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Es müssen ja nicht immer die großen (und teuren?) Softwarelösungen sein, mit dem die Daten von Usabilitytests erfasst werden können. Für einfache Anforderungen und kleine Studien bis 20 Teilnehmer, hilft das Excel-Programm “Dataloggger”. Mit diesem können auch alle wesentlichen Parameter erfasst werden. Angefangen von allen aufgabenrelevanten Eingaben bis hin zu Interviewfragen, Beobachtungen usw. Am Ende werden dann aussagekräftige Charts aus den gesammelten Werten generiert. Kurz und schmerzlos.
Einzig die Usability für das Tool selber ist sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man Excel nicht gerade zu seinen persönlichen Freunden zählt. Allerdings ist auch eine 27-seitige Dokumentation dabei, die in diesem Fall weiter hilft.
Fazit: Der einfache und schnelle Einstieg in die Test-Datenerfassung und -auswertung.
Kostenloser Download unter: www.userfocus.co.uk
Video-Link: www.youtube.com
Ach was freu’ ich mich auf die Zukunft. Fliegende Autos, weltweiter Frieden, ein konstantes Klima und virtuelles Tischtennis. Na ja, zumindest das mit dem Tennis wird klappen.
Schaut man sich das obige Demonstrationsvideo des Human Interface Technology Laboratory der University of Canterbury Neuseeland an, sind wir doch auf einem guten Weg in die für jederman zugängliche “augmentierte” Welt. Man bedenke das die dortigen Applikationen auf einem normalen Mobiltelefon mit der heutigen Rechnerleistung laufen. Ich denke, in ein paar Jahren wird es da unzählige massenmarktkompatible Anwendungen geben.
Auf der Webseite der Uni gibt es noch eine ausführliche Beschreibungen und Demos zu dutzender anderer Projekte, die sich mehr oder minder mit Augmented Reality und deren Möglichkeiten befassen.
Auf jeden Fall einen Blick wert:www.hitlabnz.org
Tags: 3D, augmented_reality, echtzeit, forschung, HCI, interface, mobiltelefon, virtuell
Also, meine lieben Interfacedesigner da draussen. Ick hab’ jetzt die ultimative Gute-Laune-Seite für uns. Wenn man mal wieder stundenlang grübelt, wie man diese unglaublich komplexe Funktion in EINEM Icon darstellen kann oder irgendwie das ganze neue GUI mal wieder nach “Oh, hat das dein Sohn gemalt?” aussieht, dann schaut euch doch einfach mal einen Screenshot von Windows 1.0 an oder von Windows 2.0 oder von … Na ja, lassen wir das, jeder hat ja mal angefangen und damit gleich Milliarden verdient.*
Ok, werden wir mal etwas sachlich. Eine wirklich ganz tolle und umfangreiche Sammlung von grafischen Oberflächen findet man in der “Graphical User Interface Gallery”. Hier sind wirklich alle bekannten Betriebssysteme mit Screenshots verschiedener Ansichten aus fast allen Versionen vertreten. Sehr schön sortiert nach “Welcome splash”, “Empty desktop”, “Desktop with applications” usw.
Weiterhin bietet die Seite einen Vergleich der Icons der Betriebssysteme, Sounds, jede Menge Splash-Screens, Videos von alten OS-Werbungen oder Demonstrationen und noch eine schiere Unmenge mehr.
Kurz um: Ein Muss für jeden Oberflächengestalter
* Tut euch einfach selbst ein Gefallen und vergleicht nicht auch noch auf der Seite, wie andere OS zu der selben Zeit aussahen …
Video-Link: www.youtube.com
Unsere lieben Niederländischen Nachbarn, genauer Philips Applied Technologies in Eindhoven, haben ein handzeichen-gesteuertes 3D GUI entwickelt. Genauer gesagt, ist dies eine Kombination zweier vorhandener Techniken. Einmal die “Looking Glass 3D API” von Sun Microsystems und weiterhin “HandVu”, das von einer Gruppe größtenteils Deutscher entwickelt wurde.
