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… dann könnte da vielleicht ein “All-In-One-Device” rauskommen, welches kürzlich der japanische Designer Mac Funamizu in seinem Blog “petitinvention” vorgestellt hat. Das dargestellte Zukunftsszenario beschreibt ein Gerät, welches mittels Touchscreen, Built-In Camera, Scanner und Zugriff auf diverse Datenbank der perfekte Dr. Know für unterwegs sein könnte.

Wie auf seiner Seite zu sehen ist …

Geo-Informationssystem

… wird die Umgebung analysiert und “augmented”. So zum Beispiel als “Innen-Geo-Informationssystem”, welches Möglichkeiten bietet, sich z.B.: in öffentlichen Gebäuden wie Flughafen, Bahnhof oder Krankenhaus durch Echtzeit-Anzeige zurechtzufinden. Sehr sinnvoll beispielsweise bei Notfallsituationen, um den kürzesten Weg hinaus zu finden.

Auch auf der Seite …

other-purposes

… die Möglichkeiten die sich für den Einsatz eines solchen Interfaces bieten, wie hier z.B.: das simultanes Übersetzen von fremdsprachigen Texten. Mit einem eingebauten Scanner können ebenso einzelne Wörter in ihrer Bedeutung nachgeschlagen werden.

Sehr naheliegend ist natürlich auch der Einsatz als Realbild-Navigationssystem, wie in einem unserer früheren Beiträge oder hier schön zu sehen ist.

Ich könnte jetzt noch unzählige Möglichkeiten aufzählen, um nur ein paar davon zu nennen: das Nachschlagen von Automarken, Tierarten- und gattungen, exotischen Früchten, Kalorienangaben, Sternenkonstellationen; das Vorhersagen des Wetters an einem spezifischen Ort und und und … (das die Forschung bei derartigen System schon ziemlich weit ist, haben wir ja vor kurzem auch hier gezeigt)

Die Realisierbarkeit einer solchen Mensch-Maschine-Daten-Schnittstelle wäre natürlich phantastisch. Machbar wäre heute auch schon vieles. Die Knackpunkte liegen aber eindeutig in den Standards. Wie könnte ein universelle Schnittstelle zum Datenaustausch eines jeden Hauses aussehen (für die Anzeige von Rauminformationen etc.)?
Weiterer “Stolperstein”: für eine derartige Darstellung müsste fortwährend exakt die Postion der Augen gemessen werden und darauf hin die Anzeige angepasst werden.

Insofern müssen wir wohl noch “ein wenig” Geduld haben …

Weitere Infos und noch viel mehr Bildmaterial findet ihr unter:
flickr.com/photos/mac_fun/

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… genießt aktuell ja großes Medieninteresse (siehe hier)

Bei diesem „neuartigen Interface“ wurde das sehr beachtenswerte technische Prinzip von Global Imagination verwendet und dafür eine Oberfläche (die stark an Microsoft Surface erinnert) erstellt.



Leider erschließen sich mir die im Video genannten Vorteile nicht ansatzweise. Ohne Zweifel ist das eine ganz tolle Möglichkeit kugelförmige Körper (wie z.B. Planeten) abzubilden und damit zu interagieren, aber für (wie im Video genannt) Präsentationen und Kollaboration?

Mal abgesehen davon, das flache Objekte völlig verzerrt dargestellt werden, haben alle drumherum Stehenden doch ein extrem kleines und vor allem jeder ein anderes Blickfeld. Ziel beim gemeinschaftlichen Arbeiten sollte es doch sein, das man möglichst genau dasselbe sieht wir die Mitarbeiter. Im schlimmsten Fall sehen bei dieser Lösung die meisten gegenseitig gar nichts von dem Dargestellten.

Im Video ist auch sehr schön das Menü zu sehen … kann es etwas besseres geben, als ein Menü, bei dem man nicht alle Punkte sehen kann und erst drum herumlaufen muss?

