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Frisch abgedreht und im Netz ist die vierte Ausgabe unseres User Centered Design Videocasts. Diese Folge hat den Schwerpunkt Touchscreens und beschäftigt sich mit dem großen Smartphone Test der Moto Development Group, dem Polymer-Muskel von Artificial Muscle und der Spielkonsolen-Konzeptstudie pCubee der University of Columbia. Außerdem beleuchten wir das Thema Brain-Computer-Interfaces anhand einer Entwicklung der Firma g.tec – Gedanken Buchstabieren. Abschließend werfen wir noch einen Blick auf das Augemented Reality System LookTel, welches gerade erst den Preis der Cellular Telecommunications Industry Association (CTIA) in der Kategorie “Healthcare” gewonnen hat.

Die Links zum Videocast ::

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Willkommen zur dritten Ausgabe unseres User Centered Design Videocasts. Abonnieren via iTunes ist nun ebenfalls möglich. In der aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem neuen Spielcontroller für die Sony Playstation “Move”, den General Motors Head Up Display Entwicklungen und einem Augmented Reality Lernverfahren. Desweiteren schauen wir auf Facebooks QR Code Entwicklungen, beleuchten das User Interface Designs des iPads und werfen zum Schluß einen Blick auf ein neues Microsoft Patent, dass die Stärke von Mausclicks zum Teil des Bedienkonzeptes macht.

Die Links zum Videocast ::

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Wir erweitern unseren Blog um einen regelmäßigen Videocast. In Zukunft werden wir uns dort mit den Themen User Experience Design und User Centered Design beschäftigen.

In unserer ersten Folge beschäftigen wir uns unter anderem mit neuen Konzepten von Microsoft TechFest (und der Vollständigkeit halber mit dem Microsoft Courier Concept) sowie einer auf der Cebit gezeigten spielerischen Verbindung aus Motion Tracking und einem Mikroprojektor.

Sicherlich ist unserer ersten Folge noch nicht aaaalles perfekt, insofern freuen wir uns auf Eure Kritik und Anregungen …

Die Links zum Videocast ::

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Könnt ihr euch noch an Blaise Aguera y Arcas und seine Entwicklung “Photosynth” erinnern? Bereits 2006 hatten wir darüber berichtet. Jetzt hat Microsoft das geschafft, was lange auf der Hand lag: es mit Bing Maps kombiniert! … und es ist tatsächlich so genial wie wir es uns in unseren Gedanken immer ausgemalt haben ;)
(Für alle Google-Nutzer: Bing Maps ist das gleiche wie Google Maps, hatte jedoch schon bisher den großen Vorteil, das nicht nur Satellitenbilder eingebunden waren, sondern auch “Vogelperspektiven-Fotos”, welche eine Schrägansicht auf Gebäude bietet – z.B. für alle die eine Wohnung suchen, ist das DIE Errungenschaft, um vorher einen Eindruck zu bekommen)

Jedenfalls, mit der neuen Bing Maps Version/Variante, die auf Silverlight basiert, wurden gleich mehrere Technologie und Dienste verbunden. Bevor ich’s lange beschreibe, schaut euch einfach dieses Video an:

Ein Traum! ;)

Wenn Microsoft es jetzt noch schafft, das auf mobile Geräte mit Videokamera-Verknüpfung zu portieren, á la Wikitude …

Wer es mal selber ausprobieren möchte einfach auch www.bing.com/maps/explore/ gehen, (ggf. Silverlight Plugin installieren) und dann eine der Apps (links unten neben der Karte) auswählen (übrigens auch eine tolle Idee). Am besten auch in San Francisco testen, da dort die meisten Fotos hinterlegt sind.

PS. Was hier schön auffällt bzw. schon als eine der größten zukünftigen Herausforderungen erkennbar ist: Ein einheitliches Bedienkonzept, welches sich über alle Apps zieht. Gerade für Drittanbieter sind hier gute Richtlinien für die Interaktionen gefragt …

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… und noch mal zwei Konzepte, die momentan völlig unabhängig voneinander entwickelt werden, die aber in Kombination sehr schön zeigen, wohin die Reise geht:

Zum einen entwickelt Ericsson Labs eine API und SDK für in 3D gerenderte Karten, speziell für mobile Geräte:

Zum anderen gibt es da noch die Firma earthmine, die auf den ersten Blick genau das tut was Googles Street View tut, aber sie haben es in 3D!!!

So, und wenn man jetzt noch mal an den letzten Blog-Eintrag denkt, ist ziemlich klar was in Kürze möglich wäre:

1. Echte 3D-Navigation
Also, ein echtes Wikitude und eine echte “Google Streetview”-Navigation über die Mustererkennung, ähnlich wie hier

2. Echtes AR-Tagging
Mit Junaio von Metaio gibt es ja bereits einen gutes iPhone-Beispiel wie wir unsere digitalen Spuren hinterlassen können und das digitale Abbild unserer Welt mit eigenen Informationen anreichern können:

Das Problem dabei: noch gibt es dafür keine echte Mustererkennung der Umgebung, sondern alle Daten werden mittels GPS und Kompass referenziert (also ungenau). Wenn man nun echte 3D-Daten verwenden würde, könnten man den Content wirklich direkt(!) auf/an der realen Welt verorten, wie zum Beispiel hier

3. Parallel Universum
Und noch mal viel weiter gedacht … Parallel zu realen Welt gibt es ja schon bereits eine digitale Parallelwelt, siehe Twinity. Wenn ich diese mit den georeferenzierten Daten zusammenbringe, könnte man über unseren mobilen Begleiter diese sichtbar machen. Ein mögliches Szenario:
Über mein Handy mit integriertem Projektor könnte man sich an einem beliebigen Ort treffen (einer in der Real-Welt, einer in dem virtuellen Abbild davon) und mit diesem interagieren … ein wenig so wie hier, in diesem schon etwas betagtem Video:

Begrenzt werden diesen Fantasien allerdings wie immer von den zwei großen Faktoren:
- die enorme mobile Rechenpower, die zu Verarbeitung der 3D-Bilddaten nötig ist (könnte man wahrscheinlich erstmal nur über Cloudcomputing lösen) und
- die dafür sehr begrenzte portable Energie

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Seit den ersten Stunden des Touchscreens wird an ihm rumgemäkelt, das er zwar einerseits quasi unendliche viele Buttons und Interaktionsformen anbieten kann, aber ihm doch jegliches haptisches Feedback fehlt.

Dies könnte nun bald ein Ende haben. Wissenschaftler der Carnegie Mellon University (in Pittsburgh, Pennsylvania) haben dafür einen Lösungansatz gefunden.

Aufgebaut ist das System aus einer Acryl-Platte, in die möglichen Button-Formen ausgespart sind. Auf Seiten des Nutzer liegt darüber eine Latex-Schicht und auf der anderen Seite eine Kammer in die Luft gepumpt oder rausgesogen werden kann. Somit kann man dann Erhöhungen oder Vertiefungen schaffen. Das Bild wird per Rückprojektion auf den Latex projiziert. Mittels einer kleinen Kamera auf höhe des Miniprojektor ist auch die Aufnahme der Finger möglich, so das die ganze Einheit auch Multitouch-Funktionalitäten beherrscht.

Sicherlich noch ein sehr sperriges System für Anwendungen, wo die Bautiefe keine große Rolle spielt (z.B. Fahrkartenautomaten), aber einer guter erster Schritt in die richtige Richtung. Wenn die Entwicklung von flexiblen Displays auch weiter so zügig vorangeht, so ist vielleicht in zehn Jahren dann auch das Rückprojektionsproblem gelöst und man könnte die Erhöhung auch durch Mini-Sifte (á la TouchTable) realisieren. Wir werden‘s erleben …

Mehr Infos unter www.technologyreview.com/computing/22550/

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Meiner Meinung nach wird einer der großen Trends in den nächsten Jahren: Objekte vor die Webcam halten, diese werden dann erkannt und in eine virtuelle Umgebung integriert.
Wie das aussehen kann, war schon einmal gut hier in diesem Beitrag zu sehen – nämlich bei Sonys angekündigtem Spiel “EyePet”.

Wer den Erscheinungstermin nicht mehr abwarten kann, dem sei das Spiel Mightier empfohlen, das diese Technologie schon heute zeigt – und vor allem kostenfrei als Freeware. Einen kleinen Eindruck davon im folgenden Video:

Herunterladen kann man das Spiel unter folgender Adresse:

www.ratloop.com/?games/mightier

Auf den ersten Blick etwas einfacher, aber trotzdem nicht minder effektvoll ist die Technologie der japanischen Firma MotionProtrait. Diese haben sich darauf spezialisiert Fotos Leben einzuhauchen. Um mal einen Eindruck davon zu bekommen, habe ich für euch mal bei einer Webseite, die diese Technik einsetzt mitgefilmt. Und was bietet sich bei mir Glatzkopf nicht besser an, als die japanische Webseite von Schwarzkopf, auf der man Frisuren testen kann:

An der Bewegung sieht man toll, wie die Kopfform, Augen etc. erkannt werden und so animiert werden können. Wer das mal selber testen möchte, hier die URL: https://virtual-preview.com/LE/

Wer’s lieber in deutsch mag, dem sei die Seite von AXE Instinct empfohlen, wo euer Foto in ein Live Rock-Video integriert wird – inklusive Mimik-Änderung! Sehr beeindruckend:

kissmyaxe.de

Selber testen unter:

www.kissmyaxe.de

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Seit Sommer 2006 begleiten wir nun schon die Entwicklung von BumpTop und so sollte hier natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, das der Desktop-Ersatz seinen Beta-Status verlassen und in einer kostenfreien und einer Pro-Version für 29 US Dollar (bisher nur für Windows) erhältlich ist.

Schöpfer Anand Agarawala stellt im folgenden Video die Funktionen und Möglichkeiten mit einen Touchscreen Computer vor:

Mehr Infos und Download unter: www.bumptop.com

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Ihr erinnert euch noch an das alternative Desktop GUI „BumpTop“? (Wenn nicht dann am besten hier oder hier noch mal nachlesen)

Für alle „Nicht-Ordner-Speicherer“ und „Schreibtischzumüller“ habe ich gute Nachrichten, denn dieser Betriebssystem-Aufsatz hat nach fast zwei Jahren nun das Demo-Stadium verlassen und ist als Beta für PC und Mac erhältlich.
(Allerdings habe ich bisher nur eine Beta-Version für PC bekommen, insofern lässt sich über den Entwicklungsstand für Mac nur spekulieren).

Bei der Version für Windows wurden jedoch fast alle Funktionen, die in der ursprünglichen Demo zu sehen waren umgesetzt. Es wurden sogar noch zusätzliche Features hinzugefügt, wie zum Beispiel ein Perspektivwechsel.

Hier im Video ist der aktuelle Stand sehr gut zu sehen:

Tja, und jetzt ist mal wieder eine Frage die sich nicht pauschal beantworten lässt: Was ist besser, die normale Betriebssystemoberfläche oder BumpTop?
Sicherlich ist das Navigieren durch Ordner- und Dateilisten mit Spalten, verschiedenen Ordnungsmöglichkeiten und Vorschauansichten in vielen Situationen bedeutend(!) effizienter, aber beim Spaßfaktor siegt natürlich mit uneinholbarem Vorsprung BumpTop. Letztendlich ist es eine Sache der persönlichen Arbeitsweise. Wer im wirklichen Leben auch einen völlig zugekramten Schreibtisch hat und trotzdem mit einem Griff weiß wo das gesuchte Dokument zu finden ist, für den wird dies genau die gesuchte Lösung sein. Schon allein wegen den tollen Individualisierungsmöglichkeiten (Einzelne Dokumente größer anzeigen, Stapel erstellen etc.)

Hier kann man sich für die Beta registrieren: www.bumptop.com

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Vielen Dank an Jan vom Augmented Reality Blog für den Hinweis, auf ein brandaktuelles Video zu der im letzten Beitrag erwähnten Premiere auf der Buchmesse.

