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ID Pilot Labels

Freitag scheint wohl zu meinem “Die kleinen Dinge des Alltags, die unser Leben ein wenig erleichtern”-Tag zu werden (Siehe letzte Woche).

Diesmal ist es wieder ein so einfache und naheliegende Sache, das man sich fragt, warum es das noch nicht massenweise gibt. Das Problem kennt jeder digital arbeitende. Wenn ich hier so unter meinem Schreibtisch schaue, dann sehe ich eine voll belegte 12er Steckdosenleiste mit sieben dicken Netzteilen, auf die ich mit einem Edding(!!!) das jeweils dazugehörige Gerät geschrieben habe. Dank des Masseneinkaufs in China steht ja neuerdings nicht mal mehr ein Markenname darauf. Einzige herausragende Ausnahme: Das Apple-Netzteil!

Die Edding-Beschriftung habe ich auch nur gemacht, weil ich einfach einmal zu oft den wichtigen Mini-Router lamgelegt habe. Oder bei den normalen Steckern unterm Tisch gelegen und am Kabel gezogen habe, damit mein Kompagnon mir oberhalb des Tisches sagen konnte, welchem Gerät ich gleich den Saft abdrehen werde.

Genau da setzt “ID Pilot” an. Das sind kleine Aufkleber mit Zeichnungen von einzelnen Geräten (Drucker, Ladestation, Telefon, Computer1, Computer 2, Monitor 1, Monitor 2 usw. usw.). Die jeweiligen biegsamen Vinyl-Aufkleber kann man direkt auf den Stecker kleben und das Rätselraten hat ein Ende.

Weitere Infos auf der (leider nur englischen) Produktseite:
www.idpilotlabels.com

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Nokia Patent Drehtastatur

Und noch eine clevere Lösung zum Thema “Wie kriege ich so viele Tasten auf mein kleines Telefon”. Diesmal aus dem Hause Nokia.

Wir hatten ja gerade in letzter Zeit des öfteren Konzepte vorgestellt, die dafür interessante neue Lösungen zeigen. So zum Beispiel Nalu sowie das Samsung SCH-U740 und Ultra Smart F520.

Letzte Woche wurde nun ein Patent von Nokia veröffentlicht, das wiederum einen neuen Ansatz zeigt. Das Besondere: es gibt keine Doppelbelegung, da der Ziffernblock weiter eigenständig bleibt und “einfach” nur in Ausrichtung der Tastatur gedreht wird.

Abgesehen von dem ganzen Gedrehe und Geschiebe (wieder eine zusätzliche Bewegung mehr) finde ich das sehr gut gelöst.
Das ganze Patent gibt es übrigens (leider nur in englisch) zum nachlesen/sehen unter: http://appft1.uspto.gov/…

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Video-Link: www.youtube.com

Alle PDA-Besitzer unter euch kennen das Problem nur all zu gut. So bald es darum geht durch größere Datenmengen zu navigieren, bricht man nicht nur fast den kleinen Stift, sondern selber ab. Gerade bei Windows Mobile ist die Verwandtschaft zum großen Desktop-Rechner-OS noch sehr zu spüren. Obwohl doch die Navigationsanforderungen und Eingabearten völlig unterschiedlich sind.

Das scheint man im Hause Microsoft nun auch langsam erkannt zu haben, denn von dem Microsoft Research nahe stehenden Unternehmen ZenZui wurde just diese Tage eine Applikation vorgestellt, mit dem man sehr wohl ganz einfach durch Daten navigieren kann.

“Stop Surfing. Start Zooming” so der Webespruch von ZenZui und das beschreibt das Prinzip schon sehr gut. Aber bevor ich im folgenden kompliziert versuche die Funktionsweise zu beschreiben ? ihr kennt das ja schon: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Insofern sei auf das obige Video verwiesen.

Vorrangig wurde dieses System zum parallelen Navigieren durch Websites geschaffen, die sich somit dynamisch nachladen können, aber es könnte ebenso universell für alle Daten verwendet werden. Ich könnte mir selbst eine komplette Betriebssystem-Oberfläche in dieser Art vorstellen, in der so (mit einem Daumen) zwischen allen Applikationen gewechselt werden kann.

Mehr Infos zum Produkt gibt es auf der (leider nur englischen) Webseite:
www.zenzui.com

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Video-Link: www.youtube.com

Mein Cebit-Besuch liegt nun schon wieder eine Woche zurück und in Retrospektive ist leider nicht all zu viel hängen geblieben. Keine wirklichen großen neuen Innovationen, dafür sind viele Produkte bedeutend besser geworden bzw. haben die Marktreife erlangt.

