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Ja, ja, ich weiß, die meisten haben es auch letzte Woche gelesen: Die Patenterteilung für Apples “Electronic Device Having Display and Surrounding Touch Sensitive Bezel for User Interface and Control” – in (meinem) Deutsch: Bedienung über die Touchscreen-Einfassung.
Aber was wäre dieser kleiner Blog, wenn wir nicht auch über dieses neuartige Interface berichten würden. (Die anderen die das schon kennen, dürfen sich als “Entschädigung” mal wieder einen kleinen Film anschauen).
Für alle anderen, zurück zu unserem Obstanbauer. Dieser ärgerte sich wahrscheinlich, genau so wie ich, über diese speckigen und mit Fettfingerabrücken übersäten Touchscreens. Und da Gerüchten zu Folge, der neue iPod (oder ein ähnliches Gerät*) mit einer kompletten Touchscreen-Oberfläche ausgestattet werden soll, hat Apple dazu gleich die passende Lösung “miterfunden”.
Bei dieser ist die gesamte Einrahmung des Displays berührungssensitiv. Sprich, wie schon auf dem Bild zu erkennen, kann ich so an der Seite Punkte aus einer Liste auswählen oder auf der anderen Seite die gesamte Liste scrollen.
Ich denke, es ist klar was da in Zukunft auf uns zu kommt:
* In Apples Patentanmeldung steht etwa folgender Wortlaut “das elektronische Gerät, kann ein elektronisches Spiel, ein PDA, ein Multimediagerät, ein Mobiltelefon, ein portabler Videoplayer, ein Navigationsgerät oder ähnliches sein.” – da denke ich doch gern an 1984 zurück, nur diesmal andersrum: “Big Apple is watching you”
Details (in englisch) unter: www.macnn.com/blogs/?p=136
Tags: apple, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, MMI, touchscreen, UID
Video-Link: www.youtube.com
In unserer losen Reihe der Rückblicke, ist es einmal mehr Sony, die ein interessantes Konzept für ein Interface geschaffen hatten. Dieses wurde von seinem Schöpfer bereits auf der CHI 2001 vorgestellt. Aber worum geht es überhaupt?
Die im Interaction Labor von Sony’s Computer Science Laboratory entwickelten “Daten Kacheln” bestehen aus durchsichtigen Displays, die jeweils eine andere Funktion haben und auch mittels berührungsempfindlicher Oberfläche eine Interaktion erlauben. Sobald man Sie auf in ein entsprechendes Gitter eingesetzt hat, erhalten sie Energie und stehen zur Verfügung.
Heißt also, wenn man eine zusätzliche Funktion benötigt, beispielsweise “Malen”, nimmt sich einfach die entsprechende Kachel und setzt sie in das Gitter und schon kann man damit eine andere Kacheln beeinflussen bzw. in diesem Beispiel ein Bild aus der “Foto Kachel” rüberziehen und bemalen. (siehe Video).
Laut eigener Aussage, wollte Schöpfer Jun Rekimoto mit dieser Studie weg von dem kommando-orientierten Interagieren, hin zu einem mehr situations- und assistenz-orientierten. – Ich finde, das ist ihm mit einem sehr interessanten Ansatz gelungen … Tja, und was ist draus geworden? In meinen Recherchen habe ich jedenfalls keine Folgeprojekte gefunden und auch nichts ähnliches. Wenn ihr noch etwas vergleichbares kennt, bitte mal posten, ansonsten reiht sich auch dieses Konzept mal wieder in die Reihe “Schöne Idee, aber nicht weiterverfolgt ein”. Schade.
Das englischsprachige Paper dazu unter:
www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/papers/chi01.pdf
Tags: Assistenzsystem, CHI, desktop, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, jun_rekimoto, MMI, software, sony, touchscreen, UID, visualisierung
Video-Link: www.youtube.com
Mal wieder ein TouchTable – Ich weiß, ihr könnt das Wort nicht mehr hören, aber ich poste ja wirklich nur noch, wenn es wirklich was neues gibt – es gibt. Dieser bietet nämlich die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche von oben UND unten zu bedienen.
