.com

Am letzten Mittwoch konnten man ja die ersten Bilder von Apples iTV Interface im Netz finden. Ich berichtete ja auch darüber. Wer das ganze jetzt auch “in action” sehen will, der sei auf das obige Video von der Präsentation verwiesen. Die Softwareoberfläche ist da etwa ab der vierten Minute zu sehen …
Ich kann nur sagen, in Bewegung noch schicker … und dem ersten Anschein nach sehr intuitiv.

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Apple iTV

Gestern fand nun endlich die, von den “Macianern” heiß ersehnte und unter weitestgehender Geheimhaltung organisierte Präsentation von Steve Jobs statt. Neben jeder Menge Neuigkeiten, kleinere Ipods, mehr Speicherkapazität für die selbigen, dem neuen iTunes 7 mit Filmangebot usw. wird es im 1. Quartal 2007 auch ein neues Produkt geben, nämlich “iTV”. Dies ist im übrigen nur ein Arbeitstitel oder wie Steve es sagte “That’s a codeword. We need to come up with a better name.” …

Jedenfalls wird es damit möglich sein, mittels USB, Netzwerk oder WLAN eine Verbindung zwischen iTunes und dem Fernseher herzustellen. Aussehen tut dat 299 Dollar teure Ding wie ein abgehäckselter MacMini mit nur wenigen Zentimetern Bauhöhe. Für uns Interfaceler sehr interessant: Es wurde auch die dazugehörige neue Mediensteuerungs-Software “Front Row” gezeigt. Diese “glänzt” insbesondere mit hochauflösender CD- und DVD-Covernavigation. Weitere Bilder davon unter:

Link 1 (dort am unteren Ende): www.engadget.com

Link 2: www.engadget.com

Ich lass das ganze mal unkommentiert, bildet euch am besten selber eine Meinung. Nur mal zum Vergleich, so sieht das ganze beim neuen Windows Vista Media Center aus … ;)

Windows Vista - Windows Media Center

Windows Vista - Windows Media Center

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Leopard GUI

Laut einiger Meldungen in verschiedenen Blogs wird wohl Apples neue Version von Mac OS X eine “echte” Unabhängigkeit von der Bildschirmauflösung beinhalten.

Für die Entwickler war zwar schon in den bisherigen Versionen “Resolution Scaling” ein Feature (über die so genannte “Quartz”-Technologie), aber die neue Version geht noch einen Schritt weiter. Zukünftig wird wohl der Nutzer, ohne die Auflösung des Displays zu ändern, die Größe des GUI bestimmen können.

Der Hintergrund für diese Entwicklung liegt aber in den immer besser werden Displays. Hatten bisher Standard-Bildschirme eine Auflösung von 72 ppi, so hat beispielsweise das neue MacBook Pro mit 15,4″ schon 110 ppi.
Einhergehend damit ist auch die Implementierung des Vektorgrafik-Formats SVG im Gespräch. Heißt die Zukunft also Interfaces nur aus Vektoren? Ich bin da sehr optimistisch!

Für die Screen-Designer unter uns bedeutet diese Entwicklung auf jedem Fall, das wir neue Icons mindestens bis zu einer Größe von 512 x 512 Pixeln entwerfen sollten.

In diesem Zusammenhang übrigens sehr zum empfehlen, das Programm IconBuilder, das die Erstellung von frei skalierbaren Icons erlaubt: IconBuilder

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Apples Patent Display Actuator
Vor kurzem hat sich Apple ein Patent sichern lassen, das ich mir schon lange für meine Oma gewünscht habe. Diese hat nämlich Probleme, die sich ständig ändernde Funktionsbelegung von Tasten um ein Mobiltelefon-Display zu verstehen. Mal ist da Ok, dann ist da wieder die Wahlwiederholung und so weiter.

Apple hat sich nun ein auf Druck / Bewegungen reagierendes beliebiges Display, das gleichzeitig als Eingabemedium genutzt werden kann schützen lassen. Quasi ein bewegliches Mini- oder Maxi-LCDisplay, als eine Art Wipptaste/Schieberegler/etc.. Somit ist die Grenze zwischen Ein- und Ausgabe, wie schon beim bekanten Touchscreen, verschwunden.
Und Oma kann dann auch dort auf “OK” drücken, wo “OK” steht.

Apropos Eingabe/Ausgabemedium, Apple und Touchscreen: Gerade erst im Juli wurde eine Patent von unserem Obstfreunden veröffentlicht, das eine Technik beschreibt, bei der schon beim Annähren an ein Display der Finger erkannt wird und somit das Menü erscheint. Sprich, man braucht beispielsweise bei einem Touchscreen nicht mehr erst einmal auf das Display tippen, um die Tastatur erscheinen zu lassen, sondern diese erscheint automatisch kurz bevor man den Bildschirm berührt.

Apples Patent Proximity detector in handheld device

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Medium: www.youtube.com

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Eigentlich war Apples “Plötzliche Bewegungen Sensor” gegen Datenverlust beim Runterfallen eines Notebooks gedacht. Dazu werden die Lese/Schreibköpfe der Festplatte in eine sichere Position gebracht, sobald der Sensor eine “plötzliche Bewegung” registriert. Das interessante daran: Man kann die durch den Sensor ermittelten Bewegungskoordinaten abfragen und für eigene Programme “zweckentfremden”. Einige habe ich hier mal zusammengetragen. Oben die meines Erscheinens sinnvollste: Ein Diebstahlschutz. Sobald das iBook bewegt wird geht der Alarm los. Die beiden Beispiele unten zeigen zwei Möglichkeiten zwischen Programmen bzw. Betriebssystemen zu wechseln.
Was mir aber als eine viel coolere Anwendung eingefallen ist, wäre ein interaktives Spiel oder Film, bei dem man Objekte in bestimmte Richtungen kippen, rollen, gießen oder sonst irgendetwas muss. Wenn jemand so etwas findet oder umsetzt, bitte mal posten.

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Mehr Infos zum Sensor unter: www.macmyth.com

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