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Auch ich möchte nun endlich unserer kleinen Autoren-Gemeinschaft beitreten und freue mich auf euer Feedback zu meinem erstem Blog-Beitrag.
Kurz etwas zu mir: Mein Name ist David Paschke und ich arbeite bereits seit 2008 im UCDplus-Team als Interface Designer im Bereich Web. Neben meinem Job habe ich Anfang diesen Jahres den Masterstudiengang “Interaction Design” am Institut für Industrial Design an der Hochschule Magdeburg-Stendal abgeschlossen. In diesem Beitrag möchte ich meine MasterThesis vorstellen, sie trägt den Titel
“Lebendiges Informationsdesign: Ideengeber für den Einsatz von Animation und Klang im interaktiven Informationsdesign”
Die Arbeit beschäftigt sich im weitesten Sinne mit dem Informationsdesign, d.h. der Darstellung von und Interaktion mit Daten und Informationen. Großer Fokus lag dabei vor allem auch auf dem Einsatz von Animation und Klang in diesem Gebiet. Ziel war es, ein digitales Werkzeug zu konzipieren, das Gestaltern dabei hilft, interaktive Datenvisualisierungen und Informationsgrafiken zu erstellen. Dabei soll dieses Werkzeug alle vorhandenen Möglichkeiten des Informationsdesigns aufzeigen und ausprobierbar machen.
Theoretischer Leitfaden
Zuerst wurden die theoretischen Aspekte des Themas – die Eckpfeiler interaktiver Datenvisualisierungen und Informationsgrafiken – untersucht:
+ die DATEN
+ die VISUALISIERUNG + SONIFIKATION von diesen Daten
+ die INTERAKTION mit diesen Daten-Darstellungen
+ die durch Interaktionen ausgelösten STATUSÜBERGÄNGE
Was genau steckt also hinter diesen Begriffen?
DATEN

Daten umgeben uns täglich und in nahezu allen Bereichen – egal, ob wir die Temperatur an einem Thermometer ablesen, auf einer Karte betrachten, wo wir uns gerade befinden oder versuchen die verschiedenen Positionen in einer Firmenstruktur zu verstehen. All diese Zahlen und Fakten, mit denen jemand bei diesen beispielhaften Tätigkeiten in Berührung kommt, werden Daten genannt.
Das Kapitel behandelt neben den Datenarten den Umwandlungsprozess von Daten in Informationen in Wissen.
VISUALISIERUNG + SONIFIKATION VON DATEN

Große Datenmengen können vom Menschen nur schwer verarbeitet werden. Sollen beispielsweise hunderte von Einzelwerten in einer Tabelle überblickt, verglichen und ausgewertet werden, kann dies zu einer viel Zeit und Kraft in Anspruch nehmenden Aufgabe für den Ausführenden werden. Um den menschlichen Denkapparat bei solchen Aufgaben zu entlasten, haben sich Methoden etabliert, um diese Daten visuell darzustellen. Der Mensch kann die Zusammenhänge und Verknüpfungen zwischen den zugrunde liegenden Daten in solchen Abbildungen sehr viel besser wahrnehmen als in textuellen Auflistungen. Zusätzlich stellt die Verklanglichung von Daten – auch Sonifikation genannt – eine interessante Alternative zur Visualisierung dar, allein weil ein anderer als der – oft bereits ausgiebig genutzte – Sehsinn gebraucht wird.
In diesem Teil der Arbeit werden alle bekannten Möglichkeiten, Daten visuell bzw. auditiv darzustellen untersucht.
INTERAKTION MIT DARSTELLUNGEN VON DATEN

Eine gewisse Komplexität bzw. Menge an abbildbaren bzw. hörbaren Objekten kann in statischen Visualisierungen nicht überschritten werden, da sie für den Betrachter nicht mehr erfassbar wären. Eine interaktive Darstellung bringt dagegen bei der Betrachtung und Erkundung von großen Daten- und Informationsmengen enorme Vorteile: Der Nutzer kann – abhängig von seinem Vorwissen – individuell entscheiden, wie schnell und tief er in ein Thema eindringt. Diese Freiheit fördert und vereinfacht den Prozess der Wissensaufnahme.
Dieses Kapitel stellt alle möglichen Interaktions-Formen mit Datenvisualisierungen und Informationsgrafiken vor.
STATUSÜBERGÄNGE

Ein der realen Welt findet keine Änderung eines Objekts von einem in den nächsten Status ohne einen Übergang statt. Verändert ein Gegenstand etwa seine Position, passiert dies nicht plötzlich – jeder Übergang braucht eine gewisse Zeit. Dieses natürliche, uns ständig umgebende Prinzip der Animation muss auch auf visuelle Repräsentanzen von Daten angewendet werden, um u.a. einen roten Faden für den Nutzer zu gewährleisten, wenn er damit interagiert.
In diesem Abschnitt der Arbeit wird untersucht, welche visuellen und auditiven Parameter genutzt werden können, um die Änderung eines Objekts darzustellen. Abschließend wird gezeigt, welche Interaktionen welche Statusübergänge auslösen können.
VERKETTUNG