Sinnvoll ist dies in erster Linie dann, wenn auf den beiden Seiten zwei unterschiedliche Funktionen ausgeübt werden. Also beispielsweise könnte man oben eine Karte drehen, während man unten diese gleichzeitig verschiebt. Ebenso wenn zwei Nutzer gleichzeitig mit dem Inhalt arbeiten, kann über das Oben und Unten nun ganz leicht unterscheiden werden, welche Aktion von welchem Nutzer kommt. Mehr dazu im Video.
Ein Paper von den Schöpfern, das sich mit den Möglichkeiten der Kollaboration an interaktiven Tischen befasst >hier<
Tags: desktop, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, jeff_han, MMI, touchscreen, UID
Einige von werden die Seite vielleicht schon kennen, für alle anderen hoffe ich damit den Tag gerettet zu haben oder vielleicht sogar zu einem neuen Zeitvernichter verholfen zu haben. (Die anderen können ja Entschädigung heute diesen kleinen Film anschauen (ist im übrigen alles echt und ohne Tricks!)).
Auf jeden Fall, kann ich stolz behaupten: Mit dieser Seite haben sich endlich fast alle meine Wünsche (an eine Bildersuche!!) erfüllt. Bei retrievr ist es nämlich möglich, Bilder “vorzumalen” und das System sucht dann ähnlich aussehende Bilder in Flickr. Cool nich?!
Wie ihr oben ja sehen könnt hab ich (links) diese beiden absolut stillvollendeten Kirschen gemalt und zack – rechts seht ihr die Ergebnisse – es war tatsächlich ein ähnliches Bild dabei. (Ob nun zwei oder drei Kirschen, wir wollen da mal nicht so sein
Aber für alle die noch schlechter mit der Maus malen können als ich, was wohl kaum möglich ist, sei noch die Möglichkeit erwähnt, ein vorhandenes Bild hochzuladen, das dann mit der Datenbank verglichen wird.
Ich freu mich schon auf den Tag, wenn Apple und Google das in ihre Desktopsuche mit aufnehmen ![]()
Aber mal im Ernst, dies wäre wirklich sinnvoll. Denn den meisten geht es doch so, das Sie noch ein ungefähres geistiges Bild davon haben welches Photo sie suchen, sich aber nicht mehr an den Namen oder den genauen Ablageort bzw. Zeit erinnern können.
Wen die technischen Hintergründe der Funktionsweise interessieren, dem sei diese Seite empfohlen: http://grail.cs.washington.edu/projects/query/
Alle anderen Finden die Anwendung hier: labs.systemone.at/retrievr/
Hier übrigens noch mein dazu passender älterer Eintrag: Beeindruckende Bildersuche bei gettyimages
Tags: eingabesystem, flash, flickr, fotos, GUI, HCI, interface, internet, software, suche, UID, visualisierung, web-2.0, webapplikation
Video-Link: www.youtube.com
Es ist ja noch gar nicht so lange her, da hatte ich euch das handzeichen-gesteuertes 3D GUI von Philips vorgestellt. Dieses mal wieder eine Handerkennung, allerdings spezialisiert auf 3D-Daten. Von EON (nein, nicht der Energiekonzern
) kommt der so genannte “TouchLight”.
Was wie ein sanftes Bräunungsgerät klingt, ist in Wirklichkeit ein semitransparenter Bildschirm auf dem von hinten ein Bild projiziert wird. Ebenfalls hinter dem Bildschirm befinden sich drei Videokameras die die Handbewegung erkennen, so dass man somit die 3D-Grafiken zoomen, drehen etc. kann. Wie der relativ simple technische Aufbau schon vermuten lässt, soll dies laut Hersteller eines der ersten durchaus bezahlbaren Systeme werden und den Forschungsstatus verlassen.