Ich weiß auch nicht, was die sich dabei gedacht haben …

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Was zunächst aussieht wie ein weiterer “augmentierter” Funktionsprototyp mit 3D-Interface unter vielen anderen, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines einzelnen Hobbybastlers (Kyle McDonald). Die Materialliste für sein 3D-Tic Tac Toe ist erstaunlich kurz: Aluminiumfolie, sechs Widerstände, Kabel, ein Pappkarton und ein Arduino Prozessor. Umgesetzt wurde das Konzept mit Processing, einer Open-Source Umgebung zum programmieren von Bildern, Animation und Interaktion. Besonders Studenten, Künstler, Designer und natürlich Hobbybastler nutzen diese Programmiersprache um ihren Prototypen “Leben einzuhauchen”, siehe:www.processing.org


DIY 3D Interface: Tic Tac Toe from Kyle McDonald on Vimeo.

Der Arduino spuckt dabei Roh-Koordinaten aus, die alle 10 mal pro Sekunden aktualisiert werden. In dem Videobeitrag hat man teilweise das Gefühl, dass das Video die Hand führt anstatt andersherum. Die Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass die 2 Videoquellen ( Webcam / Processing-Umgebung ) nicht optimal miteinander synchronisiert sind.
Abschließend denke ich, (abgesehen davon, dass dreidimensionales Tic Tac Toe ein wirklich unfaires Spiel ist), dass Arduino; eine kompatible Programmierumgebung; und ein paar “Haushaltsartikel” doch gute (und günstige) Möglichkeit bieten, um die eigene Kreativität in funktionierende 3D-Interfaces umzusetzen.

Mehr (englische) Informationen dazu bekommt ihr unter: www.gizmodo.com

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Bleiben wir mal wieder noch ein wenig beim Thema Augmented Reality …

Auf der kürzlich zu Ende gegangen Electronic Entertainment Expo (kurz E3), wurde ein AR Game mit sehr interessanten Interaktionsformen vorgestellt: levelHead

Wie gut zu sehen ist, ist die Basis des Spiels einer bzw. mehrere Würfel, deren Seiten mit AR Tag versehen wurden. Hält man diese vor die Webcam werden durch die Software virtuelle Räume geschaffen, durch die man (mittels kippen des Kubus) eine Spielfigur steuern kann.

Geschaffen wurde das Spiel vom Neuseeländer Julian Oliver, der plant, dieses am 30. Juli als Open Source Projekt (GPLv3 License) für Linux zu veröffentlichen.

Mehr Infos auf der (leider nur englischen) Projektseite: julianoliver.com/levelhead

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Über mobile Augmented Reality haben wir ja schon mehrfach berichtet (siehe z.B. hier und hier). Jetzt ist diese Technologie auch auf dem iPhone angekommen – was in Verbindung mit dem großem und vor allem multitouchfähig Display interessante neue Interaktionsformen ermöglichen könnte. Insbesondere im Bereich “dreidimensionale Location Based Services Anwendungen”.

Bisher hat das ganze nur noch einen entscheidenden Haken – es ist mit sehr wenigen Bilder pro Sekunde (fast schon pro Minute) noch enorm langsam, wie man in dieser allerersten Version sehen kann:

Aktuell warten die Entwickler noch auf die Freigabe der Videoschnittstelle seitens Apple, dann sollen auch Bildraten von bis zu 20-30 Bilder pro Sekunde erreicht werden.

Insbesondere für Service-Techniker könnte dies dann ein vergleichsweise kostengünstiges Werkzeug werden. Wenn dann zum Beispiel dem T-Com-Mitarbeiter über sein „Betriebshandy“, per Online-Verbindung die aktuellen Schaltpläne, für den Verteiler vor dem er gerade steht, bekommt …

Nur mal zur Erinnerung, BMW hat ja seine Version dazu schon vor ein paar Jahren vorgestellt:

Mehr (leider nur englische) Infos zur Augmented Reality Technologie auf dem iPhone unter: www.artoolworks.com/ARToolKit_iPhone.html

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Ein Entwickler aus China trotzt der Überzeugung Steve Jobs, der im Januar 2007 das iPhone mit den Worten: „Nobody needs a stylus.“ präsentierte.
In Bezug auf das Thema Schreiben ohne Stift hat der chinesische Entwickler kürzlich seinen Protest in die Tat umgesetzt und eine Add-On Software für das iPhone namens HWPen auf den Markt gebracht, die es ermöglicht Text durch Erkennung der Handschrift zu verfassen.