In diesem ist das von metaio für den Verlag Wissen Media / arsEdition entwickelte AR-Buch „Aliens & UFOs“ zu sehen:

Mehr Infos dazu bei
metaio
wissenmedia

oder direkt zum Buch bei amazon.de

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… also, genau wörtlich genommen ist es ab dem 19. Oktober bei Amazon (Japan), für rund 73 Euro „im Lager“. Die Rede ist von dem ersten Augmented Reality Spiel für den Massenmarkt/normalen PC: 
ARis (Alice)

Das aus „westlicher Sicht“ eher sehr befremdliche Spiel, benötigt dafür nur einen normalen PC mit Webcam, der Rest geschieht über den mitgelieferten Würfel plus eine Art Zeigestock und noch drei Aktionskarten.
Das Konzept basiert auf einer virtuellen Spielfigur, die durch die Webcam auf bzw. um den Würfel erscheint und mit der man interagieren kann. Also eine Art „Sims“ auf dem eigenen Schreibtisch:



Zwar nicht für den Massenmarkt, aber dafür schon bedeutend früher, hatte Sony ein Spiel für Playstation-Besitzer veröffentlicht: Eye Of Judgement. Hier gibt es keinen Würfel, sondern „nur“ Karten auf einen Spielbrett, die „zum Leben erweckt“ werden können:



Ab 2009 legt dann Sony mit EyePet in punkto AR richtig los, hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack darauf:



Also, wie man sieht, zieht die „Erweiterte Realität“ langsam ins Wohnzimmer ein.

Wer so etwas mal selber erfahren möchte, dem sei ein Besuch auf der morgen beginnenden Frankfurter Buchmesse empfohlen. Auf dieser wird Metaio, ein auf Augmented-Reality-Lösungen spezialisiertes Unternehmen, zusammen mit dem Bertelsmann-Verlag/Wissen Media Verlag den„Großen Weltatlas“ mit AR-Möglichkeiten vorstellen. Das sieht dann ungefähr so aus:



Den nächsten Schritt hat Metaio auch schon präsentiert: Die Steuerung von Grafiken:



… und in Verbindung mit Abenteuer-Büchern, mal in die Rolle des Helden zu schlüpfen:



Ich denke, das ist wirklich eine Nische in die gedruckte Lexika gut gehen können. Diese schlagen somit eine Brücke zwischen On- und Offline-Welt und werden zum „Interaktionsbuch“. Somit kann ich mit physisch vorhandenen Gegenständen, die auf meinem Schreibtisch zu virtuellen Welten werden, interagieren. So ein „Erlebnis“ zur Wissensvermittlung kann eine Webseite nur schwer bieten.
… und an der Stelle sind dann wir Interaction Designer wieder gefragt, denn bisher ist es ja oft nur Effekthascherei. Wenn dieser erste WOW-Effekt vorbei ist, wird die didaktische Aufbereitung und Wissenvermittlung über die kleinen Pappkarten gefragt sein.
… ich könnte mir da zum Beispiel sehr gut einen virtuellen Chemiebaukasten vorstellen, in dem dann auch mal die Sachen drin sind, die man sonst nicht frei vertreiben darf ;)

PS. … und was gibt es bei der mobilen AR neues?. Aktuell plant das französische Unternehmen „int13 production“ auch gerade ein AR-Spiel, welches allerdings auf einem Mobiltelefon laufen soll:

Wer den WOW-Effekt übrigens mal selber auf seinem Handy haben möchte, dem sei das „Virtual Sculpture Project“ empfohlen. Nähreres dazu auf dieser (leider nur englischen) Seite ganz unten.
Dort ist dann auch der Link zu der Seite http://virtual.extra.hu/ zu finden, auf der ihr die Applikation und den Marker runterladen könnt.

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Die aktuelle Ausgabe des Wii Magazin 06/2008 berichtet über den 28-jährigen Johnny Chung Lee, Doktorand am Human-Computer Interaction Institute an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Er stellte Anfang 2008 eine eigens entwickelte Wii-Steuerung vor, indem er die Wii-Steuerung einfach umkehrte! (wir berichteten)

Die Idee die ihn berühmt machte: Johnny Lee nutze die integrierte Infrarotkamera in der Wiimote einfach andersrum:
Anstatt die Wiimote in die Hand zu nehmen, platzierte er diese vor den Fernseher und bewegte stattdessen die Sensorleiste, die widerrum mit 2 Infrarotlichtern ausgerüstet ist. Wenn man nun die Sensorleiste bewegt, registriert die Wiimote die Position der Leiste relativ zum Bildschirm. Den entstehenden Effekt demonstrierte Lee mit einer eigens entwickelten Software mit 2D-Objekten. Durch die Umkehr der Eingabegeräte entstand der Eindruck, eines Pseudo-3Ds. (Das Video dazu gibts in dem schon besagten Eintrag)

Das ganze wurde dann von vielen als Inspirationsquelle genutzt und ein Head-Tracking ohne Wii und nur mittels einer Webcam entwickelt. Hier mal ein Beispiel, das dieses System auf einem kleinen MacBook demonstiert:

In einem weiteren Experiment versorgte Johnny Lee die WiiMote mit einem stärkeren Sensor und klebte sich Reflektoren an die Finger: herausgekommen war dann das hier:



Das wirklich tolle an der Sache sind die Selbstbauanleitungen dazu, die man auf Lee´s Website findet…Hier schonmal DIE IDEE für die nächste Generation der Spielkonsolen: Man stattet einen Raum mit mehreren Sendern aus, sodass die Spielkonsole die eigene Postion im Raum registrieren kann. Da sag ich doch einfach: Wozu WiiMotionPlus, wenn man seinen Gegner im Streetfighter direkt mit einem gezielten Tritt in die Knie zwingen kann!

Kritisch betrachtet wäre selbst bei einer 360° Lösung das wirkliche Feedback ein Problem, denn wenn unsere Faust im Spiel auf den gegnerischen Kopf prallt, dann sollte nicht nur die Spielfaust aufprallen, sondern auch unsere eigene, da sonst weiterhin Synchronisationsprobleme entstehen.

Es gibt zwar schon ein paar Ansätze, ein haptisches Feeback zu bieten (also nicht direkt für die Wii, sondern allgemein), allerdings beruhen die immer darauf, dass die Finger immer irgendwo eingespannt sind. Wie zum Beispiel bei dieser Lösung



Wir berichteten auch schon einmal ausführlicher darüber hier.

Aber wie man schon sieht, nichts für den “Hausgebrauch” und wirklich mehr was für den wissenschaftlichen, industriellen Einsatz. Beispielsweise zu Steuerung eines Robotors in lebensfeindlichen Umgebungen.

Ein Lösung, die wir da eher für denkbar halten ist eine “losgelöste” Erweiterung der Controller. Ein ersten Schritt in diese Richtung hat dazu Wissenschaftler des Japan’s National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) unternommen. Der von ihnen entwickelte “GyroCubeSensuous” enthält Motoren und Gewichte, die entsprechen der virtuellen Umgebung verlagert werden. So das, bezogen auf ein Wii-Box-Spiel, gegen meine zuschlagende Faust eine Kraft dagegen hält. Hier mal eine völlig gewaltlose Präsentation des Systems:



Weitere Infos dazu auf der (leider nur englischen) Seite: http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20050413/103707/?ST=english

… und wenn wir uns trauen noch einen Schritt weiter zu denken, dann wäre auch ein direktes physisches Feedback auf die Muskeln möglich. Basis dafür könnte die Electrostimulation sein, die die meisten wohl aus dem Nachtprogramm kennen:

Diese Technologie könnte es schaffen, das ich (um beim Beispiel Boxspiel zu bleiben) wenn ich auf etwas draufhaue auch gestoppt werde und den Wiederstand spüre. … Allerdings würden wir dieses Konzept gerne noch mal von einen Physiotherapeuten beurteilen lassen ;)

Alles was danach kommt, um mich die Virtualität wirklich spüren zu lassen, würde dann wohl in die Richtung direkt Gehirnstimulation gehen, über die wir ja auch schon berichtet haben.

Es bleibt also spannend bei diesem Thema / Fragestellung, die nicht nur die Spieleindustrie in den nächsten Jahren maßgeblich beschäftigen wird …

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In einer Pressemitteilung der Audi MediaServices wurde bekannt gegeben, dass Ende diesen Jahres eine neue Generation des MMI – Multi Media Interface auf den Markt kommt (leider zunächst nur im A8). Schon die Vorgänger sind wegen der intuitiven Bedienbarkeit, der großzügigen Bedienfelder und durch den zentralen Bedienknopf ihrer Konkurrenz im Vorraus, wenn es darum geht Musik, Film, Telefon, Navigation und Information zu bedienen. Auffällig hier ist die bewusst logische (gleiche) Anordnung der Bedienelemente der Mittelkonsole und der Anzeige auf dem Display.

Hier ein Bild des aktuellen Systems:

Audi - aktuelles MMI

Das neue System will mit einer noch besseren Performance in der Bedienung, schnelleren Prozessoren, 40GB Speicher, einem kontrastreichen 7” TFT-Display (800×480 px), einer verbesserten Sprachsteuerung (die jetzt ganze Wörter versteht – das B U C H S T A B I E R E N des Navigationsziels fällt damit weg), einem integrierten DVD-Laufwerk mit Dolby Digital 5.1 und einer nahtlosen Integration von iPod u. Co punkten.

Das Nutzungsszenario wird durch einen Joystick erweitert, der auf dem zentralen Bedienknopf sitzt und in 8 Richtungen bewegt werden kann. Einstellungen, die z.B. an der Klimaautomatik vorgenommen werden, erscheinen eine kurze Zeit als kleine Popups, sodass nicht der gesamte Bildschirminhalt verdeckt wird.

Das neue MMI von Audi

Das Interessanteste für mich ist die neue zusätzliche, dreidimensionale Kartendarstellung in der Navigation (per Nvidia 3D-Chip), mit viel Liebe zum Detail à la Google Earth mit unterschiedlich eingefärbten Höhenniveaus und 3D-Gebäuden aus der Vogelperspektive. Besonders nützlich finde ich die Mini-Map, die bei Kreuzungen angezeigt wird und sogar Spurwechsel verdeutlicht. Außerdem interessant finde ich die Anzeige der “Point of Interests”, wie z.B. Sehenswürdigkeiten, nächste Autobahn-Abfahrten oder Rastplätze.

Mehr Infos (englisch) findet ihr unter: www.autoblog.com

und hier die komplette Pressemitteilung auf deutsch: www.lifepr.de

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Und wieder einmal mehr ist des die Spieleindustrie, die mit neuen Eingabegeräten vorprescht.

Auch eine Sache die auf der E3 vorgestellt wurde, war das Zusatzmodul für die Wii – MotionPlus. Mit dem kleinen Würfel, der einfach an den Wii Remote Controller angesteckt wird, ist es nun möglich Bewegungen noch genauer und vor allem die Position der Wii Remote im Raum festzustellen. Daraus ergeben sich völlig neue Steuerungs- und Spielmöglichkeiten:



Wie gut zu erkennen ist, kann man somit viel besser innerhalb eines dreidimensionalen Raums interagieren. Erreicht wird das durch das Zusammenspiel des bereits vorhanden Beschleunigungssensors sowie Infrarotkamera und einem neuen Zwei-Achsen-Kreisel/Neigungssensor, der die Lage (also wie dat Ding jehalten wird) erfassen kann. … auch wenn das noch nicht soooo hundertprozentig genau funktioniert.

Aus den tollen neuen Möglichkeiten ergibt sich allerdings auch ein kleines Problem: Fehlendes Feedback. Wie man im Video sehen kann, wir das Laser-Schwert von der Spielfigur gestoppt, allerdings kann der Nutzer den Controller ja weiterbewegen … was somit zu einer Synchronisierungsdifferenz führt, die ja dann irgendwie ausgeglichen werden muss.

Aber im Frühjahr 2009 können wir uns dann ja selber von „dem neuen Spielgefühl“ überzeugen lassen, wenn dann neue Versionen von „Wii Sports“ und „Red Steel“ speziell für die MotionPlus veröffentlicht werden.