Mehr Infos unter: www.eonreality.com
Tags: 3D, display, eingabesystem, forschung, HCI, interface, MMI, UID, virtuell
Video-Link: www.youtube.com
Natürlich denke ich gern daran zurück, wie mein Mutter mir meine Kinderbücher “live vertont” hat. Aber wenn ich so das TouchBook von Somatic Digial sehe, werd’ ich schon neidisch.
Das Prinzip ist gar nicht so kompliziert: Mittels Kontaktflächen neben dem gedruckten Inhalt kann eine beliebige Datei/Programm/Webseite/Video auf einen Rechner oder noch besser auf einem DVD-Player/iPod gestartet werden. Bis hin zu VoiceOverIP werden jede Menge Protokolle unterstützt.
Im obigen Video testet der siebenjährige Erik die ganze Sache mal …
Wir man da schon sieht, liegt es letztendlich allerdings an den Autoren, die Bücher so interessant zu machen, das die Kindern noch lesen angehalten werden. Beziehungsweise natürlich an einer medienkritischen Erziehung. Aber da sollte ich als kinderloser mal ganz ruhig sein …
Weitere interessante eine Anwendungen sind für Blinde, in Kombination mit Braille-Schrift (auch kurz oben im Video zu sehen) und ich könnte mir dieses System noch gut für Bedienungsanleitungen und Lehrbücher in der höheren Bildung vorstellen. Dann wollen wir hoffen für das System nur hoffen, das es nicht vom elektronischen Papier überholt wird.
Mehr Infos unter: www.somaticdigital.com
Tags: barrierefreiheit, eingabesystem, HCI, interface, lesen, MMI, UID
So es ist vollbracht. Das Programm für den WUD in Sachsen-Anhalt steht felsenfest, die Gewinner des Fotowettbewerbes sind ermittelt und wir haben eine super Unterstützung von sehr motivierten und zuverlässigen Studenten des Institute of Industrial Design Magdeburg bekommen. Also eine Reise nach Magdeburg würde sich wirklich lohnen!
Oben mal ein Bild aus den eingereichten Bildern des Fotowettbewerbs. Davon gibt es dann in einer Ausstellung am 14. November mehr. Aber nicht nur die Ausstellung ist ein Highlight, sondern wir haben auch ein hochkarätiges Vortragsprogramm zusammengestellt:
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Auch meine Wenigkeit wird dieses Jahr wieder aktiv am Programm teilnehmen, diesmal mit einem Workshop für Software- und Webentwickler. Aber dazu in Kürze noch mal mehr.
Weitere Programmpunkte ist einen Vernissage, die Preisverleihung für den Fotowettbewerb zum Thema “Abenteuer Benutzerfreundlichkeit” und eine exklusive Filmvorführung.
Also, ich würd’ mich sehr freuen, den ein oder anderen am 14. November in Magdeburg begrüßen zu dürfen!!!
Weitere Infos und alle Zeiten unter: www.supernuetzlich.de (dort gibt es übrigens auch einen Newsletter)
Tags: eye-tracking, forschung, GUI, HCI, interface, internet, MMI, software, UID, Usability, webapplikation, World-Usability-Day
Ja, genau das meinte ich letztens, als ich in einer größeren Runde sprach “… ich wünsche mir diese vielen kleinen intelligenten ‘Dinge’ um mich herum, die das Leben ein bisschen einfacher machen, ohne das ich mir Gedanken über diese machen muss”. Ein schönes Beispiel dafür war ja auch schon das Cutting Board, vor ein paar Wochen.
Diesmal leider wieder “nur” ein Designkonzept. Aber dafür eins, das mein Umweltbewusstsein auf eine ganz einfache Weise aktiviert.