Woran ich mich aber noch sehr gut erinnern kann, sind die Displays im obigen Video.
3D-Displays für die keine Brille nötig sind, sind ja schon ein alter Hut. Aber auch hier wurde das Produkt verbessert und eine Handgestenerkennung hinzugefügt. Somit kann ich nun berührungslos mit meinem dreidimensionales Objekt interagieren.

Entwickelt wurde das ganze vom Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik / Heinrich-Hertz-Institut / Interaktive Medien – Human Factors Berlin.

Mehr Infos dazu unter:
www.hhi.fraunhofer.de/german/im/produkte/3d-kiosk/

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Wie ihr ja vielleicht wisst, haben es mir ja die ganz kleinen Dinge des Alltags, die unser Leben ein wenig erleichtern angetan. (Siehe dazu auch “Cutting Scale“-Vorstellung)

Heute geht es um etwas, das wir uns alle schon mal gewünscht haben, welches technisch nicht sonderlich schwierig umzusetzen ist, aber das trotzdem weltweit eher die Seltenheit ist und von dem es in Deutschland gerade mal eine Handvoll gib. Die Rede ist von Ampeln, die die restliche Dauer der Rotphase (und im Idealfall auch Grünphase) in Sekunden anzeigen.

In Hamburg gab es dazu seit Ende 2005 eine Testphase, die sehr positiv verlaufen ist. Im Durchschnitt gab es rund 20 Prozent weniger “Rotläufer”. Seit September des letzten Jahres soll es in Hamburg angeblich auch eine solch Ampel für Autofahrer (Kreuzung Ballindamm / Alstertor) geben. Vielleicht kann das ja hier jemand bestätigen?!

Ich würde mir wirklich wünschen, dass diese Technik sich global (oder zumindestens erstmal deutschlandweit ;) durchsetzt.)

Weitere Informationen zum Pilotversuch in Hamburg unter:
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pressemeldungen/…

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Video-Link: www.youtube.com

Im leider nur chinesischen Augmented Reality Blog findet man just dieser Tage einen interessanten Eintrag über ein Konzept für ein virtuelles Webbrowsing Interface.

Da mein Chinesisch nun wirklich mehr als miserabel ist, ist es mir leider sehr schwer gefallen, einige wirkliche Fakten zu recherchieren.

Wie man jedoch im obigen Video gut erkennen kann, befindet sich das Konzept noch in einem sehr frühen Stadium. Das Prinzip wird jedoch schon deutlich:

Mittels eines Tag/Marker können die verschiedenen, dreidimensional dargestellten Webseiten verschoben, rotiert usw. werden, um dann mittels einer Schwenkbewegung für die vergrößerte Betrachtung ausgewählt zu werden.

Interessanter Ansatz, der noch sehr ausbaufähig ist. Falls irgendjemand von euch dem Chinesischen mächtiger ist, kann ja vielleicht noch ein paar mehr Details von der Seite beisteuern.

http://augmented-reality.blogspot.com

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Usability Inside Blog

Tja, gegen diesen Webblog sind wir echt noch “grün hinter den Ohren”. Bereits Mitte 2003 erblickte der “Usability Inside Blog” die Welt. Hinter den Beiträgen rund um das Thema Benutzerfreundlichkeit steht auch ein gcUPA‘ler, nämlich Marcus Völkel.

Dieser zeigt uns in seinem aktuellen Beitrag eine kleine Vorschau auf das am 27. April 07 erscheinende Morae 2.0 von TechSmith.
Für alle Neueinsteiger: TechSmith ist der weltweit führende Anbieter von Software zur Bildschirmaufzeichnung. Und deren Produkt Morae zeichnet nicht nur den Screen auf, sondern zusätzlich dazu noch eine Webcam, externes Audio, alle Maustasten, alle Tastatureingaben und und und … das ganze Netzwerk- und Internettauglich für Remote-Test usw. usw. Ein komplette Produkt-Beschreibung erhält man hier.

Und wie gesagt unter:
www.web-blog.net/comments/P216_0_1_0/
eine Ausblick auf die kommende Version.

Was ich am “Usability Inside Blog” leider ein wenig schade finde, verrät ein Blick aus Archiv: Leider hat die Blog-Frequenz seit 2004 rapide abgenommen. Aber trotzdem in jedem Fall einen Blick wert …

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300images

Fast jeder Webdesigner hat sich schon einmal an einem eMail-Icon versucht oder wenn er einen Online-Shop gestalten durfte, an einem Einkaufswagen. Wenn wundert es da, dass eine schier unüberschaubare Flut an Icons zum gleichen Thema existiert.