Mehr (leider nur englische) Infos auf der Seite der Kooperationsfirma von Nintendo: AiLive

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… genießt aktuell ja großes Medieninteresse (siehe hier)

Bei diesem „neuartigen Interface“ wurde das sehr beachtenswerte technische Prinzip von Global Imagination verwendet und dafür eine Oberfläche (die stark an Microsoft Surface erinnert) erstellt.



Leider erschließen sich mir die im Video genannten Vorteile nicht ansatzweise. Ohne Zweifel ist das eine ganz tolle Möglichkeit kugelförmige Körper (wie z.B. Planeten) abzubilden und damit zu interagieren, aber für (wie im Video genannt) Präsentationen und Kollaboration?

Mal abgesehen davon, das flache Objekte völlig verzerrt dargestellt werden, haben alle drumherum Stehenden doch ein extrem kleines und vor allem jeder ein anderes Blickfeld. Ziel beim gemeinschaftlichen Arbeiten sollte es doch sein, das man möglichst genau dasselbe sieht wir die Mitarbeiter. Im schlimmsten Fall sehen bei dieser Lösung die meisten gegenseitig gar nichts von dem Dargestellten.

Im Video ist auch sehr schön das Menü zu sehen … kann es etwas besseres geben, als ein Menü, bei dem man nicht alle Punkte sehen kann und erst drum herumlaufen muss?

Ich weiß auch nicht, was die sich dabei gedacht haben …

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Was zunächst aussieht wie ein weiterer “augmentierter” Funktionsprototyp mit 3D-Interface unter vielen anderen, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines einzelnen Hobbybastlers (Kyle McDonald). Die Materialliste für sein 3D-Tic Tac Toe ist erstaunlich kurz: Aluminiumfolie, sechs Widerstände, Kabel, ein Pappkarton und ein Arduino Prozessor. Umgesetzt wurde das Konzept mit Processing, einer Open-Source Umgebung zum programmieren von Bildern, Animation und Interaktion. Besonders Studenten, Künstler, Designer und natürlich Hobbybastler nutzen diese Programmiersprache um ihren Prototypen “Leben einzuhauchen”, siehe:www.processing.org


DIY 3D Interface: Tic Tac Toe from Kyle McDonald on Vimeo.

Der Arduino spuckt dabei Roh-Koordinaten aus, die alle 10 mal pro Sekunden aktualisiert werden. In dem Videobeitrag hat man teilweise das Gefühl, dass das Video die Hand führt anstatt andersherum. Die Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass die 2 Videoquellen ( Webcam / Processing-Umgebung ) nicht optimal miteinander synchronisiert sind.
Abschließend denke ich, (abgesehen davon, dass dreidimensionales Tic Tac Toe ein wirklich unfaires Spiel ist), dass Arduino; eine kompatible Programmierumgebung; und ein paar “Haushaltsartikel” doch gute (und günstige) Möglichkeit bieten, um die eigene Kreativität in funktionierende 3D-Interfaces umzusetzen.

Mehr (englische) Informationen dazu bekommt ihr unter: www.gizmodo.com

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Bleiben wir mal wieder noch ein wenig beim Thema Augmented Reality …

Auf der kürzlich zu Ende gegangen Electronic Entertainment Expo (kurz E3), wurde ein AR Game mit sehr interessanten Interaktionsformen vorgestellt: levelHead

Wie gut zu sehen ist, ist die Basis des Spiels einer bzw. mehrere Würfel, deren Seiten mit AR Tag versehen wurden. Hält man diese vor die Webcam werden durch die Software virtuelle Räume geschaffen, durch die man (mittels kippen des Kubus) eine Spielfigur steuern kann.

Geschaffen wurde das Spiel vom Neuseeländer Julian Oliver, der plant, dieses am 30. Juli als Open Source Projekt (GPLv3 License) für Linux zu veröffentlichen.

Mehr Infos auf der (leider nur englischen) Projektseite: julianoliver.com/levelhead

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Über mobile Augmented Reality haben wir ja schon mehrfach berichtet (siehe z.B. hier und hier). Jetzt ist diese Technologie auch auf dem iPhone angekommen – was in Verbindung mit dem großem und vor allem multitouchfähig Display interessante neue Interaktionsformen ermöglichen könnte. Insbesondere im Bereich “dreidimensionale Location Based Services Anwendungen”.

Bisher hat das ganze nur noch einen entscheidenden Haken – es ist mit sehr wenigen Bilder pro Sekunde (fast schon pro Minute) noch enorm langsam, wie man in dieser allerersten Version sehen kann:

Aktuell warten die Entwickler noch auf die Freigabe der Videoschnittstelle seitens Apple, dann sollen auch Bildraten von bis zu 20-30 Bilder pro Sekunde erreicht werden.

Insbesondere für Service-Techniker könnte dies dann ein vergleichsweise kostengünstiges Werkzeug werden. Wenn dann zum Beispiel dem T-Com-Mitarbeiter über sein „Betriebshandy“, per Online-Verbindung die aktuellen Schaltpläne, für den Verteiler vor dem er gerade steht, bekommt …

Nur mal zur Erinnerung, BMW hat ja seine Version dazu schon vor ein paar Jahren vorgestellt:

Mehr (leider nur englische) Infos zur Augmented Reality Technologie auf dem iPhone unter: www.artoolworks.com/ARToolKit_iPhone.html

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Bald ist Schluss mit langweiliger Werbung im Außenbereich…
Laut Technology Review will Reactrix Systems gestengesteuerte Displays einsetzen, mit denen der Betrachter interagieren kann. Dabei werden die Menüs ganz nach Manier bereits populärer Entertainment-Produkte wie der Wii von Nintendo und des iPhone von Apple durch Handbewegungen bedient, interagiert werden kann sowohl mit Händen als auch mit Füßen.

Durch dreidimensional arbeitende Kameras mit Stereoskoptechnik erkennt der Bildschirm bereits aus 4,5 m Entfernung seine Betrachter und lädt sie zum Spielen ein. Hervorheben will sich Reactrix dabei von seiner Konkurrenz durch eine ausgefeilte Nutzerschnittstelle, welche der (verjährten) Touchscreen-Technologie endgültig den Rücken kehren will, und für mich persönlich besonders spannend ist:
selbst die Interaktion mit “virtuellen Knöpfen” soll über Gestensteuerung realisiert werden.

Besonders sogenannte Out-of-Home-Medien in Einkaufszentren, Kinos oder der Einsatz bei Veranstaltungen sind dabei für Reactrix interessant. In den USA werden Shopping Malls bereits mit im Boden installierten interaktiven Bildschirmen ausgestattet, wo z.B.: Soccer gespielt werden kann.

Fazit: Meiner Meinung steckt in dem “Bildschirm mit Augen” noch viel mehr Potential als nur der Anwendungsbereich Werbung oder Spiele, da der Nutzer neben dem Spaßfaktor die Aufforderung zur Interaktion unmissverständlich begreift. Ich könnte mir eine Anwendung auch sehr gut als Lernhilfe für geistig behinderte Menschen vorstellen.
Beispielsweise entwickelt Zachary Lieberman z.Z. eine Software für behinderte Studenten, die auf deren Bewegungen audiovisuell reagiert und ihnen somit helfen kann, sich selbst zu verwirklichen.

Noch mehr Informationen dazu findet ihr unter:
www.reactrix.com
http://www.heise.de/tr/Bildschirm-mit-Augen–/artikel/110207

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… möchte ich gerne den mehrfachen Wunsch nachkommen und meinen Vortrag noch online stellen:

(falls etwas komisch aussieht, leider sind bei der Slideshare-Konvertierung ein paar Transparenzen verloren gegangen)

Viele Themen konnte ich ja nur gaaanz kurz anreißen und wären es eigentlich Wert in einem Extravortrag noch mal ausführlich behandelt zu werden. So zum Beispiel “Wie gestalte ich eine optimale Suche”, “Einfaches Usability-Testing im Firmenalltag”, “Web Site Building – von der Konzeption, über die Gestaltung und Evaluation bis zur Veröffentlichung” etc. …

Also, wenn jemand dazu bzw. zum Vortrag Fragen/Kritik/Anregungen hat, dann können wir diese sehr gerne hier im Blog diskutieren oder einfach per eMail/Telefon.

Alle die den Vortrag auch noch gerne in “echt” sehen möchten, sind schon heute herzlich zum World Usability Day in Sachsen-Anhalt nach Magdeburg eingeladen. Am 13. November werde ich davon noch mal einer aktualisierte und erweitere Version halten.

Mehr Infos dazu wird es ab Juli unter www.supernuetzlich.de geben.

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Im letzten Beitrag habe ich gerade noch davon geschrieben, dass das dort vorgestellte System erst richtig Sinn macht, wenn man dieses mit eine Augmented Reality System verbindet – dazu nun der heutige Nachtrag …

… genau an einer solchen Lösung forscht gerade der Absolvent der Tokioter Universität Hideki Nakayama.



Die an Laboratory of the Information Science and Technology entwickelte Software für die Kombination aus Head Mounted Camera and Display ist somit wieder mal ein Schritt näher zur omnipräsenten Informationsbereitstellung.

Nicht nur Lernsysteme und gehandicapte Personen werden davon profitieren, sondern (so hoffe ich) auch vielleicht ich selber eines Tage, wenn dann mein ganz furchtbar schlechtes Namens- und Personengedächtnis ausgeglichen wird, in dem mir einfach in meine Kontaktlinse der Name und alle weiteren Daten, der durch die Technik längst erkannten Person eingeblendet wird.

Danke!

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Jeder der schon einmal Semapedia genutzt hat, weiß wie toll das ist, wenn sich die Frage „Wat is‘ dat denn?“ mit einem Klick beantworten lässt. Die Firma Evolution Robotics geht mit der Verwendung der sogenannten ViPR (visual pattern recognition) Technologie noch einen Schritt weiter.

Diese ermöglicht es ein Bild innerhalb kürzester Zeit auf seinen Inhalte zu analysieren und zu den erkannten Gegenständen weitere Informationen anzubieten. Je nach verwendeten Datenquellen kann so zum Beispiel, wenn einem ein DVD-Cover vor die Linse kommt, die Inhalte des Films, Bestellmöglichkeiten, die Musik des Soundtracks oder gar Videoausschnitte präsentiert werden.



Leider ist diese Technologie bisher nur serverseitig verfügbar, so dass die Bilder zum Zentralrechner gesendet werden müssen und dieser dann eine eMail mit den „Analyseergebnissen“ zurücksendet.

Langfristig ist die ViPR-Technologie natürlich sehr interessant, wenn man sie mit Augmented Reality Systemen verbindet, wie zum Beispiele das hier oder dieses hier.

Mehr (leider nur englische) Infos dazu unter: www.evolution.com/core/ViPR/

PS. Auf der Seite kann man übrigen ganz unten auch noch ein sehr schönes Anwendungsbeispiel sehen, den LaneHawk. Dieser wir im Fussbereich von Kassen im Supermarkt installiert und erkennt, wenn dann doch noch „ganz zufällig“ auf der unteren Ablage des Einkaufswagens etwas „vergessen“ wurde. Das nenne ich mal ein schnelles Amortisierungsmodell.

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Anscheint rücken wir dem ersten Release vom BumpTop (wir berichteten hier und hier) immer näher …

… von der kürzlich zu Ende gegangen Stanford University’s Cool Product Expo (CPX) ist dieses Video mit dem Schöpfer, Anand Agarawala, aufgetaucht. Darin kann man schon sehr gut sehen, wir sich sein System in die Windows-Umgebung integrieren wird.



Aktuell kann man sich auf der Webseite zu einer „Private-Beta“ anmelden und wenn ich Agarawala im Video richtig verstanden habe, ist wohl eine Veröffentlichung noch gegen Ende des Jahres geplant.