Spannend wird es, betrachtet man die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus der Kombination der einzelnen, zuvor dargestellten, Teile ergeben. Es bildet sich ein komplexes Geflecht – bestimmte Datenarten können auf verschiedene Arten dargestellt werden. Diese können wiederum mit verschiedenen Formen der Interaktion ausgestattet werden und durch diese Interaktionen können eine ganze Reihe von Statusübergängen stattfinden, die den Betrachter bei der Benutzung unterstützen. Die gebündelten Betrachtungen des Theorie-Teils bildeten nun die Grundlage für die nachfolgende Konzeption. All diese Aspekte mussten also in das zu gestaltende Werkzeug einfließen.
Konzeption + Gestaltung
Auf Basis des theoretischen Leitfadens wurde ein Konzept für eine Software entwickelt, die Gestaltern interaktiv die verschiedenen Teildisziplinen des Informationsdesign aufzeigt und beim Gestaltungsprozess unterstützen soll. Das entstehende digitale Werkzeug wird dabei (vorerst) nicht die Möglichkeit bieten eigene Daten des Benutzers verwenden zu können. Vielmehr entsteht eine Art ideengebendes Inspirations-Tool. Es soll eine breite Anwendergruppe aus dem Bereich der multimedialen Gestaltung angesprochen werden, also sowohl der unerfahrene, als auch der routinierte Informationsdesigner. Dementsprechend soll die zu konzipierende Software dem Nutzer die Gelegenheit bieten, sich ausgiebig über möglichst viele Methoden und Aspekte des Themas Informationsdesign zu informieren und sich für den Einsatz von Klang und Animation in eigenen Werken begeistern zu lassen.
Für die Findung einer adäquaten Form entstanden 12 Vorkonzepte, die verschiedene Ansätze ausprobierten, die im theoretischen Teil vorgestellten Aspekte darzustellen:

Nach eingehender Analyse kristallisierten sich zwei der Konzepte heraus, die weiter verfeinert und untersucht wurden:
KONZEPT SUNBURST

Hier werden die verschiedenen Aspekte einer Informationsvisualisierung in verschiedenen Ebenen geschichtet und vom Nutzer durch einfache Selektion verkettet.
KONZEPT STECKBAUM