Die 300 Images From 1800 Sites hat es sich zu Aufgabe gemacht, wenigstens ein paar davon zusammenzutragen. In den Rubriken “Pfeile”, “Beiträge”, “Komentare”, “Mail”, “Gliederungspunkte”, “Drucken” und “Einkaufswagen” wird im Vergleich sehr schön deutlich, wo der Gestalter komplett versagt hat und was wirklich brauchbar ist.

Also, bei der nächsten Standard-Icon-Gestaltung mal einen inspirierenden Blick werfen auf:
www.intersmash.com/300images/

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Video-Link: www.youtube.com

Gehirn-Computer-Schnittstellen waren ja schön öfters Thema in unserem Blog. Heute gibt es allerdings wieder einen besonderen Durchbruch zu feiern. Zum einen das erste kommerziell erhältliche Brain-Computer-Interface (BCI) und zum anderen in einer Größe, die alle anderen Systeme in den Schatten stellt.

Zu verdanken haben wir diese Errungenschaft der österreichischen Firma g.tec Guger Technologies. Diese haben nun die Technologie aus dem Labor in die “richtige Welt” rausgeholt – und das mit einem umfangreichen BCI Set, welches sogar eine Schnittstelle für einen Pocket PC beinhaltet!

Als “Option” wird den Patienten/Nutzern ein Implantat “angeboten”, mit eine bedeutend bessere Signalerkennung und somit Steuerung möglich ist.

Insbesondere für behinderte Menschen stellt dieses Produkt die vielleicht einzige Möglichkeit da, sich mitteilen zu können oder gar Nachrichten zu schreiben, einen Rollstuhl oder ein anderes technisches Gerät oder selbst eine Proteste steuern zu können. Bis hin dazu, ein Computerspiel zu “zocken”.

Bei einer Weiterverbesserung der Erkennungsrate, könnte ich mir sehr gut vorstellen, das diese Technik auch für uns “Normalos”, in bestimmten Situationen eine alternative bzw. weitere Eingabe- und Steuerungsmöglichkeit darstellt.

Wenn wundert’s da, dass dieses System für den mit jeweils 200.000 Euro dotierten “European Information and Communication Technologies Prize 2007” nominiert wurde.

Mehr Bespiele und eine genaue Produktbeschreibung erhält auf der Seite des Anbieters: www.gtec.at/products/g.BCIsys/bci.htm

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Video-Link: www.youtube.com

Letzte Woche hatte ich ja auf ein paar Handyneuvorstellung von der 3GSM hingewiesen. Da wir mit unserer Partneragentur gerade selber an einem Handy werkeln, ist der Martin die ganze Zeit auf Recherche und hat mich auf eine weitere Neuheit aufmerksam gemacht, die mir bisher völlig entgangen war. Aber noch ist es ja nicht zu spät.

Das besondere an dem Samsung Ultra Smart F520 ist die Schiebemöglichkeit in zwei Achsen. (siehe Video oben) Somit kann ich für den normalen Telefonbetrieb den kleinen Ziffernblock nutzen und für eMail, SMS und den ganzen Business-Kram die “große” QWERTY-Tastatur. Ohne aufwendige Drehmechanismen super gelöst, wie ich finde.
Wenn man wirklich etwas meckern möchte, dann höchsten über die durch den Mechanismus bedingte kleine Tastengröße. Aber als weiteren Pluspunkt habe ich zudem ja noch den 480 x 272 Pixel großen Touchscreen.

So, und wenn ich jetzt wieder an den Bericht von letzter Woche zurückdenke und an die Oberfläche vom Nokia N77 und das mit diesem Samsung vergleiche …

Samsung vs. Nokia

… einfach kommentarlos.

Weitere Bilder vom Samsung Ultra Smart F520 unter:
www.engadget.com/photos/samsungs-ultra-smart-f520…

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Irgendwie scheint es einen großen Bedarf daran zu geben, sich schon morgens den Tag mit einem schlechten Wetterbericht zu vermiesen. Dafür sprechen jedenfalls zwei Produkte, die mir das Wetter über ein sehr unkonventionelles Interface an den Frühstückstisch bringen.