An der oben gezeigten Steckdose wir nämlich der aktuelle Stromverbrauch visualisiert. – Erschreckend, nicht war? Aber wenn ich bedenke, was wir hier in der Agentur allein unnütz für irgendwelche Standby-Spannungen verbrauchen … war diese Idee schon lange überfällig. (Sonst gilt: Was man nicht sieht, ist auch nicht da!
Das tolle an dem System: Wenn ein Spannungsabfall stattfindet, also beim Übergang in den Standby-Modus, erkennt die Steckdose dies und deaktiviert den Stromfluss komplett. Laut Webseite soll dann aber trotzdem wieder ein anschalten möglich sein. Wie der Konzeptionist sich das aber technisch vorstellt, möchte ich mal zu gern wissen.
Auf der Webseite findet man übrigens noch ein paar interessante Anregungen/Optimierungen dazu in den Kommentaren …
Mehr unter: sciencearts.blogspot.com
Video-Link: www.youtube.com
Ich hatte doch vor nicht allzu langer Zeit mal über wirklich sehr beeindruckendes 3D-Display (eigentlich ja kein Display im konventionellen Sinne) geschrieben.
Wie man mir jetzt sagte, gibt es wohl schon seit längerem eine Lösung, die auch Bilder frei schwebend in Raum darstellt und einen “3D-Effekt” hat. Allerdings ist dies kein echtes 3D, sondern “nur” 2D-Bilder die auf eine “Rauchwand” projiziert werden. Ich glaube, so was bekommt man mittlerweile auch mit transparenten Displays hin? Wenn da einer mehr weiß, bitte mal posten ….
Seiten des Anbieters: www.io2technology.com
Video-Link: www.youtube.com
Nicht nur jeder der “The Design Of Everyday Things” gelesen hat (Seite 10), weiß wie viele Gedanken man sich zu dem Interface und der Usability einer Tür machen sollte. Und wer schon einmal gegen eine geschlossen Tür gelaufen ist, weiß wirklich ganz genau wovon ich rede.
Deswegen heute mal zwei Tür-Optimierungen: Oben ein japanisches Konzept einer automatischen Tür, die sich nur partiell öffnet. Mal abgesehen davon, das man sich so eine Hundetür spart, ist natürlich auch der Wärmeverlust und auch der Transfer der Partikel, die sonst so in der Luft umherschwirren bedeuten geringer.
Zweite Optimierung ist eine Türklinke die den Status der Tür anzeigt:
Also rot für geschlossen oder grün für offen. Beziehungsweise noch andere Farben, des Bedeutung sich dann allerdings nicht mehr so intuitiv erschließen lässt. Wem das zu doof sein sollte, seine Tür an die Steckdose anzuschließen, dem sei die Batterie-Variante empfohlen
Klinkenlicht: www.brighthandle.com
Automatische Tür: www.e-taf.co.jp/…
Tja, da haben wir ihn den Kabelsalat! Apple übernimmt wohl in Zukunft die absolute Funkmacht im Wohnzimmer.
Ok, lassen wir die Polemik und werden wir mal sachlich. Fakt ist das Apple vor ein paar Tagen ein Patent auf eine Universelle Fernbedienung erhalten hat oder genauer gesagt auf “Apparatus and method to facilitate universal remote control”.
Gerüchten zu Folge, soll dies die Fernbedienung zum neuen iTV werden. In jeden Fall soll damit aber nicht nur Apples Gerät gesteuert werden können, sondern auch der Fernseher, der Videorekorder, der DVD-Player, die Musik-Anlage usw. usw. … Aber das war noch lange nicht alles. Ebenfalls inbegriffen ist die Steuerung von Programmen auf einem Computer. (Also, zum Beispiel iTunes).
Vom technischen Aufbau wird im Patent von einem Display und einem mechanischen Eingabesystem gesprochen. Die Kommunikation soll logischer Weise mittels Infrarot aber auch per allen erdenklichen kabellosen Protokollen erfolgen (also Bluetooth, WLAN etc.) Die Daten für die Anzeige sollen per XML oder HTTP übertragen werden. Und so weiter, und so weiter …
Ich könnte euch jetzt noch ewig mit Details aus dem Patent langweilen, aber ich denke auch so ist schon klar, was das wird: Ein Kampf um die Macht als Telecommander!
