Wir erweitern unseren Blog um einen regelmäßigen Videocast. In Zukunft werden wir uns dort mit den Themen User Experience Design und User Centered Design beschäftigen.

In unserer ersten Folge beschäftigen wir uns unter anderem mit neuen Konzepten von Microsoft TechFest (und der Vollständigkeit halber mit dem Microsoft Courier Concept) sowie einer auf der Cebit gezeigten spielerischen Verbindung aus Motion Tracking und einem Mikroprojektor.

Sicherlich ist unserer ersten Folge noch nicht aaaalles perfekt, insofern freuen wir uns auf Eure Kritik und Anregungen …

Die Links zum Videocast ::


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Wenn wir Projekte bearbeiten steht am Anfang meist eine umfangreiche Analyse. Wenn es dann jedoch an die Entwicklung NEUER Interaktionsformen geht, stößt man mit einem analystischen Prozess jedoch schnell an seine Grenzen. Doch es gibt Abhilfe. Eine Technik zur schnellen Entwicklung guter Ideen – die Ideenfabrik.

Unsere Unternehmsgruppe setzt für die Kreation neuer Interaction Design Produkte meist die gruppeneigene Ideenfabrik von Zephram ein. Das im Video vorgestellte Praxisbeispiel nutzt zur Findung von Ideen ein drei-stufiges System. Gesucht wurde die Antwort auf die Frage: Wie kann ich Passanten auf ein Multitouch-Display aufmerksam machen und sie zur Benutzung anregen.

  1. Analogie
    Die Suche nach Vorbildlösungen, die gleiche oder ähnliche Probleme bereits gelöst haben. Diese werden dann auf das neue Problem angewendet.
  2. Provokation
    Die bestehende Situation wird analysiert und dann bewußt verfälscht. Es entstehen unkonventionelle Ideen.
  3. Zufall
    Zufällige Inputs generieren überraschende Ergebnisse zur Lösung des Problems.

Den Ablauf einer solchen Ideenfabrik können Sie sich im folgenden Video ansehen:

Wer mehr über die Techniken erfahren möchte, dem sei ein Blick in das Blog von Zephram empfohlen: www.zephram.de/blog/2010/01/20/wie-findet-man-gute-analogien/


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Vor fast genau einem Jahr berichteten wir über eine neue Music-Player-Steuerung, die gerade in den NTT DoCoMo Forschungslaboren entstand. Was damals noch wie große Ohrenwärmer aussah, ist heute auf kleine Ohrstöpsel geschrumpft, die auf einem guten Weg zur Serienreife sind. Der Prototyp wurde diese Woche noch einmal beim Mobile World Congress in Barceclona gezeigt:

Insbesondere unter drei Gesichtspunkten ist diese Lösung sehr interessant:

1. Im Zug der Miniaturisierung ist kaum noch Platz für ein physisches Interface – á la iPod shuffle

2. Das für einfache Bedienungen (z.B. “nächster Titel”) eigentlich nicht nötige “rauskramen” des Players aus der Tasche – … und dann noch diese “Lebensgefahr” dabei

3. Als alternative Steuerung für Augmented-Reality-Anwendungen. Wenn wir da an das MIT Forschungsprojekt “SixthSense” denken, so könnte diese neben der Handbedienung eine weitere Eingabemöglichkeit sein …

Die große Schwierigkeit wird wohl darin liegen, die normalen Augenbewegungen von den gewünschten Interaktionen zu unterscheiden.
… mal abgesehen von der gesellschaftlichen Akzeptanz, aber über die ersten Handy-Telefonierer haben wir uns ja auch lustig gemacht ;)


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Könnt ihr euch noch an Blaise Aguera y Arcas und seine Entwicklung “Photosynth” erinnern? Bereits 2006 hatten wir darüber berichtet. Jetzt hat Microsoft das geschafft, was lange auf der Hand lag: es mit Bing Maps kombiniert! … und es ist tatsächlich so genial wie wir es uns in unseren Gedanken immer ausgemalt haben ;)
(Für alle Google-Nutzer: Bing Maps ist das gleiche wie Google Maps, hatte jedoch schon bisher den großen Vorteil, das nicht nur Satellitenbilder eingebunden waren, sondern auch “Vogelperspektiven-Fotos”, welche eine Schrägansicht auf Gebäude bietet – z.B. für alle die eine Wohnung suchen, ist das DIE Errungenschaft, um vorher einen Eindruck zu bekommen)

Jedenfalls, mit der neuen Bing Maps Version/Variante, die auf Silverlight basiert, wurden gleich mehrere Technologie und Dienste verbunden. Bevor ich’s lange beschreibe, schaut euch einfach dieses Video an:

Ein Traum! ;)

Wenn Microsoft es jetzt noch schafft, das auf mobile Geräte mit Videokamera-Verknüpfung zu portieren, á la Wikitude …

Wer es mal selber ausprobieren möchte einfach auch www.bing.com/maps/explore/ gehen, (ggf. Silverlight Plugin installieren) und dann eine der Apps (links unten neben der Karte) auswählen (übrigens auch eine tolle Idee). Am besten auch in San Francisco testen, da dort die meisten Fotos hinterlegt sind.

