You are currently browsing the category archive for the 'Usability' category.

Willkommen zur dritten Ausgabe unseres User Centered Design Videocasts. Abonnieren via iTunes ist nun ebenfalls möglich. In der aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem neuen Spielcontroller für die Sony Playstation “Move”, den General Motors Head Up Display Entwicklungen und einem Augmented Reality Lernverfahren. Desweiteren schauen wir auf Facebooks QR Code Entwicklungen, beleuchten das User Interface Designs des iPads und werfen zum Schluß einen Blick auf ein neues Microsoft Patent, dass die Stärke von Mausclicks zum Teil des Bedienkonzeptes macht.

Die Links zum Videocast ::

Tags: No Tags

Vor fast genau einem Jahr berichteten wir über eine neue Music-Player-Steuerung, die gerade in den NTT DoCoMo Forschungslaboren entstand. Was damals noch wie große Ohrenwärmer aussah, ist heute auf kleine Ohrstöpsel geschrumpft, die auf einem guten Weg zur Serienreife sind. Der Prototyp wurde diese Woche noch einmal beim Mobile World Congress in Barceclona gezeigt:

Insbesondere unter drei Gesichtspunkten ist diese Lösung sehr interessant:

1. Im Zug der Miniaturisierung ist kaum noch Platz für ein physisches Interface – á la iPod shuffle

2. Das für einfache Bedienungen (z.B. “nächster Titel”) eigentlich nicht nötige “rauskramen” des Players aus der Tasche – … und dann noch diese “Lebensgefahr” dabei

Tags: No Tags

Nach einer gefühlten Dekade konnte ich heute nun endlich das neue Buch vom “Meister der auf den Punkt gebrachten Bücher” in der Hand halten. In Steve Krugs neuem Buch beschreibt er auf nicht mal 160 Seiten zufälliger Weise genau das, was wir dieses Jahr als Vortrag für die webinale eingereicht haben: wie man mit vielen kleinen, qualitativen(!) Tests sein Produkt mehr “usable” machen kann.

Mit seinem lockeren und extrem reduzierten Schreibstill habe ich das Buch heute schon fast durchgelesen und kann es jedem nur empfehlen. Wunderbar pragmatisch, mit einfachen Anleitungen, Checklisten und genauen Vorgehensweisen zeigt er auf, wie wirklich jeder seine Webseite prozessbegleitend testen kann. Und in Krug’scher Philosophie will ich es auch gleich auf den Punkt bringen: kaufen! ;)

Tags: No Tags

Seit den ersten Stunden des Touchscreens wird an ihm rumgemäkelt, das er zwar einerseits quasi unendliche viele Buttons und Interaktionsformen anbieten kann, aber ihm doch jegliches haptisches Feedback fehlt.

Dies könnte nun bald ein Ende haben. Wissenschaftler der Carnegie Mellon University (in Pittsburgh, Pennsylvania) haben dafür einen Lösungansatz gefunden.

Aufgebaut ist das System aus einer Acryl-Platte, in die möglichen Button-Formen ausgespart sind. Auf Seiten des Nutzer liegt darüber eine Latex-Schicht und auf der anderen Seite eine Kammer in die Luft gepumpt oder rausgesogen werden kann. Somit kann man dann Erhöhungen oder Vertiefungen schaffen. Das Bild wird per Rückprojektion auf den Latex projiziert. Mittels einer kleinen Kamera auf höhe des Miniprojektor ist auch die Aufnahme der Finger möglich, so das die ganze Einheit auch Multitouch-Funktionalitäten beherrscht.

Tags: No Tags

Leider etwas spät, aber Dank der Mediathek kann man sich die heute auf Phoenix gesendete Diskussion noch online anschauen. In der Reihe Wissenschaftsforum Petersberg diskutieren unter Moderation von Ranga Yogeshwar vier Experten zum Thema “Vom täglichen Kampf – Wie viel Technik braucht der Mensch?”. Der Videostream kann auf der Webseite des Fernsehsenders aufgerufen:

Vom täglichen Kampf - Wie viel Technik braucht der Mensch

Die Gäste sind Prof. Klaus Kornwachs (Technikphilosoph, Technische Universität Cottbus), Dr. Annette Hoppe (Psychologin, Technische Universität Cottbus), Christoph Huß (BMW und Präsident der FISITA Weltvereinigung der Automobilingenieure) und der allseits bekannte Prof. Marc Hassenzahl (GermanUPA-Vorstandsmitglied und aktuell an der Folkwang Hochschule Essen).

Tags: No Tags

Im letzten Eintrag hatten wir gerade über die schleppende Weiterentwicklung bei Microsoft geschrieben und das man mittlerweile auch bei mobilen Betriebssystemen den Anschluss verpasst hat. Ähnlich wie bei den Browsern haben sich hier Redmonder zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht und die Konkurrenz an sich vorbeiziehen lassen. Bei den Browsern war es Firefox der den Markt ordentlich aufgemischt hat, bei den mobilen Geräten Apple. Dabei hat Apple nicht mal ein tolles Gerät. Im Vergleich zum Mittbewerb hat das iPhone in vielen Gebieten bedeutend schlechtere Geräteeigenschaften und zwingen einem dazu noch in einem „nicht gerade günstigen“ Vertrag bei einem einzigen Netzanbieter. Es verkauft sich schlichtweg über das Nutzungserlebnis / User Experience (UX), welche mit Multitouch-Spielereien und innovativen, zentral zu findenden und simpel installierbaren Applikationen eine Begehrlichkeit weckt. Und in punkto Spaßfaktor vor allem doch eins hat: ein konsistentes und einfaches GUI.

Tags: No Tags

Wer seinen MP3-Player bedienen möchte, der tut dies mehrheitlich wohl durch eine Interaktion mit der Hand. Da das gute Teil allerdings meistens in einer Tasche steckt, ist dies ein verhältnismäßig unbequemer Ansteuerungsprozess: Ertasten des Geräts, dann der richtigen Knöpfe usw. Es gibt zwar schon alternative Eingabemöglichkeiten, wie zum Beispiel die Shake Control …

… aber diese ist nicht wirklich hilfreich. Ist doch eine Tastenbedienung x-mal komfortabler und meist schneller. Es sei denn, man hat Lust beim Musikhören (heute ja meistens auf der Straße) ab und zu mal zu hüpfen.

Tags: No Tags

Technology Review - Februar 2009

Ich kann mich nicht erinnern, dass ein größeres deutsches Magazin “unser Lieblingsthema” mal zu einem Schwerpunkt einer Ausgabe gemacht hat. Nun ist es aber so weit und das aktuelle Heft der Technology Review befasst sich ausgiebig mit den “neuen Benutzer-Schnittstellen”. Auf etwa 15 Seiten wird dabei von Sprachschnittstellen, über Mutlitouch bis hin zu Brain-Computer-Interfaces ein guter Überblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben. Also, in jedem Fall einen Kauf wert.

Mehr Infos unter: www.heise.de/tr/

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die Thematik in einer populären Zeitschrift wieder mal so einen Stellenwert bekommt …

Tags: No Tags

… genießt aktuell ja großes Medieninteresse (siehe hier)

Bei diesem „neuartigen Interface“ wurde das sehr beachtenswerte technische Prinzip von Global Imagination verwendet und dafür eine Oberfläche (die stark an Microsoft Surface erinnert) erstellt.



Leider erschließen sich mir die im Video genannten Vorteile nicht ansatzweise. Ohne Zweifel ist das eine ganz tolle Möglichkeit kugelförmige Körper (wie z.B. Planeten) abzubilden und damit zu interagieren, aber für (wie im Video genannt) Präsentationen und Kollaboration?

Tags: No Tags

Ein Entwickler aus China trotzt der Überzeugung Steve Jobs, der im Januar 2007 das iPhone mit den Worten: „Nobody needs a stylus.“ präsentierte.
In Bezug auf das Thema Schreiben ohne Stift hat der chinesische Entwickler kürzlich seinen Protest in die Tat umgesetzt und eine Add-On Software für das iPhone namens HWPen auf den Markt gebracht, die es ermöglicht Text durch Erkennung der Handschrift zu verfassen.

Tags: No Tags

… da sei doch auch noch das „SenseSurface“ von Lyndsay Willams (von Girton Labs) vorgestellt.

Das besondere bei diesem Drehregler ist, dass man diesen direkt auf das Display setzen kann. Eine Lösung die insbesondere für Mischpult-Software sehr interessant sein könnte.

Erst in der letzte Woche hatten wir einen Fall, bei dem wir einem Interessenten von einem rein digitalen Interface / Regler für eine „Zugabe-Steuerung“ bei einem halbmechanischen Gerät abgeraten haben (Für die genauen Hintergründe müsste ich jetzt länger ausholen). Fakt ist aber, der manuelle Regler ist einfach x-mal schneller und bietet ein direktes Feedback.
Wer eines dieser „tollen“ Autoradios hat, bei dem die Lautstärke durch Taster oder gar Touchscreen, anstatt durch einen Drehregler gesteuert wird, weiß jetzt genau was ich meine.

Tags: No Tags

Schon sehr häufig haben wir hier über alternative Eingabegräte berichtet, welche der digitalen Translation von Bewegungen und somit einer besseren Interaktion dienen.

An der Hochschule Magdeburg-Stendal wurde dazu von den Studenten der Fachrichtung Master Interaction in den letzten Monaten eine Art Grundsatzarbeit erstellt. In dem Semesterprojekt untersuchten vier Studenten unter der Leitung von Prof. Carola Zwick und Dipl.-Des. Jelena Blank-Muhr Interaktionsprinzipien, um somit eine Art Bibliothek bzw. Katalog der Eingabemöglichkeiten für digitale Anwendungen zu schaffen. Herausgekommen sind 50 (!!!) Stellteile, die am gestrigen Donnerstag im Industrial Design Institut präsentiert wurden:

Tags: No Tags

Das Gesichtserkennungsprogramme nicht nur für biometrische Analysen und Sicherheitsanwendungen genutzt werden können, sondern zudem schon länger in der Lage sind, auch die Emotionen eines Nutzers zu erkennen, ist bekannt.

Nun macht die University of California, San Diego, mit einem besonders genauen System und einer sehr interessanten Anwendung auf sich aufmerksam. Die Wissenschaftler um Jacob Whitehill haben die Emotionserkennung für ein eLearning-System verwendet, um so festzustellen, ob der Student mit der gestellten Aufgabe bzw. Lerninhalt überfordert ist oder nicht. Damit soll autonomes Lernen mit einer Software weiter verbessert werden, damit nicht immer neues Material präsentiert wird, obwohl der Nutzer „noch nicht mal“ den vorhergehenden Stoff kapiert hat.

Tags: No Tags

… dann ist die heute vorgestellte Lösung zwar auch keine wirkliche Alternative aber zumindest ein kleiner Anhaltspunkt.

Auf der noch relative jungen Webseite Feng-GUI hat man die Möglichkeit ein Bildschirmfoto seiner zu analysierenden Webseite hochzuladen und daraus dann eine Heatmap generieren zu lassen die anzeigt, wie der Blicklauf auf der Webseite ist und welche Objekte besonders starke „Eye catcher“ sind. (Obwohl, so viele ich auch vom „richtigen“ Eye Tracking halte, in einfachen Fällen der gesunde Menschenverstand einem das genau so gut sagt, wie eine mehre tausende Euro teure Studie).

So schaut das für unsere Webseite aus:

Tags: No Tags

… möchte ich gerne den mehrfachen Wunsch nachkommen und meinen Vortrag noch online stellen:

(falls etwas komisch aussieht, leider sind bei der Slideshare-Konvertierung ein paar Transparenzen verloren gegangen)

Viele Themen konnte ich ja nur gaaanz kurz anreißen und wären es eigentlich Wert in einem Extravortrag noch mal ausführlich behandelt zu werden. So zum Beispiel “Wie gestalte ich eine optimale Suche”, “Einfaches Usability-Testing im Firmenalltag”, “Web Site Building – von der Konzeption, über die Gestaltung und Evaluation bis zur Veröffentlichung” etc. …

Tags: No Tags

Im letzten Beitrag habe ich gerade noch davon geschrieben, dass das dort vorgestellte System erst richtig Sinn macht, wenn man dieses mit eine Augmented Reality System verbindet – dazu nun der heutige Nachtrag …

… genau an einer solchen Lösung forscht gerade der Absolvent der Tokioter Universität Hideki Nakayama.