Handwriting

Die aktuelle Beta-Version der Mini-Software unterstützt chinesische & lateinische Schriftzeichen sowie Ziffern, zeigt aber auch Lücken:
Sie schafft es nicht, sämtliche Funktionen der virtuellen Tastatur zu ersetzen, z.B. unterstützt sie nicht die Drehung auf die Seite und im Mailprogramm taucht sie gar nicht auf. Und wie im Video eindeutig zu erkennen, funktioniert die Schrifterkennung eher suboptimal. Die Meinungen über das Tool gehen weit auseinander, die meisten Besitzer eines iPhone sind jedoch überzeugt, dass sie mit der vorgegebenen Tastatur eindeutig schneller sind.

Bei den ganzen Streitigkeiten bleibe ich bei der Meinung, dass es doch am besten wäre, wenn der Nutzer selber entscheiden könnte, wie er seine Texte eingeben möchte. Eine gute Lösung bietet z.B. das Nokia N800 Internet Tablet an, das sowohl virtuelle Tastatur mit oder ohne Eingabestift anbietet, als auch Handschrifterkennung unterstützt.



PS: Das kleine Add-On kann auch nur installiert werden, wenn man ein sogenanntes “Jailbreak-iPhone” besitzt, d.h. es funktioniert ausschließlich bei gehackten Mobiltelefonen.

Mehr Infos dazu findet ihr unter: www.macnews.de/news/107815.html

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… da sei doch auch noch das „SenseSurface“ von Lyndsay Willams (von Girton Labs) vorgestellt.

Das besondere bei diesem Drehregler ist, dass man diesen direkt auf das Display setzen kann. Eine Lösung die insbesondere für Mischpult-Software sehr interessant sein könnte.

Erst in der letzte Woche hatten wir einen Fall, bei dem wir einem Interessenten von einem rein digitalen Interface / Regler für eine „Zugabe-Steuerung“ bei einem halbmechanischen Gerät abgeraten haben (Für die genauen Hintergründe müsste ich jetzt länger ausholen). Fakt ist aber, der manuelle Regler ist einfach x-mal schneller und bietet ein direktes Feedback.
Wer eines dieser „tollen“ Autoradios hat, bei dem die Lautstärke durch Taster oder gar Touchscreen, anstatt durch einen Drehregler gesteuert wird, weiß jetzt genau was ich meine.

Zurück zu Willams Prototype. Der Drehregler selber hält durch Magnetismus auf dem Bildschirm. Laut der Girton-Webseite wurde das System „mehrere 100 Stunden“ auf einem Dell-Laptop getestet – ohne negative Beeinträchtigung für das Display.
Die eigentliche Übertragung/Ermittlung der Steuerungsdaten erfolgt durch eine „Messplatte“ auf der Rückseite des Displays, welche per USB an den Rechner angeschlossen wird. Durch diese wird zudem auch die Position auf dem Bildschirm ermittelt, so dass der manuelle Regler mit der grafischen Benutzeroberfläche korrespondieren kann bzw. auch mehrere Reger zur gleichen Zeit genutzt werden können.

Demnächst soll es auch noch weitere Steuerelemente, wie zum Beispiel Schieberegler, geben. Insgesamt soll das ganze System unter 100 Dollar in der Produktion kosten. Wann dieses allerdings auch in Produktion geht, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Mehr Infos auf der (leider nur englischen) Projektseite: http://girtonlabs.googlepages.com/sensesurface

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Schon sehr häufig haben wir hier über alternative Eingabegräte berichtet, welche der digitalen Translation von Bewegungen und somit einer besseren Interaktion dienen.