Gewinner wird aber in jedem Fall der Nutzer sein, so denke ich, denn wir wünschen uns doch alle schon lange EINE einfache Fernbedienung für alles …
Zum Patent: patft.uspto.gov/…
Tags: apple, eingabesystem, fernbedienung, forschung, HCI, interface, MMI, UID, Usability
Video-Link: www.youtube.com
Leider konnte ich es noch nicht selber testen, aber die Demovideos sind wirklich “unbelievable”. Demnach scheint dies nicht nur eins der einfachsten, visuell ansprechensten sondern auch noch vom Funktionsumfang beeindruckensten Online Organisationswerkzeugen zu sein, die es bald am Markt geben wird.
Der wahrscheinlich aus Pakistan stammende Programmierer hat es geschafft, eine sehr intuitiv bedienbare Oberfläche mit Funktionen, wie zum Beispiel einem zoombaren Kalender, Favoriten-, Bilder- und Dateiverwaltung, einem Kollaborationsmodul, einer Zeitzonenunterstützung, usw. usw. … zu vereinen. Und das ganze soll angeblich auch noch ohne Internetverbindung und Installation funktionieren. Da bin ich wirklich mal gespannt und werde euch berichten, sobald ich das System selber testen konnte …
Selbst zur Beta anmelden unter: www.iscrybe.com
Tags: echtzeit, flash, interface, software, Usability, web-2.0, webapplikation
Mal wieder ein kleiner Hinweis auf eine Patentanmeldung. Diesmal nicht von Apple sondern HP. Diese haben sich ein “Foot activated user interface” schützen lassen. Mit diesem lässt sich per Fußsteuerung ein Rechner bedienen.
Technische funktioniert das ganze so: An dem einem Fuss wird ein magnetischer Sensor angebracht, an dem anderen ein Sender, der magnetisch gepulste Signale ausgibt. Wenn nun ein Fuss bewegt wird, kann der Sensor die Veränderung messen und einen neue Position berechnen. Somit kann also jede Fussbewegung zu Steuerung beispielsweise eines Cursors genutzt werden. In der Patentbeschreibung wird hier ein Kopfdisplay beschrieben, so das man einen Rechner im stehen oder sitzen bedienen kann und trotzdem beide Hände frei hat.
Aber auch für körperlich eingeschränkte Personen wird dies, so glaube ich, eine nicht ganz uninteressante Art sein einen Rechner zu bedienen.
Die gesamte Patentveröffentlichung hier
Unter dem Namen “pro.pilot” hat Siemens VDO mal so ziemlich alles ins Auto gepackt was an Assistenzsystem nur möglich ist. Angefangen vom Spurwechselassistent, Abstandsregler, Nachtsichtsystem über Verkehrsschilderkennung bis hin zur automatische Einparkhilfe.
In einem anschaulichen Demonstrationsvideo wird gezeigt, wie all diese Systeme im Zusammenspiel funktionieren. Wirklich sehr sehenswert.
Laut eigenen Angaben will Siemens mit dieser ganzen Fülle von Systemen die immer ältere werdende Autofahrergemeinschaft unterstützten. Aber auch für die untere 60-jährigen sollen diese Systeme einen Mehrwert bieten. In diesem Zusammenhang ein sehr interessantes Zitat aus einer EU-Studie: “Wenn nur 0,6 Prozent der in der EU zugelassenen Autos Technik an Bord hätten, die ungewollte Spurwechsel verhindert, ließen sich 1.500 Unfälle vermeiden.”