Zur (leider nur englischen) Projektseite: www.bumptop.com

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Sicherlich könnt ihr euch noch an den TED-Vortrag von Blaise Aguera y Arcas, einer der Schöpfer von Photosynth, erinnern? (Wenn nicht, einfach noch mal hier klicken)

Mittlerweile ist die Microsoft Projektseite um ein paar schöne Bildersammlungen gewachsen und es gibt neben dem obligatorischen San Marco Platz in Venedig nun auch noch Bilder von der NASA Startrampe oder welche aus einer Zusammenarbeit mit den Machern der BBC-Serie “How We Built Britain“.

Insofern kann man nur jedem empfehlen mal die “Tech Preview” auszuprobieren.
Einziger Hacken bei der Sache: die Grafikanforderungen. Zitat von der Webseite: “We have tested Photosynth on graphics cards that are “Vista Aero Ready”. This includes: support for DirectX 9 graphics with a WDDM driver, 128 MB of graphics memory (minimum), and 32 bits per pixel. … Photosynth may run on cards that do not meet this requirement, but performance may be poor and functionality may be impaired.”

Insofern sei allen, bei dem der Bildschirm schwarz bleibt, folgendes Video empfohlen:



Die “Tech Preview” kann man unter folgender Adresse runterladen: http://labs.live.com/photosynth/

PS. Wer übrigens mal sehen möchte, wie dieses Projekt vor über zwei Jahren an der Universität Washington begann, der sollte sich dieses Video …



… und diese Seite anschauen: http://phototour.cs.washington.edu/

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… um genau zu sein: nicht Kunst, sondern eine Art “Werbeform”. Aber laut KSK ist das ja sowieso alles eins.
Denn um ganz genau zu sein: hinter dem Projekt steckt die “kreativste Werbeagentur Deutschlands” Jung von Matt.

Mit ihrem Projekt “nextwall” wollen diese “street art” mit “digital media” kombinieren. Dafür haben sie sich jede Menge bekannter Graffiti-Künstler eingeladen und experimentieren mit diesen gerade fleißig herum.

Ein Ergebnis dieser Forschungen ist zum Beispiel “Tagged in Motion”. Bei diesem wurde “Star-Sprayer” DAIM mit Markern versehen, um seine Position mittels mehrerer Kameras dreidimensional bestimmen zu können. Ebenso bekam er eine virutelle Sprühdose in die Hand gedrückt, die ebenfalls erfasst wurde. Aber alles weitere erklärt auch wunderbar folgendes Video:



Mehr zum Projekt unter: www.nextwall.de

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Sag ich unter Interfacelern das Wort “Minority Report”, kriege ich entweder als Reaktion verdrehte oder leuchtende Augen. Wer zur letzteren Fraktion gehört, den wird der heutige Eintrag freuen. Allen anderen, sei an dieser Stelle noch mal dieser Artikel empfohlen.

Ok, zurück zur selbstgebauten Gestensteuerung. Ihr alle kennt sicher noch die Szene mit dem gewölbten Screen und den Handschuhen? Wenn nicht, einfach noch mal hier ab Minute 4:30 schauen:



Ähnliche Systeme wurden ja nun mittlerweile mannigfaltig und sogar kommerziell gebaut. Siehe hier, hier, hier und hier. Insofern dachte ich auch schon, das Thema wäre endgültig ausgereizt. Nun aber doch noch mal eine Idee, die ich technologisch sehr spannend und vor allem einfach gelöst finde.
Sicherlich habt ihr von Johnny Chung Lee’s umgedrehter Wii-Idee gehört, um so einen 3D-Effekt zu erzeugen. Hier übrigens noch mal das Video:



Jedenfalls hat auf Basis dieser Idee Rick Barraza, von Cynergy Labs, einfach die Infrarotsender an Handschuhen befestigt und acht Tage in Microsoft WPF bzw. Silverlight programmiert und rausgekommen ist:



Genau, ein einfache Handgestensteuerung, die jeder Wii-Besitzer jetzt zu Hause nachbauen kann ;)

Das es tatsächlich für den “Heimgebrauch” aber noch einfach geht und sogar mit 3D-Erkennung (jedoch mit nicht ganz so guter Genauigkeit), beweist Cem Keskin vom Computer Engineering Fachbereich der Bosaziçi Universität in Istanbul. Auf seiner Seite gibt es dazu auch ein Demovideo.
Im übrigen, bietet dieser seine Applikation sogar zum freien Download an.

Mehr dazu unter:
www.cmpe.boun.edu.tr/~keskinc/

Und mehr zu Cynergy Labs unter:
labs.cynergysystems.com

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Und schon wieder muss ich auf einen kurzen veröffentlichten Eintrag verweisen. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das 3D-Eingabesystem von 3dvsystems.com? (Wenn nicht, einfach noch mal hier klicken). Bei diesem System wurde ja über Infrarotimpulse der Raum aufgenommen, so das Bewegungen dreidimensional “getrackt” werden können.

Das es noch etwas einfacher geht, zeigt das Projekt “HIJT”. Das für “Haptic Interface And Joints Tracking” stehende System, basiert auf einer einfachen Webcam und einer Software die beliebige Objekte nachverfolgen kann. Somit kann auch deren Veränderung im Raum erkannt werden und das wiederum im Umkehrschluss für eine Navigation genutzt werden, wie im folgenden Video gut zu sehen ist:



Ursprünglich wurde das System zur Überwachung von Brücken entwickelt, welches Alarm schlägt, wenn die Bewegung der Brücke über einen bestimmten Parameter hinaus geht. Ein anderes Anwendungsfeld ist das Motion Capturing von Personen, um so Avatare in Videospielen oder anderen virtuellen Umgebungen zu steuern.

Der Link zu den Leuten hinter der Idee: www.thinkthing.net

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Letzte Woche hatte ich erst wieder über Augmented Reality und den damit verbunden Head Mounted Displays geschrieben (siehe hier), da zeigt uns Computer Science Student der New Yorker Columbia University, Levi Lister, mal wieder ein tolles Anwendungsbeispiel für selbige.

So zum Beispiel eine Augmented Reality Kamera, mit der man ganz einfach den gesehenen Bereich, den man verewigen möchte selektiert – siehe Video:



Ein anderes schönes Beispiel ist Listers “Manhattanville AR System”, bei dem auf einem Stadtplan die 3D-Modelle der Häuser eingeblendet werden, zu denen man sich dann wiederum weitere Informationen aufrufen kann. Sehr schön finde ich hier auch den Einsatz der “virtuellen Werkzeuge” über Marker-Würfel, aber seht selbst:



Weitere (leider nur englische) Infos zu Levi Listers Projekten auf seiner Webseite: www.levilister.com

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Hatten wir vor kurzem erst über die neue EyeToy-Version berichtet, die es ermöglicht reale Objekte in Spiele von integrieren, so können wir heute über ein Kamerasystem berichten, das ebenfalls reale “Dinge” in Spiele überträgt, nämlich: Bewegungen.

“Moment”, werden jetzt sicher einige schreien, “das ist doch nichts Neues” – und das stimmt natürlich. Beispielsweise auch bei Sonys EyeToys werden natürlich Bewegungen erkannt – allerdings nur zweidimensional. Als kommerzielles Produkt, das 3D-Spielsteuerungen erlaubt, ist mir bisher nur die Wii bekannt.
Im Gegensatz zu dieser braucht man bei der sogennanten “ZCam” allerdings keine Controller mehr in die Hand nehmen. Das Besondere ist, das Bewegungen dreidimmensonal im Raum erkannt werden können. Das folgende Video zeigt dazu sehr gut die Anwendungsmöglichkeit für Spiele, verschiedene Applikationen und auch ein wenig die Funktionsweise:

(BITTE VORHER DEN TON AUSSCHALTEN … wenn ihr es nicht tut, wisst ihr ja dann, warum ich diese Empfehlung gebe ;) )



Entwickelt wurde die Technik von der israelischen Firma 3DV Systems. Das Prinzip beruht auf kurze Infrarotimpulse, die 60 mal pro Sekunde von der Kamera ausgesandt werden. Die Reflexionen durch die Objekte im Raum und deren Ortsveränderung werden dann gemessen und ausgewertet.

Mehr (leider nur englische) Infos und weitere Videos unter:
www.3dvsystems.com

Und weil’s so schön ist, hier auch noch ein weiteres Anwendungsbeispiel aus dem Spielebereich:

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Gestern hatte ich ja schon vom Hauptgrund meiner Singapur-Reise berichtet, heute nun der Hinweis auf zwei Ausstellungen, die man sich als Interaction Designer nicht entgehen lassen sollte – einziger Harken: beide in Singapur. Aber zumindest bezüglich der “DAT – Digital Art & Technology” gibt es noch eine Alternative, aber dazu gleich mehr.

Beginnen wir zunächst mit dem Tipp Nr. 1 – Das Singapore Science Centre
Wer in Deutschland das SPECTRUM – also, das Science Center im Deutschen Technikmuseum Berlin oder das Universum Science Center in Bremen oder phaeno, das Science Center in Wolfsburg kennt, der wird vieles altbekanntes wieder entdecken, aber auch einiges neues. Abgesehen von der bunteren Aufmachung …

Science Center Singapur
… sind hier insbesondere die digitalen Arbeiten hervorzuheben. Bei denen merkt man sehr deutlich den Einfluss vom Mixed Reality Lab Singapur (siehe dazu auch hier), die dort regelmäßig mit Ausstellungen vertreten sind. Womit wir auch schon beim Thema sind.

 
Augmented Reality Woerter lernen
Ein schönes “Mixed Reality”-Exponat ist dort ein Lernsystem für chinesische Wörter. Diese hält man einfach vor den Monitor und schon wird einem das entsprechende Schriftzeichen in 3D auf der Karte angezeigt und vorgelesen.

Derartige Sachen gibt es noch unzählige mehr. Unter anderem kann man auch einen eigenes personalisierten RFID-Chip erstellen und dann mit den Exponaten interagieren.

 
Bewegungsprojektion
Ganz auf Spaßfaktor war dafür diese Wand ausgelegt, die die eigenen Bewegung erkannt hat und dann mit unterschiedlichen Effekten in Lebensgröße und Echtzeit wiedergegeben hat.

 
Digitale Kloetze wegkicken
Auch ein großer Spaß, insbesondere für die “Kiddis”, digitale Klötze “wegkicken” …

 
Kopfball
… oder (mit typisch asiatisch verspielten Grafiken) á la EyeToys digitalen Kopfball spielen.

 
Google Earth Tisch
Eine sehr effektive Art, um durch GoogeEarth/Maps zu navigieren war noch dieser Tisch, der mich etwas an den Globe 4D erinnert hat. Durch kippen des Tisches konnte man die Karte bewegen und wenn man den ganzen Tisch drehte: rein- und rauszoomen.

 
So, kommen wir aber nun zum Highlight:
die DAT – Digital Art & Technology Ausstellung
Womit ich auch schon bei der versprochenen Alternative bin. Denn man muss nicht unbedingt den weiten Weg nach Singapur antreten, um zwar nicht die selben, aber zumindest genau so spannende Exponate mit allen Sinnen zu erfahren. Denn die DAT ist genau genommen eine bunt zusammengestellte Ausstellung von Installationen der Ars Eletronica. Insofern kann man auch in das “Museum der Zukunft” nach Linz reisen und wird dort eine bestimmt ähnlich tolle “Erfahrung” machen.
Trotzdem kurz drei exemplarische Höhepunkte aus den etwa dreißig Ausstellungsstücken.

 
Last Clock
So zum Beispiel diese Uhr. Im Außenring die Sekunden, dann Minuten und Stunden. In der Mitte ist eine kleine Kamera, die alles aufzeichnet was sich vor Ihrer Linse bewegt. Wenn man genau hinschaut, sieht man mich auch noch dort im äußeren Ring stehen und bei den Minuten -gerade schon so- als schwarzen Balken.

