… im Mai hatten wir ja schon einmal über die Optimus Maximus Tastatur berichtet, deren Innovation ja auch frei definierbare, content sensitive Tasten sind. Im übrigen, soll diese nun nach mehrfachen Vertrösten auch wirklich bald erhältlich sein. Selbst bei ebay ist schon ein Einzelstück aufgetaucht.
Jedenfalls, hat das dahintersteckende Designstudio “Art. Lebedev” auch schon einen möglichen Nachfolger vorgestellt: das Optimus Tactus Keyboard.

Bei diesem Konzept kann nun völlig frei die gesamte Belegung bestimmt werden. Allerdings hätte man dabei wieder das Problem mit dem fehlendem haptisches Feedback. (An diese Stelle sei noch einmal auf Nokias Forschungen mit kleinen Piezoelementen unter der Oberfläche verwiesen. Siehe hier).
Mehr Infos zum Optimus Tactus unter:
www.artlebedev.com/everything/optimus-tactus/
Übrigens, im Blog der der Firma schreibt Artemy Lebedev gerade sehr schön über über die Geschichte der “Display-Tasten”. So zum Beispiel angefangen von IBM Forschungen aus den 70zigern, über Siemens Telefonanlagen, bis hin zu “Mitbewerbern”. Zum (glücklicherweise nicht in russischen, aber englischen) Beitrag: http://community.livejournal.com/optimus_project/52831.html
Tags: , auflösung, barrierefreiheit, design, display, dvorak, einfach, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, MMI, qwerty, touchscreen, UID, Usability, visualisierung analyse

3 comments
Januar 31st, 2008 at 09:00
Stefan (Stefans Blog)
Mit Videoplayer? Arg … ich bin nicht der Meinung, dass alles, was technisch möglich ist auch einen Sinn hat. Zuviel Infos können den usabilitytechnischen Vorteil schnell wieder zunichte machen. Na egal: Jedenfalls sieht das Model schon wesentlich mehr sexy aus, als der Vorgänger. Haptik ist ein Problem, aber bei Startreck piepsen die Tasten einfach und das ist immerhin das 24. Jahrhundert
Januar 31st, 2008 at 19:03
Matthias C. Schroeder
Da sprichst du natürlich ein sehr spannendes (Usability-)Thema an: Die Vor- bzw. Nachteile bei einem akustischen Feedback für Tasten. Müsste ich mal paar Studien zu raussuchen … wäre auch noch mal ein schöner Beitrag.
Allerdings spielt da Akzeptanz und persönliche Vorlieben eine große Rolle. Ich für meinen Teil, deaktiviere bei meinen ganzen Touchscreen-Geräten als allererstes den “Tastenklick”, weil mich dieser so nervt. … was wiederum auch viel mit dem schlechten Sounddesign zu tun hat. Würden die Töne nicht so penetrant sein, sondern unterschwellig, wäre die Mission schon fast erfüllt.
Januar 31st, 2008 at 20:38
Stefan (Stefans Blog)
Also ich hab seit ein zwei Monaten ein MacBook Pro und habe die Töne nicht deaktiviert (natürlich gibt es kein Tastensound). Ich mag die dezenten Sounds, die durch Mail, Skype etc. ausgegeben werden. Das war bei Windows anders. Schon der »Du hast was falsch gemacht« Ton ist im OSX für meine Ohren wesentlich angenehmer. Allerdings hast Du völlig recht: persönliche Vorlieben, die sicherlich auch durch das Umfeld geprägt sind, spielen hier sicherlich die Entscheidene Rolle. In meinen Handys ist der Tastenton auch das erste, was deaktiviert ist. Beim iPod ist das wieder etwas anderes.