Zu kaufen gibt es davon allerdings nur eins, nämlich die Melitta Kaffeemaschine ME1MSB. Und die wiederum nur in den USA, was einen guten Grund hat ? einen rein technischen, um an dieser Stelle schon mal wilde Spekulationen über die “abgedrehten Amis” jeglichen Wind aus den Segeln zu nehmen.

Melittas Maschinchen nutzt nämlich Microsoft SPOT (Smart Personal Objects Technology), einen kostenfreien Dienst von MSN Direct, den es nur in den USA und Kanada gibt. In über hundert Gebieten kann man dort nämlich per UKW einen Datenstrom empfangen. So zum Beispiel die aktuelle Zeit oder auch das Wetter. Das hat sich das traditionsreiche Mindener Unternehmen zu nutze gemacht und in einem ihrer Geräte ein kleines Display eingebaut, über welches ich nicht nur die zehn verschiedene Mahlstufen und Kochzeiten auswählen kann, sondern auch animierte Wettericons, die aktuelle Temperatur, Luftfeuchte und die Vorhersage für die nächsten drei Tage angezeigt bekomme.

Ich lass das einfach mal so im Raum stehen, über die Sinnhaftigkeit und die Qualität könnt ihr euch ja in den Kommentaren austauschen.

Wer will kann sich das Teil übrigens auch bei amazon.com für 187 Dollar bestellen, die liefern ja jetzt auch nach Deutschland. (Wie gesagt, nützen wird?s wenig, den Microsoft SPOT ist hier ja noch nicht verfügbar)

In die gleich Bresche schlägt ein schon etwas älteres Produkt, das allerdings den Konzeptstatus noch nicht verlassen hat: Der Wetter Toaster!
Der an der Brunel University in England entwickelte Toaster hat allerdings ein technisch völlig anderes Prinzip. Diesen muss man nämlich ans Telefonnetz anschließen, damit er automatisch eine kostenfreie Nummer anwählen kann, die ihm wiederum die aktuelle Wettervorhersage übermittelt. Unser schlauer Scheibenröster wählt dann ein dazu passendes Icon und brennt dieses dann in das Weißbrot:

Melitta Kaffeemaschine mit Wetter

Für so einen Morgenmuffel wie mich genau das richtige, dann kann ich, nach dem ich meinen “Regentoast” verputzt habe, gleich wieder ins Bett gehen …

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Video-Link: www.youtube.com

Das musste ja so weit kommen. Erst fingen die Autos an zu sprechen, dann konnte ich mit Ihnen sprechen und jetzt kann ich meinem Auto sogar noch eine eMail mit meinem nächsten Navigationsziel senden. … Jedenfalls wenn ich denn einen BMW mit dem Assistenzsystem “Assist” habe.

Grundsätzlich eine schöne Service-Idee die sich unser Bayerischer Autobauer und unser Lieblingsonlinekarten-Anbieter da ausgedacht haben. An meinem Desktop-Rechner kann ich mir über GoogleMaps ganz normal mein Ziel suchen und dann online an mein Assist-System senden. Ebenso die Kontaktdaten der Zielperson/Zielfirma. Ein erneutes Eingeben im Auto entfällt somit. Letzteres ist in den meisten Fällen sowieso sehr unkomfortabel, da es kaum Interfaces für Navigationssysteme/Assistenzsysteme mit einer richtigen Tastatur gibt.

Die nächste Evolutionsstuffe ist auch schon in der Pipeline, allerdings federführend von VW. Diese bzw. sein Electronic Research Laboratory (ERL) in Palo Alto forschen zusammen mit Google und Nvidia momentan an einem Navigationssystem auf GoogleEarth-Basis:

Google Earth Navigation

Einziges Problem bei diesen ganzen tollen Entwicklungen: Die Anforderungen an den Computer im Auto werden immer anspruchsvoller. Das Interface stellt dabei den absoluten Knackpunkt da, denn ich habe weder die Möglichkeit eine Tastatur noch eine Maus zu benutzen und muss somit alle Daten über alternative Methoden eingeben ? dabei sollte ich doch eigentlich etwas ganz anderes machen: Autofahren.

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Cheiro

Die Projektidee finde ich echt klasse, auch wenn die Umsetzung sich noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Aber beginnen wir am Anfang.