 
Gesichtstausch
Für jeden der schon einmal seine Identität ändern wollte, gab es dieses Projekt. Wie man im Vordergrund sieht, braucht man sich nur einen Marker auf den Kopf setzen und schon wurden die Kopfbewegungen erkannt. Verbunden mit einem Videosignal wurde dann einfach der eigene Kopf gegen einen fremden Kopf ausgetauscht. Also, für alle die das Gefühl nicht kennen, nach einer durchzechten Nacht in ein völlig fremdes Spiegelbild zu schauen, ist das ein wirklich Alternative ;)

 
Telematic Dreaming
Abschließend noch eine einfache, aber ebenso geniale Idee. Da ich als Strohwitwer praktisch immer allein schlafe, würde ich mir gerne “Telematic Dreaming” für zu Hause wünschen. Bei diesem sind zwei Doppelbetten per Videoübertragung verbunden und der jeweils auf der anderen Seite liegende wird entsprechenden projiziert. Das schaft eine spannende Nähe und ein komisches Gefühl. Denn man kann direkt miteinander interagieren, aber das haptische Gefühl ist völlig widersprüchlich zum Gesehenen.

Die gesamte (leider nur englische) Übersicht aller Exponate und Infos zu Ausstellung findet man hier:
www.aec.at/singapore_dat07/en/projects01.asp

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Es ist noch gar nicht so lange her, da hatten wir über ein Projekt von NTT DoCoMo berichtet, das einen “virtuelles Händeschütteln” mit einem entfernten Gesprächspartner erlaubt. Nun setzten unsere japanischen Forscher noch eins drauf und präsentieren einen ganzen Roboter mit dem interagieren kann.

Den auf U-Tsu-Shi-O-Mi getauften ?interaktiven ?Mixed Reality? humanoiden Roboter?, wird dazu mittels eines Head-Mounted-Display, ein dreidimensionaler Avatar ?draufgemapt?. Die virtuelle Figur bewegt sich dabei natürlich synchron mit dem physischen Roboter, so dass tatsächlich ein Händeschütteln möglich ist.

Wenn die Forscher dieses Entwicklungstempo beibehalten, freue ich mich schon auf die nächste Meldung von NTT in ein paar Monaten. Wahrscheinlich besteht dann die grüne “Froschhaut? des Roboters aus einem flexiblen OLED-Display, so das die Textur direkt ?draufgemapt? werden kann. ;)

Mehr (leider nur englisch/japanische) Infos unter: http://wingover.jp/

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Echt toll, was da Stephen Spencer, Simon Oliver und Daniele Urania geschaffen haben. Diese haben nämlich den wunderbaren britischen Audi A5 TV-Spot …

… konsequent in eine ebenso wunderbare interaktive Seite umgesetzt:

Flash 3D Papervision - Audi A5 - A Rhythm of lines

Auf diese kann man mittels Tastatur und Maus selber zum Komponisten seines eigenen Spots werden und sich mit seinem virtuellen Pinsel auf eine beflügelnde Reise durch den dreidimensionalen Raum machen. Das am Ende kreierte ?3D-Kunstwerk? kann man dann als Bild abspeichern.

Wen der technische Hintergrund interessiert: Das ganze wurde natürlich (ihr ahnt es schon) wieder mit Papervision3D umgesetzt. Die Formen wurden in Maya modelliert. Mittels eines Phyton-Scripts wurden diese dann in eine XML-Datei exportiert. Das Echtzeit-Rendering der Zeichensteuerung ist ?handprogrammiert?.
Beim ?Bild speichern? werden übrigens alle 3D-Informationen in eine SVG-Datei konvertiert, die dann wiederum in PDF konvertiert werden kann.

Ich bin (sehr) beeindruckt …

www.rhythmoflines.co.uk

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Anfang Mai hatten wir erst die nächste Generation der Visualisierung in Navigationssystemen (Anzeige innerhalb einer 3D-Gebäude-Welt) von TeleAtlas vorgestellt. Die vielleicht darauf folgenden Form bzw. eine ergänzende Form könnte ein System sein, das derzeit von TomTom und Iwane entwickelt wird.

Dabei handelt es sich um eine Weganzeige im Realbild:

Navigationssystem von Iwane

Navigationssystem von TomTom

Voraussetzung dafür ist natürlich eine im Wagen oder Navigationssystem integrierte Kamera. Die erfassten Bilder werden zusammen mit dem GPS-Daten analysiert und die Richtungsanweisungen werden auf den Bildern überlagert dargestellt. Ein im Ansatz ähnliches System hatten wir letztes Jahr auch schon einmal von Siemens VDO vorgestellt (siehe Artikel ?pro.pilot?)

Im Gegensatz zum TeleAtlas-System würde hier der aufwändige Nachbau einer 3D-Welt entfallen. Jedoch gibt es im Vergleich auch einen großen Nachteil (mal abgesehen von den höheren Kosten durch Sensoren, Kamera und mehr notwendiger Rechenpower): Was macht man im Dunkeln? Dafür bräuchte man dann zusätzlich noch ein Infrarotkamera-System…

Weiterhin würde ich spekulieren, das man für die Erkennung des Pfeils im Realbild viel länger braucht, als innerhalb einer abstrahierten und vor allem reduzierten Karte. Sprich, man würde wahrscheinlich geneigt sein mittels des Videobilds im Display zu fahren. Hingegen benötigt der Fahrer bei den heutigen, ?normalen? Navis seine Konzentration für die Translation der abstrakten Kartenanweisungen in die Realwelt … Also ihr seht schon, das wäre mal ein schönes Thema für eine Forschungsarbeit …

Apropos Forschungsarbeit. Es gibt zum Thema ?Navigation mit mobilen Augmented Reality Systemen im Gelände? eine, die einen sehr schönen Überblick über die Verfahren und Techniken gibt, von Guido Staub von der Universität Karlsruhe. Hier als PDF-Download.

Zum Patent von TomTom geht?s hier:
http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&IDX=WO2006132522&F=0

Zum System von IWANE hier:
www.iwane.com/newtechnology/navigator2.html

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Im Februar hatten wir schon mal eine Lösung vorgestellt, wie auf einem Mini-Handydisplay durch eine Riesen-Karte/Bild etc. navigiert werden kann. Mit dem obigen Video fügen wir dem nun noch eine dritte Dimension zu.

Nach dem gleichen Prinzip, wie bei einer Augemented Reality Erkennung, kann so über die DataMatrix die Position bestimmt werden – nur das hier die Matrix zum Steuern benutzt wird. Ähnliches hat wir letztes Jahr (in einer nicht mobilen Variante) auch schon mal bei der Universität Halle gesehen (siehe unter Punkt 2.).

Geschaffen wurde das ganze übrigens von drei Franzosen im Rahmen des IPARLA Projekts an der Universität von Bordeaux.

Das ganze (leider nur englischsprachige) Paper gibt es unter:
http://iparla.labri.fr/publications/2005/HPG05/hachet_i3d.pdf

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Und wieder mal Neuigkeiten von unserem japanischen Telekommunikationsriesen NTT. Vor ein paar Tagen haben deren Forscher einen ?Tangible-3D-Prototypen? vorgestellt. (Es wird also nicht nur in der Teledildonik an diesem Thema geforscht ;) ) Das aus einem Handschuh und mehreren Kameras bestehende System reproduziert in Echtzeit den haptischen Eindruck eines dreidimensionalen Videobildes. In Verbindung mit einem 3D Display (für das keine VR-Brille nötig) ist es somit möglich, einen abgebildeten Gegenstand zu berühren bzw. zumindest die Illusion davon zu haben.

Momentan funktioniert das 3D-System nur in eine Richtung, aber NTT arbeitet gerade an einer synchronen Version, so dass fühlbare Eindrücke zu beiden Seiten übertragen werden können. Insofern wäre ein virtuelles Händeschütteln in Zukunft wirklich denkbar.

Das jetzige System empfiehlt NTT zum Einsatz in Museen, für Exponate die nicht berührt werden dürfen bzw. auch für solche die außerhalb unseres Maßstabes liegen. (Ich wollte schon immer mal eine Milbe streicheln …) Oder für Einsatz im Bildungssektor, so dass Schüler Objekte begrabschen können, die an einen sonst unerreichbar (fernen) Ort stehen …

Ich könnte mir damit auch eine Steuerung von 3D-Programmen vorstellen, auch wenn die bisher hier vorgestellten Lösungen (siehe hier, hier, hier und hier) bestimmt bei weitem effektiver sind …

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Papervision - Carlo Sulloa

Im Mai hatten wir euch ja schon die Papervision3D Technologie vorgestellt, mit der echte 3D-Applikationen mittels Flash erstellt werden können bzw. mit dem Flash-Player dargestellt werden können.

Die bisherigen Demonstrationen, wie Online-CoverFlow oder 3D-Google-Maps, zeigten schon einen kleinen Einblick was uns in diesem Bereich in Zukunft bevorsteht. Nun hat einer der Papervision-Schöpfer, Carlo Sulloa, eine neue kleine Applikation erstellt, die sehr überzeugend und vor allem mit einem super Spaßfaktor uns die 3D-Welt eindrucksvoll ?erfahren? lässt. Am besten gleich selber ausprobieren unter: carlosulloa.com

Des Weiteren weißt er in seinem Blog auf die neuen Fähigkeiten der nächsten (und sich noch in der Beta-Phase befindlichen) Version des Flash Players hin. Bei diesem wurde die Bild/Textur-Darstellung noch einmal bedeutend verbessert (siehe Bild oben).

Wer beim Testen der Demo auch in diesen Genuss kommen möchte, benötigt den Flash Player 9 Update 3 Beta 1.

Also, meine lieben Interfacler, wir sind mal wieder gefordert. Den 3D-Welten im Browser steht nichts mehr im Wege, hoffen wir das jeder auch eine intuitive Bedienung dazu kreiert …

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Schon im letzten Juli hatten wir ja über Microsofts innovativer Software zum Betrachten von Bildern berichtet. Damals konnte man zwar schon erkennen wo die Reise hingeht, nun präsentierte jedoch Blaise Aguera y Arcas, einer der Schöpfer von Photosynth, noch mal viel anschaulicher, spektakulärer und länger die beeindruckenden Möglichkeiten der Software und die Funktionsweise des Interfaces.

Jedes weitere Wort wäre unnütz ? auf jeden Fall das Video anschauen!

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Hatte ich hier eigentlich schon mal von Papervision3D geschrieben? … Ich sehe gerade, da kommt ja mal gar nichts bei der Suche ? das muss schleunigst geändert werden!
Ist doch Papervision3D eine DER Technologien, die Interfaces auf Webseiten in Zukunft entscheidend beeinflussen könnte.

Kurz das Technische vorweg, dann ein schönes Beispiel, warum ich mir da so sicher bin.

Also, Papervision ist eine Open Source 3D-Engine für Flash 8, an der drei Programmierer nun schon seit etwa 2005 arbeiten. In den letzten Monaten hat die sich rapide entwickelt und wurde von vielen Programmierern verwendet, so das es mittlerweile schon ein paar beachtliche Demos gibt.

Eine von diesen ersten tollen 3D-Applikationen ist eine Nachbildung von Apples aufgekauften Programm ?Coverflow?, welches den meisten wohl aus iTunes bekannt sein dürfte. Dieses kann dank der Technologie nun auch im Webbrowser abgebildet werden. … Könnt ihr auch gerne mal selber ausprobieren:

Papervision Applikation

Meine Hochachtung an die Kalifornische “Blitz Agentur“, die diese Anwendung gebaut hat. Meines Wissen das erste ?nützliche? Programm mit ?richtiger Funktion?, das Flash und echtes 3D(!) verwendet. … merkt ihr auch diesen Hauch von Geschichte … ;)

Weitere Grafikdemos von Papervision gibt es auf der selbigen Seite: www.papervision3d.org (bitte etwas Ladezeit mitbringen)

Ansonsten bin ich gespannt welche neuen (und hoffentlich weiterhin sinnvollen) 3D-Interfaces uns da in Zukunft noch im Browser unseres Vertrauens erwarten …

Weitere (leider nur englischsprachige) Infos auch im Blog von Papervision:
blog.noventaynueve.com

Update
Eine sehr junge Anwendung mit Papervision3D, aber dafür mit Potential, habe ich dann doch noch gefunden:

Papervision Applikation

Es handelt sich dabei um eine 3D/Perspektivische-Darstellung von Google Maps. Insofern könnte man sich da in Zukunft mal ein browserbasiertes Google Earth vorstellen. In diesem Fall wurde die Anwendung übrigens mit Adobe Flex entwickelt und dann mit Apollo (wir berichteten) ausgegeben. Insofern, wenn ihr die Applikation testen wollt, benötigt ihr noch die Apollo Runtime.