An der Hochschule Magdeburg-Stendal wurde dazu von den Studenten der Fachrichtung Master Interaction in den letzten Monaten eine Art Grundsatzarbeit erstellt. In dem Semesterprojekt untersuchten vier Studenten unter der Leitung von Prof. Carola Zwick und Dipl.-Des. Jelena Blank-Muhr Interaktionsprinzipien, um somit eine Art Bibliothek bzw. Katalog der Eingabemöglichkeiten für digitale Anwendungen zu schaffen. Herausgekommen sind 50 (!!!) Stellteile, die am gestrigen Donnerstag im Industrial Design Institut präsentiert wurden:



Die insbesondere für interaktive Installationen gedachten Prinzipen sollen eine Alternative zu der meist vorherrschenden Tastatur und Maus/Trackball-Bedienung aufzeigen. Was wie ich finde, phänomenal gelungen ist.
So gibt es beispielsweise bedienbare Sprühflaschen, berührungslose Schalter, alle erdenklichen Formen von Walzen, nachfedernde Schieberegler, interaktive Infografiken bei denen man ein Mini-Ölfass aus dem Boden zieht und analog dazu die Länder aufsteigend nach ihrer Ölproduktion sieht und und und …

Grundlage war eine Untersuchung der physischen Eingabemöglichkeiten nach Lagebeziehung, Greifart, Geschwindigkeit der Interaktion usw.
Die zusammengestellten Prinzipien wurden dann mittels klassischem Modellbau und Arduino (einer elektronischen Open-Source-Prototypen-Umgebung) umgesetzt.

Um Prof. Carola Zwick zu zitieren:
„.. es ist wie über Schokolade zu referieren, man muss es einfach selber ausprobieren“. Ich kann wirklich nur empfehlen, sich diese Toolbox anzuschauen. Mehr Infos dazu unter:



www.gestaltung.hs-magdeburg.de



Sobald es eine öffentliche Ausstellung gibt, werden wir es hier posten.

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Ein erst kürzlich von Apple angemeldetes Patent mit dem schönen Namen „Gesture Learning“ macht Vorfreude auf kommende Entwicklungen im Bereich Multi-Touch-Displays. In seinem Patent hat Apple eine eigene auf Gesten basierende Zeichensprache entwickelt, die in iPhone oder Macbook Air noch in seinen Kinderschuhen steckt.

Das Verrückte an der Sache ist, dass eine Hand dabei insgesamt 325 verschiedene Befehle ausführen kann. Die Befehle entstehen zunächst aus über 25 Finger-Kombinationen, sogenannten „chords“, die dann in 13 verschiedenen Bewegungen (Rotation, Translation, Skalieren etc.) eingesetzt werden können. Beim Lesen hat es mich dann auch nicht mehr gewundert, dass Apple zum Erlernen der Gesten sogar ein eigenes Spiel entwickelt hat.

Apple multi touch gesture language

Klingt zunächst nach einer Menge Lernstoff, aber ich bin überzeugt, dass Apples neue Zeichensprache mindestens genauso schnell erlernbar ist, wie man mit vierfach belegten Tasten eine SMS schreiben gelernt hat. Denn wie sagte Gerhart Hauptmann so schön:
„Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“

Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt, welche elektronischen Geräte uns demnächst auffordern werden, mit den Fingern darüber zu streichen…

Weitere Infos gibt es unter:
www.unwiredview.com/2008/07/03/apple-wants-to-teach-us-multi-touch-gesture-language

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Bald ist Schluss mit langweiliger Werbung im Außenbereich…
Laut Technology Review will Reactrix Systems gestengesteuerte Displays einsetzen, mit denen der Betrachter interagieren kann. Dabei werden die Menüs ganz nach Manier bereits populärer Entertainment-Produkte wie der Wii von Nintendo und des iPhone von Apple durch Handbewegungen bedient, interagiert werden kann sowohl mit Händen als auch mit Füßen.