Dieses Konzept stellt alle Arten von Daten, Darstellungsformen, Interaktionsmöglichkeiten und Statusübergänge als je einen Baum dar. Der Nutzer verknüpft diese Bäume miteinander und kann somit die vielfältigen Möglichkeiten strukturiert und zugleich spielerisch erkunden und ausprobieren. Zusätzlich zu der Möglichkeit des manuellen Erstellens von Verknüpfungen bietet das Baum-Konzept einen Mechanismus, mit dem sich der Nutzer zufällige Kombinationsmöglichkeiten generieren lassen kann.
PROTOTYP
Das Konzept “Steckbaum” wurde fertig ausgearbeitet. Neben der visuellen Erscheinung und der Definition der Interaktionen für den Nutzer wurde das Werkzeug prototypisch mit Adobe Flash umgesetzt. Das folgende Video zeigt in einem kurzen Durchlauf die Verknüpfung der Bäume im Prototyp:
Der Zufallsmechanismus wird durch eine Reißleine ausgelöst, mit der der Nutzer die Stärke des Zufalls in Maßen steuern kann – zu sehen in dem folgenden Video:
Fazit
Die entworfene Software bietet dem interessierten Neueinsteiger, neben der Möglichkeit des Erstellens eigener Statusübergänge, ausführliche Texte und Darstellungen, die das Verständnis des Themas vertiefen. Die Applikation ist also über ihren eigentlichen Zweck hinaus auch zu einer eigenständigen Wissensquelle geworden.
Die in der MasterThesis entwickelten Bäume stellen dabei einen spannenden und neuartigen Weg vor, wie ein Nutzer eine Auswahl aus einer Vielzahl von Elementen treffen und diese aneinanderreihen kann. Hierfür wurde die weit bekannte Darstellungsmethode Baumdiagramm als Grundlage benutzt und um einen Verbindungsmechanismus und viele Details erweitert. Jedes einzelne Teil dieser Bäume ist dabei so entworfen worden, dass es dem Nutzer klar und deutlich kommuniziert, was er damit tun kann, d.h. wie er damit interagieren soll und wie sich dieser Bestandteil verhalten wird. Der in diesem Zusammenhang konzipierte Zufallsmechanismus – für das Erzeugen von Zufallskombinationen der Bäume Daten, Darstellung, Interaktion und Statusübergang – ist ein weiteres Detail, das neben dem Nutzen auch Spaß in das Anwenden der Software bringt.
Beste Grüße und vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit,
David
Wir freuen uns über Kommentare und einen spannenden Austausch zum Thema! (Spezielle Fragen werden gern über paschke@ucdplus.com beantwortet)
DANKSAGUNG
An dieser Stelle möchte ich noch allen danken, die an diesem spannenden Projekt beteiligt waren:
+ meinen Betreuerinnen Constanze Langer, MA und Prof. Dr. Christine Strothotte für ihren stetigen Input
+ meinen Kommilitonen Daniel Kränz und Judith Hösel für ihre immer offenen Ohren
+ speziell Sascha Reinhold für die unermüdliche Hilfe bei der Umsetzung des Prototyps
+ natürlich dem gesamten, immer nachsichtigen und rückendeckenden Team von UCDplus
Tags: Daten, Informationsdesign, interaktion, MasterArbeit, MasterThesis, Sonifikation, Statusübergang, visualisierung
Willkommen zur dritten Ausgabe unseres User Centered Design Videocasts. Abonnieren via iTunes ist nun ebenfalls möglich. In der aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem neuen Spielcontroller für die Sony Playstation “Move”, den General Motors Head Up Display Entwicklungen und einem Augmented Reality Lernverfahren. Desweiteren schauen wir auf Facebooks QR Code Entwicklungen, beleuchten das User Interface Designs des iPads und werfen zum Schluß einen Blick auf ein neues Microsoft Patent, dass die Stärke von Mausclicks zum Teil des Bedienkonzeptes macht.
- Sony Playstation “Move”
www.youtube.com/watch?v=oCeX4uiEIt8 und www.youtube.com/watch?v=rc5-R61hit0 - General Motors Head Up Display
www.youtube.com/watch?v=Jp3EVu3AqGU - Lernen mittels Augmented Reality
www.ssatrust.org.uk/achievement/future/Pages/AugmentedReality.aspx
und www.youtube.com/watch?v=7G3H3ImCWlE
und learnar.org/bio_organs_demo.html - QR Codes bei Facebook
techcrunch.com/2010/03/16/facebook-qr-code/ - User Interface Design des iPad
mattgemmell.com/2010/03/05/ipad-application-design - Microsoft Patent zur Stärke von Mausclicks
www.beingmanan.com/wp/2010/03/microsoft-working-on-pressure-sensitive-computer-mouse/
Podcast: Download
Tags: 3D, design, display, eingabesystem, forschung, interaction design, interaktion, interface, internet, software, Usability, visualisierung
Wenn wir Projekte bearbeiten steht am Anfang meist eine umfangreiche Analyse. Wenn es dann jedoch an die Entwicklung NEUER Interaktionsformen geht, stößt man mit einem analystischen Prozess jedoch schnell an seine Grenzen. Doch es gibt Abhilfe. Eine Technik zur schnellen Entwicklung guter Ideen – die Ideenfabrik.
Unsere Unternehmsgruppe setzt für die Kreation neuer Interaction Design Produkte meist die gruppeneigene Ideenfabrik von Zephram ein. Das im Video vorgestellte Praxisbeispiel nutzt zur Findung von Ideen ein drei-stufiges System. Gesucht wurde die Antwort auf die Frage: Wie kann ich Passanten auf ein Multitouch-Display aufmerksam machen und sie zur Benutzung anregen.
- Analogie
Die Suche nach Vorbildlösungen, die gleiche oder ähnliche Probleme bereits gelöst haben. Diese werden dann auf das neue Problem angewendet. - Provokation
Die bestehende Situation wird analysiert und dann bewußt verfälscht. Es entstehen unkonventionelle Ideen. - Zufall
Zufällige Inputs generieren überraschende Ergebnisse zur Lösung des Problems.
Den Ablauf einer solchen Ideenfabrik können Sie sich im folgenden Video ansehen:
Wer mehr über die Techniken erfahren möchte, dem sei ein Blick in das Blog von Zephram empfohlen: www.zephram.de/blog/2010/01/20/wie-findet-man-gute-analogien/
Tags: analyse, bedienung, design, display, eingabesystem, ideenfabrik, interaction design, interaktion, interface, multitouch, touchscreen
Die aktuelle Ausgabe des Wii Magazin 06/2008 berichtet über den 28-jährigen Johnny Chung Lee, Doktorand am Human-Computer Interaction Institute an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Er stellte Anfang 2008 eine eigens entwickelte Wii-Steuerung vor, indem er die Wii-Steuerung einfach umkehrte! (wir berichteten)
Die Idee die ihn berühmt machte: Johnny Lee nutze die integrierte Infrarotkamera in der Wiimote einfach andersrum:
Anstatt die Wiimote in die Hand zu nehmen, platzierte er diese vor den Fernseher und bewegte stattdessen die Sensorleiste, die widerrum mit 2 Infrarotlichtern ausgerüstet ist. Wenn man nun die Sensorleiste bewegt, registriert die Wiimote die Position der Leiste relativ zum Bildschirm. Den entstehenden Effekt demonstrierte Lee mit einer eigens entwickelten Software mit 2D-Objekten. Durch die Umkehr der Eingabegeräte entstand der Eindruck, eines Pseudo-3Ds. (Das Video dazu gibts in dem schon besagten Eintrag)
Das ganze wurde dann von vielen als Inspirationsquelle genutzt und ein Head-Tracking ohne Wii und nur mittels einer Webcam entwickelt. Hier mal ein Beispiel, das dieses System auf einem kleinen MacBook demonstiert:
In einem weiteren Experiment versorgte Johnny Lee die WiiMote mit einem stärkeren Sensor und klebte sich Reflektoren an die Finger: herausgekommen war dann das hier:
Das wirklich tolle an der Sache sind die Selbstbauanleitungen dazu, die man auf Lee´s Website findet…Hier schonmal DIE IDEE für die nächste Generation der Spielkonsolen: Man stattet einen Raum mit mehreren Sendern aus, sodass die Spielkonsole die eigene Postion im Raum registrieren kann. Da sag ich doch einfach: Wozu WiiMotionPlus, wenn man seinen Gegner im Streetfighter direkt mit einem gezielten Tritt in die Knie zwingen kann!
Kritisch betrachtet wäre selbst bei einer 360° Lösung das wirkliche Feedback ein Problem, denn wenn unsere Faust im Spiel auf den gegnerischen Kopf prallt, dann sollte nicht nur die Spielfaust aufprallen, sondern auch unsere eigene, da sonst weiterhin Synchronisationsprobleme entstehen.
Es gibt zwar schon ein paar Ansätze, ein haptisches Feeback zu bieten (also nicht direkt für die Wii, sondern allgemein), allerdings beruhen die immer darauf, dass die Finger immer irgendwo eingespannt sind. Wie zum Beispiel bei dieser Lösung
Wir berichteten auch schon einmal ausführlicher darüber hier.