Die an Laboratory of the Information Science and Technology entwickelte Software für die Kombination aus Head Mounted Camera and Display ist somit wieder mal ein Schritt näher zur omnipräsenten Informationsbereitstellung.

Tags: No Tags

Jeder der schon einmal Semapedia genutzt hat, weiß wie toll das ist, wenn sich die Frage „Wat is‘ dat denn?“ mit einem Klick beantworten lässt. Die Firma Evolution Robotics geht mit der Verwendung der sogenannten ViPR (visual pattern recognition) Technologie noch einen Schritt weiter.

Diese ermöglicht es ein Bild innerhalb kürzester Zeit auf seinen Inhalte zu analysieren und zu den erkannten Gegenständen weitere Informationen anzubieten. Je nach verwendeten Datenquellen kann so zum Beispiel, wenn einem ein DVD-Cover vor die Linse kommt, die Inhalte des Films, Bestellmöglichkeiten, die Musik des Soundtracks oder gar Videoausschnitte präsentiert werden.

Tags: No Tags

34 Jahre nach dem ersten gelben Post-it gibt es nun die „Version 2.0“ … also genau genommen „nur“ eine digitale Erweiterung für die altehrwürdigen Klebezettel.

Mit dem Projekt „Quickies“ hat die „Ambient Intelligence Group“ des MIT Media Laboratory dazu eine Möglichkeit geschaffen, das der handschriftlich geschrieben Text gleich automatisch digitalisiert und ausgewertet wird. Also Termine werden als Termin erkannt und in den Kalender eingefügt, Aufgaben in die Aufgabenliste und so weiter. Ebsenso an wenn sich das Post-it richtet … Mehr dazu im Video:

Tags: No Tags

Erstmal nichts spektakuläres, wenn man dann aber die Kamera in ein Fahrzeug montiert und den Fahrer über eine Fernsteuerung das Vehikel bedienen lässt, dann hat man laut den Angaben des Herstellers nur noch eine 5- bis 10-prozentige Verschlechterung, als wenn man selber im Fahrzeug sitzen würde.

Im Vergleich dazu ist eine Bedienung über eine „feste Kamera + nur Joystick – Steuerung“ etwa um 70 Prozent schlechter.

Tja, und was kann man mit so einer tollen Erkenntnis als erstes bauen?
Natürlich ein perfektes Kampffahrzeug!



Für mich als Pazifisten ist das Video eine absolute Zumutung!

Tags: No Tags

Anscheint rücken wir dem ersten Release vom BumpTop (wir berichteten hier und hier) immer näher …

… von der kürzlich zu Ende gegangen Stanford University’s Cool Product Expo (CPX) ist dieses Video mit dem Schöpfer, Anand Agarawala, aufgetaucht. Darin kann man schon sehr gut sehen, wir sich sein System in die Windows-Umgebung integrieren wird.



Aktuell kann man sich auf der Webseite zu einer „Private-Beta“ anmelden und wenn ich Agarawala im Video richtig verstanden habe, ist wohl eine Veröffentlichung noch gegen Ende des Jahres geplant.

Zur (leider nur englischen) Projektseite: www.bumptop.com

Tags: No Tags

Die guten Lösungen liegen mal wieder so nah und wenn man diese sieht, sagt man sich „… das ist ja einfach, da wäre ich auch drauf gekommen“ – seit Ihr aber nicht! Sondern das Georgia Institute of Technology!

Bisher war das Problem bei Robotern, die insbesondere körperlich beeinträchtigte Menschen unterstützen sollen, das richtige und vor allem schnelle Erkennen von Gegenständen. Während der Mensch einmal schnell das gesamte Zimmer visuell „scannt“ und dann das Telefon unter dem Sofakissen hervorblitzen sieht, suchen sich unsere mechanischen Freunde fast zu Tode.

Tags: No Tags

Innovationsforum Interaktionsdesign / Interaction Design

Wie Jan Jursa heute zum Glück “zugesteckt” wurde, sind gerade die Videos vom Innovationsforum Interaktionsdesign online gestellt worden.

Auf der Ende März, vom Studiengang Interface Design der FH Potsdam, veranstalteten Konferenz gaben sich unter anderem Bill Moggridge (IDEO), Bernard Kerr (Yahoo), Patrick Kochlik + Dennis Paul (ART+COM) und Frank Jacob (human interface.design) die Klinke in die Hand.

Dies sehr spannenden Videos derer Vorträge können unter folgender Adresse abgerufen werden:
http://interface.fh-potsdam.de/innoforum/09_videos.php

Tags: No Tags

Wirklich die absolut überwiegende Mehrzahl meiner Bekannten kauft Milch im Tetra Pak (also, genau genommen in einer „quaderförmigen Verbundstoffverpackung“ und nicht mehr im Tetraeder). Wirklich nur eine verschwindend geringe Anzahl kauft Flaschen.

Dies hat eine Menge Vorteile, aber (die Umweltverträglichkeit mal außen vor gelassen) hat dies auch einen entscheidenden Nachteil: Mal abgesehen von einer Prüfung per ungenauer „Schüttelprobe“, wissen wir nie, wie viel Milch wir noch in der Packung haben!

Viele andere Länder haben das Problem nicht. Entweder man verwendet man dort ganz ökologisch Flaschen oder wie die Amerikaner halbdurchsichtige Kunststoff-Milchkanister oder man lebt in den Niederlanden und hat dieses wunderbare “analoge Interface” …

Tags: No Tags

Interaktionen

Eine der schönen Privilegien als Mitglied der SIGCHI der ACM waren bisher die sehr interessanten Ausgaben des „interacions“ Magazin.

Zu eurer Freude, bin ich seit kurzem nun kein „Privilegierter“ mehr, den die aktuelle digitale Version der Ausgabe steht für jeden zugänglich öffentlich im Netz. … und somit halte ich es mit einem Zitat von dem Schweizer Alfred Selacher „Egoisten teilen nur, weil sie wissen: Wer teilen kann, hat mehr vom Leben.“ und wünsche euch viel Spaß beim schmökern …

Zur (leider nur englischen) Seite der „interactions“ interactions.acm.org

Zur (leider nur englischen) aktuellen Ausgabe mags.acm.org/interactions/

Tags: No Tags

Über die sogenannten BCI‘s hatten wir ja schon des öfteren berichtet. (Siehe hier, hier und hier). Nun hat vor kurzem die amerikanische Firma Emotiv Systems eine fast serienreife Version ihres Emotiv EPOC™ vorgestellt.

Bei diesem „Eingabegerät“ handelt es sich um ein „Headset“ im Wortsinne, in dem Sensoren die Gehirnströme messen und kabellos an einen USB-Dongle senden. Ein spezielles Programm wertet die Signale aus und setzt diese dann zur Steuerung der Software um.



Laut eigenen Angaben, werden bisher 12 Aktionen erkannt, so zum Beispiel: anheben, fallen lassen, rotieren, drücken, ziehen und so weiter …
Natürlich kann man dabei Objekte nicht so genau steuern, wie man es beispielsweise mit der Maus könnte, aber dafür eben rein durch die Kraft seiner eigenen Gedanken.

Tags: No Tags

Einer der großen Vorteile, die “richtiges” Fernsehen gegenüber Internetvideos (mal abgesehen von Joost & Co) bietet, ist das Zapping.

Denn obwohl ich jemand bin, der fast ausschließlich gezielt Sendungen schaut, möchte auch ich mal einfach nur “so vor die Glotze hängen”, um das Gehirn auf “Leerlauf” zu schalten. Bei dieser “visuelle Suche” findet man dann oft sehr interessante Sendungen, die man über den Titel/Beschreibung im EPG wahrscheinlich nicht ausgewählt hätte.

Tags: No Tags

In Jan Jursas Blog habe ich einen Hinweis über eine tolle “Weiterbildungsmöglichkeit” entdeckt, die mir bisher auch nicht so bewusst war: kostenfreie Interaction Seminare von “den Großen”.

Gemeint ist das Angebot zum Thema UID / Usability von “iTunes U“. Die meisten haben bestimmt schon mal den Link in iTunes gesehen, gedacht “Ah, neu!”, angeklickt, gesehen das alles in englisch ist und dann gedacht “Oh, sehr interessant, das schaue ich mir noch mal später an”. (So war es jedenfalls bei mir ;) )

Human-Computer Interaction Seminar der Stanford University

Wir Jan jetzt zum Glück richtig bemerkt, gibt es dort auch unter anderem die Vorlesungen des “Human-Computer Interaction Seminars” der Universität Stanford.

Tags: No Tags

… im Mai hatten wir ja schon einmal über die Optimus Maximus Tastatur berichtet, deren Innovation ja auch frei definierbare, content sensitive Tasten sind. Im übrigen, soll diese nun nach mehrfachen Vertrösten auch wirklich bald erhältlich sein. Selbst bei ebay ist schon ein Einzelstück aufgetaucht.

Jedenfalls, hat das dahintersteckende Designstudio “Art. Lebedev” auch schon einen möglichen Nachfolger vorgestellt: das Optimus Tactus Keyboard.

Optimus Tactus Keyboard

Bei diesem Konzept kann nun völlig frei die gesamte Belegung bestimmt werden. Allerdings hätte man dabei wieder das Problem mit dem fehlendem haptisches Feedback. (An diese Stelle sei noch einmal auf Nokias Forschungen mit kleinen Piezoelementen unter der Oberfläche verwiesen. Siehe hier).

Tags: No Tags

Als wir im Jahr 2004 eine Studie zur Handynutzung bei 50+ Nutzer durchführten, gab es immer wieder ein Problem: Die bis zu vier Tasten unter dem Display (= Softkeys) wechselten ständig ihre Funktion, was mit steigenden Alter immer schwieriger nachvollziehbar ist. Siehe unsere Videoanalyse:



Nun hat man zur Lösung des Problems drei Möglichkeiten:
1. man baut für jede Funktion eine extra Taste
2. man verwendet einen Touchscreen
oder
3. man macht es so, wie beim neuen Motorola Rokr E8.

Tags: No Tags

Eine sehr schöne kommentierte Demonstration und Einschätzung des iPhone-Interfaces hat gerade Edward Tufte auf seiner Internetseite veröffentlicht. Darin beschreibt der Informationsdesigner, an welchen Stellen die besonders gut Daten abgebildet werden und an welchen Stellen noch optimiert werden könnte – natürlich mit den von ihm entworfenen Visualisierungsverfahren. (Zum Beispiel mit einer Sparkline für die Börsendaten).
Grundlegend ist seine Aussage, das man doch die hohe Displayauflösung für detaillierte Informationen (nicht mehr Informationen!) nutzen sollte. Aber dazu mehr im (leider nur englischen) Video:

Tags: No Tags

Anfang des letzten Jahres hatte ich ja schon einmal für ergonomischere Küchen plädiert. Wenn man sich noch mal das Bild von dem damaligen Eintrag anschaut, weiß man auch gleich wieder warum.

Das es “mit Hilfe der modernen Technik” auch völlig anders und vor allem automatisch an den Nutzer anpassend geht, zeigt die Studie “SmartSink”. Also die richtig “pfiffige Spüle” ;)
Das von den MIT-Studenten Leonardo Bonanni, Chia-Hsun Lee, Sam Sarcia und Jon Wetzel entwickelte Spülbecken verwendet dafür eine ganz normale Webcam, die über eine grobe Gesichtserkennung die Augenhöhe und somit Körpergröße ermitteln kann. Aus diesem Wert wird dann die optimale Arbeitshöhe berechnet und das Spülbecken justiert sich dann genau auf diese. (siehe Video) An dieser Stelle verweise ich auch gerne mal wieder auf einen “literarischen Klassiker”, der mir schon oft treue Dienste erwiesen hat: die “Kleine Ergonomische Datensammlung” – sollte in keinem Regal eines Gestalters fehlen.

Tags: No Tags

Das Nintendo mit ihrer Konsole einen einschlagenden Erfolg hatte, durfte ich nicht nur am eigenen Leib testen sondern erkennt man auch an überwältigenden Nachfrage zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft.

Ein findiger amerikanischer Student hat die Steuerung der Wii für die Verwendung auf Whiteboards arrangiert. Damit ist es möglich, sehr preiswert Multitouchanwendungen zu realisieren und steuern. In einem Video zeigt er die volle Möglichkeit seiner Idee, auf seiner Seite findet man ein Anleitung, wie man das Ganze selbst benutzen kann.

