Und wieder mal ist es eine Zukunftsversion von Nokia, die neue Wege in der Handhabung mobiler Geräte zeigt. (Sie dazu auch vergangene Meldungen hier, hier und hier)
Das im Video vorgestellte Konzept „Morph“ ist eine Kooperationsentwicklung mit der Universität Cambridge und wurde zur Ausstellung “Design and the Elastic Mind” im Museum of Modern Art, New York, vorgestellt.
Mit dem Konzept sollen die Möglichkeiten, die in Zukunft durch die Nanotechnologie geschaffen werden demonstriert werden. So zeigt „Morph“ sehr schön eine neue Art von Gerät, das durch die Verwendung von flexiblen Materialen, transparenter Elektronik und selbstreinigenden Oberflächen auch eine neue Art in der Handhabung und im Umgang mit Daten aufzeigt.
Nokia selber gibt dazu bekannt, das die ersten Elemente aus diesem Konzept bereits in den nächsten sieben Jahren in „High-End Handhelds“ umgesetzt sein könnten.
Wie ich finde, ein guter weiterer Schritt in Richtung Ubiquitous Computing – die Rechner sind „einfach da“ und passen sich immer mehr an mein „Menschsein“ an.
Mehr (leider nur englische Infos) untern: www.nokia.com/A4852062
Tags: design, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, internet, MMI, mobiltelefon, nokia, UID, Usability, virtuell, visualisierung

2 comments
März 31st, 2008 at 18:41
richard neubauer
tolles design, entscheidend ist aber natürlich die benutzerführung am gerät selbst – und das ist nach wie vor grauenhaft umgesetzt
Mai 11th, 2008 at 21:53
Martin
Ja, finde ich auch. Selbstreinigende Oberfläche finde ich aber fasziniernd. Soweit ich weiß, hält aber eine Nano Versiegelung nicht ewig. Die Haltbarkeit dürfte in der Regel durch Abnutzung sich nach einem Jahr erledigt haben. Okay, dann ist vielleicht auch wieder ein neues Handy fällig