Aber wie man schon sieht, nichts für den “Hausgebrauch” und wirklich mehr was für den wissenschaftlichen, industriellen Einsatz. Beispielsweise zu Steuerung eines Robotors in lebensfeindlichen Umgebungen.
Ein Lösung, die wir da eher für denkbar halten ist eine “losgelöste” Erweiterung der Controller. Ein ersten Schritt in diese Richtung hat dazu Wissenschaftler des Japan’s National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) unternommen. Der von ihnen entwickelte “GyroCubeSensuous” enthält Motoren und Gewichte, die entsprechen der virtuellen Umgebung verlagert werden. So das, bezogen auf ein Wii-Box-Spiel, gegen meine zuschlagende Faust eine Kraft dagegen hält. Hier mal eine völlig gewaltlose Präsentation des Systems:
Weitere Infos dazu auf der (leider nur englischen) Seite: http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20050413/103707/?ST=english
… und wenn wir uns trauen noch einen Schritt weiter zu denken, dann wäre auch ein direktes physisches Feedback auf die Muskeln möglich. Basis dafür könnte die Electrostimulation sein, die die meisten wohl aus dem Nachtprogramm kennen:
Diese Technologie könnte es schaffen, das ich (um beim Beispiel Boxspiel zu bleiben) wenn ich auf etwas draufhaue auch gestoppt werde und den Wiederstand spüre. … Allerdings würden wir dieses Konzept gerne noch mal von einen Physiotherapeuten beurteilen lassen
Alles was danach kommt, um mich die Virtualität wirklich spüren zu lassen, würde dann wohl in die Richtung direkt Gehirnstimulation gehen, über die wir ja auch schon berichtet haben.
Es bleibt also spannend bei diesem Thema / Fragestellung, die nicht nur die Spieleindustrie in den nächsten Jahren maßgeblich beschäftigen wird …
Tags: 3D, animation, augmented reality, bedienung, design, desktop, display, E3, echtzeit, einfach, eingabesystem, eye-tracking, fernbedienung, head-tracking, interaktion, interface, Live, Nintendo, software, TV, virtuell, wii
Was zunächst aussieht wie ein weiterer “augmentierter” Funktionsprototyp mit 3D-Interface unter vielen anderen, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines einzelnen Hobbybastlers (Kyle McDonald). Die Materialliste für sein 3D-Tic Tac Toe ist erstaunlich kurz: Aluminiumfolie, sechs Widerstände, Kabel, ein Pappkarton und ein Arduino Prozessor. Umgesetzt wurde das Konzept mit Processing, einer Open-Source Umgebung zum programmieren von Bildern, Animation und Interaktion. Besonders Studenten, Künstler, Designer und natürlich Hobbybastler nutzen diese Programmiersprache um ihren Prototypen “Leben einzuhauchen”, siehe:www.processing.org
DIY 3D Interface: Tic Tac Toe from Kyle McDonald on Vimeo.
Der Arduino spuckt dabei Roh-Koordinaten aus, die alle 10 mal pro Sekunden aktualisiert werden. In dem Videobeitrag hat man teilweise das Gefühl, dass das Video die Hand führt anstatt andersherum. Die Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass die 2 Videoquellen ( Webcam / Processing-Umgebung ) nicht optimal miteinander synchronisiert sind.
Abschließend denke ich, (abgesehen davon, dass dreidimensionales Tic Tac Toe ein wirklich unfaires Spiel ist), dass Arduino; eine kompatible Programmierumgebung; und ein paar “Haushaltsartikel” doch gute (und günstige) Möglichkeit bieten, um die eigene Kreativität in funktionierende 3D-Interfaces umzusetzen.
Mehr (englische) Informationen dazu bekommt ihr unter: www.gizmodo.com
Tags: 3D, analyse, arduino, augmented reality, bedienung, design, display, echtzeit, eingabesystem, interface, Live, software, touchscreen, virtuell, visualisierung
Sag ich unter Interfacelern das Wort “Minority Report”, kriege ich entweder als Reaktion verdrehte oder leuchtende Augen. Wer zur letzteren Fraktion gehört, den wird der heutige Eintrag freuen. Allen anderen, sei an dieser Stelle noch mal dieser Artikel empfohlen.
Ok, zurück zur selbstgebauten Gestensteuerung. Ihr alle kennt sicher noch die Szene mit dem gewölbten Screen und den Handschuhen? Wenn nicht, einfach noch mal hier ab Minute 4:30 schauen:
Ähnliche Systeme wurden ja nun mittlerweile mannigfaltig und sogar kommerziell gebaut. Siehe hier, hier, hier und hier. Insofern dachte ich auch schon, das Thema wäre endgültig ausgereizt. Nun aber doch noch mal eine Idee, die ich technologisch sehr spannend und vor allem einfach gelöst finde.
Sicherlich habt ihr von Johnny Chung Lee’s umgedrehter Wii-Idee gehört, um so einen 3D-Effekt zu erzeugen. Hier übrigens noch mal das Video:
Jedenfalls hat auf Basis dieser Idee Rick Barraza, von Cynergy Labs, einfach die Infrarotsender an Handschuhen befestigt und acht Tage in Microsoft WPF bzw. Silverlight programmiert und rausgekommen ist:
Genau, ein einfache Handgestensteuerung, die jeder Wii-Besitzer jetzt zu Hause nachbauen kann
Das es tatsächlich für den “Heimgebrauch” aber noch einfach geht und sogar mit 3D-Erkennung (jedoch mit nicht ganz so guter Genauigkeit), beweist Cem Keskin vom Computer Engineering Fachbereich der Bosaziçi Universität in Istanbul. Auf seiner Seite gibt es dazu auch ein Demovideo.
Im übrigen, bietet dieser seine Applikation sogar zum freien Download an.
Mehr dazu unter:
www.cmpe.boun.edu.tr/~keskinc/
Und mehr zu Cynergy Labs unter:
labs.cynergysystems.com
Tags: 3D, eingabesystem, flash, forschung, interface, jeff_han, Microsoft, MMI, Nintendo, software, UID, virtuell, wii, windows
Das Nintendo mit ihrer Konsole einen einschlagenden Erfolg hatte, durfte ich nicht nur am eigenen Leib testen sondern erkennt man auch an überwältigenden Nachfrage zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft.
Ein findiger amerikanischer Student hat die Steuerung der Wii für die Verwendung auf Whiteboards arrangiert. Damit ist es möglich, sehr preiswert Multitouchanwendungen zu realisieren und steuern. In einem Video zeigt er die volle Möglichkeit seiner Idee, auf seiner Seite findet man ein Anleitung, wie man das Ganze selbst benutzen kann.
Quelle:
http://www.cs.cmu.edu/~johnny/projects/wii/
Tags: , eingabesystem, interface, Nintendo, UID, wii
Im täglichen Leben fällt es den meisten auf und vor allem schwer, dass es immer mehr Kenn- bzw. Passwörter für jegliche Sachen gibt. Eine einfache Möglichkeit ist es, ein Standardpasswort für jede Lage zu verwenden, eine andere sich seine sein Passwörter auzuschreiben. Nur einige wenige verfügen über Möglichkeiten der fehlerlosen geistigen Abspeicherung dutzender Passwörter.
Microsoft möchte diesem Schmierzettelsyndrom entgegentreten. Über Tintenkleckse sollen sich Benutzer ab sofort Passwörter bis zur Länge von 20 Zeichen merken können. Dabei soll einem Tintenklecks ein Passwort zugeordnet werden. Aus bis zu 10 Klecksen soll ein bis zu 20 Zeichen langes Wort generiert werden können. Dazu gibt man zu jedem Klecks den Anfangs- und Endbuchstaben des assoziierten Wortes ein.
Sollte dieses Forschungsprojekt erfolgreich sein, könnte sich Microsoft den Einsatz für z.B. Windows Live vorstellen.
Nachdem JavaScript nach seiner Einführung im Jahre 1995 mittlerweile in Version 1.7. ist, machen sich Mozilla als auch Microsoft Gedanken über den weiteren Weg mit dieser weiter verbreiteten Scriptsprache und kommen sich dabei eifrig in die Haare. Als Vorschlag wäre es schön, wenn der IE 7/8 zukünftig ECMAScript for XML und DOM 2 Unterstützung mitbringen würde.
Wobei es sinnfrei erscheint, einen neuen Standard einzuführen. Microsofts JScript konnt sich entgegen aller Hoffnungen nie durchsetzen. Daher wäre eine logische und konsequente Weiterführung des ECMAScript Standards nur sinnvoll (Stichwort: Ajax)
Quelle: MSDN Blog von Microsofts Internet Explorer-Entwickler Chris Wilson
Mit der Frage: ?Wieviel wissen wir über den Planeten, den wir Heimat nennen?? beginnt eine wirklich sehr sehenswerte interaktive Webapplikation der Japan Science and Technology Agency. Und ich musste mir leider eingestehen, Nein, einige Sachen wusste ich wirklich noch nicht. Aber durch die sehr schöne Visualisierung und Interaktion haben sich die meisten Fakten jetzt bei mir manifestiert.
In dem “Earth Guide” wird unter anderem geklärt: ?Wo wird der Himmel zum Weltraum?, ?Wie zirkulieren Wasser und Kohlenstoff?, ?Aus welchen Substanzen besteht die Erde? und noch fünf weitere essenzielle Fragestellung. Das hätte ich mir mal für den Geografieunterricht gewünscht …