Quelle:
http://www.cs.cmu.edu/~johnny/projects/wii/

Tags: No Tags

Tja, als ich da so letzte Woche von dem britischem Produkt Zigview S2 lass, kamen doch gleich wieder alter Erinnerungen auf `… das Prinzip hab’ ich doch so ähnlich schon irgendwo gesehen … Stimmt! Bei uns!` ;)

Aber worum gehst es überhaupt. Zigview ist ein externer Sucher für Kameras. Eine genaue Demonstration kann man sehr gut hier sehen:



Im Gegensatz zu Kameras die bereits einen verstelltbaren/schwenkbaren Sucher bzw. Objektiv haben, sieht man hier sehr schön die Vorteile einer völlig getrennten Lösung: Fotografieren aus den schwierigsten Positionen (z.B. Froschperspektive oder Vogelperspektive) und trotzdem einen optimalen Bildausschnitt wählen können.

Tags: No Tags

Im täglichen Leben fällt es den meisten auf und vor allem schwer, dass es immer mehr Kenn- bzw. Passwörter für jegliche Sachen gibt. Eine einfache Möglichkeit ist es, ein Standardpasswort für jede Lage zu verwenden, eine andere sich seine sein Passwörter auzuschreiben. Nur einige wenige verfügen über Möglichkeiten der fehlerlosen geistigen Abspeicherung dutzender Passwörter.

Microsoft möchte diesem Schmierzettelsyndrom entgegentreten. Über Tintenkleckse sollen sich Benutzer ab sofort Passwörter bis zur Länge von 20 Zeichen merken können. Dabei soll einem Tintenklecks ein Passwort zugeordnet werden. Aus bis zu 10 Klecksen soll ein bis zu 20 Zeichen langes Wort generiert werden können. Dazu gibt man zu jedem Klecks den Anfangs- und Endbuchstaben des assoziierten Wortes ein.

Tags: No Tags

Mit noch einem ganz schönen Schlafdefizit bin ich nun heute wieder zurück aus Singapur. Der Anlass: Unsere bis vor kurzem freie Mitarbeiterin, Jana Hesselbarth, hat einen der bedeutendsten Designpreise verliehen bekommen. Nämlich den Red Dot Award: design concept – “Best of the best”.

v.l.n.r. Song Kee Hong - Design Director von Design Exchange, Singapore, Preisträgerin Jana Hesselbarth, Prof. Dr. Peter Zec - Geschäftsführer und Initiator des red dot design award, Ken Koo - Präsident des red dot design awards in Asien
Red Dot Award Preisverleihung am Freitag in Singapur: v.l.n.r. Song Kee Hong (Design Director von Design Exchange, Singapore), Preisträgerin Jana Hesselbarth, Prof. Dr. Peter Zec (Geschäftsführer und Initiator des red dot design award), Ken Koo (Präsident des red dot design awards in Asien)

Tags: No Tags



Bereits der gerade vorgestellte Tiguan verfügt über ein Touchscreen-Interface. Laut verschiedener Quellen sollen bis 2009 sogar alle Volkswagen (zumindest optional) über Touchscreens verfügen. Jetzt setzt VW allerdings noch eins drauf und präsentierte auf der LA Auto Show eine neue Version des Konzeptautos ?Space Up!?

Insgesamt gibt es in diesem zwei Displays. Ein 8? Display für den Fahrer, auf dem die ganz klassischen Daten, wie Geschwindigkeit, Reichweite etc. dargestellt werden und ein 7? Touchscreen in der Mittelkonsole.

Tags: No Tags

Sony Ericsson möchte einen Standard auf Basis der aktuellen Bluetoothtechnologie entwickeln, die das Übertragen von Daten (seien es Bilder, Musik, Videos, Visitenkarten) rapide vereinfachen soll. Dabei soll eine simple Handbewegung die Informationen auf das Handy des Gesprächspartners übertragen, welcher den Empfang nur noch bestätigen muss. Auch wenn heutige Möglichkeiten der universellen Datenübertragung als mächtig anmuten, ist die Handhabung alles anders als intuitiv. Nachdem eine Datei für den Versand gewählt wurde, muss über ein Menü der Übertragungskanal, das Zielhandy und meistens noch ein Passwort gewählt werden. Viele Schritte, welche in einem Gespräch schnell zum Abbruch eben diesen führen können.
Eine wichtige Frage ist die der Sicherheit. Sollte es möglich sein, Daten durch eine Handbewegung in Richtung eines anderen Handys zu “schubsen”, muss der Sender verifziert werden können. Hier bedient sich Sony Ericsson dem Übertragungsstandard Bluetooth, welcher durch sogenannte Hardwarecodes implentiert in NFC-Chips erweitert werden soll.

Tags: No Tags

Nachdem JavaScript nach seiner Einführung im Jahre 1995 mittlerweile in Version 1.7. ist, machen sich Mozilla als auch Microsoft Gedanken über den weiteren Weg mit dieser weiter verbreiteten Scriptsprache und kommen sich dabei eifrig in die Haare. Als Vorschlag wäre es schön, wenn der IE 7/8 zukünftig ECMAScript for XML und DOM 2 Unterstützung mitbringen würde.

Wobei es sinnfrei erscheint, einen neuen Standard einzuführen. Microsofts JScript konnt sich entgegen aller Hoffnungen nie durchsetzen. Daher wäre eine logische und konsequente Weiterführung des ECMAScript Standards nur sinnvoll (Stichwort: Ajax)

Quelle: MSDN Blog von Microsofts Internet Explorer-Entwickler Chris Wilson

Tags: No Tags

Eine interessante Idee, der Forscher des Ishikawa Namiki Komuro Laboratory an der University of Tokyo, könnte insbesondere Blinden zukünftig eine große Hilfe sein.

Diese entwickeln gerade ein modulares, tragbares Gerät, das dem Nutzer taktile Informationen übermittelt, um sein räumliches Umfeld (auch ohne zu sehen) erfassen zu können.


Das System besteht aus so genannten ?optischen Haarmodulen?, deren Daten ein Vibrationsmodul direkt auf die darunter liegende Haut überträgt.

Tags: , , , , , , ,

Anfang Mai hatten wir erst die nächste Generation der Visualisierung in Navigationssystemen (Anzeige innerhalb einer 3D-Gebäude-Welt) von TeleAtlas vorgestellt. Die vielleicht darauf folgenden Form bzw. eine ergänzende Form könnte ein System sein, das derzeit von TomTom und Iwane entwickelt wird.

Dabei handelt es sich um eine Weganzeige im Realbild:

Navigationssystem von Iwane

Navigationssystem von TomTom

Voraussetzung dafür ist natürlich eine im Wagen oder Navigationssystem integrierte Kamera. Die erfassten Bilder werden zusammen mit dem GPS-Daten analysiert und die Richtungsanweisungen werden auf den Bildern überlagert dargestellt. Ein im Ansatz ähnliches System hatten wir letztes Jahr auch schon einmal von Siemens VDO vorgestellt (siehe Artikel ?pro.pilot?)

Tags: , , , , , , , , , , ,

Walk of Life - Atome vs. Bits + Bytes

Wir fühlen uns geehrt, mit unseren nicht mal zarten dreißig Jahren dürfen wir jetzt schon aus unserem Leben erzählen … Denn am 22. Juni wurden wir von unserem ehemaligen Fachbereich zu einer Podiumsdiskussion unter dem Motto ?From all Walks of Life? eingeladen.

In erster Linie geht es darum, das Alumni den ?jungen Hüpfern? im Hörsaal ein wenig von der ?Welt da draussen? erzählen. Das wirklich spannende Programm ist dazu in fünf ?Sessions? aufgeteilt:

Session 1 von 10.00 – 11.00 Uhr
Große Firma vs. Eigener Chef
Dipl. Des. Marcus Kühne Audi / Ingolstadt
vs.
Dipl. Des. Daniel Schmitt Dutyfarm / Berlin

Tags: , , , , ,


Leider waren diese Woche (auf Grund einer Geschäftsreise) die Blog-Einträge ja etwas spärlicher gesät und so komme ich auch erst heute mit dem ?Thema der Woche?. Mittlerweile dürfte ja nun schon jeder von der WWDC und den dort vorgestellten Features vom neuen Apple Betriebssystem gehört haben?!

Trotzdem wollen wir hier noch mal mit dem obigen Video den umfassenden Überblick mit dem Schwerpunkt auf das grafische Interface geben. Den abgesehen von den technischen Möglichkeiten ist das wirklich ?traumhaft? geworden.

Tags: , , , , , , , , , ,

… für mich als Pazifist ist das heute natürlich ein besonders schwieriges Thema. Aber gute Interfaces und Usability sind in der Militärtechnik wirklich eine extrem wichtige Sache. Man stelle sich nur mal eine daraus bedingte Fehlbedienung bei einem Waffensystem vor. (Im übrigen gibt es eine Theorie, die genau das als Ursache für den Untergang der Kursk benennt.)

Auch hier ist für eine gute Bedienung wieder eine gute Metapher nötig bzw. eine Steuerung die man an einer anderen Stelle schon einmal gelernt hat. Genau das hat auch das amerikanische Militär erkannt und verwendet für die Bedienung ihres Kamera-Roboters ?SUGV? ein Eingabe-Interface das einigen etwas bekannt vorkommen dürfte:

Tags: , , , , , , , ,


Oftmals sind Computergames die Vorreiteter in Sachen Innovation. Dürfen sie doch experimentierfreudig sein und vom konventionellen Weg abweichen. So gibt es auch einen sehr interessantes Ansatz, der nur leider absolut uneffizient für eine normale QWERTY-Tastatur ist, im Spiel “Beyond Good & Evil”. (siehe obiges Video)

Aber denken wir mal ein wenig um die Ecke und an Wheel-Steuerungen, wie zum Beispiel beim iDrive, so könnte das vielleicht eine gute Metapher sein, um per Drehbewegungen durchs Alphabet zu navigieren. Wer da Erfahrungen und Meinung hat, bitte mal posten, würde mich mal interessieren …

Tags: , , , , , , , ,

Das ist wirklich ein Element das wir zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit unserer Produkte wirklich sehr, sehr häufig einsetzen: Tooltipps.

Zur oft sind bestimmte Begriffe zwar für die meisten klar aber eben nicht für ALLE. Ebenso verhält es sich mit den hinterlegten Funktionen von Buttons. Hier hilft fast immer ein Tooltipp, den die Einsteiger nutzen können und die Profis nicht mehr benötigen.
Mal abgesehen davon, dass eine grafische Oberfläche immer so intuitiv gestaltet werden sollte, das sich beide Nutzergruppen zurecht finden …

Tags: , , , , ,



Es überrascht nicht wirklich, das Microsoft nun endlich mit einem (fast) marktreifen Produkt die Katze aus dem Sack lässt. Basteln doch die Redmonder schon über ein halbes Jahrzehnt an einem “Multi-Touchscreen-Tisch”. (wir berichteten)

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Die Revolution der Eingabegeräte geht weiter. Es wird spannend, Art.Lebedev Studio will doch nun tatsächlich gegen Ende des Jahres seine OLED-Tastatur wirklich auf den Markt bringen. Bereits letztes Jahr hat das Industrie- und Grafikdesign Unternehmen mit Sitz in Moskau und Kiew eine Zusatztastatur, den ?Optimus mini three? herausgebracht. Dieses 3-Tasten Eingabegerät wird per USB an den Rechner angeschlossen und die Tasten werden mittels der Windows-Software ?Optimus Configurator? festgelegt. Die Tastenflächen sind 32 x 32 mm groß, wobei die Fläche des OLED – Displays nur 20 x 20 mm beträgt. Die Auflösung liegt hier bei 96 x96 Pixeln pro Taste und es können bis zu 262.000 Farben dargestellt werden. Die Belegung kann sich jeder User selbst festlegen.

Tags: , , , , , , , , ,

Der Dauerbrenner in unserer Agentur: Abermillionen von elektrischen Geräten, aber nur so wenige Steckdosen. Mittlerweile sind wir dazu übergegangen nur noch 12er(!!!) Steckdosenleisten zu kaufen.