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Vor einiger Zeit hatten wir ja schon einmal das Kooperationsprojekt von VW und Google Earth vorgestellt. Heute zieht nun die niederländische Firma Tele Atlas mit einem wohl schon marktreifen Produkt vorbei. Tele Atlas ist einer der weltweit führende Anbieter digitaler Straßenkarten und dynamischer Inhalte für Navigations- und standortbasierte Lösungen. Am 3. Mai hatte das Unternehmen, auf einer Partnerkonferenz auf Malta, ihre ersten 3D-detaillierten Stadtpläne angekündigt. Im Juli sollen ca. 50 digitale Stadtpläne mit 3D-Ansichten veröffentlicht und auf dem Markt gebracht werden. Neu ist dann die Ansicht im Innenstadtbereich einiger europäischer Großstädte wie z.B. London, Berlin und Rom. Weitere europäische, amerikanische und asiatische Städte sind für das nächste Jahr geplant.

3D-Plan

Die Städte sollen dem Autofahrer plastisch dargeboten werden. Für diese Art der Darstellung wurden Gebäude und Sehenswürdigkeiten vollständig in 3D modelliert. Pro Stadt sind ca. 40 km² modelliert worden. Das echte Erscheinungsbild, die Texturen auf den Gebäuden stammen von der deutschen GTA Geoinformatik GmbH.

Somit wird Autofahrern und Fußgängern die Orientierung leichter gemacht. Die Bildschirmdarstellungen auf dem Navigationsgerät stimmen somit genauer mit dem überein, was der Benutzer wirklich sieht und kommen der Realität sehr nah.

Mehr infos über die GTA Geoinformatik GmbH unter:www.gta-geo.de/

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Ein Foto liefert uns viele Informationen über das Motiv. Farben, Formen, Besonderheiten werden dem Betrachter so näher gebracht. Doch was ist wenn man in sein Foto reinsteigen könnte? Wenn aus der 2D-Welt plötzlich eine 3D-Welt wird?

Fotowoosh hat sich mit dieser Möglichkeit beschäftigt und ein eindrucksvolles Ergebnis erzielt. Mit Hilfe eines einzigen Fotos gelingt es ihnen aus einer 2D-Szene ein einfaches 3D-Model zu konstruieren. Sie blicken quasi hinter das Bild.

Mathematisch ist diese Konstruktion eines 3D-Models anhand eines einzigen Bildes völlig unmöglich. Dabei ist die Vorgehensweise ganz einfach. Sie nehmen eine Aufteilung des Bildes vor aus der sich die 3D-Szene zusammensetzt: Teile, die auf den Boden stehen, vertikale Objekte und der Himmel spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Die Tiefe der Bilder ergibt sich dabei aus der Verbindung der Objekte mit dem Boden. Für das finale Ergebnis legen sie dann die Oberflächenstruktur vom originalem Bild auf das Model und das 3D-Model ist fertig.

Diese Methode lässt selbst Urlaubsfotos lebendig werden.

Quelle:
www.fotowoosh.com
www.youtube.com/results?search_query=fotowoosh

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Die immer stärkere Miniaturisierung in der Projektionstechnologie gibt uns schon jetzt einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. Denn dann werden Projektoren in Handys, PDAs oder gar Uhren integriert sein und es kann auf jede beliebige Oberfläche projiziert und interagiert werden. Im Klartext: Viele vollkommen neue Interfaces werden entstehen.

Einen kleinen Vorgeschmack davon zeigt schon das obige Video. Das von Xiang Cao und Ravin Balakrishnan am Fachbereich Computer Science der University of Toronto entstandene Konzept macht somit aus jedem realen Raum einen virtuellen 3D-Raum. Ähnlich wie mit einer Taschenlampe, kann man diesen Raum dann ausleuchten. Schwer vorstellbar? Das Video zeigt es besser, als ich es hier je beschreiben könnte ;)

Das komplette (leider nur englische) Paper und noch Links zu den anderen Arbeiten von Xiang Cao gibt?s unter:
www.cs.toronto.edu/~caox/research.htm

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Wir haben ja nun schön des öfteren über Nintendos Wii berichtet. Heute soll jedoch mal eine zweckentfremdete Anwendung im Mittelpunkt stehen.

Paul Bourke, ein Student an der University of Western Australia, hat dafür die Wii Fernbedingung an ein MacBook angeschlossen und dieses wiederum mit einer drei Meter großem Projektionskuppel kombiniert. Herausgekommen ist ein wirklich interessante Art in 3D-Umgebungen zu interagieren. (siehe Video oben)*

Was die Wii Fernbedienung für diese Applikation prädestiniert ist, neben dem Preis, zweifelsfrei die ziemlich präzise Erkennung von Bewegungen in alle drei Achsen und dazu noch die zahlreichen Knöpfe sowie eine Steuerkreuz für eine zusätzliche und einfache Funktionsauswahl.

Ich bin gespannt ob dieses Experiment noch weiter fortgeführt wird bzw. ob ähnliche folgen.

Weitere (leider nur englische) Infos zum Projekt unter:
http://local.wasp.uwa.edu.au/~pbourke/projection/Wii/

* laut Projektseite, ist die Steuerung im Video noch etwas ungenau, da zunächst nicht der Infrarotsensor verwendet wurde

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Sony 3D Eingabegerät

Ja, das könnte die nächste Konkurrenz zur Wii werden. Die Wii ist wirklich klasse in der Erkennung von 3D-Handbewegungen, ohne Frage. Aber das war’s dann aber auch schon.
Vergleicht man das mit den aus den Virtual-Reality-Laboren bekannten VR-Handschuhen, so ist damit noch bedeutend mehr Interaktion möglich. Wären dieser nur nicht so teuer und umständlich …

Genau das gleiche hat sich wohl auch Sony gedacht, könnte man jedenfalls meinen, wenn man das vorkurzem veröffentlichte Patent liest. Dies beschreibt einen Spielsteuerung, die dafür ausgelegt ist in der Hand gehalten zu werden und die zusätzlich zu einen Gyro- und Bewegungssensor auch alle Handflächen- und Fingerbewegungen erkennen kann.
Als Bonbon soll es dazu auch noch taktiles Feeback geben.

Somit wäre es dann tatsächlich möglich in einen Virtuellen Raum einen dreidimensionalen Gegenstand “in die Hand zu nehmen” oder Objekte zu manipulieren (zerquetschen, ziehen etc.)

Wenn man das dann noch mit einer 3D-Brille kombiniert … da sehe ich doch schon Sonys PlayStation 4 ganz klar vor meinen Augen ;)

Zur (leider nur englischen) Patent-Beschreibung: http://appft1.uspto.gov/….

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Auch Novint hat ein (fast 2kg schweres!) haptisches Eingabegerät entwickelt. Der sogenannte Falcon ist mit einer Größe von 23 x 23 x 23 cm wie ein kleiner Roboter. Mit seinen drei Armen ist er in allen drei Dimensionen bewegbar und ermöglicht somit eine neuartige Steuerung z.B. bei Computerspielen. Zudem ermöglicht er dem Benutzer Gewicht, Form, Beschaffenheit, Dynamik eines virtuellen Objektes oder einer virtuellen Umgebung realistisch zu erfahren. Die zusätzliche Force-Feedback Funktion (Kraft-Rückkopplung) lässt den Benutzer auch spüren was auf dem Bildschirm funktioniert. Computerspiele lassen sich so viel natürlicher und intuitiver steuern.

Novint Falcon - Groesse

Die Funktionsweise ist schnell erklärt. Der Nutzer hält den Griff des Falcon in der Hand. Dieser lässt sich wie eine Maus nach links, rechts, vorwärts und rückwärts schieben. Zusätzlich sind hier die Bewegungen hoch und runter möglich. Der Griff kann je nach Spezifikation und Typ der Anwendung angepasst werden. Bei der Bewegung wird auf dem Bildschirm ein 3D – Positionszeiger angezeigt. Wenn dieser nun ein virtuelles Objekt berührt, erkennt der Computer die Bewegung und leitet das an die elektrischen Motoren des Eingabegerätes weiter. Dieses vermittelt dann dem Benutzer mittels Force ? Feedback die Berührung und somit ein realistisches Gefühl von dem Objekt. Es gibt drei elektrische Motoren, die mit den drei Armen des Gerätes verbunden sind. Diese Arme sind mit dem Griff verbunden. Bei jeder Aktualisierung der Zeigerposition erzeugen die Motoren eine Kraft-Rückkopplung.

Novint Falcon

Die Veröffentlichung des Falcon ist für Mitte 2007 geplant. Bis dahin kann man ihn für “nur” 189 Dollar vorbestellen. Danach soll er 239 Dollar kosten. Bei dem Preis lohnt sich der Kauf für den normalen Computerbenutzer wohl erstmal nicht. Vorläufig müssen diese dann bei der Maus bleiben. Wie der Name Falcon schon sagt, ist der Falcon als einer der kraftvollsten Raubvögel der Natur ein natürlicher Feind der Maus. So könnte er früher oder später die Maus bei Spielen gänzlich ersetzen. Absatz wird die neuartige Technik wohl zum Anfang nur bei 3D-Designer oder Grafikern finden.

Quellen:

www.novint.com/falcon
www.hangy.de/perm/technik…

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Ende letzten Jahres stellte 3Dconnexion seinen “SpaceNavigator” vor. Grund genug für uns, diese alternative Computersteuerung, nun endlich auch mal etwas genau zu betrachten.

Gemeinsam mit der Maus in der einen Hand und den SpaceNavigator in der anderen Hand, kann sich insbesondere den Designern damit eine neue “Dimension” der 3D-Navigation eröffnen. Mit ihm ist es möglich, 3D-Modelle und Umgebungen nach Belieben zu bewegen, zoomen oder zu drehen. Und wer schon einmal nur mit Maus und Tastatur in einem größeren 3D-Raum navigiert hat, weiß wie viele “Mauskilometer” man dabei zurücklegen kann bzw. wie nervig zwischendurch der Moduswechsel (z.B. zwischen “drehen” und “bewegen”) sein kann. (Grüße auch an die Second-Life-Jünger unter euch ;) )

Der SpaceNavigator lohnt sich insofern für alle die, Architekten, Designer, Schüler, Studenten und andere, die einen Streifzug durch die 3D-Welt unternehmen möchten. Durch Drücken, Ziehen, Kippen oder Drehen der Controller-Kappe des SpaceNavigators, kann man so etwas natürlicher und intuitiver durch 3D-Anwendungen navigieren..

Technisch wird dies durch sechs optische Sensoren realisiert. Und wie bei den meisten Mäusen, gibt es noch zwei programmierbare Tasten. So kann auch der Moduswechsel natürlich bedeutend schneller erfolgen.

Der SpaceNavigator unterstützt über 100 aktuelle 3D-Anwendungen. Darunter Design- und Modellerstellungs-Programme wie AutoCAD, Autodesk Inventor oder Google SketchUp. Zum anderen “Digital Content Creation”-Programme wie Autodesk 3ds Max, Autodesk AliasStudio, Autodesk Maya und Visualisierungs-Tools wie Google Earth, Autodesk DWF Viewer und 3Dconnexion Picture Viewer.

Wie das in Google Earth genau ausschaut, kann man gut in diesem Video sehen:


Übrigens, es gibt auch noch einen “Konfigurationsassistent”. Dabei handelt es sich um ein interaktives Tool, das anhand von Animationen und Abbildungen, die Bedienung und Konfiguration der Controller?Kappe beschreibt. … da scheint man tatsächlich mal an den Nutzer gedacht zu haben.

Der Einstiegspreis geht bei der einfachen Version bei etwa 50 Euro los und bei der “Professional”-Ausgabe um die 100.

