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Adobe hat heute die beiden Betas zu zwei kommenden Produkten in den Labs freigegeben. Zum einen handelt sich es sich um Flash Builder 4 (ehemals Flex Builder), welchen Adobe aufgrund von Vermarktungsgründen umbenannt hat. Nachzulesen sind die Gründe für diese Umbenennung bei Serge Jespers.
Die andere Software, Flash Catalyst soll die neue Schnittstelle zwischen Gestalter und Entwickler werden. Problematisch war es bisher immer, Entwürfe und Gestaltungen aus Programmen wie Photoshop, Illustrator und auch Fireworks so dem Entwickler zukommen zu lassen, das wenig Nacharbeit und evtl. auch leichte Anpassung bei Änderungen möglich waren.
Jeder, der schon einmal den typischen Arbeitsfluss zwischen Designern und Entwicklern erlebt hat, wird mir zustimmen, dass es dabei oft zu unvorteilhafter Mehrarbeit kommt.
Adobe hat zumindest für den Flash Builder 4 eine Lösung gefunden: Flash Catalyst. Entwürfe können mithilfe dieser Software direkt in Flash Builder 4 konformes MXML umgewandelt werden, es gibt weniger Nacharbeit für den Entwickler. Wer sich ein genaues Bild von der Leistung von Flash Catalyst machen möchte, dem sei dieses Video ans Herz gelegt.
Die Beta vom Flash Builder 4 kann zusätzlich zu bestehenden Flex Builder Umgebungen installiert werden, ohne dass diese betroffen sind und enthält das aktuelle Flex SDK 4. Der Flash Builder 4 kann auch länger als 30 Tage getestet werden.
Für Flash Catalyst können Seriennummer über die gesamte Betaphase generiert werden, so dass einem Einsatz für sechs Monate nichts im Wege steht.
Laut Aussage von Adobe ist es erlaubt, mit den Betas kommerzielle Produkte anzufertigen.
Flash Builder 4: http://labs.adobe.com/technologies/flashbuilder4/
Flash Catalyst: http://labs.adobe.com/technologies/flashcatalyst/
Tags: adobe, catalyst, flash, Flash Builder, Flex, Labs, SDK, User Interface
Das Nintendo mit ihrer Konsole einen einschlagenden Erfolg hatte, durfte ich nicht nur am eigenen Leib testen sondern erkennt man auch an überwältigenden Nachfrage zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft.
Ein findiger amerikanischer Student hat die Steuerung der Wii für die Verwendung auf Whiteboards arrangiert. Damit ist es möglich, sehr preiswert Multitouchanwendungen zu realisieren und steuern. In einem Video zeigt er die volle Möglichkeit seiner Idee, auf seiner Seite findet man ein Anleitung, wie man das Ganze selbst benutzen kann.
Quelle:
http://www.cs.cmu.edu/~johnny/projects/wii/
Tags: , eingabesystem, interface, Nintendo, UID, wii
Im täglichen Leben fällt es den meisten auf und vor allem schwer, dass es immer mehr Kenn- bzw. Passwörter für jegliche Sachen gibt. Eine einfache Möglichkeit ist es, ein Standardpasswort für jede Lage zu verwenden, eine andere sich seine sein Passwörter auzuschreiben. Nur einige wenige verfügen über Möglichkeiten der fehlerlosen geistigen Abspeicherung dutzender Passwörter.
Microsoft möchte diesem Schmierzettelsyndrom entgegentreten. Über Tintenkleckse sollen sich Benutzer ab sofort Passwörter bis zur Länge von 20 Zeichen merken können. Dabei soll einem Tintenklecks ein Passwort zugeordnet werden. Aus bis zu 10 Klecksen soll ein bis zu 20 Zeichen langes Wort generiert werden können. Dazu gibt man zu jedem Klecks den Anfangs- und Endbuchstaben des assoziierten Wortes ein.