Eine tolle Abhilfe für uns wäre dieses Konzept:

Steckerleiste

Das ?Continue Plug? System von Jing Zheng. Bei diesem ist der Stecker zugleich auch eine Buchse für den nächsten Stecker. Einzig bei der Stabilität habe ich bedenken, denn wenn 12 Stecker in die Horizontale wachsen …
 
 
Dies kann bei dem diesem Konzept von vornherein nicht passieren:

Tags: , , , ,

SMS Interface

Nichts weltbewegendes, aber eine schöne kleine Idee für das SMS-Interface von Mobiltelefonen und PDAs:

Samsungs vor kurzem veröffentlichtes Patent (Mobile communication terminal and method of the same for outputting short message) beschreibt dazu eine Methode, bei dem der SMS-Eingang wie ein Chatfenster dargestellt wird. Dazu wird zum einen das Photo des Senders angezeigt und auch die eigenen Nachrichten, die an diese Nummer gesendet wurden.

Einfach aber effektiv. So lässt sich der SMS-Dialog visuell wesentlich besser nachvollziehen.

Tags: , , , , , , , ,

Add to Cart - Buttons

Im März hatten wir ja die Seite 300 Images From 1800 Sites vorgestellt, auf der in verschiedenen Rubriken die Buttons ?Mail?, ?Drucken?, ?Einkaufswagen? usw. verglichen werden. Heute nun, als Ergänzung, eine Seite die über 100 ?Add to Cart?-Buttons vergleicht. Und schon am obigen Bild wird klar, das dort die Gestaltungsarten seeeehr weit auseinander gehen.

Sehr schön ist auch die statistische Auswertung der gesammelten Schaltflächen. Dabei wird unter anderem der verwendete Text und die verwendeten Grafiken gegenüber gestellt und weiterhin eine (leider nur englische) Usability-Auswertung bezüglich der Gestaltung oder der Platzierung innerhalb der Seite vorgenommen.

Tags: , , , , , ,


Ja, schon wieder Microsoft! Und schon wieder ein Konzept zur Bedienung von kleinen Touchscreens. Hatten wir erst letzten Dienstag das Rückseiten-Interface von Apple vorgestellt, kommt heute wieder ein Konzept vom Konkurrenten Microsoft. Dieses stammt genauer gesagt aus der Feder von dem Deutschen Patrick Baudisch, der den meisten bestimmt ein Begriff ist. Ansonsten empfiehlt sich auf jeden Fall ein Blick auf seine Projektseite: www.patrickbaudisch.com

Das von ihm entwickelte Interface ?Shift? zeigt kleine Parallelen zu Microsoft?s ZenZui, welches wir schon März vorgestellt haben, geht aber noch einen großen Schritt weiter. Dieses löst nun das Problem, weswegen man bei fast jedem mobilen Touchscreen in PDAs und Co einen Stift/Stylus verwendet muss, um nicht mit den Fingern die eigentlichen Navigationspunkte zu verdecken. Dies tritt insbesondere auf, wenn man aus einer Karte einen kleinen Punkt auswählen möchte.

Tags: , , , , , , , , , , ,

Backside Interface

Gerade noch vor zwei Wochen haben wir über Microsofts neues Interfaces-Konzept für mobile Geräte, ZenZui, geschrieben und schon ?dreht Apple den Spieß wieder um?. Denn mit dem am letzten Donnerstag veröffentlichten Patent, stellt unser kleiner Cupertinoer Erfinder ein Bedienprinzip vor, bei dem die Eingaben über die Geräterückseite erfolgen.

Genauer gesagt befindet sich auf der einen Seite das Display, auf der eine virtuelle und der Situation angepasste Tatstur abgebildet wird und auf der anderen Seite kann über eine berührungsempfindliche Fläche diese bedient werden.

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Jeder kennt das, man liegt gemütlich auf der Couch und hört ein wenig Musik. Man fängt an sich zu entspannen und möchte vielleicht ein wenig schlafen. Doch die Musik ist zu laut und die Fernbedienung liegt mal wieder nicht dort wo sie sein sollte. Aufstehen und zur Musikanlage gehen ist da dann wohl die letzte Lösung.

Eine Lösung bieten da die von Question Mark angekündigten Lautsprecher. Diese Boxen/Radio-Kombination kann mittels Gesten bedienen werden. Damit lässt sich die Lautstärke steuern. Zudem kann man per Geste die Sender des integrierten Radios wechseln. Das Gerät kann außerdem, für eine entspannte Atmosphäre, gedämpftes Licht verstrahlen und ggf. mit Batterien betrieben werden. Da muss nur noch der Sound stimmen …

Tags: , , ,

Wir hätten ja nie gedacht, das das Thema “Toilette” mal hier in unseren Blog Einzug findet, aber schaut man insbesondere auf den japanischen Markt, ist dort schon manches WC komplexer als die meisten Fernbedienungen.

Tags: , , , , , , ,


Vor einiger Zeit hatten wir ja schon einmal das Kooperationsprojekt von VW und Google Earth vorgestellt. Heute zieht nun die niederländische Firma Tele Atlas mit einem wohl schon marktreifen Produkt vorbei. Tele Atlas ist einer der weltweit führende Anbieter digitaler Straßenkarten und dynamischer Inhalte für Navigations- und standortbasierte Lösungen. Am 3. Mai hatte das Unternehmen, auf einer Partnerkonferenz auf Malta, ihre ersten 3D-detaillierten Stadtpläne angekündigt. Im Juli sollen ca. 50 digitale Stadtpläne mit 3D-Ansichten veröffentlicht und auf dem Markt gebracht werden. Neu ist dann die Ansicht im Innenstadtbereich einiger europäischer Großstädte wie z.B. London, Berlin und Rom. Weitere europäische, amerikanische und asiatische Städte sind für das nächste Jahr geplant.

3D-Plan

Die Städte sollen dem Autofahrer plastisch dargeboten werden. Für diese Art der Darstellung wurden Gebäude und Sehenswürdigkeiten vollständig in 3D modelliert. Pro Stadt sind ca. 40 km² modelliert worden. Das echte Erscheinungsbild, die Texturen auf den Gebäuden stammen von der deutschen GTA Geoinformatik GmbH.

Tags: , , , , , , , ,

Heute mal wieder etwas aus dem Bereich: Dinge, die das Leben leichter machen. Jedoch mit dem leichtem Beigeschmack, “Wer alles kann, kann nichts richtig”. Genau so ist es auch mit den folgenden Multifunktionsgeräten.

Oliver Blackwell hat ein optimales Gerät für alle Hausfrauen und -männer designed. Die ?WashDrylron? ist ein all-in-one Gerät, das nicht nur waschen, sondern auch trocknen und bügeln in einem kann. Alle Vorgänge finden in separaten Fächern statt und jedes Kleidungsstück hängt auf einem Bügel um Falten zu vermeiden. Allerdings wird diese Maschine bei Veröffentlichung nicht gerade billig sein (um die 1.500 Dollar), da sollte man schon sehr reinlich sein, damit diese sich amortisiert.

all-in-one

Tags: , , , , , ,

Buch Fernbedienung

Wirklich ein sehr spannender Ansatz, den sich da Designstudent Chen Hung-Ming für eine Fernbedienung hat einfallen lassen.

Beispielsweise von Sony, kennen wahrscheinlich schon einige von euch ein ähnliches Prinzip: Eine Fernbedienung mit zwei Seiten. Die eine reduziert mit Programmwahl und Lautstärke (die von Oma so was von bevorzugt wird) und auf der anderen Seite Tasten für ALLE Funktionen. In einer Hülle konnte man diese je nach dem mit der Seite einsetzen, ob man es komplex oder einfach mag. Die Rückseite war somit auch vor versehentlichen Drücken geschützt.

Tags: , , , , , , , , ,

Fast jeder kennt das. Als Workaholic oder Gamer verbringt man Stunden vor dem Rechner. Bis der Hunger kommt. Anstatt einer ausgiebigen Pause, holt man sich seinen Snack zum Arbeitsplatz und krümelt zumeist die ganze Tastatur voll. Solange, bis die Tastatur unappetitlich aussieht.

Philips hat jetzt die Lösung, die das Essen, Trinken und Rauchen über der Tastatur ermöglicht. Deren neue schnurlose Tastatur SPT5701 ist mit Abflusslöchern ausgestattet!
Ein weiteres Highlight dieser Tastatur ist ein integriertes 4-Wege-Scrollrad, welches die Navigation auch ohne zusätzliche Maus möglich macht. Die Akkulaufzeit der Tastatur soll ganze 7 Monate betragen.

philips

Tags: , , , , , , , , ,



Das nenne ich mal einen alternativen KOPFhörer! Das bisher nur als Prototyp verfügbare Headset ?Sound Leaf? vom Japanischen Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo zeigt eine neue Art Töne wahrzunehmen ? nämlich über die Knochen!

Das kabellose Headset brauch dazu nur an die Schädelknochen gehalten werden (also zum Beispiel wie im Video an die Stirn oder neben(!) dem Ohr) und schon wird der Ton über die Vibrationen zu den Hörnerven übertragen. Also ideal für Menschen mit Hörproblemen oder in lauten Umgebungen bzw. wo Schallschutz getragen werden muss.

Tolles Produkt und schöne einfache Umsetzung.

Tags: , , , , , , , ,



Heute mal wieder eine Fortsetzung unser losen Reihe ?Rückblick? …

Wenn der Nutzer nicht mit der Software klar kommt liegt das meistens an …? Genau ? Dem Interface! Anscheint hat diese Erkenntnis Microsoft schon 1995 und brachte für Windows 3.1 eine ?kinderleichte? Oberfläche mit dem Namen ?BOB? auf dem Markt.

Tja, nur leider hat BOB nicht, wie man meinen mag, zu zufriedenen Nutzern geführt, sondern zum Platz 7 der ?Schlechtesten jemals veröffentlichten Produkte? des PC World Magazine geschafft.

Tags: , , , , , , , , , ,

eBay San Dimas

Unser amerikanisches aller Lieblings-Online-Auktionshaus eBay arbeitet gerade an einer Software, die es den Nutzer ermöglichen soll noch einfacher zu suchen und zu verkaufen. Das Programm aktualisiert sich fortwährend über eine Internetverbindung selbst, so das es in den entschiedenen letzten Sekunden nicht knapp wird. Sogar das komplette Gegenteil wird der Fall sein. Durch die Umsetzung mit Adobe’s Apollo Technologie (dazu weiter unten mehr) ist man nicht mehr auf die Darstellung im Browser (Rendering) und der damit verbundenen Rechenzeit abhängig, sondern kann nur einzelnen Teile der Oberfläche sich dynamisch aktualisieren lassen.
Dieser technische Unterschied wird auch ein zentraler Punkt beim Einstellen von Artikeln werden, denn das lästige “Vor und Zurück” gehört dann der Vergangenheit an. Auch kann man in Echtzeit eine Verbindung zu seiner Webcam aufbauen und ein Bild von dem Artikel schießen, welches dann automatisch übernommen wird. Also insgesamt ungeahnte Möglichkeiten.

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

PDA mit herausnehmbaren Mobiltelefon

Genau das habe ich mir schon lange gewünscht. Tagsüber brauche ich meinen dicken PDA wirklich und die Größe macht ja auch wirklich Sinn. Ich kann mir nicht vorstellen, auf einem noch kleinerem Gerät eMails zu tippern, etwas auf Webseiten zu suchen oder gar eine Navigationssoftware zu nutzen.
Aber abends beginnt dann das Dilemma. Auch beim Kino-, Restaurantbesuch usw. muss ich meine kleine Telefonzelle mitschleppend. Ätzend.

Für mich und alle denn es ähnlich geht ist Rettung in Sicht. Vor kurzem wurde von dem Kalifornier Jay G. Parikh ein Patent veröffentlich, das ein PDA mit einem aus dem Rückteil herausnehmbaren Handy beschreibt.

Tags: , , , , , , ,

Microsofts DevSource Interview mit Steve Krug
Und noch ein spannendes Interview von Microsofts DevSource. Diesmal mit Steve Krug. (Auf sein SEHR empfehlenswertes Buch, hatte ich ja schon mehrfach hingewiesen).
Er spricht unter anderem darüber wie man seine eigenen Usability Tests machen kann oder über die drei häufigsten Probleme die bei Usability Testing auftreten.
Es wirklich sehr sehenswert, da er seine Vorträge und Interviews mindestens genauso lustig und unterhaltsam führt, wie er sein Buch geschrieben hat.

Mehr Spaß unter: Steve Krug Interview (leider nur in englisch!)