Weitere Produktinfos unter: www.3dconnexion.com/products/3a1d.php

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Video-Link: www.youtube.com

Mein Cebit-Besuch liegt nun schon wieder eine Woche zurück und in Retrospektive ist leider nicht all zu viel hängen geblieben. Keine wirklichen großen neuen Innovationen, dafür sind viele Produkte bedeutend besser geworden bzw. haben die Marktreife erlangt.

Woran ich mich aber noch sehr gut erinnern kann, sind die Displays im obigen Video.
3D-Displays für die keine Brille nötig sind, sind ja schon ein alter Hut. Aber auch hier wurde das Produkt verbessert und eine Handgestenerkennung hinzugefügt. Somit kann ich nun berührungslos mit meinem dreidimensionales Objekt interagieren.

Entwickelt wurde das ganze vom Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik / Heinrich-Hertz-Institut / Interaktive Medien – Human Factors Berlin.

Mehr Infos dazu unter:
www.hhi.fraunhofer.de/german/im/produkte/3d-kiosk/

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Video-Link: www.youtube.com

Im leider nur chinesischen Augmented Reality Blog findet man just dieser Tage einen interessanten Eintrag über ein Konzept für ein virtuelles Webbrowsing Interface.

Da mein Chinesisch nun wirklich mehr als miserabel ist, ist es mir leider sehr schwer gefallen, einige wirkliche Fakten zu recherchieren.

Wie man jedoch im obigen Video gut erkennen kann, befindet sich das Konzept noch in einem sehr frühen Stadium. Das Prinzip wird jedoch schon deutlich:

Mittels eines Tag/Marker können die verschiedenen, dreidimensional dargestellten Webseiten verschoben, rotiert usw. werden, um dann mittels einer Schwenkbewegung für die vergrößerte Betrachtung ausgewählt zu werden.

Interessanter Ansatz, der noch sehr ausbaufähig ist. Falls irgendjemand von euch dem Chinesischen mächtiger ist, kann ja vielleicht noch ein paar mehr Details von der Seite beisteuern.

http://augmented-reality.blogspot.com

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Video-Link: www.youtube.com

Das musste ja so weit kommen. Erst fingen die Autos an zu sprechen, dann konnte ich mit Ihnen sprechen und jetzt kann ich meinem Auto sogar noch eine eMail mit meinem nächsten Navigationsziel senden. … Jedenfalls wenn ich denn einen BMW mit dem Assistenzsystem “Assist” habe.

Grundsätzlich eine schöne Service-Idee die sich unser Bayerischer Autobauer und unser Lieblingsonlinekarten-Anbieter da ausgedacht haben. An meinem Desktop-Rechner kann ich mir über GoogleMaps ganz normal mein Ziel suchen und dann online an mein Assist-System senden. Ebenso die Kontaktdaten der Zielperson/Zielfirma. Ein erneutes Eingeben im Auto entfällt somit. Letzteres ist in den meisten Fällen sowieso sehr unkomfortabel, da es kaum Interfaces für Navigationssysteme/Assistenzsysteme mit einer richtigen Tastatur gibt.

Die nächste Evolutionsstuffe ist auch schon in der Pipeline, allerdings federführend von VW. Diese bzw. sein Electronic Research Laboratory (ERL) in Palo Alto forschen zusammen mit Google und Nvidia momentan an einem Navigationssystem auf GoogleEarth-Basis:

Google Earth Navigation

Einziges Problem bei diesen ganzen tollen Entwicklungen: Die Anforderungen an den Computer im Auto werden immer anspruchsvoller. Das Interface stellt dabei den absoluten Knackpunkt da, denn ich habe weder die Möglichkeit eine Tastatur noch eine Maus zu benutzen und muss somit alle Daten über alternative Methoden eingeben ? dabei sollte ich doch eigentlich etwas ganz anderes machen: Autofahren.

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Genau genommen ist es die gleiche Geschichte wie beim iPhone. Unser kalifornischer Obstanbauer erkennt das Potential einer (nicht von Apple entwickelte) Technologie und integriert diese erstmalig in seine Massenprodukte. So geschehen beim Multitouch des iPhone und so in Kürze bei der Funktion “TimeMachine” des neuem Betriebssystems.

Wie das allerdings diesmal mit den Lizenzen ausschaut und wer da wo und vor allem sich Was abgeschaut hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Fakt ist aber, das unser schon gut bekannter Jun Rekimoto vom Sony?s Computer Science Laboratory bereits 1999 seine ersten Papers zum Thema ” Time-Machine Computing” veröffentlichte.
Wie auch bei Apple, war schon damals die Grundidee, seinen Rechner rückwärts durch die Zeit reisen zu lassen, so das alte Dokumente wieder auftauchen und bzw. veränderte Dateien oder gar der ganze Rechner sich wieder in seinem vorherigen Zustand zurückwandelt.
Bei Sony wurden die dazugehörigen Information simultan auf einer Seite dargestellt, wie man noch auf der Laborseite sehen kann:

Sony TimeMachine

Rekimoto ging sogar soweit, das man das äußere Umfeld (über eine integrierte Webcam) mit dem aktuellen Zeitstatus des Rechners verbinden konnte. So wäre zum Beispiel ein Szenario denkbar, das man an Hand von Bildern zurück durch die Zeit reist. Quasi: “Im Büro ging es doch noch …”

Weiteres dazu in den (leider nur englischen) Veröffentlichungen auf der Seite:
http://www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/tmc/

Leider ist mir bis heute kein Rechner und Software bekannt, der diese Funktion unterstützt. Wenn denn in Kürze Apples Leopard erscheint, können wir uns dann endlich auf diese sehr nützliche Funktion freuen. Natürlich viel schicker und in 3D ;) Mehr dazu im Demovideo auf der Apple-Seite:

Apple TimeMachine

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Stell dir vor, ich zeige einfach mit dem Finger auf deine Person und schon erscheinen mir vor meinen Augen deine Kontaktdaten. Oder ich zeichne einfach in die Luft, welchen Teil von dem Bild, das ich gerade “in echt” sehe, ich als Foto abspeichern möchte.

Was noch ein wenig wie Science Fiction klingt, ist aber schon längst Realität. Und wieder mal ist es das Japanische AIST, das uns im obigen Video diese und noch viele andere Möglichkeiten präsentiert. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass das gesamte System über einen “Wearable Computer”, also einem Rechner den ich an mir trage, realisiert wurde.

Per Funk können alle nötigen Daten von Zentralrechner bezogen werden. Die Informationen werden dann mittels Mini-Display vors Auge projiziert.

Weitere Infos im (leider nur englischen) Paper von Takashi Okuma, Takeshi Kurata und Katsuhiko Sakaue:
www.is.aist.go.jp/weavy/paper/distribution/2000/mva2000.pdf
(Im Quellenverzeichnis sind im übrigen auch alle anderen Schriften dieser Arbeitsgruppe aufgeführt)

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Also eigentlich sind Steves kurze Haare gar nicht so schlecht … wenn man sich das obige Video so anschaut. Aber darum geht es nun wirklich nicht. Unser Blick sollte viel mehr auf den Bildschirm wandern, denn dort präsentiert uns der heutige CEO von Apple sein NeXTStep-Betriebssystem, das zur damaligen Zeit das wohl benutzerfreundlichste OS war.

Nur so viel am Rande, die Firma NeXT wurde 1986 von Steve Jobs gegründet, nachdem er bei Apple ausgebotet wurde. Das leider wenig erfolgreiche Unternehmen wurde 1996, mit der Rückkehr von Jobs zu Apple, aufgekauft.

Aber zurück zum Betriebssystem. Abgesehen von der fortschrittlichen Softwarearchitektur, beinhaltete NeXTStep viele Interfaces, die wir vom heutigen Apple Mac OS gewohnt sind. So zum Beispiel Mail, das Dock oder Kontextmenüs. Besonders herausragend finde ich die vielen intuitiven Drag-and-Drop-Möglichkeiten, die wirklich nach den Denkweisen der Nutzer erstellt wurden.
Und das alles über ein Jahr, bevor Microsoft seine Windows Version 3.1 veröffentlichte, die nicht annährend über diese Funktionen und Nutzerführung verfügte.

Im obigen Video kann man sehr gut die einzigartigen Möglichkeiten von NeXTStep bestaunen.

Mit der Integration von NeXT in den Apple-Konzern wurde auch die Entwicklung des Betriebssystems eingestellt bzw. bildete es die Basis für das Mac OS X.

Im übrigen hat Tim Berners-Lee am CERN unter NeXTStep den ersten Webbrowser und Webserver der Welt entwickelt.

Und weil Lästern so viel Spaß macht: Hier zum Vergleich noch mal das ein Jahr später erscheinende Windows 3.1:


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Gerade gestern hatten wir ja das Thema 3D-Desktopoberflächen. Das dieses Szenario auch bald ein Thema für die Betriebssysteme auf Mobiltelefonen ist, zeigte NVIDIA sehr eindrücklich, auf der gerade zurückliegenden 3GSM.

Im obigen Video kann man da schon einen kleinen Eindruck gewinnen, was das in Zukunft für die Nutzer bedeutet. Ok, schicke Effekthascherei hin oder her – Fakt ist, das viele Sachen auch wirklich einen Mehrwert bieten. Im Video würde sich das am besten an der Fotoübersicht und die Vergrößerung einzelner Objekte begründen lassen. Das sollte man ähnlich bewerten, wie die Vergrößerungsfunktion beim Dock von Apples Mac, welche Anfangs auch oft nur als Effekthascherei belächelt wurde, jedoch auf den zweiten Blick sehr nützlich ist.

Die Bedeutung für uns Interfacler ist auch klar. Wir können uns aus dem Baukasten der immer größer werden grafischen Möglichkeiten scheinbar unbedarft “bedienen”. Und genau das sind wir schon beim eigentlichen springenden Punkt: Die Bedienung. Mobiltelefone werden immer ihre Größe behalten. Im Gegenteil, sie könnten ja schon heute wesentlich(!) kleiner gebaut werden. Allerdings haben wir es ja bisher noch nicht geschafft, auch unsere Hände analog dazu zu verkleinern. Insofern bleibt uns immer eine mindestens einzuhaltende physische Bedieninterface- und Haltegröße vordiktiert, in der wir diese ganzen neuen Funktionen handelbar machen müssen. Somit kann ein Fazit nur lauten: Trotz aller tollen technischen Möglichkeiten sollte, an erster Stelle der Überlegung immer der Nutzer stehen und sein Mehrwert durch eine einfachere Interaktion.

In Kürze gibt es dazu übrigens noch mal ein extra Posting “Größe vs. Bedienbarkeit”, dann mehr dazu.

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Letzten Mittwoch hatte wir ja erst über Metisse berichtet, bzw. Anfang Januar über Sun’s “Looking Glass” – beides 3D-Interfaces für Linux-Systeme. Nun als Nachtrag noch eine 3D-Desktop-Lösung für Windows XP.

Sinnhaftigkeit sowie Vor- und Nachteile solcher Systeme hatten wir ja schon in den vorhergehenden Berichten angerissen. Positiv festzuhalten bleibt: Unter bestimmten Umständen lässt sich so der Platz wesentlich effektiver ausnutzen und verschiedene Aktionen, wie Kopieren und Einfügen, gehen bedeutend schneller.

Ähnlich wie bei den Linux-Aufsätzen, kann man auch mit SphereXP Desktopelemente und Fenster dreidimensional anordnen und als Objekte rotiert lassen. Weiterhin wird der gesamte Schreibtisch wirklich zu einer dreidimensionalen Sphäre, in der dann dementsprechend auch Elemente abgelegt werden können.
Kosten tut der ganze Spaß übrigens sehr humane 29,90 Dollar.

Weitere Bildschirmfotos und eine kostenlose Testversion gibt es unter:
www.spheresite.com

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Das Microsoft in den nächsten Jahren nicht schlagartig seine weltweit mehr als 90 Prozent Marktanteil verlieren wird steht außer Frage, auch wenn die Alternativen immer attraktiver werden. Insofern würde es mich schon interessieren, wie wird unsere Zukunft mit Bill & Co aussehen?