Für uns Interfaceler ist dies ebenso interessant. Dadurch das mein Auto in Zukunft mehr kann, als mein jetziger PC, ich allerdings mich doch eigentlich aufs Fahren konzentrieren muss, erfordern die ganzen Systeme und Warnungen eine besonders einfache und intuitive Schnittstelle. Packen wir’s an
Weitere Infos unter: www.siemensvdo.de
Tags: Assistenzsystem, auto, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, MMI, siemens, UID, Usability
Video-Link: www.youtube.com
Tja, wo sonst wenn nicht aus Berkeley, musste diese super Anwendung kommen. Ihr merkt schon, das wird ein ziemlich unkritischer Eintrag. Aber Vyew ist wirklich toll.
Mit dieser Online-Anwendung ist es möglich, ohne irgendeine Installation, plattformunabhängig, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten oder sogar seinen Desktop live zu übertragen.
Sicherlich gibt es einige vergleichbare Lösungen, aber Vyew ist kostenfrei. Zudem ist mir auch keine Lösung bekannt mit der man seinen Schreibtisch ohne vorher irgendeine clientseitige Softwareinstallation gemacht zu haben übertragen kann.
Eine schöne Vergleichsübersicht zwischen den einzelnen Applikationen liefert die Seite gleich mit:
www.vyew.com/content/?n=Main.ComparisonChart
Also, in jedem Fall mal ausprobieren. Zwar könnte auch noch viel verbessert werden, aber wir sprechen ja hier gerade mal über Version 2.0 …
Tags: desktop, flash, interface, internet, web-2.0, webapplikation
Video-Link: www.youtube.com
ACHTUNG! VOR DEM ABSPIELEN DES VIDEOS TON ABSTELLEN!
Könnte sonst zur Ohrenbluten führen …
Tja, da haben wir mal wieder eine. Microsoft hat es getan, Logitech hat es getan und noch so manch anderer auch. TypeMatrix ist wohl der aktuellste Versuch unsere liebe Computertastatur zu optimieren.
TypeMatrix setzt dabei nicht gleich (wie so viele andere) auf einen kompletten Verzicht des QWERTY-Layouts, sondern optimiert “nur” die gesamte Anordnung der Tasten. So sind beispielsweise viele Fingerwege bedeutend verkürzt worden und laut eigenen Angaben ist eine völlige ergonomische Überarbeitung gelungen, die “bei 90 Prozent der Nutzern Schmerzen beseitigt hat”. Also ich hab’ mal ein wenig rumgefragt, irgendwie kenn ich keinen der Schmerzen beim Tippen hat und ich bezweifle, das das mit dieser, der natürlichen Handgelenkwinkelstellung nicht angepassten Tastenanordnung möglich ist. Aber ich will ja nicht schon wieder rummeckern.
Auf jeden Fall ist eine gute Größenoptimierung gelungen, die diese Tastatur für einen Einsatz in Notebooks prädestiniert. Mich würde es in diesem Zusammenhang ja mal freuen, wenn sich die Hersteller überhaupt mal auf irgendeinen Standard einigen könnten. Kaum sitzt man mal an einem anderen mobilen Rechner, ist die Entfernen-Taste nicht dort wo sie hingehört. Die “Pos 1″- und “Ende”-Taste sucht man, als wenn man seine erste Stunde vor dem Rechner hätte usw. Aber Ok. Stopp. Aus. Keine Gemecker mehr heute, sondern euch nur noch ein erholsames Wochenende!
PS I. Im übrigen ist es auch möglich diese Tastatur im Dvorak-Tastaturlayout zu bekommen.
PS II. In diesem Zusammenhang übrigens auch sehr interessant: “combimouse” Bei dieser fungiert die eine Hälfte der Tastatur gleichzeitig als Maus:
Demovideo unter: www.combimouse.com/Videos.htm
Tags: dvorak, eingabesystem, HCI, interface, MMI, qwerty, UID, Usability
Video-Link: www.youtube.com
Wie man mir erzählte, können es einige von euch Spielefreaks da draussen wohl kaum noch aushalten, vor lauter Vorfreude auf die Verfügbarkeit von Nintendos neuer Spielkonsole “Wii”.