Im obigen Video kann man gut die Anwendung im “multimedialen Heimbereich” sehen. Ich bin da zwar insgesamt noch etwas skeptisch, aber auf jeden Fall ist die Erkennung der Handbewegungen sehr gut. Bisher war und ist insbesondere diese Verfolgung und Wiedererkennung von sich bewegenden Händen sehr anspruchsvoll und scheint hier aber “nur” mit einer Videokamera zu funktionieren. Bereits im Juli hatte ich ja schon mal ein System vorgestellt, das dafür einen Laser benötigt.
Wer mehr über die Funktionsweise der Handgestenerkennung wissen möchte, sei das Abstract der Schöpfer empfohlen:
Tags: 3D, display, eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, Philips, UID
Seit 2003 arbeiten nun schon die beiden Amerikaner Jess Giffin und Jim TerMeer an verschiedenen Designprojekten zusammen. Auf ihrer Webseite www.p32.com kann man davon eine Auswahl ganz breit gefächerter Ergebnisse bestaunen.
Für unseren kleinen Blog finde ich davon eins besonders erwähnenswert, nämlich das “Cutting Scale”-Konzept. Dieses gewann im übrigen dieses Jahr den dritten Platz bei DesignBoom’s Wettbewerb “Your Way to Coway” und wird laut eigener Webseite derzeit in Korea ausgestellt.
Bei dieser Studie handelt es sich um eine Schneidebrett mit eine integrierten Einheit zum Abwiegen von Portionen. Die Umsetzung soll in ein paar Jahren mittels Elektronischer Tinte für die Anzeige, einem Sensoren-Gitter für die Gewichtsmessung und einem Solarfeld für die Stromversorgung möglich sein.
Ich würde mir noch viel mehr solche intelligenten Objekte in meinen Umfeld wünschen, die ohne großes Lernen die ganz kleinen Dinge des Alltags erleichtern. In punkto Küche fällt mir da sofort ein System ein, das die leidige Frage beantwortet, Wann hast du noch mal die Milch aufgemacht?
Im übrigen, “Innovation Lab”, eine dänische Ideenfabrik, hat diesen Weg verstanden und wird “Cutting Scale” in seine Prototypen und Ausstellungen des “Haus der Zukunft” mit aufnehmen.
Mehr Infos unter: www.p32.com
Tags: einfach, forschung, interface, MMI, smartboards, UID, Usability, visualisierung
Video-Link: www.youtube.com
Es spannend zu sehen, wie viel doch schon in den Foren vorab über das liebe Windows Vista gemeckert und diskutiert wird. Na ja, ich werde mir dann im Frühjahr erstmal selber ein Bild davon machen – dann auf meinem Mac
Aber trotzdem mal wieder ein kleiner Ausblick auf das kommende Vista. Diesmal auf die Touchscreen-Funktionen. Einige Sachen sind auf den ersten Blick sehr gut umgesetzt, insbesondere die Funktionsweise der Mausmetapher.
Tags: display, eingabesystem, HCI, interface, MMI, touchscreen, Usability, windows
Auf der sehr empfehlenswerten Seite von Timo Arnall findet man einen sehr schönen Icon-Satz für die Interaction zwischen Mobiltelefonen mit RFID oder NFC. Davon haben wirklich eine ganze Menge die Qualität sich als Standard etablieren zu können bzw. sind schon auf dem besten Wege dazu. Auch wenn der Gestalter keinen Anspruch erhebt ein “definitives System” geschaffen zu haben.
Für Arnall stand in erster Linie die spannende Frage im Vordergrund “Wie kann man ein Objekt darstellen, das eine digitale Funktion, Information oder Geschichte außerhalb seines physischen Erscheinungsbildes hat?”. Ich bin mir sicher, ähnliche Fragestellung werden in Zukunft einer immer größere Bedeutung haben. Man denke da nur an solche Möglichkeiten, wie es das MouseField bietet.
Veröffentlicht wurden die Icons unter der “Creative Commons Attribution 2.5 License” und dürfen so unter bestimmten Bedingungen verwendet werden.