Einen kleinen Einblick bietet da das Video von der Microsoft Research Group, welches vor Kurzem auf den Microsoft Techdays 2007 vorgestellt wurde.
In diesem sind viele interessante Interfaces zu sehen. Regelmäßigen Blog-Lesern wird da einiges bekannt vor kommen (da wurden wohl mal wieder die Kopierer angeworfen ;) … aber es sind auch viele neuartige Ansätze vorhanden.

Mein persönlicher Favorit ist neben dem “scannenden Tisch” die “Datenübertragungsschüssel”, in der man die Inhalte von verschiedenen Geräten (MP3-Player, Kamera etc.) übertragen kann. Sieht zwar noch ein wenig unbeholfen aus und ich frage mich, wie man das mit größeren Dateimengen benutzen kann, aber es ist ja nur ein Prototyp und wir wollen das junge Pflänzchen nicht gleich zertreten …

Einen kleinen (deutschen) Einblick in die Arbeit von Microsoft Research gewährt folgende Seite:
www.microsoft.com/germany/msdn/library/MicrosoftResearch.mspx

Übrigens, in diesem Zusammenhang noch ein kleiner Hinweis auf einen Microsoft Wettbewerb, der auch die Kategorie “Interface Design” beinhaltet:
www.microsoft.com/germany/imaginecup/

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Wer die Vorfreude aus die “Spaces“-Funktion in Apples noch nicht veröffentlichten Betriebssystem nicht mehr aushält bzw. überhaupt auf einem PC mal (abgesehen von Vista) ein OS nutzen möchte, das die OpenGL-Möglichkeiten wirklich sinnvoll nutzt, dem sei das Interface “Metisse” empfohlen. Dieses wird es in Kürze als Erweiterung von Linux in GNOME’s Mandriva geben.

Die beiden Entwickler des Systems, wollten nach Angaben von Architosh damit verschiedene Techniken und Möglichkeiten des Human-Computer-Interfaces austesten.
Gleiches Spiel wie beim Mac: Auch wenn viele Funktionen auf den ersten Blick nur “Spielereien” sind, so sind doch einigen auf den zweiten Blick sehr hilfreich. Man denke nur an die Zoom-Funktion im Mac OS X Dock.

Persönlich finde ich es besonders nützlich, Fenster und Paletten auf eine beliebige Größe zoomen zu können.

Entwickelt wurde das ganze übrigens an der Pariser Universität von Olivier Chapuis und Nicolas Roussel.

Mehr Infos unter: www.mandriva.com

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Mal wieder etwas aus unserer losen “Rückblick”-Reihe. Und wieder mal ist es einmal mehr das MIT, das uns schon 1983 zeigte, wie dreidimensional mit Computern interagiert werden kann.

Das Projekt “Stereoscopic Workspace” der MIT Architecture Machine Group verwendete schon damals ein 3D Display und eine 3D-Eingabemöglichkeit. Es standen verschiedene Applikationen zur Verfügung. So zum Beispiel dreidimensionales Zeichnen oder Modellieren. Aber was noch viel beachtenswerter ist, schon damals hatten die Wissenschaftler eine einfache Handgestenerkennung als Interface geschaffen und darüber hinaus konnte man mittels Handbewegungen synchron einen virtuellen dreidimensionalen Roboter steuern.

Wie gesagt, das ganze ist fast ein viertel Jahrhundert alt.

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Es ist ja noch gar nicht so lange her, da hatte ich euch das handzeichen-gesteuertes 3D GUI von Philips vorgestellt. Dieses mal wieder eine Handerkennung, allerdings spezialisiert auf 3D-Daten. Von EON (nein, nicht der Energiekonzern ;) ) kommt der so genannte “TouchLight”.

Was wie ein sanftes Bräunungsgerät klingt, ist in Wirklichkeit ein semitransparenter Bildschirm auf dem von hinten ein Bild projiziert wird. Ebenfalls hinter dem Bildschirm befinden sich drei Videokameras die die Handbewegung erkennen, so dass man somit die 3D-Grafiken zoomen, drehen etc. kann. Wie der relativ simple technische Aufbau schon vermuten lässt, soll dies laut Hersteller eines der ersten durchaus bezahlbaren Systeme werden und den Forschungsstatus verlassen.

Mehr Infos unter: www.eonreality.com

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Ich hatte doch vor nicht allzu langer Zeit mal über wirklich sehr beeindruckendes 3D-Display (eigentlich ja kein Display im konventionellen Sinne) geschrieben.
Wie man mir jetzt sagte, gibt es wohl schon seit längerem eine Lösung, die auch Bilder frei schwebend in Raum darstellt und einen “3D-Effekt” hat. Allerdings ist dies kein echtes 3D, sondern “nur” 2D-Bilder die auf eine “Rauchwand” projiziert werden. Ich glaube, so was bekommt man mittlerweile auch mit transparenten Displays hin? Wenn da einer mehr weiß, bitte mal posten ….

Seiten des Anbieters: www.io2technology.com

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Ach was freu’ ich mich auf die Zukunft. Fliegende Autos, weltweiter Frieden, ein konstantes Klima und virtuelles Tischtennis. Na ja, zumindest das mit dem Tennis wird klappen.

Schaut man sich das obige Demonstrationsvideo des Human Interface Technology Laboratory der University of Canterbury Neuseeland an, sind wir doch auf einem guten Weg in die für jederman zugängliche “augmentierte” Welt. Man bedenke das die dortigen Applikationen auf einem normalen Mobiltelefon mit der heutigen Rechnerleistung laufen. Ich denke, in ein paar Jahren wird es da unzählige massenmarktkompatible Anwendungen geben.

Auf der Webseite der Uni gibt es noch eine ausführliche Beschreibungen und Demos zu dutzender anderer Projekte, die sich mehr oder minder mit Augmented Reality und deren Möglichkeiten befassen.

Auf jeden Fall einen Blick wert:www.hitlabnz.org

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Unsere lieben Niederländischen Nachbarn, genauer Philips Applied Technologies in Eindhoven, haben ein handzeichen-gesteuertes 3D GUI entwickelt. Genauer gesagt, ist dies eine Kombination zweier vorhandener Techniken. Einmal die “Looking Glass 3D API” von Sun Microsystems und weiterhin “HandVu”, das von einer Gruppe größtenteils Deutscher entwickelt wurde.

Im obigen Video kann man gut die Anwendung im “multimedialen Heimbereich” sehen. Ich bin da zwar insgesamt noch etwas skeptisch, aber auf jeden Fall ist die Erkennung der Handbewegungen sehr gut. Bisher war und ist insbesondere diese Verfolgung und Wiedererkennung von sich bewegenden Händen sehr anspruchsvoll und scheint hier aber “nur” mit einer Videokamera zu funktionieren. Bereits im Juli hatte ich ja schon mal ein System vorgestellt, das dafür einen Laser benötigt.

Wer mehr über die Funktionsweise der Handgestenerkennung wissen möchte, sei das Abstract der Schöpfer empfohlen:

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Doch! Irgendwie scheint sich hier so eine kleine Tradition zum Wochenende einzuschleichen, die immer eine schöne Sache zum Anfassen vorstellt. Jedenfalls für die Hand des Interfacelers. Heute ist es der Globe4D. Dieser wurde von Studenten im Studiengang Master of Science in Media Technology an der Leiden University in den Niederlanden entworfen und als Prototyp umgesetzt.

Dieser interaktive Installation besteht aus einen physischen Sphäre, auf der dreidimensional Bilder projiziert werden. Zeitgleich kann mit dem Globus interagiert werden. Zum einen kann man diesen drehen und die Bilder ändern sich dementsprechend, zum anderen kann mit einem äußeren Ring die Anzeige gesteuert werden. Beispielsweise als ein Zeitrad, so dass man die Plattenverschiebung beobachten kann. Andere Anwendungsbeispiele sind die Darstellung von Klimadaten und geschichtliche Ereignisse oder tektonische Anzeigen.

Wer im übrigen Ideen und Vorschläge für Animationen und neue Anwendungen hat, kann sich gerne bei den Entwicklern melden.

Mehr Infos unter: www.globe4d.com

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Zum Wochenende nur mal ein unkommentierter Clip zum Thema Augmented Reality. Viel Spaß!

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Spätestens seit Jeff Hans Präsentation kann ich ja keinen mehr mit einem “Touchable Screen User Interface” vor dem Ofen vorlocken. Aber dieser interaktive “TouchTable” hat noch ein ganz besonderes “Feature”.

Dieser “Tisch” kann mittels 4600 Nadeln, einer flexiblen Silikonoberfläche und einer Vakuumpumpe eine “richtige” topographische Karte simulieren. Tja, und dann kann man auf dem Tisch auch noch etwas interaktiv zeichnen, platzieren, verschieben, zoomen oder die Wanderroute für den nächsten Harzurlaub planen.

Im Video wird diese Funktionalität übrigens erst ab der 5. Minute gezeigt!

Fotos vom Tisch bei flickr.com

Anwendungsmöglichkeiten unter: www.touchtable.com

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10 Ways

Ich will hier wirklich keine Werbung machen, aber was der Stock Photo Anbieter Gettyimages mit seinem “Forschungsprojekt” “10 Ways” geschaffen hat verdient wirklich die Bezeichnung “genial!!!”.
Unter www.interact10ways.com werden, wie der Name schon sagt, 10 Wege aufgezeigt wie man deren Bildern interagieren kann. Sprich, man kann beispielsweise durch einen ausgeleuchteten 3D-Raum navigieren der voll mit Photos “plakatiert” wurde.
Aber lass euch lieber von den sehr spannenden Interaktionen selber überraschen.

Hinweis: Für einige Sachen wird der neuste Adobe / Macromedia Shockwave Player benötigt.

Zu den “10 Wegen”: www.interact10ways.com

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Wer Star Wars gesehen hat, weiß sofort wovon ich spreche, wenn ich hier folgend “dreidimensionale holographische Botschaften im Realraum” vorstelle.
Im Gegensatz zu R2D2 benötig man für diese allerdings einen ‘gepulsten Infrarotlaser’, der mittels ‘laserinduziertem Plasma’ ein echtes dreidimensionales Bild erzeugt.
Entwickelt wurde das Prinzip am japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) in Tokio. Laut diesen soll technisch jede beliebige Größe möglich sein. Einziger großer Schwachpunkt bisher: Da nur Lichtpunkte erzeugt werden können, sind keine Farben möglich.

Mehr Infos unter: AIST

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Microsofts Entwickler-Teams der Live Labs haben einige Videos veröffentlicht, die einen Ausblick auf ein Projekt namens “Photosynth” erlauben. Dabei handelt es sich vorerst nur um eine Technologievorschau, die demonstrieren soll, wie man sich in Zukunft mit Hilfe von Fotos durch das Internet bewegen könnte.

Mehr Infos

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Dieses experimentelle Interface schafft eine Verbindung zwischen der Manipulation eines realen bzw. noch nicht existierenden Knetobjekts und seinem digitalen Ebenbild. Aber ein Bild spricht hier mal wieder mehr als tausend Worte, insofern: Video anschauen.

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Der in den Ishikawa-Namiki Laboren entwickelte Scanner ermöglicht die Erfassung und Verfolgung von Fingern, womit eine 3D-Computerinteraktion ermöglicht werden kann. Näheres unter:

Näheres unter: Smart Laser Scanner for Human-Computer Interface

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Das Augmented Reality nicht nur was für industrielle Anwendungen, wie bei Airbus oder BMW ist, beweißt die interaktive Aufbauanleitung des Mixed Reality Lab Singapore. In Verbindung mit den Entwicklungen Augmented Reality auch über Handhelds/Mobiltelefone zu realisieren (wie am Beispiel an der TU Graz), dürfte sich die Frage “… und wofür sind eigentlich diese Schrauben?” erübrigt haben.

IKEA Aufbauanleitung vom Mixed Reality Lab

Mixed Reality Lab, Singapore

Handheld Augmented Reality

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