Mehr unter: http://jvsc.jst.go.jp/earth/guide/english/
Und wo wir schon beim klären essenzieller Fragen sind … Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wir euer Cursor und Klicks im Detail funktionieren, dann solltet ihr unbedingt folgende Seite anschauen und lernen …
Tags: animation, flash, internet, visualisierung, web-2.0, webapplikation
Ein Foto liefert uns viele Informationen über das Motiv. Farben, Formen, Besonderheiten werden dem Betrachter so näher gebracht. Doch was ist wenn man in sein Foto reinsteigen könnte? Wenn aus der 2D-Welt plötzlich eine 3D-Welt wird?
Fotowoosh hat sich mit dieser Möglichkeit beschäftigt und ein eindrucksvolles Ergebnis erzielt. Mit Hilfe eines einzigen Fotos gelingt es ihnen aus einer 2D-Szene ein einfaches 3D-Model zu konstruieren. Sie blicken quasi hinter das Bild.
Mathematisch ist diese Konstruktion eines 3D-Models anhand eines einzigen Bildes völlig unmöglich. Dabei ist die Vorgehensweise ganz einfach. Sie nehmen eine Aufteilung des Bildes vor aus der sich die 3D-Szene zusammensetzt: Teile, die auf den Boden stehen, vertikale Objekte und der Himmel spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Die Tiefe der Bilder ergibt sich dabei aus der Verbindung der Objekte mit dem Boden. Für das finale Ergebnis legen sie dann die Oberflächenstruktur vom originalem Bild auf das Model und das 3D-Model ist fertig.
Diese Methode lässt selbst Urlaubsfotos lebendig werden.
Quelle:
www.fotowoosh.com
www.youtube.com/results?search_query=fotowoosh
Tags: 3D, design, fotos, visualisierung
Ok, dann mach ich mal die Sterotypen-Schublade wieder zu: Ich kenne mindestens genauso viel Frauen, die auch nicht gerne kochen, wie Männer. Da dieses Konzept allerdings von drei Männern des MIT stammt, lass ich das einfach mal so im Raum stehen …
Aber warum geht es überhaupt? Kurz gesagt: die gesamte Küche ist unser Assistent. In diesem
Video (avi | 39 MB)
wird das wunderbar deutlich, am Beispiel einer solch simplen Aufgabe wir “ein Ei kochen”. Nach dem ich meiner Küche gesagt habe, was ich kochen möchte (über virtuelle, projizierte Buttons kann ich ein Rezept auswählen) werde ich Schritt für Schritt durch die Küche geleitet. Sprich, ich bekomme die Anweisung und dann leuchtet beispielsweise die Schublade in der der Topf steht, der Herd sagt mir wann die Garzeit erreicht ist usw. (näheres im Video und vor allem auf der Webseite).
Besonders cool, pardon, nützlich finde ich mal wieder diese kleinen intelligenten Dinge. Also das der Wasserhahn entsprechend seiner Temperatur leuchtet oder das die Innenansicht des Kühlschranks außen projiziert wird.
Zur Website des Konzepts: http://web.media.mit.edu/~jackylee/kitchen.htm
PS. Und nicht vergessen:
Heute zum Allee Center (Ernst-Reuter-Allee 11) in Magdeburg kommen!
(Siehe Eintrag von gestern)
Tags: Assistenzsystem, augmented_reality, CHI, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, media-lab, mit, UID, Usability, visualisierung
Video-Link: www.youtube.com
Ach was freu’ ich mich auf die Zukunft. Fliegende Autos, weltweiter Frieden, ein konstantes Klima und virtuelles Tischtennis. Na ja, zumindest das mit dem Tennis wird klappen.
Schaut man sich das obige Demonstrationsvideo des Human Interface Technology Laboratory der University of Canterbury Neuseeland an, sind wir doch auf einem guten Weg in die für jederman zugängliche “augmentierte” Welt. Man bedenke das die dortigen Applikationen auf einem normalen Mobiltelefon mit der heutigen Rechnerleistung laufen. Ich denke, in ein paar Jahren wird es da unzählige massenmarktkompatible Anwendungen geben.
Auf der Webseite der Uni gibt es noch eine ausführliche Beschreibungen und Demos zu dutzender anderer Projekte, die sich mehr oder minder mit Augmented Reality und deren Möglichkeiten befassen.
Auf jeden Fall einen Blick wert:www.hitlabnz.org
Tags: 3D, augmented_reality, echtzeit, forschung, HCI, interface, mobiltelefon, virtuell
Link: www.youtube.com
Also ums vorweg zu sagen, die Zahl “300 Prozent” stammt vom Anbieter. Fakt ist aber, das das nicht ganz neue Prinzip des ZAP-Readers es ermöglicht Texte bedeutend(!) schneller zu lesen. Dieser nutzt die Tatsache, das einzelne Wörter wesentlich schneller “gescannt” werden können als ganze Text-Zeilen, da der Mensch Wörter nicht Buchstabe für Buchstabe ließt, sondern Wörter anhand ihrer Form wieder erkennt. Jeder der einen nur aus GROSSBUCHSTABEN BESTEHENDEN UND SOMIT NICHT MEHR ERKENNBAREN TEXT LESEN MUSSTE, weiß wovon ich rede …
Jedenfalls, mal abgesehen das diese Methode etwas Übung bedarf, weil es auch anstrengender ist, kann man es schaffen bis zu “300 words per minute” zu lesen. Diesen Text konnte ich übrigens innerhalb von 17 Sekunden lesen
Mehr unter: www.zapreader.com
Tags: lesen, visualisierung, web-2.0, webapplikation
Link: www.youtube.com
Zum Wochenende nur mal ein unkommentierter Clip zum Thema Augmented Reality. Viel Spaß!
Tags: 3D, augmented_reality, forschung, virtuell, visualisierung
Vielen Schülern fällt es beim Lernen einer neuen Sprache schwer, die Verben richtig zu konjugieren. Microsoft hat nun beim US-Patentamt ein Patent auf eine Technologie angemeldet, die bei dieser Aufgabe hilfreich sein soll und die Konjugierung von Verben in diversen Sprachen vereinfacht.
In der Beschreibung des am 31. August eingereichten Patentantrages heißt es, dass Microsoft ein “Verb-Konjugations-System” schützen lassen will, bei dem nach der Eingabe einer Form des jeweiligen Verbs sämtliche konjugierte Formen des Wortes angezeigt werden. Es ist also egal, welche Form angegeben wird, das System soll dennoch das ursprüngliche Verb erkennen können.
Auch die Erkennung von Fehlern oder ganzen Sätzen soll möglich sein, heißt es. Microsoft arbeitet nach eigenen Angaben an einer Software, die beim Erlernen fremder Sprachen helfen soll. Das Ende August eingereichte Patent soll Teil des Programms werden. Das Unternehmen machte keine Angaben, wann die Software fertiggestellt werden soll. Auch die Frage, ob sie in ein anderes Produkt integriert wird, oder als eigenständiges Angebot auf den Markt kommen soll, lässt sich vorerst noch nicht beantworten.
Tags: forschung, spracherkennung, windows