PS. Was hier schön auffällt bzw. schon als eine der größten zukünftigen Herausforderungen erkennbar ist: Ein einheitliches Bedienkonzept, welches sich über alle Apps zieht. Gerade für Drittanbieter sind hier gute Richtlinien für die Interaktionen gefragt …


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Nach einer gefühlten Dekade konnte ich heute nun endlich das neue Buch vom “Meister der auf den Punkt gebrachten Bücher” in der Hand halten. In Steve Krugs neuem Buch beschreibt er auf nicht mal 160 Seiten zufälliger Weise genau das, was wir dieses Jahr als Vortrag für die webinale eingereicht haben: wie man mit vielen kleinen, qualitativen(!) Tests sein Produkt mehr “usable” machen kann.

Mit seinem lockeren und extrem reduzierten Schreibstill habe ich das Buch heute schon fast durchgelesen und kann es jedem nur empfehlen. Wunderbar pragmatisch, mit einfachen Anleitungen, Checklisten und genauen Vorgehensweisen zeigt er auf, wie wirklich jeder seine Webseite prozessbegleitend testen kann. Und in Krug’scher Philosophie will ich es auch gleich auf den Punkt bringen: kaufen! ;)

Buchtipp

Um die Welt wieder ein wenig einfacher zu machen, verlosen wir unter allen Kommentatoren dieses Beitrages, am 1. Februar um 23:59 ein Exemplar dieses tollen Buches!

UPDATE
Herzlichen Glückwunsch Guido!
Der Zufallsgenerator hat entschieden, aus 9 Kommentaren hat der Zufallsgenerator entschieden, das es der 3. Eintrag sein soll. Insofern herzlichen Glückwunsch an den Glücklichen, das Buch ist dann unterwegs.


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… und noch mal zwei Konzepte, die momentan völlig unabhängig voneinander entwickelt werden, die aber in Kombination sehr schön zeigen, wohin die Reise geht:

Zum einen entwickelt Ericsson Labs eine API und SDK für in 3D gerenderte Karten, speziell für mobile Geräte:

Zum anderen gibt es da noch die Firma earthmine, die auf den ersten Blick genau das tut was Googles Street View tut, aber sie haben es in 3D!!!

So, und wenn man jetzt noch mal an den letzten Blog-Eintrag denkt, ist ziemlich klar was in Kürze möglich wäre:

1. Echte 3D-Navigation
Also, ein echtes Wikitude und eine echte “Google Streetview”-Navigation über die Mustererkennung, ähnlich wie hier

2. Echtes AR-Tagging
Mit Junaio von Metaio gibt es ja bereits einen gutes iPhone-Beispiel wie wir unsere digitalen Spuren hinterlassen können und das digitale Abbild unserer Welt mit eigenen Informationen anreichern können:

Das Problem dabei: noch gibt es dafür keine echte Mustererkennung der Umgebung, sondern alle Daten werden mittels GPS und Kompass referenziert (also ungenau). Wenn man nun echte 3D-Daten verwenden würde, könnten man den Content wirklich direkt(!) auf/an der realen Welt verorten, wie zum Beispiel hier

3. Parallel Universum
Und noch mal viel weiter gedacht … Parallel zu realen Welt gibt es ja schon bereits eine digitale Parallelwelt, siehe Twinity. Wenn ich diese mit den georeferenzierten Daten zusammenbringe, könnte man über unseren mobilen Begleiter diese sichtbar machen. Ein mögliches Szenario:
Über mein Handy mit integriertem Projektor könnte man sich an einem beliebigen Ort treffen (einer in der Real-Welt, einer in dem virtuellen Abbild davon) und mit diesem interagieren … ein wenig so wie hier, in diesem schon etwas betagtem Video:

Begrenzt werden diesen Fantasien allerdings wie immer von den zwei großen Faktoren:
- die enorme mobile Rechenpower, die zu Verarbeitung der 3D-Bilddaten nötig ist (könnte man wahrscheinlich erstmal nur über Cloudcomputing lösen) und
- die dafür sehr begrenzte portable Energie


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Schaut man sich ein aktuelles Forschungsergebnis der Universität Tokio an, so scheint die berührungslose Bedienung von mobilen Geräten (jedenfalls auf diese Nähe) nicht wirklich sooo einen großen Vorteil zu bieten:

ABER was man auch sehr gut sehen kann, es wird auch die Annäherung erkannt. Somit wäre es möglich auch in die Tiefe zu navigieren.
Wenn man sich jetzt auch noch ein aktuelles Patent von Apple anschaut (hier zum Beispiel bei Gizmodo vorgestellt)

Apple 3D GUI Patent

welches eine dreidimensionale Oberfläche beschreibt, … und schaut man sich dann auch noch die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der drillenfreien 3D-Displays an, wie zum Beispiel gerade auf der CES vorgestellt,

dann ist klar wo hin die Reise geht.