Mehr Infos, einen Download und Anwendungsbeispiele unter:
www.elasticspace.com
Tags: augmented_reality, icon, interface, mobiltelefon, NFC, RFID, Usability, visualisierung
Video-Link: www.youtube.com
Am letzten Mittwoch konnten man ja die ersten Bilder von Apples iTV Interface im Netz finden. Ich berichtete ja auch darüber. Wer das ganze jetzt auch “in action” sehen will, der sei auf das obige Video von der Präsentation verwiesen. Die Softwareoberfläche ist da etwa ab der vierten Minute zu sehen …
Ich kann nur sagen, in Bewegung noch schicker … und dem ersten Anschein nach sehr intuitiv.
Tags: apple, GUI, interface, software, steve-jobs, visualisierung
Ja, wer kennt es nicht, das schöne Empfehlungssystem von Amazon, das (wenn man mal den Datenschutz ausblendet) mir wirklich schon oft sehr hilfreiche Empfehlungen gegeben hat.
Nun haben die Macher von www.fladdict.net ein ebenfalls sehr schönes System geschaffen, das alle Verknüpfungen/Empfehlungen, ausgehend von einem “Startbuch” visualisiert.
Sehr hilfreich wie ich finde, da ich meistens den verschlungenen Empfehlungen folge und dann ‘zig Tabs offen habe. Ebenso anwendbar ist dieses System auf der Seite auch für Musik, DVDs, Software etc. und auch noch für die verschiedenen Sprachversionen von Amazon.
Als alter Besserwisser könnte ich mir dieses System übrigens auch fabelhaft für Social Networking Plattformen und Dateisysteme vorstellen. Aber mal sehen, was den Jungs noch alles so einfällt
Ausprobieren unter: amaznode.fladdict.net
Tags: flash, interface, UID, visualisierung, webapplikation
Video-Link: www.youtube.com
Und schon wieder ein MultiTouch-Interface. Dieses allerdings mal nicht von Jeff Han, sondern von Daniel Lüthi und Christian Iten. Wie die Namen schon ahnen lassen, handelt es sich hierbei um zwei Schweizer genauer gesagt, zwei Studenten vom Interaction Design Studiengang der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich.
Das Besondere: Im Gegensatz zu Han’s Konzept, können bei diesem Interface jedoch noch real existierende Objekte mit einbezogen werden. Im Video gut zu sehen: Ein frei platzierbarer Drehknopf, mit dem sehr effektiv Menüpunkte ausgewählt werden können.
Mehr Infos zum Konzept unter: http://zima.ch/tangent/
Tags: eingabesystem, forschung, GUI, HCI, interface, jeff_han, MMI, UID
Video-Link: www.youtube.com
Doch! Irgendwie scheint sich hier so eine kleine Tradition zum Wochenende einzuschleichen, die immer eine schöne Sache zum Anfassen vorstellt. Jedenfalls für die Hand des Interfacelers. Heute ist es der Globe4D. Dieser wurde von Studenten im Studiengang Master of Science in Media Technology an der Leiden University in den Niederlanden entworfen und als Prototyp umgesetzt.
Dieser interaktive Installation besteht aus einen physischen Sphäre, auf der dreidimensional Bilder projiziert werden. Zeitgleich kann mit dem Globus interagiert werden. Zum einen kann man diesen drehen und die Bilder ändern sich dementsprechend, zum anderen kann mit einem äußeren Ring die Anzeige gesteuert werden. Beispielsweise als ein Zeitrad, so dass man die Plattenverschiebung beobachten kann. Andere Anwendungsbeispiele sind die Darstellung von Klimadaten und geschichtliche Ereignisse oder tektonische Anzeigen.
Wer im übrigen Ideen und Vorschläge für Animationen und neue Anwendungen hat, kann sich gerne bei den Entwicklern melden.
Mehr Infos unter: www.globe4d.com
Tags: 3D, animation, eingabesystem, forschung, HCI, interface, MMI, UID, virtuell, visualisierung
In unserer losen Reihe mit Rückblicken auf “alte” Konzepte (obwohl man bei 2004 ja nicht wirklich von der weiten Vergangenheit sprechen kann), möchte ich heute kurz das Siemens PenPhone vorstellen.