Tags: , , ,


Auch Novint hat ein (fast 2kg schweres!) haptisches Eingabegerät entwickelt. Der sogenannte Falcon ist mit einer Größe von 23 x 23 x 23 cm wie ein kleiner Roboter. Mit seinen drei Armen ist er in allen drei Dimensionen bewegbar und ermöglicht somit eine neuartige Steuerung z.B. bei Computerspielen. Zudem ermöglicht er dem Benutzer Gewicht, Form, Beschaffenheit, Dynamik eines virtuellen Objektes oder einer virtuellen Umgebung realistisch zu erfahren. Die zusätzliche Force-Feedback Funktion (Kraft-Rückkopplung) lässt den Benutzer auch spüren was auf dem Bildschirm funktioniert. Computerspiele lassen sich so viel natürlicher und intuitiver steuern.

Novint Falcon - Groesse

Tags: , , , , , , ,

Variable Icon-Groessen in einem Fenster

Am letzten Donnerstag war es mal wieder soweit und ein neues Apple-Patent wurde veröffentlicht, welches die Usability des Apple Betriebssystems (Gerüchten zu Folge als neues Feature von Mac OS X 10.5 ? Leopard) wieder etwas erhöhen wird ? so darf man jedenfalls hoffen.

Bei der Neuentwicklung handelt es sich um eine Erweiterung für den Finder, der damit verschieden großen Icons in einem Fenster visualisieren kann.

Dies kann bei Programm-Icons zum Beispiel genutzt werden, damit diese zwischen den ganzen Dateien und Ordnern gleich “ins Auge springen”.
Oder bei Ordner-Icons könnte diese Funktion genutzt werden, um volle Ordner zu weniger gefüllten besser unterscheidbar zu machen. Wenn sich dann deren Inhalt ändert, würden sich dementsprechend dynamisch auch die Ordnergröße anpassen.

Tags: , , , , , , , , , ,

Ende letzten Jahres stellte 3Dconnexion seinen “SpaceNavigator” vor. Grund genug für uns, diese alternative Computersteuerung, nun endlich auch mal etwas genau zu betrachten.

Gemeinsam mit der Maus in der einen Hand und den SpaceNavigator in der anderen Hand, kann sich insbesondere den Designern damit eine neue “Dimension” der 3D-Navigation eröffnen. Mit ihm ist es möglich, 3D-Modelle und Umgebungen nach Belieben zu bewegen, zoomen oder zu drehen. Und wer schon einmal nur mit Maus und Tastatur in einem größeren 3D-Raum navigiert hat, weiß wie viele “Mauskilometer” man dabei zurücklegen kann bzw. wie nervig zwischendurch der Moduswechsel (z.B. zwischen “drehen” und “bewegen”) sein kann. (Grüße auch an die Second-Life-Jünger unter euch ;))

Tags: , , , , ,

Jeder kennt das Problem. Man sitzt draußen im herrlichen Sonnenschein und plötzlich klingelt das Handy. Eine SMS. Nur leider kann man auf dem Display auf Grund der Sonne gar nix erkennen. Also suchst du dir ein schattiges Plätzchen, kannst die Sonne gar nicht mehr genießen und versuchst die SMS zu entschlüsseln. Damit ist jetzt Schluss!

Nokia N70 Sony Ericsson W810i

Ein paar intelligente Lösungen gibt es bereits. Handys wie das Sony Ericssons W810i oder das Nokias N70 verfügen schon über einen automatischen Lichtsensor. Bei dieser Technik handelt es sich jedoch um externe Bauteile, die seitlich des Displays eingesetzt werden. Sie sind nicht wie ein Sensor integriert und benötigen dadurch zusätzliche Technik.

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

ID Pilot Labels

Freitag scheint wohl zu meinem “Die kleinen Dinge des Alltags, die unser Leben ein wenig erleichtern”-Tag zu werden (Siehe letzte Woche).

Diesmal ist es wieder ein so einfache und naheliegende Sache, das man sich fragt, warum es das noch nicht massenweise gibt. Das Problem kennt jeder digital arbeitende. Wenn ich hier so unter meinem Schreibtisch schaue, dann sehe ich eine voll belegte 12er Steckdosenleiste mit sieben dicken Netzteilen, auf die ich mit einem Edding(!!!) das jeweils dazugehörige Gerät geschrieben habe. Dank des Masseneinkaufs in China steht ja neuerdings nicht mal mehr ein Markenname darauf. Einzige herausragende Ausnahme: Das Apple-Netzteil!

Tags: , , , ,

Nokia Patent Drehtastatur

Und noch eine clevere Lösung zum Thema “Wie kriege ich so viele Tasten auf mein kleines Telefon”. Diesmal aus dem Hause Nokia.

Wir hatten ja gerade in letzter Zeit des öfteren Konzepte vorgestellt, die dafür interessante neue Lösungen zeigen. So zum Beispiel Nalu sowie das Samsung SCH-U740 und Ultra Smart F520.

Letzte Woche wurde nun ein Patent von Nokia veröffentlicht, das wiederum einen neuen Ansatz zeigt. Das Besondere: es gibt keine Doppelbelegung, da der Ziffernblock weiter eigenständig bleibt und “einfach” nur in Ausrichtung der Tastatur gedreht wird.

Tags: , , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Alle PDA-Besitzer unter euch kennen das Problem nur all zu gut. So bald es darum geht durch größere Datenmengen zu navigieren, bricht man nicht nur fast den kleinen Stift, sondern selber ab. Gerade bei Windows Mobile ist die Verwandtschaft zum großen Desktop-Rechner-OS noch sehr zu spüren. Obwohl doch die Navigationsanforderungen und Eingabearten völlig unterschiedlich sind.

Das scheint man im Hause Microsoft nun auch langsam erkannt zu haben, denn von dem Microsoft Research nahe stehenden Unternehmen ZenZui wurde just diese Tage eine Applikation vorgestellt, mit dem man sehr wohl ganz einfach durch Daten navigieren kann.

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Wie ihr ja vielleicht wisst, haben es mir ja die ganz kleinen Dinge des Alltags, die unser Leben ein wenig erleichtern angetan. (Siehe dazu auch “Cutting Scale“-Vorstellung)

Heute geht es um etwas, das wir uns alle schon mal gewünscht haben, welches technisch nicht sonderlich schwierig umzusetzen ist, aber das trotzdem weltweit eher die Seltenheit ist und von dem es in Deutschland gerade mal eine Handvoll gib. Die Rede ist von Ampeln, die die restliche Dauer der Rotphase (und im Idealfall auch Grünphase) in Sekunden anzeigen.

Tags: No Tags

Usability Inside Blog

Tja, gegen diesen Webblog sind wir echt noch “grün hinter den Ohren”. Bereits Mitte 2003 erblickte der “Usability Inside Blog” die Welt. Hinter den Beiträgen rund um das Thema Benutzerfreundlichkeit steht auch ein gcUPA‘ler, nämlich Marcus Völkel.

Dieser zeigt uns in seinem aktuellen Beitrag eine kleine Vorschau auf das am 27. April 07 erscheinende Morae 2.0 von TechSmith.
Für alle Neueinsteiger: TechSmith ist der weltweit führende Anbieter von Software zur Bildschirmaufzeichnung. Und deren Produkt Morae zeichnet nicht nur den Screen auf, sondern zusätzlich dazu noch eine Webcam, externes Audio, alle Maustasten, alle Tastatureingaben und und und … das ganze Netzwerk- und Internettauglich für Remote-Test usw. usw. Ein komplette Produkt-Beschreibung erhält man hier.

Tags: , , , , , , , , ,

300images

Fast jeder Webdesigner hat sich schon einmal an einem eMail-Icon versucht oder wenn er einen Online-Shop gestalten durfte, an einem Einkaufswagen. Wenn wundert es da, dass eine schier unüberschaubare Flut an Icons zum gleichen Thema existiert.

Die 300 Images From 1800 Sites hat es sich zu Aufgabe gemacht, wenigstens ein paar davon zusammenzutragen. In den Rubriken “Pfeile”, “Beiträge”, “Komentare”, “Mail”, “Gliederungspunkte”, “Drucken” und “Einkaufswagen” wird im Vergleich sehr schön deutlich, wo der Gestalter komplett versagt hat und was wirklich brauchbar ist.

Also, bei der nächsten Standard-Icon-Gestaltung mal einen inspirierenden Blick werfen auf:
www.intersmash.com/300images/

Tags: , , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Letzte Woche hatte ich ja auf ein paar Handyneuvorstellung von der 3GSM hingewiesen. Da wir mit unserer Partneragentur gerade selber an einem Handy werkeln, ist der Martin die ganze Zeit auf Recherche und hat mich auf eine weitere Neuheit aufmerksam gemacht, die mir bisher völlig entgangen war. Aber noch ist es ja nicht zu spät.

Das besondere an dem Samsung Ultra Smart F520 ist die Schiebemöglichkeit in zwei Achsen. (siehe Video oben) Somit kann ich für den normalen Telefonbetrieb den kleinen Ziffernblock nutzen und für eMail, SMS und den ganzen Business-Kram die “große” QWERTY-Tastatur. Ohne aufwendige Drehmechanismen super gelöst, wie ich finde.
Wenn man wirklich etwas meckern möchte, dann höchsten über die durch den Mechanismus bedingte kleine Tastengröße. Aber als weiteren Pluspunkt habe ich zudem ja noch den 480 x 272 Pixel großen Touchscreen.

Tags: , , , , , , , , , , ,

Genau genommen ist es die gleiche Geschichte wie beim iPhone. Unser kalifornischer Obstanbauer erkennt das Potential einer (nicht von Apple entwickelte) Technologie und integriert diese erstmalig in seine Massenprodukte. So geschehen beim Multitouch des iPhone und so in Kürze bei der Funktion “TimeMachine” des neuem Betriebssystems.

Wie das allerdings diesmal mit den Lizenzen ausschaut und wer da wo und vor allem sich Was abgeschaut hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Tags: , , , , , , , , , ,

Try(beta)

Jeder der schon einmal ein Software entwickelt hat, kennt das Problem nur zu gut: Gut Beta-Tester zu finden ist sehr schwierig.

Vor kurzem hatte ich ja schon eine Webseite für die Revision von Webseiten vorgestellt (HallwayTesting.com), heute nun ein Portal, das sich ganz der Evaluation von Software verschrieben hat.

Try (beta) hat es sich als Ziel gesetzt Softwareentwickler und zuverlässige Beta-Tester zusammenzuführen. Erstere können ihr Projekt ausschreiben und potentielle Nutzer können sich dann für den Betatest bewerben. Anders als bei HallwayTesting.com steht hier nicht nur einfach ein Forum zwischen den Entwickler und Tester, sondern eine gut organisierte Plattform mit allen nötigen Funktionen. So zum Beispiel eine Versionsverwaltung, ein Messageboard, automatische Benachrichtigungen, Statistiken uvm.

Tags: , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Also eigentlich sind Steves kurze Haare gar nicht so schlecht … wenn man sich das obige Video so anschaut. Aber darum geht es nun wirklich nicht. Unser Blick sollte viel mehr auf den Bildschirm wandern, denn dort präsentiert uns der heutige CEO von Apple sein NeXTStep-Betriebssystem, das zur damaligen Zeit das wohl benutzerfreundlichste OS war.

Nur so viel am Rande, die Firma NeXT wurde 1986 von Steve Jobs gegründet, nachdem er bei Apple ausgebotet wurde. Das leider wenig erfolgreiche Unternehmen wurde 1996, mit der Rückkehr von Jobs zu Apple, aufgekauft.

Tags: , , , , , , , , , , , ,



Wir kommen einfach nicht weg vom Thema Mobiltelefon. Kein Wunder, ist es doch eines der Geräte mit dem höchsten Anspruch in punkto durchdachte Interface-Gestaltung.

Gestern hatte ich ja “Nalu” vorgestellt, ein Konzept, welches drei komplett unterschiedliche Eingabemöglichkeiten in einem Handy vereint. Dazu musste man mittels einer Doppelschanierlösung zwischen den einzelnen Funktionen und Interfaces “blättern”.

Tags: , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Nalu setzt am kritischen Punkt fast jeden Mobiltelefons an, nämlich an der Größe und Art der Benutzerschnittstelle. Zum Telefonieren wird nur ein Ziffernblock benötig, zum SMS und eMail-Schreiben wiederum eine möglichst große Standardtatstatur und für den MediaPlayer dagegen ein Scrollrad. Kurzum, man braucht eine “eierlegende Wollmilchsau”.

Nalu versucht alle drei Interfaces anzubieten. Mittels eines Doppelschaniers kann das Telefon je nach benötigtet Funktion aufgeklappt werden. Weiteres dazu oben im Video.

