Veröffentlicht am 14. Oktober 2015 von Nance Kaemmerer

Unser Gastbeitrag bei produktbezogen: Usability in a (Small) Box

Der produktbezogen Blog besteht seit September 2013. Viele Tausende Klicks jeden Monat zeigen, dass das Interesse an Wissen und Trends im Bereich des User Experience Designs enorm groß ist. Regelmäßig werden unter anderem Artikelserien veröffentlicht, die einen Einblick in den Entwicklungsprozess von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Produkt geben.

Auch wir haben einen Artikel veröffentlicht. Basis war der Vortrag von Susi und Cindy beim User Experience Roundtable Hamburg. Dort treffen sich monatlich Interaktionsdesigner und Usability Experten zu Vorträgen und einem inspirierenden Gedankenaustausch. Im Oktober waren wir dabei. Wir haben einen Vortrag zum Thema „Usability in a (Small) Box“ gehalten und verschiedene Usability Methoden, die wenig Zeit- und Geldressourcen beanspruchen, vorgestellt.

 

“I was recently in a project meeting in which several stakeholders were drawn into an argument over a homepage design. As the UX professional in the room, I pointed out that we aren’t our users, and suggested we invest a few weeks into research to learn what users are really doing. The project lead rejected the idea, deeming that we didn’t have time for research. Instead we’d just have to rely on assumptions, debate and best practice.”

— Christopher Myhill

 

Auch wir erleben oft, dass der Nutzen von Usability nicht allen Stakeholdern klar ist. Wie können wir den Mehrwert in Projekten beim Kunden oder dem Product Team erklären? Auf jeden Fall: Nicht Aufgeben! Denn wir sind die Botschafter der Nutzer. Jeder von uns hat gute Usability in einem digitalen Produkt verdient, auch ohne explizites UX Budget. Nur leider ist das oft entscheidend. Uns ist (bisher leider) kein Projekt bekannt, in dem das Budget für UX unbegrenzt war. Schon Jakob Nielsen sprach vor über 20 Jahren davon, um dem Vorurteil entgegen zu wirken, „gute Usability sei nur etwas für den großen Geldbeutel und braucht Monate der Durchführung“.
Wir haben uns damit beschäftigt welche Methoden man mit kleinem Geldbeutel anwenden kann und stellen diese in dem Artikel vor. Außerdem gehen wir der wichtigen Frage nach: Wie bekommt man den Nutzen von User Centered Design, User Experience oder Usability trotzdem in die Köpfe dieser Kunden?

 

Hier geht es zum Artikel von produktbezogen:

illustration-small-usability

www.produktbezogen.de/usability-in-a-small-box-mit-kleinen-methoden-viel-erreichen/

Die Folien zum Vortrag gibt es zusätzlich bei Slideshare.