Durch dreidimensional arbeitende Kameras mit Stereoskoptechnik erkennt der Bildschirm bereits aus 4,5 m Entfernung seine Betrachter und lädt sie zum Spielen ein. Hervorheben will sich Reactrix dabei von seiner Konkurrenz durch eine ausgefeilte Nutzerschnittstelle, welche der (verjährten) Touchscreen-Technologie endgültig den Rücken kehren will, und für mich persönlich besonders spannend ist:
selbst die Interaktion mit “virtuellen Knöpfen” soll über Gestensteuerung realisiert werden.

Besonders sogenannte Out-of-Home-Medien in Einkaufszentren, Kinos oder der Einsatz bei Veranstaltungen sind dabei für Reactrix interessant. In den USA werden Shopping Malls bereits mit im Boden installierten interaktiven Bildschirmen ausgestattet, wo z.B.: Soccer gespielt werden kann.

Fazit: Meiner Meinung steckt in dem “Bildschirm mit Augen” noch viel mehr Potential als nur der Anwendungsbereich Werbung oder Spiele, da der Nutzer neben dem Spaßfaktor die Aufforderung zur Interaktion unmissverständlich begreift. Ich könnte mir eine Anwendung auch sehr gut als Lernhilfe für geistig behinderte Menschen vorstellen.
Beispielsweise entwickelt Zachary Lieberman z.Z. eine Software für behinderte Studenten, die auf deren Bewegungen audiovisuell reagiert und ihnen somit helfen kann, sich selbst zu verwirklichen.

Noch mehr Informationen dazu findet ihr unter:
www.reactrix.com
http://www.heise.de/tr/Bildschirm-mit-Augen–/artikel/110207

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Als „die Neue“ bei SCHROEDER + WENDT nun mein erster Blogeintrag. Ich freue mich auf eure Kritik und Anregungen …

Und ich starte auch gleich mit einer Sache, die ich persönlich eher kritisch betrachte:

Bei dem Eingabegerät „Clove 2“ handelt es sich um einen Bluetooth gesteuerten Handschuh, der als Ersatz für die Tastatur dienen soll. Das von der Projektgruppe Cemetech, genauer gesagt von Christopher Mitchell, entwickelte Produkt ist für Situationen gedacht, in denen eine gewöhnliche Computertastatur nur schwer zu bedienen wäre, wie z.B.: in medizinischen Berufen, wenn eine Hand ständig frei für andere Tätigkeiten genutzt werden muss.

Die Bedienung erfolgt dabei über 31 Finger-Kombinationen und drei verschiedene Modi. Das Interface ist dem einer regulären Tastatur nachempfunden worden, welches sich in steuernde Tasten (ALT, SHIFT, STRG) und normale Tasten gliedert. Jede einzelne Taste und damit auch jegliche Tastenkombination kann „wie gewohnt“ angewendet werden, wobei die meist benutzten Tasten mit einem Klick zu erreichen sind, und die weniger häufigen über eine zwei- oder dreifache Tastenkombination angewählt werden. Der Nutzer erhält hierbei über Sounds ein auditives Feedback zu seinen Eingaben.

Jedoch sind aufgrund der begrenzten Anzahl Finger viele Tasten des Handschuhs hierbei mit sechsfacher Funktion belegt. Außerdem ist sehr viel Feingefühl in den Fingerspitzen gefragt: Gerade um Funktionen wie „CAPS LOCK“ zu aktivieren (und zu deaktivieren), wäre eine zusätzliche Anzeige hilfreich.

Das beispielhafte Nutzungsszenario des Mediziners kann ich mir eher schwer vorstellen, da ich mich zum Bedienen des Handschuhs einerseits auf die Fingerkombinationen konzentriere und zweitens den Blick auf den Bildschirm richten muß, um meine Eingaben zu kontrollieren.
Somit können andere Dinge „so nebenbei“ eher schlecht als recht ausgeführt werden.

Ich hingegen könnte mir vorstellen, dass der “Clove 2″ für PDA & Co eher geeignet wäre, um auch mobile Eingaben zu ermöglichen.

Mehr Infos gibt es auf der Projektseite:
www.cemetech.net/projects/item.php?id=16

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