Mehr Infos zum Projekt unter: droppingmadscience.blogspot.com

Tags: , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Gerade gestern hatten wir ja das Thema 3D-Desktopoberflächen. Das dieses Szenario auch bald ein Thema für die Betriebssysteme auf Mobiltelefonen ist, zeigte NVIDIA sehr eindrücklich, auf der gerade zurückliegenden 3GSM.

Im obigen Video kann man da schon einen kleinen Eindruck gewinnen, was das in Zukunft für die Nutzer bedeutet. Ok, schicke Effekthascherei hin oder her – Fakt ist, das viele Sachen auch wirklich einen Mehrwert bieten. Im Video würde sich das am besten an der Fotoübersicht und die Vergrößerung einzelner Objekte begründen lassen. Das sollte man ähnlich bewerten, wie die Vergrößerungsfunktion beim Dock von Apples Mac, welche Anfangs auch oft nur als Effekthascherei belächelt wurde, jedoch auf den zweiten Blick sehr nützlich ist.

Tags: , , , , , , ,

HallwayTesting
Wenn einige Unternehmen wüssten, was ihre Webseitenbesucher über ihren Firmenauftritt denken, dann würden wahrscheinlich viele Seiten sofort vom Netz genommen werden.

Wenn du wirklich wissen möchtest, wie Nutzer deine Webseite bewerten würden, dann sei dir

www.hallwaytesting.com

empfohlen. Hier kann man seine Internetadresse angeben und diese zur kritischen Begutachtung freigeben.

Die Nutzer sind nicht, wie beispielsweise bei www.hotornotdesigns.com (übrigens, schaut mal unter “hottest” auf Platz 16 ;) <- Stand von heute), gebeten die Seite einfach nur auf ihre subjektive Schönheit zu beäugen, sondern nach Usability-Aspekten.
Schaut man sich die “Replys” an, scheint das auch tatsächlich zu funktionieren.
Auf jeden Fall ein sehr guter Ansatz, den ich für kleinere Seiten nur empfehlen kann!

Tags: , , , , ,

Brett vorm Kopf

Man hat mir ja tatsächlich schon nachgesagt, “ein Brett vor dem Kopf” zu haben, als ich allerdings vor kurzem in dieser Gastküche (siehe Bild) gekocht habe, musste ich meinen Kritikern Recht geben.

Das eine Küche voller ergonomischer Stolperfallen steck ist klar. Grundsätzlich gilt: Jede Küche sollte individuell, nach den Bedürfnissen der Benutzer erstellt werden. Dazu zählen insbesondere die Bauhöhen der Arbeitsplatte und die der Oberschränke. Sobald man etwas stärker als 10 Prozent von der Durchschnittsgröße abweicht, ist bei einer Küche “von der Stange” der Frust vorprogrammiert. Laut einer Studie der Technische Hochschule Darmstadt (im Auftrag der AMK – Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V., Mannheim), führt bereits eine, durch z.B. eine falsche Höhe der Arbeitsplatte verursachte, länger andauernde Rückenbeugung, von mehr als 20° (aus der Senkrechten nach vorn) zur einseitigen Bandscheibenbelastung und somit auf Dauer zu Rückenleiden.
Was sich glücklicherweise bereits durchsetzt, ist eine rückenschonende Einbauweise des Backofens und Kühlschranks in Augen-/Griffhöhe und falls der Stauraum nicht reicht, wenigstens ein Backofen mit Backwagen.

Tags: , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Wer die Vorfreude aus die “Spaces“-Funktion in Apples noch nicht veröffentlichten Betriebssystem nicht mehr aushält bzw. überhaupt auf einem PC mal (abgesehen von Vista) ein OS nutzen möchte, das die OpenGL-Möglichkeiten wirklich sinnvoll nutzt, dem sei das Interface “Metisse” empfohlen. Dieses wird es in Kürze als Erweiterung von Linux in GNOME’s Mandriva geben.

Die beiden Entwickler des Systems, wollten nach Angaben von Architosh damit verschiedene Techniken und Möglichkeiten des Human-Computer-Interfaces austesten.
Gleiches Spiel wie beim Mac: Auch wenn viele Funktionen auf den ersten Blick nur “Spielereien” sind, so sind doch einigen auf den zweiten Blick sehr hilfreich. Man denke nur an die Zoom-Funktion im Mac OS X Dock.

Tags: , , , , , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Wer schon mal ein größeres Bild, Karte oder Internetseite auf seinem Handy oder PDA betrachtet hat, kennt dieses Problem nur zu gut. Über ständiges Klicken auf das Steuerkreuz/Pfeiltasten etc. oder umständliches Schieben der winzigen Scrollbalken mit dem Stift auf dem Touchscreen oder im Idealfall (allerdings auch nur im seltensten Fall) über direkte Steuerung mit dem Finger (wobei man ständig “Nachsetzen” muss) kann man mit viel Geduld die Informationen freilegen.
Bedeutend eleganter ist da eine Lösung, die ich bei YouTube gefunden habe: Hierbei wird das zu scrollende Bild über die integrierte Kamera mit dem realen Hintergrund verbunden. Bewegt man nun das Handy vor dem Hintergrund, bewegt sich synchron auch das Bild dazu. Zu kompliziert beschrieben? Im Video wird das in 10 Sekunden klar, was ich meine …

Tags: , , , , , , , , , ,



In unser Agentur kennen wir das nur zur gut: Entwicklung nach der Versuchs-und-Irrtums-Methode, oder etwas neudeutscher: nach dem Trial-and-Error-Prinzip. Denn zu oft ist die rein analytische Produktentwicklung, die auf allen Kenntnissen aufbaut nicht ausreichend. Insbesondere bei der Entwicklung völlig neuartige Produkte. Effizienter ist da letztendlich oft die Herstellung eines oder mehrer Prototypen, die mit der Zielgruppe oder unter bestimmten Parametern evaluiert und weiterentwickelt werden können.

Tags: , , , , , , , , ,

Labsmedia Heat Map

Im August letzten Jahres hatte ich ja schon mal das Werkzeug Clickdensity für eine Art Usability Engineering “Light” vorgestellt. Mit dieser kostenpflichtigen Lösung ist es möglich, die Koordinaten eines jeden Clicks auf einer Webseite zu bestimmen und somit so genannte “Heat Maps” zu erstellen. Sprich, man kann mit diesem einfachen Tool im besten Fall schon einmal die neuralgischen Stellen einer Internetseite identifizieren – An welcher Stelle wird am meisten geklickt und wo überhaupt nicht.

Tags: , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Ende November 2006 präsentierte Nokia auf seiner World Conference in Amsterdam spannende Filme, die uns einen Einblick in deren Vorstellung von zukünftigen Mobiltelefonen und deren Benutzung geben.

Insbesondere eine einfache Datenübertragung, Geotagging, Interaktion mit anderen Geräten und mehr multimediale Funktionen bzw. deren Zusammenführung stehen dabei im Mittelpunkt.
Ein weiterer Schwerpunkt: Einfachere Interfaces. Angefangen von intuitiverer Bedienung, über einfacheren Datenaustausch bis hin zur unkomplizierten Kollaboration. Aber wie immer: Ein Bild sagt mehr als Tausend Wort. Insofern, einfach die Videos anschauen uns inspirieren lassen.


Video-Link: www.youtube.com



Video-Link: www.youtube.com



Video-Link: www.youtube.com

Im übrigen gibt es auch mehrere (leider nur englische) Webcasts von der Konferenz unter:
www.nokia.com/A4273041 (am Seitenende bitte mit “I agree” bestätigen)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Tja, heute mal wieder einen schönes Beispiel für “ganz hervorragende” Web-Usability. Dieses mal von “Deutschlands schönstem Fernsehen” (laut eigenen Angaben) – Premiere.

Vom “innovativen Service” und “Fernsehen der Zukunft” spricht der Münchener Konzern gerne, wenn es um sein Online-Videoangebot geht. Besucht man allerdings die entsprechende Seite http://vod.premiere.de stoßen wahrscheinlich mehr als 30 Prozent der Surfer auf folgende Meldung:

http://vod.premiere.de

Was möchte “Deutschlands erster und größter Pay-TV-Sender” uns nur damit sagen? Vielleicht …
- Wenn wir schon nur Dateien mit Microsofts Digital Rights Management verwenden, können wir auch gleich die ganzen HTML-Inhalte für andere ausblenden
- Unsere Nutzer haben nur die Programme zu nutzen, die wir erlauben!
- Mac? – Nie gehört.
Ich weiß es einfach nicht. Vielleicht kann mir ja jemand die richtige Antwort posten.

Tags: ,

Schlechtes Webdesign kann zum Herzinfarkt führen

Nein, kein Scherz! Genau das musste ich gestern in dem sehr zu empfehlenden praegnanz.de-Blog lesen. Dieser verwies auf eine Veröffentlichung des britische Social Issues Research Centre (SIRC). Diese haben herausgefunden, dass immer mehr Websurfer am “Mouse-Rage-Syndrom” (MRS)leiden, und dass die Nebenwirkung sogar lebensgefährlich sein können.

Im weiteren heißt es: “Als Ursache für MRS haben die Wissenschaftler eindeutig ein schlechtes Webdesign sowie einen zu langsamen Internetzugang identifiziert. ?Langsam aufbauende Seiten, schwer zu navigierende Internet-Auftritte, Pop-ups, flackernde Flash-Animationen und Banner sowie der Topauslöser: ?Error 404, File not found!?”

Den ganzen Artikel gibt es unter:
www.computerzeitung.de/…

Tags: , , , , , , ,

Micro-Buchstaben in Bedienungsanleitungen

… und wieder ein schönes Beispiel für “besonders benutzerfreundliche” Bedienungsanleitungen. Diesmal die Anwendungs- und Sicherheitshinweise einer Schutzbrille.
Ich hatte ja im Juli schon mal meine Fossil-Bedienungsanleitung mit ca. 1 mm hohen Buchstaben vorgestellt. Diese Anleitung unterbietet diesen Wert aber nochmals und hat gerade mal etwa 0,8 mm hohe Versalien!
… aber es handelt sich ja “auch nur” um die Verwendungshinweise für einen Augenschutz.

An dieser Stelle übrigens mal ein guter Buchtipp über sehr schöne Anleitungen:
“Hier öffnen” von Paul Mijksenaar und Piet Westendorp

Tags: , , ,

www.dontclick.it

Also, diese Seite dürfte ja nun wirklich fast jeder kennen. Aber was wäre unser schnuckliger Blog, wenn dieses außergewöhnliche Interface beim Benutzen der Suche fehlen würde?!? Darum ohne viel Kommentar: Ihr seit nur noch einen Click von der “Click-Freien-Zone” entfernt:

www.dontclick.it

Tags: , , , , , , , , , ,

World Usability Day Magdeburg

Wo ist die Aspirin? Wie war noch mal mein Name? … nein, ich übertreibe natürlich maßlos.

Gestern war er nun, DER weltweite Tag, bei dem es nur um eins ging: Den zufriedenen Nutzer.
Ein paar Hundert Gäste kamen dazu ins Forum Gestaltung nach Magdeburg. Eine ausführlichere Auswertung gibt’s in Kürze, vorab schon mal ein paar Eindrücke:

World Usability Day Magdeburg

World Usability Day Magdeburg

World Usability Day Magdeburg

World Usability Day Magdeburg

World Usability Day Magdeburg

World Usability Day Magdeburg

Die Videos der Vorträge werden wir ebenfalls in Kürze online stellen.

Tags:

World Usability Day

Wenn ihr das hier lest, ist er schon voll im Gange. Denn schon vor etwa neun Stunden ging es im schönen Neuseeland und Australien mit den ersten Veranstaltungen los. Aber keine Panik, ihr habt noch bis fast morgen früh (in Deutschland) Zeit, zumindest übers Internet, an einer der unzähligen Veranstaltungen teilzunehmen.
Erst dann gehen nämlich die letzten Veranstaltungen, an der amerikanischen Westküste zu Ende:
www.worldusabilityday.org/event/

Ich freue mich heute auf ein persönliches Treffen mit euch in Magdeburg, im Forum Gestaltung (www.forum-gestaltung.de)!

Nach dem gleich die Pressekonferenz los geht, sieht das weitere Tagesprogramm wie folgt aus:

Tags: , , , , , , , , , , ,

World Usability Day Infomobil
World Usability Day Infomobil
World Usability Day Infomobil
World Usability Day Infomobil

Nach mehreren Monaten Vorbereitungszeit freuen wir uns hier alle auf den morgigen Internationalen Tag der Benutzerfreundlichkeit. Wie ihr auf den Bildern oben seht, war unsere Infomobil-Aktion am Freitag ein voller Erfolg.
Die gesammelten Geschichten (siehe Eintrag vom letzten Donnerstag) werden wir in Kürze ins Netz stellen.