Auch in Zeiten bester Qualität beim Videotelefonieren, bleibt nach dem gesprochenem Wort, die populärste Unterhaltungsform nach wie vor die reine Text-Kommunikation.
Was dabei allerdings völlig auf der Strecke bleibt, sind die ganzen Signale, die wir während einer “normalen Unterhaltung” mitsenden. Angefangen vom Gesichtsausdruck über die Intonation bis hin zu den Handgesten. Mir ist es leider schon öfters passiert, das meine eMails völlig missverstanden wurden. Dabei bin ich doch ein von Grund auf freundlicher Mensch ;)

“Cheiro” könnte mir genau an dieser Stelle helfen ? zumindest beim Chatten. Ziel dieses Projektes ist dem Text “mehr Charakter” zu geben, um somit auch die Stimmungen zu vermitteln.

Dafür hat sich Francis Lam, vom MIT Media Lab, mehre Möglichkeiten zur Echtzeit-Text-Manipulation einfallen lassen. Eine Übersicht davon findet man dazu auf folgender Seite:

Cheiro

Viel besser ist es aber, das ganze gleich mal am Prototypen auszuprobieren. Die gibt es unter “Design Process” auf der Projekteseite:

web.media.mit.edu/~francis/projects/cheiro/

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Genau genommen ist es die gleiche Geschichte wie beim iPhone. Unser kalifornischer Obstanbauer erkennt das Potential einer (nicht von Apple entwickelte) Technologie und integriert diese erstmalig in seine Massenprodukte. So geschehen beim Multitouch des iPhone und so in Kürze bei der Funktion “TimeMachine” des neuem Betriebssystems.

Wie das allerdings diesmal mit den Lizenzen ausschaut und wer da wo und vor allem sich Was abgeschaut hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Fakt ist aber, das unser schon gut bekannter Jun Rekimoto vom Sony?s Computer Science Laboratory bereits 1999 seine ersten Papers zum Thema ” Time-Machine Computing” veröffentlichte.
Wie auch bei Apple, war schon damals die Grundidee, seinen Rechner rückwärts durch die Zeit reisen zu lassen, so das alte Dokumente wieder auftauchen und bzw. veränderte Dateien oder gar der ganze Rechner sich wieder in seinem vorherigen Zustand zurückwandelt.
Bei Sony wurden die dazugehörigen Information simultan auf einer Seite dargestellt, wie man noch auf der Laborseite sehen kann:

Sony TimeMachine

Rekimoto ging sogar soweit, das man das äußere Umfeld (über eine integrierte Webcam) mit dem aktuellen Zeitstatus des Rechners verbinden konnte. So wäre zum Beispiel ein Szenario denkbar, das man an Hand von Bildern zurück durch die Zeit reist. Quasi: “Im Büro ging es doch noch …”

Weiteres dazu in den (leider nur englischen) Veröffentlichungen auf der Seite:
http://www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/tmc/

Leider ist mir bis heute kein Rechner und Software bekannt, der diese Funktion unterstützt. Wenn denn in Kürze Apples Leopard erscheint, können wir uns dann endlich auf diese sehr nützliche Funktion freuen. Natürlich viel schicker und in 3D ;) Mehr dazu im Demovideo auf der Apple-Seite:

Apple TimeMachine

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gq.com Handy-Galerie

Ja, tatsächlich die aktuelle Onlineausgabe der GQ bietet uns einen sehr schönen Überblick über die auf der 3GSM vorgestellten Handykonzepte. Genau so wie wir Designer es mögen, ohne viele Worte, dafür mit vielen Bildern ;)

In der Tat verbergen sich in der Galerie auch einige richtige “Schmankerln”. So zum Beispiel die von Asus in Auftrag gegebene Studie ?Aura?, dessen Verwirklichung noch sehr fraglich ist.
Anders sieht es da mit den anderen Prototypen aus. So zum Beispiel das Samsung Ultra Smart F700, welches wohl eine würdige iPhone-Alternative werden könnte. Ebenso interessant das schwedischen “Neonode N2″. Sofern sich das von den Bildern ableiten lässt, haben beide auch sehr reduzierte und visuell ansprechende grafische Oberflächen.

Augenkrebsverdächtig dagegen das GUI vom Nokia N77. Mal abgesehen von dem fragwürdigen Farbkonzept, ist besonders das “Office Icon” eklatant ? und das nicht im positiven Sinne. Ich hoffe, die lassen das noch mal einen Interface Designer ran.

Alles in allem, aber ein schöner Überblick, was uns in diesem bzw. nächsten Jahr noch so erwartet. Insbesondere durch das iPhone-Fiber merkt man schon, dass hochwertigere Oberflächen und Bedienungen immer mehr in den Mittelpunkt rücken …

Übrigens, auch einen Blick wert, die Seite des Designstudios vom “Aura”:
www.egystudio.eu

Und direkt noch weitere Bilder vom Asus-Konzept unter:
www.egystudio.eu/wg_aura/index.htm

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Try(beta)

Jeder der schon einmal ein Software entwickelt hat, kennt das Problem nur zu gut: Gut Beta-Tester zu finden ist sehr schwierig.