Wie ich feststellen musst, ist dieses vielen doch eher unbekannt. Da ich 2004 gerade ein Mobiltelefon konzipierte, ist mir diese Cebit-Vorstellung natürlich noch in sehr guter Erinnerung. (Soweit ich weiss, wurde das Konzept sogar schon auf der Cebit 2002 inoffiziell vorgestellt)
Nicht nur die Form ist das besondere an diesem Gerät, sondern auch der fehlende Ziffernblock. Um einen Anruf zu tätigen, wird die Telefonnummer auf eine beliebige Unterlage geschrieben. Hat der Stift die Ziffern erkannt, startet man den Anruf. Auch kurze Textmeldungen können so direkt mit dem PenPhone verfasst werden. Alternativ lässt sich das Telefon über die eingebaute Spracherkennung bedienen.
Die Ziffernerkennung funktioniert quasi auf jeder beliebigen (glatten) Oberfläche. Sobald man mit der Spitze den Untergrund berührt, aktiviert sich die Funktion und eine winzige Infrarotkamera nimmt mehrere hundert Bilder pro Sekunde als Pixelmuster auf, um so die die geschrieben Zahlen oder Buchstaben zu erkennen.
Weitere Hintergrundinformationen und Spezifikationen gibt es hier: www.golem.de
Tja, und auch dieses Konzept endet traurig. Wie ja bekannt ist, wurde die Siemens mobile Ende 2005 durch BenQ übernommen, was die weitestgehende Einstellung der Entwicklung in Deutschland zu Folge hatte. Wieder mal sehr schade.
Ich bin allerdings fest davon überzeugt, das dieses Konzept eine Renaissance erleben wird, da es insbesondere für die SMS-Tip-Hasser eine sehr gute Alternative darstellt.
Tags: cebit, eingabesystem, forschung, HCI, interface, MMI, mobiltelefon, siemens, spracherkennung, UID, Usability
Gestern fand nun endlich die, von den “Macianern” heiß ersehnte und unter weitestgehender Geheimhaltung organisierte Präsentation von Steve Jobs statt. Neben jeder Menge Neuigkeiten, kleinere Ipods, mehr Speicherkapazität für die selbigen, dem neuen iTunes 7 mit Filmangebot usw. wird es im 1. Quartal 2007 auch ein neues Produkt geben, nämlich “iTV”. Dies ist im übrigen nur ein Arbeitstitel oder wie Steve es sagte “That’s a codeword. We need to come up with a better name.” …
Jedenfalls wird es damit möglich sein, mittels USB, Netzwerk oder WLAN eine Verbindung zwischen iTunes und dem Fernseher herzustellen. Aussehen tut dat 299 Dollar teure Ding wie ein abgehäckselter MacMini mit nur wenigen Zentimetern Bauhöhe. Für uns Interfaceler sehr interessant: Es wurde auch die dazugehörige neue Mediensteuerungs-Software “Front Row” gezeigt. Diese “glänzt” insbesondere mit hochauflösender CD- und DVD-Covernavigation. Weitere Bilder davon unter:
Link 1 (dort am unteren Ende): www.engadget.com
Link 2: www.engadget.com
Ich lass das ganze mal unkommentiert, bildet euch am besten selber eine Meinung. Nur mal zum Vergleich, so sieht das ganze beim neuen Windows Vista Media Center aus …
Tags: apple, auflösung, GUI, interface, MMI, software, steve-jobs, UID, visualisierung, windows
Link: www.youtube.com
Also ums vorweg zu sagen, die Zahl “300 Prozent” stammt vom Anbieter. Fakt ist aber, das das nicht ganz neue Prinzip des ZAP-Readers es ermöglicht Texte bedeutend(!) schneller zu lesen. Dieser nutzt die Tatsache, das einzelne Wörter wesentlich schneller “gescannt” werden können als ganze Text-Zeilen, da der Mensch Wörter nicht Buchstabe für Buchstabe ließt, sondern Wörter anhand ihrer Form wieder erkennt. Jeder der einen nur aus GROSSBUCHSTABEN BESTEHENDEN UND SOMIT NICHT MEHR ERKENNBAREN TEXT LESEN MUSSTE, weiß wovon ich rede …
Jedenfalls, mal abgesehen das diese Methode etwas Übung bedarf, weil es auch anstrengender ist, kann man es schaffen bis zu “300 words per minute” zu lesen. Diesen Text konnte ich übrigens innerhalb von 17 Sekunden lesen
Mehr unter: www.zapreader.com
Tags: lesen, visualisierung, web-2.0, webapplikation
Link: www.youtube.com
Zum Wochenende nur mal ein unkommentierter Clip zum Thema Augmented Reality. Viel Spaß!