Heute heißt es noch die letzten Sachen für die Foto- und Exponat-Ausstellung vorbereiten, die Hörsäle für die Vorträge einrichten und dann startet der Tag morgen um 9:15 Uhr mit einer Pressekonferenz im Forum Gestaltung (Brandenburger Str., Magdeburg) – Medienvertreter sind dazu noch herzlich eingeladen.

Unser gesamtes Programm findet ihr unter:
www.supernuetzlich.de

Tags: , , , , , , , , , , ,

Ok, dann mach ich mal die Sterotypen-Schublade wieder zu: Ich kenne mindestens genauso viel Frauen, die auch nicht gerne kochen, wie Männer. Da dieses Konzept allerdings von drei Männern des MIT stammt, lass ich das einfach mal so im Raum stehen …

Aber warum geht es überhaupt? Kurz gesagt: die gesamte Küche ist unser Assistent. In diesem

Video (avi | 39 MB)

Tags: , , , , , , , , , , , ,

World Usability Day - Infomobil morgen vor dem Allee Center in Magdeburg

Ihr habt richtig gelesen, wir wollen angemeckert werden! Aber nicht nur, wenn ihr Euren Fernseher hasst, sondern ganz egal welches Produkt.

Denn morgen stehen wir mit einem Infomobil für den World Usability Day (WUD) in Magdeburg und sammeln Eure Geschichten rund um benutzer(un)freundliche Produkte. Aber ebenso gerne hören wir natürlich auch positive Berichte!!!

Also schnappt euch einfach Eure Fernbedienung, Bedienungsanleitung, Prospekt oder das Produkt selber und kommt morgen zwischen 10 und 17 Uhr zum Infomobil vor dem Allee Center (Ernst-Reuter-Allee 11) in Magdeburg.
Unsere netten Studentinnen aus dem WUD-Team (mal sehen, wer da noch wirklich meckern kann) stehen da mit Notebook und Kamera bewaffnet und warten auf euch!

Tags: , , , , ,

Usability Workshop

Der World Usability Day wirft schon wieder seine Schatten voraus. Das letzte Wochenende habe ich damit verbracht, unseren Workshop “Usability in 90 Minuten – Software- und Webentwicklung” für den 14. November vorzubereiten.

Wie der Name schon sagt, richtet sich dieser an Softwareentwickler und vermittelt die Grundlagen des Usability Engineering. Dazu möchte ich selbige Berufsgruppe herzlich einladen!

Da wir dafür eine stark begrenzte(!) Teilnehmerzahl haben, ist eine Anmeldung nur über die Webseite www.supernuetzlich.de möglich. Hier geht?s direkt zum Anmeldeformular. Die Teilnahme ist kostenfrei und die Anmeldung ist bis Freitag, 10. November, 11 Uhr möglich.

Tags: , , , , , , ,

Bildersuche mit retrievr

Einige von werden die Seite vielleicht schon kennen, für alle anderen hoffe ich damit den Tag gerettet zu haben oder vielleicht sogar zu einem neuen Zeitvernichter verholfen zu haben. (Die anderen können ja Entschädigung heute diesen kleinen Film anschauen (ist im übrigen alles echt und ohne Tricks!)).

Auf jeden Fall, kann ich stolz behaupten: Mit dieser Seite haben sich endlich fast alle meine Wünsche (an eine Bildersuche!!) erfüllt. Bei retrievr ist es nämlich möglich, Bilder “vorzumalen” und das System sucht dann ähnlich aussehende Bilder in Flickr. Cool nich?!

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

World Usability Day

So es ist vollbracht. Das Programm für den WUD in Sachsen-Anhalt steht felsenfest, die Gewinner des Fotowettbewerbes sind ermittelt und wir haben eine super Unterstützung von sehr motivierten und zuverlässigen Studenten des Institute of Industrial Design Magdeburg bekommen. Also eine Reise nach Magdeburg würde sich wirklich lohnen!

Oben mal ein Bild aus den eingereichten Bildern des Fotowettbewerbs. Davon gibt es dann in einer Ausstellung am 14. November mehr. Aber nicht nur die Ausstellung ist ein Highlight, sondern wir haben auch ein hochkarätiges Vortragsprogramm zusammengestellt:

 
 

Tags: , , , , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Nicht nur jeder der “The Design Of Everyday Things” gelesen hat (Seite 10), weiß wie viele Gedanken man sich zu dem Interface und der Usability einer Tür machen sollte. Und wer schon einmal gegen eine geschlossen Tür gelaufen ist, weiß wirklich ganz genau wovon ich rede.

Deswegen heute mal zwei Tür-Optimierungen: Oben ein japanisches Konzept einer automatischen Tür, die sich nur partiell öffnet. Mal abgesehen davon, das man sich so eine Hundetür spart, ist natürlich auch der Wärmeverlust und auch der Transfer der Partikel, die sonst so in der Luft umherschwirren bedeuten geringer.

Tags: , , , , ,

Fernbedienung

Tja, da haben wir ihn den Kabelsalat! Apple übernimmt wohl in Zukunft die absolute Funkmacht im Wohnzimmer.

Ok, lassen wir die Polemik und werden wir mal sachlich. Fakt ist das Apple vor ein paar Tagen ein Patent auf eine Universelle Fernbedienung erhalten hat oder genauer gesagt auf “Apparatus and method to facilitate universal remote control”.
Gerüchten zu Folge, soll dies die Fernbedienung zum neuen iTV werden. In jeden Fall soll damit aber nicht nur Apples Gerät gesteuert werden können, sondern auch der Fernseher, der Videorekorder, der DVD-Player, die Musik-Anlage usw. usw. … Aber das war noch lange nicht alles. Ebenfalls inbegriffen ist die Steuerung von Programmen auf einem Computer. (Also, zum Beispiel iTunes).

Tags: , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Leider konnte ich es noch nicht selber testen, aber die Demovideos sind wirklich “unbelievable”. Demnach scheint dies nicht nur eins der einfachsten, visuell ansprechensten sondern auch noch vom Funktionsumfang beeindruckensten Online Organisationswerkzeugen zu sein, die es bald am Markt geben wird.

Der wahrscheinlich aus Pakistan stammende Programmierer hat es geschafft, eine sehr intuitiv bedienbare Oberfläche mit Funktionen, wie zum Beispiel einem zoombaren Kalender, Favoriten-, Bilder- und Dateiverwaltung, einem Kollaborationsmodul, einer Zeitzonenunterstützung, usw. usw. … zu vereinen. Und das ganze soll angeblich auch noch ohne Internetverbindung und Installation funktionieren. Da bin ich wirklich mal gespannt und werde euch berichten, sobald ich das System selber testen konnte …

Tags: , , , , , ,

Fahrerassistenzsysteme

Unter dem Namen “pro.pilot” hat Siemens VDO mal so ziemlich alles ins Auto gepackt was an Assistenzsystem nur möglich ist. Angefangen vom Spurwechselassistent, Abstandsregler, Nachtsichtsystem über Verkehrsschilderkennung bis hin zur automatische Einparkhilfe.

In einem anschaulichen Demonstrationsvideo wird gezeigt, wie all diese Systeme im Zusammenspiel funktionieren. Wirklich sehr sehenswert.

Zur Video-Seite

Laut eigenen Angaben will Siemens mit dieser ganzen Fülle von Systemen die immer ältere werdende Autofahrergemeinschaft unterstützten. Aber auch für die untere 60-jährigen sollen diese Systeme einen Mehrwert bieten. In diesem Zusammenhang ein sehr interessantes Zitat aus einer EU-Studie: “Wenn nur 0,6 Prozent der in der EU zugelassenen Autos Technik an Bord hätten, die ungewollte Spurwechsel verhindert, ließen sich 1.500 Unfälle vermeiden.”

Tags: , , , , , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Tja, wo sonst wenn nicht aus Berkeley, musste diese super Anwendung kommen. Ihr merkt schon, das wird ein ziemlich unkritischer Eintrag. Aber Vyew ist wirklich toll.

Mit dieser Online-Anwendung ist es möglich, ohne irgendeine Installation, plattformunabhängig, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten oder sogar seinen Desktop live zu übertragen.
Sicherlich gibt es einige vergleichbare Lösungen, aber Vyew ist kostenfrei. Zudem ist mir auch keine Lösung bekannt mit der man seinen Schreibtisch ohne vorher irgendeine clientseitige Softwareinstallation gemacht zu haben übertragen kann.

Eine schöne Vergleichsübersicht zwischen den einzelnen Applikationen liefert die Seite gleich mit:

www.vyew.com/content/?n=Main.ComparisonChart

Tags: , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

ACHTUNG! VOR DEM ABSPIELEN DES VIDEOS TON ABSTELLEN!
Könnte sonst zur Ohrenbluten führen …

Tja, da haben wir mal wieder eine. Microsoft hat es getan, Logitech hat es getan und noch so manch anderer auch. TypeMatrix ist wohl der aktuellste Versuch unsere liebe Computertastatur zu optimieren.

TypeMatrix setzt dabei nicht gleich (wie so viele andere) auf einen kompletten Verzicht des QWERTY-Layouts, sondern optimiert “nur” die gesamte Anordnung der Tasten. So sind beispielsweise viele Fingerwege bedeutend verkürzt worden und laut eigenen Angaben ist eine völlige ergonomische Überarbeitung gelungen, die “bei 90 Prozent der Nutzern Schmerzen beseitigt hat”. Also ich hab’ mal ein wenig rumgefragt, irgendwie kenn ich keinen der Schmerzen beim Tippen hat und ich bezweifle, das das mit dieser, der natürlichen Handgelenkwinkelstellung nicht angepassten Tastenanordnung möglich ist. Aber ich will ja nicht schon wieder rummeckern.

Tags: , , , , , , ,

Datalogger

Es müssen ja nicht immer die großen (und teuren?) Softwarelösungen sein, mit dem die Daten von Usabilitytests erfasst werden können. Für einfache Anforderungen und kleine Studien bis 20 Teilnehmer, hilft das Excel-Programm “Dataloggger”. Mit diesem können auch alle wesentlichen Parameter erfasst werden. Angefangen von allen aufgabenrelevanten Eingaben bis hin zu Interviewfragen, Beobachtungen usw. Am Ende werden dann aussagekräftige Charts aus den gesammelten Werten generiert. Kurz und schmerzlos.

Einzig die Usability für das Tool selber ist sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man Excel nicht gerade zu seinen persönlichen Freunden zählt. Allerdings ist auch eine 27-seitige Dokumentation dabei, die in diesem Fall weiter hilft.

Tags: , ,

Cutting Scale

Seit 2003 arbeiten nun schon die beiden Amerikaner Jess Giffin und Jim TerMeer an verschiedenen Designprojekten zusammen. Auf ihrer Webseite www.p32.com kann man davon eine Auswahl ganz breit gefächerter Ergebnisse bestaunen.
Für unseren kleinen Blog finde ich davon eins besonders erwähnenswert, nämlich das “Cutting Scale”-Konzept. Dieses gewann im übrigen dieses Jahr den dritten Platz bei DesignBoom’s Wettbewerb “Your Way to Coway” und wird laut eigener Webseite derzeit in Korea ausgestellt.

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Schneidebrett mit eine integrierten Einheit zum Abwiegen von Portionen. Die Umsetzung soll in ein paar Jahren mittels Elektronischer Tinte für die Anzeige, einem Sensoren-Gitter für die Gewichtsmessung und einem Solarfeld für die Stromversorgung möglich sein.

Tags: , , , , , , ,



Video-Link: www.youtube.com

Es spannend zu sehen, wie viel doch schon in den Foren vorab über das liebe Windows Vista gemeckert und diskutiert wird. Na ja, ich werde mir dann im Frühjahr erstmal selber ein Bild davon machen – dann auf meinem Mac ;)

Aber trotzdem mal wieder ein kleiner Ausblick auf das kommende Vista. Diesmal auf die Touchscreen-Funktionen. Einige Sachen sind auf den ersten Blick sehr gut umgesetzt, insbesondere die Funktionsweise der Mausmetapher.