PS. Wo wir schon beim Thema Interaktion mit dem Handy sind, hier noch (der Vollständigkeit halber) ein gerade sehr populäres Video vom CCC (Chaos Communication Congress), was sehr schön mal eine naturalistische Möglichkeit zeigt, mit unserem kleinem Begleiter zu interagieren … aber das nur mal am Rande ;)


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Man mag ja von dem Hype ums iPhone halten was man will, aber gerade gestern habe ich mich noch mit jemanden darüber unterhalten, was aus meiner Sicht der eigentliche Verdienst dieses Gerät ist: Mit seinen ‘zig Sensoren hat es “ganz nebenbei” die Tür für völlig neuartige Interaktionsdesign-Anwendungen im Massenmarkt geöffnet.

Ein tolles Beispiel dafür ist das sich noch in der Entwicklung befindliche Projekt “Parrot AR.Drone”

Die Idee: Über eine WiF wird eine Verbindung zum einen Modelhubschrauber (genauer Quadcopter) hergestellt. In diesem ist eine kleine Kamera integriert, die eine Live-Bild direkt auf das iPhone-streamt und über die Bewegungssensoren lässt sich über Kipp-/Neigebewegungen der das Fluggerät steuern. Beziehungsweise lässt das Video erahnen, das es noch eine Touchscreen-Steuerung gibt, die direkt auf dem Kamera-Bild liegt.

Wie gesagt, Hype, Apple-Politik und Sinnhaftigkeit hin oder her – ich kenne jedenfalls kein verbreitetes Eingabegerät für die Hosentasche, mit dem eine solche Interaktion möglich wäre.

Mehr Infos zum Projekt unter: www.ardrone.org/parrot-ar-drone/en/


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Eine der größten Quellen für menschlichen Erfindergeist ist seine Bequemlichkeit. So gibt es aktuell wieder neue Entwicklungen für die Kontrolle unseres liebsten Lebensraums.

Zum einen hat das Media Interaction Lab der University of Applied Science in Oberösterreich eine Arbeit mit dem Namen CRISTAL (Control of Remotely Interfaced Systems using Touch-based Actions in Living spaces) vorgestellt. Diese bildet mittels Gestensteuerung eine Brücke zwischen allen Geräten im Wohnzimmer:

Das Thema „bloss nicht aufstehen“ bzw. Fernbedienung ist ja von je her eins DER Themen im Interaction Design. So wundert es nicht, dass nun ein „Universal Remote Control Framework“ geschaffen wurde, auf dem die Geräteanbieter und Fernbedienungshersteller aufsetzen können. Erster Unterstützter der Plattform: der amerikanische Dienst TiVo. Mit der iPhone-App “i.TV” (wie auch sonst) wurde somit eine wunderbare Brücke zwischen Programmzeitschrift und Fernbedienung Fernsehsteuerung geschaffen:

Mehr Infos unter: http://i.tv/

Siehe auch: www.schroeder-wendt.com/blog/index.php?s=fernbedienung


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Adobe hat heute die beiden Betas zu zwei kommenden Produkten in den Labs freigegeben. Zum einen handelt sich es sich um Flash Builder 4 (ehemals Flex Builder), welchen Adobe aufgrund von Vermarktungsgründen umbenannt hat. Nachzulesen sind die Gründe für diese Umbenennung bei Serge Jespers.

Die andere Software, Flash Catalyst soll die neue Schnittstelle zwischen Gestalter und Entwickler werden. Problematisch war es bisher immer, Entwürfe und Gestaltungen aus Programmen wie Photoshop, Illustrator und auch Fireworks so dem Entwickler zukommen zu lassen, das wenig Nacharbeit und evtl. auch leichte Anpassung bei Änderungen möglich waren.

Jeder, der schon einmal den typischen Arbeitsfluss zwischen Designern und Entwicklern erlebt hat, wird mir zustimmen, dass es dabei oft zu unvorteilhafter Mehrarbeit kommt.

Adobe hat zumindest für den Flash Builder 4 eine Lösung gefunden: Flash Catalyst. Entwürfe können mithilfe dieser Software direkt in Flash Builder 4 konformes MXML umgewandelt werden, es gibt weniger Nacharbeit für den Entwickler. Wer sich ein genaues Bild von der Leistung von Flash Catalyst machen möchte, dem sei dieses Video ans Herz gelegt.

Die Beta vom Flash Builder 4 kann zusätzlich zu bestehenden Flex Builder Umgebungen installiert werden, ohne dass diese betroffen sind und enthält das aktuelle Flex SDK 4. Der Flash Builder 4 kann auch länger als 30 Tage getestet werden.
Für Flash Catalyst können Seriennummer über die gesamte Betaphase generiert werden, so dass einem Einsatz für sechs Monate nichts im Wege steht.
Laut Aussage von Adobe ist es erlaubt, mit den Betas kommerzielle Produkte anzufertigen.

Flash Builder 4: http://labs.adobe.com/technologies/flashbuilder4/
Flash Catalyst: http://labs.adobe.com/technologies/flashcatalyst/


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