Es ist nicht besonders chic, hat noch jede Menge Defizite in der Bedienung und Oberfläche, aber es geht einfach mal um die Idee. Der “World Explorer” ist ein Test von Justin Shank, der ein System geschaffen hat, beim dem auf einer Zeitleiste Einträge dargestellt werden, die wiederum mit Google-Maps verknüpft sind. Ein wie ich finde spannendes Konzept, das noch viel Potential in sich birgt.
Am Freitag unterhielt ich mich gerade über die Idee für ein Wiki, das in erster Linie über eine Timeline dargestellt wird. In meiner Recherche dazu fand ich außer diesem Test keine Seite, die derartiges bietet. Also, wer ein “Wiki mit Timeline” kennt: Bitte posten!
Zur Projektseite: www.world-explorer.info/map.php
Tags: Ajax, interface, timeline, web-2.0, webapplikation
Tische als Interaktionsgeräte für einen Computer trifft man eher selten an. Allerdings, wenn solche Smartboards richtig genutzt werden, kann man damit einige spannende Sachen anstellen.
Tags: smartboards, tabletop-framework
Link: www.youtube.com
Eigentlich war Apples “Plötzliche Bewegungen Sensor” gegen Datenverlust beim Runterfallen eines Notebooks gedacht. Dazu werden die Lese/Schreibköpfe der Festplatte in eine sichere Position gebracht, sobald der Sensor eine “plötzliche Bewegung” registriert. Das interessante daran: Man kann die durch den Sensor ermittelten Bewegungskoordinaten abfragen und für eigene Programme “zweckentfremden”. Einige habe ich hier mal zusammengetragen. Oben die meines Erscheinens sinnvollste: Ein Diebstahlschutz. Sobald das iBook bewegt wird geht der Alarm los. Die beiden Beispiele unten zeigen zwei Möglichkeiten zwischen Programmen bzw. Betriebssystemen zu wechseln.
Was mir aber als eine viel coolere Anwendung eingefallen ist, wäre ein interaktives Spiel oder Film, bei dem man Objekte in bestimmte Richtungen kippen, rollen, gießen oder sonst irgendetwas muss. Wenn jemand so etwas findet oder umsetzt, bitte mal posten.
Link: www.youtube.com
Link: www.youtube.com
Mehr Infos zum Sensor unter: www.macmyth.com