Sollte dieses Forschungsprojekt erfolgreich sein, könnte sich Microsoft den Einsatz für z.B. Windows Live vorstellen.
Sony Ericsson möchte einen Standard auf Basis der aktuellen Bluetoothtechnologie entwickeln, die das Übertragen von Daten (seien es Bilder, Musik, Videos, Visitenkarten) rapide vereinfachen soll. Dabei soll eine simple Handbewegung die Informationen auf das Handy des Gesprächspartners übertragen, welcher den Empfang nur noch bestätigen muss. Auch wenn heutige Möglichkeiten der universellen Datenübertragung als mächtig anmuten, ist die Handhabung alles anders als intuitiv. Nachdem eine Datei für den Versand gewählt wurde, muss über ein Menü der Übertragungskanal, das Zielhandy und meistens noch ein Passwort gewählt werden. Viele Schritte, welche in einem Gespräch schnell zum Abbruch eben diesen führen können.
Eine wichtige Frage ist die der Sicherheit. Sollte es möglich sein, Daten durch eine Handbewegung in Richtung eines anderen Handys zu “schubsen”, muss der Sender verifziert werden können. Hier bedient sich Sony Ericsson dem Übertragungsstandard Bluetooth, welcher durch sogenannte Hardwarecodes implentiert in NFC-Chips erweitert werden soll.
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,519286,00.html
Tags: Bluetooth, Handy, Sony Ericsson
Nachdem JavaScript nach seiner Einführung im Jahre 1995 mittlerweile in Version 1.7. ist, machen sich Mozilla als auch Microsoft Gedanken über den weiteren Weg mit dieser weiter verbreiteten Scriptsprache und kommen sich dabei eifrig in die Haare. Als Vorschlag wäre es schön, wenn der IE 7/8 zukünftig ECMAScript for XML und DOM 2 Unterstützung mitbringen würde.
Wobei es sinnfrei erscheint, einen neuen Standard einzuführen. Microsofts JScript konnt sich entgegen aller Hoffnungen nie durchsetzen. Daher wäre eine logische und konsequente Weiterführung des ECMAScript Standards nur sinnvoll (Stichwort: Ajax)
Quelle: MSDN Blog von Microsofts Internet Explorer-Entwickler Chris Wilson
Vielen Schülern fällt es beim Lernen einer neuen Sprache schwer, die Verben richtig zu konjugieren. Microsoft hat nun beim US-Patentamt ein Patent auf eine Technologie angemeldet, die bei dieser Aufgabe hilfreich sein soll und die Konjugierung von Verben in diversen Sprachen vereinfacht.
In der Beschreibung des am 31. August eingereichten Patentantrages heißt es, dass Microsoft ein “Verb-Konjugations-System” schützen lassen will, bei dem nach der Eingabe einer Form des jeweiligen Verbs sämtliche konjugierte Formen des Wortes angezeigt werden. Es ist also egal, welche Form angegeben wird, das System soll dennoch das ursprüngliche Verb erkennen können.
Auch die Erkennung von Fehlern oder ganzen Sätzen soll möglich sein, heißt es. Microsoft arbeitet nach eigenen Angaben an einer Software, die beim Erlernen fremder Sprachen helfen soll. Das Ende August eingereichte Patent soll Teil des Programms werden. Das Unternehmen machte keine Angaben, wann die Software fertiggestellt werden soll. Auch die Frage, ob sie in ein anderes Produkt integriert wird, oder als eigenständiges Angebot auf den Markt kommen soll, lässt sich vorerst noch nicht beantworten.
Tags: forschung, spracherkennung, windows

Microsofts Entwickler-Teams der Live Labs haben einige Videos veröffentlicht, die einen Ausblick auf ein Projekt namens “Photosynth” erlauben. Dabei handelt es sich vorerst nur um eine Technologievorschau, die demonstrieren soll, wie man sich in Zukunft mit Hilfe von Fotos durch das Internet bewegen könnte.