Für mich Interfaceler ist die Veröffentlichung ein ebenso spannender Augenblick, stellt doch das Eingabegerät eine wirklich interessante und neuartige Art der Interaktion (zumindest als Massenprodukt) mit einem Rechner da. Auf der Games Convention 2006 konnte ich ja schon mal einen kleinen Vorgeschmack davon bekommen.
Die Leute von GameTrailers.com waren noch näher dran und haben vor kurzem ein Blick auf “Wario Ware”, einer Demonstration der Möglichkeiten der Konsole, geworfen. Und ich kann nur sagen: sehr beeindruckend!
Stellt sich für mich nur noch die Frage, welche sinnvollen Einsatzmöglichkeit es auch noch außerhalb des “Spielfeldes” geben würde. Da diese ja soooo sensitiv ist, vielleicht als Steuergerät für körperlich eingeschränkte Personen?
Tags: eingabesystem, HCI, interface, MMI, Nintendo, UID, wii
Wenigstens eine gute Nachricht in diesen Tagen von unserem insolventen Handyhersteller. Das Designkonzept “The Black Box” erhielt den iF Design Award in China. Wenn man sich die obigen Bilder anschaut, auch durchaus begründet. Wenn Sie dieses Modell produzieren würden, wären die Existenzängste wohl vorüber …
Auf jeden Fall hat diesen Konzept einen interessanten Ansatz, nämlich eine glatte aber berührungs- bzw. wärmeempfindliche Oberfläche, die wahlweise verschiedene grafische Interfaces darstellen kann. (Über selbiges, für ein Mobiltelefon zu verwenden, sprachen wir im übrigen auch in den letzten Wochen in unserer Agentur – tja, manche Sachen liegen einfach in der Luft). Jedenfalls können somit wesentlich komfortabler die unterschiedlichen Anwendung (Telefonieren, Nachrichten, Musik etc.) gesteuert werden.
Schon Anfang des Jahres stellt BenQ-Siemens ein Konzept namens “Ruby” vor, das diese grundsätzliche Funktionsweise beinhaltete.
Na, mich würde es jedenfalls SEHR freuen, wenn wir hier in Deutschland wenigsten einen Handy-Hersteller behalten würden.
Tags: benq, display, eingabesystem, forschung, interface, mobiltelefon, siemens, UID
Video-Link: www.youtube.com
Mitte August hat ich ja mal paar “Zweckentfremdungen” für den Apple “Sudden Motion Sensor” vorgestellt. Eine sehr interessante Anwendung war damals schon der Diebstahlschutz. Allerdings wurde das volle Potential des Sensors als Steuerung noch lange nicht ausgenutzt und ich bat darum, unseren kleinen Blog doch mal mit ein paar Einträge zu bereichern, wenn denn jemand noch andere Anwendungen kennt. Das hat nun unsere liebe Mitarbeiterin Kristin getan. Sie hat mich auch das Spiel “Neverball” aufmerksam gemacht.
Aufgabe ist es einen Ball durch eine Spielfläche zu balancieren und dabei möglichst viele Punkte zu machen (siehe Video oben). Ok, die Grafik ist nicht so der Hammer, dafür die das Spiel allerdings auch OpenSource und kostenfrei.
Aber auch damit sind, meiner Meinung nach, die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. (Ick, wess ick bin ein aller Meckerkopp). Also, wenn jemand noch weitere Applikationen kennt, bitte mal hier posten. Insbesondere wenn es darum geht, den Sensor als Eingabegerät zu nutzen um Objekte in bestimmte Richtungen zu kippen, rollen, gießen usw.
Neverball-Testbericht von games4mac.de
Download unter: icculus.org/neverball/
Tags: apple, eingabesystem, HCI, interface, software