Bisher hat man unter www.digg.com eine interessante Ansammlung von sortierten und bewerteten Artikel gefunden. Warum es diese Seite aber heute in unseren Blog geschafft hat ist die Tatsache, des es seit ein paar Tagen zwei sehr schöne Visualisierungen auf der “digg labs”-Seite gibt.
In Echtzeit werden dort die eingehenden Posts und Kommentare visualisiert. Dabei kann man zudem zwischen einer Säulen- oder Schwarmdarstellung wählen.
Testen: labs.digg.com
Tags: echtzeit, visualisierung, webapplikation

Das uns die liebe Software manchmal den letzen Nerv raubt, das Mobiltelefon Zorn und Wut schürt und auch die Hardware ungeahnte Aggressionen verursacht ? davon können wir ja alle irgendwie ein Liedchen singen.
Das es auch anders geht, beweisen die Teilnehmer und Organisatoren des diesjährigen World Usability Days, (kurz WUD) dem ?Tag der Benutzerfreundlichkeit?.
?Making Life Easy!?- das Leben einfach machen, lautet das Motto des diesjährigen WUD, der am 14. November 2006 weltweit stattfindet.
Im Vorfeld des WUDs gibt es dazu einen Foto- und Videowettbewerb. Thema des Contests: ?Abenteuer Benutzerfreundlichkeit?.
Also die Digiknippse aus dem Schrank holen, Speicherkarte leer machen und auf den Auslöser drücken bis der Daumen blutet. Lustige, überraschende und kreative Bildausschnitte zum Thema ?Benutzerfreundlichkeit? sind gefragt. Die verzweifelte Oma am Fahrkartenautomat, der Papa der das Handy verflucht und die Schwester der die Verzweiflung am Computer ins Gesicht geschrieben steht…
Die Photos sollen auf unsere Online-Plattform unter www.supernuetzlich.de hochgeladen werden, damit unsere prominente Expertenrunde die Gewinner in der jeweiligen Kategorie ermitteln kann.
Neben jeder Menge Ehre, Ruhm, Anerkennung und Lesestoff wird es zur Belohnung benutzerfreundliche technische Geräte für den Hausgebrauch und auch für den mobilen Einsatz geben.
Wir freuen uns auf alle Einsendungen…
Weitere Infos unter: www.supernuetzlich.de
Tags: fotos, Usability, World-Usability-Day