Tags: 3D, augmented_reality, forschung, virtuell, visualisierung
Link: www.youtube.com
Spätestens seit Jeff Hans Präsentation kann ich ja keinen mehr mit einem “Touchable Screen User Interface” vor dem Ofen vorlocken. Aber dieser interaktive “TouchTable” hat noch ein ganz besonderes “Feature”.
Dieser “Tisch” kann mittels 4600 Nadeln, einer flexiblen Silikonoberfläche und einer Vakuumpumpe eine “richtige” topographische Karte simulieren. Tja, und dann kann man auf dem Tisch auch noch etwas interaktiv zeichnen, platzieren, verschieben, zoomen oder die Wanderroute für den nächsten Harzurlaub planen.
Im Video wird diese Funktionalität übrigens erst ab der 5. Minute gezeigt!
Fotos vom Tisch bei flickr.com
Anwendungsmöglichkeiten unter: www.touchtable.com
Tags: 3D, display, eingabesystem, forschung, HCI, interface, jeff_han, MMI, UID, visualisierung
Vielen Schülern fällt es beim Lernen einer neuen Sprache schwer, die Verben richtig zu konjugieren. Microsoft hat nun beim US-Patentamt ein Patent auf eine Technologie angemeldet, die bei dieser Aufgabe hilfreich sein soll und die Konjugierung von Verben in diversen Sprachen vereinfacht.
In der Beschreibung des am 31. August eingereichten Patentantrages heißt es, dass Microsoft ein “Verb-Konjugations-System” schützen lassen will, bei dem nach der Eingabe einer Form des jeweiligen Verbs sämtliche konjugierte Formen des Wortes angezeigt werden. Es ist also egal, welche Form angegeben wird, das System soll dennoch das ursprüngliche Verb erkennen können.
Auch die Erkennung von Fehlern oder ganzen Sätzen soll möglich sein, heißt es. Microsoft arbeitet nach eigenen Angaben an einer Software, die beim Erlernen fremder Sprachen helfen soll. Das Ende August eingereichte Patent soll Teil des Programms werden. Das Unternehmen machte keine Angaben, wann die Software fertiggestellt werden soll. Auch die Frage, ob sie in ein anderes Produkt integriert wird, oder als eigenständiges Angebot auf den Markt kommen soll, lässt sich vorerst noch nicht beantworten.
Tags: forschung, spracherkennung, windows
Im Juli hatte ich ja schon mal zwei Konzepte vorgestellt, die Speicherbelegung visuell und direkt fühlbar kommunizieren. Nun bin ich auf ein Konzept gestoßen, das ähnlich, aber ganz ohne Strom und mittels intelligenter Materialen Temperatur darstellt. Da liegt es natürlich “auf der Hand”, dieses für einen Getränkebecher zu verwenden. Somit können Nutzer davor bewahrt werden, extrem heißen Kaffee zu probieren.
McDonalds wäre bestimmt ein potentieller Kunde dafür gewesen
Mehr zum Konzept unter: www.dynamictextures.com
Tags: forschung, interface, visualisierung
Eine sinnvolle “Weiternutzung” für RFID-Etiketten haben drei japanische Wissenschaftler vom National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) und der Tamagawa University geschaffen. Mit einem im Grunde sehr einfach aufgebauten Detektor wird bei deren Konzept nicht nur die ID des RFID-Etiketts abgefragt, sondern mit einem weiteren Sensor auch dessen Bewegung.