Vor kurzem hatte ich ja schon eine Webseite für die Revision von Webseiten vorgestellt (HallwayTesting.com), heute nun ein Portal, das sich ganz der Evaluation von Software verschrieben hat.

Try (beta) hat es sich als Ziel gesetzt Softwareentwickler und zuverlässige Beta-Tester zusammenzuführen. Erstere können ihr Projekt ausschreiben und potentielle Nutzer können sich dann für den Betatest bewerben. Anders als bei HallwayTesting.com steht hier nicht nur einfach ein Forum zwischen den Entwickler und Tester, sondern eine gut organisierte Plattform mit allen nötigen Funktionen. So zum Beispiel eine Versionsverwaltung, ein Messageboard, automatische Benachrichtigungen, Statistiken uvm.

Ebenfalls ebenfehlenswert ist der Blog zur Seite, der sich (wie könnte es anders sein) mit Einträgen rund um das Thema Softwaretest beschäftigt.

Bleibt nur noch abzuwarten wann den die eigene Beta-Phase beendet ist.

Zur Seite: www.trybeta.com

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Video-Link: www.youtube.com

Stell dir vor, ich zeige einfach mit dem Finger auf deine Person und schon erscheinen mir vor meinen Augen deine Kontaktdaten. Oder ich zeichne einfach in die Luft, welchen Teil von dem Bild, das ich gerade “in echt” sehe, ich als Foto abspeichern möchte.

Was noch ein wenig wie Science Fiction klingt, ist aber schon längst Realität. Und wieder mal ist es das Japanische AIST, das uns im obigen Video diese und noch viele andere Möglichkeiten präsentiert. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass das gesamte System über einen “Wearable Computer”, also einem Rechner den ich an mir trage, realisiert wurde.

Per Funk können alle nötigen Daten von Zentralrechner bezogen werden. Die Informationen werden dann mittels Mini-Display vors Auge projiziert.

Weitere Infos im (leider nur englischen) Paper von Takashi Okuma, Takeshi Kurata und Katsuhiko Sakaue:
www.is.aist.go.jp/weavy/paper/distribution/2000/mva2000.pdf
(Im Quellenverzeichnis sind im übrigen auch alle anderen Schriften dieser Arbeitsgruppe aufgeführt)

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Video-Link: www.youtube.com

Also eigentlich sind Steves kurze Haare gar nicht so schlecht … wenn man sich das obige Video so anschaut. Aber darum geht es nun wirklich nicht. Unser Blick sollte viel mehr auf den Bildschirm wandern, denn dort präsentiert uns der heutige CEO von Apple sein NeXTStep-Betriebssystem, das zur damaligen Zeit das wohl benutzerfreundlichste OS war.

Nur so viel am Rande, die Firma NeXT wurde 1986 von Steve Jobs gegründet, nachdem er bei Apple ausgebotet wurde. Das leider wenig erfolgreiche Unternehmen wurde 1996, mit der Rückkehr von Jobs zu Apple, aufgekauft.

Aber zurück zum Betriebssystem. Abgesehen von der fortschrittlichen Softwarearchitektur, beinhaltete NeXTStep viele Interfaces, die wir vom heutigen Apple Mac OS gewohnt sind. So zum Beispiel Mail, das Dock oder Kontextmenüs. Besonders herausragend finde ich die vielen intuitiven Drag-and-Drop-Möglichkeiten, die wirklich nach den Denkweisen der Nutzer erstellt wurden.
Und das alles über ein Jahr, bevor Microsoft seine Windows Version 3.1 veröffentlichte, die nicht annährend über diese Funktionen und Nutzerführung verfügte.

Im obigen Video kann man sehr gut die einzigartigen Möglichkeiten von NeXTStep bestaunen.

Mit der Integration von NeXT in den Apple-Konzern wurde auch die Entwicklung des Betriebssystems eingestellt bzw. bildete es die Basis für das Mac OS X.

Im übrigen hat Tim Berners-Lee am CERN unter NeXTStep den ersten Webbrowser und Webserver der Welt entwickelt.

Und weil Lästern so viel Spaß macht: Hier zum Vergleich noch mal das ein Jahr später erscheinende Windows 3.1:


Video-Link: www.youtube.com

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