Jeder der “Don’t make think” gelesen hat, findet hier einen nicht minder interessanten Vortrag von ihm und seinem Kollegen Lou Rosenfeld, gehalten in der “Library of Congress”, bereits im Mai 2004 – und trotzdem nicht ein bisschen unaktuell.
Zur Vortragsinhalt: Library of Congress
Zum Vortrag: RealVideo-Stream

Die Internetseite www.empressr.com bietet einen einfachen und effizienten Weg Präsentationen zu erstellten. Mittels einer Ajax/Flash-basierten Webapplikation können diese erstellt, verteilt und online gespeichert werden. Besondere Merkmale sind die Integration von Streaming Video oder auch Animationen.
Weitere Infos unter: www.empressr.com
Tags: Ajax, einfach, flash, internet, web-2.0, webapplikation
Reinklicken und testen:
Powered by My Timelines
Die Seite www.mytimelines.net bietet die Möglichkeit, unter Angabe einer XML-Datei, mit einem Klick eine AJAX-basierte Zeitlinie zu erzeugen. Es ist keine Software oder Serverinstallation nötig, sondern lediglich die Verlinkung zu einer Javascript-Datei im ‘Head’ der jeweiligen Seite.
Wie man durch diese System navigieren kann und dieses diesen Blog darstellt, kann man oben sehen und testen.
Mehr Infos unter: www.mytimelines.net
Tags: interface, internet, timeline, visualisierung, web-2.0, webapplikation

AOL hat eine Beta-Version eine neuartigen Suchmaschine für Podcasts veröffentlich. Das besondere mittels einer Texterkennung kann man nach gesprochenen Wörtern in den Podcasts suchen und genau an Stellen hören.
Mehr unter http://podcast.search.aol.com/
Tags: No Tags
Das Augmented Reality nicht nur was für industrielle Anwendungen, wie bei Airbus oder BMW ist, beweißt die interaktive Aufbauanleitung des Mixed Reality Lab Singapore. In Verbindung mit den Entwicklungen Augmented Reality auch über Handhelds/Mobiltelefone zu realisieren (wie am Beispiel an der TU Graz), dürfte sich die Frage “… und wofür sind eigentlich diese Schrauben?” erübrigt haben.
IKEA Aufbauanleitung vom Mixed Reality Lab
Tags: 3D, augmented_reality, echtzeit, forschung, HCI, mobiltelefon, virtuell

Wer kennt nicht das Problem: Am Telefon beschreibt man seinem Gesprächspartner, wie er eine Funktion im Programm bedienen kann. Mal ganz abgesehen das man sich ständig fragt, wo mag wohl sein Mauszeiger rumirren, ist das ein sehr umständlich weg. Abhilfe schafft hier, das wenige Wochen alte Portal screencasting.de
Hier können Nutzer Video-Anleitungen zum Bedienen einer Software oder Erklärung einer Funktion anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Eine wie ich finde, geniale Idee.
Tags: No Tags
Sehr interessanter “I / O Brush”, entwickelt vom Ryokai & Marti (MIT Media Lab)
http://web.media.mit.edu/~kimiko/iobrush/
Tags: No Tags