Nimmt man diese Apparatur als Eingabegerät, kann somit mit einem beliebigen Objekt das ein RFID-Label hat, eine Applikation gesteuert werden. In deren Bespiel wird eine CD auf den Sensoren (MouseField) platziert. Die Software erkennt zum einen über die ID um welche CD es sich handelt und startet die Wiedergabe. Zum anderen kann nun über eine Rechts- oder Linksdrehung die Wiedergabe gesteuert werden.
Schönes Konzept, das gerade in Zukunft interessant werden kann. Wenn sich denn mal endlich die RFID-Technik auch für die “Waren des täglichen Gebrauchs” durchgesetzt hat. Ich weiß zwar noch nicht was ich mit meiner Käsepackung dann steuern möchte, aber in Verbindung mit meiner Mikrowelle fällt mir da schon jetzt so einiges ein.
Mehr Infos unter: mobiquitous.com
Tags: AIST, eingabesystem, forschung, HCI, interface, MMI, RFID, UID
Link: www.youtube.com
Schon auf der CHI 1999 stellte Sony dieses sehr innovative Interface Konzept zu Kollaboration zwischen verschiedenen Rechnern vor. Mittels einer Projektion auf den Tisch, auf dem auch die Rechner standen, konnten Objekte visuell sichtbar von einem Rechner zum anderen verschoben werden, auf dem Tisch abgelegt werden oder mit anderen “realen” Objekten verknüpft werden.
Nun stellt sich bei Konzepten immer die Frage was kann bis zur (Serien-)Produktreife weiterentwickelt werden und was landet in der Schublade. Und leider hat es auch diese Technologie nicht zum “Massenprodukt” geschafft und findet fast sieben Jahre später gerade mal als kleines Softwarefeature in Sonys VAIO-U Serie, als “Flying Pointer” Anwendung. Die es meiner Recherche nach wiederum nie in Europa gab/gibt.
Sehr bedauerlich!
Mehr zum “Augmented Surfaces” – Konzept unter: www.csl.sony.co.jp/person/rekimoto/as/
Tags: CHI, forschung, HCI, interface, MMI, software, sony, UID
Laut einiger Meldungen in verschiedenen Blogs wird wohl Apples neue Version von Mac OS X eine “echte” Unabhängigkeit von der Bildschirmauflösung beinhalten.
Für die Entwickler war zwar schon in den bisherigen Versionen “Resolution Scaling” ein Feature (über die so genannte “Quartz”-Technologie), aber die neue Version geht noch einen Schritt weiter. Zukünftig wird wohl der Nutzer, ohne die Auflösung des Displays zu ändern, die Größe des GUI bestimmen können.
Der Hintergrund für diese Entwicklung liegt aber in den immer besser werden Displays. Hatten bisher Standard-Bildschirme eine Auflösung von 72 ppi, so hat beispielsweise das neue MacBook Pro mit 15,4″ schon 110 ppi.
Einhergehend damit ist auch die Implementierung des Vektorgrafik-Formats SVG im Gespräch. Heißt die Zukunft also Interfaces nur aus Vektoren? Ich bin da sehr optimistisch!
Für die Screen-Designer unter uns bedeutet diese Entwicklung auf jedem Fall, das wir neue Icons mindestens bis zu einer Größe von 512 x 512 Pixeln entwerfen sollten.
In diesem Zusammenhang übrigens sehr zum empfehlen, das Programm IconBuilder, das die Erstellung von frei skalierbaren Icons erlaubt: IconBuilder
Tags: apple, auflösung, display, GUI, HCI, icon, interface, ppi, svg

Also, wer’s jetzt noch meint, er hätte es nicht gewusst, der ist selber Schuld. Unter www.hcibib.org findet man eine der wohl umfangreichsten Sammlung von Publikationen zum Thema Human-Computer Interaction. Allein der Suchbergriff “Button” (diese Woche in der Agentur wieder heiß diskutiert) liefert schon allein 126 Ergebnisse.
Insofern auf jeden Fall ein Klick wert!
Mehr Spaß unter: www.hcibib.org