Tags: , , , , , , ,

Graphic language for touch

Auf der sehr empfehlenswerten Seite von Timo Arnall findet man einen sehr schönen Icon-Satz für die Interaction zwischen Mobiltelefonen mit RFID oder NFC. Davon haben wirklich eine ganze Menge die Qualität sich als Standard etablieren zu können bzw. sind schon auf dem besten Wege dazu. Auch wenn der Gestalter keinen Anspruch erhebt ein “definitives System” geschaffen zu haben.

Für Arnall stand in erster Linie die spannende Frage im Vordergrund “Wie kann man ein Objekt darstellen, das eine digitale Funktion, Information oder Geschichte außerhalb seines physischen Erscheinungsbildes hat?”. Ich bin mir sicher, ähnliche Fragestellung werden in Zukunft einer immer größere Bedeutung haben. Man denke da nur an solche Möglichkeiten, wie es das MouseField bietet.

Tags: , , , , , , ,

Siemens mobile PenPhone

In unserer losen Reihe mit Rückblicken auf “alte” Konzepte (obwohl man bei 2004 ja nicht wirklich von der weiten Vergangenheit sprechen kann), möchte ich heute kurz das Siemens PenPhone vorstellen.

Wie ich feststellen musst, ist dieses vielen doch eher unbekannt. Da ich 2004 gerade ein Mobiltelefon konzipierte, ist mir diese Cebit-Vorstellung natürlich noch in sehr guter Erinnerung. (Soweit ich weiss, wurde das Konzept sogar schon auf der Cebit 2002 inoffiziell vorgestellt)

Tags: , , , , , , , , , ,

Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Also ums vorweg zu sagen, die Zahl “300 Prozent” stammt vom Anbieter. Fakt ist aber, das das nicht ganz neue Prinzip des ZAP-Readers es ermöglicht Texte bedeutend(!) schneller zu lesen. Dieser nutzt die Tatsache, das einzelne Wörter wesentlich schneller “gescannt” werden können als ganze Text-Zeilen, da der Mensch Wörter nicht Buchstabe für Buchstabe ließt, sondern Wörter anhand ihrer Form wieder erkennt. Jeder der einen nur aus GROSSBUCHSTABEN BESTEHENDEN UND SOMIT NICHT MEHR ERKENNBAREN TEXT LESEN MUSSTE, weiß wovon ich rede …

Tags: , , ,

DynamicTextures

Im Juli hatte ich ja schon mal zwei Konzepte vorgestellt, die Speicherbelegung visuell und direkt fühlbar kommunizieren. Nun bin ich auf ein Konzept gestoßen, das ähnlich, aber ganz ohne Strom und mittels intelligenter Materialen Temperatur darstellt. Da liegt es natürlich “auf der Hand”, dieses für einen Getränkebecher zu verwenden. Somit können Nutzer davor bewahrt werden, extrem heißen Kaffee zu probieren.
McDonalds wäre bestimmt ein potentieller Kunde dafür gewesen ;)

Mehr zum Konzept unter: www.dynamictextures.com

Tags: , ,

HCIBIB
Also, wer’s jetzt noch meint, er hätte es nicht gewusst, der ist selber Schuld. Unter www.hcibib.org findet man eine der wohl umfangreichsten Sammlung von Publikationen zum Thema Human-Computer Interaction. Allein der Suchbergriff “Button” (diese Woche in der Agentur wieder heiß diskutiert) liefert schon allein 126 Ergebnisse.
Insofern auf jeden Fall ein Klick wert!

Mehr Spaß unter: www.hcibib.org

Tags: , , , ,

Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Heute möchte ich unseren kleinen Blog mal für etwas “Basis-Arbeit” verwenden. Sprich mal kurz zeigen, was Eye Tracking ist.
Wenn es darum geht Bildschirmoberflächen zu analysieren, ist oftmals das Eye Tracking das beste Usability Testverfahren. Aber auch für die Wahrnehmung von Anzeigen in Zeitschriften oder für die Evaluation von Geräten und Innenräumen, beispielsweise bei der Ladeneinrichtungen, ist dieses Verfahren bestens geeignet.

Beim Eye Tracking werden nämlich alle Augenbewegungen aufgezeichnet. Das kann zum einen über eine Art Brille mit integrierter Kamera erfolgen oder bei Bildschirmen über berührungslose Techniken. Hierbei werden dann meisten eine oder mehre Infrarotlichtquellen am Display genutzt, deren Reflexion aufgezeichnet und ausgewertet wird.

Tags: , ,


Ja, auch in dieser Woche haben wir mal wieder einen kleinen Ausblick in die Zukunft. Keine neue Idee, aber ein neues Aussehen: Das Mobiltelefon ohne Tasten. Entwickelt wurde dieses Konzept von der kalifornischen Firma Synaptics und dem deutschen Designerstudio Pilotfish.
Der wirklich interessante Ansatz ist aber die dahinter stehende Philosophie. Diese geht nämlich nicht mehr von einer applikationsorientierten Benutzung aus, sondern rein nach den Aktivitäten.
Das heißt, ich starte nicht mehr die Telefon-, Musik- oder SMS-Funktion in einzelnen Fenstern oder Wechsel dazwischen, sondern alles läuft vereint und vernetzt parallel. Insofern orientiert sich die Software und Bedienung nicht an Funktionen, sondern an “tätigkeitsbasierenden Erfahrungen”.

Tags: , , , , , ,

Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Sollten die Redmonder tatsächlich was aus der Vergangenheit gelernt haben? Gibt es jetzt etwa über der Tür ein Banner mit “Simplicity is the best”?? Und sollte das Anklicken des Word-Icon in Zukunft etwa kein leichtes Würgen mehr bei mir hervorrufen???
Wir werden sehen … Auf jeden Fall haben die Jungs das Interface komplett überarbeitet und, man höre und staune, reduziert und aufgeräumt. Ich konnte es selber noch nicht testen, aber es gibt einige Videos die die Funktionsweise des neuen “Ribbon”-Prinzips demonstrieren und die lassen hoffen …
Jensen Harris, Lead Program Manager im User Experience Team von Microsoft Office, hat dazu in seinen Blog, den ich im übrigen sehr empfehlen kann, auch einen interessanten Eintrag geschrieben.
Also abwarten und hoffen …

Tags: , , , , , ,

Microsofts DevSource Interview mit Jacob Nielsen

Microsofts DevSource hat ein recht interessantes Interview mit unserem allwissenden Jakob Nielsen geführt. In diesem achtminütigen Interview spricht er darüber, wie man die Usability in Applikationen erhört, über die Bedeutung von Software Prototypen und über die Vor- bzw. Nachteile von PDF, Flash und lokalen Suchmaschinen. Aber am besten selber mal reinschauen unter:

Zum Interview: DevSource

Tags: , ,

Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Dieses kleine Webfundstück zeigt eine ungefähre Vorschau auf die Spracherkennung, die mit Windows Vista kommen wird. Erstaunlich ist insbesondere das Konzept zum Zeichnen bzw. für das Deuten auf eine ganz bestimmte Bildschirmposition, das ich so noch nirgends umgesetzt gesehen habe. Die Erkennungsrate ist erstaunlich gut, auch wenn das Video an manchen Stellen täuscht, da der Sprecher noch während der Berechnungszeit gesprochen hat. (Insofern macht wohl wieder das “Vista + Neuer Prozessor”-Bundle Sinn …)
Insbesondere für die Barrierefreiheit scheint die neue Windows-Version somit aber ein entschiedener Schritt zu sein.

Mehr Infos unter: Microsoft.com

Tags: , , , , , , , ,

www.clickdensity.com

Unter www.clickdensity.com kann man, für einen vergleichsweise günstigen Einstiegspreis (erster Monat kostenlos, danach ab (umgerechnet etwa) 3,70 Euro), eine paar kleine “Usability Messwerte” bekommen.
Der angebotene Service registriert die Position von jedem Click auf einer Webseite und erstellt eine virtuelle “Heat Map”. Weitere Leistungen, sind laut Anbieter, unter anderem die Erstellung von User Tackings.

Mehr Infos unter: www.clickdensity.com

Tags: , , ,

Bildschirmauflösungen

In diesem Monat widmet sich Jakob Nielsen, einer Frage, dir mir bei der Arbeit fast jede Woche begegnet. Insbesondere wenn ich mich mit Kunden über eine gewünschte, aber vollkommen sinnlose 800×600-Optimierung streiten muss. Jakob bringt es auf den Punkt: “Optimiere Webseiten für 1024×768, aber verwende ein anpassbares Layout für alle Auflösungen, von 800×600 bis 1280×1024″.

Ich geh da noch ein wenig weiter und bin der Meinung, das eine Optimierung bis zu einer Breite von mindestens 1400 Pixeln erfolgen sollte. Man denke nur an die ganzen Notebooks mit den Auflösungen, in diesem Größenbereich.

Tags: , , ,

Fotowettbewerb Abenteuer Benutzerfreundlichkeit - Zum World Usability Day 2006

Das uns die liebe Software manchmal den letzen Nerv raubt, das Mobiltelefon Zorn und Wut schürt und auch die Hardware ungeahnte Aggressionen verursacht ? davon können wir ja alle irgendwie ein Liedchen singen.

Das es auch anders geht, beweisen die Teilnehmer und Organisatoren des diesjährigen World Usability Days, (kurz WUD) dem ?Tag der Benutzerfreundlichkeit?.

?Making Life Easy!?- das Leben einfach machen, lautet das Motto des diesjährigen WUD, der am 14. November 2006 weltweit stattfindet.

Im Vorfeld des WUDs gibt es dazu einen Foto- und Videowettbewerb. Thema des Contests: ?Abenteuer Benutzerfreundlichkeit?.

Tags: , ,

Microsofts Entwickler-Teams der Live Labs haben einige Videos veröffentlicht, die einen Ausblick auf ein Projekt namens “Photosynth” erlauben. Dabei handelt es sich vorerst nur um eine Technologievorschau, die demonstrieren soll, wie man sich in Zukunft mit Hilfe von Fotos durch das Internet bewegen könnte.

Mehr Infos

Tags: , , ,

Steve Krug und Lou Rosenfeld

Jeder der “Don’t make think” gelesen hat, findet hier einen nicht minder interessanten Vortrag von ihm und seinem Kollegen Lou Rosenfeld, gehalten in der “Library of Congress”, bereits im Mai 2004 – und trotzdem nicht ein bisschen unaktuell.

Zur Vortragsinhalt: Library of Congress

Zum Vortrag: RealVideo-Stream

Tags: ,

http://labs.google.com/accessible/

Auf der Google Labs Seite gibt es ein neues Produkt, den “Accessible Search”. Diese Suche dient dazu, die Suchergebnisse nach deren ‘Grad der Barrierefreiheit’ für blinde und visuell beeinträchtigte Benutzer zu priorisieren.
Technisch wird dabei der HTML-Code nach bestimmten Merkmalen analysiert, die ausschlaggebend für eine barrierefreie Seite sind..

Zur Seite: labs.google.com/accessible

Tags: , ,

www.clicktale.com

Clicktale überwacht alle Mausbewegungen, Clicks und Scrollaktionen auf einer Webseite. Dabei ist weder eine server- noch eine nutzerseitige Installation nötig. Die gesammelten Daten können im nachhinein als Video betrachtet und ausgewertet werden.

www.clicktale.com

Tags: No Tags

www.fit-fuer-usability.de

Jeden Monat stellt die Online-Initiative des Fraunhofer-Instituts FIT ein neues Themengebiet aus dem Bereich Usability zur Abstimmung online. Nicht nur mitmachen lohnt sich, sondern auch ein Blick ins Archiv bringt neue Erkenntnisse oder bestätigt schon lange vermutetes. So zum Beispiel:

Können Sie den Kaufvorgang am Fahrkartenautomaten immer auf Anhieb von Anfang bis Ende ohne Schwierigkeiten durchführen?
Nein = 74 %
Ja = 26 %

www.fit-fuer-usability.de

Tags: No Tags

Bedienungsanleitung

Ok, heutzutage sind ja ALLE Geräte selbsterklärend ;D … aber manchmal muss man doch mal die Bedienungsanleitung lesen.
Auf dem Bild ist die Anleitung meiner Fossil-Uhr zu sehen. Die Erklärungen sind gar nicht so schlecht. Aber leider haben die Fossil-Leute vergessen eine Lupe mit beizulegen. Die Uhr-Abbildungen sind genauso gross wie mein Fingernagel! Das Wort “Second” ist genau 2.8 mm (!!!) lang.
Grüße von der Designabteilung an die Technische Dokumentation …

Tags: , , ,